Meine persönlichen Erlebnisse, Ansichten, Anmerkungen als ortsfester Weltbürger im globalen Polizeistaat
Sonntag, Juli 24, 2011
Der VDÄÄ zum Freispruch eines Polizeiarztes
"Die besondere Qualifikation eines Arztes, seine erlernte Fähigkeit, die körperliche Integrität Anderer verletzen zu können, darf weder von ihm noch von Dritten missbraucht werden.
Durch das Vermeiden einer Konkretisierung der "besonderen Qualifikation von Ärzten, Andere verletzen zu können" empfinde ich obige Aussage fast als komplizenhaft, denn die körperliche Integrität Anderer kann im Prinzip jeder verletzten. Aber Ärzte können auf besonders heimtückische, weil für Betroffene und aussenstehende Laien unsichtbare, ursächlich nicht zuortbare und besonders gezielte Art und Weise die seelische und körperliche Integrität von Menschen verletzten - also Mediziner qua Ausbildung als prinzipielle Folter-Experten, die ihr Arztsein, also die Anwendung ihrer besonderen Fähigkeiten zu Patienten freundlichen Zwecken, erst und immer wieder unter Beweis stellen müssen.
Samstag, Juli 16, 2011
Der Sozialpsychologe der Uni Essen, Harald Welzer, kürzlich in einem Beitrag des BR-Magazins Kontrovers. Seinen Aussagen habe ich das Bild der Waldmenschen-Gesellschaft im Zoo zugeordnet. Womöglich ist die Zuordnung aber nicht ganz treffend, vielleicht wäre eine Schafherde passender.
Sonntag, Juli 10, 2011
Nach der Erhöhung der Hartz-4-Bezüge um lächerliche 5 € monatlich (1,4 %, also weit unterhalb der Inflationsrate von 2,6 %) erhöhen sich die Bundestagsabgeordneten nun ihre Gage um rund 600 Euro (jeden Monat!). Der Staat als offene Kasse, aus der sich eine ganze Kaste straflos bedient.
Donnerstag, Juli 07, 2011
Eine weitere Möglichkeit der Kostensenkung im Gesundheitswesen:
Interaktive Diagnose-Finder.
Aus etlichen Bereichen kennt jeder das Prinzip: Mittels Fragen und vorgegebenen Antworten hangelt man sich durch einen Entscheidungs-Baum hinunter zu den Wurzeln, also zu einem treffsicheren Ergebnis. Das lernen schon Kinder: es gibt viele Frage-und-Antwort-Spiele in denen man durch gezielte Fragen etwas Bestimmtes herausfinden muss.
Mit dem heutigen Wissensfundus der Menschheit, und unseren modernen technischen Möglichkeiten, müsste es doch eigentlich längst ComputerProgramme geben, die per Frage und Antwort Schritt für Schritt zu richtigen medizinischen Diagnosen jedweder Krankheit und Symptomatik führen - quasi eine medizinische Rasterfahndung. Es gibt solche medizinischen Expertensysteme (Experten-System, weil es Expertenwissen bündelt), aber warum hört man so wenig davon, grade auch im Zusammenhang mit Kostensenkung im Gesundheitswesen? Weiterlesen
Quelle: www.freiwillig-in-hannover.de/Boersenflyer_2008_web.pdf
Denn würde man schreiben: "Hannover missbraucht Dich!" wäre das abschreckend.
Donnerstag, Juni 23, 2011
Donnerstag, Juni 09, 2011
Welch ein Glück für Deutschland: Seine Insassen haben eine der niedrigsten Lebenserwartungen der westlichen Welt; wenn demnächst die postmortale Rente kommt, kommt sie in Deutschland also früher als in den meisten anderen Ländern. Deutschland also wieder mal Weltmeister.
Und es kommt die gute alte deutsche Losung wieder zu Geltung: Du musst sterben, auf dass Deutschland lebe. Eine schöne Lebens-Aufgabe für die nationalbewussten Deutschen.
Indien und die Vermessung der Welt

Aus aktuellem Anlass sehe ich grade, dass auch Indiens Eliten vom Virus des technischen Fortschritts totalitär infiziert sind und also auch unser Schicksal teilen müssen, also verloren sind:
Das derzeit (Stand 2011) weltweit größte Projekt mit biometrischer Iriserkennung ist das indische "Aadhaar"-Programm. Es dient der Erfassung aller etwa 1,2 Milliarden im Land residierenden Personen, um ihnen für staatliche und rechtsgeschäftliche Zwecke eine eindeutige Personenkennziffer zuordnen zu können. Eine Kombination von Iris- und Fingerabdruckerkennung soll dabei die Feststellung und Vermeidung von mehrfachen oder falschen Identitäten ermöglichen. Quelle: Wikipedia Iris-Erkennung
Eigenartig: Das Symbol auf der indischen Nationalflagge sieht aus wie eine Augen-Iris. Vielleicht hat das geholfen, der indischen Bevölkerung den Iris-Scan schmackhaft zu machen.
Dienstag, Mai 24, 2011
Kubanischer Dissident mit 46 Jahren gestorben
Egal ob Soto Garcia direkt von Polizei misshandelt wurde oder ob ihm adäquate medizinische Hilfe immer wieder verweigert wurde, mit dem Hinweis er gehöre nicht zum kubanisch-sozialistischen System, in beiden Fällen ist der kubanische Staat verantwortlich für seinen Tod. Ein Staat, so auch Deutschland, der sein Medizinwesen zur ideologischen oder politischen Auslese benutzt, ist in meinen Augen ein krimineller Staat. Mir (und wer weiss wievielen anderen) geht es in diesem Lande ähnlich wie o.g. Dissidenten - nur unter umgekehrtem politischen Vorzeichen. Mich lässt man aber nicht nur medizinisch un-, schlecht- oder falschbehandelt "am ausgestreckten Arm verhungern", sondern man hat mich medizinisch immer wieder gezielt krank gemacht. MedizinVerbrechen, die man nichtmal der DDR vorwirft, nur den Nazi-Faschisten, werden von diesem Staat ebenso heimlich still und leise wie brutal und skrupellos an mir und wer weiss wievielen anderen verbrochen.
Montag, Mai 23, 2011
Bei uns in Deutschland gehen Krankenkassen pleite oder erheben Zusatzbeiträge,
in Österreich gesunden die Krankenkassen zunehmend - auch und grade durch Bescheidenheit bei den Ärzte-Honoraren. In Deutschland hat die Bundesregierung den Ärzten noch vor wenigen Monaten einen Milliardenzuschlag Steuergelder zugeschanzt.
p.s. ('weiss nicht, warum die Videos hier doppelt erscheinen, vermutlich weil ich vor Jahren den HTML-Quellcode der Seite hier vergurkt habe. Mal sehen, ob und wann ich das repariern kann.)
Der Mann hat Titel-Betrug begangen. Und ausser einem Rufschaden für Kliniken und dem deutschen Medizinwesen ist (angeblich) niemand zu Schaden gekommen. Normalerweise reicht da eine Geldstrafe. Aber er wird auch wegen Körperverletzung bestraft. Typisch Justiz: Angeblich sei kein Patient zu Schaden gekommen, darum muss keine Klinik Schadensersatz oder Schmerzensgeld zahlen, aber den Unterschichtler-Angeklagten verurteilen sie dennoch wegen Körperverletzung. Zum Vergleich: Ein bekannter Wettermoderator, dem schwere Vergewaltigung mit einer Waffe vorgeworfen wird, soll zu wenig mehr Haft verurteilt werden.
Wenn ich mir vorstelle, als Patient von so einem falschen Arzt behandelt worden zu sein, ohne von ihm zu Schaden gekommen zu sein, dann wäre ich wohl in erster Linie über jene Strukturen und Verantwortlichen entsetzt und erbost, die weder bei der Personaleinstellung noch im kollegialen Umgang erkannt haben, dass sie es nicht mit einem echten Arzt sondern einem Scharlatan zu tun haben. Der Fall zeigt einmal mehr das armseelige Umfeld und die defizitären Strukturen des deutschen Medizinsystems auf.
Tatsächliche Ärzte, die schwere Verbrechen gegen ihre Patienten begehen, dürfen von der Justiz unbehelligt weitermachen und frei herumlaufen. Wie etwa der von mir 1997 der schweren, gefährlichen Körperverletzung und des Organ-/Geweberaubs strafangezeigte Münchner Medizin-Professor Jens Erik Altwein (Anfang der 90er Jahre auf der Focus-Bestenliste). Das kriminelle Umfeld krimineller Ärzte besteht aus Justiz, Geheimdiensten, Medien inklusive Privat- und Staatsfernsehen und dem Kunst- und Kulturbetrieb. Sagte ja auch kürzlich der Filmemacher Lars von Trier auf dem Filmfest in Cannes stellvertretend für seine Branche, er sympathisiere mit einigem was Hitler getan habe und auch er sei ein Nazi.
Freitag, Mai 20, 2011
Eigentlich zuviel der Ehre, diese Nuss hier überhaupt zu erwähnen. Aber dieser Verbal-Gülle-Strom aus Bayern - ob von Seehofer, Dobrint, Söder oder Haderthauer - soll dahin zurück gelenkt werden, wo er herkommt.
Über FamilienMinisterin Schröder sagen manche, die sie wohl gut kennen, die eigne sich bestenfalls um bei Lidl Regale aufzufüllen. Wer die Haderthauer von der Pferderennbahn oder aus dem Beauty-Salon gelassen hat, gehört bestraft.
Die Hadertauer sagte mal, "ohne Druck und Schmerz ändert sich nichts" und grade kürzlich meinte sie, die Hartz-4-Empfänger seien zu bequem. Kurz darauf wurde eine Hartz-4-Empfängerin in Frankfurt dann richtig unbequem.
Ob es auch Leute gibt, die auf die Haderthauer Druck ausüben und ihr Schmerz zufügen?
Dienstag, Mai 17, 2011
Wie wohl überall, verschickte auch die Techniker Krankenkasse die Wahlunterlagen Anfang / Mitte April an ihre Mitglieder. Leider völlig ohne Begleit-Info zu den Wahlkandidaten. Wofur die "Parteien" jeweils stehen war somit unklar. Auch gab es keine Kontakt-Daten zu den Gruppen, sodass man auch nicht mit den Sozial"Parteien" in Dialog treten konnte. Gleichzeitig wurden wir aufgefordert, möglichst sofort zu wählen. Ich habe darum meinen Wahlschein ungültig gemacht und zusammen mit einer Polemik über das pseudo-demokratische Prozedere im FreiUmschlag zurück geschickt.
Erst vor wenigen Tagen bekamen wir über das Mitgliedsjournal der TK nähere Informationen zu den wählbaren Gruppen - knapp zwei Wochen vor Fristende. Zum informativen Dialog bleibt da kaum noch Zeit.
Offenbar scheint das Ganze aber keine der angetretenen Parteien zu stören, denn ich sehe auf keiner Webseite der Wahlkandidaten eine Beschwerde über diese Praxis der TK - immerhin eine der grössten Krankenkassen des Landes. Denn man könnte das auch als Sabotage einer informativen, demokratischen Wahl ansehen. Es zeigt aber, dass der Stellenwert der Sozialwahl offenbar nicht nur im Wahlvolk gering ist, sondern auch bei den zu Wählenden und der Krankenkasse.
Meine eMails mit Kritik und Prüfstein-Fragen an die Sozialwahl-"Parteien" wurden allesamt nicht beantwortet. Aber da hatten wohl wieder mal - wie fast immer - verborgene Hände ihre Finger im Spiel.
