Wahrheit und Würde
Die südafrikanische Regierung unter Nelson Mandela verabschiedete 1995 ein Gesetz für Wahrheit und Versöhnung mit dem Ziel ,„grobe Menschenrechtsverletzung innerhalb oder außerhalb der Republik zwischen 1960 und 1993” aufzudecken und nach Möglichkeit Wiedergutmachung zu leisten. Unter Leitung des Kapstädter Erzbischofs, Desmond Tutu, soll die hierzu eingerichtete Truth and Reconciliation Commission (Wahrheits- und Aussöhnungskommission) begangenes Unrecht aufarbeiten und auf diese Weise dazu beitragen, die Würde der Opfer wiederherzustellen.
Der Ausschuss verfügt über sechzig, mit weit reichenden Kompetenzen ausgestattete Untersuchungsbeamte, die den Aussagen von Zeugen nachgehen, Täter auffinden und Hintergründe erhellen sollen.
Während manche Kritiker die öffentliche Namensnennung der Täter, andere die Möglichkeit der Begnadigung verurteilen, baut die Kommission darauf, mit ihrer Strategie von Wahrheitsfindung, Reue und Versöhnung das Fundament einer neuen Menschenrechtspolitik in Südafrika zu untermauern.
Die Wahrheitskommission sei, so Tutu, eine gute Möglichkeit gewesen, um herauszufinden was tatsächlich passiert ist; Südafrika habe sich intensiv mit der Vergangenheit auseinander gesetzt und nach Abschluß der Arbeit der Kommission, könne sich das Land auf die Zukunft konzentrieren. Quelle: Encarta Enzyklopädie 2000
Für Deutschland ist sowas undenkbar, denn die Deutschen haben kein Verhältnis zu sozialer Wahrheit und Würde.
Meine persönlichen Erlebnisse, Ansichten, Anmerkungen als ortsfester Weltbürger im globalen Polizeistaat
Freitag, August 15, 2008
Donnerstag, August 14, 2008
Wir brauchen keine Helden-Kulte, wir brauchen schlicht und einfach Helden!
"Es reicht nicht zu sagen: ohne mich. Das ist nicht heroisch. Das System macht ja weiter. Ein Held macht sich nicht davon, er verweigert den Gehorsam.
In Ihrem neuen Buch "Der Luzifer-Effekt" beschreiben Sie Heldentum als Teil der Lösung. Brauchen wir mehr Helden des Alltags?
Ja, auf jeden Fall. Jeder kann ein Held sein. Man muss nur handeln, wenn es nötig ist. Und zwar zugunsten einer anderen Person oder eines moralischen Prinzips. Aber die meisten Menschen tun das nicht. Denn meistens ist es mit einem persönlichen Opfer verbunden: Man läuft Gefahr, sich zu isolieren, weil die Leute Abweichler nicht mögen, man kann seinen Job verlieren, man kann im schlimmsten Fall sterben. Trotzdem handeln manche und andere nicht. Wir wissen nicht, warum." Quelle: FR
"Es reicht nicht zu sagen: ohne mich. Das ist nicht heroisch. Das System macht ja weiter. Ein Held macht sich nicht davon, er verweigert den Gehorsam.
In Ihrem neuen Buch "Der Luzifer-Effekt" beschreiben Sie Heldentum als Teil der Lösung. Brauchen wir mehr Helden des Alltags?
Ja, auf jeden Fall. Jeder kann ein Held sein. Man muss nur handeln, wenn es nötig ist. Und zwar zugunsten einer anderen Person oder eines moralischen Prinzips. Aber die meisten Menschen tun das nicht. Denn meistens ist es mit einem persönlichen Opfer verbunden: Man läuft Gefahr, sich zu isolieren, weil die Leute Abweichler nicht mögen, man kann seinen Job verlieren, man kann im schlimmsten Fall sterben. Trotzdem handeln manche und andere nicht. Wir wissen nicht, warum." Quelle: FR
Donnerstag, August 07, 2008
They exploit the world
In der Doku "We feed the world" sagt ein Fischer etwas, dass mir die Beschreibung des Kerns der Handlungen des Imperiums, also Goliaths, zu sein scheint: Im Namen des Schutzes der Fischbestände und der internationalen Fanggerechtigkeit müssen die tradiotionellen kleinen Fischer genaue Eintragungen in ihr Logbuch machen, welche Tiere sie in welcher Menge wann genau an welcher Stelle im Meer, in welcher Tiefe, gefangen haben. Ein Fischer könne beispielsweise seine Netze eine viertel Stunde vor Sonnenaufgang auswerfen und nichts fangen, und wirft er seine Netze ein viertel Stunde nach Sonnenaufgang aus, kann er an der gleichen Stelle einen riesigen Fang machen. So in etwa. Diese Informationen müssen dann an die EU weitergegeben werden. Die Fischer beklagen, dass erst mit diesen Informationen von den traditionellen kleinen Fischern dann grosse Fabrikschiffe die Meere leerfangen und die traditionellen kleinen Fischer damit um ihre Existenz bringen. Die Informationen der traditionellen kleinen Fischer seien also sehr wertvoll und entscheidend für den Erfolg der grossen Fabrikschiffe.
Das scheint ein zentrales Prinzip von Imperien, von Goliath zu sein und nennt man wohl Imperialismus: Kraft der eigenen Grösse und Macht werden die Detailkenntnisse und -fähigkeiten von Individuen heimlich oder offen abgeschöpft und abgepresst, und damit die eigene Kraft und Grösse gemehrt und verstärkt. So kann man wohl davon ausgehen, dass all die legendären geheimen Familienrezepturen erfolgreicher Traditionsunternehmen, und sonstige traditionelle Firmengeheimnisse längst von den Geheimdiensten systematisch abgeschöpft und archiviert sind.
Im Bereich Medizin beispielweise in meinem Falle wurden mir zunächst als normaler Patient im Krankenhaus heimlich gesunde Organteile und Körpergewebe in grossem Stil entnommen - natürlich ohne mein Einverständnis, heimlich und skrupellos unmedizinisch und widerrechtlich.
Wieder zu Hause werde ich umfassend observiert und mein Leben ausgeforscht. Man sammelt sämtliche Patienten-Daten von anderen Ärzten zusammen, man liest aus Nachbarwohungen mit, was ich an meinem Computer schreibe, welche Fotos, Filme und Dokumente ich betrachte und einscanne. Man dringt während meiner Abwesenheit heimlich in meine Wohnung ein und kopiert sich einfach bequem alle von mir mühsam und zeitraubend erstellten Daten-CDs mit meinen Behandlungsdaten und anderen persönlichen, privaten, intimen und sonstigen für mich wichtigen Informationen; man macht Fotos von meinen anderen Unterlagen und sonstigen Dingen - also man schöpft heimlich meine Arbeitsleistung ab, weil man es kann. Als ich vor Jahren hier einzog lud ein Nachbar mich mal einfach so draussen zum Biertrinken ein. Danach sammelte er akribisch die Flaschen ein. Aus dem ganzen Vorlauf und Drumherum resultiert meine Vermutung, dass von den benutzten Flaschen wahrscheinlich meine Fingerabdrücke und Speichelproben gewonnen wurden.
Wahrscheinlich hat man mich wie ein Zootier oder eine Nutzpflanze komplett erfasst, genetisch analysiert, Gewebeproben konserviert, in vitro vermehrt und verteilt, meine Lebensdaten gesammelt und gespeichert, Bewegungsmuster filmisch dokumentiert und analysiert, Psycho- und Soziogramme erstellt. Für Goliath das Imperium bin ich ein Wirtschaftsfaktor wie ein Nutztier, ein patentierbarer, domestizierbarer, nutzbarer, ge- und verbrauchbarer Organismus, Besitztum der Bundesrepublik Deutschland und seiner Ärzte und Wissenschaftler - einfach weil die es wollen und können. So wichtig und bekannt wie eine Sorte Gen-Mais oder ein Ur-Pferd. Solche scheinbar völlig sachlichen, alltäglichen Praktiken des Machtapparates nennt man wohl die Banalität des Bösen. Deutschland ist nicht nur voll davon, Deutschland besteht daraus.
In der Doku "We feed the world" sagt ein Fischer etwas, dass mir die Beschreibung des Kerns der Handlungen des Imperiums, also Goliaths, zu sein scheint: Im Namen des Schutzes der Fischbestände und der internationalen Fanggerechtigkeit müssen die tradiotionellen kleinen Fischer genaue Eintragungen in ihr Logbuch machen, welche Tiere sie in welcher Menge wann genau an welcher Stelle im Meer, in welcher Tiefe, gefangen haben. Ein Fischer könne beispielsweise seine Netze eine viertel Stunde vor Sonnenaufgang auswerfen und nichts fangen, und wirft er seine Netze ein viertel Stunde nach Sonnenaufgang aus, kann er an der gleichen Stelle einen riesigen Fang machen. So in etwa. Diese Informationen müssen dann an die EU weitergegeben werden. Die Fischer beklagen, dass erst mit diesen Informationen von den traditionellen kleinen Fischern dann grosse Fabrikschiffe die Meere leerfangen und die traditionellen kleinen Fischer damit um ihre Existenz bringen. Die Informationen der traditionellen kleinen Fischer seien also sehr wertvoll und entscheidend für den Erfolg der grossen Fabrikschiffe.
Das scheint ein zentrales Prinzip von Imperien, von Goliath zu sein und nennt man wohl Imperialismus: Kraft der eigenen Grösse und Macht werden die Detailkenntnisse und -fähigkeiten von Individuen heimlich oder offen abgeschöpft und abgepresst, und damit die eigene Kraft und Grösse gemehrt und verstärkt. So kann man wohl davon ausgehen, dass all die legendären geheimen Familienrezepturen erfolgreicher Traditionsunternehmen, und sonstige traditionelle Firmengeheimnisse längst von den Geheimdiensten systematisch abgeschöpft und archiviert sind.
Im Bereich Medizin beispielweise in meinem Falle wurden mir zunächst als normaler Patient im Krankenhaus heimlich gesunde Organteile und Körpergewebe in grossem Stil entnommen - natürlich ohne mein Einverständnis, heimlich und skrupellos unmedizinisch und widerrechtlich.
Wieder zu Hause werde ich umfassend observiert und mein Leben ausgeforscht. Man sammelt sämtliche Patienten-Daten von anderen Ärzten zusammen, man liest aus Nachbarwohungen mit, was ich an meinem Computer schreibe, welche Fotos, Filme und Dokumente ich betrachte und einscanne. Man dringt während meiner Abwesenheit heimlich in meine Wohnung ein und kopiert sich einfach bequem alle von mir mühsam und zeitraubend erstellten Daten-CDs mit meinen Behandlungsdaten und anderen persönlichen, privaten, intimen und sonstigen für mich wichtigen Informationen; man macht Fotos von meinen anderen Unterlagen und sonstigen Dingen - also man schöpft heimlich meine Arbeitsleistung ab, weil man es kann. Als ich vor Jahren hier einzog lud ein Nachbar mich mal einfach so draussen zum Biertrinken ein. Danach sammelte er akribisch die Flaschen ein. Aus dem ganzen Vorlauf und Drumherum resultiert meine Vermutung, dass von den benutzten Flaschen wahrscheinlich meine Fingerabdrücke und Speichelproben gewonnen wurden.
Wahrscheinlich hat man mich wie ein Zootier oder eine Nutzpflanze komplett erfasst, genetisch analysiert, Gewebeproben konserviert, in vitro vermehrt und verteilt, meine Lebensdaten gesammelt und gespeichert, Bewegungsmuster filmisch dokumentiert und analysiert, Psycho- und Soziogramme erstellt. Für Goliath das Imperium bin ich ein Wirtschaftsfaktor wie ein Nutztier, ein patentierbarer, domestizierbarer, nutzbarer, ge- und verbrauchbarer Organismus, Besitztum der Bundesrepublik Deutschland und seiner Ärzte und Wissenschaftler - einfach weil die es wollen und können. So wichtig und bekannt wie eine Sorte Gen-Mais oder ein Ur-Pferd. Solche scheinbar völlig sachlichen, alltäglichen Praktiken des Machtapparates nennt man wohl die Banalität des Bösen. Deutschland ist nicht nur voll davon, Deutschland besteht daraus.
Freitag, Juli 25, 2008
Donnerstag, Juli 24, 2008
Bayern ist da, wo der Bund noch hin will, so die Regierungschefin
Bayerische Wirklichkeit: Medizinische Forschung und Lehre in München findet nach Art von KZ-Arzt Mengele ungestraft statt, weil es von Justiz, Politik und Medien in Land und Bund gedeckt wird. Das medizinische Verbrechen bekommt dadurch Vorbildcharakter. Dass in Bayern Politik und Justiz ein Organisiertes Verbrechen sind, ist nichts Neues. Dass das Medizinsystem und die Medien dazugehören, wird dem Publikum gegenüber gut verborgen. Der Bund überwacht, bespitzelt und behindert nicht-bayerische Opfer dieses Medizin-Verbrechens, unterstützt Bayern damit bei dieser Menschen verbrauchender, also faschistoider, Forschung und Lehre.
Von einem Einzelfall soll man nicht auf ein ganzes Land schliessen?
Wenn ein ärztlicher Schwerverbrecher trotz Strafanzeige sich dennoch weder der Justiz noch der Öffentlichkeit und nicht dem Opfer gegenüber verantworten muss, weil er von Regierungspolitikern, Staatsanwaltschaft und Richtern im Land und auch im Bund, sowie von den Medien, gedeckt wird, dann ist das repräsentativ faschistoid.
Wer als Politiker, Richter, Staatsanwalt, Journalist quasi um ärztliche Verbrecher und ihre Opfer herum Recht freie Räume errichtet, macht sich mitschuldig an weiteren ärztlichen Verbrechensopfern. Im Vergleich zu diesen staatlich-mafiösen Verbrechern in Medizin, Politik, Justiz und Medien sind Drogenhändler wahre Mnschenfreunde.
Bayerische Wirklichkeit: Medizinische Forschung und Lehre in München findet nach Art von KZ-Arzt Mengele ungestraft statt, weil es von Justiz, Politik und Medien in Land und Bund gedeckt wird. Das medizinische Verbrechen bekommt dadurch Vorbildcharakter. Dass in Bayern Politik und Justiz ein Organisiertes Verbrechen sind, ist nichts Neues. Dass das Medizinsystem und die Medien dazugehören, wird dem Publikum gegenüber gut verborgen. Der Bund überwacht, bespitzelt und behindert nicht-bayerische Opfer dieses Medizin-Verbrechens, unterstützt Bayern damit bei dieser Menschen verbrauchender, also faschistoider, Forschung und Lehre.
Von einem Einzelfall soll man nicht auf ein ganzes Land schliessen?
Wenn ein ärztlicher Schwerverbrecher trotz Strafanzeige sich dennoch weder der Justiz noch der Öffentlichkeit und nicht dem Opfer gegenüber verantworten muss, weil er von Regierungspolitikern, Staatsanwaltschaft und Richtern im Land und auch im Bund, sowie von den Medien, gedeckt wird, dann ist das repräsentativ faschistoid.
