Meine persönlichen Erlebnisse, Ansichten, Anmerkungen als ortsfester Weltbürger im globalen Polizeistaat
Freitag, April 28, 2006
Auch Alzheimer-Krankheit eine Erfindung der Medizin-Mafia?
Sie starb mit 85 Jahren an einem Herzanfall. Kurz zuvor hatten die Forscher mit ihr Tests durchgeführt. Dabei schnitt sie weit überdurchschnittlich ab. Doch ihr Gehirn war von Alzheimer-Plaques übersät. Nach der offiziellen Klassifizierung hatte ihre Gehirn den Demenzgrad 6 erreicht – das Alzheimer-Endstadium.
Sie starb mit 85 Jahren an einem Herzanfall. Kurz zuvor hatten die Forscher mit ihr Tests durchgeführt. Dabei schnitt sie weit überdurchschnittlich ab. Doch ihr Gehirn war von Alzheimer-Plaques übersät. Nach der offiziellen Klassifizierung hatte ihre Gehirn den Demenzgrad 6 erreicht – das Alzheimer-Endstadium.
Donnerstag, April 27, 2006
Das Deutsche Medizin(un)wesen: Heilen verboten, töten erlaubt
Ein paar Zitate aus dem o.g. Buch:
...Die deutsche Ärzteschaft verhalf Hitler zur Macht
und wurde zum Initiator des Holocaust.
...Die Bundesregierung unterstützt ein tödliches Kartell,
das jährlich mindestens 80.000 Todesopfer fordert.
...Deutschland gilt weltweit als größte »Fälscherwerkstatt«
im Bereich der medizinischen Forschung.
...In Regionen mit besonders hoher Arztdichte ist auch
die Krankheits- und Todesrate der Bevölkerung extrem hoch.
Das Gesundheitswesen der Bundesrepublik kann vermutlich nur durch einen Aufstand der Patienten von Grund auf erneuert werden.
Ein paar Zitate aus dem o.g. Buch:
...Die deutsche Ärzteschaft verhalf Hitler zur Macht
und wurde zum Initiator des Holocaust.
...Die Bundesregierung unterstützt ein tödliches Kartell,
das jährlich mindestens 80.000 Todesopfer fordert.
...Deutschland gilt weltweit als größte »Fälscherwerkstatt«
im Bereich der medizinischen Forschung.
...In Regionen mit besonders hoher Arztdichte ist auch
die Krankheits- und Todesrate der Bevölkerung extrem hoch.
Das Gesundheitswesen der Bundesrepublik kann vermutlich nur durch einen Aufstand der Patienten von Grund auf erneuert werden.
Freitag, April 21, 2006
„Es wird eine globale Datenbank geben, und wir werden alles überwachen.“
Der Chef von Oracle, Larry Ellison, über die Zukunft des US-Gesundheitswesens.
Deutschland macht mit: Schon seit Anfang des Jahres sollte es eigentlich die "Gesundheits"-Card geben, und alle Patienten-Daten werden zentral gespeichert. Zunächst zwar noch freiwillig, aber man weiss ja, wohin der Zug rollt.
Der Chef von Oracle, Larry Ellison, über die Zukunft des US-Gesundheitswesens.
Deutschland macht mit: Schon seit Anfang des Jahres sollte es eigentlich die "Gesundheits"-Card geben, und alle Patienten-Daten werden zentral gespeichert. Zunächst zwar noch freiwillig, aber man weiss ja, wohin der Zug rollt.
Dienstag, Februar 14, 2006
Jeder dritte Journalist ein Kollaborateur deutscher Geheimdienste
Kürzlich las ich die Einschätzung eines seriösen Journalisten, dass in der Zeit des Ost-West-Konflikts etwa jeder dritte seiner Kollegen ein Kollaborateur des deutschen Auslands-Geheimdienstes BND war. Jetzt haben wir andere Konflikte und an der Zahl der zwielichtigen Medienleute dürfte sich wenig geändert haben. Die Geheimndienste gebrauchen mediale Multiplikatoren, um bestimmte Dinge in die Öffentlichkeit zu lancieren. Derartige "Journalisten" hocken überall und lancieren unter dem falschen Etikett der Seriosität beispielsweise als Sprachrohre für die Interessen der Geheimdienste bestimmte Botschaften, Des- und Falschinformationen ins Publikum - insofern kann man das blöde Gewäsch mancher dieser pseudoseriösen Schreiberlinge getrost in diese Propaganda- und Manipulations-Schublade wegsortieren.
Aber Stimmungen und Meinungen werden auch von anderen Medienleuten gemacht, wie etwa Comedians und sonstigen Showleuten. Wer glaubt denn, dass der neoliberale Reichspropaganda-Agent Harald Schmidt sein zig Millionen Euro Salär nur dafür bekommt, unter der Arbeitswoche mit ein paar witzigen Unverschämtheiten gespickte Belanglosigkeiten ins Fernsehvolk zu verklappen?
Mit seiner Baby-Prämie für Akademikerinnen, die übrigens mitnichten an der Kinderarmut der Deutschen "schuld" sind, wie fälschlich behauptet, feiert die Eugenik fröhlich Urständ. So "unterhaltsam" kehren die alten "Werte" und Zeiten zurück.
Kürzlich las ich die Einschätzung eines seriösen Journalisten, dass in der Zeit des Ost-West-Konflikts etwa jeder dritte seiner Kollegen ein Kollaborateur des deutschen Auslands-Geheimdienstes BND war. Jetzt haben wir andere Konflikte und an der Zahl der zwielichtigen Medienleute dürfte sich wenig geändert haben. Die Geheimndienste gebrauchen mediale Multiplikatoren, um bestimmte Dinge in die Öffentlichkeit zu lancieren. Derartige "Journalisten" hocken überall und lancieren unter dem falschen Etikett der Seriosität beispielsweise als Sprachrohre für die Interessen der Geheimdienste bestimmte Botschaften, Des- und Falschinformationen ins Publikum - insofern kann man das blöde Gewäsch mancher dieser pseudoseriösen Schreiberlinge getrost in diese Propaganda- und Manipulations-Schublade wegsortieren.
Aber Stimmungen und Meinungen werden auch von anderen Medienleuten gemacht, wie etwa Comedians und sonstigen Showleuten. Wer glaubt denn, dass der neoliberale Reichspropaganda-Agent Harald Schmidt sein zig Millionen Euro Salär nur dafür bekommt, unter der Arbeitswoche mit ein paar witzigen Unverschämtheiten gespickte Belanglosigkeiten ins Fernsehvolk zu verklappen?
Mit seiner Baby-Prämie für Akademikerinnen, die übrigens mitnichten an der Kinderarmut der Deutschen "schuld" sind, wie fälschlich behauptet, feiert die Eugenik fröhlich Urständ. So "unterhaltsam" kehren die alten "Werte" und Zeiten zurück.
In Berlin-Wannsee?
Es treffen sich Experten der Schutz- und Kriminalpolizei, der Bundespolizei, der Nachrichtendienste, des Militärs, sowie Regierungsvertreter und Parlamentarier.
Die Netzeitung zum Europäischen Polizeikongress in Berlin. Quelle: http://www.netzeitung.de/deutschland/kolumne/382332.html
Aus dem Artikel erfahre ich, dass es ein Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt. Gibt es vielleicht auch schon ein Wahrheitsministerium?
Es treffen sich Experten der Schutz- und Kriminalpolizei, der Bundespolizei, der Nachrichtendienste, des Militärs, sowie Regierungsvertreter und Parlamentarier.
Die Netzeitung zum Europäischen Polizeikongress in Berlin. Quelle: http://www.netzeitung.de/deutschland/kolumne/382332.html
Aus dem Artikel erfahre ich, dass es ein Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt. Gibt es vielleicht auch schon ein Wahrheitsministerium?
Montag, Februar 13, 2006
John Lennon
hat mal in einem seiner späteren Interviews gesagt - als er noch lebte - sein Ziel sei, trying to be/live not too high and not too low. Nicht allzu lange Zeit später hat ihn jemand für immer und ganz nieder geschossen.
Dass kommt dabei raus, wenn man sich mässigt: Andere fühlen sich herausgefordert, mehr zu nehmen, als ihnen zusteht.
***
Jetzt werde ich also relativ deutlich bedroht. Die einen haben HighTech-Überwachung und Waffen, und ihre sanft warnenden Sprecherinnen. Der deutsche Staat beugt und bricht Recht und Gesetz und will Stillschweigen und Stillhalten erzwingen mittels Bedrohung und Gewalt.
Einstmals von Ärzten durch den Fleischwolf gedreht und nochmal mit dem Leben davon gekommen und dann nicht das Maul gehalten, das gibt Ärger. Ich bin überzeugt, die haben sogar meine damaligen Rechtsanwälte desinformiert, bestochen oder massiv unter Druck gesetzt, damit diese meine Strafanzeige gegen den Medizin-Professor hintertreiben, und womöglich werden die sogar auch meine zivilrechtlichen Anwälte erpressen oder bestechen. Der deutsche Staat zeigt sein wahres Gesicht als geheimdienstlich gesteuerte Terror-Vereinigung. Das Grundgesetz ist das Klopapier nicht wert, auf das es gedruckt gehört, denn die demokratischen und rechtstaatlichen Institutionen erweisen sich als Papiertiger und Puppenstubenkulisse vor brutaler Demokratur.
hat mal in einem seiner späteren Interviews gesagt - als er noch lebte - sein Ziel sei, trying to be/live not too high and not too low. Nicht allzu lange Zeit später hat ihn jemand für immer und ganz nieder geschossen.
Dass kommt dabei raus, wenn man sich mässigt: Andere fühlen sich herausgefordert, mehr zu nehmen, als ihnen zusteht.
***
Jetzt werde ich also relativ deutlich bedroht. Die einen haben HighTech-Überwachung und Waffen, und ihre sanft warnenden Sprecherinnen. Der deutsche Staat beugt und bricht Recht und Gesetz und will Stillschweigen und Stillhalten erzwingen mittels Bedrohung und Gewalt.
Einstmals von Ärzten durch den Fleischwolf gedreht und nochmal mit dem Leben davon gekommen und dann nicht das Maul gehalten, das gibt Ärger. Ich bin überzeugt, die haben sogar meine damaligen Rechtsanwälte desinformiert, bestochen oder massiv unter Druck gesetzt, damit diese meine Strafanzeige gegen den Medizin-Professor hintertreiben, und womöglich werden die sogar auch meine zivilrechtlichen Anwälte erpressen oder bestechen. Der deutsche Staat zeigt sein wahres Gesicht als geheimdienstlich gesteuerte Terror-Vereinigung. Das Grundgesetz ist das Klopapier nicht wert, auf das es gedruckt gehört, denn die demokratischen und rechtstaatlichen Institutionen erweisen sich als Papiertiger und Puppenstubenkulisse vor brutaler Demokratur.
Freitag, Februar 10, 2006
->Treffer
Hinter polizeilicher Grinse-Fratze lauert der Faschismus? Klar, die Engländer sind einfach zu Faschismus-ängstlich, während die Deutschen natürlich genau das richtige gesunde, robuste Phlegma haben - schon aus Erfahrung. Oder hat da ein Polizei-Insider unbewusst und ungewollt tatsächlich die Wahrheit des totalen (deutschen) Überwachungs- und Repressionsapparates gezeichnet?
Hinter polizeilicher Grinse-Fratze lauert der Faschismus? Klar, die Engländer sind einfach zu Faschismus-ängstlich, während die Deutschen natürlich genau das richtige gesunde, robuste Phlegma haben - schon aus Erfahrung. Oder hat da ein Polizei-Insider unbewusst und ungewollt tatsächlich die Wahrheit des totalen (deutschen) Überwachungs- und Repressionsapparates gezeichnet?
Sonntag, Februar 05, 2006
HILFE!
Was hier läuft ist so unfassbar - es ist die schicke, moderne Version eines totalitären Polizei- und Überwachungs-Staates, aber ich möchte hier dennoch nicht weichen, um nicht einfach Platz für das nächste Observations-, Voyeurismus- und staatliche Stalking-Opfer zu machen (Ist das hier eine Liegenschaft des BND, Verfassungsschutz, der Polizei in Kollaboration mit pervertierten Journalisten?). Wurde der Vormieter hier auch dauerobserviert? Beim Bumsen heimlich gefilmt und der Porno im Ausland verhökert, seine politischen Streitgespräche mitgeschnitten, zugesehen wo er sein Bargeld versteckt und dann während seiner Abwesenheit gegen Falschgeld getauscht, seine Gesundheitsprobleme registriert, seine Stärken und Schwächen dokumentiert und sich dann als ähnlich gestrickte Kumpel angedient?
Die modernen, gepflegten Dreckschweine des sog. Machiavelli-Netzwerks mit ihren Marionettenschnur-Weblogs sind von Spitzel- und Überwachungstechnik verblendete Geld- und Dominanz-geile Moral-Krüppel (wenn die tatsächlich zur SPD gehören, wie sie divers andeuten, dann ist die SPD das Hinterletzte), der Hausmeister ein Blockwart und V-Mann für Polizei und Geheimdienste?, und auch die örtliche Justiz ein korrupter, faschistoider Haufen, von der ich keinerlei Rechtstaat mehr erwarte.
Offenbar ist jede Beschwerde zwecklos, in der eigenen Wohnung dauer-observiert zu werden, wenn sogar die Lenker von Staaten und Weltorganisationen ausspioniert werden und sich Leute freiwillig für Monate in BigBrother-Container sperren lassen. Freibrief für jede staatliche Schweinerei und blöde pseudo-seriöse Journalisten kochen sich ihr erbärmliches Süppchen darauf. Schweinebande.
Ich rufe dringend und wirklich JEDEN auf, der ahnt oder weiss was hier abgeht und der auch nur einen Funken Anstand und Menschlichkeit in sich hat, irgendwie Kontakt mit mir aufzunehmen oder mir anonym Hintergrund-Informationen zu verschafffen! Whistleblower sind zwar genuin englisch, aber warum soll es nicht auch mal deutsche Insider mit Zivilcourage geben?
Update after Reaction: Journalist und Arschloch in Personalunion geht offenbar auch bei der SZ gut. Ein seriöser Journalist sagte mal, während des Kalten Krieges war in Westdeutschland etwa jeder dritte seiner Kollegen ein Zusammenarbeiter mit dem Geheimdienst BND. Insofern wundert mich die feige-feiste Arschigkeit mancher Schreiberlinge im Dunstkreis in, um und um München/Pullach herum nicht sonderlich. Was deren Drecksferkeligkeit nicht menschlicher macht.
Was hier läuft ist so unfassbar - es ist die schicke, moderne Version eines totalitären Polizei- und Überwachungs-Staates, aber ich möchte hier dennoch nicht weichen, um nicht einfach Platz für das nächste Observations-, Voyeurismus- und staatliche Stalking-Opfer zu machen (Ist das hier eine Liegenschaft des BND, Verfassungsschutz, der Polizei in Kollaboration mit pervertierten Journalisten?). Wurde der Vormieter hier auch dauerobserviert? Beim Bumsen heimlich gefilmt und der Porno im Ausland verhökert, seine politischen Streitgespräche mitgeschnitten, zugesehen wo er sein Bargeld versteckt und dann während seiner Abwesenheit gegen Falschgeld getauscht, seine Gesundheitsprobleme registriert, seine Stärken und Schwächen dokumentiert und sich dann als ähnlich gestrickte Kumpel angedient?
Die modernen, gepflegten Dreckschweine des sog. Machiavelli-Netzwerks mit ihren Marionettenschnur-Weblogs sind von Spitzel- und Überwachungstechnik verblendete Geld- und Dominanz-geile Moral-Krüppel (wenn die tatsächlich zur SPD gehören, wie sie divers andeuten, dann ist die SPD das Hinterletzte), der Hausmeister ein Blockwart und V-Mann für Polizei und Geheimdienste?, und auch die örtliche Justiz ein korrupter, faschistoider Haufen, von der ich keinerlei Rechtstaat mehr erwarte.
Offenbar ist jede Beschwerde zwecklos, in der eigenen Wohnung dauer-observiert zu werden, wenn sogar die Lenker von Staaten und Weltorganisationen ausspioniert werden und sich Leute freiwillig für Monate in BigBrother-Container sperren lassen. Freibrief für jede staatliche Schweinerei und blöde pseudo-seriöse Journalisten kochen sich ihr erbärmliches Süppchen darauf. Schweinebande.
Ich rufe dringend und wirklich JEDEN auf, der ahnt oder weiss was hier abgeht und der auch nur einen Funken Anstand und Menschlichkeit in sich hat, irgendwie Kontakt mit mir aufzunehmen oder mir anonym Hintergrund-Informationen zu verschafffen! Whistleblower sind zwar genuin englisch, aber warum soll es nicht auch mal deutsche Insider mit Zivilcourage geben?
Update after Reaction: Journalist und Arschloch in Personalunion geht offenbar auch bei der SZ gut. Ein seriöser Journalist sagte mal, während des Kalten Krieges war in Westdeutschland etwa jeder dritte seiner Kollegen ein Zusammenarbeiter mit dem Geheimdienst BND. Insofern wundert mich die feige-feiste Arschigkeit mancher Schreiberlinge im Dunstkreis in, um und um München/Pullach herum nicht sonderlich. Was deren Drecksferkeligkeit nicht menschlicher macht.
Freitag, Januar 06, 2006
Polizeistaat
«Wir haben den Krieg verloren», lautete der Titel der am meisten diskutierten Veranstaltung des Chaos Computer Clubs (CCC). Frank Rieger, der die Veranstaltung seit Jahren organisiert, schlug pessimistische Töne an. Er wähnte sich und seine meist männlichen Kollegen in einem Polizeistaat übelster Sorte: «Wir leben jetzt in der dunklen Welt der Science-Fiction-Romane, die wir niemals wollten.» Quelle
Sehe ich ganz genauso. Veritable Menschen-Verbrecher der Oberschicht laufen frei herum, wohingegen mit Spezialhubschraubern Jagd auf FarbenSprüher gemacht wird. Wer bestimmte Wahrheiten öffentlich macht, dem wird seine Wohnung heimlich oder unheimlich durchsucht. Wer sich nicht mit künstlichen Drogen der Pharmaindustrie manipulieren lässt, sondern lieber in freier Wahl natürliche Pflanzen zu sich nimmt, wird kriminalisiert und bestraft. Polizeien arbeiten immer intensiver mit Geheimdiensten zusammen, die sich nicht um Gesetze scheren müssen. Die allgegenwärtigen Geheimdienste besorgen die Totalüberwachung und die abgeschöpften Informationen gehen dann an Polizeien und andere Gruppen und Dienste.