Dienstag, April 26, 2011
16 Jahre und sechs Monate Haft für den ThyssenKrupp-Manager Harald Espenhahn, außerdem Haftstrafen zwischen 10 und 13 Jahren für fünf weitere Manager der italienischen Tochter des deutschen Stahlkonzerns: Noch nie in der jüngeren Geschichte wurde ein Arbeitsunfall in Italien so schwer geahndet wie jetzt die Brandkatastrophe vom Dezember 2007 im ThyssenKrupp-Werk Turin, bei der sieben Arbeiter starben. – Rechtsgeschichte aber schrieb das am Freitag in Turin verkündete Urteil vor allem deshalb, weil es Espenhahn vorsätzlichen Totschlag zur Last legt: Wenn ein Manager um die Risiken am Arbeitsplatz wisse, wenn er die nötigen Investitionen in Sicherheit und Brandschutz unterlasse, dann nehme er Tote bewusst in Kauf. Das Urteil steht so für eine Wende in der Haltung nicht bloß der Justiz, sondern der ganzen Gesellschaft gegenüber Unfällen am Arbeitsplatz.
Quelle: taz
Man stelle sich vor, eine so konsequent humanistische Rechtstaatlichkeit würde es über die Alpen bis hinein nach Deutschland schaffen. Wievielmal lebenslänglich müssten all jene deutschen Politiker, Krankenhaus-Chefs und Ärzte hinter Gitter, die wissend aber untätig zuschauen, wie seit Jahrzehnten durch vermeidbaren Ärztepfusch in deutschen Krankenhäusern jedes Jahr zigtausende Tote und hunderttausende Schwerverletzte verursacht werden. Bewusst in Kauf genommene Opfer. Also Politiker, Krankenhaus-Chefs und Ärzte als Körperverletzer und Totschläger, die eigentlich für Jahre hinter Gitter gehören, wenn die deutsche Justiz eine rechtstaatliche wäre. Ist sie aber nicht. Gut für Politiker, Ärzte und ander Verantwortungsträger, schlecht für all jene Menschen, die als Patienten in ein Krankenhaus kommen.
Montag, April 25, 2011
Nach dem Medizinverbrechen, welches in München Anfang der 90er Jahre an mir verbrochen wurde, habe ich Jahre lang, noch bis ins Jahr 2006, hart daran gearbeitet, zu meinem guten Recht zu kommen - jedoch vollkommen vergeblich. Sehr viel Zeit, Jahre lange harte Arbeit und auch etliches Geld sind im Laufe der Zeit völlig wirkungslos verpufft. Die Mächtigen verhöhnen ehrliche Arbeit.
Samstag, April 23, 2011
In Deutschland fehlt jedem Vierten das Vertrauen, bei einer schweren Erkrankung ausreichend medizinisch versorgt zu werden.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Geht mir ähnlich. Statt 10 € Praxisgebühr für einen (womöglich miesen) Zahnarzt auszugeben, kaufe ich mir statt dessen oft lieber 'ne Flasche Wodka und bekämpfe meine Karies mit diesem absolut zuckerfreien Alkohol.
Donnerstag, April 14, 2011
Was von aussen nicht als Verbrechen erkennbar ist, darf auch wirklich als keines gelten
Du bist entsetzt, über das mutmassliche Verbrechen, und über die flächendeckende, mafiöse Zusammenhalt über mehrere Teilgewalten und Instanzen hinweg, um ein medizinisches Verbrechen und einen ärztlichen Verbrecher zu decken. Du weisst dir keinen anderen Rat als dich an die Medien zu wenden. Du schreibst einige grosse Medien an, bekommst aber keine Antwort. Statt dessen fällt dir irgendwann auf, dass du in der Öffentlichkeit von fremden Leuten häufig fotografiert wirst, dass du nie lange allein irgendwo draussen sitzen kannst, und die Leute um dich herum verhalten sich merkwürdig unnatürlich. Das gleiche im Internet: Egal auf welche Website du surfst und egal wo und was du irgendwo schreibst, du findest Anspielungen auf deine spezielle Situation und dumme Ergänzungen zu deinen sachlichen Kommentaren. Es ist offensichtlich, dass irgendwer jeden deiner Schritte im Internet verfolgt und du auch draussen und in deiner Wohnung observiert wirst. Weil das alles erst passiert ist, seit deiner Operation, ist der Zusammenhang zwar klar, aber du kannst dir nicht erklären, wie und warum beides zusammenhängt. Im Laufe der Zeit wird immer deutlicher, dass du auf allen Ebenen komplett um deine Rechte betrogen wirst, und du bekommst umfassende Aufmerksamkeit von den Medien, die zwar nicht über deinen Fall berichten, aber dich komplett ausspioniert haben und deine Geschichte divers verwursten.
Dienstag, März 15, 2011
Der kürzliche skurrile und schreckliche Unfall in Hamburg, wo ein Autofahrer - angeblich unter Einfluss von verbotenen Drogen - mehrere Menschen totfuhr, unter anderem den "Drogen-Papst" Günter Amend, passierte obwohl die Einnahme betreffender Drogen verboten ist. Wenn ein Betrunkener mit seinem Auto einen schweren Unfall verursacht, was ja an der Tagesordnung ist, kommt niemand auf die Idee, deswegen Alkohol komplett und für alle verbieten zu wollen.
Es liegt auf der Hand, dass das Haschischverbot ein Werk der Wirtschafts-Lobby ist. Denn eine Selbstversorgung der Bevölkerung mit kostengünstigen, natürlichen Rausch- und Schmerzmitteln würde die Profite der Alkohol-, Zigaretten- und Pharma-Industrie schmälern.
Ein anderer Einwand gegen eine Legalisierung von Haschisch war, dass man bekiffte Autofahrer nicht so einfach nachweisen konnte wie Alkohol am Steuer. Jedoch im Zeitalter mobiler Drogenschnelltests durch den Polizeiapparat im Strassenverkehr, gibt es eigentlich keinen seriösen Grund mehr, Haschisch anders zu stellen als Alkohol. Hingegen zahlreiche Gründe sprechen für eine nunmehrige Haschisch-Legalisierung:
Eine eigenverantwortliche Schmerzbekämpfung und das Recht auf Rausch für jeden, ohne Abhängigkeit von der Alkohol- oder Zigarettenindustrie. Es ist einfach un-ethisch und unmoralisch, mit dem Leid und der Sucht anderer Menschen Profite zu machen. Das muss auch und vor allem für den Staat gelten. Für daraus folgende Steuerausfälle soll sich der Staat andere Quellen suchen - davon gibt es in der wohlhabenden deutschen Bevölkerung ausreichend.
Dienstag, März 08, 2011
Die Inzidenz des Mammacarzinoms [Häufigkeit von Brustkrebs] steigt trotz aller Vorsorgemassnahmen in der Vergangenheit. Die Mammographie als Screening Methode hat versagt. Auch die Akzeptanz dieser Untersuchung bei den Frauen ist unbefriedigend und sie wird häufig als traumatisierend empfunden. Die Sonographie ist eine nicht traumatisierende Methode, allerdings mehr geeignet zur Erfassung von zystischen Veränderungen. Die konventionelle Mammographie erfasst nur das Gewordene (also das manifeste Karzinom )aber nicht den im Werden betreffenden Prozess. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle des Mammacarzinoms Änderungen des Wärmemusters in der Brust auftreten auf dem Boden eines erhöhten Stoffwechsels und einer Neovaskularisation (Neubildung von Gefässen).
Bekannt ist auch die Tatsache, dass mit zunehmender pathologischer Wärmebildung
das Malignom früher entsteht
die Malignität des Tumors steigt
die Metastasierungsgefahr steigt
die Überlebenszeit abnimmt
Das Erfassen thermisch auffälliger Abweichungen vom Normalbefund und deren frühzeitige Beobachtung und Behandlung stellt also eine echte Prävention des Mammacarzinoms dar. Zusätzlich dient die infrarotthermographische Untersuchung als Verlaufskontrolle während einer Behandlung bei auffälligen Befunden als Verlaufskontrolle nach einer Operation wegen eines Mammacarzinoms zur Überwachung der gesunden verbliebenen Brust bei Zustand nach Ablatio oder Operation wegen eines Mammacarzinoms.
Welche Vorteile bietet die Infrarot-Thermographie gegenüber anderen Verfahren:
Als Vorsorgeuntersuchung ist diese Methode sehr gut geeignet. Sie ermöglicht es, Entwicklungstendenzen schon lange vor einer Krankheit zu erkennen, während klassische Verfahren wie Röntgen, Ultraschall, Computer- -und Kernspintomographie nur den bereits bestehenden Strukturschaden (z.B. Steine, Tumor) erkennen lassen.
Die Infrarot-Thermographie bietet den Vorteil, das Wärmeverhalten des gesamten Körpers ganzflächig auf einen Blick zu erfassen und in vielen Fällen auf andere belastende Verfahren zu verzichten. Quelle: www.ever.ch
Hervorhebungen und eckige Klammern durch den Blogger
Die Forderung von Frauen im Besonderen und von Männern im Allgemeinen müsste demnach sein, die Thermografie erneut als standardmässige Kassenleistung in den medizinischen Alltag einzuführen. Denn bis etwa Ende der 80er Jahre war sie es noch - bis zum Aufkommen der sehr viel teureren Methoden ComputerTomografie (CT) und Kernspin (MRT).
Wir Patienten und die Beitragszahler wollen eine kostengünstige und dennoch gute, bzw eine gute und dennoch kostengünstige Medizin - denn die ist möglich! Wir wollen weder Versuchskaninchen noch Melkkühe für die Geräte- und Pharma-Industrie und auch nicht für Geld- und Karriere-geile Mediziner sein.
Welche Vorteile bietet die Thermografie gegenüber anderen Verfahren?
Anhand der Wärmeveränderungen sind Funktionsstörungen oft Jahre im voraus erkennbar, lange vor Auftreten eines für den Patienten oder den Arzt oder Behandler klinisch nachweisbaren Leidens. Es lassen sich Hinweise auf bisher noch nicht entdeckte Krankheiten oder Zusammenhänge zwischen Störfeldern und anderen Erkrankungen finden.
Kann man die Thermographie als Vorsorgeuntersuchung ansehen?
Ja. Thermographie-Untersuchungen sind echte Vorsorgemaßnahmen, da sie Veränderungen nicht nur der Haut, sondern auch an inneren Organen aufzeigen können, bevor andere diagnostische Verfahren, insbesondere Röntgen oder Ultraschall, einen krankhaften Befund erkennen lassen.
Ist die Thermographie von der Schulmedizin wissenschaftlich anerkannt?
Ja und Nein. Bis Ende der 80er Jahre war die Infrarot-Thermographie in zahlreichen Kliniken eine etablierte diagnostische Methode. Mit dem Aufkommen der Computertomographie, Kernspintomographie, Magnetresonanztomographie, Positonen Emision-Tomographie (PET) wurde diese Methode allmählich verdrängt.
Kann man mit der Thermographie Brustkrebs im Frühstadium erkennen?
In den meisten Fällen ja.
Die überwiegende Mehrzahl aller Brustkrebse geht mit einer Temperaturerhöhung der entsprechenden Brust und der entsprechenden Stelle einher, wo der Krebs sich entwickelt.
Diese Temperaturveränderungen können bereits lange Jahre vorher mittels der Infrarot-Thermographie entdeckt werden, bevor bei der Mammographie ein krankhafter Befund erhoben werden kann.
Sind Magen-Darm-Störungen im thermographischen Bild erkennbar?
Ja, sehr gut. Weit aus besser, als bei Röntgen oder durch Ultraschall, wo meist kein krankhafter Befund entdeckt werden kann.
Erkrankungen machen sich meistens bemerkbar entweder durch starke Überwärmung oder extrem starke Abkühlung.
Lässt sich der Immunstatus im Wärmebild erkennen?
Ja, sehr gut.
Lassen sich Allergien erkennen?
Im allgemeinen sehr gut.
Ersetzt eine thermographische Untersuchung eine Röntgenaufnahme?
Ja und nein. Veränderungen an Knochen können nur durch Röntgenuntersuchungen entdeckt werden, nicht durch Thermographie. Umgekehrt ist die thermographische Untersuchung dem Röntgen überlegen, wo kein Knochen beurteilt werden muss (z.B. Leber, Milz, Galle, Darm, Magen, Brust).
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Ja und nein. Die gesetzlichen Krankenkassen im allgemeinen nicht, die meisten privaten Krankenkassen ja.