Wer als Politiker, Richter, Staatsanwalt, Journalist quasi um ärztliche Verbrecher und ihre Opfer herum Recht freie Räume errichtet, macht sich mitschuldig an weiteren ärztlichen Verbrechensopfern. Im Vergleich zu diesen staatlich-mafiösen Verbrechern in Medizin, Politik, Justiz und Medien sind Drogenhändler wahre Mnschenfreunde.
Donnerstag, Juli 17, 2008
Geheimloge M / Machiavelli-Netzwerk / Achse der Bösen
Meine subjektive Liste von Bloggern des von mir sog. Machiavelli-Netzwerks bzw der "Achse der Bösen" bzw der Geheimloge M. Das sind jene Blogger und -innen, die meiner Erfahrungen nach keine Privat-Blogger sind, sondern geheimdienstliche Daten-Jäger und -Sammler, Stalker und Mobber, die im staatlichen Auftrag oder staatlich gedeckt mit Observation, Spionage und systematische seelische Zersetzung gegen Systemkritiker und Dissidenten betreiben. Eine Kollaboration aus Geheimdiensten, Ärzten, Justiz, Polizeien, politischen Parteien und Medienprofis, "Kultur"leuten, Journalisten. Sowas nennt man gemeinhin Organisiertes Verbrechen oder auch Mafia.
In Italien und anderswo werden solche staatlichen, mafiösen geheimen Netzwerke immer wieder mal von unabhängigen Staatsanwaltschaften mit Polizei ausgehoben und vor Gericht gestellt, weil anders als hier in Deutschland die Staatsanwälte in Italien freie Ermittler sind. In Deutschland ist die Justiz systemtragender Teil dieses geheimdienstlichen, Organisierten Verbrechens.
Laut dem Buch: "Der BND, die unheimliche Macht im Staate", von Schmidt-Eenboom, betreibt der deutsche Auslandsgeheimdienst etliche Tarn- und Scheinfirmen und -Vereine im Inland, vorzugsweise unter nichtssagenden Kategorien wie Meinungsforschungsinstitute, Wirtschaftsclubs, Businessnetzwerke und gemeinnützige Vereine, Journalisten-Netzwerke.
Laut Überzeugung eines Offiziers des ehemaligen russischen Geheimdienst KGB hat während des sog. Kalten Krieges etwa jeder fünfte Bürger in West- und Ostdeutschland mit einem Geheimdienst zusammengearbeitet - freiwillig oder unfreiwillig (Quelle: DokuFilm: KGB im Westen)
Das scheint auch nach Ende des Ost-West-Konflikts nicht weniger geworden zu sein. 20% von 80 Mio Einwohnern sind sage und schreibe 16 Millionen Geheimdienst- bzw V-Leute. Die geäusserte Überzeugung des Ex-KGBlers ist nicht nur graue Theorie, sondern deckt sich mit meiner eigenen empirischen Wahrnehmung, als Zielobjekt umfassender Beobachtung, dass enorm viele Menschen im Umfeld aktiver Teil des Überwachungssystems sind.
Die aufgelisteten Blogs mögen seriös erscheinen - das müssen sie auch, sonst würden sie ihr Ziel verfehlen. Man sollte sich aber weder von mondänen, schick zurecht gemachten TV-Gesichtern noch von Baby-Fotos täuschen lassen. "Misstraue der Idylle" [André Heller]
http://www.nachdenkseiten.de
Eigentlich machen die dort ja nur das, was sog Nachrichtendienste / Geheimdienste offiziell tun: Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen sammeln, zusammenstellen und gegebenenfalls kommentieren. Lukrativerweise kann man ausgewählte Ergebnisse diese Tätigkeit auch der Öffentlichkeit vorlegen und dafür dann auch noch Spendengelder aquirieren.
Für die staatlichen Auftraggeber kommt dann noch die geheime Beschaffung von Informationen aus nicht-öffentlichen Quellen dazu. Meiner Wahrnehmung nach verwenden die Nachdenkseiten augenscheinlich auch Informationen aus grossen Lausch- und Spähangriffen und technischem Gedankenlesen (daher der Name NACHDenkseiten?) und lancieren sie für bestimmte Zielpersonen zwischen den Zeilen. Anders als bei Einzelverantwortlichen wie den meisten Weblogs ist bei solchen Gemeinschaftsprojekten wie den Nachdenkseiten womöglich nur ein einzelnes Mitglied ein V-Mann. Darum keine Verurteilung in Bausch und Bogen.
www.hirschhausen.com
Dieser Arz hätte hier eigentlich schon seit längerem genannt gehört.
Ganz allgemein ist ein Doktor-Titel vielleicht die sicherste Art, ein Arschloch zu sein.
www.spiegel.de
Auch dort betreibt man augenscheinlich mittels grosser Lausch- und Spähangriffe sowie technischem Gedankenlesen Ideenklau und Mobbing in Einem.
Jede relevante Organisation und Firma wird anscheinend von mindestens einem geheimdienstlichen V-Mann "betreut", der sich auch beim geheimen medialen Stalking und Mobbing gegen Dissidenten beteiligt.
http://annalist.noblogs.org
Als Lebensabschnittsbegleiterin eines angeblich immer wieder von Hausdurchsuchungen, Haft und Überwachung heimgesuchten Berliner Soziologen bloggt diese Medienfachfrau so schmerzfrei locker flockig pseudo-betroffen herum, als stehe sie unter dem analgesierenden Einfluss mütterlicher Glückshormone oder anderer Drogen. Und sie bloggt augenscheinlich auch mit den Inhalten aus Überwachungen und Bespitzelungen anderer. Alles in allem scheint das Ganze also ein Medien-Fake eines Geheimdienstes zu sein. Fraglich ist, ob diese Bloggerin auf ihren ahnungslosen Mann angesetzt ist, welcher der militanten linken Subversion verdächtigt wird, oder ob auch er Teil des Fakes ist. Ich vermute eher letzteres.
http://desdecuba.com/generationy_de/
Diese Bloggerin wurde dem ZDF-Publikum als cubanische Systemgegnerin und dortige Blogger-Ikone vorgestellt, die unter angeblich extrem schwierigen Bedingungen blogge und als Literaturpreisträgerin nicht zu ihrer Preisverleihung in Madrid ausreisen dürfe. Dass diese Kubanerin einige Zeit in der Schweiz gelebt hat (Bern gilt als europäische CIA-Zentrale) und sich ihr Geblogge und heimliches Gemobbe per PayPal vom reichen "Westen" bezahlen lässt und trotz angeblich schwierigen Internetzugangs schnell und reichlich im Blog reagiert, viele Fotos postet und sehr viel und oft erstaunlich viel belangloses Zeug bloggt, das teilweise Mobbing-Aufträge ihrer Geldgeber aus dem Westen sind (offenbar Geheimdienste) - wird vom deutschen TV unterschlagen, weil auch das Staatsfernsehen Teil dieses geheimen Netzwerkes ist.
Ein Blog, das in über 10 Fremdsprachen (!) professionell übersetzt präsentiert wird und sich per PayPal finanziert, ist kein kleines oppositionelles Privatblog, wie man uns gerne über diese Frau weismacht.
Man stelle sich mal vor, ich würde meine bloggende Systemkritik mir von China bezahlen lassen. Sie schreibt selbst über ihren eigenen beruflichen Werdegang, Journalismus sei an Wahrheit gebunden und nicht ihr Ding. Offenbar die Kragenweite des ZDF und anderer deutscher Leit-Medien.
http://rungholt.wordpress.com/
Eigenartiger Name für ein deutsches Weblog aus Israel. Laut Wikipedia leitet sich der Name vermutlich von der friesischen Vorsilbe „Rung-“ (gleicher Wortstamm wie das englische "wrong“ also "falsch") und dem Stammwort „Holt“ (= "Holz") ab. Also Falsch-Holz. Nicht astrein die Frau?
http://www.reasonsedge.de
Schleppnetzfischen: Das Team Gummi-Ente weiss wo die Fische sind ...
und:
http://www.standby-modus.de/profil-biz.php
und mindestens ein halbes Dutzend weitere Webadressen, wie zB
http://www.moving-target.de
Die mit den Wölfenheult hetzt (sagt selbst es ist ihr Ding, Männer in die Enge zu treiben). Hart zu sich selbst, grausam zu anderen, ist das verbalerotische Lockmittel und die Pandora der Organisation. Lauert hinter Prometheus-Sicherheits-Servern, gibt dem Surfer Feedback auf dessen Privatheiten und Intimitäten, die aus Grossen Lauschangriffen abgeschöpft werden (sie nennt sich selbst skrupellos). Ihr Ziel ist es augenscheinlich, das Zielobjekt aus seiner speziell präparierten Wohnung zu mobben (moving (the) target). Die betreibt etwa ein Dutzend Websites und hat bei mindestens sieben Web-Netzwerken ihre Finger drin. Webadressnamen wie Moving-Target, Standby-Modus, Datentraegerin und WebControl scheinen mir ebenso bezeichnend und aufschlussreich wie der Umstand, dass trotz ihres ansonstigen üppigen textlichen Outputs und entgegen üblicher beruflicher Selbstpräsentation im Web, mit kurzer Biografie, sie ihren eigenen schulischen und beruflichen Werdegang geheim hält. Über die privaten Schilderungen in ihrem Blog sagt sie selbst, es seien nur scheinbar ihre Privatheiten. Wie ist das zu verstehen? Siehe dazu ganz unten im Text.
http://www.curious-creatures.de
Penetrant neugierige Kreatur in Darmstadt.
http://www.buschheuer.walka.de/DE/
Tarn- und Deckname Else Buschheuer, heisst eigentlich Sabine Knoll und hat als Ex-Ossi erkennbar ein starkes ästethisches Nachholbedürfnis. Vermutlich Kontaktfigur zwischen Kunstbetrieb (incl. USA) und Geheimdienst. Ihr zuständiger Sender muss sie offenbar irgendwo unterbringen. Ihr Führungsoffizier ist mutmasslich der im URL auftauchende Walka. Wohl damit aus ihren Texten nichts Verräterisches durchsickert, werden ihre Blogpostings von einem "Bruno" gegengelesen bevor sie veröffentlicht werden.
http://www.dailymo.de/
Hat sicher Gründe, dass "ihre" Zeitung die FR sie nur über triviale Technikthemen ein bisschen schreiben lässt - vermutlich als Alibifunktion. Gibt man ihren Namen in die Suchmaske "ihrer" Zeitung ein, erscheint ein einziger Artikel von ihr und der ist auch schon ein dreiviertel Jahr alt. Berufliche Erfolglosigkeit ist ja noch kein moralischer Makel. Wer trotz dem nicht auf üppige materielle Werte verzichten will, verzichtet dafür dann leider allzu oft auf moralische Werte.
http://www.thyla.de/onlinetagebuch.html
Der nimmt doch was? Stichwort: Eli Lilly.
http://www.jensscholz.com
Manche Visage sagt mehr als 1000 Worte.
http://hinterstuebchen.juliette-guttmann.de/
Fantasiereiches Medizinwesen mit zwanghaften Blut- und Eiter-Obsessionen.
http://www.charmingquark.de/entry.php?id=01636
So stylish kann eine Marionettentheater-Kulisse sein. Aussen hui, innen pfui.
http://www.extremefarming.de/
Der ganze Globus als Farm. Wer auf der orwellschen Farm der Tiere letztlich extrem das Sagen hatte, wissen wir: Die Schweine. Pharming, phishing, wer weiss das schon. Die Bazille ist ein tödlicher Virus - jedenfalls nennt er sich selbst so.
http://www.ankegroener.de
Gepflegte Ödnis. Die einen verstecken ihre Absichten hinter Büchern und Texten - die anderen hinter Filmen.
Die Liste ist subjektiv nach meiner Erfahrung und persönlicher Einschätzung ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr für objektive Richtigkeit erstellt.
Wohl typisch und wichtig für Geheimdienste: Fast jede/r in dem Netzwerk hat eine andere Fremdsprache drauf, sodass diese bloggenden Internet-Agenten insgesamt fast alle gängigen Fremdsprachen hier im Lande händeln können.
Prinzipiell kann es legal sein, mit staatlichen Diensten zusammen zu arbeiten. Genauso wie es legal ist, diesen Umstand den Weblog-Besuchern zu verbergen. Ob man das für legitim hält, ist was anderes.
Für verwerflich und faschistoid halte ich es, systematisch private Daten zu stehlen, permanent und systematisch die Privat- und Intimsphäre anderer Menschen zu observieren, die gestohlenen Informationen systematisch und professionell weiter zu verarbeiten und zu verbreiten, damit zu mobben und seelische Zersetzung zu betreiben.
Der uneingeweihte, mitdenkende Leser dort, wundert sich vielleicht allenfalls über ein paar Merkwürdigkeiten, zB dass Überschriften und Inhalte oft nicht zusammenpassen oder die Themen - für erwachsene Menschen - erstaunlich belanglos bis kindlich sind. Tatsächlich enthalten sie eingebettete Andeutungen und Schlüsselwörter, die der uneingeweihte Leser nicht als solche wahrnehmen kann. Die versteckten Inhalte beziehen sich auf private Daten und Informationen, die aus Observationen bestimmter Personen stammen. Solche Weblogs fungieren quasi als Feedback-Kanäle und somit als eine Art Marionettenschnüre.
Man sollte sich dazu vielleicht auch in Erinnerung rufen, dass das Internet eine Erfindung des (us-amerikanischen) Militärs ist und wer mit dem Netz derart verwachsen ist, wie o.g. Machiavelli-Blogger, hat womöglich auch die dahinterstehenden technoid-lebensfeindlichen Psycho- und Denkstrukturen.
Meine subjektive Liste von Bloggern des von mir sog. Machiavelli-Netzwerks bzw der "Achse der Bösen" bzw der Geheimloge M. Das sind jene Blogger und -innen, die meiner Erfahrungen nach keine Privat-Blogger sind, sondern geheimdienstliche Daten-Jäger und -Sammler, Stalker und Mobber, die im staatlichen Auftrag oder staatlich gedeckt mit Observation, Spionage und systematische seelische Zersetzung gegen Systemkritiker und Dissidenten betreiben. Eine Kollaboration aus Geheimdiensten, Ärzten, Justiz, Polizeien, politischen Parteien und Medienprofis, "Kultur"leuten, Journalisten. Sowas nennt man gemeinhin Organisiertes Verbrechen oder auch Mafia.
In Italien und anderswo werden solche staatlichen, mafiösen geheimen Netzwerke immer wieder mal von unabhängigen Staatsanwaltschaften mit Polizei ausgehoben und vor Gericht gestellt, weil anders als hier in Deutschland die Staatsanwälte in Italien freie Ermittler sind. In Deutschland ist die Justiz systemtragender Teil dieses geheimdienstlichen, Organisierten Verbrechens.
Laut dem Buch: "Der BND, die unheimliche Macht im Staate", von Schmidt-Eenboom, betreibt der deutsche Auslandsgeheimdienst etliche Tarn- und Scheinfirmen und -Vereine im Inland, vorzugsweise unter nichtssagenden Kategorien wie Meinungsforschungsinstitute, Wirtschaftsclubs, Businessnetzwerke und gemeinnützige Vereine, Journalisten-Netzwerke.