«Wir haben den Krieg verloren», lautete der Titel der am meisten diskutierten Veranstaltung des Chaos Computer Clubs (CCC). Frank Rieger, der die Veranstaltung seit Jahren organisiert, schlug pessimistische Töne an. Er wähnte sich und seine meist männlichen Kollegen in einem Polizeistaat übelster Sorte: «Wir leben jetzt in der dunklen Welt der Science-Fiction-Romane, die wir niemals wollten.» Quelle
Sehe ich ganz genauso. Veritable Menschen-Verbrecher der Oberschicht laufen frei herum, wohingegen mit Spezialhubschraubern Jagd auf FarbenSprüher gemacht wird. Wer bestimmte Wahrheiten öffentlich macht, dem wird seine Wohnung heimlich oder unheimlich durchsucht. Wer sich nicht mit künstlichen Drogen der Pharmaindustrie manipulieren lässt, sondern lieber in freier Wahl natürliche Pflanzen zu sich nimmt, wird kriminalisiert und bestraft. Polizeien arbeiten immer intensiver mit Geheimdiensten zusammen, die sich nicht um Gesetze scheren müssen. Die allgegenwärtigen Geheimdienste besorgen die Totalüberwachung und die abgeschöpften Informationen gehen dann an Polizeien und andere Gruppen und Dienste.
Freitag, Dezember 30, 2005
Papier-Tiger BundesVerfassungsGericht
Mag ja sein, dass die schon manche richtige Entscheidung und manches menschenfreundliche Urteil gesprochen haben - aber das haben hohe Gerichte in Unrechtsregimen sicher auch. Rechtstaat ist aber erst dann, wenn nicht Glück/Zufall, viel Geld/gute Anwälte, ideologische Nähe oder persönliche Sympathie entscheidend sind, sondern wenn JEDER Bürger seine Grundrechte verwirklicht bekommt. Zugegeben ein hoher Anspruch - aber die Richter bekommen auch exzellent viel Macht und Geld für ihren Job, und zwar genau dafür, diesen hohen Anspruch zu erfüllen. Aber davon ist das BundesVerfassungsGericht weit entfernt.
Der Verfassungsrichter di Fabio hatte oder hat noch eine Professur an der Ludwig-Maximilian-Universität zu München inne, ebenso der Präsident des Bundesverfassungserichts, Papier, auch der Verfassungsrichter Hassemer ist mit dieser Uni besonders verbandelt, aber die erklären sich dennoch nicht selbst für befangen, wenn sie über eine Verfassungsbeschwerde zu entscheiden haben, die im Kern die Praktiken eines als kriminell angezeigten Medizinprofessors der selben Münchner Universität betrifft. Das legt ebenso Zeugnis ihrer richterlichen "Qualität" ab, wie die Tatsache, dass die Entscheidung des BVerfG nicht begründet wird. Also auch vom höchsten deutschen Gericht Entscheidung nach Gutsherrenart.
Mag ja sein, dass die schon manche richtige Entscheidung und manches menschenfreundliche Urteil gesprochen haben - aber das haben hohe Gerichte in Unrechtsregimen sicher auch. Rechtstaat ist aber erst dann, wenn nicht Glück/Zufall, viel Geld/gute Anwälte, ideologische Nähe oder persönliche Sympathie entscheidend sind, sondern wenn JEDER Bürger seine Grundrechte verwirklicht bekommt. Zugegeben ein hoher Anspruch - aber die Richter bekommen auch exzellent viel Macht und Geld für ihren Job, und zwar genau dafür, diesen hohen Anspruch zu erfüllen. Aber davon ist das BundesVerfassungsGericht weit entfernt.
Der Verfassungsrichter di Fabio hatte oder hat noch eine Professur an der Ludwig-Maximilian-Universität zu München inne, ebenso der Präsident des Bundesverfassungserichts, Papier, auch der Verfassungsrichter Hassemer ist mit dieser Uni besonders verbandelt, aber die erklären sich dennoch nicht selbst für befangen, wenn sie über eine Verfassungsbeschwerde zu entscheiden haben, die im Kern die Praktiken eines als kriminell angezeigten Medizinprofessors der selben Münchner Universität betrifft. Das legt ebenso Zeugnis ihrer richterlichen "Qualität" ab, wie die Tatsache, dass die Entscheidung des BVerfG nicht begründet wird. Also auch vom höchsten deutschen Gericht Entscheidung nach Gutsherrenart.
Samstag, Dezember 24, 2005
Dienstag, Dezember 20, 2005
Gedanken-Verbrecher
Wegen der Verbreitung pädosexueller Filme und Fotos muss ein Mann für immer in eine geschlossene psychiatrische Anstalt. Quelle
Es dürfen veritable Menschenschinder frei herumlaufen, weil sie zur herrschenden Oberschicht gehören, stattdessen sperrt man "Gedanken-Verbrecher" der Unterschicht weg. Er selbst hat doch wohl keine Kinder missbraucht, hat niemanden bestohlen, beraubt, gequält oder getötet. Das Anschauen der perversen Bilder und Filme ist ein äusserer Ausdruck seiner kranken Phantasie.
Aber die Gedanken anderer Menschen gehen uns nichts an. Denn sonst sollte man meinetwegen auch die Produzenten, Händler und Gucker von Snuff- und Splatter- und Horror-Videos lebenslänglich wegsperren - die haben sicher auch eine kranke Phantasie. Die Gedanken dürfen aber frei sein. Auf die Taten kommt es an - also bestrafen für den Besitz und Handel mit den verbotenen Medien.
Kann ja sein, dass der Typ ekelerregend, widerwärtig, dumm und fies ist und alle sonstigen negativen Charakterzüge auf sich vereint, aber das ist sein Recht.
Ich kenne den Fall nicht genau und ich will mich nicht zum Fürsprecher menschlicher Arschlöcher machen. Aber ich finde es fragwürdig und bedenklich, Leute lebenslang weg zu sperren, die niemandem etwas zu Leide getan haben, aber unsymphatisch krank und praktischerweise auch wehrlos sind, weil sie zur Unterschicht gehören, während wirklich gefährliche Verbrecher frei herumlaufen dürfen, weil sie zur herrschenden Oberschicht gehören.
Aber vermutlich können Ärzte hinter den dicken Mauern einer geschlossenen Psychiatrie menschliche Versuchstiere gut gebrauchen, für lebenslange medizinische Experimente, und man ist jedem Richter dankbar, welcher der med. Forschung neue Probanden zuführt und wenn der Igitt-Probant etwas früher ablebt, schert das sicher niemanden. Deutsche Medizin-Forschung war nie so ertragreich, wie während der Nazi-Herrschaft. Manch Arzt träumt wahrscheinlich nicht nur von den damals so günstigen Forschungsbedingungen.
Wegen der Verbreitung pädosexueller Filme und Fotos muss ein Mann für immer in eine geschlossene psychiatrische Anstalt. Quelle
Es dürfen veritable Menschenschinder frei herumlaufen, weil sie zur herrschenden Oberschicht gehören, stattdessen sperrt man "Gedanken-Verbrecher" der Unterschicht weg. Er selbst hat doch wohl keine Kinder missbraucht, hat niemanden bestohlen, beraubt, gequält oder getötet. Das Anschauen der perversen Bilder und Filme ist ein äusserer Ausdruck seiner kranken Phantasie.
Aber die Gedanken anderer Menschen gehen uns nichts an. Denn sonst sollte man meinetwegen auch die Produzenten, Händler und Gucker von Snuff- und Splatter- und Horror-Videos lebenslänglich wegsperren - die haben sicher auch eine kranke Phantasie. Die Gedanken dürfen aber frei sein. Auf die Taten kommt es an - also bestrafen für den Besitz und Handel mit den verbotenen Medien.
Kann ja sein, dass der Typ ekelerregend, widerwärtig, dumm und fies ist und alle sonstigen negativen Charakterzüge auf sich vereint, aber das ist sein Recht.
Ich kenne den Fall nicht genau und ich will mich nicht zum Fürsprecher menschlicher Arschlöcher machen. Aber ich finde es fragwürdig und bedenklich, Leute lebenslang weg zu sperren, die niemandem etwas zu Leide getan haben, aber unsymphatisch krank und praktischerweise auch wehrlos sind, weil sie zur Unterschicht gehören, während wirklich gefährliche Verbrecher frei herumlaufen dürfen, weil sie zur herrschenden Oberschicht gehören.
Aber vermutlich können Ärzte hinter den dicken Mauern einer geschlossenen Psychiatrie menschliche Versuchstiere gut gebrauchen, für lebenslange medizinische Experimente, und man ist jedem Richter dankbar, welcher der med. Forschung neue Probanden zuführt und wenn der Igitt-Probant etwas früher ablebt, schert das sicher niemanden. Deutsche Medizin-Forschung war nie so ertragreich, wie während der Nazi-Herrschaft. Manch Arzt träumt wahrscheinlich nicht nur von den damals so günstigen Forschungsbedingungen.
Montag, Dezember 19, 2005
PlatzAnweiser
Es ist ja so, dass Staatsanwälte keine unabhängigen Ermittler sind, sondern an Weisungen gebundene Beamte.
Wie läuft das eigentlich und wie kann es rechtens sein, wenn nach substanzieller Strafanzeige der Staatsanwalt, dann der Oberstaatsanwalt und schliesslich sogar der Generalstaatsanwalt nach dem Legalitätsprinzip eigentlich ermitteln müsste, aber womöglich die Weisung von Oben hat, nicht zu ermitteln resp. keine Klage zu erheben?
Die sagen zum Anzeige-Erstatter ja nicht, Sie haben zwar Recht und nach dem Legalitätsprinzip müsste ich sicher ermitteln, aber ich habe leider Weisung von meinem Chef, das nicht zu tun, und dem muss ich Folge leisten; beschweren Sie sich also beim zuständigen Justizminister, oder noch besser: vergessen Sie ihre Anzeige.
Gegenüber dem Anzeigeerstatter schauspielern, tricksen, lügen die dann?, tun also so, als ob sie ganz seriös und machtvoll den Rechtstaat pflegen, aber von der Substanz der Strafanzeige leider nicht überzeugt seien; tatsächlich aber dürfen/sollen die gar nicht ermitteln, egal wie stichhaltig die Anzeige und wie schwer die Straftat ist?
Update: Sehr interessante Ausführungen zu dem Problem gibt es vom ehemaligen Staatsanwalt Dr. Winfried Maier
Es ist ja so, dass Staatsanwälte keine unabhängigen Ermittler sind, sondern an Weisungen gebundene Beamte.
Wie läuft das eigentlich und wie kann es rechtens sein, wenn nach substanzieller Strafanzeige der Staatsanwalt, dann der Oberstaatsanwalt und schliesslich sogar der Generalstaatsanwalt nach dem Legalitätsprinzip eigentlich ermitteln müsste, aber womöglich die Weisung von Oben hat, nicht zu ermitteln resp. keine Klage zu erheben?
Die sagen zum Anzeige-Erstatter ja nicht, Sie haben zwar Recht und nach dem Legalitätsprinzip müsste ich sicher ermitteln, aber ich habe leider Weisung von meinem Chef, das nicht zu tun, und dem muss ich Folge leisten; beschweren Sie sich also beim zuständigen Justizminister, oder noch besser: vergessen Sie ihre Anzeige.
Gegenüber dem Anzeigeerstatter schauspielern, tricksen, lügen die dann?, tun also so, als ob sie ganz seriös und machtvoll den Rechtstaat pflegen, aber von der Substanz der Strafanzeige leider nicht überzeugt seien; tatsächlich aber dürfen/sollen die gar nicht ermitteln, egal wie stichhaltig die Anzeige und wie schwer die Straftat ist?
Update: Sehr interessante Ausführungen zu dem Problem gibt es vom ehemaligen Staatsanwalt Dr. Winfried Maier
Freitag, Dezember 16, 2005
Verrückte Welt
Der neue Innenminister will strafrechtlich noch schärfer gegen Verdächtige vorgehen, während veritable Verbrecher faktisch unbehelligt bleiben - wenn sie zur deutschen Oligarchie gehören. Damit erweist er sich als Marionette der paramilitärischen Sicherheitsdienste, also Justiz, Polizeien und Geheimdienste.
Dieser ganze Bombast der Spurensicherungs-, Ermittlungs-, Fahndungs- und Bestrafungmöglichkeiten erweckt permanent den falschen Eindruck, Verbrechen lohne sich immer seltener. Tatsächlich aber entscheiden allein die Anwender und Anweiser darüber, gegen wen ermittelt wird und wie seriös diese allmächtigen Zugriffsrechte angewendet werden. Kriminelle Angehörige der Oligarchie werden überwiegend frei gehalten von Strafverfolgung, wohingegen die Restbevölkerung immer perfekter im Zaum gehalten und schon für Nichtigkeiten hart bestraft wird.
Dass ich hier kritisch und scheinbar frei meine Meinung schreiben darf, ist tatsächlich eine Mischung aus technischer Überwachung und vermutlich nervöser Duldung. Aber man lauert nicht nur darauf, dass ich einen veritablen Fehler mache, man konstruiert und provoziert sogar aktiv Situationen, um mich einzuschüchtern, meinen Ruf zu ruinieren und mich ganz aus dem Verkehr zu ziehen. Wie es hinter den Kulissen anderen Kritikern hier zu Lande ergeht, weiss ich nicht.
Wenn es hier zu Lande tatsächlich rechtstaatlich zuginge, müsste spätestens seit Mitte bis Ende der 90er Jahre ein von mir strafangezeigter krimineller Arzt zunächst in U-Haft sitzen und seit einigen Jahren eine mehrjährige Haftstrafe wegen schwerer vorsätzlicher Körperverletzung verbüssen - also seit etwa 10 Jahren aus dem Beruf raus und weg von Patienten sein, unter Ab-Erkennung seines Professoren-Titels und Entziehung seiner Lehrbefugnis.
Von hier aus beklagten viele Leute den patriotisch gleichgeschalteten us-amerikanischen Journalismus und empören sich über us-amerikanisches Unrecht, manche spielen sogar mit dem Gedanken, man müsse den mächtigsten Mann der Welt und etliche seiner Minister den Prozess machen. Auffälligerweise sind diese Leute aber erstaunlich still und ruhig - nicht nur zur Weihnachtszeit - wenn es um richtig üble Verbrecher unter den Macht-Eliten hier im Lande geht. Da werden dann plötzlich ganz kleine Brötchen gebacken.
Der neue Innenminister will strafrechtlich noch schärfer gegen Verdächtige vorgehen, während veritable Verbrecher faktisch unbehelligt bleiben - wenn sie zur deutschen Oligarchie gehören. Damit erweist er sich als Marionette der paramilitärischen Sicherheitsdienste, also Justiz, Polizeien und Geheimdienste.
Dieser ganze Bombast der Spurensicherungs-, Ermittlungs-, Fahndungs- und Bestrafungmöglichkeiten erweckt permanent den falschen Eindruck, Verbrechen lohne sich immer seltener. Tatsächlich aber entscheiden allein die Anwender und Anweiser darüber, gegen wen ermittelt wird und wie seriös diese allmächtigen Zugriffsrechte angewendet werden. Kriminelle Angehörige der Oligarchie werden überwiegend frei gehalten von Strafverfolgung, wohingegen die Restbevölkerung immer perfekter im Zaum gehalten und schon für Nichtigkeiten hart bestraft wird.
Dass ich hier kritisch und scheinbar frei meine Meinung schreiben darf, ist tatsächlich eine Mischung aus technischer Überwachung und vermutlich nervöser Duldung. Aber man lauert nicht nur darauf, dass ich einen veritablen Fehler mache, man konstruiert und provoziert sogar aktiv Situationen, um mich einzuschüchtern, meinen Ruf zu ruinieren und mich ganz aus dem Verkehr zu ziehen. Wie es hinter den Kulissen anderen Kritikern hier zu Lande ergeht, weiss ich nicht.
Wenn es hier zu Lande tatsächlich rechtstaatlich zuginge, müsste spätestens seit Mitte bis Ende der 90er Jahre ein von mir strafangezeigter krimineller Arzt zunächst in U-Haft sitzen und seit einigen Jahren eine mehrjährige Haftstrafe wegen schwerer vorsätzlicher Körperverletzung verbüssen - also seit etwa 10 Jahren aus dem Beruf raus und weg von Patienten sein, unter Ab-Erkennung seines Professoren-Titels und Entziehung seiner Lehrbefugnis.
Von hier aus beklagten viele Leute den patriotisch gleichgeschalteten us-amerikanischen Journalismus und empören sich über us-amerikanisches Unrecht, manche spielen sogar mit dem Gedanken, man müsse den mächtigsten Mann der Welt und etliche seiner Minister den Prozess machen. Auffälligerweise sind diese Leute aber erstaunlich still und ruhig - nicht nur zur Weihnachtszeit - wenn es um richtig üble Verbrecher unter den Macht-Eliten hier im Lande geht. Da werden dann plötzlich ganz kleine Brötchen gebacken.
Donnerstag, Dezember 15, 2005
"Betreutes" Wohnen
Es ist technisch mitlerweile so billig und perfekt möglich, das Innere jedes Hasenstalls dauerhaft visuell und akustisch zu überwachen - und es wird täglich genauso praktiziert - von Journalisten und Sicherheitsbekloppten die über den Rechtstaat sicher lachen und sich aufgeilen an ihren Spionagen. Ohne solche penetrant voyeuristischen Einblicke in fremde menschliche Leben wären die ach so scharfsinnigen Analysen mancher Schreiberlinge triviales Gewäsch. Weil dieses Pack nicht bei allen Bewohnern Voyeur sein kann, greift es sich jene heraus, die den Kopf aus der Masse gereckt haben - den Multiplikatoren und Kristallisationskernen. Informationell ausbeuten zum eigenen Profit. Die systematische wirtschaftliche Verwurstung auch von Menschenleben hat deutsche Tradition; deutsche Würstchen sind weltbekannt.