Quelle: Internet
Durch die rasante Entwicklung sowohl der Infrarot-Technologie wie auch der Computertechnik haben moderne Infrarotkameras eine enorme Leistungsstufe erreicht. Diese Hochtechnologie in Verbindung mit einer einzigartigen Expertensoftware für medizinische und veterinärmedizinische Anwendungen haben in einer 10-jährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit ausgereifte und an der Weltspitze rangierende Untersuchungssysteme möglich gemacht.
Infrarot-Bildgebung ist einzigartig als bildgebendes Verfahren, weil nicht nach Strukturveränderungen (wie beim Röntgen, MRT oder Ultraschall), sondern nach Funktionsstörungen gesucht wird. Diese gehen häufig mit einer Veränderung der lokalen Stoffwechselsituation und damit der Durchblutung einher. Vermehrte wie auch eingeschränkte Durchblutung ergeben ein typisches thermisches Muster, welches exakt von der Infrarotkamera aufgezeichnet und am PC detailliert dargestellt und berechnet werden kann. Selbstverständlich ist die Untersuchung völlig non-invasiv, da die Infrarotabstrahlung des Körpers passiv aufgezeichnet wird, ohne Berührung oder Einwirkung von Strahlen oder elektromagnetischen Feldern. Die Untersuchung kann beliebig oft wiederholt werden, auch Schwangere können ohne Einschränkungen untersucht werden.
Durch Thermografie können Verspannungen, Entzündungen, Geschwüre und Abszesse bereits in sehr frühen Stadien, Pilze und alle oberflächlichen Erkrankungen sichtbar gemacht werden.
Schon die Ärzte des klassischen Altertums erfühlten mit ihrem Handrücken auf der Körperoberfläche ihres Patienten besonders warme oder besonders kalte Hautstellen und brachten diese in Beziehung zu Erkrankungen innerer Organe.
Heute machen wir uns diese alte Erfahrung mit Hilfe moderner Technik nutzbar. Elektronische Thermofühler ermitteln die Temperaturen der menschlichen Haut in Sekundenschnelle mit grosser Genauigkeit.
Eine erhebliche Erweiterung und Bereicherung erfährt diese so einfache und unschädliche Diagnostik, wenn man die Hauttemperaturen nicht nur einmal, sondern zweimal misst, nämlich vor und nach einer Abkühlung. Damit wird der Körper zur Wärmeregulation gezwungen. Jede Körperstelle muss auf diesen Reiz hin ihre Temperatur ändern. Aus diesen Reaktionen lassen sich wichtige diagnostische Hinweise gewinnen, sowohl was die Reak- tionsfähigkeit des Organismus als Ganzes anbelangt als auch im Hinblick auf jede einzelne gemessene Körperstelle.
So lässt sich bei Problempatienten oft ein Hinweis finden auf ein bisher noch nicht erkanntes Leiden, auf verborgene Krankheitsursachen, auf gefährliche Auswirkungen. Es lassen sich Zusammenhänge mit einem Herd (z. B. kranke Zähne, Nebenhöhlen, Mandeln oder am häufigsten: Darm) erkennen.
Das Wichtigste und Erstaunlichste ist, dass diese Wärmeveränderungen oft schon Jahre vor dem Auftreten einer Funktionsstörung und vor allem einer Organerkrankung oder eines anderen klinisch noch nicht nachweisbaren Leidens zu bemerken sind. Schon jungen, sich gesund fühlenden Menschen kann man auf Grund ihres Thermogramms sagen, wo die Schwachstellen in ihrem Organismus zu finden zu sind. Quelle: Internet
Donnerstag, Februar 17, 2011
König von Deutschland
Was würde ich machen, wenn ich für ein paar Wochen, Monate oder Jahre König von Deutschland wär (Warum nicht? Der spanische König Juan Carlos hat sein Land vom Faschismus in die Demokratie geführt, oder zumindest den Weg dafür frei gemacht. Warum soll sowas nicht auch in Deutschland möglich sein?):
STRASSENVERKEHR
Es werden klare und pragmatische Regeln für Auto- und Motorroller-Technik festgelegt um den privaten Eigenbau von Autos und Motorrollern/Mofas zu ermöglichen, um den Erfinder- und Tüftler-Standort Deutschland wieder an der Basis zu fördern und damit erwerbslosen und einkommensschwachen Leuten der preisgünstige Auto- und Roller-Selbstbau ermöglicht wird, denn auch Einkommensschwache sollen sich durch ganz Deutschland und gar Europa frei bewegen können! Das Strassenbild wird bunter und abwechslungsreicher und der Verkehr entschleunigt. Das Prinzip "Chared-Space" wird bundeseit flächendeckend umgesetzt; also der Rückbau von Ampeln und Strassenschildern. Das fördert Freiheit und Kommunikation unter den Verkehrsteilnehmern, verbessert das Stadtbild und spart Strom und Milliarden Euro Steuergelder. Es wird ein generelles Tempolimit auf Autobahnen eingeführt; Autos dürfen nur so gebaut werden, dass sie technisch nicht schneller fahren können, als die maximal erlaubte Autobahngeschwindigkeit. Wer schneller reisen will, soll Bahnfahren. Auf Bundesstrassen ohne Trennung der Gegenspuren gilt Tempo 80. Für alle Kraftfahrzeuge werden die Fixkosten gesenkt; die Kfz-Steuer wird abgeschafft. Nicht der Kauf und Besitz von (ökologischen) Kraftfahrzeugen soll erschwert werden, sondern ihr unnötiges Bewegen im Strassenverkehr. Bei polizeilichen Fahrrad-Kontrollen der Lichtanlage sind auch funktionierende Batterie-betriebene Scheinwerfer und Rücklichter erlaubt; das Verbot von Batterielampen an Fahrrädern wird aufgehoben. Lieber eine funktionierende, batteriebetriebene Lichtanlage dabei als gar kein Licht. Laubpuster werden verboten, Sie wirbeln den (vielleicht infektiösen) Strassendreck hoch in die Atemluft, machen Krach und verbrauchen kostbaren Sprit.
BUSSE & BAHNEN
Die Bahn wird verpflichtet ihre Züge mit ebenerdigen und breiten Ein-und-Ausstiegen ähnlich wie bei U-Bahn-Waggons umzurüsten, damit Leute mit Kinderwagen, alte oder Leute mit Krücken und Rollstuhlfahrer auch ohne fremde Hilfe bequem zwischen Zug und Bahnsteig wechseln können. Die Fahrpreise für Busse und Bahnen werden sofort halbiert, später noch weiter gesenkt. Busse und Bahnen werden von chic und teuer auf einfache und solide Technik und Ausstattung umgestellt. Dafür wird mehr Wert auf Häufigkeit, Pünktlichkeit und auf technische Zuverlässigkekit und Kundenfreundlichkeit gelegt. Im Nahverkehr werden die unbequemen, unökologischen, hässlichen Plastiksitze durch solide Holzsitze ersetzt; das ist umweltfreundlich, ästhetisch und servicefreundlicher (bei beschädigtem oder stark verschmutztem Sitz werden einfach die kaputten Latten/Leisten gegen neue ausgetauscht). Wer weich und bequem sitzen möchte, kann sich Sitzkissen mitbringen oder gegen Pfand leihen.
ARBEIT & KAPITAL & SOZIALES
Die Hartz-IV-Sätze werden auf ein menschenwürdiges Niveau erhöht und es werden flächendeckend Mindestlöhne für alle Branchen eingeführt um das Lohnabstandsgebot auf der menschenwürdigen Seite anzupassen. Das Ehegattensplitting wird abgeschafft, das Kindergeld erhöht. Kapitalertragssteuern, BörsenSpekulationssteuern, Vermögens- und Erbschaftssteuern werden erhöht bzw neu geschaffen.
GESUNDHEIT
Um das Solidaritätsprinzip zu verwirklichen gibt es nur noch eine einzige Einheitskrankenkasse. Der Verlust an solcherart Wahlmöglichkeit und marktwirtschaftlicher Konkurrenz wird mehr als kompensiert durch einen starken, unabhängigen Bürgerrat / Patienten-Parlament aus von der Bevölkerung gewählten Vertretern, die die Krankenkasse und ihre regionalen Filialen kontrollieren und für Transparenz, Effizienz, Patienten-Zentriertheit und eine demokratische Betriebskultur samt Einhaltung der Datenschutzbestimmungen sorgen. Die Praxisgebühr wird während einer Übergangsphase zunächst auf 5 €uro gesenkt und schliesslich abgeschafft. Denn das sinnvolle Ziel der Praxisgebühr ist ja eigentlich, möglichst viele unsinnige Arztbesuche, sowie ein exzessives sog. Doktor-Hopping zu verhindern - wenn es das als Problem wirklich jemals gegeben haben sollte. Aber diese Probleme lassen sich sinnvoller ohne Praxisgebühr lösen, die nämlich auch gute Dinge verhindert. Wenn man nämlich zu einer Medizin kommt, die vom Patienten mehr Eigen-Initiative verlangt, die den Patienten also stärker einbindet, statt ihn zum passiven Objekt der ärztlichen Behandlung zu machen, dann wird auch das unsinnige Arztbesuche verringern, aber auf eine wesentlich sinnvollere und Kosten sparende Weise. Die aktive Mitarbeit der Patienten an ihrer eigenen Behandlung muss natürlich zu geringeren Mitgliedsbeiträgen führen - alles andere wäre ja eine Kostensteigerung durch die Hintertür. Als König würde ich die Einrichtung staatlicher Stadtteil-Ambulanzen veranlassen, die jeden Tag in der Woche und rund um die Uhr geöffnet sind, und wo wirklich gut ausgebildete, sozial und charakterlich für den Arztberuf geeignete, und mit der Garantie eines lebenslangen Grundeinkommens ausgestattete, aber dennoch und grade darum freie und sich der Patienten-Kritik stellen müssende Ärzte tätig sind. Unterschiedliche Sprechzeiten, Mittagspause und Mittwochs nachmittags und am Wochenende geschlossene Praxen gibt es in diesen Ambulanzen nicht. Jeder kann jederzeit kostenlos sich medizinischen Rat holen, muss aber ein grosses Mass an Mitarbeit einbringen. Weil die wirklich wichtigen Patientenrechte gestärkt werden, kann die freie Arztwahl eingeschränkt werden. In den gut erreichbaren Ambulanzen jedes Stadtteils werden Patienten zügig und umfassend, gut und dennoch sehr kostengünstig versorgt, die als mündige Patienten viel mitzubestimmen haben - also ein wirklich demokratisches, am Patienten orientiertes Gesundheitswesen. Die jetzige Situation mit einem Heer von über die Stadt verteilten Arztpraxen, nur alphabetisch im Branchen-Telefonbuch sortiert, ohne Foto, Video oder näherer Beschreibung der in den Praxen tätigen Ärzte, jeder mit anderen Sprechstundenzeiten, die einen mit, die einen ohne Voranmeldung, aber alle mit Gier auf die Praxisgebühr und die Chipkarte, und mit stundenlanger Mittagspause, Mittwochs nachmittags und am Wochenende geschlossener Praxis, das entspricht einem Land im geistig-moralischen Mittelalter, Dritte-Welt-Land oder eine Elite-Luxus-Gesellschft - keines davon entspricht dem wie es sein sollte. Jeder niedergelassene Arzt muss vor bzw in seiner Praxis einen kleinen Infostand/-terminal einrichten, wo er sich per Video und mit Lebenslauf den neuen Patienten vorstellt. So kann jeder neue Patient schon vor Anmeldung, Zahlung der Praxisgebühr und Zeit im Wartezimmer den Arzt/die Ärztin der jeweiligen Praxis kennen lernen und sich eventuell entscheiden eine andere Praxis aufzusuchen. Nochmal: Den niedergelassenen Ärzten werden staatliche Stadtteil-Ambulanzen entgegen gesetzt. Dort arbeiten freie Ãrzte mit lebenslanger Einkommens-Garantie, die ähnlich wie beim norwegischen Modell schon allein für ihre Zuständigkeit und Präsenz bezahlt werden, also kein Interesse daran haben können, Menschen durch Pfusch oder Vorsatz zu Dauerpatienten zu machen und möglichst viele Leistungen abzurechnen. Ein Bonus-/Malus-Bewertungs- und Beschwerde-System und starke Patientenrechte-Vertretungen, sowie ein seriöses, starkes med. Gutachterwesen sorgen dafür dass nur gute, engagierte Ãrzte in dieses System wollen und darin eine Chance haben. Die Bevölkerung erhält dadurch ein wirkungsvolles, gutes, kostengünstiges Gesundheitswesen, das diesen Namen verdient. Die Beiträge können erheblich gesenkt werden. Folge: Richtig viel mehr Netto vom Brutto. Es wird ein seriöses medizinisches Gutachterwesen geschaffen. Um grösstmögliche Unabhängigkeit zu ermöglichen auch mit Hilfe von Ãrzten im EU-Ausland. Ãhnlich wie in Italien werden alle geschlossenen psychiatrischen Anstalten abgeschafft - Kriminelle kommen ins Gefängnis, Kranke werden ambulant behandelt. Der Anbau und Konsum berauschender Pflanzen ist jedem volljährigen Bürger erlaubt, denn das ist seine Privatangelegenheit.