Laut Überzeugung eines Offiziers des ehemaligen russischen Geheimdienst KGB hat während des sog. Kalten Krieges etwa jeder fünfte Bürger in West- und Ostdeutschland mit einem Geheimdienst zusammengearbeitet - freiwillig oder unfreiwillig (Quelle: DokuFilm: KGB im Westen)
Das scheint auch nach Ende des Ost-West-Konflikts nicht weniger geworden zu sein. 20% von 80 Mio Einwohnern sind sage und schreibe 16 Millionen Geheimdienst- bzw V-Leute. Die geäusserte Überzeugung des Ex-KGBlers ist nicht nur graue Theorie, sondern deckt sich mit meiner eigenen empirischen Wahrnehmung, als Zielobjekt umfassender Beobachtung, dass enorm viele Menschen im Umfeld aktiver Teil des Überwachungssystems sind.
Die aufgelisteten Blogs mögen seriös erscheinen - das müssen sie auch, sonst würden sie ihr Ziel verfehlen. Man sollte sich aber weder von mondänen, schick zurecht gemachten TV-Gesichtern noch von Baby-Fotos täuschen lassen. "Misstraue der Idylle" [André Heller]
http://www.nachdenkseiten.de
Eigentlich machen die dort ja nur das, was sog Nachrichtendienste / Geheimdienste offiziell tun: Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen sammeln, zusammenstellen und gegebenenfalls kommentieren. Lukrativerweise kann man ausgewählte Ergebnisse diese Tätigkeit auch der Öffentlichkeit vorlegen und dafür dann auch noch Spendengelder aquirieren.
Für die staatlichen Auftraggeber kommt dann noch die geheime Beschaffung von Informationen aus nicht-öffentlichen Quellen dazu. Meiner Wahrnehmung nach verwenden die Nachdenkseiten augenscheinlich auch Informationen aus grossen Lausch- und Spähangriffen und technischem Gedankenlesen (daher der Name NACHDenkseiten?) und lancieren sie für bestimmte Zielpersonen zwischen den Zeilen. Anders als bei Einzelverantwortlichen wie den meisten Weblogs ist bei solchen Gemeinschaftsprojekten wie den Nachdenkseiten womöglich nur ein einzelnes Mitglied ein V-Mann. Darum keine Verurteilung in Bausch und Bogen.
www.hirschhausen.com
Dieser Arz hätte hier eigentlich schon seit längerem genannt gehört.
Ganz allgemein ist ein Doktor-Titel vielleicht die sicherste Art, ein Arschloch zu sein.
www.spiegel.de
Auch dort betreibt man augenscheinlich mittels grosser Lausch- und Spähangriffe sowie technischem Gedankenlesen Ideenklau und Mobbing in Einem.
Jede relevante Organisation und Firma wird anscheinend von mindestens einem geheimdienstlichen V-Mann "betreut", der sich auch beim geheimen medialen Stalking und Mobbing gegen Dissidenten beteiligt.
http://annalist.noblogs.org
Als Lebensabschnittsbegleiterin eines angeblich immer wieder von Hausdurchsuchungen, Haft und Überwachung heimgesuchten Berliner Soziologen bloggt diese Medienfachfrau so schmerzfrei locker flockig pseudo-betroffen herum, als stehe sie unter dem analgesierenden Einfluss mütterlicher Glückshormone oder anderer Drogen. Und sie bloggt augenscheinlich auch mit den Inhalten aus Überwachungen und Bespitzelungen anderer. Alles in allem scheint das Ganze also ein Medien-Fake eines Geheimdienstes zu sein. Fraglich ist, ob diese Bloggerin auf ihren ahnungslosen Mann angesetzt ist, welcher der militanten linken Subversion verdächtigt wird, oder ob auch er Teil des Fakes ist. Ich vermute eher letzteres.
http://desdecuba.com/generationy_de/
Diese Bloggerin wurde dem ZDF-Publikum als cubanische Systemgegnerin und dortige Blogger-Ikone vorgestellt, die unter angeblich extrem schwierigen Bedingungen blogge und als Literaturpreisträgerin nicht zu ihrer Preisverleihung in Madrid ausreisen dürfe. Dass diese Kubanerin einige Zeit in der Schweiz gelebt hat (Bern gilt als europäische CIA-Zentrale) und sich ihr Geblogge und heimliches Gemobbe per PayPal vom reichen "Westen" bezahlen lässt und trotz angeblich schwierigen Internetzugangs schnell und reichlich im Blog reagiert, viele Fotos postet und sehr viel und oft erstaunlich viel belangloses Zeug bloggt, das teilweise Mobbing-Aufträge ihrer Geldgeber aus dem Westen sind (offenbar Geheimdienste) - wird vom deutschen TV unterschlagen, weil auch das Staatsfernsehen Teil dieses geheimen Netzwerkes ist.
Ein Blog, das in über 10 Fremdsprachen (!) professionell übersetzt präsentiert wird und sich per PayPal finanziert, ist kein kleines oppositionelles Privatblog, wie man uns gerne über diese Frau weismacht.
Man stelle sich mal vor, ich würde meine bloggende Systemkritik mir von China bezahlen lassen. Sie schreibt selbst über ihren eigenen beruflichen Werdegang, Journalismus sei an Wahrheit gebunden und nicht ihr Ding. Offenbar die Kragenweite des ZDF und anderer deutscher Leit-Medien.
http://rungholt.wordpress.com/
Eigenartiger Name für ein deutsches Weblog aus Israel. Laut Wikipedia leitet sich der Name vermutlich von der friesischen Vorsilbe „Rung-“ (gleicher Wortstamm wie das englische "wrong“ also "falsch") und dem Stammwort „Holt“ (= "Holz") ab. Also Falsch-Holz. Nicht astrein die Frau?
http://www.reasonsedge.de
Schleppnetzfischen: Das Team Gummi-Ente weiss wo die Fische sind ...
und:
http://www.standby-modus.de/profil-biz.php
und mindestens ein halbes Dutzend weitere Webadressen, wie zB
http://www.moving-target.de
Die mit den Wölfen
http://www.curious-creatures.de
Penetrant neugierige Kreatur in Darmstadt.
http://www.buschheuer.walka.de/DE/
Tarn- und Deckname Else Buschheuer, heisst eigentlich Sabine Knoll und hat als Ex-Ossi erkennbar ein starkes ästethisches Nachholbedürfnis. Vermutlich Kontaktfigur zwischen Kunstbetrieb (incl. USA) und Geheimdienst. Ihr zuständiger Sender muss sie offenbar irgendwo unterbringen. Ihr Führungsoffizier ist mutmasslich der im URL auftauchende Walka. Wohl damit aus ihren Texten nichts Verräterisches durchsickert, werden ihre Blogpostings von einem "Bruno" gegengelesen bevor sie veröffentlicht werden.
http://www.dailymo.de/
Hat sicher Gründe, dass "ihre" Zeitung die FR sie nur über triviale Technikthemen ein bisschen schreiben lässt - vermutlich als Alibifunktion. Gibt man ihren Namen in die Suchmaske "ihrer" Zeitung ein, erscheint ein einziger Artikel von ihr und der ist auch schon ein dreiviertel Jahr alt. Berufliche Erfolglosigkeit ist ja noch kein moralischer Makel. Wer trotz dem nicht auf üppige materielle Werte verzichten will, verzichtet dafür dann leider allzu oft auf moralische Werte.
http://www.thyla.de/onlinetagebuch.html
Der nimmt doch was? Stichwort: Eli Lilly.
http://www.jensscholz.com
Manche Visage sagt mehr als 1000 Worte.
http://hinterstuebchen.juliette-guttmann.de/
Fantasiereiches Medizinwesen mit zwanghaften Blut- und Eiter-Obsessionen.
http://www.charmingquark.de/entry.php?id=01636
So stylish kann eine Marionettentheater-Kulisse sein. Aussen hui, innen pfui.
http://www.extremefarming.de/
Der ganze Globus als Farm. Wer auf der orwellschen Farm der Tiere letztlich extrem das Sagen hatte, wissen wir: Die Schweine. Pharming, phishing, wer weiss das schon. Die Bazille ist ein tödlicher Virus - jedenfalls nennt er sich selbst so.
http://www.ankegroener.de
Gepflegte Ödnis. Die einen verstecken ihre Absichten hinter Büchern und Texten - die anderen hinter Filmen.
Die Liste ist subjektiv nach meiner Erfahrung und persönlicher Einschätzung ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr für objektive Richtigkeit erstellt.
Wohl typisch und wichtig für Geheimdienste: Fast jede/r in dem Netzwerk hat eine andere Fremdsprache drauf, sodass diese bloggenden Internet-Agenten insgesamt fast alle gängigen Fremdsprachen hier im Lande händeln können.
Prinzipiell kann es legal sein, mit staatlichen Diensten zusammen zu arbeiten. Genauso wie es legal ist, diesen Umstand den Weblog-Besuchern zu verbergen. Ob man das für legitim hält, ist was anderes.
Für verwerflich und faschistoid halte ich es, systematisch private Daten zu stehlen, permanent und systematisch die Privat- und Intimsphäre anderer Menschen zu observieren, die gestohlenen Informationen systematisch und professionell weiter zu verarbeiten und zu verbreiten, damit zu mobben und seelische Zersetzung zu betreiben.
Der uneingeweihte, mitdenkende Leser dort, wundert sich vielleicht allenfalls über ein paar Merkwürdigkeiten, zB dass Überschriften und Inhalte oft nicht zusammenpassen oder die Themen - für erwachsene Menschen - erstaunlich belanglos bis kindlich sind. Tatsächlich enthalten sie eingebettete Andeutungen und Schlüsselwörter, die der uneingeweihte Leser nicht als solche wahrnehmen kann. Die versteckten Inhalte beziehen sich auf private Daten und Informationen, die aus Observationen bestimmter Personen stammen. Solche Weblogs fungieren quasi als Feedback-Kanäle und somit als eine Art Marionettenschnüre.
Man sollte sich dazu vielleicht auch in Erinnerung rufen, dass das Internet eine Erfindung des (us-amerikanischen) Militärs ist und wer mit dem Netz derart verwachsen ist, wie o.g. Machiavelli-Blogger, hat womöglich auch die dahinterstehenden technoid-lebensfeindlichen Psycho- und Denkstrukturen.
Donnerstag, Juni 26, 2008
Freitag, Juni 20, 2008
Zu wenig Organspender? Zu viel Ärztepfusch!
Auf Grund Jahre langer "leichtfertiger Falschbehandlung" mehrerer Ärzte bei nur einem einzigen Patienten, haben drei Menschen je eine Niere weniger, und einer von ihnen muss mit einem fremden Organ leben.
Bei einem Profifussballer, derssen Leistungsfähigkeit also Gesundheitszustand von seinem Verein her von mehreren Ärzten regelmässig untersucht wird, haben die Ärzte jahrlang eine Nierenschädigung übersehen oder ignoriert, bis es zu spät war und der Sportler eine Nierentransplantation benötigte. Seine Mutter spendete eine Niere, ihr Organ wurde vom Körper des Empfängers jedoch abgestossen. Dann spendete sein Vater, dessen Niere nun offenbar angenommen wurde.
Durch Pfusch mehrerer Ärzte bei nur einem einzigen Patienten, gingen insgesamt drei Nieren verloren und drei Menschen müssen nun mit einer Niere weniger leben, davon einer mit einem fremden Organ. Gleichzeitig jammern Mediziner, es gäbe zu wenig Organspender. Macht lieber eure Arbeit ordentlich, ihr geldgierigen, skrupellosen Arschlöcher!
Auf Grund Jahre langer "leichtfertiger Falschbehandlung" mehrerer Ärzte bei nur einem einzigen Patienten, haben drei Menschen je eine Niere weniger, und einer von ihnen muss mit einem fremden Organ leben.
Bei einem Profifussballer, derssen Leistungsfähigkeit also Gesundheitszustand von seinem Verein her von mehreren Ärzten regelmässig untersucht wird, haben die Ärzte jahrlang eine Nierenschädigung übersehen oder ignoriert, bis es zu spät war und der Sportler eine Nierentransplantation benötigte. Seine Mutter spendete eine Niere, ihr Organ wurde vom Körper des Empfängers jedoch abgestossen. Dann spendete sein Vater, dessen Niere nun offenbar angenommen wurde.
Durch Pfusch mehrerer Ärzte bei nur einem einzigen Patienten, gingen insgesamt drei Nieren verloren und drei Menschen müssen nun mit einer Niere weniger leben, davon einer mit einem fremden Organ. Gleichzeitig jammern Mediziner, es gäbe zu wenig Organspender. Macht lieber eure Arbeit ordentlich, ihr geldgierigen, skrupellosen Arschlöcher!
Freitag, Juni 06, 2008
Ärzte und Muschel-Währung
Die Ärzte beklagen sich ja schon länger über die Budgetierung und damit zusammenhängende Bezahlung ihrer Leistung mittels Punkten, deren jeweiliger Wert sich jedoch erst am Ende eines Jahres ergebe. Dadurch wüssten Ärzte übers Jahr nicht, wieviel Geld sie für ihr jeweiliges Tun wirklich bekommen. Die Punkte seien also eine Art Muschelwährung. Nebenbei: Vielen Ärzten ist eine Muschi-Währung sicherlich lieber, aber die bekommen sie ja gratis täglich noch dazu.
Zurück zum Geld. Ärzte wollen also während der Arbeit wissen, wieviel Geld sie dafür bekommen. Warum? Wollen sie bei erreichen eines bestimmten Betrages dann die Arbeit niederlegen also keine Patienten mehr behandeln? Oder wollen sie persönliche monatliche Einkommensspitzen ermitteln und für alle anderen Monate diese dann als Anspruchs-Massstab setzen, der von den Kassen gefälligst zu erfüllen ist? Oder wollen diese Ärzte einfach nur finanzielle Sicherheit? Dann sollten diese Ärzte sich aber nicht als Unternehmer stilisieren, sondern zu ihrer Beamtenmentalität stehen und sich als Gehaltsempfänger im Krankenhaus verdingen.
"Wir haben das drittteuerste Gesundheitssystem der Welt, und das soll nicht reichen um die Gesundheit der Versicherten zu sichern?"
Der Vorsitzende des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Wulf Dietrich, in hr-iNFO.
Man muss es sich in den Hirnwindungen entfalten lassen:
Das drittteuerste Medizinwesen auf diesem Globus ist das der Deutschen.
Und das in einem gepflegten Land, weit ab jeglicher krankmachender Hotspots und in welchem die meisten nicht-medizinischen Voraussetzungen für Gesundheit schon lange erfüllt sind:
Hygiene, sauberes Trinkwasser, ganzjährig vitaminreiche Nahrung, gemässigtes Klima, kein Gebiet für Malaria oder ähnliche Seuchen und Epedemien, guter Arbeitsschutz, kein Kriegsgebiet, kein Erdbeben-, Taifun-, Hurrikan-, Tornado- oder sonstiges Katastrophengebiet, Bevölkerung hat Zugang zu Gesundheits-Informationen und kann vorbeugen und sich vielfach selbst helfen. Und dennoch ist die Bevölkerung angeblich so krank und braucht darum angeblich zusätzlich jedes Jahr für rund 240 Milliarden Euro medizinische Behandlung. Das ist mehr als der Staatshaushalt Deutschlands. Man fasst sich an den Kopf.
Aber die deutschen Ärzte jammern und erpressen weiter Politik und Gesellschaft.