Es ist technisch mitlerweile so billig und perfekt möglich, das Innere jedes Hasenstalls dauerhaft visuell und akustisch zu überwachen - und es wird täglich genauso praktiziert - von Journalisten und Sicherheitsbekloppten die über den Rechtstaat sicher lachen und sich aufgeilen an ihren Spionagen. Ohne solche penetrant voyeuristischen Einblicke in fremde menschliche Leben wären die ach so scharfsinnigen Analysen mancher Schreiberlinge triviales Gewäsch. Weil dieses Pack nicht bei allen Bewohnern Voyeur sein kann, greift es sich jene heraus, die den Kopf aus der Masse gereckt haben - den Multiplikatoren und Kristallisationskernen. Informationell ausbeuten zum eigenen Profit. Die systematische wirtschaftliche Verwurstung auch von Menschenleben hat deutsche Tradition; deutsche Würstchen sind weltbekannt.
Montag, Dezember 12, 2005
Fünfte oder doch (noch immer oder schon wieder) erste?
Einflussnahme auf Gewerkschaften, Steuerung der Presse, Infiltration der wissenschaftlichen Forschung oder geheime Zusammenarbeit mit der Kirche gehören zum Alltagsgeschäft des BND. In manchen wesentlichen Bereichen der Gesellschaft sind mehr inoffizielle Mitarbeiter als hauptamtlich Beschäftigte tätig. Der Erfolg des BND besteht hier weniger darin, dass er sich als effizienter Auslandsnachrichtendienst bewährt, sondern darin dass es ihm gelungen ist, sich neben den drei offiziellen Staatsgewalten und wirklich unabhängigen Medien weitgehend unerkannt als fünfte Gewalt im Staatsgefüge der Bundesrepublik etabliert zu haben. Quelle: Der BND, die unheimliche Macht im Staate, von Schmidt-Eenboom.
Und das ist nur der deutsche AUSLANDSGeheimdienst.
Politiker kommen und gehen - die Geheimdienstärsche samt der Gerichtsjuristen bleiben und kungeln und sind offenbar doch die tatsächlichen Strippenzieher, also erste Macht im Staate. Wenn ich die Zeichen richtig deute, lassen die sich nichtmal vom BundesVerfassungsGericht beeindrucken, womöglich manipulieren die sogar das Gericht. Auch deutsche Geheimdienste samt Justiz und Polizei halte ich mitlerweile teilweise für kriminelle Vereinigungen und traue denen fast jede Schweinerei zu.
Wenn Opfer krimineller Ärzte trotz mehrfacher Strafanzeigen keine seriösen Ermittlungen bekommen und es also auch keine Anklage, keinen Prozess, keine Verurteilung eines ärztlichen Verbrechers gibt, sondern stattdessen das Medizin-Opfer von Geheimdiensten totalitär ausgeforscht, observiert und seine juristischen Bemühungen systematisch sabotiert werden, während die Medien mehrheitlich wie gleichgeschaltet wirken, dann hat das nichts mehr mit Demokratie und Rechtstaat zu tun, dann ist das hier eine faschistoide Operetten-Demokratie und ein Marionetten-Rechtstaat vor teuer-schöner Kulisse. Wer keine Staatsfeinde hat, der züchtet sich offenbar welche und hält sie sich als Haustiere.
Einflussnahme auf Gewerkschaften, Steuerung der Presse, Infiltration der wissenschaftlichen Forschung oder geheime Zusammenarbeit mit der Kirche gehören zum Alltagsgeschäft des BND. In manchen wesentlichen Bereichen der Gesellschaft sind mehr inoffizielle Mitarbeiter als hauptamtlich Beschäftigte tätig. Der Erfolg des BND besteht hier weniger darin, dass er sich als effizienter Auslandsnachrichtendienst bewährt, sondern darin dass es ihm gelungen ist, sich neben den drei offiziellen Staatsgewalten und wirklich unabhängigen Medien weitgehend unerkannt als fünfte Gewalt im Staatsgefüge der Bundesrepublik etabliert zu haben. Quelle: Der BND, die unheimliche Macht im Staate, von Schmidt-Eenboom.
Und das ist nur der deutsche AUSLANDSGeheimdienst.
Politiker kommen und gehen - die Geheimdienstärsche samt der Gerichtsjuristen bleiben und kungeln und sind offenbar doch die tatsächlichen Strippenzieher, also erste Macht im Staate. Wenn ich die Zeichen richtig deute, lassen die sich nichtmal vom BundesVerfassungsGericht beeindrucken, womöglich manipulieren die sogar das Gericht. Auch deutsche Geheimdienste samt Justiz und Polizei halte ich mitlerweile teilweise für kriminelle Vereinigungen und traue denen fast jede Schweinerei zu.
Wenn Opfer krimineller Ärzte trotz mehrfacher Strafanzeigen keine seriösen Ermittlungen bekommen und es also auch keine Anklage, keinen Prozess, keine Verurteilung eines ärztlichen Verbrechers gibt, sondern stattdessen das Medizin-Opfer von Geheimdiensten totalitär ausgeforscht, observiert und seine juristischen Bemühungen systematisch sabotiert werden, während die Medien mehrheitlich wie gleichgeschaltet wirken, dann hat das nichts mehr mit Demokratie und Rechtstaat zu tun, dann ist das hier eine faschistoide Operetten-Demokratie und ein Marionetten-Rechtstaat vor teuer-schöner Kulisse. Wer keine Staatsfeinde hat, der züchtet sich offenbar welche und hält sie sich als Haustiere.
Freitag, Dezember 02, 2005
Dienstag, November 29, 2005
Ärztestreik
Im Frühjahr 2000 streikten in Israel Krankenhausärzte viele Wochen lang. Hunderttausende von Untersuchungen fanden nicht statt, Zehntausende von Operationen wurden verschoben oder abgesagt. Die Notaufnahmen, Dialyseabteilungen, Krebsstationen und Abteilungen für Neonatalogie und Kinderheilkunde blieben geöffnet, ansonsten aber wurden die Menschen abgewiesen. Sie gingen wieder häufiger zum Familienarzt oder blieben zu Hause. Wie eine Umfrage unter den grössten Bestattungsunternehmen ergab, hatte das Folgen: Die Todesrate in fast allen Landesteilen sank beträchtlich, es wurde seltener gestorben. Der Ärztestreik in Israel, so das 'British Medical Journal', war "für die Gesundheit womöglich gut". Zitiert aus dem Buch: "Heillose Medizin", von Jörg Blech.
Vielleicht sollten auch hier zu Lande viel mehr Klinikärzte viel öfter streiken.
Im Frühjahr 2000 streikten in Israel Krankenhausärzte viele Wochen lang. Hunderttausende von Untersuchungen fanden nicht statt, Zehntausende von Operationen wurden verschoben oder abgesagt. Die Notaufnahmen, Dialyseabteilungen, Krebsstationen und Abteilungen für Neonatalogie und Kinderheilkunde blieben geöffnet, ansonsten aber wurden die Menschen abgewiesen. Sie gingen wieder häufiger zum Familienarzt oder blieben zu Hause. Wie eine Umfrage unter den grössten Bestattungsunternehmen ergab, hatte das Folgen: Die Todesrate in fast allen Landesteilen sank beträchtlich, es wurde seltener gestorben. Der Ärztestreik in Israel, so das 'British Medical Journal', war "für die Gesundheit womöglich gut". Zitiert aus dem Buch: "Heillose Medizin", von Jörg Blech.
Vielleicht sollten auch hier zu Lande viel mehr Klinikärzte viel öfter streiken.
Sonntag, November 27, 2005
Extrempharma
Weltweit drittgrösstes Pharma-/BioTech-Unternehmen, mit Sitz in der Schweiz, bekennt sich in den USA der kriminellen Verschwörung für schuldig und muss über 700 Mio. Dollar zahlen.
Quelle
Weltweit drittgrösstes Pharma-/BioTech-Unternehmen, mit Sitz in der Schweiz, bekennt sich in den USA der kriminellen Verschwörung für schuldig und muss über 700 Mio. Dollar zahlen.
Quelle
Samstag, November 26, 2005
Profis der Nation
Lese grade das Buch Der BND, die unheimliche Macht im Staate, von Erich Schmidt-Eenboom. Interessant.
Schon der Klappentext bringt Klopper: Der Bundesnachrichtendienst ist krakenhaft in alle Bereiche der Gesellschaft eingedrungen. Der ganz grosse Lauschangriff etwa ist längst Realität. Denn die WORTBANK für das EDV-System AUSTIN 2 zeichnet automatisch auf, wenn vorprogrammierte Trefferworte auftauchen, bestimmte Telefonnummern angewählt werden oder sogar im Computer registrierte Stimmprofile auftauchen. Das ist der Stand von 1993, und das ist der deutsche AUSLANDSGeheimdienst! Was für eine Macht im Staate ist dann erst der INLANDSGeheimdienst? Dass man sogar aus öffentlichen Telefonzellen gezielt abgehört wird, indem augenscheinlich Stimmprofile automatisch gescannt werden, war erst kürzlich mein selbstgewonnener Eindruck.
Der niederländische Geheimdienst gründete eine politische Partei, der deutsche AUSLANDSGeheimdienst betreibt im INLAND diverse Tarn- und Schein-Firmen und -vereine, da gehören dem InlandsGeheimdienst womöglich sogar ganze Kliniken, Wohnungsverwaltungen, Zeitungsredaktionen (wer finanziert eigentlich die Telepolis-Schreiber, warum und aus welchem Fond?), Weblog- und eMail-Hoster und Provider und Radiostationen? So interviewt beispielsweise RadioEins innerhalb weniger Wochen nun schon die zweite Person aus dem von mir sogenannten Machiavelli-Netzwerk.
Und auch die Wochenzeitung die ZEIT scheint mittels ihres Führungspersonals mit Geheimdiensten "gut" verbunden zu sein.
Zitat aus dem Buch:
"Die Weltfremdheit des grössten Teils unserer akademisch etablierten und aus Steuergeldern bezahlten Politikwissenschaft zeigt sich auch darin, dass sie diese elementaren Tatsachen nie in den Blick bekommt. Es gibt in der Bundesrepublik umfangreiche, viel verwendete und renommierte politologische Lehrbücher und Lexika, in denen man einen Artikel über Geheimdienste und Spionage vergeblich sucht".
Lese grade das Buch Der BND, die unheimliche Macht im Staate, von Erich Schmidt-Eenboom. Interessant.
Schon der Klappentext bringt Klopper: Der Bundesnachrichtendienst ist krakenhaft in alle Bereiche der Gesellschaft eingedrungen. Der ganz grosse Lauschangriff etwa ist längst Realität. Denn die WORTBANK für das EDV-System AUSTIN 2 zeichnet automatisch auf, wenn vorprogrammierte Trefferworte auftauchen, bestimmte Telefonnummern angewählt werden oder sogar im Computer registrierte Stimmprofile auftauchen. Das ist der Stand von 1993, und das ist der deutsche AUSLANDSGeheimdienst! Was für eine Macht im Staate ist dann erst der INLANDSGeheimdienst? Dass man sogar aus öffentlichen Telefonzellen gezielt abgehört wird, indem augenscheinlich Stimmprofile automatisch gescannt werden, war erst kürzlich mein selbstgewonnener Eindruck.
Der niederländische Geheimdienst gründete eine politische Partei, der deutsche AUSLANDSGeheimdienst betreibt im INLAND diverse Tarn- und Schein-Firmen und -vereine, da gehören dem InlandsGeheimdienst womöglich sogar ganze Kliniken, Wohnungsverwaltungen, Zeitungsredaktionen (wer finanziert eigentlich die Telepolis-Schreiber, warum und aus welchem Fond?), Weblog- und eMail-Hoster und Provider und Radiostationen? So interviewt beispielsweise RadioEins innerhalb weniger Wochen nun schon die zweite Person aus dem von mir sogenannten Machiavelli-Netzwerk.
Und auch die Wochenzeitung die ZEIT scheint mittels ihres Führungspersonals mit Geheimdiensten "gut" verbunden zu sein.
Zitat aus dem Buch:
"Die Weltfremdheit des grössten Teils unserer akademisch etablierten und aus Steuergeldern bezahlten Politikwissenschaft zeigt sich auch darin, dass sie diese elementaren Tatsachen nie in den Blick bekommt. Es gibt in der Bundesrepublik umfangreiche, viel verwendete und renommierte politologische Lehrbücher und Lexika, in denen man einen Artikel über Geheimdienste und Spionage vergeblich sucht".
Freitag, November 25, 2005
Dienstag, November 22, 2005
Strafe muss sein.
Aber warum bestrafen wir eigentlich Menschen, die gegen das Gesetz verstossen? Die älteste Wurzel unseres Rechtsverständnisses ist ebenso schlicht wie brachial. Es ist der Drang nach Rache und Vergeltung. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Nur ein langer und windungsreicher Prozess der Zivilisation hat uns schliesslich zu der Einsicht geführt, dass die Befriedigung dieses Bedürfnisses nicht in der Hand des Einzelnen oder bestimmter Gruppen liegen darf. Vergeltung gegenüber einem Täter zu üben, muss Sache der Gemeinschaft, der Gesellschaft, des Staates sein. Und wer immer Strafen verhängt, sollte dabei verbindlichen und allgemein bekannten Regeln folgen. Keine Strafe ohne Gesetz.
...
Bis heute sind viele Bürger zumindest insgeheim der Auffassung, ein Straftäter solle selbst erleiden, was er anderen angetan hat.
...
Das Verlangen nach Strafe ist so gesehen nur eine Umkehrung der goldenen Regel: "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu."
...
In Wahrheit aber haben wir den Wunsch nach Rache seit der Aufklärung nur in vornehmere Begriffe gekleidet. Unsere Strafrechtsordnung geht nach wie vor von einem Anspruch sowohl des einzelnen Opfers als auch der gesamten Gesellschaft auf Vergeltung und Sühne für jede begangene Straftat aus. Der Grundgedanke aller sogenannten "absoluten Straftheorien" ist folgender: Jede Straftat, jedes Verbrechen stört die Rechtsordnung, ja eigentlich sogar die sittliche oder - den entsprechenden Glauben vorausgesetzt - die göttliche Ordnung. Und diese Störung lässt sich nur durch einen gerechten Schuldausgleich, eben eine angemessene Strafe beseitigen. Positiv formuliert: Nur die Strafe vermag den Rechtsfrieden wiederherzustellen.
...
Der Schuldausgleich, altmodischer gesagt: die Sühne, ist in sich selbst gerechtfertigt.
Doch der moderne, aufgeklärte Mensch neigt zu einem gewissen Relativismus in moralischen Fragen. Ethischer Rigorismus kommt uns seltsam fremd und gestrig vor. Wohler fühlen wir uns deshalb, wenn die Verhängung von Strafen auch einen praktischen, möglichst sogar einen statistisch nachweisbaren Nutzen hat: wenn sie die Zahl der Straftaten verringert oder aus Straftätern gesetzestreue Bürger macht. Was in der Theorie gut klingt, funktioniert aber in der Praxis so gut wie überhaupt nicht. Weshalb denn auch der absolute Sühneanspruch am Ende die einzig tragfähige Begründung für jede Strafe bleibt.
...
Welche Untersuchung man auch immer heranzieht, man wird stets zum gleichen Fazit kommen: Um die abschreckende Wirkung der Strafe ist es schlecht bestellt.
...
Abrschreckung funktioniert nicht. Weder Art noch Härte von Strafen zeitigen einen nachweisbaren Effekt - und zwar weder im Hinblick auf die Rückfallquote einzelner Täter noch im Hinblick auf die Häufigkeit von Straftaten insgesamt. Wer nicht klaut, unterlässt es offenbar nicht deshalb, weil es verboten ist. Sondern weil er einsieht, dass eine Welt, in der jeder klaut, also andere auch ihn bestehlen, nicht funktionieren kann.
...
Indem Vergehen und Verbrechen mit Strafe bewehrt sind und die Strafandrohung verlässlich durchgesetzt wird, stärkt der Staat ganz allgemein das Vertrauen in die Durchsetzungskraft seiner Rechtsordnung. Ist dagegen die Einsicht der Allgemeinheit in den Sinn einer Rechtsnorm unterminiert, fällt es dem Staat zunehmend schwer, sie durchzusetzen. Härtere Strafen nützen dann nur noch begrenzt.
In diesem Konzept gilt die Straftat nicht so sehr als sittlich-moralische, sondern vor allem als soziale Störung. Indem der Staat solche Störungen beseitigt, stärkt er die Rechtstreue der Allgemeinheit. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn die Institutionen, die das Recht schützen, also Polizei und Justiz, beim Bürger weitgehend uneingeschränktes Vertrauen geniessen. Um das zu erreichen, muss ihre Arbeit zugleich transparent und effektiv, unabhängig von Einzelinteressen und frei von Missbrauch und Willkür sein. Im Hinblick auf das unerlässliche Vertrauen in die Rechtsordnung als Ganzes ist deshalb Justizunrecht die wohl zerstörerischste Form des Unrechts überhaupt.
Meint der Strafverteidiger Rolf Bossi in seinem Buch "Halbgötter in Schwarz".