DEMOKRATIE & ORDNUNG & SICHERHEIT
Polizisten im Einsatz müssen Nummern und ihren Namen gut sichtbar an ihrer Uniform tragen. Auch für Polizisten gilt ein Vermummungsverbot. Einfache Polizisten dürfen keine SchussWaffe mehr tragen. Nur noch Spezialeinheiten dürfen solcherart bewaffnet sein. In jeder Stadt wird an zentraler Stelle ein Forum Romanum und eine Speakers Corner eingerichtet, um die demokratische Diskussionkultur im Lande zu fördern, unabhängig von den grossen Medien. Auch wird in jeder Stadt ein kostenloses zentrales Schwarzes Brett eingerichtet - sowohl virtuell im Internet als auch real - um allen Bürgern das kostenlose und zentrale Anbieten und Nachfragen von Waren und Dienstleistungen zum Kauf oder Tausch zu ermöglichen. Auf dem realen zentralen Platz finden jedes Wochenende kostenlose Livemusik- und Tanz-Veranstaltungen statt, damit sich alle interessierten Einwohner einer Stadt kostenlos und ungehindert begegnen können - das wirkt der Bildung von Parallelgesellschaften entgegen. Jede grosse Organisation, wie Radio- und Fernsehesender, Bahn, Telekom, Krankenkasse, Polizei, Armee, Geheimdienste bekommen einen Bürgerrat zugeordnet aus frei gewählten Bürgern, die mit umfassenden Einblicks-, Kontroll-, Eingriffs- und Vetorechten ausgestattet sind, um für eine transparente, demokratische, Bürgerfreundliche Betriebskultur zu sorgen. Es wird ein allgemeines Beschwerde- und Vorschlagswesen eingeführt, damit jeder Bürger sich effektiv beschweren und Verbesserungsvorschläge machen kann, die Wirkung entfalten - quasi Vorstufe bzw Ersatz oder Teil von Volksentscheiden in einer direkten Demokratie. Es wird zum grossen Teil die direkte Basisdemokratie eingeführt. Die repräsentative Demokratie wird bis auf einige kleine Bereiche abgeschafft. Die Bürger sind mündig und brauchen keine überprivilegierten politischen Vormünder, die doch nur im Interesse ihrer eigenen Vorteile handeln. Wichtige Voraussetzung einer funktionierenden Basisdemokratie sind demokratische Leit- und Massenmedien.
MEDIEN
Die Einrichtung der GEZ wird abgeschafft, Radio und TV werden aus Steuermitteln finanziert. Der Verlust an solcherart demokratischer Gewaltenteilung wird mehr als kompensiert durch die Schaffung eines den Sendern zugeordneten starken Bürgerrates und dadurch dass die Intendanten von der Bevölkerung vorgeschlagen und frei gewählt werden. Die Intendanten-Bezüge von jetzt zum Teil bis zu 350 000 € werden auf ein Fünftel reduziert. Es werden flächendeckend Bürger-Radios auf Kurzwelle geschaffen, um allen Bürgern aktiv eine basisdemokratische Plattform zu bieten, die Deutschland weit gehört werden kann.
BILDUNG
Die integrierte Gesamtschule wird zur Regelschule. Der Staat gewährleistet kostenloses Schulessen, das sich die Schüler gemeinsam im Rahmen des Unterrichts selber zubereiten. Die Schüer lernen dadurch ökonomisch einzukaufen, gesund und preiswert zu kochen, Ernährungslehre. Schulpflicht gilt nicht ganztags, die Ganztagsschule ist freiwillig. Die Schüler sollen nicht die längste Zeit des Tages dem Staat gehören und nicht auf den Tagesablauf von Lohnsklaven konditioniert werden, nicht ihren Familien hauptsächlich entzogen sein. Ab dem 14. Lebensjahr entscheidet jeder Schüler selber ob er Ganz- oder Halbtags in der Schule oder Nachmittags zu Hause arbeiten möchte. Eltern haben das Recht, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten. Bedingung ist lediglich eine halbjährliche Leistungskontrolle in einer Schule zusammen mit gleichaltrigen Schulkindern. Der Staat gewährleist für jedes Kind eine kostengünstige Ganztagsbetreuung und kostenlose Kitaplätze.
GESETZLICHE FEIERTAGE
Die christlichen Feiertage werden durch Feiertage aller anderen grossen Religionen ergänzt oder aber ganz abgeschafft. Es werden gesetzliche Feiertage eingeführt welche die Grundlagen des Lebens und der menschlichen Zivilisation und Kultur feiern, wie etwa Tag des Wassers, Tage des Frühlings, Tag der Sprachen oder der Kommunikation, der Biologie, der Physik usw., um den Menschen die allgemeinen und speziellen Lebensgrundlagen wieder näher zu bringen und um das Interesse an Wissenschaft und Forschung und echtem zivilisatorischem Fortschritt breit in der Bevölkerung zu fördern.
ENERGIE & GRUNDVERSORGUNG
Die Grundversorgung der Bevölkerung mit Energie (Strom, Erdgas, Erdöl usw) und Ressourcen (Wasser, Grund und Boden) wird verstaatlicht, gehört damit allen Menschen und wird somit der Spekulation und Preistreiberei entzogen. AUSLAND Monokulturen sind unnatürlich und ungesund. Mit ausgewählten Dritte-Welt-Ländern werden Austausch-Abkommen angestrebt, damit motivierte Menschen von dort nach Deutschland kommen können, sich hier ausbilden lassen, hier arbeiten und dauerhaft leben können, wenn sie wollen, während im Gegenzug deutsche Bürger, die hier im Lande keine Perspektive für sich sehen, in die Partnerländer übersiedeln und dort unter einfachen Bedingungen leben und sich mit eigener Hände Arbeit dort etwas aufbauen können, was ihnen in Deutschland nicht möglich wäre. Auf Mallorca, den Canaren, in der Türkei und vielen anderen Ländern gibt es schon lange kleine Kolonien gut betuchter Deutscher, die von den Gastländern toleriert werden. Europäische Sozialsysteme sourcen teure Pflegefälle nach Fernost aus, China pachtet Länderein in Afrika um dort landwirtschaftliche Produkte für den heimischen Bedarf zu produzieren oder um Bodenschätze abzubauen, warum also soll nicht auch Deutschland mit armen Ländern intensiv kooperieren, zu beiderseitigem Nutzen: Deutschland bekommt motivierte, interessierte junge Leute, die Wirtschaft und Gesellschaft bereichern, und wird im Gegenzug von desillusionierten, frustrierten, gescheiterten Deutschen verlassen, die in einem unterentwickelten Land vielleicht noch Perspektiven haben, aber ohne spezielle staatliche Unterstützungen diesen Schritt nie machen könnten oder würden.
Donnerstag, Februar 10, 2011
Die Regierung verhöhnt die Hartz 4 Bezieher mit der Erhöhung der Sätze um 5 €. Mit ihrer Sozialpolitik betreiben die Politiker unverhohlen Eugenik, und sie werden zur Drangsalierung und Entrechtung der Sozialleistungsbezieher traditionell von den deutschen Wirtschaftsverbänden gedrängt und unterstützt.
Warum sollen wir Hartz-4-Bezieher so blöd sein und unsere paar Kröten den missgünstigen deutschen Wirtschaftsbossen und dieser asozialen Politik in den Rachen werfen? Selbst das Ausland beklagt sich bei der deutschen Regierung über die zu niedrige deutsche Binnennachfrage nach ausländischen Produkten, kann aber natürlich nicht höhere Leistungen für Hartz-4-Empfänger fordern. Aber wir können das.
Die Arbeitsministerin belügt die Bürger und sich selbst mit ihrer Behauptung, Hartz 4sei auch deshalb so gering, weil es nicht als Dauerleistung gedacht sei. Jedoch auch als arbeitsunfähig anerkannte Dauerleistungsbezieher bekommen genausowenig Geld. Die von der Ministerin genannte Begründung niedriger Leistungssätze wegen vorgesehener kurzer Bezugsdauer träfe hingegen auf Studenten zu - aber deren Bafög-Sätze hat die selbe Regierung kürzlich erhöht.
Überhaupt ist die taktisch konzertierte Vorgehensweise von Politik, Wirtschaft und Medien infam, indem zuerst die Steigerung der Hartz-4-Sätze um - für Aussenstehende lächerliche, für Betroffene unverschämt zynische - 5 € verkündet wurde, und erst danach wurden dann alle anderen Gruppen - dafür aber umso reichlicher - bedacht: Von allen Seiten Forderung nach, und Bestärkung für, höhere Löhne (es wird bereits wieder gestreikt, nicht nur um das Fehlen von Streusalz zu kaschieren), die Bafög-Sätze wurden jetzt grade erhöht, die Ärzte haben grade wieder mehrere Milliarden Euro zusätzlich von der Politik bekommen. Hingegen den Hartz 4lern wird die mickrige 5 € Erhöhung aufgefressen durch Erhöhung der Stromtarife und vor allem durch die staatlich gewollte Inflation - der ultimative Trick des Staates, seine gigantischen Schulden zu Lasten der Sozialleistungsbezieher und anderen Unterschichtler loszuwerden.
Die deutsche Wirtschaft gilt als in höchstem Masse automatisiert, effizient - beschäftigt also weniger Menschen in der Produktion als die Wirtschaften Südeuropas. Die deutsche Wirtschaft steht angeblich blendend da, hingegen die südeuropäischen Wirtschaften schwächeln und gefährden damit die Stabilität des Euro. Und auch Erwerbslose sollen sich in der gesamten EU nach Arbeit umschauen, sollen also europäisch denken und handeln.
Tun wir das doch:
Kaufen wir Hartz-4ler wo immer es geht statt deutscher Produkte lieber ausländische, südeuropäische Erzeugnisse! Damit stützen wir den Euro, tun was für die Arbeitsplätze unserer "Brüder und Schwestern" in den südeuropäischen Problemregionen, und wir machen Druck auf die deutsche Politik oder zeigen ihr wenigstens den nackten Arsch für ihre asoziale Sozialpolitik. Einige Konsumbeispiele:
Statt vielleicht jeden Tag eine Flasche deutsches Billig-Bier, lieber unter der Woche abstinent leben und dann am Wochenende mit dem gesparten Geld sich eine Flasche spanischen Rioja, italienischen Chianti oder griechischen Retsina gönnen. Bis man in einer deutschen Bierfabrik auf Arbeitnehmer trift, muss man wahrscheinlich lange suchen. Unser in den südländischen Weinbau umgeleitetes Geld fliesst dort eher in die Taschen unserer "Brüder und Schwestern" als Arbeitnehmer, statt in die Taschen deutscher Fabrikanten. Dem hiesigen Einzelhandel mit seinen Verkäuferinnen und Kassiererinnen kann es egal sein was wir kaufen, unser euro-zentrierter Konsum gefährdet keine ihrer Arbeitsplätze:
Statt einer Tafel deutscher Schokolade vielleicht lieber ein paar Bananen oder eine Tüte griechischer Feigen. Statt Dresdner Weihnachtsstolle lieber einen italienischen Weihnachtskuchen. Statt eine Flasche deutsches Raps- oder Sonnenblumenöl lieber eine Flasche spanisches, italienisches oder griechisches Olivenöl. Statt deutschem Blumenkohl lieber spanischen oder italienischen Brokkoli. Statt dem deutschen Fiskus und der deutschen Tabakindustrie gigantische Beträge für Zigarretten in den gierigen Rachen zu werfen, lieber Marihuana oder Haschisch selber anbauen oder günstig in Holland kaufen (ein Scherz), oder den Nikotinentzug mit ein paar Flaschen südeuropäischen Wein betäuben. Statt Käse aus Deutschland oder Holland, lieber echten griechischen Feta. Statt Kälbern die Muttermilch wegzutrinken und die deutsche industrielle Massentierhaltung zu fördern, lieber Soja-Milch kaufen, die ist nicht mal teurer. Natürlich können wir uns auch bei allen anderen Produkten des täglichen und sonstigen Bedarfs für ausländische Alternativen entscheiden.