Grade hat ihnen die Bundesärzteschutzministerin rund 5 Milliarden Euro zusätzlich versprochen.
Offenbar leistet sich der deutsche Medizinbetrieb / die deutsche Ärzteschaft bei so viel Geld auch einen eigenen Geheimdienst bzw eine eigene Privatarmee. Anstaltsmauern und Lagerzäune der Nazizeit brauchen eben eine zeitgemässe Entsprechung - nämliche totale Überwachung und Manipulierbarkeit der Bürger auch zu Hause - und das kostet.
Wissenschaftlich erwiesen und aus eigener Erfahrung als Patient liegt die Qualität des deutschen Medizinwesens im mittleren bis unteren Niveau. Bei den Kosten würde man eine Lebenserwartung von etwa 120 Jahren erwarten, tatsächlich ist sie nicht besonders hoch.
Deutsche Ärzte lügen, betrügen, fälschen und begehen jedes Jahr zigtausendfach Pfusch und Verbrechen an ihren Patienten.
Der totalitäre Beobachtungs- und Überwachungsapparat schaut dabei entweder ungerührt zu, oder - einäugig kennt man ihn ja - drückt das rechte oder beide Auge zu, oder ist vielleicht schon komplett blind.
Die Ärzte beklagen sich ja schon länger über die Budgetierung und damit zusammenhängende Bezahlung ihrer Leistung mittels Punkten, deren jeweiliger Wert sich jedoch erst am Ende eines Jahres ergebe. Dadurch wüssten Ärzte übers Jahr nicht, wieviel Geld sie für ihr jeweiliges Tun wirklich bekommen. Die Punkte seien also eine Art Muschelwährung. Nebenbei: Vielen Ärzten ist eine Muschi-Währung sicherlich lieber, aber die bekommen sie ja gratis täglich noch dazu.
Zurück zum Geld. Ärzte wollen also während der Arbeit wissen, wieviel Geld sie dafür bekommen. Warum? Wollen sie bei erreichen eines bestimmten Betrages dann die Arbeit niederlegen also keine Patienten mehr behandeln? Oder wollen sie persönliche monatliche Einkommensspitzen ermitteln und für alle anderen Monate diese dann als Anspruchs-Massstab setzen, der von den Kassen gefälligst zu erfüllen ist? Oder wollen diese Ärzte einfach nur finanzielle Sicherheit? Dann sollten diese Ärzte sich aber nicht als Unternehmer stilisieren, sondern zu ihrer Beamtenmentalität stehen und sich als Gehaltsempfänger im Krankenhaus verdingen.
"Wir haben das drittteuerste Gesundheitssystem der Welt, und das soll nicht reichen um die Gesundheit der Versicherten zu sichern?"
Der Vorsitzende des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Wulf Dietrich, in hr-iNFO.
Man muss es sich in den Hirnwindungen entfalten lassen:
Das drittteuerste Medizinwesen auf diesem Globus ist das der Deutschen.
Und das in einem gepflegten Land, weit ab jeglicher krankmachender Hotspots und in welchem die meisten nicht-medizinischen Voraussetzungen für Gesundheit schon lange erfüllt sind:
Hygiene, sauberes Trinkwasser, ganzjährig vitaminreiche Nahrung, gemässigtes Klima, kein Gebiet für Malaria oder ähnliche Seuchen und Epedemien, guter Arbeitsschutz, kein Kriegsgebiet, kein Erdbeben-, Taifun-, Hurrikan-, Tornado- oder sonstiges Katastrophengebiet, Bevölkerung hat Zugang zu Gesundheits-Informationen und kann vorbeugen und sich vielfach selbst helfen. Und dennoch ist die Bevölkerung angeblich so krank und braucht darum angeblich zusätzlich jedes Jahr für rund 240 Milliarden Euro medizinische Behandlung. Das ist mehr als der Staatshaushalt Deutschlands. Man fasst sich an den Kopf.
Aber die deutschen Ärzte jammern und erpressen weiter Politik und Gesellschaft.
Grade hat ihnen die Bundesärzteschutzministerin rund 5 Milliarden Euro zusätzlich versprochen.
Offenbar leistet sich der deutsche Medizinbetrieb / die deutsche Ärzteschaft bei so viel Geld auch einen eigenen Geheimdienst bzw eine eigene Privatarmee. Anstaltsmauern und Lagerzäune der Nazizeit brauchen eben eine zeitgemässe Entsprechung - nämliche totale Überwachung und Manipulierbarkeit der Bürger auch zu Hause - und das kostet.
Wissenschaftlich erwiesen und aus eigener Erfahrung als Patient liegt die Qualität des deutschen Medizinwesens im mittleren bis unteren Niveau. Bei den Kosten würde man eine Lebenserwartung von etwa 120 Jahren erwarten, tatsächlich ist sie nicht besonders hoch.
Deutsche Ärzte lügen, betrügen, fälschen und begehen jedes Jahr zigtausendfach Pfusch und Verbrechen an ihren Patienten.
Der totalitäre Beobachtungs- und Überwachungsapparat schaut dabei entweder ungerührt zu, oder - einäugig kennt man ihn ja - drückt das rechte oder beide Auge zu, oder ist vielleicht schon komplett blind.
Parteiverrat hier und dort
Man wirft Gysi vor, er habe als Rechtsanwalt (in einer Diktatur) mit dem dortigen Geheimdienst gemeinsame Sache gemacht und damit seine Mandaten verraten (sog. Parteiverrat) und diese Tatsache später nach dem Zusammenbruch der Diktatur verleugnet, also alle belogen.
Zwei Söhne zweier Bürgerrechtler, die Gysi laut StaSi-Unterlagen seinerzeit verraten haben soll, haben jetzt gesagt, Gysi habe seine Arbeit zur Zufriedenheit oder durchaus im Sinne ihrer Väter, also Gysis seinerzeitiger Mandanten, gemacht. Der Verrat-Vorwurf kommt jetzt von Aussenstehenden, Dritten. Ich persönlich glaube auch eher, dass Gysi tatsächlich mit dem damaligen Geheimdienst zusammengearbeitet hat, und halte ihn für selbstgefällig und opportunistisch. Meiner undeutlichen Erinnerung nach hatten kurz nach der „Wende“ einige seiner Mandanten durchaus massive Vorwürfe gegen ihn erhoben.
In der Sache eines Arzt-Verbrechens, also einer Sache von notwendig öffentlichem Interesse, und der Totalüberwachung meiner Person, bezichtige ich selbst mehrere Rechtsanwälte der Zusammenarbeit mit einem Geheimdienst. Als ich für einen Antrag bei einem Oberlandesgericht gesetzlich gezwungen war, den von einem Rechtsanwalt anfertigen zu lassen, hat dieser Rechtsanwalt ganz offenbar Parteiverrat an mir begangen. Diesen Anwalt habe ich schliesslich strafangezeigt und mich bei der Rechtsanwaltskammer über ihn beschwert. Das interessiert hier natürlich keine Medien-Sau, und auch Staatsanwaltschaft und Anwaltskammer haben sich letztlich nicht weiter für den Vorwurf des Parteiverrates interessiert, sondern sich auf die Seite des Rechtsanwaltes geschlagen.
Parteiverrat ist Parteiverrat, egal ob der korrupte Anwalt mit dem Geheimdienst einer Diktatur oder dem einer angeblichen Demokratie gemeinsame Sache macht.
Nach dem vom Anwalt sabotierten Antrag beim OLG habe ich danach selbst und allein mein Anliegen vor das Bundesverfassungsgericht gebracht, das dort jedoch ohne Begründung nicht zur Entscheidung angenommen wurde. Erst der EU-Gerichtshof für Menschenrechte hat 2006 meine Beschwerde zur Entscheidung angenommen.
Was hier im Lande im Bereich Recht läuft, erscheint nicht weniger korrupt, un-rechtstaatlich, faschistoid, als was die Verbrecher hier, manchen Funktionsträgern dort im Osten vorwerfen.
Ist es nicht pervers?: Einem Rechtsanwalt, dem nun keine seiner ehemaligen Parteien öffentlich einen Verrat vorwirft, wird von aussenstehenden Dritten massiv zugesetzt, hingegen in der Sache eines schweren Arzt-Verbrechens, also einer Sache von notwendig grossem öffentlichen Interesse, und in der die Opfer-Partei ihrem Rechtsanwalt Parteiverrat vorwirft und um Unterstützung und Aufklärung durch Dritte bittet, wird der unrechtstaatliche Rechtsanwalt von diesen Dritten, Aussenstehenden geschützt.
Man wirft Gysi vor, er habe als Rechtsanwalt (in einer Diktatur) mit dem dortigen Geheimdienst gemeinsame Sache gemacht und damit seine Mandaten verraten (sog. Parteiverrat) und diese Tatsache später nach dem Zusammenbruch der Diktatur verleugnet, also alle belogen.
Zwei Söhne zweier Bürgerrechtler, die Gysi laut StaSi-Unterlagen seinerzeit verraten haben soll, haben jetzt gesagt, Gysi habe seine Arbeit zur Zufriedenheit oder durchaus im Sinne ihrer Väter, also Gysis seinerzeitiger Mandanten, gemacht. Der Verrat-Vorwurf kommt jetzt von Aussenstehenden, Dritten. Ich persönlich glaube auch eher, dass Gysi tatsächlich mit dem damaligen Geheimdienst zusammengearbeitet hat, und halte ihn für selbstgefällig und opportunistisch. Meiner undeutlichen Erinnerung nach hatten kurz nach der „Wende“ einige seiner Mandanten durchaus massive Vorwürfe gegen ihn erhoben.
In der Sache eines Arzt-Verbrechens, also einer Sache von notwendig öffentlichem Interesse, und der Totalüberwachung meiner Person, bezichtige ich selbst mehrere Rechtsanwälte der Zusammenarbeit mit einem Geheimdienst. Als ich für einen Antrag bei einem Oberlandesgericht gesetzlich gezwungen war, den von einem Rechtsanwalt anfertigen zu lassen, hat dieser Rechtsanwalt ganz offenbar Parteiverrat an mir begangen. Diesen Anwalt habe ich schliesslich strafangezeigt und mich bei der Rechtsanwaltskammer über ihn beschwert. Das interessiert hier natürlich keine Medien-Sau, und auch Staatsanwaltschaft und Anwaltskammer haben sich letztlich nicht weiter für den Vorwurf des Parteiverrates interessiert, sondern sich auf die Seite des Rechtsanwaltes geschlagen.
Parteiverrat ist Parteiverrat, egal ob der korrupte Anwalt mit dem Geheimdienst einer Diktatur oder dem einer angeblichen Demokratie gemeinsame Sache macht.
Nach dem vom Anwalt sabotierten Antrag beim OLG habe ich danach selbst und allein mein Anliegen vor das Bundesverfassungsgericht gebracht, das dort jedoch ohne Begründung nicht zur Entscheidung angenommen wurde. Erst der EU-Gerichtshof für Menschenrechte hat 2006 meine Beschwerde zur Entscheidung angenommen.
Was hier im Lande im Bereich Recht läuft, erscheint nicht weniger korrupt, un-rechtstaatlich, faschistoid, als was die Verbrecher hier, manchen Funktionsträgern dort im Osten vorwerfen.
Ist es nicht pervers?: Einem Rechtsanwalt, dem nun keine seiner ehemaligen Parteien öffentlich einen Verrat vorwirft, wird von aussenstehenden Dritten massiv zugesetzt, hingegen in der Sache eines schweren Arzt-Verbrechens, also einer Sache von notwendig grossem öffentlichen Interesse, und in der die Opfer-Partei ihrem Rechtsanwalt Parteiverrat vorwirft und um Unterstützung und Aufklärung durch Dritte bittet, wird der unrechtstaatliche Rechtsanwalt von diesen Dritten, Aussenstehenden geschützt.
Dienstag, Mai 20, 2008
Die grösste Gefahr für die Bevölkerung
ist nicht der Islamismus, sondern sind deutsche Ärzte, und ein Justiz-, Polizei-, Geheimdienst- und Medien-Apparat, der samt Politik um ärztliche Verbrechen und Verbrecher einen rechtstaatfreien Raum errichtet.
Seit 2001 und auch davor hat es hier im Lande noch keinen einzigen islamistischen Terroranschlag und also noch keinen einzigen Toten oder Verletzten gegeben, jedoch jedes Jahr mehrere hundertausend Schwerverletze, Krüppel und Tote, durch ärztliche Pfuscher und Verbrecher. Der Terror findet täglich in Krankenhäusern und Arztpraxen statt.
Was der Baader-Meinhof-Bande und der RAF die Schusswaffen waren, und den Al Kaida-Attentätern die Bomben sind, das ist deutschen Ärzten der Medikamentenschrank und das Chirurgie-Besteck. Während ihre Patienten auf die grosse Ohnmacht vorbereitet werden, schlüpfen deutsche Ärzte aus ihren harmlos weissen Kitteln, hinein in tarngrüne Chirurgen-Kampfuniformen, um mit Skalpellen ihr terroristisches Gemetzel zu beginnen. Jedes Jahr werden tausende grausam verstümmelte Opfer aus diesen Kampfzonen liegend herausgerollt. Es ist ein unfairer Kampf. Die Opfer haben keine Chance. Sie liegen unbewaffnet, allein und hilflos den besser ausgebildeten, hochgerüsteten ärztlichen Kampftruppen in deren eigenen Hauptquartieren gegenüber, die mit Narkosegas, Spritzen, Messern und Sägen bewaffnet im Team angreifen.
Die Bevölkerung ausserhalb der Kampfzonen ist teils fasziniert teils geschockt und verängstigt, entwickelt eine Art Stockholm-Syndrom und solidarisiert sich mit den Mördern und Körperverletzern, weil diese die Macht haben, sodass kein Bürger eingreift, sondern entweder zuschaut, oder lieber wegschaut und verdrängt. Nicht wenige halten diesen Terror vielleicht sogar für sozial, weil sie glauben die Opfer seien ohnehin alte, hässliche, kranke Ballastexistenzen, die fachkundige Hände von den gebeugten Schultern der schönen und jugendlichen Leistungsgesellschaft operieren. Wieder andere lassen sich als eine Art "eingebettete Journalisten" in der überlegenen Riesenmaschine dafür bezahlen, propagandistisch die Opfer und anderen Kritiker zu diffamieren - quasi eine Variante von modernen Holocaust-Leugnern der mainstreamigen also legalen Art. Nur ein paar Links:
Jährlich etwa 130 000 Behandlungsfehler
Unnötige Nierentransplantationen
Jedes Jahr etwa 45 000 überflüssige künstliche Hüftgelenke plus dazugehörende Operationen
Jährlich etwa 20 000 vermeidbare Amputationen von Ober- und Unterschenkeln, Füßen oder Zehen.
Natürlich sind deutsche Ärzte per se keine Verbrecher, sondern in erster Linie Geschäftsleute, die mit Lebensrettung, Krankheitssymptome-verringern und Kranke-wieder-arbeitsfähig-machen ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Manchmal erscheinen manche Ärzte sogar wie Magier oder Künstler, wenn sie in erster Linie Arzt sind und zum Wohle von Patienten mit den Gesetzen von Körper und Psyche so umgehen, dass die Natur wunderbare Ergebnisse herstellt.