Kurzgefasst: Abschreckung kann man in jeder Hinsicht eigentlich vergessen, Resozialisierung auch. Was allein zählt ist die rechtstaatliche Form der Rache, Vergeltung, Sühne, auf die jedes Opfer eines Verbrechens und die Gesellschaft ein natürliches Recht hat. Dieses natürliche Recht geht modernerweise im Zuge des staatlichen Gewaltmonopols auf den Staat über. Im Gegenzug ist dem Staat daraus aber auch eine Pflicht erwachsen, zur Strafverfolgung von Verbreche(r)n. Die Bestrafung des Täters dient also immer noch oder letztlich wieder überwiegend der Genugtuung des Opfers und der Gesellschaft. Jedoch über die Wirkung von strafverfolgten und bestraften Verbreche(r)n kann eine Sicherheit erwachsen, durch gerechtfertigtes Vertrauen in ein funktionierendes Regelsystem, also wenn Vergehen und Verbrechen tatsächlich und wirksam verfolgt und geahndet werden. Eine befriedende Wirkung des Rechtstaates funktioniert also nicht durch spezial- oder generalpräventive Abschreckung, sondern über gerechtfertigtes Vertrauen.
Zur Frage der Verbindlichkeit des sog. positives Rechts zitiert Bossi den Rechtsgelehrten Gustav Radbruch (Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht): "Wo Gerechtigkeit nicht einmal erstrebt wird, wo die Gleichheit, die den Kern der Gerechtigkeit ausmacht, bei der Setzung positiven Rechts bewusst verleugnet wurde, da ist das Gesetz nicht etwa nur 'unrichtiges Recht', vielmehr entbehrt es überhaupt der Rechtsnatur." Ich stimme dem zu und beziehe das ausdrücklich auch auf das sog. Richterrecht, also das was Richter als Recht sprechen oder - genauso wichtig - unterlassen zu "sprechen".
Aber warum bestrafen wir eigentlich Menschen, die gegen das Gesetz verstossen? Die älteste Wurzel unseres Rechtsverständnisses ist ebenso schlicht wie brachial. Es ist der Drang nach Rache und Vergeltung. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Nur ein langer und windungsreicher Prozess der Zivilisation hat uns schliesslich zu der Einsicht geführt, dass die Befriedigung dieses Bedürfnisses nicht in der Hand des Einzelnen oder bestimmter Gruppen liegen darf. Vergeltung gegenüber einem Täter zu üben, muss Sache der Gemeinschaft, der Gesellschaft, des Staates sein. Und wer immer Strafen verhängt, sollte dabei verbindlichen und allgemein bekannten Regeln folgen. Keine Strafe ohne Gesetz.
...
Bis heute sind viele Bürger zumindest insgeheim der Auffassung, ein Straftäter solle selbst erleiden, was er anderen angetan hat.
...
Das Verlangen nach Strafe ist so gesehen nur eine Umkehrung der goldenen Regel: "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu."
...
In Wahrheit aber haben wir den Wunsch nach Rache seit der Aufklärung nur in vornehmere Begriffe gekleidet. Unsere Strafrechtsordnung geht nach wie vor von einem Anspruch sowohl des einzelnen Opfers als auch der gesamten Gesellschaft auf Vergeltung und Sühne für jede begangene Straftat aus. Der Grundgedanke aller sogenannten "absoluten Straftheorien" ist folgender: Jede Straftat, jedes Verbrechen stört die Rechtsordnung, ja eigentlich sogar die sittliche oder - den entsprechenden Glauben vorausgesetzt - die göttliche Ordnung. Und diese Störung lässt sich nur durch einen gerechten Schuldausgleich, eben eine angemessene Strafe beseitigen. Positiv formuliert: Nur die Strafe vermag den Rechtsfrieden wiederherzustellen.
...
Der Schuldausgleich, altmodischer gesagt: die Sühne, ist in sich selbst gerechtfertigt.
Doch der moderne, aufgeklärte Mensch neigt zu einem gewissen Relativismus in moralischen Fragen. Ethischer Rigorismus kommt uns seltsam fremd und gestrig vor. Wohler fühlen wir uns deshalb, wenn die Verhängung von Strafen auch einen praktischen, möglichst sogar einen statistisch nachweisbaren Nutzen hat: wenn sie die Zahl der Straftaten verringert oder aus Straftätern gesetzestreue Bürger macht. Was in der Theorie gut klingt, funktioniert aber in der Praxis so gut wie überhaupt nicht. Weshalb denn auch der absolute Sühneanspruch am Ende die einzig tragfähige Begründung für jede Strafe bleibt.
...
Welche Untersuchung man auch immer heranzieht, man wird stets zum gleichen Fazit kommen: Um die abschreckende Wirkung der Strafe ist es schlecht bestellt.
...
Abrschreckung funktioniert nicht. Weder Art noch Härte von Strafen zeitigen einen nachweisbaren Effekt - und zwar weder im Hinblick auf die Rückfallquote einzelner Täter noch im Hinblick auf die Häufigkeit von Straftaten insgesamt. Wer nicht klaut, unterlässt es offenbar nicht deshalb, weil es verboten ist. Sondern weil er einsieht, dass eine Welt, in der jeder klaut, also andere auch ihn bestehlen, nicht funktionieren kann.
...
Indem Vergehen und Verbrechen mit Strafe bewehrt sind und die Strafandrohung verlässlich durchgesetzt wird, stärkt der Staat ganz allgemein das Vertrauen in die Durchsetzungskraft seiner Rechtsordnung. Ist dagegen die Einsicht der Allgemeinheit in den Sinn einer Rechtsnorm unterminiert, fällt es dem Staat zunehmend schwer, sie durchzusetzen. Härtere Strafen nützen dann nur noch begrenzt.
In diesem Konzept gilt die Straftat nicht so sehr als sittlich-moralische, sondern vor allem als soziale Störung. Indem der Staat solche Störungen beseitigt, stärkt er die Rechtstreue der Allgemeinheit. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn die Institutionen, die das Recht schützen, also Polizei und Justiz, beim Bürger weitgehend uneingeschränktes Vertrauen geniessen. Um das zu erreichen, muss ihre Arbeit zugleich transparent und effektiv, unabhängig von Einzelinteressen und frei von Missbrauch und Willkür sein. Im Hinblick auf das unerlässliche Vertrauen in die Rechtsordnung als Ganzes ist deshalb Justizunrecht die wohl zerstörerischste Form des Unrechts überhaupt.
Meint der Strafverteidiger Rolf Bossi in seinem Buch "Halbgötter in Schwarz".
Kurzgefasst: Abschreckung kann man in jeder Hinsicht eigentlich vergessen, Resozialisierung auch. Was allein zählt ist die rechtstaatliche Form der Rache, Vergeltung, Sühne, auf die jedes Opfer eines Verbrechens und die Gesellschaft ein natürliches Recht hat. Dieses natürliche Recht geht modernerweise im Zuge des staatlichen Gewaltmonopols auf den Staat über. Im Gegenzug ist dem Staat daraus aber auch eine Pflicht erwachsen, zur Strafverfolgung von Verbreche(r)n. Die Bestrafung des Täters dient also immer noch oder letztlich wieder überwiegend der Genugtuung des Opfers und der Gesellschaft. Jedoch über die Wirkung von strafverfolgten und bestraften Verbreche(r)n kann eine Sicherheit erwachsen, durch gerechtfertigtes Vertrauen in ein funktionierendes Regelsystem, also wenn Vergehen und Verbrechen tatsächlich und wirksam verfolgt und geahndet werden. Eine befriedende Wirkung des Rechtstaates funktioniert also nicht durch spezial- oder generalpräventive Abschreckung, sondern über gerechtfertigtes Vertrauen.
Zur Frage der Verbindlichkeit des sog. positives Rechts zitiert Bossi den Rechtsgelehrten Gustav Radbruch (Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht): "Wo Gerechtigkeit nicht einmal erstrebt wird, wo die Gleichheit, die den Kern der Gerechtigkeit ausmacht, bei der Setzung positiven Rechts bewusst verleugnet wurde, da ist das Gesetz nicht etwa nur 'unrichtiges Recht', vielmehr entbehrt es überhaupt der Rechtsnatur." Ich stimme dem zu und beziehe das ausdrücklich auch auf das sog. Richterrecht, also das was Richter als Recht sprechen oder - genauso wichtig - unterlassen zu "sprechen".
Donnerstag, November 17, 2005
Vergleich
Darüberhinaus gibt es nicht nur nach unseren Erfahrungen in keinem anderen Berufsstand so viele eigentümliche Existenzen, deren Tätigkeit nicht selten bis zur „unverhohlenen Gaunerei“ geht (SPIEGEL-Serie 49,50/1989):
„ ... In die Schlagzeilen geraten Juristen, die sich zu Kumpanen und Komplizen von Kriminellen machen oder die der Anfechtung nicht widerstehen können, ehrlich mit dem ihnen anvertrauten Geld umzugehen. So werden „Organe der Rechtspflege“, wie das Gesetz die Anwälte tituliert, selbst zu Objekten der Rechtsprechung: sie unterdrücken Beweismittel, besorgen falsche Alibis, frisieren Dokumente und stiften Zeugen zum Meineid an, sie verjubeln Mandantengelder und betrügen bei den Gebühren. Das Treiben mancher Anwälte ist ein Spaziergang durch die Delikte des Strafgesetzbuches’. ...“
Wir haben sogar Juristen kennengelernt, die sich auf Patientenbetrug spezialisiert hatten:
Rechtsanwalt Dammholz alias „Luitpold Graf von Lusi“ in Kassel beendete seine anwaltliche Karriere deshalb im Gefängnis: Trotz zahlreicher rechtskräftiger Vorstrafen hatte ihm die Anwaltskammer zunächst nicht die Zulassung entzogen. Erst als er - deshalb immer dreister werdend - schließlich das Schmerzensgeld einer Patientin in Höhe von 20.000 DM unterschlug und rechtskräftig zu Haft von 1 Jahr und 6 Monaten ohne Bewährung verurteilt wurde, bequemte sich die Anwaltskammer dazu, ihn aus der Anwaltschaft auszuschließen. Da er inzwischen in Vermögensverfall geraten war und seine Haftstrafe auch antreten mußte, konnten seine Opfer nicht einmal Schadensersatz gegen ihn durchsetzen. Schließlich stellte sich auch noch heraus, daß der „Herr Graf von Lusi“ seinen Adelstitel durch Unterschriftenfälschung erschlichen hatte und schlicht „Dammholz“ hieß.
Der Jurist Dr. jur. (!) Bernhard Giese in Tübingen erstattete gegen hohes Honorar „medizinische Sachverständigen-Gutachten“, die er mit „Dr. Giese“ unterschrieb, so daß gutgläubige Patienten ihn für einen Arzt hielten und halten mußten, zumal er die Patienten in seinem „Institut für Medizinschadens-Begutachtung“ im weißen Kittel empfing. Er wurde schließlich wegen Patientenbetrugs und strafbarer Werbung rechtskräftig verurteilt. Neben dem o.a. Rechtsanwalt „Graf von Lusi“ hatten auch die Rechtsanwälte Dr. Georg Meinecke in Köln und Jürgen Korioth in Hennef mit dem „Doktor Giese“ zusammengewirkt.
Den meisten Zeitgenossen ist nicht bekannt, weshalb Anwälte eine schwarze Robe tragen. Das geht auf eine Verordnung eines preußischen Königs zurück: „Damit man die Spitzbuben von weitem erkenne und sich vor ihnen hüten könne“ verfügte König Friedrich Wilhelm I. bereits im Jahre 1713, daß Anwälte „ein schwarzes Mäntelchen“ tragen müssen (Borgmann/Haug, Anwaltshaftung, 3. Auflage, München 1995, S. 2). Quelle
Die Spitzbuben von weitem zu erkennen, heisst leider heute nicht mehr, sich auch vor ihnen hüten zu können. Die Gedanken sind zwar auch nicht mehr frei, dennoch darf ich wohl straffrei sagen, dass ich bei obigem Text immer an einen Vetter in Düsseldorf denken muss.
Darüberhinaus gibt es nicht nur nach unseren Erfahrungen in keinem anderen Berufsstand so viele eigentümliche Existenzen, deren Tätigkeit nicht selten bis zur „unverhohlenen Gaunerei“ geht (SPIEGEL-Serie 49,50/1989):
„ ... In die Schlagzeilen geraten Juristen, die sich zu Kumpanen und Komplizen von Kriminellen machen oder die der Anfechtung nicht widerstehen können, ehrlich mit dem ihnen anvertrauten Geld umzugehen. So werden „Organe der Rechtspflege“, wie das Gesetz die Anwälte tituliert, selbst zu Objekten der Rechtsprechung: sie unterdrücken Beweismittel, besorgen falsche Alibis, frisieren Dokumente und stiften Zeugen zum Meineid an, sie verjubeln Mandantengelder und betrügen bei den Gebühren. Das Treiben mancher Anwälte ist ein Spaziergang durch die Delikte des Strafgesetzbuches’. ...“
Wir haben sogar Juristen kennengelernt, die sich auf Patientenbetrug spezialisiert hatten:
Rechtsanwalt Dammholz alias „Luitpold Graf von Lusi“ in Kassel beendete seine anwaltliche Karriere deshalb im Gefängnis: Trotz zahlreicher rechtskräftiger Vorstrafen hatte ihm die Anwaltskammer zunächst nicht die Zulassung entzogen. Erst als er - deshalb immer dreister werdend - schließlich das Schmerzensgeld einer Patientin in Höhe von 20.000 DM unterschlug und rechtskräftig zu Haft von 1 Jahr und 6 Monaten ohne Bewährung verurteilt wurde, bequemte sich die Anwaltskammer dazu, ihn aus der Anwaltschaft auszuschließen. Da er inzwischen in Vermögensverfall geraten war und seine Haftstrafe auch antreten mußte, konnten seine Opfer nicht einmal Schadensersatz gegen ihn durchsetzen. Schließlich stellte sich auch noch heraus, daß der „Herr Graf von Lusi“ seinen Adelstitel durch Unterschriftenfälschung erschlichen hatte und schlicht „Dammholz“ hieß.
Der Jurist Dr. jur. (!) Bernhard Giese in Tübingen erstattete gegen hohes Honorar „medizinische Sachverständigen-Gutachten“, die er mit „Dr. Giese“ unterschrieb, so daß gutgläubige Patienten ihn für einen Arzt hielten und halten mußten, zumal er die Patienten in seinem „Institut für Medizinschadens-Begutachtung“ im weißen Kittel empfing. Er wurde schließlich wegen Patientenbetrugs und strafbarer Werbung rechtskräftig verurteilt. Neben dem o.a. Rechtsanwalt „Graf von Lusi“ hatten auch die Rechtsanwälte Dr. Georg Meinecke in Köln und Jürgen Korioth in Hennef mit dem „Doktor Giese“ zusammengewirkt.
Den meisten Zeitgenossen ist nicht bekannt, weshalb Anwälte eine schwarze Robe tragen. Das geht auf eine Verordnung eines preußischen Königs zurück: „Damit man die Spitzbuben von weitem erkenne und sich vor ihnen hüten könne“ verfügte König Friedrich Wilhelm I. bereits im Jahre 1713, daß Anwälte „ein schwarzes Mäntelchen“ tragen müssen (Borgmann/Haug, Anwaltshaftung, 3. Auflage, München 1995, S. 2). Quelle
Die Spitzbuben von weitem zu erkennen, heisst leider heute nicht mehr, sich auch vor ihnen hüten zu können. Die Gedanken sind zwar auch nicht mehr frei, dennoch darf ich wohl straffrei sagen, dass ich bei obigem Text immer an einen Vetter in Düsseldorf denken muss.
Sonntag, November 13, 2005
Eingebetteter Journalismus
Warum Journalisten den Verfassungsschutzbehörden nicht kritisch auf die Finger schauen, liegt auf der Hand: Man profitiert von den Daten und Informationen der Geheimdienste und/oder möchte selbst nicht ins Visier von Geheimdiensten kommen, die sich augenscheinlich so ziemlich jede Schweinerei erlauben können.
Geheimdienste abschaffen
Geheimdienste ausser Kontrolle:
"Ein wildgewordenes Observationsteam hat den offenkundig bespitzelt": Keiner will's gewesen sein
Weder die parlamentarische Kontrolle funktioniert, noch weiss die Behörden-Leitung von massiven Eingriffen ihrer Abteilungen in die Grundrechte von Bürgern.
Warum Journalisten den Verfassungsschutzbehörden nicht kritisch auf die Finger schauen, liegt auf der Hand: Man profitiert von den Daten und Informationen der Geheimdienste und/oder möchte selbst nicht ins Visier von Geheimdiensten kommen, die sich augenscheinlich so ziemlich jede Schweinerei erlauben können.
Geheimdienste abschaffen
Geheimdienste ausser Kontrolle:
"Ein wildgewordenes Observationsteam hat den offenkundig bespitzelt": Keiner will's gewesen sein
Weder die parlamentarische Kontrolle funktioniert, noch weiss die Behörden-Leitung von massiven Eingriffen ihrer Abteilungen in die Grundrechte von Bürgern.
Montag, November 07, 2005
"Unglaubliche Plünderung der Sozialsysteme"
Transparency International geht davon aus, dass sich der Betrug auf jährlich 20 Milliarden Euro summiert.
Transparency International geht davon aus, dass sich der Betrug auf jährlich 20 Milliarden Euro summiert.
Sonntag, November 06, 2005
STAAT ALS BESATZUNGSMACHT
Stellen Sie sich folgendes vor: ein Straftäter könnte selbst darüber entscheiden, ob überhaupt Ermittlungen gegen ihn eingeleitet werden und - falls sie überhaupt eingeleitet werden - wie sie dann geführt werden. Es liegt auf der Hand, daß dann kaum je ein Straftäter verurteilt würde. Der deutsche Staat befindet sich in dieser beneidenswerten Lage.
Die deutschen Staatsanwälte sind - im Gegensatz zu anderen Staaten - keine unabhängigen Ermittler, sondern weisungsgebundene Beamte. Sie können angewiesen werden, Ermittlungen zu führen oder zu unterlassen. Ggf. kann ihnen auch die Art der Ermittlungen vorgeschrieben werden. Da sich ein großer Teil der Gesundheitseinrichtungen - insbesondere der Kliniken - in staatlicher Trägerschaft von Bund, Ländern und Kommunen befindet, hat der Staat natürlich kein Interesse daran, faktisch gegen sich selbst vorzugehen und Straftaten in seinen Institutionen aufzudecken.