Weil natürlich nicht die Nationalität, sondern die Qualität entscheidend sein soll, darum möglichst auch all jene Produkte meiden, die in den jeweiligen Landesfarben daher kommen, also mit ihrer Nationalität statt mit Qualität werben (da gibt es beispielsweise etliche italienische Produkte die in grün-weiss-roter Landesfarbe werben, oder deutsche Produkte die in schwarz-rot-gold mit ihrer deutschen Herkunft protzen, sowas also ohnehin möglichst im Regal stehen lassen).
Und falls durch den millionenfachen Boykott deutscher Produkte vielleicht doch irgendwann der eine oder andere Arbeitsplatz hier zu Lande verloren geht, so haben wir viel mehr Arbeitsplätze in Südeuropa erhalten oder geschaffen und mitgeholfen den Euro zu stabilisieren, sowie hier zu Lande unser Boykott-Heer vergrössert. Merkel hat Milliarden Euro Steuergelder nach Griechenland und Irland gebuttert, aber es heisst immer, wir Bürger sollen nicht auf "die da Oben hoffen und warten", wir sollen eigenständig handeln. Also, wir einfachen Bürger machen ernst und leisten selbst unseren Beitrag zur Sanierung und Stabilisierung Europas indem wir bevorzugt südeuropäische Produkte kaufen. Die deutschen Wirtschaftsbosse (mit einigen wenigen Ausnahmen) gönnen uns Hartz-4lern nichts (damit sie auch die Löhne niedrig halten können), und sie haben offenbar die Macht, dass die Politik das auch stets so umsetzt. Zeigen wir der deutschen Wirtschaft und Politik, dass auch wir Macht haben! Durch millionenfache Wahl-Enthaltung bei den letzten Landtags- und Bundestagswahlen haben wir Nichtwähler dem Staat viele Millionen Euro Wahlkampfkostenerstattung gespart, die er nicht an die Parteien zahlen musste. Die Bürger haben dennoch Politik gemacht und sogar die Demokratie gefördert - siehe Stuttgart. Wir haben Macht. Wir müssen sie nur ausüben.
Wirtschaft und Politik benutzen das Geld als wirksamsten Hebel - nutzen auch wir das Geld als Hebel.
Ganz besonders seien hiermit auch jene vom Staat und der Wirtschaft Betrogenen und Entrechteten - wie etwa die jährlich hunderttausende durch vermeidbare Krankenhausinfektionen und anderen Ärztepfusch berufs- und arbeitsunfähig gemachten und von einer korrupten Justiz und Politik um Schadensersatz und Schmerzensgeld geprellten, und damit zu Sozialfällen gemachten Bürger - angesprochen und aufgefordert, bei dem Boykott mitzumachen!
Einigkeit und Recht und Freiheit? Ohne Gerechtigkeit und ohne Freiheit keine Einigkeit!
Dienstag, Februar 08, 2011
Relativität und falsche Massstäbe: Einstein beim Arzt
"Aber nein, Herr Einstein, auch die meisten Deutschen verstehen Ihre Relativitätstheorie nicht; Sie sind also völlig gesund. Aber ich operiere Ihnen gerne Ihr Judentum und alle Ansätze von Genialität aus dem Leib."
Das Leben sei ungerecht, ist die suggestive Behauptung der Täter, ihrer Handlanger und die Ausrede der Zuschauer des Ganzen, die zu bequem sind, selbst auch ihren Beitrag für mehr Gerechtigkeit zu leisten. So ähnlich wie wenn jemand einem Verdurstenden sagt: Das Leben lässt dich verdursten, weil es das Wasser nur abwärts und nicht hinauf in deinen Becher fliessen lässt.
Donnerstag, Februar 03, 2011
http://ep.espacenet.com/
Mittwoch, Januar 05, 2011
So ähnlich lautet der Titel eines aktuellen Buches. Spontan dachte ich, darin wird wohl von der die Welt grundlegend verändernden Tatsache des technischen Gedanken-Fernlesens gesprochen. Denn der Mensch, die Menschheit, die Welt, tritt damit in eine völlig andere Dimension ein: In die eines globalen Gehirns und eines gigantischen Organismus, in welchem der Einzelmensch nur noch das ist, was in unserem Körper die einzelne Zelle ist: Ent-Individualisiertes, also serielles und leicht verzichtbares oder austauschbares Element eines grösseren Individuums. An allen Fronten wird erkennbar an dem Ziel gearbeitet den Einzelmenschen von seiner Privat- und Intimsphäre zu entblössen. Sogar im Gesundheitswesen wird die Diskretion radikal abgeschafft (zentrale Speicherung aller Patientendaten).
Zum Thema eines globalen Super-Organismus bzw globalen Gehirns gibt es im Internet etliche Texte, die sich jedoch vorrangig mit der Infrastruktur und den evolutionären Bedingungen eines solchen Super-Organismus befassen. Beim Überfliegen einiger Texte habe ich GedankenFernlesegeräte nirgendwo erwähnt gefunden - obwohl diese Technologie sicher eine Voraussetzung eines globalen SupterOrganismus ist. Denn nur durch totale Hirn- und Gedankenkontrolle kann der Mensch komplett ent-individualisierter und funktionaler Teil eines Super-Organismus werden. Offenbar wollen die Autoren o.g. Texte kein Herrschaftswissen verteilen, sondern das Publikum lieber in Diskussionen über Harmlsogkeiten einbinden.
In der neuen Welt des Superorganismus spielt der Einzelmensch keine Rolle mehr, sondern ist nur noch eine funktionale Zelle, sowas wie Internet bildet das Nervensystem, die Medizin und die Medien stellen die Hormone produzierenden Organellen dar, deren Produkte (Psychopharmaka, Medikamte. Nachrichten, Kommentare) die einzelnen Zellen (Menschen) zu bestimmten Aktionen und Verhaltensweisen zwingen/motivieren). Menschen-Zellen werden zu Organen oder Geweben zusammengefasst, deren Gemeinsamkeit in bestimmten Grundeigenschaften oder späteren Konditionierungen bestehen. Kennen wir ja heute schon, wenn beispielsweise von Organen der Rechtspflege gesprochen wird. Dort ist ein bestimmter Menschenschlag zusammengefasst, der auf Reize anderes reagiert als andere Menschen / Zellen / Organe.
Die Evolution ist in dem ganzen Zusammenhang tatsächlich sehr interessant.
Fortsetzung folgt irgendwann vielleicht
Montag, Januar 03, 2011
Montag, Dezember 27, 2010
Seit etwa 15 Jahren fahre ich im Winter auf einem Paar NOKIA Spikes-Reifen (Mount & Ground) der Polizei davon. Wenn jemand in Europa weiss wie man mit Eis und Schnee umgeht, dann doch wohl die Skandinavier.
Ich jedenfalls weiss noch wie der Fahrradhändler mich seinerzeit skeptisch fragte - bevor er die Reifen bestellte - ob ich denn die Winter in dieser Stadt nicht kennen würde. Zugegeben, in mehreren Wintern brauchte ich die Dinger nicht draufziehen, aber mit den neuen Reifen über zugefrorene Seen und auf ebensolchen Bachläufen zu fahren, das war schon was - und zu Fuss viel zu gefährlich.
Dienstag, Mai 04, 2010
Fakelaki-Land
Freitag, April 30, 2010
Als ich kürzlich erneut in einer Arztpraxis meinen ersten Termin wahrnahm, bat mich die Praxishelferin, für die Patientendatei ein Foto von mir machen zu dürfen, zur besseren Identifikation der Patienten. Wer sich leidend in eine Arztpraxis schleppt, möchte sicher nicht fotografiert werden, Kranke zu fotografieren ist abartig. Ich hab mir meine Praxisgebühr zurück gegriffen und habe die Praxis verlassen ohne auch nur einen einzigen visuellen oder akustischen Eindruck vom Arzt erhalten zu haben.
Tags zuvor hatte ich noch überlegt wie man diese teuren Blind-Dates als neuer Patient mit einem unbekannten Arzt verhindern könnte und fand, alle (niedergelassenen) Ärzte sollten verpflichtet werden sich mittels einer Info-Säule im Eingangsbereich ihrer Praxis in einem Video vorzustellen - wozu gibt es denn den technischen Fortschritt und jedes Kind filmt mit seinem Handy alles und jeden. Stattdessen bezahlt man 10 € Kennenlern-Gebühr für ein Blind-Date mit einem unbekannten Arzt, um dann binnen weniger Minuten feststellen zu müssen, dass man entweder persönlich nicht miteinander kann oder medizinisch unzufrieden ist.
Dienstag, April 27, 2010
Als ich am Samstag von ein paar Stunden im Grünen zurück kam, fand ich meine Wohnungstür weit offen. Dass ich die Tür nicht selbst offen gelassen habe, da bin ich mir sicher. Gestohlen wurde augenscheinlich nichts. Also offenbar eine Machtdemonstration.
Ähnlich wie über Monate und Jahre die Zerstörung oder ständige Sabotage meiner Fahrzeuge, egal wo in der Stadt ich sie abstellte.
Oder nachdem ich hier in fussläufig unmittelbarer Nähe in einem kleinen Wäldchen ein paarmal übernachtet hatte und dann eines Tages plötzlich sämtliche Hindernisse, wie etwa Zäune, innerhalb dessen entfernt und ein schmaler Spazierweg zum Wäldchen auf Fahrzeugbreite drastisch vergrössert waren, so als wolle man freie Bahn für nächtliche Einsatzfahrzeuge und schnellen Durchmarsch für Sturmtruppen im Unterholz schaffen.
Oder das demonstrative Hereinplatzen eines jungen Mannes von der Strasse in das zahnärztliche Behandlungszimmer mitten in einer Behandlung, und dessen unsinniges und demonstrativ in die Länge gezogenes Befragen des Zahnarztes.
Machtdemonstrationen der Neu-SA hier in Hannover, nach dem Motto: "Die Stadt und das ganze Land gehören uns (die Welt, auch die private, noch dazu)".
Entweder pennt die Antifa oder sie ist ein Fake - ähnlich wie die ehemalige kommunistische Partei in den Niederlanden, die tatsächlich eine Atrappe, ein Fake des dortigen Geheimdienstes war.
Genauso wie ein katholisches Missbrauchsopfer seine Ansprüche auf Wiedergutmachung selbstverständlich nicht verliert, wenn es aus der katholischen Kirche austritt und verantwortliche Würdenträger massiv kritisiert, genauso wenig darf ein Opfer deutscher Ärzte und Justiz seine diversen Ansprüche verlieren, wenn es sich von Deutschland und der deutschen Volksgemeinschaft distanziert und faschistes Land und Leute immer wieder kritisiert. Sozialleistungen sind dabei das verächtliche Minimum, egal welchen faschistoiden Verbaldreck Typen wie Sarrazin und Consorten diesbezüglich von sich geben!