Überall passieren Fehler und wo im Grenzbereich von Leben und Tod gearbeitet wird, sind Fehler besonders fatal. Dennoch gibt es beispielsweise im Grenzbereich des Verkehrs, nämlich im Luftverkehr, erstaunlich wenige Opfer. Vermutlich liegt das daran, dass wohl alle die an der Sicherheit des Flugverkehrs arbeitend, selber fliegen. Das Beispiel zeigt, dass es möglich ist, trotz Arbeit im gefährlichen Grenzbereich, die Zahl der Opfer extrem gering zu bekommen - wenn man die richtige Motivation hat.
Grade Ärzte sind wohl am weitesten von dem Anspruch einer perfekten Arbeit entfernt, weil das Leben nicht standardisiert und nicht standardisierbar ist. Dass wiederum hat bei Ärzten zu enormen Schlendrian, Hochmut und skrupelloser Kriminalität geführt. Man glaubt sich alles erlauben zu können, denn man kann die Schuld immer auf das Leben schieben und nennt es "schicksalhafter Verlauf". Als Teil des Geld-Machtapparates verfügen Ärzte auch über die Möglichkeit der Verschleierung eigener Verbrechen, was ihnen auch durch ihren Vorsprung an Herrschaftswissen gegenüber der Normalbevölkerung zusätzlich erleichtert wird.
Es geht um solche ärztlichen Fehler, die durch Schlampigkeit oder Vorsatz begangen werden.
Oder sind Sie der Meinung, dass man Piloten von Passagiermaschinen, nur weil die schon so viele Menschen heil über die Kontinente geflogen haben, es nachsehen sollte, wenn die oben in der Luft immer mal wieder einen Passagier aus dem Flugzeug werfen, oder wenn im Falle ein Passagier erkrankt an Bord lebensgefährlich, der Pilot dennoch nicht landet, denn schliesslich bringt er ja die Mehrheit der Fluggäste pünktlich und heil an den Zielort. Und finden Sie die grausamen medizinischen Experimente, die von deutschen Ärzten insbesondere während der Nazizeit an wehrlosen Menschen in Anstalten und Lagern verbrochen wurden, entschuldbar, weil von deren Ergebnissen womöglich spätere Ärzte oder Patienten profitieren?
ist nicht der Islamismus, sondern sind deutsche Ärzte, und ein Justiz-, Polizei-, Geheimdienst- und Medien-Apparat, der samt Politik um ärztliche Verbrechen und Verbrecher einen rechtstaatfreien Raum errichtet.
Seit 2001 und auch davor hat es hier im Lande noch keinen einzigen islamistischen Terroranschlag und also noch keinen einzigen Toten oder Verletzten gegeben, jedoch jedes Jahr mehrere hundertausend Schwerverletze, Krüppel und Tote, durch ärztliche Pfuscher und Verbrecher. Der Terror findet täglich in Krankenhäusern und Arztpraxen statt.
Was der Baader-Meinhof-Bande und der RAF die Schusswaffen waren, und den Al Kaida-Attentätern die Bomben sind, das ist deutschen Ärzten der Medikamentenschrank und das Chirurgie-Besteck. Während ihre Patienten auf die grosse Ohnmacht vorbereitet werden, schlüpfen deutsche Ärzte aus ihren harmlos weissen Kitteln, hinein in tarngrüne Chirurgen-Kampfuniformen, um mit Skalpellen ihr terroristisches Gemetzel zu beginnen. Jedes Jahr werden tausende grausam verstümmelte Opfer aus diesen Kampfzonen liegend herausgerollt. Es ist ein unfairer Kampf. Die Opfer haben keine Chance. Sie liegen unbewaffnet, allein und hilflos den besser ausgebildeten, hochgerüsteten ärztlichen Kampftruppen in deren eigenen Hauptquartieren gegenüber, die mit Narkosegas, Spritzen, Messern und Sägen bewaffnet im Team angreifen.
Die Bevölkerung ausserhalb der Kampfzonen ist teils fasziniert teils geschockt und verängstigt, entwickelt eine Art Stockholm-Syndrom und solidarisiert sich mit den Mördern und Körperverletzern, weil diese die Macht haben, sodass kein Bürger eingreift, sondern entweder zuschaut, oder lieber wegschaut und verdrängt. Nicht wenige halten diesen Terror vielleicht sogar für sozial, weil sie glauben die Opfer seien ohnehin alte, hässliche, kranke Ballastexistenzen, die fachkundige Hände von den gebeugten Schultern der schönen und jugendlichen Leistungsgesellschaft operieren. Wieder andere lassen sich als eine Art "eingebettete Journalisten" in der überlegenen Riesenmaschine dafür bezahlen, propagandistisch die Opfer und anderen Kritiker zu diffamieren - quasi eine Variante von modernen Holocaust-Leugnern der mainstreamigen also legalen Art. Nur ein paar Links:
Jährlich etwa 130 000 Behandlungsfehler
Unnötige Nierentransplantationen
Jedes Jahr etwa 45 000 überflüssige künstliche Hüftgelenke plus dazugehörende Operationen
Jährlich etwa 20 000 vermeidbare Amputationen von Ober- und Unterschenkeln, Füßen oder Zehen.
Natürlich sind deutsche Ärzte per se keine Verbrecher, sondern in erster Linie Geschäftsleute, die mit Lebensrettung, Krankheitssymptome-verringern und Kranke-wieder-arbeitsfähig-machen ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Manchmal erscheinen manche Ärzte sogar wie Magier oder Künstler, wenn sie in erster Linie Arzt sind und zum Wohle von Patienten mit den Gesetzen von Körper und Psyche so umgehen, dass die Natur wunderbare Ergebnisse herstellt.
Überall passieren Fehler und wo im Grenzbereich von Leben und Tod gearbeitet wird, sind Fehler besonders fatal. Dennoch gibt es beispielsweise im Grenzbereich des Verkehrs, nämlich im Luftverkehr, erstaunlich wenige Opfer. Vermutlich liegt das daran, dass wohl alle die an der Sicherheit des Flugverkehrs arbeitend, selber fliegen. Das Beispiel zeigt, dass es möglich ist, trotz Arbeit im gefährlichen Grenzbereich, die Zahl der Opfer extrem gering zu bekommen - wenn man die richtige Motivation hat.
Grade Ärzte sind wohl am weitesten von dem Anspruch einer perfekten Arbeit entfernt, weil das Leben nicht standardisiert und nicht standardisierbar ist. Dass wiederum hat bei Ärzten zu enormen Schlendrian, Hochmut und skrupelloser Kriminalität geführt. Man glaubt sich alles erlauben zu können, denn man kann die Schuld immer auf das Leben schieben und nennt es "schicksalhafter Verlauf". Als Teil des Geld-Machtapparates verfügen Ärzte auch über die Möglichkeit der Verschleierung eigener Verbrechen, was ihnen auch durch ihren Vorsprung an Herrschaftswissen gegenüber der Normalbevölkerung zusätzlich erleichtert wird.
Es geht um solche ärztlichen Fehler, die durch Schlampigkeit oder Vorsatz begangen werden.
Oder sind Sie der Meinung, dass man Piloten von Passagiermaschinen, nur weil die schon so viele Menschen heil über die Kontinente geflogen haben, es nachsehen sollte, wenn die oben in der Luft immer mal wieder einen Passagier aus dem Flugzeug werfen, oder wenn im Falle ein Passagier erkrankt an Bord lebensgefährlich, der Pilot dennoch nicht landet, denn schliesslich bringt er ja die Mehrheit der Fluggäste pünktlich und heil an den Zielort. Und finden Sie die grausamen medizinischen Experimente, die von deutschen Ärzten insbesondere während der Nazizeit an wehrlosen Menschen in Anstalten und Lagern verbrochen wurden, entschuldbar, weil von deren Ergebnissen womöglich spätere Ärzte oder Patienten profitieren?
Freitag, April 25, 2008
Dienstag, April 08, 2008
Die neuen Faschisten heissen Tiefer Staat und sind international vernetzt
Russland
"Die russischen Sicherheitskräfte sind unglaublich korrupt und arbeiten mit Kriminellen zusammen."
Dimitrij Muratow, Chefredakteur der Novaja Gazeta, eine der letzten regierungskritischen Zeitungen.
"Die Zustände in Russland sind das Ergebnis dass die Mächtigen durch den Reichtum und die herrschende Straflosigkeit jegliches Mass total verloren haben." Garri Kasparov
Italien
"Der Stoff der Zivilgesellschaft wird weiter zerstört werden. Die Autonomie, Freiheit und Pluralität der Information werden weiterhin reduziert werden. Und schauen Sie: Jetzt schon sind die Spielräume sehr eng.
Die Möglichkeiten für die Mächtigen, ungestraft alle Gesetze zu brechen, werden immer leichter werden. Es gibt eine echte und wirkliche Kultur, besser gesagt Un-Kultur, der Straflosigkeit."
Der Philosoph und Herausgeber von MicroMega Paolo Flores d'Arcais
Deutschland
Was in der Türkei das Militär ist, sind in Deutschland Medizinsystem, Geheimdienste und die Massenmedien, allen voran ARD und ZDF. Das Militär hat in der Türkei die Macht im Lande, gewährt Demokratie, aber zieht im Hintergrund weiterhin die Fäden. Das machen in Deutschland geheime Dienste in Medizin, Justiz, Polizeien und Medien. Verbrecher der Macht-Eliten, beispielsweise ein Medizin-Professor (also ein Multiplikator) im (Un)Geiste eines KZ-Arztes Mengele, wird von den anderen Eliten vor dem eigenen "Rechtstaat" geschützt: Die Justiz verweigert einfach Rechtstaatlichkeit, die Politik als deren letztlicher Rahmensetzer stellt sich dumm und taub, und ARD und ZDF bespitzeln, stalken und mobben Verbrechensopfer hinter den Kulissen, dagegen ist LiDL ein Kindergarten und die StaSi würde vor Neid erblassen.
Unsere Verfassung hat in weiten Teilen abgedankt und eine ganz andere Art von Realverfassung hat die Herrschaft angetreten. Im Laufe der Zeit wurde hinter der demokratischen Fassade ein System etabliert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes. Dieses im Verborgenen wuchernde inoffizielle Zweite System unterläuft das offizielle System und beeinträchtig seine Funktionen.
Wer darüber spricht, droht das ganze System zu delegitimieren und provoziert deshalb Widerstand und Widerspruch auf breiter Front. Quelle: Hans Herbert von Arnim - Das System. Die Machenschaften der Macht.
Vor einigen Monaten in Italien und grade in der Türkei wurde ein geheimes nationalistisches Netzwerk enttarnt, dass alle System tragenden Bereichen des Staates durchdrungen hat. Ein geheimer Staat im Staate, ein sog. Tiefer Staat. Offenbar ist auch Deutschland von einem geheimen, allumfassenden, neoliberal-faschistoiden Netzwerk durchdrungen. Auch bestimmte Blog-Netzwerke wurden augenscheinlich dazu installiert. Das von mir sog. Macchiavelli-Netzwerk resp. die Achse der Bösen gehört meiner Einschätzung nach dazu. Sie alle gerieren sich als Herrenmenschen und eine Art Praetorianergarde, welche die Verbrecher der Macht-Eliten vor dem Recht schützt und sich dafür reich belohnen lässt.
Womöglich ist auch dieser rechtskonservative Militarist ein "Bürger" des Tiefen Staates:
"Sie werden beobachtet, nein, nicht von impotenten instrumentalisierten Diensten, sondern von Offizieren einer neuen Generation, die handeln werden, wenn es die Zeit erforderlich macht."
Die "impotenten instrumentalisierten Dienste" das meint vermutlich die offiziellen Geheimdienste, die offiziell auf dem Boden des Grundgesetzes und im Dienste der Bundes- und Länderregierungen und anderer Behörden stehen, also quasi Instrumente der wehrhaften Demokratie sind und dem entsprechend auch einer gewissen Normengebundenheit und wenigstens minimalen Aufsicht und Kontrolle unterliegen - in den Augen militaristischer, rechtskonservativer Macher demnach impotent sind.
Die "Offiziere einer neuen Generation", das meint offenbar die Netzwerker des Tiefen Staates, des Staates im Staate. Die aus militärisch und polizeilich gedrillter Entschlossenheit, in Verbindung mit Technologie- und Netzwerk-Macht etwas ganz Neues geschmiedet haben: Einen geheimen neoliberal-faschistoiden Staat in der Tiefe des offiziellen demokratischen Staates.
Meiner Wahrnehmung nach durchdringt der faschistoide Tiefe Staat mitlerweile alle gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen: Medizin, Justiz, Geheimdienste, Militär, Polizei, Journalistik, Kulturbetrieb, Showbiz, Bloggerszene, und hat hinter Rechtstaatlichkeit und Demokratie ein eigenes totalitäres Regime errichtet, wobei er sich der Machtmöglichkeiten der jeweiligen beruflichen Position seiner Mitglieder bedient. Beispielsweise werden Richter im Sinne des Tiefen Staates aktiv, haben aber die Macht eines offiziellen rechtstaatlichen Richters. Auch das ist Teil der Bedrohungslage.
"Im heutigen Privatisierungskapitalismus oder Desasterkapitalismus, wie er genannt wurde, in dem alles zerplatzt, in diesem auseinanderstiebenden Kapitalismus werden nach wie vor Einfluß und Herrschaft ausgeübt – über Netzwerke, über private Kanäle bis hin zu Privatarmeen.
Einige Soziologen betrachten das allerdings mit großer Besorgnis. Der Begriff »sanfter Faschismus« taucht auf, und offizielle Politik hat aus der Sicht auch liberaler Betrachter immer mehr Fassadencharakter".
Quelle: Interview der Zeitung Junge Welt vom 17.11.2007, mit dem Soziologie-Professor Hans Jürgen Krysmanski
"Der italienische Autor Giorgio Agamben versteht Nazivergleiche als didaktischen Griff, um "Strukturen" bloß zu legen, so auch, wenn er das NS-System als "Doppelstaat" beschreibt und Parallelen andeutet. Die Weimarer Verfassung wurde nie ganz außer Kraft gesetzt, stellt er fest. Sie blieb 12 Jahre lang als staatliche Hülle erhalten."
Quelle: Spiegel Online vom 27.10.2004: Demokratie als zivile Diktatur
Russland
"Die russischen Sicherheitskräfte sind unglaublich korrupt und arbeiten mit Kriminellen zusammen."
Dimitrij Muratow, Chefredakteur der Novaja Gazeta, eine der letzten regierungskritischen Zeitungen.
"Die Zustände in Russland sind das Ergebnis dass die Mächtigen durch den Reichtum und die herrschende Straflosigkeit jegliches Mass total verloren haben." Garri Kasparov
Italien
"Der Stoff der Zivilgesellschaft wird weiter zerstört werden. Die Autonomie, Freiheit und Pluralität der Information werden weiterhin reduziert werden. Und schauen Sie: Jetzt schon sind die Spielräume sehr eng.
Die Möglichkeiten für die Mächtigen, ungestraft alle Gesetze zu brechen, werden immer leichter werden. Es gibt eine echte und wirkliche Kultur, besser gesagt Un-Kultur, der Straflosigkeit."