Die Ermittlungstätigkeit der Staatsanwälte bei „Kunstfehlern“ ist auch danach. Bei allen oben genannten Patiententötungen hat sich die Staatsanwaltschaft so verhalten wie der berühmte Jagdhund, den man zur Jagd tragen muß und ließ sich von der Universitätsklinik gern „an der Nase herumführen“, weil dann eine rasche Verfahrenseinstellung möglich war.
Die Staatsanwaltschaft geriert sich gern als „objektivste Behörde der Welt“. Es darf gelacht werden. Einige Beispiele staatsanwaltschaftlicher „Objektivität“: Hier
Ein Patientenleben ist in Deutschland billig zu haben.
Es ist angesichts der hier dargelegten Tatsachen ein gefährlicher Irrtum, daß die Problematik ärztlicher Behandlungsfehler nur eine medizinische sei. Richtig ist vielmehr, daß erst die Komplizenschaft zwischen Medizin und Justiz das Problem in der vorliegenden Form entstehen läßt, weil die Justizfunktionäre - Staatsanwälte, aber auch Richter und nicht wenige Rechtsanwälte - dazu neigen, insbesondere im Strafverfahren Behandlungsfehler auf der Grundlage von Gefälligkeits-Gutachten zu vertuschen, so daß die Häufigkeit der „Kunstfehler“ mit 100.000 Medizinschäden und 25.000 Todesfällen pro Jahr in der Bundesrepublik der Öffentlichkeit weitgehend verborgen bleibt. Dadurch fehlt der öffentliche Druck, die Mißstände unseres Medizinbetriebes durch die aufsichtsführenden politischen Instanzen zu beseitigen.
Das Fehlverhalten der Juristen hat somit schwerwiegende und gefährliche gesundheitspolitische Konsequenzen. Da nur die Spitze des Eisberges von Patientenschädigungen und Patiententötungen bekannt wird, können die Ärztefunktionäre behaupten, daß unser Gesundheitswesen „das beste der Welt“ sei und die Massenschäden unseres Medizinbetriebes als bedauerliche Einzelfälle verharmlosen. Die Justiz fungiert folglich durch ihr Fehlverhalten objektiv als parteiliche Institution zugunsten der Ärztefunktionäre und hält damit die unsäglichen Mißstände im Medizinbetrieb mit jährlich 25.000 Medizintoten aufrecht.
Der vollständige Text hier
Stellen Sie sich folgendes vor: ein Straftäter könnte selbst darüber entscheiden, ob überhaupt Ermittlungen gegen ihn eingeleitet werden und - falls sie überhaupt eingeleitet werden - wie sie dann geführt werden. Es liegt auf der Hand, daß dann kaum je ein Straftäter verurteilt würde. Der deutsche Staat befindet sich in dieser beneidenswerten Lage.
Die deutschen Staatsanwälte sind - im Gegensatz zu anderen Staaten - keine unabhängigen Ermittler, sondern weisungsgebundene Beamte. Sie können angewiesen werden, Ermittlungen zu führen oder zu unterlassen. Ggf. kann ihnen auch die Art der Ermittlungen vorgeschrieben werden. Da sich ein großer Teil der Gesundheitseinrichtungen - insbesondere der Kliniken - in staatlicher Trägerschaft von Bund, Ländern und Kommunen befindet, hat der Staat natürlich kein Interesse daran, faktisch gegen sich selbst vorzugehen und Straftaten in seinen Institutionen aufzudecken.
Die Ermittlungstätigkeit der Staatsanwälte bei „Kunstfehlern“ ist auch danach. Bei allen oben genannten Patiententötungen hat sich die Staatsanwaltschaft so verhalten wie der berühmte Jagdhund, den man zur Jagd tragen muß und ließ sich von der Universitätsklinik gern „an der Nase herumführen“, weil dann eine rasche Verfahrenseinstellung möglich war.
Die Staatsanwaltschaft geriert sich gern als „objektivste Behörde der Welt“. Es darf gelacht werden. Einige Beispiele staatsanwaltschaftlicher „Objektivität“: Hier
Ein Patientenleben ist in Deutschland billig zu haben.
Es ist angesichts der hier dargelegten Tatsachen ein gefährlicher Irrtum, daß die Problematik ärztlicher Behandlungsfehler nur eine medizinische sei. Richtig ist vielmehr, daß erst die Komplizenschaft zwischen Medizin und Justiz das Problem in der vorliegenden Form entstehen läßt, weil die Justizfunktionäre - Staatsanwälte, aber auch Richter und nicht wenige Rechtsanwälte - dazu neigen, insbesondere im Strafverfahren Behandlungsfehler auf der Grundlage von Gefälligkeits-Gutachten zu vertuschen, so daß die Häufigkeit der „Kunstfehler“ mit 100.000 Medizinschäden und 25.000 Todesfällen pro Jahr in der Bundesrepublik der Öffentlichkeit weitgehend verborgen bleibt. Dadurch fehlt der öffentliche Druck, die Mißstände unseres Medizinbetriebes durch die aufsichtsführenden politischen Instanzen zu beseitigen.
Das Fehlverhalten der Juristen hat somit schwerwiegende und gefährliche gesundheitspolitische Konsequenzen. Da nur die Spitze des Eisberges von Patientenschädigungen und Patiententötungen bekannt wird, können die Ärztefunktionäre behaupten, daß unser Gesundheitswesen „das beste der Welt“ sei und die Massenschäden unseres Medizinbetriebes als bedauerliche Einzelfälle verharmlosen. Die Justiz fungiert folglich durch ihr Fehlverhalten objektiv als parteiliche Institution zugunsten der Ärztefunktionäre und hält damit die unsäglichen Mißstände im Medizinbetrieb mit jährlich 25.000 Medizintoten aufrecht.
Der vollständige Text hier
Samstag, November 05, 2005
Absolutistische deutsche Justiz
Die Mißstände im Medizinbetrieb sind zwar gravierend, im Justizapparat aber noch weitaus schlimmer. Bei jedem, der die deutsche Justiz kennt, genießt sie kein Ansehen und wer sie nicht kennt, der hat Illusionen.
Die Ermittlungstätigkeit ausschließlich durch weisungsgebundene Staatsanwaltsanwälte ist ein Skandal und ein Schlag ins Gesicht der Gerechtigkeit und der Gewaltentrennung. Staat und Staatsfunktionäre haben auf diese Weise die Möglichkeit, die Rechtsprechung zu manipulieren. Die Gewaltentrennung war eine Grundforderung der französischen Revolution von 1789, um der Willkür entgegenzuwirken, wie sie im Absolutismus üblich war. Selbst 200 Jahre später ist in Deutschland ein derartiges absolutistisches Relikt und Privileg der Staatsfunktionäre noch nicht abgeschafft worden. Deshalb sind hierzulande auch Ermittlungsrichter wie der Spanier Garcon oder der Italiener Falcone, die gegen kriminelle Spitzenpolitiker mit harten Bandagen vorgingen, undenkbar. Der ganze Text Hier
Die Mißstände im Medizinbetrieb sind zwar gravierend, im Justizapparat aber noch weitaus schlimmer. Bei jedem, der die deutsche Justiz kennt, genießt sie kein Ansehen und wer sie nicht kennt, der hat Illusionen.
Die Ermittlungstätigkeit ausschließlich durch weisungsgebundene Staatsanwaltsanwälte ist ein Skandal und ein Schlag ins Gesicht der Gerechtigkeit und der Gewaltentrennung. Staat und Staatsfunktionäre haben auf diese Weise die Möglichkeit, die Rechtsprechung zu manipulieren. Die Gewaltentrennung war eine Grundforderung der französischen Revolution von 1789, um der Willkür entgegenzuwirken, wie sie im Absolutismus üblich war. Selbst 200 Jahre später ist in Deutschland ein derartiges absolutistisches Relikt und Privileg der Staatsfunktionäre noch nicht abgeschafft worden. Deshalb sind hierzulande auch Ermittlungsrichter wie der Spanier Garcon oder der Italiener Falcone, die gegen kriminelle Spitzenpolitiker mit harten Bandagen vorgingen, undenkbar. Der ganze Text Hier
Sonntag, Oktober 30, 2005
Freitag, September 16, 2005
Bombenbau
Beckstein möchte Filterprogramme gegen Bombenbau-Anleitungen im Internet entwickeln lassen. "Man kann sich Rezepte herunterladen, wie man ohne großen Aufwand sehr schwer nachweisbare Sprengstoffe herstellt", sagte er.
Schnell klicken, bevor es aus dem Netz gefiltert wird: Rezept zum Bombenbau
Beckstein möchte Filterprogramme gegen Bombenbau-Anleitungen im Internet entwickeln lassen. "Man kann sich Rezepte herunterladen, wie man ohne großen Aufwand sehr schwer nachweisbare Sprengstoffe herstellt", sagte er.
Schnell klicken, bevor es aus dem Netz gefiltert wird: Rezept zum Bombenbau
Mittwoch, September 14, 2005
Hypnose
In irgend einem Film sagte mal jemand, Hypnose funktioniert umso eher und besser, je entkoppelter jemandes Geist von seinem Körper ist. Ich glaube, das ist sehr treffend. Traumatisierungen und körperliche Schmerzen haben auch das Ergebnis, dass diese Leute aus ihrem Körper "flüchten" wollen. Der Geist solcher Menschen scheint besonders gut von extern einfangbar und steuerbar zu sein.
Also: Traumatisierungen und körperliche Schmerzen scheinen eine Eintrittspforte für Fremdsteuerung und Hypnose zu schaffen - wohl in den Entspannungsphasen, wie Schlaf resp. Tiefschlaf - und ich fress einen Besen, wenn solche Zusammenhänge nicht schon von bestimmten Gruppen und Organisationen divers benutzt und missbraucht werden.
In irgend einem Film sagte mal jemand, Hypnose funktioniert umso eher und besser, je entkoppelter jemandes Geist von seinem Körper ist. Ich glaube, das ist sehr treffend. Traumatisierungen und körperliche Schmerzen haben auch das Ergebnis, dass diese Leute aus ihrem Körper "flüchten" wollen. Der Geist solcher Menschen scheint besonders gut von extern einfangbar und steuerbar zu sein.
Also: Traumatisierungen und körperliche Schmerzen scheinen eine Eintrittspforte für Fremdsteuerung und Hypnose zu schaffen - wohl in den Entspannungsphasen, wie Schlaf resp. Tiefschlaf - und ich fress einen Besen, wenn solche Zusammenhänge nicht schon von bestimmten Gruppen und Organisationen divers benutzt und missbraucht werden.
Samstag, September 10, 2005
Konspirative Strippenzieher
Ein Arzt aus Vechta hatte ohne Einwilligung des Patienten dessen Namen, Alter und Diagnose an mehrere Fachkollegen weitergegeben. Zweck der Weitergabe war nach Angaben des Arztes der Schutz des Patienten vor unnötiger Röntgenbestrahlung. Außerdem habe man im Interesse der Solidar-Kassen verhindern wollen, dass Patienten solange den Arzt wechseln, bis sie eine kassenfinanzierte Diagnose bekommen. "Die Liste mit Patientendaten haben nur Leute im ärztlichen System bekommen". Das nach der neuen Richtlinie eingeführte Verfahren sieht vor, dass Patientendaten zur Vermeidung von Mehrfach-Diagnosen direkt vom jeweiligen Arzt an die Kassen und an die KZVN weitergeleitet werden. Dort würden sie dann "abgeglichen".
Damit wird aber die sogenannte "zweite ärztliche Meinung", auf die jeder Patient einen legitimen und legalen Anspruch hat, hintenrum konspirativ ausgehebelt. Patienten wollen sich zu einer von ihrem Arzt gestellten Diagnose oder einem Therapievorschlag eine sog. "zweite Meinung" von einem anderen Arzt einholen. Im Glauben auf eine unabhängige Einschätzung des anderen Arztes bekommen sie dann aber tatsächlich eine von Ärzten hinter den Kulissen abgesprochene Beurteilung, noch dazu unter Missachtung des Datenschutzes. Das war in 2002 - heute ist es sicher noch schlimmer.
Ein Arzt aus Vechta hatte ohne Einwilligung des Patienten dessen Namen, Alter und Diagnose an mehrere Fachkollegen weitergegeben. Zweck der Weitergabe war nach Angaben des Arztes der Schutz des Patienten vor unnötiger Röntgenbestrahlung. Außerdem habe man im Interesse der Solidar-Kassen verhindern wollen, dass Patienten solange den Arzt wechseln, bis sie eine kassenfinanzierte Diagnose bekommen. "Die Liste mit Patientendaten haben nur Leute im ärztlichen System bekommen". Das nach der neuen Richtlinie eingeführte Verfahren sieht vor, dass Patientendaten zur Vermeidung von Mehrfach-Diagnosen direkt vom jeweiligen Arzt an die Kassen und an die KZVN weitergeleitet werden. Dort würden sie dann "abgeglichen".
Damit wird aber die sogenannte "zweite ärztliche Meinung", auf die jeder Patient einen legitimen und legalen Anspruch hat, hintenrum konspirativ ausgehebelt. Patienten wollen sich zu einer von ihrem Arzt gestellten Diagnose oder einem Therapievorschlag eine sog. "zweite Meinung" von einem anderen Arzt einholen. Im Glauben auf eine unabhängige Einschätzung des anderen Arztes bekommen sie dann aber tatsächlich eine von Ärzten hinter den Kulissen abgesprochene Beurteilung, noch dazu unter Missachtung des Datenschutzes. Das war in 2002 - heute ist es sicher noch schlimmer.
Donnerstag, September 08, 2005
Dauerthema für gewaltbereite Linksextremisten bleibt der Antifaschismus.
Steht so im letzten JahresBericht des Bayerischen Verfassungsschutzes.
Ich dachte eigentlich, alle Demokraten sind selbstverständlich gegen Faschismus und das auch als Dauerthema. Aber die Verfassung ist eben nicht das GrundGesetz - und umgekehrt. Wenn eine Verfassung geschützt werden soll, dann also ein Zustand, eine Situation. Ist die faschistoid, dann wird also eine faschistoide Verfassung geschützt. Demnach ist der Verfassungschutz nicht der Hüter des GrundGesetzes des Landes, sondern versucht den jeweiligen Zustand, die jeweilige Situation also Verfassung des Landes zu schützen - und die ist zB in Bayern seit Jahrzehnten eben stramm rechts. Bürger schützen das GrundGesetz, der Verfassungsschutz eine Verfassung.
Steht so im letzten JahresBericht des Bayerischen Verfassungsschutzes.
Ich dachte eigentlich, alle Demokraten sind selbstverständlich gegen Faschismus und das auch als Dauerthema. Aber die Verfassung ist eben nicht das GrundGesetz - und umgekehrt. Wenn eine Verfassung geschützt werden soll, dann also ein Zustand, eine Situation. Ist die faschistoid, dann wird also eine faschistoide Verfassung geschützt. Demnach ist der Verfassungschutz nicht der Hüter des GrundGesetzes des Landes, sondern versucht den jeweiligen Zustand, die jeweilige Situation also Verfassung des Landes zu schützen - und die ist zB in Bayern seit Jahrzehnten eben stramm rechts. Bürger schützen das GrundGesetz, der Verfassungsschutz eine Verfassung.
Montag, September 05, 2005
Autosuggestionen wie in der DDR
„Deutschland hat im internationalen Vergleich nachweislich ein umfassendes, ein preiswertes und damit ein überdurchschnittlich effizientes Gesundheitswesen“. Immer wieder werde behauptet, andere Länder hätten ein besser funktionierendes Gesundheitswesen. Betrachte man jedoch das Gesamtbild, werde schnell klar, dass diese Aussage zu kurz greife. Während das Niveau und die Menge der angebotenen Leistungen über dem Durchschnitt liegen, sind die dafür aufgewendeten finanziellen Mittel laut Studie deutlich geringer als in vergleichbaren Ländern. Die Wartezeiten seien weltweit am kürzesten. Dementsprechend hoch sei die Patientenzufriedenheit. „Alle diese Aspekte führen dazu, dass das Ausland uns oftmals um unser System beneidet. Ich bedauere außerordentlich, dass diese offenkundigen Erfolge bei uns immer wieder kaputt geredet werden“. Quelle: Deutsches Ärzteblatt
Stimmt.
Ärzte glauben an Studien - und an sich. Jeder Arzt denkt, er ist ein guter. Weil er nur die Patienten zählt, die wiederkommen. Interessanter sind die, die wegbleiben: Entweder war er so gut, dass sie sofort gesundeten, oder er hat etwas übersehen, und sie kommen nicht zurück, weil sie gestorben sind. Weil er aber immer nur die zufriedenen wiedertrifft, überschätzt er seinen Wert systematisch.
Quelle: Dr. med. Eckart von Hirschhausen
„Deutschland hat im internationalen Vergleich nachweislich ein umfassendes, ein preiswertes und damit ein überdurchschnittlich effizientes Gesundheitswesen“. Immer wieder werde behauptet, andere Länder hätten ein besser funktionierendes Gesundheitswesen. Betrachte man jedoch das Gesamtbild, werde schnell klar, dass diese Aussage zu kurz greife. Während das Niveau und die Menge der angebotenen Leistungen über dem Durchschnitt liegen, sind die dafür aufgewendeten finanziellen Mittel laut Studie deutlich geringer als in vergleichbaren Ländern. Die Wartezeiten seien weltweit am kürzesten. Dementsprechend hoch sei die Patientenzufriedenheit. „Alle diese Aspekte führen dazu, dass das Ausland uns oftmals um unser System beneidet. Ich bedauere außerordentlich, dass diese offenkundigen Erfolge bei uns immer wieder kaputt geredet werden“. Quelle: Deutsches Ärzteblatt
Stimmt.
Ärzte glauben an Studien - und an sich. Jeder Arzt denkt, er ist ein guter. Weil er nur die Patienten zählt, die wiederkommen. Interessanter sind die, die wegbleiben: Entweder war er so gut, dass sie sofort gesundeten, oder er hat etwas übersehen, und sie kommen nicht zurück, weil sie gestorben sind. Weil er aber immer nur die zufriedenen wiedertrifft, überschätzt er seinen Wert systematisch.