Donnerstag, April 15, 2010
Etwas Grundsätzliches zu teuren med. Geräten und Untersuchungen. Einerseits ist klar, dass teure Geräte mehr Patienten brauchen um sich zu amortisieren, als billige. Auch ist logisch, dass je mehr Untersuchungen gemacht werden, desto billiger kann die einzelne Untersuchung sein. Die sich daraus ergebende Tendenz eher eine Untersuchung zuviel als zu wenig zu machen, ist doch nur dann wirklich verwerflich, wenn die Geräte bzw Untersuchungen einen invasiven also potentiell gefährlichen Charakter haben. Demnach ist einmal mehr Röntgen als nötig, oder eine Herzkatheterisierung mehr als nötig, inakzeptabel, hingegen ein MRT zuviel, das ja als unschädlich gilt, nicht. Solche Unterscheidungen finden aber in öffentlichen Diskussionen zu wenig statt. Da wird über einen Kamm geschoren: was sind teure Methoden und was sind billige Methoden. Jedoch wenn die teuren, ungefährlichen Methoden umso billiger werden je mehr die Geräte benutzt werden, dann sollte man diese Methoden mE exzessiv anwenden und ihre Abrechnungskosten senken. Also weg vom Röntgen, hin zu überhaupt oder mehr Thermografie, Ultraschall/Sonografie, MRT! Tatsächlich aber ist Deutschland Röntgenweltmeister, ein veraltete, schädliche Technologie die hierzulande vielleicht nur noch unter Ärzten populär ist und wohl auch nur deswegen weiter unterstützt wird, weil sie von einem Deutschen erfunden wurde. So wie ja auch bei uns der Autoverkehr absolut dominant ist, weil der Erfinder des Autos ein Deutscher war. Da fallen dann sinnvolle Alternativen hinten runter.
Dienstag, April 13, 2010
Polizeieinsatz wegen Praxisgebühr
Vorigen Donnerstag ging ich erstmals in diese Praxis (Diabetes-Schwerpunktpraxis) und bat u.a. um eine Blutuntersuchung weil ich u.a. starken Verdacht auf Diabetes habe (Rebellen werden nicht durch Kuchen, sondern durch zuviel Stress zuckerkrank). In der Praxis war wenig los, kaum Patienten, dennoch dauerte es eine ganze Weile bis ich dran kam - scheinbar gut so: man nahm sich also anscheinend viel Zeit für jeden Patienten. Doch zunächst gab es das übliche Theater vom Arzt, von wegen wer ist ihr Hausarzt, warum haben Sie keinen Hausarzt. Eigentlich wollte ich auch prüfen, ob in dieser Praxis ein Arzt zu meinem Hausarzt werden kann. An anderer Stelle habe ich auch schonmal gekalauert, ich hab ja nichtmal ein Haus, wie soll ich da einen Hausarzt haben.
Es liegt nunmal in der Natur der Sache, bei Leuten die eher selten zum Arzt gehen, dass dann eben auch gleich viele und massive Beschwerden vorliegen und geäussert werden. In einem System, wo der Onkel Doktor quasi der gute Nachbar von nebenan sein soll, der einen mindestens einmal pro Quartal sieht und darum auch kleinere Gesundheitsproblemchen kennt und ein Mittelchen parat hat, da kommt man offenbar mit Patienten schlecht zurecht, die nur selten und dann mit schweren Problemen zum Arzt laufen.
Jedenfalls war die Ärztin erstaunlich reserviert bei der Befunderhebung, mass lediglich meinen Blutdruck, horchte meine Lunge ab und liess ein einfaches EKG machen, das wars. Ohne näher bei mir nachzufragen lehnte sie für den selben Tag eine Blutuntersuchung ab, weil angeblich nur auf nüchternen Magen möglich, dabei hatte ich gar nicht gefrühstückt. Auch für den nächsten Tag, Freitag, sei angeblich kein Bluttest möglich, wegen externem Labor und Wochenende. Der Verdacht kam bei mir auf, dass man mir hier nicht wirklich helfen, keine seriöse Diagnostik machen wolle. Alles in allem empfahl mir die Ärztin am Ende ich solle es mal mit Aspirin probieren. Ich dachte ich höre nicht richtig. Ich entgegnete ihr, dass es wohl um sozialverträgliches Frühableben ginge, ob sie einen Anruf bekommen habe, mich nicht genau zu untersuchen (was sie natürlich verneinte). Als ich aus dem Sprechzimmer raus war frage ich dann eine Praxishelferin nach einem Termin zur Blutabnahme nächste Woche. Darauf meint sie, die Ärztin habe dazu nichts veranlasst. Ich bitte sie, diesbezüglich nachzufragen, ich wolle dann später telefonisch einen Termin vereinbaren. Als ich am folgenden Montag in der Praxis anrufe, weiss die Praxishelferin von nichts, in den Unterlagen stehe nichts von einer Blutuntersuchung, ich müsse also morgen nochmal anrufen oder vorbeikommen. Eigentlich habe ich kein Problem damit, mir sofort einen anderen Arzt zu suchen, wenn ich den deutlichen Eindruck habe, an die falsche Person geraten zu sein. Nicht jedoch wenn ich bereits die Praxisgebühr bezahlt habe, die für das gesamte Quartal gilt und ja grade das sog. Doctor-Hopping verhindern soll, und ich erkennbar mit Vorsatz vergrault werde. Ich kann auch finanziell nicht ständig auf Doktorsuche gehen und jedesmal 10 € dalassen. Wenn Ärzte es nicht nötig haben, jeden Patienen medizinisch gut zu behandeln, sondern nach Gusto manche aus der Prxis vergraulen, sollen sie für diesen persönlichen Luxus selbst aufkommen - nämlich die Praxisgebühr zurück zahlen.
Als ich dann heute am Dienstag in die Praxis komme, mit der Absicht, meine Praxisgebühr zurück zu fordern, entgegnen mir die anwesenden Ärzte (Gemeinschaftspraxis) und Praxishelferinnen, man könne heute die Blutuntersuchung machen, darum bekomme ich die Praxisgebühr nicht zurück. Worauf ich erwidere, mir reiche es nun aber, ich hätte kein Vertrauen mehr in einen seriösen ärztlichen Umgang mit mir, und ich wolle die Praxis erst verlassen, wenn ich mein Geld zurück habe. Man kündigt mir an, die Polizei zu rufen, wenn ich die Praxis nicht verlasse. Schon eigenartig: Ärzte sehen sich gerne als freie Unternehmer und beschweren sich über zuviel staatlichen Dirigismus, wollen mehr Freiheit und mehr Markt, aber wenn ein unzufriedener "Kunde" wenigstens einen Teil seines Geldes zurück haben will (über die Chipkarte rechnen die Ärzte ihre "Leistungen" ja dennoch ab), dann rufen die wegen 10 € nach dem Staat, in Gestalt der Polizei. Wie erbärmlich.
Etwas über eine Stunde später geschieht das dann auch. In Gegenwart von einem Polizei-Duo und in einem Nebenraum händigt die Frau des Arztes mir nun aber doch meine Praxisgebühr aus. Warum sie mir die Gebühr nicht schon vorher zurück gegeben hat, sondern unbedingt die Polizei dabei haben will, erfahre ich kurz darauf: Sie spricht mir ganz offiziell ein Hausverbot aus, bietet mir aber dennoch eine Blutuntersuchung und Überweisungen an (was ein vergiftetes Angebot ist, denn es soll offenbar demonstrativ Symphatiepunkte bei der Polizei schaffen, und alle meine Befunddaten beim Facharzt würden dann zurück an den überweisenden Arzt gehen, wo ich wegen des Hausverbotes aber dann Schwierigkeiten hätte an meine Befunddaten zu kommen. Ich hatte es nämlich schon erlebt dass mir der Facharzt den Einblick in meine Akte verweigert mit dem Hinweis meine Befunde gehen an den überweisenden Arzt und an den solle ich mich wenden).
Ursache des ganzen Theaters ist offenbar die Praktik (wohl ähnlich wie im Rotlichtmilieu), erst bezahlen zu müssen, und danach dann erst die Leistung zu bekommen - oder eben auch nicht.
Was ist mein Fazit? Die Rückforderung der Praxisgebühr finde ich angemessen, weil ich mit der Leistung und dem Verhalten der medizinischen Fachleute durchweg unzufrieden war und ich weder solche Beträge einfach abschreiben kann, noch solchen Umgang von Ärzten mit ihren Patienten einfach so hinnehmen möchte. Die Praxis war am Dienstag gut besucht, die Ärzte scheinen sich teilzeitmässig abzuwechseln, also dennoch reichlich Umsatz zu machen. Entweder man folgert daraus, in einem Massenbetrieb könne der eine oder andere Patient eben schonmal hinten runter fallen - dann müsste es aber grade dort möglich sein, einem zu Recht unzufriedenen Patienten / Kunden seine paar Kröten Praxisgebühr ohne grosses Theater zurück zu zahlen! Der Einwand, das sei gesetzlich nicht vorgesehen zieht nicht, denn Ärzte sehen sich schliesslich gerne als freie Unternehmer, wollen weniger Staat, und unzufriedenen Kunden muss man eben auch mal ihr Geld zurück geben. Oder man meint, sowas sei nicht vorgesehen und man brauche jeden Euro, dann muss man aber auch erwarten können, dass grade in einer Praxis mit viel Routine der Umgang mit jedem Patienten professionel gut ist. War es aber nicht.
Es ist offensichtlich davon auszugehen, dass es für die Ärzteschaft "schwarze oder rote Patientenlisten" gibt, womöglich als Datei im Internet, die jedem Arzt Informationen, Hinweise und Handlungsanleitungen für ihren neuen (oder auch Stamm-?) Patienten gibt. Solche Index-Listen haben ja auch Vermieter, Versicherungen, Rechtsanwälte, die Schufa, Polizei und Geheimdienste, also wahrscheinlich jede professionelle Gruppe die auf möglichst geschmeidige Art und Weise an und mit der Restbevölkerung Geld machen möchte.
Erstaunlich eigentlich, dass die Existenz solcher geheimen Patienten-Dateien in der Hand der Ärzte, noch nicht von Journalisten oder vom Chaos Computer Club aufgedeckt und veröffentlicht ist!
Vielleicht könnte man das rauskriegen wenn man den Internetzugang einer Arztpraxis identifiziert (vermutlich Dauer-/DSL-IP) und via Internet die Logdaten überwacht, dann einen neuen Patienten in die Praxis schickt und guckt, ob und welche Internetzugriffe dann von der Praxis aus getätigt werden - womöglich wird auf die geheime Patienten-Datei auf einem Server irgendwo im Ausland zugegriffen. Wäre das nicht ein feiner kleiner Job für den CCC und/oder investigative Journalisten? Ach nein, wir sind ja Personal der Deutschland-AG, da ist eigenständiges Ermitteln, noch dazu gegen die Oberschicht, nicht vorgesehen.
Freitag, April 02, 2010
Einen Artikel mit dem Titel "eHealth-Wahn ungebremst", in der Januarausgabe der Zeitschrift "Der Freie Zahnarzt", fasse ich als Bürger und potentieller Patient wie folgt zusammen:
Vor einigen Monaten gab es eine "First Southeast European eHealth Networking Conference" in Sarajevo. 13 südosteuropäische Länder befassten sich dabei mit dem Thema Telematik im Gesundheitswesen. Die EU finazierte die Konferenz, für die es schon einen Nachfolgetermin gibt. Es ging u.a. um lebenslange Aufzeichnungen ("patient records"). Kosteneinsparungen werden mit eHealth angeblich nicht erzielt.
Als erfolgreiches Beispiel für eHealth wurde eines aus Schottland zitiert:
Dort wurde ein ärztliches Notdienstsystem eingeführt, weil die National-Health-Service-(NHS)Ärzte nicht mehr nach 17Uhr arbeiten wollten. Der Patient ruft bei einem "NHS24-Callcenter" an; hier entscheidet eine nichtärztliche Kraft anhand von den bestehenden fünf Millionen Patientenakten (allerdings nur mit Aufzeichnungen über Medikation und Allergien) sowie telefonischen Informationen des Patienten, welche medizinische Massnahme zu erfolgen hat: Einweisung ins Krankenhaus, Hausbesuch, oder einfach nichts. Bislang habe es nur einen gravierenden Zwischenfall gegeben: ein Patient verstarb an einer Meningitis, da das Callcenter keinen Arzt einschaltete. Doch habe dies zu keiner öffentlichen Unruhe geführt, da die Akzeptanz des Systems flächendeckend sei.