Der Philosoph und Herausgeber von MicroMega Paolo Flores d'Arcais
Deutschland
Was in der Türkei das Militär ist, sind in Deutschland Medizinsystem, Geheimdienste und die Massenmedien, allen voran ARD und ZDF. Das Militär hat in der Türkei die Macht im Lande, gewährt Demokratie, aber zieht im Hintergrund weiterhin die Fäden. Das machen in Deutschland geheime Dienste in Medizin, Justiz, Polizeien und Medien. Verbrecher der Macht-Eliten, beispielsweise ein Medizin-Professor (also ein Multiplikator) im (Un)Geiste eines KZ-Arztes Mengele, wird von den anderen Eliten vor dem eigenen "Rechtstaat" geschützt: Die Justiz verweigert einfach Rechtstaatlichkeit, die Politik als deren letztlicher Rahmensetzer stellt sich dumm und taub, und ARD und ZDF bespitzeln, stalken und mobben Verbrechensopfer hinter den Kulissen, dagegen ist LiDL ein Kindergarten und die StaSi würde vor Neid erblassen.
Unsere Verfassung hat in weiten Teilen abgedankt und eine ganz andere Art von Realverfassung hat die Herrschaft angetreten. Im Laufe der Zeit wurde hinter der demokratischen Fassade ein System etabliert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes. Dieses im Verborgenen wuchernde inoffizielle Zweite System unterläuft das offizielle System und beeinträchtig seine Funktionen.
Wer darüber spricht, droht das ganze System zu delegitimieren und provoziert deshalb Widerstand und Widerspruch auf breiter Front. Quelle: Hans Herbert von Arnim - Das System. Die Machenschaften der Macht.
Vor einigen Monaten in Italien und grade in der Türkei wurde ein geheimes nationalistisches Netzwerk enttarnt, dass alle System tragenden Bereichen des Staates durchdrungen hat. Ein geheimer Staat im Staate, ein sog. Tiefer Staat. Offenbar ist auch Deutschland von einem geheimen, allumfassenden, neoliberal-faschistoiden Netzwerk durchdrungen. Auch bestimmte Blog-Netzwerke wurden augenscheinlich dazu installiert. Das von mir sog. Macchiavelli-Netzwerk resp. die Achse der Bösen gehört meiner Einschätzung nach dazu. Sie alle gerieren sich als Herrenmenschen und eine Art Praetorianergarde, welche die Verbrecher der Macht-Eliten vor dem Recht schützt und sich dafür reich belohnen lässt.
Womöglich ist auch dieser rechtskonservative Militarist ein "Bürger" des Tiefen Staates:
"Sie werden beobachtet, nein, nicht von impotenten instrumentalisierten Diensten, sondern von Offizieren einer neuen Generation, die handeln werden, wenn es die Zeit erforderlich macht."
Die "impotenten instrumentalisierten Dienste" das meint vermutlich die offiziellen Geheimdienste, die offiziell auf dem Boden des Grundgesetzes und im Dienste der Bundes- und Länderregierungen und anderer Behörden stehen, also quasi Instrumente der wehrhaften Demokratie sind und dem entsprechend auch einer gewissen Normengebundenheit und wenigstens minimalen Aufsicht und Kontrolle unterliegen - in den Augen militaristischer, rechtskonservativer Macher demnach impotent sind.
Die "Offiziere einer neuen Generation", das meint offenbar die Netzwerker des Tiefen Staates, des Staates im Staate. Die aus militärisch und polizeilich gedrillter Entschlossenheit, in Verbindung mit Technologie- und Netzwerk-Macht etwas ganz Neues geschmiedet haben: Einen geheimen neoliberal-faschistoiden Staat in der Tiefe des offiziellen demokratischen Staates.
Meiner Wahrnehmung nach durchdringt der faschistoide Tiefe Staat mitlerweile alle gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen: Medizin, Justiz, Geheimdienste, Militär, Polizei, Journalistik, Kulturbetrieb, Showbiz, Bloggerszene, und hat hinter Rechtstaatlichkeit und Demokratie ein eigenes totalitäres Regime errichtet, wobei er sich der Machtmöglichkeiten der jeweiligen beruflichen Position seiner Mitglieder bedient. Beispielsweise werden Richter im Sinne des Tiefen Staates aktiv, haben aber die Macht eines offiziellen rechtstaatlichen Richters. Auch das ist Teil der Bedrohungslage.
"Im heutigen Privatisierungskapitalismus oder Desasterkapitalismus, wie er genannt wurde, in dem alles zerplatzt, in diesem auseinanderstiebenden Kapitalismus werden nach wie vor Einfluß und Herrschaft ausgeübt – über Netzwerke, über private Kanäle bis hin zu Privatarmeen.
Einige Soziologen betrachten das allerdings mit großer Besorgnis. Der Begriff »sanfter Faschismus« taucht auf, und offizielle Politik hat aus der Sicht auch liberaler Betrachter immer mehr Fassadencharakter".
Quelle: Interview der Zeitung Junge Welt vom 17.11.2007, mit dem Soziologie-Professor Hans Jürgen Krysmanski
"Der italienische Autor Giorgio Agamben versteht Nazivergleiche als didaktischen Griff, um "Strukturen" bloß zu legen, so auch, wenn er das NS-System als "Doppelstaat" beschreibt und Parallelen andeutet. Die Weimarer Verfassung wurde nie ganz außer Kraft gesetzt, stellt er fest. Sie blieb 12 Jahre lang als staatliche Hülle erhalten."
Quelle: Spiegel Online vom 27.10.2004: Demokratie als zivile Diktatur
Ein Resümee
Wegen meiner seit Jahren dauernden Totalüberwachung hatte ich vor einiger Zeit bei der örtlichen Polizeiführung mich beschwert und um Auskünfte gebeten. Von dort kam neben falschen Angaben zu meinem Daten-Dossier jedoch ein Dementi, dass man als Bestätigung ansehen kann. Aber eben kein offenes Bekenntnis zu den eigenen Praktiken. Daraufhin hatte ich mich beim hiesigen Justiz- resp. Innenministerium beschwert. Auch von dort Verleugnung und Dementi. Zuletzt hatte ich dann vor einem Jahr jeweils eine Petition an den zuständigen Ausschuss des Land- und des Bundestags gerichtet. Nach einem halben Jahr kamen fast zeitgleich und mit fast identischem Inhalt - also wie eine Absprache - die Antworten. Ohne jede Begründung und ohne irgendwelche Hinweise, wurde mir nur mitgeteilt, dass man sich meines Problems nicht annehmen werde. Als ich nachfragte, ob ich gemäss dem demokratischen Transparenzgebot die entprechenden Sitzungsprotokolle einsehen dürfe, um die Entscheidungsfindung der hohen Damen und Herren nachzuvollziehen, wurde mir das verweigert.
Weil das nicht die Art und Weise ist, von der ich denke, dass sie das Grundgesetz als Petitionsrecht gemeint hat, legte ich letzten Dezember beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde ein. Von dort wurde mir mitgeteilt, das sei eine Sache für die Verwaltungsgerichte. Dieser Tage (den Text habe ich irgendwann im Februar oder März geschrieben) war ich beim Anwalt für Verwaltungsrecht, der mir derart demotivierend begegnete, dass ich ihn irgendwann fragte, ob er zuvor Besuch von meinen Beschattern bekommen und entsprechend gebrieft worden sei. Wie ertappt grinste er und sagte er sei ein freier Anwalt.
Jedoch dürften grade solche Berufe, die sich einerseits auf dem freien Markt gegen Konkurrenz behaupten müssen, aber anderseits auch vom staatlichen Justizapparat abhängig sind, ganz besonders anfällig für Zuckerbrot und Peitsche der Geheimdienste sein. Auch war er nicht der erste Anwalt bei dem ich merkte, dass er augenscheinlich von der Gegenseite gebrieft worden war. Mindestens drei weitere Anwälte in den Jahren zuvor, sind mit dubiosen Informationen manipuliert worden.
Einzig ein junger Anwalt, der wirklich hilfreich, korrekt und engagiert seinen Job gemacht hatte, dem erging es später gar nicht gut. Als ich ihn Jahre später erneut aufsuchen wollte, war seine Kanzlei geschlossen und der Mann am Rande auch des persönlichen Ruins. Hatten ihn die Geheimdienste fertig gemacht, weil er es gewagt hatte, mit seriöser Arbeit, zusammen mit mir, kriminellen Ärzten die Stirn zu bieten?
Aber zurück zur Überwachung meiner Person. Als ich gestern (wie gesagt, dieser Text ist ein paar Wochen alt) aus einer Telefonzelle heraus telefonierte – weil mein Handy abgehört wird benutze ich es nur für belanglose Gespräche (klar werden auch und grade alle öffentlichen Telefone abgehört. Aber wenn man ortswechselt gibt es vielleicht doch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass nicht nur das eine oder andere Telefon defekt ist, sondern auch mal das eine oder andere Stimmerkennungs- und Aufzeichnungsgerät) - fuhr ein Bullenwagen auf mich zu, über Radweg und Bürgersteig, so nahe vorbei, als ob der die Zelle rammen wollte.
Ich hatte den o.g. Anwalt schliesslich gefragt, was ich denn letztlich gegen die Überwachung machen könne, wenn die zuständigen Leute leugnen, und selbst der Politik die Sache offenbar zu heiss ist. Gar nichts, meinte der. Damit offenbart sich letztlich ein paramilitärischer Polizeistaat, mit lediglich rechtstaatlicher Fassade.
Wenn ich als Schüler damals die Filme von den Stigmatisierungen, dem Mobbing und den Deportationen der Juden und anderer Minderheiten sah, wunderte ich mich - natürlich aus jener Sicht, die hinterher mehr weiss als vorher - über deren Passivität und Gutgläubigkeit. Ich konnte nicht verstehen, warum die sich willig haben immer mehr entrechten und wie Vieh behandeln lassen, warum sie sich nicht bewaffnet haben, nicht aus den Zügen gesprungen und ihre Bewacher angegriffen haben. Wenn ihr Schicksal ohnehin besiegelt war, warum haben sie nicht wenigstens versucht, so viele Nazis wie möglich zu töten. Jeder Gestapo- und SS-Mann weniger, wäre etwas Gutes gewesen. Zu jedem toten Juden oder sonstigen zu Deportierenden, hätte mindestens ein toter Nazi oder sonstiger Faschist, Gestapo- oder SS-Mann gehört.
Vielleicht hätten auch die Leute von der Weissen Rose besser zu den Waffen gegriffen, also nur zum Schreibstift. Getötet wurden sie so oder so. Genutzt hat ihr Schreiben und ihr pazifistischer Tod weder der damaligen deutschen Bevölkerung noch die heutige kann mit der Weissen Rose mehr anfangen, als romantisch-tragische Spielfilme zu drehen und zu gucken. Vorbild kann die Weisse Rose nur sein wegen ihrer Ethik und Moral, ihrer Eigenständigkeit und ihrer Bemühungen, den Rest der Bevölkerung aufzukären. Kein Vorbild kann ihr Pazifismus sein. Wie ein Heiner Geissler mal sagte, mancher Pazifismus hat Auschwitz erst möglich gemacht.
Wegen meiner seit Jahren dauernden Totalüberwachung hatte ich vor einiger Zeit bei der örtlichen Polizeiführung mich beschwert und um Auskünfte gebeten. Von dort kam neben falschen Angaben zu meinem Daten-Dossier jedoch ein Dementi, dass man als Bestätigung ansehen kann. Aber eben kein offenes Bekenntnis zu den eigenen Praktiken. Daraufhin hatte ich mich beim hiesigen Justiz- resp. Innenministerium beschwert. Auch von dort Verleugnung und Dementi. Zuletzt hatte ich dann vor einem Jahr jeweils eine Petition an den zuständigen Ausschuss des Land- und des Bundestags gerichtet. Nach einem halben Jahr kamen fast zeitgleich und mit fast identischem Inhalt - also wie eine Absprache - die Antworten. Ohne jede Begründung und ohne irgendwelche Hinweise, wurde mir nur mitgeteilt, dass man sich meines Problems nicht annehmen werde. Als ich nachfragte, ob ich gemäss dem demokratischen Transparenzgebot die entprechenden Sitzungsprotokolle einsehen dürfe, um die Entscheidungsfindung der hohen Damen und Herren nachzuvollziehen, wurde mir das verweigert.
Weil das nicht die Art und Weise ist, von der ich denke, dass sie das Grundgesetz als Petitionsrecht gemeint hat, legte ich letzten Dezember beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde ein. Von dort wurde mir mitgeteilt, das sei eine Sache für die Verwaltungsgerichte. Dieser Tage (den Text habe ich irgendwann im Februar oder März geschrieben) war ich beim Anwalt für Verwaltungsrecht, der mir derart demotivierend begegnete, dass ich ihn irgendwann fragte, ob er zuvor Besuch von meinen Beschattern bekommen und entsprechend gebrieft worden sei. Wie ertappt grinste er und sagte er sei ein freier Anwalt.
Jedoch dürften grade solche Berufe, die sich einerseits auf dem freien Markt gegen Konkurrenz behaupten müssen, aber anderseits auch vom staatlichen Justizapparat abhängig sind, ganz besonders anfällig für Zuckerbrot und Peitsche der Geheimdienste sein. Auch war er nicht der erste Anwalt bei dem ich merkte, dass er augenscheinlich von der Gegenseite gebrieft worden war. Mindestens drei weitere Anwälte in den Jahren zuvor, sind mit dubiosen Informationen manipuliert worden.
Einzig ein junger Anwalt, der wirklich hilfreich, korrekt und engagiert seinen Job gemacht hatte, dem erging es später gar nicht gut. Als ich ihn Jahre später erneut aufsuchen wollte, war seine Kanzlei geschlossen und der Mann am Rande auch des persönlichen Ruins. Hatten ihn die Geheimdienste fertig gemacht, weil er es gewagt hatte, mit seriöser Arbeit, zusammen mit mir, kriminellen Ärzten die Stirn zu bieten?
Aber zurück zur Überwachung meiner Person. Als ich gestern (wie gesagt, dieser Text ist ein paar Wochen alt) aus einer Telefonzelle heraus telefonierte – weil mein Handy abgehört wird benutze ich es nur für belanglose Gespräche (klar werden auch und grade alle öffentlichen Telefone abgehört. Aber wenn man ortswechselt gibt es vielleicht doch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass nicht nur das eine oder andere Telefon defekt ist, sondern auch mal das eine oder andere Stimmerkennungs- und Aufzeichnungsgerät) - fuhr ein Bullenwagen auf mich zu, über Radweg und Bürgersteig, so nahe vorbei, als ob der die Zelle rammen wollte.
Ich hatte den o.g. Anwalt schliesslich gefragt, was ich denn letztlich gegen die Überwachung machen könne, wenn die zuständigen Leute leugnen, und selbst der Politik die Sache offenbar zu heiss ist. Gar nichts, meinte der. Damit offenbart sich letztlich ein paramilitärischer Polizeistaat, mit lediglich rechtstaatlicher Fassade.