Quelle: Dr. med. Eckart von Hirschhausen
Sonntag, September 04, 2005
Amoklauf durch Psychopharmaka?
Die SZ berichtete vor kurzem über einen Amoklauf in München:
Messerstecher im Linienbus. Der Mann sei schon früher psychisch auffällig gewesen und habe sich in Behandlung befunden, so der Chef der Mordkommission am Montag.
Eine Site im Internet gibt folgende grundsätzliche Ergänzung:
Entsetzen macht sich breit, wenn wieder einmal irgendwo auf der Welt ein Verrückter in eine Schule stürmt und wild um sich schießend unschuldige Kinder in den Tod reißt, oder wenn ein Amokläufer seine Arbeitskollegen niedermetzelt oder seine ganze Familie auslöscht.
In den Zeitungsmeldungen findet sich normalerweise im letzten Absatz die Erklärung, dass der Täter „seit längerem“ in psychiatrischer Behandlung sei.
Fast immer aber wird dieser Nachsatz fälschlicherweise so ausgelegt, dass der Mörder trotz seiner Therapie getötet habe. Das wäre schlimm genug. Tatsächlich stehen die in der psychiatrischen „Behandlung“ verwendeten Psychodrogen selbst im Verdacht, direkter Auslöser für die unerklärlichen Gewaltausbrüche zu sein.
Die Internet-Site ist von Scientology, was erstmal skeptisch macht, aber eigentlich ebenso wenig über den Wahrheitsgehalt des Inhalts aussagt, wie wenn der Text bei SPIEGEL-Online stünde - man muss selbst kritisch überlegen, ob es stimmen könnte. Aber es gibt tatsächlich Hinweise auf die tödlichen Wirkungen von Psychopharmaka.
Zum obigen Vorfall gehört auch folgende Dubiosität in einem weiteren SZ-Bericht:
Während die Polizei das Verhalten der Passanten und des Busfahrers ausdrücklich als vorbildlich lobte, übte der Chef der Mordkommission scharfe Kritik am Verhalten eines Oberarztes im Klinikum Rechts der Isar: Der Mediziner habe sich geweigert, die Polizei über den Zustand des am schwersten verletzten Opfers zu informieren.
Auch habe er den Mann, eine Blutprobe und die Kleidung „vor der Polizei versteckt“, berichtete Wilfling. Die Polizei sei darauf angewiesen, Blutproben zu erhalten, da mehrere Menschen mit derselben Waffe verletzt wurden. Außerdem müsse man die Kleidung der Opfer sicherstellen. Statt dessen habe der Arzt, im Gegensatz zu Medizinern anderer Krankenhäuser, die Ermittlungen der Polizei behindert. Wilfling kündigte ein „Nachspiel“ an: „Das ist ein unglaublicher Vorgang, so etwas habe ich noch nie erlebt.“
Ebenfalls sehr merkwürdig ist Folgendes: Als ich das Stichwort Zwangsmedikation googelte, bekam ich die obige Scientology-Seite präsentiert. Die obigen kritischen Überlegungen dort, fand ich sehr interessant, wollte den Text dann aber doch nicht zitieren und verlinken, eben wegen der vorbelasteten Quelle Scientology. Da ich jedoch keine bessere Quelle finden konnte, die sich auf diese Weise kritisch äussert, wollte ich Tags darauf dann doch mit aller Vorsicht und Skepsis den Scientology-Text zitieren. Jedoch als ich danach erneut googelte, war der Text nicht mehr auffindbar. Selbst mit Begriffen, die ich noch daraus erinnerte, bekam ich den nicht mehr. Es schien, als habe jemand den Text aus dem Netz entfernt oder zumindest die Suche danach blockiert/zenziert. Erst nach wirklich langwieriger Suche und schliesslich mit einer Meta-Suchmaschine (MetaGer), bekam ich den Text wieder serviert - und auch nur über eine mir bis dato unbekannte Suchmaschine (Overture).
Die SZ berichtete vor kurzem über einen Amoklauf in München:
Messerstecher im Linienbus. Der Mann sei schon früher psychisch auffällig gewesen und habe sich in Behandlung befunden, so der Chef der Mordkommission am Montag.
Eine Site im Internet gibt folgende grundsätzliche Ergänzung:
Entsetzen macht sich breit, wenn wieder einmal irgendwo auf der Welt ein Verrückter in eine Schule stürmt und wild um sich schießend unschuldige Kinder in den Tod reißt, oder wenn ein Amokläufer seine Arbeitskollegen niedermetzelt oder seine ganze Familie auslöscht.
In den Zeitungsmeldungen findet sich normalerweise im letzten Absatz die Erklärung, dass der Täter „seit längerem“ in psychiatrischer Behandlung sei.
Fast immer aber wird dieser Nachsatz fälschlicherweise so ausgelegt, dass der Mörder trotz seiner Therapie getötet habe. Das wäre schlimm genug. Tatsächlich stehen die in der psychiatrischen „Behandlung“ verwendeten Psychodrogen selbst im Verdacht, direkter Auslöser für die unerklärlichen Gewaltausbrüche zu sein.
Die Internet-Site ist von Scientology, was erstmal skeptisch macht, aber eigentlich ebenso wenig über den Wahrheitsgehalt des Inhalts aussagt, wie wenn der Text bei SPIEGEL-Online stünde - man muss selbst kritisch überlegen, ob es stimmen könnte. Aber es gibt tatsächlich Hinweise auf die tödlichen Wirkungen von Psychopharmaka.
Zum obigen Vorfall gehört auch folgende Dubiosität in einem weiteren SZ-Bericht:
Während die Polizei das Verhalten der Passanten und des Busfahrers ausdrücklich als vorbildlich lobte, übte der Chef der Mordkommission scharfe Kritik am Verhalten eines Oberarztes im Klinikum Rechts der Isar: Der Mediziner habe sich geweigert, die Polizei über den Zustand des am schwersten verletzten Opfers zu informieren.
Auch habe er den Mann, eine Blutprobe und die Kleidung „vor der Polizei versteckt“, berichtete Wilfling. Die Polizei sei darauf angewiesen, Blutproben zu erhalten, da mehrere Menschen mit derselben Waffe verletzt wurden. Außerdem müsse man die Kleidung der Opfer sicherstellen. Statt dessen habe der Arzt, im Gegensatz zu Medizinern anderer Krankenhäuser, die Ermittlungen der Polizei behindert. Wilfling kündigte ein „Nachspiel“ an: „Das ist ein unglaublicher Vorgang, so etwas habe ich noch nie erlebt.“
Ebenfalls sehr merkwürdig ist Folgendes: Als ich das Stichwort Zwangsmedikation googelte, bekam ich die obige Scientology-Seite präsentiert. Die obigen kritischen Überlegungen dort, fand ich sehr interessant, wollte den Text dann aber doch nicht zitieren und verlinken, eben wegen der vorbelasteten Quelle Scientology. Da ich jedoch keine bessere Quelle finden konnte, die sich auf diese Weise kritisch äussert, wollte ich Tags darauf dann doch mit aller Vorsicht und Skepsis den Scientology-Text zitieren. Jedoch als ich danach erneut googelte, war der Text nicht mehr auffindbar. Selbst mit Begriffen, die ich noch daraus erinnerte, bekam ich den nicht mehr. Es schien, als habe jemand den Text aus dem Netz entfernt oder zumindest die Suche danach blockiert/zenziert. Erst nach wirklich langwieriger Suche und schliesslich mit einer Meta-Suchmaschine (MetaGer), bekam ich den Text wieder serviert - und auch nur über eine mir bis dato unbekannte Suchmaschine (Overture).
Samstag, September 03, 2005
Selektionen
Das Mediziner-Gesindel soll seine Finger aus den intimen Privatangelegenheiten anderer Leute heraushalten. Soll sich doch jeder auf die Weise selbst umbringen, wie es ihm beliebt. Wer nur Gras fressen will, darf das tun. Kümmert euch besser um die Ernährungssituation in Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen, Kliniken und Knästen und um jene Einzelpatienten, die tatsächlich um ärztliche Hilfe bitten!
Wer sich krank fühlt und medizinische Hilfe sucht, bekommt sie oft nicht - stattdessen erheben sich wieder Weisskittel über andere und definieren, wer als krank zu gelten hat. Würden die nur herumdefinieren, wäre es auch kein Problem. Wir wissen aber, wohin es führen kann, wenn deutsche Weisskittel andere als krank definieren. Auch aktuell wieder haben in Deutschland die Zwangseinweisungen dramatisch zugenommen. Ruckzuck werden dann womöglich Leute, die sich durch ein angeblich krankhaftes Ernährungsverhalten angeblich selbst gefährden, zwangsweise in Kliniken verbracht und zwangsweise behandelt - womöglich mit Psychopharmaka "eingestellt" auf das, was Weisskittel für normal halten. Wir sind hier schiesslich im Nazi-Faschismus-Nachfolge-Staat.
Einer Ärzteschaft, die damals die Nazis nicht als psychisch krank diagnostiziert und schon gar nicht in geschlossene Abteilungen eingewiesen hat, sondern diese Leute sogar noch hofiert hat, massenhaft Nazi-Partei-Mitglieder stellte und zentraler Teil der Menschen-Selektions- und Tötungs-Maschinerie war, solch einer Berufsgruppe sollte ganz, ganz, ganz skeptisch auf die langen Finger geguckt werden, bei deren Vergabe von Krankheits-Etiketten, die als Aufhänger für Zwangseinweisungen und Zwangsmedikationen dienen könnten.
Es gibt immer wieder Medikamente, die hier zwar noch zugelassen sind, für die es aber im Ausland bereits deutliche Hinweise auf tödliche (Neben)Wirkungen gibt. Das gilt nicht nur für körperlich orientierte Medikamente wie jüngst Vioxx, Lipobay und Co, sondern auch für Psychopharmaka, wie etwa einige Anti-Depressiva. Ärzte, die solche Hinweise kennen und gezielt diese Pharmaka verordnen und Patienten kommen dann ums Leben, sind immer aus dem Schneider, solange die Medikamente hier noch zugelassen sind. Perfekte Morde also.
Das Mediziner-Gesindel soll seine Finger aus den intimen Privatangelegenheiten anderer Leute heraushalten. Soll sich doch jeder auf die Weise selbst umbringen, wie es ihm beliebt. Wer nur Gras fressen will, darf das tun. Kümmert euch besser um die Ernährungssituation in Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen, Kliniken und Knästen und um jene Einzelpatienten, die tatsächlich um ärztliche Hilfe bitten!
Wer sich krank fühlt und medizinische Hilfe sucht, bekommt sie oft nicht - stattdessen erheben sich wieder Weisskittel über andere und definieren, wer als krank zu gelten hat. Würden die nur herumdefinieren, wäre es auch kein Problem. Wir wissen aber, wohin es führen kann, wenn deutsche Weisskittel andere als krank definieren. Auch aktuell wieder haben in Deutschland die Zwangseinweisungen dramatisch zugenommen. Ruckzuck werden dann womöglich Leute, die sich durch ein angeblich krankhaftes Ernährungsverhalten angeblich selbst gefährden, zwangsweise in Kliniken verbracht und zwangsweise behandelt - womöglich mit Psychopharmaka "eingestellt" auf das, was Weisskittel für normal halten. Wir sind hier schiesslich im Nazi-Faschismus-Nachfolge-Staat.
Einer Ärzteschaft, die damals die Nazis nicht als psychisch krank diagnostiziert und schon gar nicht in geschlossene Abteilungen eingewiesen hat, sondern diese Leute sogar noch hofiert hat, massenhaft Nazi-Partei-Mitglieder stellte und zentraler Teil der Menschen-Selektions- und Tötungs-Maschinerie war, solch einer Berufsgruppe sollte ganz, ganz, ganz skeptisch auf die langen Finger geguckt werden, bei deren Vergabe von Krankheits-Etiketten, die als Aufhänger für Zwangseinweisungen und Zwangsmedikationen dienen könnten.
Es gibt immer wieder Medikamente, die hier zwar noch zugelassen sind, für die es aber im Ausland bereits deutliche Hinweise auf tödliche (Neben)Wirkungen gibt. Das gilt nicht nur für körperlich orientierte Medikamente wie jüngst Vioxx, Lipobay und Co, sondern auch für Psychopharmaka, wie etwa einige Anti-Depressiva. Ärzte, die solche Hinweise kennen und gezielt diese Pharmaka verordnen und Patienten kommen dann ums Leben, sind immer aus dem Schneider, solange die Medikamente hier noch zugelassen sind. Perfekte Morde also.
Dienstag, August 30, 2005
Donnerstag, August 25, 2005
Statistik
Beim statistischen Bundesamt habe ich zwar leider keine Statistik über den Verbrauch der hiesigen Bevölkerung an Psychopharma finden können, dafür aber gleich vorne als Zahl der Woche die Information, dass 82% der importierten Badehosen aus China kommen. Wenn man schon ins Schwimmen kommt, dann wenigstens nicht nackig.
Beim statistischen Bundesamt habe ich zwar leider keine Statistik über den Verbrauch der hiesigen Bevölkerung an Psychopharma finden können, dafür aber gleich vorne als Zahl der Woche die Information, dass 82% der importierten Badehosen aus China kommen. Wenn man schon ins Schwimmen kommt, dann wenigstens nicht nackig.
Aus dem Herzen gesprochen
"In unserem Land gibt es einfach nichts, was nicht medizinisch behandelt wird. All diese Psychopharmaka für Menschen, die ängstlich, nervös, depressiv oder einfach scheu sind. Für mich sind das keine Krankheiten, sondern es sind Charaktermerkmale." Fran Lebowitz
"In unserem Land gibt es einfach nichts, was nicht medizinisch behandelt wird. All diese Psychopharmaka für Menschen, die ängstlich, nervös, depressiv oder einfach scheu sind. Für mich sind das keine Krankheiten, sondern es sind Charaktermerkmale." Fran Lebowitz
Dienstag, August 23, 2005
Ein unheimlicher TierVerstümmler geht in der NordwestSchweiz um
Wer weiss, vielleicht ist der Täter ein bayerischer Urologe, der bisher seine Patienten auf dem OP-Tisch verstümmelte und nun, aufgrund verstärkten Patientenschutzes, ausweicht auf die Verstümmelung von Tieren im nahen Ausland.
Wer weiss, vielleicht ist der Täter ein bayerischer Urologe, der bisher seine Patienten auf dem OP-Tisch verstümmelte und nun, aufgrund verstärkten Patientenschutzes, ausweicht auf die Verstümmelung von Tieren im nahen Ausland.
Sonntag, August 21, 2005
Samstag, August 20, 2005
Deutsch = Form vor Inhalt
Julia Encke hat staunend zugehört, wie Ralf Dahrendorf auf einer Veranstaltung in Berlin die düstere Frage "Was fehlt Deutschland eigentlich?" mit gutgelaunten Antworten belegte. "Lord Dahrendorf zufolge fehlt Deutschland zuallererst eine entschiedenere politische Sprache: 'Ich garantiere Ihnen', versicherte er, 'dass in Großbritannien Begriffe wie "Hartz IV" oder "Ein-Euro-Job" nicht einen Tag überlebt hätten.' Auch spreche Tony Blair niemals von 'Reformen', sondern immer nur von 'Modernisierung', und was in Deutschland 'Deregulierung' genannt wird, heiße in England hoffnungsfroh 'better regulation'. Das sei kein Zufall. Eine ganze Einstellung verberge sich dahinter. Anders gesagt: Die politische Sprache in Deutschland ist voller schlechtgelaunter politischer Begriffe, so dass es am Ende gar kein Wunder ist, wenn das ganze Land tatsächlich schlechte Laune hat." Quelle: SpOn www.spiegel.de
Das läuft hier in Teilen aber auch schon anders. Auf die deutsche Art werden zwar Begriffe geschönt, aber der Inhalt, die negative, destruktive Haltung dahinter, bleibt. Also alter Essigwein in frischen, neuen Schläuchen. Das ist noch perverser.
Wenn ein Deutscher hört, bei einer Erkältung sei Fieber eigentlich ein gutes Zeichen, und schlau wie er ist, weiss er, dass der Kranke bei Fieber zum Frieren neigt, dann dreht er zukünftig als Therapie den Kranken die Heizung runter, damit die möglichst schnell frieren, und behauptet/glaubt dann, dass sei Zeichen für Fieber und also ein positives Symptom baldiger Genesung - Kraft durch Frieren. Jedem das seine.
Julia Encke hat staunend zugehört, wie Ralf Dahrendorf auf einer Veranstaltung in Berlin die düstere Frage "Was fehlt Deutschland eigentlich?" mit gutgelaunten Antworten belegte. "Lord Dahrendorf zufolge fehlt Deutschland zuallererst eine entschiedenere politische Sprache: 'Ich garantiere Ihnen', versicherte er, 'dass in Großbritannien Begriffe wie "Hartz IV" oder "Ein-Euro-Job" nicht einen Tag überlebt hätten.' Auch spreche Tony Blair niemals von 'Reformen', sondern immer nur von 'Modernisierung', und was in Deutschland 'Deregulierung' genannt wird, heiße in England hoffnungsfroh 'better regulation'. Das sei kein Zufall. Eine ganze Einstellung verberge sich dahinter. Anders gesagt: Die politische Sprache in Deutschland ist voller schlechtgelaunter politischer Begriffe, so dass es am Ende gar kein Wunder ist, wenn das ganze Land tatsächlich schlechte Laune hat." Quelle: SpOn www.spiegel.de
Das läuft hier in Teilen aber auch schon anders. Auf die deutsche Art werden zwar Begriffe geschönt, aber der Inhalt, die negative, destruktive Haltung dahinter, bleibt. Also alter Essigwein in frischen, neuen Schläuchen. Das ist noch perverser.
Wenn ein Deutscher hört, bei einer Erkältung sei Fieber eigentlich ein gutes Zeichen, und schlau wie er ist, weiss er, dass der Kranke bei Fieber zum Frieren neigt, dann dreht er zukünftig als Therapie den Kranken die Heizung runter, damit die möglichst schnell frieren, und behauptet/glaubt dann, dass sei Zeichen für Fieber und also ein positives Symptom baldiger Genesung - Kraft durch Frieren. Jedem das seine.
