Freitag, Oktober 04, 2013

Ich bin niemals und nirgendwo unbeobachtet [update 27.11.]


Erstmals ging das mit der Offensichtlichkeit meiner Überwachung los im Sommer vor 10 Jahren. Es gab Szenen wie aus Agentenfilmen: Ich sitze im Stadtpark auf einer Bank, nach einiger Zeit kommt eine Gruppe scheinbarer Familienausflügler mit Kinderwagen, und lässt sich in meiner Nähe nieder. Als ich von meinem Buch zufällig mal hochgucke, sehe ich einen der jungen Männer aus einem der Kinderwagen eine Kamera herausholen, die er wie zufällig in meine Richtung hält. Und dann dieser Trick von Fotografen, sich so zu positionieren, dass beim Fotografieren wie zufällig auch ich mit in der "Schusslinie" bin. Dass ich auch in meiner Wohnung überwacht werde, hat man mir dann nach und nach klar gemacht. Wie war das noch mit dem Frosch, der sich durch einen beherzten Sprung rettet, wenn man ihn in einen Topf mit zu warmem Wasser setzt, aber der den Zeitpunkt verpasst, wenn man das Wasser Schritt für Schritt erwärmt.

(obiger Schnappschuss von einem meiner öffentlich sichtbaren Überwacher ist mir vor ein paar Tagen zufällig gelungen.)
Die kürzliche Medienmeldung, Linkspartei-Politiker Ramelow habe vor dem BVerfG durchgesetzt, dass seine geheimdienstliche Überwachung (durch den "Verfassungsschutz") gestoppt werde, habe ich mit zwiespältigen Gefühlen aufgenommen. Einserseits habe ich mich ehrlich für ihn gefreut, anderseits frage ich mich, wieso GEHEIM-Dienste öffentlich machen, dass und wenn sie Poltiker überwachen, und warum ich zwar mittlerweise weiss, dass ich seit Jahrzehnten überwacht und sabotiert werde, aber nichts dagegen tun kann. Als ich vor einigen Jahren Strafanzeige gegen Unbekannt gemacht habe, hat die Justiz nicht ermittelt, sondern versucht mich auf ähnliche Art zu disziplinieren, wie man das mit Gustl Mollath getan hat. Möglicherweise werden diese Überwachungsszenarien bezüglich der Linkspartei, samt immer mal wieder erfolgreicher gerichtlicher Abwehr dagegen, extra inszeniert um der Bevölkerung eine funktionierende Demokratie und Rechtstaatlichkeit vorzugaukeln. Zudem geht es dabei ja auch immer nur um den selbsternannten Verfassungsschutz. Ich hingegen werde augenscheinlich von etwas überwacht, das im Film "Fletchers Visionen" bezeichnet wird als in der Familie der Geheimdienste der Onkel über den niemand spricht. Da über die NSA (früherer Spitzname: No Such Agency) mittlerweile selbst alle Medien lang und breit sprechen, kann es also die auch nicht sein. Es ist etwas noch grösseres, globales, übernationales und noch geheimeres.