Wenn ich als Schüler damals die Filme von den Stigmatisierungen, dem Mobbing und den Deportationen der Juden und anderer Minderheiten sah, wunderte ich mich - natürlich aus jener Sicht, die hinterher mehr weiss als vorher - über deren Passivität und Gutgläubigkeit. Ich konnte nicht verstehen, warum die sich willig haben immer mehr entrechten und wie Vieh behandeln lassen, warum sie sich nicht bewaffnet haben, nicht aus den Zügen gesprungen und ihre Bewacher angegriffen haben. Wenn ihr Schicksal ohnehin besiegelt war, warum haben sie nicht wenigstens versucht, so viele Nazis wie möglich zu töten. Jeder Gestapo- und SS-Mann weniger, wäre etwas Gutes gewesen. Zu jedem toten Juden oder sonstigen zu Deportierenden, hätte mindestens ein toter Nazi oder sonstiger Faschist, Gestapo- oder SS-Mann gehört.
Vielleicht hätten auch die Leute von der Weissen Rose besser zu den Waffen gegriffen, also nur zum Schreibstift. Getötet wurden sie so oder so. Genutzt hat ihr Schreiben und ihr pazifistischer Tod weder der damaligen deutschen Bevölkerung noch die heutige kann mit der Weissen Rose mehr anfangen, als romantisch-tragische Spielfilme zu drehen und zu gucken. Vorbild kann die Weisse Rose nur sein wegen ihrer Ethik und Moral, ihrer Eigenständigkeit und ihrer Bemühungen, den Rest der Bevölkerung aufzukären. Kein Vorbild kann ihr Pazifismus sein. Wie ein Heiner Geissler mal sagte, mancher Pazifismus hat Auschwitz erst möglich gemacht.
Montag, April 07, 2008
Genozid
Bislang hatte ich gedacht, die jährlich hunderttausende verletzte und getötete Menschen als Opfer pfuschender oder krimineller Ärzte sind ein Ergebnis von Desinteresse an, oder Unmöglichkeit von staatlicher Kontrolle. Seit ich jedoch um die real existierende totalitäre Überwachung hier zu Lande durch einen sehr starken Staat, weiss, muss ich diese zigtausend unfreiwillige Opfer jedes Jahr, mit anderen Augen sehen: Als staatlich tolerierten Genozid an Patienten.
In den Augen der Ärzteschaft und vieler anderer Funktionsträger im Lande, sind Patienten traditionsgemäss in Deutschland eine eigene Spezies: krank, leistungsschwach, also minderwertig, während Ärzte als strahlender Inbegriff von Vitalität und Leistung gesehen werden.
Die Regierenden dieses Landes, und auch die Restgesellschaft, hatten und haben zu entscheiden, wer im Medizinwesen im Mittelpunkt aller Bemühungen und Investitionen stehen soll: Arzt oder Patient. Gesunder, vitaler Leistungsträger oder kranker, schwacher Hilfebedürftiger. Man hat sich dafür entschieden, dass die Patienten für die Ärzte da sind, nicht die Ärzte für die Patienten. Darum dürfen die Weisskittel im Wesentlichen unbehelligt, jährlich zigtausend Patienten in Not, Tod und Elend therapieren - und der Staat schaut zu oder weg. Es findet also eine systematische Vernichtung jener Menschengruppe statt, die als krank, schwach und in den Augen vieler, insbesondere Ärzten, als minderwertig angesehen werden. Damit sind die Kriterien eines Genozids resp. einer bio- oder soziologischen Säuberung erfüllt.
Bislang hatte ich gedacht, die jährlich hunderttausende verletzte und getötete Menschen als Opfer pfuschender oder krimineller Ärzte sind ein Ergebnis von Desinteresse an, oder Unmöglichkeit von staatlicher Kontrolle. Seit ich jedoch um die real existierende totalitäre Überwachung hier zu Lande durch einen sehr starken Staat, weiss, muss ich diese zigtausend unfreiwillige Opfer jedes Jahr, mit anderen Augen sehen: Als staatlich tolerierten Genozid an Patienten.
In den Augen der Ärzteschaft und vieler anderer Funktionsträger im Lande, sind Patienten traditionsgemäss in Deutschland eine eigene Spezies: krank, leistungsschwach, also minderwertig, während Ärzte als strahlender Inbegriff von Vitalität und Leistung gesehen werden.
Die Regierenden dieses Landes, und auch die Restgesellschaft, hatten und haben zu entscheiden, wer im Medizinwesen im Mittelpunkt aller Bemühungen und Investitionen stehen soll: Arzt oder Patient. Gesunder, vitaler Leistungsträger oder kranker, schwacher Hilfebedürftiger. Man hat sich dafür entschieden, dass die Patienten für die Ärzte da sind, nicht die Ärzte für die Patienten. Darum dürfen die Weisskittel im Wesentlichen unbehelligt, jährlich zigtausend Patienten in Not, Tod und Elend therapieren - und der Staat schaut zu oder weg. Es findet also eine systematische Vernichtung jener Menschengruppe statt, die als krank, schwach und in den Augen vieler, insbesondere Ärzten, als minderwertig angesehen werden. Damit sind die Kriterien eines Genozids resp. einer bio- oder soziologischen Säuberung erfüllt.
Dienstag, März 25, 2008
Die Spar-Zitrone ist ausgepresst
, es muss mehr Geld ins System, meinte grade wieder ein Arzt, diesmal von der sogenannten Freie Ärzteschaft.
Man hat den Eindruck, diese Leute haben immer nur die ca 15% Krankenkassenbeitrag im Tunnelblick, die jeder Lohnempfänger als vermeintlich einzige Gesundheitsleistung von seinem Einkommen in seine Gesundheit investiert. Auch sehen diese Ärzte nur ihre persönlichen Einsparmöglichkeiten. Wenn man jedoch das gesamte Gesundheitssystem in den Blick nimmt, dann können auch gut und gerne etliche Geschäftsmann-Ärzte als überflüssig weggespart werden.
Wir Bürger und Patienten geben für unsere Gesundheit weit mehr aus, als nur den monatlichen Krankenkassenbeitrag, und die Einsparmöglichkeiten auf Seiten der sog. medizinischen Leistungserbringer sind mitnichten ausgeschöpft.
Wer Sport treibt, für seine Gesundheit, tätigt alle damit verbundenen Ausgaben, vom Sportzeug bis zum Fitnesscenter, als Gesundheitsausgaben.
Wer sich ein Fahrrad kauft, um damit statt mit Auto, Bus oder Bahn zur Arbeit zu fahren und seine sonstigen Besorgungen zu machen, hat damit Geld für seine Gesundheit ausgegeben.
Wer in Urlaub fährt, um sich zu erholen, gibt damit Geld für seine Gesundheit aus.
Wer sich gesünder also teurer ernährt, investiert damit Geld in seine Gesundheit.
Wer seine Wohnsituation danach auswählt und finanziert, dass er möglichst gesund wohnt, tätigt damit Gesundheitsinvestitionen.
Wer sein Geld in Apotheken, Reformhäuser und Drogerien trägt, gibt dort Geld für seine Gesundheit aus (auch Geld für Ärzte kann falsch ausgegeben sein).
Letztlich geben Bürger und Patienten vielleicht 70-80% ihrer finanziellen Möglichkeiten für ihre Gesundheit aus. Da gibt es keinen Spielraum für noch mehr Geld für die Ärzte. Ganz im Gegenteil ist die Situation niedergelassener Einzelarztpraxen ein luxuriöser Anachronismus.
Oben genannte Ärzte sprechen bei ihren Praxisniederlassungen gerne von der "freien Wildbahn".
Patienten als Wild, denen mit medizinischen Fallen und Jagdwaffen das Fell über die Ohren gezogen wird, von Ärzten als den letzten Freien (Wilderer?) in unserer ansonsten totalitären Überwachungsgesellschaft.
Den MVZ wird vorgeworfen, sie würden nach Profitinteressen arbeiten. Das ist jedoch die gleiche Motivlage wie in jeder Einzelarztpraxis, nur haben MVZ ein ungleich grösseres Einsparpotential, Stichwort Grossgeräte.
Den MVZ wird vorgeworfen, sie würden die freie Arztwahl aushebeln. Das muss nicht zwingend so sein. Warum sollen in einem MVZ nicht mehrere Ärzte zur Auswahl arbeiten. Als Patient ohnehin und obendrein als Kassenpatient ist die freie Arztwahl schon reduziert durch lange Wartelisten und durch die natürliche Gebundenheit an die nähere Umgebung.
Den MVZ wird vorgeworfen, sie fördern das Aussterben des klassichen Hausarztes, der seine Patienten gut und lange kennt.
Womöglich wird der Aspekt einer festen ärztlichen Bezugsperson für Patienten überbewertet und ihre Nachteile unterbewertet. Als kranker Mensch will man in erster Linie einen fachlich guten, umgänglichen Arzt. Wenn das jedesmal ein anderer ist, aber sichergestellt ist dass jeder von denen ein guter Arzt ist, dann ist der Wechsel wohl kaum ein Problem.
Im Übrigen: Wozu sonst gibt es die unstrittige Pflicht zur medizinisch-sachlichen Dokumentation?! Die tatsächlich immer mehr verkommen ist zu einem unlesbaren Schmierblatt mit persönlichen Anmerkungen!
Ein Arzt-Patient-Abonnement hat ja durchaus auch seine Negativseiten. Der Patient wird zur sicheren Bank für den Arzt, egal ob der Patient das gesundheitlich wirklich braucht oder eher nicht. Alte Menschen haben in ihrem langen Leben so viele menschliche Kontakte kommen und gehen sehen, dass es für sie wohl kaum ein Problem ist, immer mal wieder eine andere Ärztin oder einen anderen Arzt zu haben, solange sie sicher sein können, dass diese Ärzte seriös, fachlich gut und engagiert und umgänglich sind, weil sie von "ihrem" seriösen, staatlich gut kontrollierten Gesundheitszentrum entsandt werden.
MVZ dürfen aber keine zentralen Datensammelstellen sein, in denen Patienten komplett duchgecheckt und alle ihre Daten erfasst werden. Darum darf keinesfalls die Gesundheits-E-Card kommen, mit ihrer Speicherung aller Patientendaten auf zentralen Servern! Es muss dezentralen Speichermöglichkeiten der Vorzug gegeben werden, beispielsweise auf USB-Sticks, die jeder Patient bequem bei sich tragen kann.
, es muss mehr Geld ins System, meinte grade wieder ein Arzt, diesmal von der sogenannten Freie Ärzteschaft.
Man hat den Eindruck, diese Leute haben immer nur die ca 15% Krankenkassenbeitrag im Tunnelblick, die jeder Lohnempfänger als vermeintlich einzige Gesundheitsleistung von seinem Einkommen in seine Gesundheit investiert. Auch sehen diese Ärzte nur ihre persönlichen Einsparmöglichkeiten. Wenn man jedoch das gesamte Gesundheitssystem in den Blick nimmt, dann können auch gut und gerne etliche Geschäftsmann-Ärzte als überflüssig weggespart werden.
Wir Bürger und Patienten geben für unsere Gesundheit weit mehr aus, als nur den monatlichen Krankenkassenbeitrag, und die Einsparmöglichkeiten auf Seiten der sog. medizinischen Leistungserbringer sind mitnichten ausgeschöpft.
Wer Sport treibt, für seine Gesundheit, tätigt alle damit verbundenen Ausgaben, vom Sportzeug bis zum Fitnesscenter, als Gesundheitsausgaben.
Wer sich ein Fahrrad kauft, um damit statt mit Auto, Bus oder Bahn zur Arbeit zu fahren und seine sonstigen Besorgungen zu machen, hat damit Geld für seine Gesundheit ausgegeben.
Wer in Urlaub fährt, um sich zu erholen, gibt damit Geld für seine Gesundheit aus.
Wer sich gesünder also teurer ernährt, investiert damit Geld in seine Gesundheit.
Wer seine Wohnsituation danach auswählt und finanziert, dass er möglichst gesund wohnt, tätigt damit Gesundheitsinvestitionen.
Wer sein Geld in Apotheken, Reformhäuser und Drogerien trägt, gibt dort Geld für seine Gesundheit aus (auch Geld für Ärzte kann falsch ausgegeben sein).
Letztlich geben Bürger und Patienten vielleicht 70-80% ihrer finanziellen Möglichkeiten für ihre Gesundheit aus. Da gibt es keinen Spielraum für noch mehr Geld für die Ärzte. Ganz im Gegenteil ist die Situation niedergelassener Einzelarztpraxen ein luxuriöser Anachronismus.
Oben genannte Ärzte sprechen bei ihren Praxisniederlassungen gerne von der "freien Wildbahn".
Patienten als Wild, denen mit medizinischen Fallen und Jagdwaffen das Fell über die Ohren gezogen wird, von Ärzten als den letzten Freien (Wilderer?) in unserer ansonsten totalitären Überwachungsgesellschaft.
Den MVZ wird vorgeworfen, sie würden nach Profitinteressen arbeiten. Das ist jedoch die gleiche Motivlage wie in jeder Einzelarztpraxis, nur haben MVZ ein ungleich grösseres Einsparpotential, Stichwort Grossgeräte.
Den MVZ wird vorgeworfen, sie würden die freie Arztwahl aushebeln. Das muss nicht zwingend so sein. Warum sollen in einem MVZ nicht mehrere Ärzte zur Auswahl arbeiten. Als Patient ohnehin und obendrein als Kassenpatient ist die freie Arztwahl schon reduziert durch lange Wartelisten und durch die natürliche Gebundenheit an die nähere Umgebung.
Den MVZ wird vorgeworfen, sie fördern das Aussterben des klassichen Hausarztes, der seine Patienten gut und lange kennt.
Womöglich wird der Aspekt einer festen ärztlichen Bezugsperson für Patienten überbewertet und ihre Nachteile unterbewertet. Als kranker Mensch will man in erster Linie einen fachlich guten, umgänglichen Arzt. Wenn das jedesmal ein anderer ist, aber sichergestellt ist dass jeder von denen ein guter Arzt ist, dann ist der Wechsel wohl kaum ein Problem.
Im Übrigen: Wozu sonst gibt es die unstrittige Pflicht zur medizinisch-sachlichen Dokumentation?! Die tatsächlich immer mehr verkommen ist zu einem unlesbaren Schmierblatt mit persönlichen Anmerkungen!
Ein Arzt-Patient-Abonnement hat ja durchaus auch seine Negativseiten. Der Patient wird zur sicheren Bank für den Arzt, egal ob der Patient das gesundheitlich wirklich braucht oder eher nicht. Alte Menschen haben in ihrem langen Leben so viele menschliche Kontakte kommen und gehen sehen, dass es für sie wohl kaum ein Problem ist, immer mal wieder eine andere Ärztin oder einen anderen Arzt zu haben, solange sie sicher sein können, dass diese Ärzte seriös, fachlich gut und engagiert und umgänglich sind, weil sie von "ihrem" seriösen, staatlich gut kontrollierten Gesundheitszentrum entsandt werden.
MVZ dürfen aber keine zentralen Datensammelstellen sein, in denen Patienten komplett duchgecheckt und alle ihre Daten erfasst werden. Darum darf keinesfalls die Gesundheits-E-Card kommen, mit ihrer Speicherung aller Patientendaten auf zentralen Servern! Es muss dezentralen Speichermöglichkeiten der Vorzug gegeben werden, beispielsweise auf USB-Sticks, die jeder Patient bequem bei sich tragen kann.