Mittwoch, August 17, 2005
Medizin und Politik
Wie menschenverachtend muss man eigentlich sein, einerseits den massenhaften Einsatz industriell erzeugter Psychopharmaka zu fördern und zu finanzieren - sogar deren zwangsweise, also gewaltsame Verabreichung - aber andererseits die Einnahme natürlicher Mittel, mit denen die Menschheit eine jahrtausendelange Erfahrung hat, zu verbieten und zu verteufeln?
Margret O. wusste, dass sie psychisch krank war. Schließlich ist sie selbst Psychiaterin. Dutzende manische Patienten hatte die Ärztin schon behandelt. Doch als sie selbst während einer manischen Episode in eine Klinik ging, änderte sich ihr Blick auf den eigenen Beruf drastisch.
"Es war ein Schlüsselerlebnis, wie die Ärzte reagierten, als ich mich weigerte, ein Medikament einzunehmen", erinnert sie sich. Wenn sie das Mittel nicht freiwillig nehmen würde, würden Pfleger sie auf ein Bett schnallen und ihr die Tabletten herunterzwingen. "Bis zu dieser Drohung hatte ich mich einigermaßen im Griff, aber da bin ich in Wut geraten", erinnert sich Margret O. Quelle: SZ
In der urologischen Ambulanz einer Hochschul-Klinik ging es mir so ähnlich mit einer Ambulanz-Schwester. Ich hatte mir einen Überweisungsschein vom niedergelassenen Urologen besorgt, um mit einem Facharzt der Klinik ein informationelles Gespräch zu führen. Nach der Anmeldungsprozedur sass ich dann in der Warteecke, als eine Krankenschwester meinen Namen rief und mich anwies, eine Urinprobe abzugeben. Ich antwortete, dass ich das nicht möchte, weil ich nur zu einem Beratungsgespräch hergekommen sei. Sie erwiderte, jeder Patient müsse hier erstmal eine Urinprobe abgeben. Ich sagte, sie wisse doch gar nicht, ob ich nicht schon kurz vorher beim niedergelassenen Urologen diesbezüglich untersucht worden seien, das wäre dann hier ja eine unnötige Doppeluntersuchung. Daraufhin drohte sie im Befehlston einer Zuchtmeisterin, wenn ich die Abgabe einer Urinprobe verweigere, werde sie einen entsprechenden Vermerk in meine Akte eintragen. Ich überlegte kurz, ob ich hier vielleicht versehentlich in ein Erziehungslager geraten sei, und erwiderte, dass ich hier nichts verweigere, sondern einfach nur keine Dinge tue, deren Sinn ich nicht erkenne. Danach kam ich mir vor wie ein asozialer Störfaktor und Fast-Verbrecher.
Wie menschenverachtend muss man eigentlich sein, einerseits den massenhaften Einsatz industriell erzeugter Psychopharmaka zu fördern und zu finanzieren - sogar deren zwangsweise, also gewaltsame Verabreichung - aber andererseits die Einnahme natürlicher Mittel, mit denen die Menschheit eine jahrtausendelange Erfahrung hat, zu verbieten und zu verteufeln?
Margret O. wusste, dass sie psychisch krank war. Schließlich ist sie selbst Psychiaterin. Dutzende manische Patienten hatte die Ärztin schon behandelt. Doch als sie selbst während einer manischen Episode in eine Klinik ging, änderte sich ihr Blick auf den eigenen Beruf drastisch.
"Es war ein Schlüsselerlebnis, wie die Ärzte reagierten, als ich mich weigerte, ein Medikament einzunehmen", erinnert sie sich. Wenn sie das Mittel nicht freiwillig nehmen würde, würden Pfleger sie auf ein Bett schnallen und ihr die Tabletten herunterzwingen. "Bis zu dieser Drohung hatte ich mich einigermaßen im Griff, aber da bin ich in Wut geraten", erinnert sich Margret O. Quelle: SZ
In der urologischen Ambulanz einer Hochschul-Klinik ging es mir so ähnlich mit einer Ambulanz-Schwester. Ich hatte mir einen Überweisungsschein vom niedergelassenen Urologen besorgt, um mit einem Facharzt der Klinik ein informationelles Gespräch zu führen. Nach der Anmeldungsprozedur sass ich dann in der Warteecke, als eine Krankenschwester meinen Namen rief und mich anwies, eine Urinprobe abzugeben. Ich antwortete, dass ich das nicht möchte, weil ich nur zu einem Beratungsgespräch hergekommen sei. Sie erwiderte, jeder Patient müsse hier erstmal eine Urinprobe abgeben. Ich sagte, sie wisse doch gar nicht, ob ich nicht schon kurz vorher beim niedergelassenen Urologen diesbezüglich untersucht worden seien, das wäre dann hier ja eine unnötige Doppeluntersuchung. Daraufhin drohte sie im Befehlston einer Zuchtmeisterin, wenn ich die Abgabe einer Urinprobe verweigere, werde sie einen entsprechenden Vermerk in meine Akte eintragen. Ich überlegte kurz, ob ich hier vielleicht versehentlich in ein Erziehungslager geraten sei, und erwiderte, dass ich hier nichts verweigere, sondern einfach nur keine Dinge tue, deren Sinn ich nicht erkenne. Danach kam ich mir vor wie ein asozialer Störfaktor und Fast-Verbrecher.
Dienstag, August 16, 2005
Samstag, August 13, 2005
Donnerstag, August 11, 2005
Mittwoch, August 10, 2005
Vegetative Vermehrung
Mitmenschen, die sich für nackte Körper im Allgemeinen und für den Geschlechtsakt im Besonderen interessierten, seien "proll" - klebrig und vulgär. Sagt ein frisch verliebter 19jähriger Frankfurter Schüler. Quelle
Beamtensex per Vertrag
Deutschland hat weltweit eine der niedrigsten Geburtenraten. Helfen kann nur ein neuer Geschlechtervertrag. Quelle
Mitmenschen, die sich für nackte Körper im Allgemeinen und für den Geschlechtsakt im Besonderen interessierten, seien "proll" - klebrig und vulgär. Sagt ein frisch verliebter 19jähriger Frankfurter Schüler. Quelle
Beamtensex per Vertrag
Deutschland hat weltweit eine der niedrigsten Geburtenraten. Helfen kann nur ein neuer Geschlechtervertrag. Quelle
Dienstag, August 09, 2005
Ärztelatein
Gestern zufällig in Spiegel-TV einen Teil einer Reportage über Ärzte einer ostdeutschen Klinik gesehen. Insbesondere begleiteten die einen, der dann etwa 72 (?) Stunden im Dauereinsatz war. Der konnte trotz glücklichem Grinsen auf Nachfrage nicht mal mehr ausrechnen, wieviele Stunden er schon im Einsatz ist, so übermüdet war der.
Die auf der Hand liegende Frage, warum kein ausgeschlafener Kollege ihn nicht schon am Ende des ersten Tages abgelöst hat, fand ich nicht beantwortet.
Es gibt ja nicht zu wenig Ärzte, sagt selbst der Präsident der Bundesärztekammer, Deutschland hat noch immer eine der höchsten Ärztedichten, tausende Ärzte haben noch Zeit und Energie, jedes Wochenende nach England zu jetten, um dort zu arbeiten, und aus Osteuropa bieten sich günstige Ärzte für Deutschland an. Warum gibt es dennoch solch extreme Überstunden? Das hat Spiegel-TV nicht beantwortet - oder ich habe zu früh weggeschaltet.
Auch jetzt wieder ein Bericht bei SpOn über Ärzte scheint mir eine Veräppelung der Leser: Da soll mit irgendwelchen Zuwachsraten im internationalen Vergleich irgendwas belegt werden, was aber völlig wertlos ist, wenn die Basis verschwiegen wird, auf der die Zuwächse passieren.
Auch die Pauschal-Aussage, die Gesundheitskosten stiegen weil die Gesellschaft immer älter und kränker würde, ist irreführend. Immer weniger Kinder heisst auch, dass es immer weniger kostenlos mitversicherte Familienmitglieder gibt, die Geld kosten, aber nichts einzahlen (bei Studenten bis zu 25 Jahre lang, also ein viertel Jahrhundert). Faktisch bedeutet die auf dem Kopf stehende Alterspyramide also eine zeitweilige Finanzspritze für das Gesundheitssystem.
Immer kränker werden wir oft nicht trotz der deutschen Ärzte, sondern jedes Jahr vieltausendfach DURCH deutsche Ärzte.
Es kann kein ernsthafter Zweifel daran bestehen, daß die Medizinschäden eins der größten, wahrscheinlich sogar das größte Schadensgebiet in der Bundesrepublik sind. Das gilt zumindest für Personenschäden. Diese Tatsache ist in der Öffentlichkeit aber nicht hinreichend bekannt, weil Ausmaß und Häufigkeit von Behandlungsfehlern zu den bestgehütetsten Geheimnissen unseres Medizinbetriebs gehören. Quelle
Gestern zufällig in Spiegel-TV einen Teil einer Reportage über Ärzte einer ostdeutschen Klinik gesehen. Insbesondere begleiteten die einen, der dann etwa 72 (?) Stunden im Dauereinsatz war. Der konnte trotz glücklichem Grinsen auf Nachfrage nicht mal mehr ausrechnen, wieviele Stunden er schon im Einsatz ist, so übermüdet war der.
Die auf der Hand liegende Frage, warum kein ausgeschlafener Kollege ihn nicht schon am Ende des ersten Tages abgelöst hat, fand ich nicht beantwortet.
Es gibt ja nicht zu wenig Ärzte, sagt selbst der Präsident der Bundesärztekammer, Deutschland hat noch immer eine der höchsten Ärztedichten, tausende Ärzte haben noch Zeit und Energie, jedes Wochenende nach England zu jetten, um dort zu arbeiten, und aus Osteuropa bieten sich günstige Ärzte für Deutschland an. Warum gibt es dennoch solch extreme Überstunden? Das hat Spiegel-TV nicht beantwortet - oder ich habe zu früh weggeschaltet.
Auch jetzt wieder ein Bericht bei SpOn über Ärzte scheint mir eine Veräppelung der Leser: Da soll mit irgendwelchen Zuwachsraten im internationalen Vergleich irgendwas belegt werden, was aber völlig wertlos ist, wenn die Basis verschwiegen wird, auf der die Zuwächse passieren.
Auch die Pauschal-Aussage, die Gesundheitskosten stiegen weil die Gesellschaft immer älter und kränker würde, ist irreführend. Immer weniger Kinder heisst auch, dass es immer weniger kostenlos mitversicherte Familienmitglieder gibt, die Geld kosten, aber nichts einzahlen (bei Studenten bis zu 25 Jahre lang, also ein viertel Jahrhundert). Faktisch bedeutet die auf dem Kopf stehende Alterspyramide also eine zeitweilige Finanzspritze für das Gesundheitssystem.
Immer kränker werden wir oft nicht trotz der deutschen Ärzte, sondern jedes Jahr vieltausendfach DURCH deutsche Ärzte.
Es kann kein ernsthafter Zweifel daran bestehen, daß die Medizinschäden eins der größten, wahrscheinlich sogar das größte Schadensgebiet in der Bundesrepublik sind. Das gilt zumindest für Personenschäden. Diese Tatsache ist in der Öffentlichkeit aber nicht hinreichend bekannt, weil Ausmaß und Häufigkeit von Behandlungsfehlern zu den bestgehütetsten Geheimnissen unseres Medizinbetriebs gehören. Quelle
Der Mensch denkt, die Polizei lenkt
Man stelle sich in diesem Fall mal vor, die Beamten hätten unmittelbar nach dem abgehörten Telefonat bei der Frau an der Tür geklingelt:
"Guten Tag, Polizei, wir haben grade eben Ihr Telefonat mitgehört, worin Sie Ihrem Bekannten XYZ beschrieben hatten, wie sie von dem Moderator Andreas Türck vergewaltigt wurden. Das hat uns sehr interessiert. Wir möchten gerne von Ihnen eine Anzeige gegen diesen Türck aufnehmen und dass Sie dazu unser schriftliches Protokoll Ihres Telefongesprächs unterschreiben.
Was? Sie fühlen sich grade nicht danach? Haben einen Kater, noch Restalkohol im Blut und vielleicht noch andere Mittelchen genommen? Nagut, dann kommen wir Morgen wieder, wenn Sie wieder nüchtern sind. Wir wollen unbedingt eine Anzeige fertig kriegen und brauchen Sie dazu!"
Oder wenn die Frau attraktiv ist, und sie erzählt dem Bekannten am Telefon, dass ihr ein Küchenrezept fehle, bringen ihr vielleicht freundliche, mitlauschende Beamte ein passendes Rezept samt Zutaten vorbei?
Man stelle sich in diesem Fall mal vor, die Beamten hätten unmittelbar nach dem abgehörten Telefonat bei der Frau an der Tür geklingelt:
"Guten Tag, Polizei, wir haben grade eben Ihr Telefonat mitgehört, worin Sie Ihrem Bekannten XYZ beschrieben hatten, wie sie von dem Moderator Andreas Türck vergewaltigt wurden. Das hat uns sehr interessiert. Wir möchten gerne von Ihnen eine Anzeige gegen diesen Türck aufnehmen und dass Sie dazu unser schriftliches Protokoll Ihres Telefongesprächs unterschreiben.
Was? Sie fühlen sich grade nicht danach? Haben einen Kater, noch Restalkohol im Blut und vielleicht noch andere Mittelchen genommen? Nagut, dann kommen wir Morgen wieder, wenn Sie wieder nüchtern sind. Wir wollen unbedingt eine Anzeige fertig kriegen und brauchen Sie dazu!"
Oder wenn die Frau attraktiv ist, und sie erzählt dem Bekannten am Telefon, dass ihr ein Küchenrezept fehle, bringen ihr vielleicht freundliche, mitlauschende Beamte ein passendes Rezept samt Zutaten vorbei?
Fundamentalist und Hassprediger
Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat in einem Interview mit dem Bonner "General-Anzeiger" erklärt, dass Hans Küng und Eugen Drewermann beim Weltjugendtag nicht erwünscht seien. Meisner betonte, dass das ganze ein Jugend- und kein Seniorentreffen sei. "Für die ist hier nichts vorgesehen, weil keinen Jugendlichen der alte Schmarrn interessiert, den die dauernd verzapfen." Quelle
Update: Monitor-Bericht
Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat in einem Interview mit dem Bonner "General-Anzeiger" erklärt, dass Hans Küng und Eugen Drewermann beim Weltjugendtag nicht erwünscht seien. Meisner betonte, dass das ganze ein Jugend- und kein Seniorentreffen sei. "Für die ist hier nichts vorgesehen, weil keinen Jugendlichen der alte Schmarrn interessiert, den die dauernd verzapfen." Quelle
Update: Monitor-Bericht
Samstag, August 06, 2005
"Wir haben ja keinen Ärztemangel.
Wir haben einen Mangel in der direkten und mittelbaren Patientenversorgung."
Sagt der Präsident der Bundesärztekammer Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe im Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt.
DÄ: Deutsche Ärzte, die in Großbritannien und Skandinavien arbeiten, loben, dass es dort flachere Hierarchien gibt.
Hoppe: Das ist ein Teil des Problems, völlig richtig. Die Führungsstruktur im ärztlichen Dienst der Krankenhäuser kommt aus dem Militär.
Daher rührt vermutlich auch der undurchsichtige, konspirative Habitus von Medizin und Ärzten, die Verwendung der "Geheimsprachen" Latein und Griechisch, die chiffrierte, also unlesbare ärztliche Handschrift und der nicht selten ruppige Umgang mit den Patienten - es reicht eben, wenn Patienten wieder kriegsverwendbar zusammengeflickt werden und mit einem Tritt in den Hintern zurück an die Front (in Friedenszeiten an den Arbeitsplatz) befördert werden. Auch dass Ärzte davon sprechen, sie wären an der Patientenfront tätig, wächst erkennbar auf dem gleichen militärischen Mist.
Das ganze superaktuelle (vom 08.08.2005) Interview
Wir haben einen Mangel in der direkten und mittelbaren Patientenversorgung."
Sagt der Präsident der Bundesärztekammer Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe im Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt.
DÄ: Deutsche Ärzte, die in Großbritannien und Skandinavien arbeiten, loben, dass es dort flachere Hierarchien gibt.
Hoppe: Das ist ein Teil des Problems, völlig richtig. Die Führungsstruktur im ärztlichen Dienst der Krankenhäuser kommt aus dem Militär.
Daher rührt vermutlich auch der undurchsichtige, konspirative Habitus von Medizin und Ärzten, die Verwendung der "Geheimsprachen" Latein und Griechisch, die chiffrierte, also unlesbare ärztliche Handschrift und der nicht selten ruppige Umgang mit den Patienten - es reicht eben, wenn Patienten wieder kriegsverwendbar zusammengeflickt werden und mit einem Tritt in den Hintern zurück an die Front (in Friedenszeiten an den Arbeitsplatz) befördert werden. Auch dass Ärzte davon sprechen, sie wären an der Patientenfront tätig, wächst erkennbar auf dem gleichen militärischen Mist.
Das ganze superaktuelle (vom 08.08.2005) Interview
Wieder ein bayerischer Amoklauf
Die meisten Amokläufer und irren Messerhelden scheint Bayern hervor zu bringen.
Einen kenne ich leider: Der betreibt als irrer Medizin-Professor an Patienten in München sein Metzgerhandwerk.
Aber das interessiert niemanden, weil der Mann ja ein studierter Amokläufer ist.
Während die Polizei das Verhalten der Passanten und des Busfahrers ausdrücklich als vorbildlich lobte, übte der Chef der Mordkommission scharfe Kritik am Verhalten eines Oberarztes im Klinikum Rechts der Isar: Der Mediziner habe sich geweigert, die Polizei über den Zustand des am schwersten verletzten Opfers zu informieren.