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG), das auch Zuständigkeiten für europäische und internationale eHealth-Fragen hat, teilt die Begeisterung für eHealth und betreibt die Errichtung von Basisstrukturen und deren internationale Vernetzung [Einschub vom Blogger: wie Beispielweise die Schaffung der Gesundheits-eCard mit der zentralen Speicherung aller unserer Patientendaten auf Internet-Servern und deren weltweite Abrufbarkeit]. Bereits 2007 sei eine enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der europaweiten elektronischen Gesundheitsdienste vereinbart worden. "Nun könnten endlich" di3 "grenzüberschreitende 'patient summary' und 'ePrescribing'" vorangebracht werden.
Angeblich geht es grundsätzlich um die effiziente medizinische Behandlung reisender EU-Bürger. Die deutsche gematik stellte epSOS vor (Smart Open Services for European Patients [Einschub vom Blogger: Und womöglich ein semantischer SOS-Ruf von Insidern an die ahnungslose Öffentlichkeit?]), und die brüsseler EHTEL (European Health Telematics Associations) stellte CALLIOPE (Call for Interoperability) vor. Beide Projekte machen ähnliches: epSOS treibt in 12 Ländern die Möglichkeit für elektronische Rezepte und die Abrufbarkeit der elektronischen Patientenakte (EPA) voran, mit Schwerpunkt auf den juristischen und verwaltungstechnischen Aspekten. CALLIOPE betreibt das gleiche nur in ein paar mehr Ländern und mit Schwerpunkt auf der technischen Seite.
Auf die Frage, wie gross die Zahl der möglicherweise in den Genuss einer "interoperablen" eHealth-Leistung kommenden Patienten sei, und wie vielen dieser reisenden Patienten bislang durch das Fehlen von epSOS ein gesundheitlicher Schaden im Ausland erwachsen sei, wusste man keine Antwort. Das Bundesgesundheitsministerium meinte immerhin, dass 1 bis 1,5% aller in Deutschland abgerechneten Behandlungsfälle im Ausland erbracht würden! Ob sich für diese Patienten durch epSOS etwas verbessern würde, interessiert niemanden, Hauptsache es wird gemacht. Bezahlt wird alles von den Steuerzahlern.
"Teutonisches Frauenopfer"
"Die Diagnose "chronische Blinddarmentzündung", die zu einer Operation führt, existiert praktisch nur mehr in Deutschland und Österreich. Nirgendwo sonst in den entwickelten Industriestaaten werden so oft die Bäuche junger Menschen aufgeschnitten, um den kleinen Wurmfortsatz wegzuschneiden.
Die Appendektomie (chirurgische Entfernung des Blinddarms) stellt, zugespitzt formuliert, ein teutonisches Frauenopfer dar. Weltweit ist die Appendizitis, also die Blinddarmentzündung, eine typische Männerkrankheit. Männer erkranken daran doppelt so häufig wie Frauen. Die Appendektomie wird in Deutschland aber viel häufiger bei Frauen als bei Männern durchgeführt. Die Blinddarmoperation bei jungen Frauen wirkt wie ein Initiationsritual zur psychosozialen Bewältigung pubertärer Konflikte im Dreiecksverhältnis von Mutter, Vater und Tochter, das von männlich forschen Chirurgen vollzogen wird. Unter sterilen Kautelen wird aus dem Unterleib eines jungen Mädchens ein "jungfräulicher Wurm" geschnitten, wie der herausgenommene, aber nicht entzündete Blinddarm im Operationsjargon genannt wird.
Quelle: Ellis Huber / Kurt Langbein: Die Gesundheitsrevolution - Radikale Wege aus der Krise - was Patienten wissen müssen
Ich sehe es direkt als in die Tat umgesetztes männliches Begehren, junge Frauen unter Vollnarkose nackt im Bauch- und Schambereich angucken, "medizinisch betasten" / anfassen und evtl. fotografieren zu können.
Freitag, März 26, 2010


Ich wollte hier noch die Dreiecke/Pyramiden von Adidas, Magna und des ARD-SatireGipfel reinsetzen, aber was solls.
"Schützt was gut ist", klingt wenigstens freundlicher als das Motto vor 70 Jahren hier im Lande: "Vernichtet was schlecht ist", auch wenn's vielleicht auf's Gleiche rausläuft.
Hinter der Rhetorik der Menschenwürde agiert eine Verwaltungsmacht, die es auf die Produktion und Überwachung des menschlichen Organismus abgesehen hat. Früher oder später wird sie die genetische Ausstattung zum Kriterium für die Verteilung der Bürger- und Leistungsrechte machen.
Quelle: Wolfgang Sofsky - Verteidigung des Privaten.
Montag, Dezember 07, 2009
Warum darf der von mir mehrfach bei der Münchner Staatsanwaltschaft, wegen eines schweren Medizin-Verbrechens in der 90er Jahren, strafangezeigte Medizin-Professor Jens Erik Altwein völlig unbehelligt in Freiheit weiterleben, während dem als mutmasslicher KZ-Wärter der 40er Jahre beschuldigte Iwan/John Demjanjuk in München der Prozess gemacht wird?
Wohl weil Demjanjuk Ausländer ist, hingegen Altwein Deutscher und Münchner, und die Münchner/bayerische/deutsche Justiz das blendende Image Münchens/Bayerns/Deutschlands nicht nur sauber, sondern rein halten will, und weil man das ganze Ausmass des Medizin-Verbrechens der jüngsten Gegenwart, mit all den Hintermännern und Vorderfrauen, nicht an die breite Öffentlichkeit gelangen lassen will.
Die Opfer des jüngsten deutschen Kriegsverbrechens im afghanischen Kundus sollen entschädigt werden. Dazu sagte kürzlich ein Journalist des Deutschlandfunks,
Die Zahlung von Entschädigungen entspricht afghanischer Tradition, und auch die Verbündeten handhaben das genauso."
Wohl darum werde ich seit 17 Jahren von Staats wegen um Schadensersatz und Schmerzensgeld betrogen: Solche Zahlungen entsprechen einfach nicht deutscher Tradition. Die Afghanen sind da offenbar zivilisierter als die Deutschen. Deutsche Tradition, das sind offenbar Ärzte-, Kriegs- und andere Verbrechen. Wie heisst es im Ausland so richtig:
Germany: A society of non-aryans and barbariens.
Grade hat man sich in den USA darauf geeinigt, den Indianern Entschädigungen zu zahlen. Nach sovielen Jahren und auch noch mitten in der grössten Wirtschaftskrise aller Zeiten.
Dienstag, November 17, 2009
"Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu Essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiss ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder."
[Der Oberbefehlshaber der aliierten Streitkräfte im 2. Weltkrieg und Ex US-Präsident Dwight D. Eisenhower am Ende seiner Amtszeit]
Heute muss man wohl formulieren: Jedes Überwachungsgerät, das entwickelt und gebaut wird und zum Einsatz kommt, jeder Geheimdienstler, V-Mann, Spotter, IM, Blockwart, Geheimpolizist, Zuträger, Kontaktmann der für seine Präsenz und sein Tätigsein geheim oder offensichtlich aus Steuergeldern oder anderen Quellen bezahlt wird, ist ein Diebstahl an der verrottenden zivilen Infrastruktur des Landes, an den maroden Schul- und Hochschulgebäuden, verweigerter Schulspeisung, der schlechten Schul- und Hochschulausbildung, der maroden Bahn-Hardware, pleiten Krankenhäusern und anderem mehr.
Montag, Oktober 26, 2009
Von wegen Selbstjustiz. Der Vater hat den mutmasslichen Mörder seiner Tochter nicht etwa umgebracht sondern der französischen Justiz übergeben! Selbst das ist aber den deutschen massenmedialen Meinungsmachern offenbar zuviel Eigenverantwortung - obwohl sie sonst gerne - neoliberal was sonst - von mehr Eigenverantwortung schwätzen.
Bei einem korrupten, un-rechtstaatlichen Justizsystem, wie es das deutsche war und ist, hat jeder Mensch die grundgesetzliche Pflicht zum Widerstand und das Recht zur Selbstjustiz.
Es darf daran erinnert werden, mit Graf Stauffenberg und seinen Leuten, und auch mit Georg Elser ehren die Deutschen Leute, die Selbstjustiz gemacht haben! Jeder muss natürlich auch die Folgen seines Handelns tragen. So wie etwa der ukrainische Ehemann und Vater, der durch die Flugzeugträgodie von Überlingen seine Frau und Kinder verloren hatte, weil schweizerische Fluglotsen fahrlässig versagt haben und deren Verantwortlichen er dann getötet hatte, nachdem die Verursacher des Unglücks von Staats wegen keinerlei strafrechtliche Konsequenzen erfuhren. Der Mann wurde für die Tötung eines verantwortlichen Fluglotsen dann auch für mehrere Jahre ins Gefängnis gesperrt.
Auch darf daran erinnert werden, dass Richter keine Übermenschen sind, sondern Aussenstehende. Wenn Betroffene also Selbstjustiz verüben, dann entscheidet da jemand, der genauso Mensch ist wie ein Richter, aber als Betroffener die Sache besser kennt als ein Richter - aber vor allem meistens nachdem Richter bzw Justiz versagt haben. Also Selbstjustiz nicht als Selbst-Überhebung über die Justiz und nicht als Lynchjustiz vor und an Stelle rechtstaatlicher Justiz, sondern als und in Folge und Ersatz einer faktisch nicht vorhandenen rechtstaatliche Justiz.
Ich gratuliere, ziehe meinen Hut und feiere mit den Franzosen den obigen Herren als Held für wahre Eigenständigkeit und Eigenverantwortung (mal unbesehen des Umstandes, ob ich ihn menschlich sympathisch fände oder nicht).
Mittwoch, Oktober 14, 2009
Besonders hoch ist die durchschnittliche Lebenserwartung in diesem Land ohnehin nicht. Aber ohne die zigtausende in Alten- und Pflegeheimen oder anderen Stationen vor sich hinvegetierenden, vor sich hin siechenden, ja sogar verrottenden, alten Leute wäre die statistische Lebenserwartung in diesem Land vermutlich auf dem Niveau eines Entwicklungslandes.
Montag, Oktober 05, 2009
Mittwoch, September 30, 2009
So verjähren beipsielsweise Medizin-Verbrechen in Deutschland schon in dem Moment in dem sie von Medizin-Professoren verbrochen werden.
Montag, September 07, 2009
Montag, August 17, 2009
Analogiezauber und Fortschritt
Laut Antwort auf meine Anfrage verwendet das DIZG (Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz) von Lebendspendern lediglich Amnion und Hüftgelenksköpfe. Meine Nachfrage, warum diese Beschränkung, wurde nicht beantwortet, ebenso wurde mir kein Muster eines Einverständnis-Formular zur Ansicht übersandt, und auch die Beantwortung der konkreten Frage, ob das Institut über Zellen oder Gewebe meines Körpers verfügt, wurde nur ausweichend beantwortet. Eigenartig auch, dass der Geschäftführer einer biologischen bzw medizinischen "Organ"-Bank, der mir geantwortet hatte, kein Biologe oder Mediziner ist, sondern Diplom-Physiker.
Warum verwendet das DIZG von Lebendspendern angeblich nur Zellen und Gewebe aus der Beckenregion?
Update: Ein paar Tage nach diesem Post bekomme ich plötzlich doch eine eMail von dem besagten Geschäftsführer, der mir nun geistreich und weitblickend mitteilt, man müsse sich auf die beiden o.g. Gewebearten beschränken, weil man nur dafür über eine staatliche Zulassung verfüge. Meine Nachfrage, warum man denn überhaupt Zulassungen nur für diese beiden Organarten beantragt habe, wurde wiederum nicht beantwortet.