Auch habe er den Mann, eine Blutprobe und die Kleidung „vor der Polizei versteckt“, berichtete Wilfling. Die Polizei sei darauf angewiesen, Blutproben zu erhalten, da mehrere Menschen mit derselben Waffe verletzt wurden. Außerdem müsse man die Kleidung der Opfer sicherstellen. Statt dessen habe der Arzt, im Gegensatz zu Medizinern anderer Krankenhäuser, die Ermittlungen der Polizei behindert. Wilfling kündigte ein „Nachspiel“ an: „Das ist ein unglaublicher Vorgang, so etwas habe ich noch nie erlebt.“
Die meisten Amokläufer und irren Messerhelden scheint Bayern hervor zu bringen.
Einen kenne ich leider: Der betreibt als irrer Medizin-Professor an Patienten in München sein Metzgerhandwerk.
Aber das interessiert niemanden, weil der Mann ja ein studierter Amokläufer ist.
Während die Polizei das Verhalten der Passanten und des Busfahrers ausdrücklich als vorbildlich lobte, übte der Chef der Mordkommission scharfe Kritik am Verhalten eines Oberarztes im Klinikum Rechts der Isar: Der Mediziner habe sich geweigert, die Polizei über den Zustand des am schwersten verletzten Opfers zu informieren.
Auch habe er den Mann, eine Blutprobe und die Kleidung „vor der Polizei versteckt“, berichtete Wilfling. Die Polizei sei darauf angewiesen, Blutproben zu erhalten, da mehrere Menschen mit derselben Waffe verletzt wurden. Außerdem müsse man die Kleidung der Opfer sicherstellen. Statt dessen habe der Arzt, im Gegensatz zu Medizinern anderer Krankenhäuser, die Ermittlungen der Polizei behindert. Wilfling kündigte ein „Nachspiel“ an: „Das ist ein unglaublicher Vorgang, so etwas habe ich noch nie erlebt.“
ÄrzteProteste - ÄrzteEinkommen
Ärzte sind - im Gegensatz zu Beitragszahlern und Patienten - exzellent organisiert - warum protestieren die in der Öffentlichkeit, statt direkt auf die Chefärzte, Standesorganisationen und die Politik einzuwirken? Das ist doch ganz klar eine Show in Richtung Beitragszahler und Patienten - aber was soll das?
In Deutschland verdienen die Krankenhausärzte im Durchschnitt zwar weniger als ihre Kollegen in anderen Industrienationen Quelle Tagesspiegel Jedoch gehören deutsche Chefärzte weltweit zu den Spitzeneinkommern:
1 Chefarzt bekommt etwa soviel wie 100 Assistenzärzte!! [Rainer Woratschka grade im Radio] Link TS
Der internationale Vergleich von Ärzteeinkommen greift zu kurz, wenn nicht dazu gesagt wird, für wieviele potentielle Patienten ein Arzt sein Geld bekommt. Bekäme ein Arzt im Ausland beispielsweise 10 000 Euro netto/Monat für 3000 potentielle Patienten, während sein gleicher deutscher Kollege mit der Hälfte des Geldes auskommen müsste, dann sähe das auf den ersten Blick zwar besser für den Mediziner im Ausland aus, aber wenn klar würde, dass für die gleiche Anzahl Patienten in Deutschland nicht einer sondern drei Ärzte zuständig sind, dann stünden deutsche Ärzte tatsächlich als die Spitzeneinkommer da.
Frage:
Wenn Ärzte in England ach so viel mehr verdienen als hiesige Ärzte, warum gibt es dann dort derartigen Ärztemangel, dass Patienten extrem lange Wartezeiten ertragen müssen?
Im WDR-Tagesgespräch berichtet eine Krankenschwester, so übel wie von den Medien vielfach dargestellt, seien Assistenzärzte gar nicht dran. Bei denen ginge es recht locker zu, denn die Schwestern hielten ihnen weitgehend den Rücken von der Arbeit an den Patienten frei, weil die Ärzte immer weniger am Patienten interessiert seien, und sie erhielten ihre praktische Ausbildung am Patienten quasi von den Krankenschwestern. Lange Arbeitszeiten der Assistenz- und anderen KrankenhausÄrzte seien zum grossen Teil auch bedingt durch die Erstellung von Studien, die für Chefärzte ausgearbeitet würden. Da sässen dann Ärzte schonmal bis spät in die Nacht an der Arbeit - aber nicht am Patienten, sondern am Computer. Die Arbeit am Patienten sei überwiegend und zunehmend eine Sache der Schwestern und Pfleger. Rainer Woratschka ergänzt mit einer Statistik, dass es vor Jahrzenten etwa 40% und heute 80% der Ärzte überwiegend um's Geld ginge, nicht um die Patienten, nicht um Ethik/Ideale.
Eine Ärztin erklärt aber abschliessend, dass die Hauptursache für Frust und schlechte Stimmung bei den Krankenhausärzten die extremen Hierarchien seien. Würden diese abgeschafft, würden auch viele Ärzte mit weniger Geld gerne arbeiten.
Feststellung und Frage:
Fast alle vom Medizinwesen Betroffenen sind tief frustriert: Die Patienten, die Beitragszahler, die Patientenschutzverbände, die Finanzpolitiker, die Ärzte, aber dennoch gibt es keine massive Bewegung zum Besseren hin. Woran liegt das? Ärzte gehen auf die Strasse, demonstrieren, die Pharmabranche betreibt massive Lobbypolitik, die diversen Ärzteverbände üben Druck auf die Politik aus, die Krankenkassen trommeln für ihre Sache - nur die Beitragszahler und Patienten schlafen den Schlaf der Gerechten?
Ärzte sind - im Gegensatz zu Beitragszahlern und Patienten - exzellent organisiert - warum protestieren die in der Öffentlichkeit, statt direkt auf die Chefärzte, Standesorganisationen und die Politik einzuwirken? Das ist doch ganz klar eine Show in Richtung Beitragszahler und Patienten - aber was soll das?
In Deutschland verdienen die Krankenhausärzte im Durchschnitt zwar weniger als ihre Kollegen in anderen Industrienationen Quelle Tagesspiegel Jedoch gehören deutsche Chefärzte weltweit zu den Spitzeneinkommern:
1 Chefarzt bekommt etwa soviel wie 100 Assistenzärzte!! [Rainer Woratschka grade im Radio] Link TS
Der internationale Vergleich von Ärzteeinkommen greift zu kurz, wenn nicht dazu gesagt wird, für wieviele potentielle Patienten ein Arzt sein Geld bekommt. Bekäme ein Arzt im Ausland beispielsweise 10 000 Euro netto/Monat für 3000 potentielle Patienten, während sein gleicher deutscher Kollege mit der Hälfte des Geldes auskommen müsste, dann sähe das auf den ersten Blick zwar besser für den Mediziner im Ausland aus, aber wenn klar würde, dass für die gleiche Anzahl Patienten in Deutschland nicht einer sondern drei Ärzte zuständig sind, dann stünden deutsche Ärzte tatsächlich als die Spitzeneinkommer da.
Frage:
Wenn Ärzte in England ach so viel mehr verdienen als hiesige Ärzte, warum gibt es dann dort derartigen Ärztemangel, dass Patienten extrem lange Wartezeiten ertragen müssen?
Im WDR-Tagesgespräch berichtet eine Krankenschwester, so übel wie von den Medien vielfach dargestellt, seien Assistenzärzte gar nicht dran. Bei denen ginge es recht locker zu, denn die Schwestern hielten ihnen weitgehend den Rücken von der Arbeit an den Patienten frei, weil die Ärzte immer weniger am Patienten interessiert seien, und sie erhielten ihre praktische Ausbildung am Patienten quasi von den Krankenschwestern. Lange Arbeitszeiten der Assistenz- und anderen KrankenhausÄrzte seien zum grossen Teil auch bedingt durch die Erstellung von Studien, die für Chefärzte ausgearbeitet würden. Da sässen dann Ärzte schonmal bis spät in die Nacht an der Arbeit - aber nicht am Patienten, sondern am Computer. Die Arbeit am Patienten sei überwiegend und zunehmend eine Sache der Schwestern und Pfleger. Rainer Woratschka ergänzt mit einer Statistik, dass es vor Jahrzenten etwa 40% und heute 80% der Ärzte überwiegend um's Geld ginge, nicht um die Patienten, nicht um Ethik/Ideale.
Eine Ärztin erklärt aber abschliessend, dass die Hauptursache für Frust und schlechte Stimmung bei den Krankenhausärzten die extremen Hierarchien seien. Würden diese abgeschafft, würden auch viele Ärzte mit weniger Geld gerne arbeiten.
Feststellung und Frage:
Fast alle vom Medizinwesen Betroffenen sind tief frustriert: Die Patienten, die Beitragszahler, die Patientenschutzverbände, die Finanzpolitiker, die Ärzte, aber dennoch gibt es keine massive Bewegung zum Besseren hin. Woran liegt das? Ärzte gehen auf die Strasse, demonstrieren, die Pharmabranche betreibt massive Lobbypolitik, die diversen Ärzteverbände üben Druck auf die Politik aus, die Krankenkassen trommeln für ihre Sache - nur die Beitragszahler und Patienten schlafen den Schlaf der Gerechten?
Freitag, August 05, 2005
Von Halbgöttern in Weiss, Eseln in Schwarz, Honoratioren-Schutzvereinen und dem Akademiker Beistandspakt
Es gibt nur deshalb so viele „Halbgötter in Weiß“, weil es so viele „Esel in Schwarz“ gibt. Juristen tun gerne so, als hätten sie geradewegs das Schießpulver erfunden. Dabei tummeln sich in keinem Berufsstand so viele lebensfremde „Einfaltspinsel“ wie bei den Juristen.
Geschädigte Patienten erleben bei dem Versuch, Ansprüche durchzusetzen, nicht nur infame Gefälligkeits-Gutachter sondern auch unfähige Rechtsanwälte, deren größter Eifer im Eintreiben der Honorare besteht, voreingenommene Richter, die ihre Unabhängigkeit auch gegenüber Recht und Gesetz unter Beweis stellen sowie unwillige Staatsanwälte, die sich aufführen wie der berühmte Jagdhund, den man zur Jagd tragen muß. Die Patienten werden dadurch um ihr Recht gebracht und haben deshalb nach „Kunstfehler“-Prozessen oft nicht nur das Vertrauen in die Medizin, sondern auch in die Justiz verloren.
Patienten erfahren diese patientenfeindliche Justiz eher als Honoratioren-Schutzverein denn als rechtsstaatliche Institution.
Durch diese Art der „Rechtsprechung“ werden schließlich die Mißstände unseres Medizinbetriebs, die überwiegend Ursache von Behandlungsfehlern sind, verschleiert und aufrechterhalten. Die Justiz im allgemeinen und die Anwaltschaft im besonderen sind in weiten Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens die größte Gefahr für die Gerechtigkeit und - gemessen an ihrem Anspruch - vielfach die korruptesten Institutionen. Die Rechtssuchenden erhalten oft keine Gerechtigkeit sondern absurde Urteile. Das gilt insbesondere bei Verfahren um ärztliche Behandlungsfehler. Die Mißstände im Medizinbetrieb sind zwar gravierend, im Justizapparat aber noch weitaus schlimmer. Bei jedem, der die deutsche Justiz kennt, genießt sie kein Ansehen und wer sie nicht kennt, der hat Illusionen.
Anwälte haben in Bezug auf Vertretung (§ 78 ZPO) und Beratung (Rechtsberatungsgesetz) ein Monopol, das grundgesetzwidrig ist, denn unsere Verfassung geht von einem mündigen Bürger aus, der hier entmündigt wird, weil er sich von einem RA vertreten lassen muß. Diese Regelung ist in der vorliegenden Form auch weltweit einmalig. Im britischen Rechtssystem können sich die Staatsbürger vor Gericht durchgängig selbst vertreten. Das Anwaltsmonopol hat dazu geführt, daß sich eine arrogante anwaltliche Funktionärskaste etabliert hat, die ihre Privilegien auf Kosten der Mandanten verteidigt.
Die Ermittlungstätigkeit ausschließlich durch weisungsgebundene Staatsanwaltsanwälte ist ein Skandal und ein Schlag ins Gesicht der Gerechtigkeit und der Gewaltentrennung. Staat und Staatsfunktionäre haben auf diese Weise die Möglichkeit, die Rechtsprechung zu manipulieren. Die Gewaltentrennung war eine Grundforderung der französischen Revolution von 1789, um der Willkür entgegenzuwirken, wie sie im Absolutismus üblich war. Selbst 200 Jahre später ist in Deutschland ein derartiges absolutistisches Relikt und Privileg der Staatsfunktionäre noch nicht abgeschafft worden. Deshalb sind hierzulande auch Ermittlungsrichter wie der Spanier Garcon oder der Italiener Falcone, die gegen kriminelle Spitzenpolitiker mit harten Bandagen vorgingen, undenkbar.
Die Juristen sind der Berufsstand, der traditionell die größte Hochachtung vor sich selbst hat; anders ausgedrückt, es gibt keine andere Kaste, die derartig im Standesdenken befangen ist und vom Standesdünkel geplagt wird. Jede Kritik wird als Angriff auf den Rechtsstaat hingestellt und/oder als Beleidigung verfolgt. Hier könnte ein Forschungszentrum die von Juristen angerichteten Schäden aufzeigen, Abhilfe schaffen und deutlich machen, daß keine andere Institution - gemessen an ihrem Anspruch - derartig korrupt, verludert und verlottert ist wie die deutsche Justiz im allgemeinen und die deutsche Anwaltschaft im besonderen.
Die Auszüge sprechen mir aus dem Herzen und sind von der Website www.patienten-verband.de
Manche andere Äusserung dort, entspricht nicht meiner aktuellen Ansicht.
Es gibt nur deshalb so viele „Halbgötter in Weiß“, weil es so viele „Esel in Schwarz“ gibt. Juristen tun gerne so, als hätten sie geradewegs das Schießpulver erfunden. Dabei tummeln sich in keinem Berufsstand so viele lebensfremde „Einfaltspinsel“ wie bei den Juristen.
Geschädigte Patienten erleben bei dem Versuch, Ansprüche durchzusetzen, nicht nur infame Gefälligkeits-Gutachter sondern auch unfähige Rechtsanwälte, deren größter Eifer im Eintreiben der Honorare besteht, voreingenommene Richter, die ihre Unabhängigkeit auch gegenüber Recht und Gesetz unter Beweis stellen sowie unwillige Staatsanwälte, die sich aufführen wie der berühmte Jagdhund, den man zur Jagd tragen muß. Die Patienten werden dadurch um ihr Recht gebracht und haben deshalb nach „Kunstfehler“-Prozessen oft nicht nur das Vertrauen in die Medizin, sondern auch in die Justiz verloren.
Patienten erfahren diese patientenfeindliche Justiz eher als Honoratioren-Schutzverein denn als rechtsstaatliche Institution.
Durch diese Art der „Rechtsprechung“ werden schließlich die Mißstände unseres Medizinbetriebs, die überwiegend Ursache von Behandlungsfehlern sind, verschleiert und aufrechterhalten. Die Justiz im allgemeinen und die Anwaltschaft im besonderen sind in weiten Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens die größte Gefahr für die Gerechtigkeit und - gemessen an ihrem Anspruch - vielfach die korruptesten Institutionen. Die Rechtssuchenden erhalten oft keine Gerechtigkeit sondern absurde Urteile. Das gilt insbesondere bei Verfahren um ärztliche Behandlungsfehler. Die Mißstände im Medizinbetrieb sind zwar gravierend, im Justizapparat aber noch weitaus schlimmer. Bei jedem, der die deutsche Justiz kennt, genießt sie kein Ansehen und wer sie nicht kennt, der hat Illusionen.
Anwälte haben in Bezug auf Vertretung (§ 78 ZPO) und Beratung (Rechtsberatungsgesetz) ein Monopol, das grundgesetzwidrig ist, denn unsere Verfassung geht von einem mündigen Bürger aus, der hier entmündigt wird, weil er sich von einem RA vertreten lassen muß. Diese Regelung ist in der vorliegenden Form auch weltweit einmalig. Im britischen Rechtssystem können sich die Staatsbürger vor Gericht durchgängig selbst vertreten. Das Anwaltsmonopol hat dazu geführt, daß sich eine arrogante anwaltliche Funktionärskaste etabliert hat, die ihre Privilegien auf Kosten der Mandanten verteidigt.
Die Ermittlungstätigkeit ausschließlich durch weisungsgebundene Staatsanwaltsanwälte ist ein Skandal und ein Schlag ins Gesicht der Gerechtigkeit und der Gewaltentrennung. Staat und Staatsfunktionäre haben auf diese Weise die Möglichkeit, die Rechtsprechung zu manipulieren. Die Gewaltentrennung war eine Grundforderung der französischen Revolution von 1789, um der Willkür entgegenzuwirken, wie sie im Absolutismus üblich war. Selbst 200 Jahre später ist in Deutschland ein derartiges absolutistisches Relikt und Privileg der Staatsfunktionäre noch nicht abgeschafft worden. Deshalb sind hierzulande auch Ermittlungsrichter wie der Spanier Garcon oder der Italiener Falcone, die gegen kriminelle Spitzenpolitiker mit harten Bandagen vorgingen, undenkbar.
Die Juristen sind der Berufsstand, der traditionell die größte Hochachtung vor sich selbst hat; anders ausgedrückt, es gibt keine andere Kaste, die derartig im Standesdenken befangen ist und vom Standesdünkel geplagt wird. Jede Kritik wird als Angriff auf den Rechtsstaat hingestellt und/oder als Beleidigung verfolgt. Hier könnte ein Forschungszentrum die von Juristen angerichteten Schäden aufzeigen, Abhilfe schaffen und deutlich machen, daß keine andere Institution - gemessen an ihrem Anspruch - derartig korrupt, verludert und verlottert ist wie die deutsche Justiz im allgemeinen und die deutsche Anwaltschaft im besonderen.
Die Auszüge sprechen mir aus dem Herzen und sind von der Website www.patienten-verband.de
Manche andere Äusserung dort, entspricht nicht meiner aktuellen Ansicht.