In anderen Zeiten gab es, und an anderen Orten gibt es noch immer bekanntlich die Praxis, mit privaten Gegenständen oder gar mit Körperteilen einer Person, Macht über diese Person zu erlangen. Wir kennen das unter dem Namen Voodoo-Zauber. Und wir wissen, dass technologischer Fortschritt göttlich oder teuflisch anmutende Erscheinungen nicht beseitigt, sondern sie durch Menschenwerk ersetzt. Was man früher den Göttern oder dem Teufel zuschrieb, das ist heute Menschenwerk. Blitz, Donner und Erdbeben wurden nicht abgeschafft, sondern beispielsweise mit der Atombombe hat der Menschen den Naturgewalten noch eins draufgesetzt. Das Lesen von Gedanken anderer Menschen wurde nicht für Unfug erklärt, sondern globale Organisationen haben Geräte, Strategien und Systeme geschaffen, um die Gedanken der Menschen mit technologischen Mitteln zu lesen.
Montag, August 10, 2009
Vor einigen Wochen hatte ich hier dargestellt, dass mutmasslich der Inlandsgeheimdienst im Mai versucht hatte, mich zu vergiften. Ich war seinerzeit darum spontan für ein paar Tage nach Holland "geflüchtet", in der Hoffnung, mir dort bei unvoreingenommenen Ärzten gesundheitliche Hilfe holen zu können.
Aber auch in Holland wurde ich von Polizei vom ersten Tag an zunehmend komplett überwacht, obwohl ich noch niemals zuvor in den Niederlande gewesen bin! Die wurden also offenbar vom deutschen Überwachungsapparat dazu motiviert - mit welcher Begründung, das wüsste ich gerne.
Zunächst ging ich in eine Ambulanzklinik, wo man eigenartigerweise sehr zurückhaltend darin war, meiner Symptomatik mittels genauer Diagnose auf den Grund zu gehen, sondern man meinte, deutsche Ärzte seien auch gut, ich solle mich in Deutschland behandeln lassen - merkwürdig in Zeiten von ICD (International Code of Disease), immer mehr EU-Europa auch im Gesundheitswesen, und der kommenden Gesundheits-eCard mit zentraler Speicherung und im Prinzip weltweiter Verfügbarkeit der Krankheitsdaten der Patienten (wohlgemerkt ging es in meinem Fall nicht um Chirurgie, nicht um stationären Aufenthalt, also nicht um eine MRSA-Problematik). Auf Grund des Verhaltens und einiger Äusserungen der Ärzte in der holländischen Klinik wurde mir deutlich, dass sie, wie auch schon die holländische Polizei, über mich gebrieft worden waren und Verhaltensinstruktionen bekommen hatten, wie sie mit mir umgehen sollten (der globale Polizeistaat existiert!).
Politik und Medizin tun so international und freizügig, und wenn man als Patient dann tatsächlich mal sagt: ich bin so frei, und diese Freiheit nutzen will, wird man in Schranken gewiesen - noch dazu mit kriminellen Methoden. Als ich kurz darauf noch in Holland in einem privaten Telefonat erwähnte, dass ich mich nur noch eben von einem holländischen Zahnarzt durchchecken lassen wolle, wurde kurz darauf der Überwachungsdruck dermassen massiv (dunkelgrüne PKW umschwirrten mich, egal wohin ich fuhr), dass ich die Nase voll hatte und nach Deutschland zurück kehrte.
Wenn es das Ziel der Überwacher war, dass ich auch im Ausland keine sach- und mir gemässe ärztliche Hilfe bekomme, von unvoreingenommen Ärzten, dann hatten diese staatlichen Kriminellen es auch diesmal erreicht.
Ich habe dann wegen des mutmasslichen Versuches mich zu vergiften einige Wochen später doch Strafanzeige bei der hiesigen Staatsanwaltschaft eingereicht.
Die haben sich über Wochen und Monate bis hoch zum Generalstaatsanwalt und Justizministerim gewunden, weil sie keine Ermittlungen durchführen wollten - die Untersuchung der fraglichen Lebensmittel wurde verweigert.
Ich habe ja nun reichlich Erfahrungen mit der Münchner, ja bayerischen Justiz, mit der in Hannover resp. Niedersachsen und der in Lübeck, in Berlin und dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Mein Fazit: Die deutsche Justiz ist keine rechtstaatliche, seriöse Justiz, sondern faschistischer Dreck! Und die deutschen Richter und Staatsanwälte sind keine seriösen, rechtstaatlichen Juristen, sondern moralisch und nicht selten auch geistig minderbemittelte, aber ansonsten überprivilegierte Rechtstaats-Versager!
Freitag, Juli 31, 2009
SPIEGEL: Der Ärztepräsident als Gegner einer Medizin, die auf wissenschaftlichen Belegen fusst?
Hoppe: Die wesentliche Frage ist, ob der Arzt von aussen gesteuert wird, durch Politik, durch Leitlinien oder durch beides, oder ob die eigene Expertise des Arztes im Vordergrund steht.
Quelle: SPIEGEL Nr. 29: Streitgespräch zwischen Medizinprüfer Sawicki und Ärztepräsident Hoppe.
Aussensteuerung ist auch das, was Patienten im Arzt-Patient-Kontakt nicht wollen. Anders gesagt: Patienten wollen Ärzte als Dienstleister an sich und ihrer Gesundheit, nicht als selbstherrliche Richter über Wohl und Wehe, als Gebietsfürsten bei denen man als Patient eine Audienz bekommen hat und nun untertänigst um hilfreiche Zuwendung bettelt - die dann ganz individuell frei nach Gusto gewährt oder verweigert wird, und auch bei schlechter Versorgung dann hinter dem Rücken des Patienten über die Chipkarte das abgerechnet wird was dem Arzt gefällt.
Leitlinien sind, wie Sawicki sagt, eine notwendige Grundlage - zur Kostensenkung und zur Versorgungsoptimierung und Sicherheit - von der dann sehr wohl auch mal abgewichen werden kann, wenn Arzt und Patient das wollen.
Angesichts der gigantischen Forschungsaktivitäten in der Medizin erscheint es gradezu grotesk, wenn ein Ärztepräsident und seine Ärzte sich wissenschaftlich fundierten BehandlungsLeitlinien verweigern. Angesichts der berüchtigten Fortbildungs-Unwilligkeit niedergelassener Ärzte, oder einer Fortbildung durch die Pharmaindustrie, da überwiegend auf die Expertise des Arztes zu setzen, erscheint absurd.
Mittwoch, Juni 17, 2009
"PISA hat nicht nur Nachteile: Was meinen Sie was hier los wäre, wenn mehr Menschen begreifen würden, was hier los ist."
[ein Radio- und TV-Kabarettist. Das sind besondere staatliche Funktionsträger mit riesigen Ohren, nämlich denen der professionellen, geheimdienstlichen Lauscher und Spanner. Mithin also Insider]
Dienstag, Juni 02, 2009
Freitag, Mai 29, 2009
Ich kann es nicht wirklich kontrollieren, ob hier ältere Texte dauerhaft verändert wurden und aktuelle Texte von anderen hier zeitweilig eingegeben, und wieder gelöscht werden, sobald ich an mein Blog gehe, sodass von mir als Weblog-Autor ein gezielt verfälschtes Bild produziert wird. Denn selbstverständlich sind die Zugangsdaten zum Blog meinen Gegner bekannt. Wenn hier also in Form oder Inhalt Dinge stehen, die negativ aus dem hier üblichen Rahmen fallen - immer dran denken, es könnten meine Gegner sein, die das hier reingestellt haben.
Dienstag, Mai 19, 2009
Besonders offensichtlich wird das Versagen wissenschaftlicher Arbeit in der Medizin. Kaum eine einzige bahnbrechende medizinische Entdeckung in den letzten hunderfünfzig Jahren, die nicht von den beamteten Universitätsprofessoren als 'unwissenschaftlich' verketzert wurde - von Semmelweis (Einführung der Asepis) über Robert Koch (der die moderne Bakteriologie gegen den nahezu geschlossenen Widerstand seiner Standesgenossen begründete) und Werner Forssmann (der 1929 die Herzkatheterisierung erfand, an sich selbst erprobte und noch in die fünfziger Jahre hinein als 'Scharlatan' diskriminiert wurde) bis zu Louis Pillemer (der das für das menschliche Immunsystem so wichtige Properdin entdeckt hat und 1954, nachdem er jahrelang von seinen Kollegen verteufelt worden war, in seinem Labor Selbstmord beging, wenige Monate später - zu spät! - began die "herrschende Wissenschaft" seine Forschung zu aktzeptieren).
Es gibt eine Strasse der Scham und der Schande, auf der die medizinische Wissenschaft sich spreizt und bläht, als schritte sie auf einer Strasse der Wahrheit. Und statt - nach den zahllosen Fällen fälschlicher Diskriminierungen - endlich zu lernen, künftig vorsichtig zu sein, überhebt sie sich immer noch weiter - sogar über das seit Jahrhunderten Bewährte dessen, was sich aus Angst vor der Wissenschaft und ihrem überheblichen Ton selbst mit dem Ausdruck "Erfahrungsmedizin" disqualifizieren musste (-als ob nicht jede Medizin - also auch die Schulmedizin - zuallererst Erfahrungsmedizin wäre!)
Es ist soweit gekommen, dass das Wort 'wissenschaftlich' - nicht nur in der Medizin, dort vor allem - nur noch das Selbst- und stillschweigende Ein-Verständnis derer signalisiert, die sich dieses Attribut zulegen - also nicht mehr ein Qualitäts-, sondern viel eher eine Art von 'Vereinssignum' darstellt: diejenigen dürfen sich damit schmücken, die so denken wie die Kaste. [Hervorhebung durch den Blogger] Das Wort 'wissenschaftlich' ist damit jenen Termini ähnlich geworden mit denen sich Medizinmänner im Busch über die in ihren Kreisen 'zugelassenen' und 'erklärbaren' Behandlungsmethoden verständigen.
Philosoph Feyerabend folgert mit Recht: Für die Untersuchungen, auf die es heute ankommt, ist niemand "besser geeignet als ein Aussenstehender, das heisst ein kluger und lernwilliger Laie".
Quelle: Prof. h.c. Joachim-Ernst Berendt: Nada Brahma
Heute vereint man beides: Man lässt für die "staatstragende" wissenschaftliche Pseudo-Exzellenz sich Geld, Titel und Karriere vom gewöhnlichen Volk bezahlen und hält es dabei wie Nutzvieh 'artgerecht', und gleichzeitig greift und schöpft man auch das Laien-Wissen, die Laien-Neugier, den Laien-Enthusiasmus für sich selbst profitabel ab, beispielsweise mittels der hier schon öfter erwähnten Gedanken-Fernlesegeräte.
Donnerstag, Mai 07, 2009
Darin ist der Verfassungsrichter Papier ein heimlicher Freimaurer und sowas wie der Andreotti des Destrikts, Reviers, Sektors, Nordalpen. Und seine kürzliche Warnung vor dem datenschutzmässigen Super-gaU (grösster anzunehmender Unfall) ist tatsächlich ein verkappter Weckruf an seine "Brüder" in sämtlich zuständigen staatlichen Institutionen, meine Überlegungen und Äusserungen hier über einen mutmasslichen Freimaurerstaat im Staate und deren Einsatz von Gedankenlesegeräten zur Unterdrückung und Ausbeutung rebellischer Unschuldiger seien für ebendiesen "tiefen Staat" gefährlich brisant, weil man im Prinzip mein Blog international lesen kann.
Übrigens war Papier einer der Richter die meine Verfassungsbeschwerde in Sachen Medizin-Verbrechens-Vorwurf gegen Altwein, ohne Begründung abgewiesen haben. Wie Altwein ist auch Papier mit der LMU-München als Professor liiert, auch ist er mit der dortigen Ärztekammer verbunden. Ich halte das für richterliche Befangenheit und Filz, was ihn aber offenbar nicht geschert hat. Anträge auf Befangenheit der Richter kann man beim BVerfG leider nicht stellen.