Montag, März 24, 2008
Verantwortung
Gegen den bayerischen Datenschutzbeauftragten wird wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt (Liechtenstein-Affäre). Im Prinzip könnte das auch ein Versuch seiner Gegener sein, ihn zu diskreditieren. Dennoch hat er sein Amt ruhen lassen oder ganz aufgegeben. Vielleicht ist er wirklich korrupt. Seine Frau jedenfalls ist laut Medienmeldungen eine Agentin des Geheimdienstes BND.
Wer wird die Server administrieren, auf denen sämtliche Medizin-Daten aller Patienten in Deutschland konzentriert gesammelt und bundesweit abrufbar sein sollen? Korrupte Datenschützer oder Informatiker und Techniker, Geheimdienstleute, ideologische oder politische oder religiöse Fanatiker? Wer sucht sie aus, stellt sie ein und bezahlt sie? Und wer kontrolliert sie?
Gegen den bayerischen Datenschutzbeauftragten wird wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt (Liechtenstein-Affäre). Im Prinzip könnte das auch ein Versuch seiner Gegener sein, ihn zu diskreditieren. Dennoch hat er sein Amt ruhen lassen oder ganz aufgegeben. Vielleicht ist er wirklich korrupt. Seine Frau jedenfalls ist laut Medienmeldungen eine Agentin des Geheimdienstes BND.
Wer wird die Server administrieren, auf denen sämtliche Medizin-Daten aller Patienten in Deutschland konzentriert gesammelt und bundesweit abrufbar sein sollen? Korrupte Datenschützer oder Informatiker und Techniker, Geheimdienstleute, ideologische oder politische oder religiöse Fanatiker? Wer sucht sie aus, stellt sie ein und bezahlt sie? Und wer kontrolliert sie?
Samstag, März 08, 2008
Kleine Fehler zugeben, um grosse zu verbergen
Eine Bekenntniswelle, ähnlich wie vor einigen Monaten weinende, dopende Radrennfahrer, schwappt nun von Ärzteseite durch die Medien. Man gibt verjährte echte oder Beinahe-Fehler zu. Für mehr Patientensicherheit.
Bisher wurde von Ärzten immer behauptet, sie würden Fehler durchaus eingestehen wollen, das werde ihnen aber von den Versicherungen verwehrt. Nun heisst es plötzlich, es gebe eine Halbgott-Kultur im Krankenhaus, die eigenen Fehler selbst Kollegen gegenüber zu verschweigen, also der Arzt-Stolz lässt es nicht zu, dass Fehler in der Schuld des Arztes liegen.
Unnötige also überflüssige Operationen sollen mit der Initiative Patientensicherheit nicht verhindert werden, Patienten sollen nur nicht an einer unnötigen Operation in der Klinik sterben. Verbessern will man also eigentlich eine Selbstverständlichkeit, nämlich den sicheren Klinikaufenthalt. Andernfalls könnte rauskommen, dass Operationen medizinisch unnötig waren.
Denn was nützt die handwerklich gut gemachte Amputation der weiblichen Brust oder eines anderen Körperteils, mit freundlichem Personal und gutem Klinikessen, wenn die Operation medizinisch unnötig war. Und was ist eine gute Dialyse oder eine gut gemachte Nierentransplantation noch Wert, wenn die gleichen Patienten bei besser qualifizierten und weniger geldfixierten niedergelassenen Ärzten weiterhin ihr eigenes (wieder halbwegs) gesundes Organ behalten könnten.
Auch soll mit der Aktion nicht erreicht werden, dass fachlich oder charakterlich ungeeignete Ärzte den Beruf verlassen. Als eine Patientenvertreterin neulich in einer NDR-TV-Sendung wagte darauf hinzuweisen, dass nicht jeder Arzt auch ein guter Arzt ist, nur weil er relativ offen mit selbsterkannten Fehlern umgeht, wurde sie von der Moderatorin gestoppt, man wolle ja nun nicht wieder Ärzteschelte betreiben. Es werden darum handwerklich, medizinisch schlecht angelegte Operationen nicht verhindert, solange Patienten das nicht bemerken und nachweisen können. Denn wer kritisiert einen schlechten Arzt, der zu keiner Selbstkritik fähig ist, wenn nicht Patienten oder bessere Kollegen?
Manche Ärzte scheinen auch zu glauben, ein Bekenntnis samt Entschuldigung inklusive Blumenstrauss und Rückzahlung des Krankenhaustagegeldes reiche aus und mache die Zahlung von Schmerzensgeld und Schadensersatz überflüssig.
Was für die ganze Aktion gilt, nämlich die kleinen, relativ leicht abstellbaren Fehler öffentlich machen, um die grossen Fehler des Systems nicht antasten zu müssen, könnte auch für manche Geständnisse zutreffen: Man gibt kleine Fehler zu, um grosse Fehler zu verbergen.
Es heisst nun gerne: "Ärzte sind auch nur Menschen." Wer hätte das gedacht.
Innerhalb von Kliniken herrschen also genauso menschliche Verhältnisse wie ausserhalb. Ausserhalb von Kliniken gibt es aber nicht nur Unfälle, sondern es werden Menschen auch im Affekt und sogar durch Vorsatz schwer verletzt oder gar umgebracht.
Womöglich haben wir in Deutschland eine so niedrige statistische Mordrate, weil vielleicht die meisten Morde in der fast rechtfreien Parallelgesellschaft Krankenhaus mit seinen Tabu-Schutzzonen hinter Mauern begangen werden und darum unentdeckt bleiben? Bekanntlich galt die Zeit des Dritten Reichs als eine extrem sichere Zeit. Innerhalb von Kliniken, Anstalten und Lagern herrschte das Gegenteil.
Wo bleibt die öffentliche Auseinandersetzung, dass Ärzte im Dunkel des grossen Schweigetabus über Fehler in der Medizin nicht nur versehentlich Patienten schaden, sondern dass Patienten auch vorsätzlich geschädigt oder umgebracht werden - im Krankenhaus. Wenn es als Tabu gilt, dass Ärzte überhaupt Fehler machen, was ist dann der Gedanke, dass Schädigungen mit Absicht begangen werden? Schliesslich sind Ärzte auch nur Menschen.
Eine Bekenntniswelle, ähnlich wie vor einigen Monaten weinende, dopende Radrennfahrer, schwappt nun von Ärzteseite durch die Medien. Man gibt verjährte echte oder Beinahe-Fehler zu. Für mehr Patientensicherheit.
Bisher wurde von Ärzten immer behauptet, sie würden Fehler durchaus eingestehen wollen, das werde ihnen aber von den Versicherungen verwehrt. Nun heisst es plötzlich, es gebe eine Halbgott-Kultur im Krankenhaus, die eigenen Fehler selbst Kollegen gegenüber zu verschweigen, also der Arzt-Stolz lässt es nicht zu, dass Fehler in der Schuld des Arztes liegen.
Unnötige also überflüssige Operationen sollen mit der Initiative Patientensicherheit nicht verhindert werden, Patienten sollen nur nicht an einer unnötigen Operation in der Klinik sterben. Verbessern will man also eigentlich eine Selbstverständlichkeit, nämlich den sicheren Klinikaufenthalt. Andernfalls könnte rauskommen, dass Operationen medizinisch unnötig waren.
Denn was nützt die handwerklich gut gemachte Amputation der weiblichen Brust oder eines anderen Körperteils, mit freundlichem Personal und gutem Klinikessen, wenn die Operation medizinisch unnötig war. Und was ist eine gute Dialyse oder eine gut gemachte Nierentransplantation noch Wert, wenn die gleichen Patienten bei besser qualifizierten und weniger geldfixierten niedergelassenen Ärzten weiterhin ihr eigenes (wieder halbwegs) gesundes Organ behalten könnten.
Auch soll mit der Aktion nicht erreicht werden, dass fachlich oder charakterlich ungeeignete Ärzte den Beruf verlassen. Als eine Patientenvertreterin neulich in einer NDR-TV-Sendung wagte darauf hinzuweisen, dass nicht jeder Arzt auch ein guter Arzt ist, nur weil er relativ offen mit selbsterkannten Fehlern umgeht, wurde sie von der Moderatorin gestoppt, man wolle ja nun nicht wieder Ärzteschelte betreiben. Es werden darum handwerklich, medizinisch schlecht angelegte Operationen nicht verhindert, solange Patienten das nicht bemerken und nachweisen können. Denn wer kritisiert einen schlechten Arzt, der zu keiner Selbstkritik fähig ist, wenn nicht Patienten oder bessere Kollegen?
Manche Ärzte scheinen auch zu glauben, ein Bekenntnis samt Entschuldigung inklusive Blumenstrauss und Rückzahlung des Krankenhaustagegeldes reiche aus und mache die Zahlung von Schmerzensgeld und Schadensersatz überflüssig.
Was für die ganze Aktion gilt, nämlich die kleinen, relativ leicht abstellbaren Fehler öffentlich machen, um die grossen Fehler des Systems nicht antasten zu müssen, könnte auch für manche Geständnisse zutreffen: Man gibt kleine Fehler zu, um grosse Fehler zu verbergen.
Es heisst nun gerne: "Ärzte sind auch nur Menschen." Wer hätte das gedacht.
Innerhalb von Kliniken herrschen also genauso menschliche Verhältnisse wie ausserhalb. Ausserhalb von Kliniken gibt es aber nicht nur Unfälle, sondern es werden Menschen auch im Affekt und sogar durch Vorsatz schwer verletzt oder gar umgebracht.
Womöglich haben wir in Deutschland eine so niedrige statistische Mordrate, weil vielleicht die meisten Morde in der fast rechtfreien Parallelgesellschaft Krankenhaus mit seinen Tabu-Schutzzonen hinter Mauern begangen werden und darum unentdeckt bleiben? Bekanntlich galt die Zeit des Dritten Reichs als eine extrem sichere Zeit. Innerhalb von Kliniken, Anstalten und Lagern herrschte das Gegenteil.
Wo bleibt die öffentliche Auseinandersetzung, dass Ärzte im Dunkel des grossen Schweigetabus über Fehler in der Medizin nicht nur versehentlich Patienten schaden, sondern dass Patienten auch vorsätzlich geschädigt oder umgebracht werden - im Krankenhaus. Wenn es als Tabu gilt, dass Ärzte überhaupt Fehler machen, was ist dann der Gedanke, dass Schädigungen mit Absicht begangen werden? Schliesslich sind Ärzte auch nur Menschen.
Sonntag, März 02, 2008
Freitag, Februar 29, 2008
Hey, Bundesinnenminister
Wenn Sie glaubhaft Kriminalität und Terror bekämpfen wollen, sollten Sie sich bei Ihrer Justizministerin für die Befreiung der Staatsanwälte, von der Leine der Politik, verwenden, also deren gesetzliche Gebundenheit an heimliche Weisungen von der Politik beenden. Ein Staatsanwalt:
"Wie unabhängig sind Staatsanwälte in Deutschland. Die Antwort ist einfach und klar: Überhaupt nicht, Staatsanwälte sind abhängig. Nach § 146 GVG haben Staatsanwälte den dienstlichen Anweisungen ihrer Vorgesetzten nachzukommen.
Es wird allseits betont, dass auf staatsanwaltschaftliche Ermittlungen kein Einfluss genommen wird. Anderseits versteht man den Pressewirbel um mögliche Einflussnahmen nicht, wenn die Einflussnahme doch gerade dem Gesetz entspricht. Spielen wir verkehrte Welt? Was ist der Grund, dass ein Justizminister zwar rechtlich auf einem Weisungsrecht besteht, tatsächlich aber so tut, als gäbe es dieses Recht nicht. Ist es Scheinheiligkeit? Oder die fehlende Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen? Wenn es zutrifft, dass auf Staatsanwälte kein Einfluss genommen wird, weshalb leisten wir uns dann eine kostenträchtige Behörde wie die Generalstaatsanwaltschaft, warum bleibt bei allem bezeugten Sparwillen diese Behörde bestehen, vielleicht deshalb, weil sich die Exekutive, also letztlich die Regierung, die Möglichkeit der Einflussnahme auf Ermittlungsverfahren erhalten will.
Staatsanwälte müssen wegen interner Berichtspflichten an vorgesetzte Behörde und bei Ermittlungen gegen „Persönlichkeiten“ auch an das Ministerium berichten, nämlich über den Inhalt des Verdachts und die geplanten Ermittlungsmaßnahmen bzw. Ermittlungsergebnisse. Dadurch werden Einflussnahmen sowohl bei Ermittlungen gegen „eigene“ Leute als insbes. auch bei Ermittlungen gegen Angehörige von Oppositionsgruppen ermöglicht.
Vorgesetzte haben dadurch beispielsweise die Möglichkeit
- im Vorfeld aufgrund von sog. „Bitten“, einen inhaltlich erwünschten Bericht zu fertigen oder
- als Reaktion, bestimmte Ermittlungen zu tätigen oder zu unterlassen (z.B. „Anregung“ kein Ermittlungsverfahren einzuleiten).
Sie werden sicher fragen, gibt es Einflussnahmen tatsächlich. Jedenfalls liest man nichts darüber. Ich beantworte Ihnen diese Frage gerne. Sie lesen nichts von Einflussnahmen, weil es sich dabei um ein gesetzlich angeordnetes verschwiegenes Thema handelt. Ich wies bereits darauf hin, dass Weisungen bestenfalls in Dritten nicht zugänglichen Handakten als sog. Dienstinternum dokumentiert werden.
Dieses Dienstinternum ist als Dienstgeheimnis strafrechtlich geschützt (§ 353 b StGB). Wenn ein Staatsanwalt insoweit plaudert, macht er sich strafbar.
" Quelle: Link
Wenn Sie glaubhaft Kriminalität und Terror bekämpfen wollen, sollten Sie sich bei Ihrer Justizministerin für die Befreiung der Staatsanwälte, von der Leine der Politik, verwenden, also deren gesetzliche Gebundenheit an heimliche Weisungen von der Politik beenden. Ein Staatsanwalt:
"Wie unabhängig sind Staatsanwälte in Deutschland. Die Antwort ist einfach und klar: Überhaupt nicht, Staatsanwälte sind abhängig. Nach § 146 GVG haben Staatsanwälte den dienstlichen Anweisungen ihrer Vorgesetzten nachzukommen.
Es wird allseits betont, dass auf staatsanwaltschaftliche Ermittlungen kein Einfluss genommen wird. Anderseits versteht man den Pressewirbel um mögliche Einflussnahmen nicht, wenn die Einflussnahme doch gerade dem Gesetz entspricht. Spielen wir verkehrte Welt? Was ist der Grund, dass ein Justizminister zwar rechtlich auf einem Weisungsrecht besteht, tatsächlich aber so tut, als gäbe es dieses Recht nicht. Ist es Scheinheiligkeit? Oder die fehlende Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen? Wenn es zutrifft, dass auf Staatsanwälte kein Einfluss genommen wird, weshalb leisten wir uns dann eine kostenträchtige Behörde wie die Generalstaatsanwaltschaft, warum bleibt bei allem bezeugten Sparwillen diese Behörde bestehen, vielleicht deshalb, weil sich die Exekutive, also letztlich die Regierung, die Möglichkeit der Einflussnahme auf Ermittlungsverfahren erhalten will.
Staatsanwälte müssen wegen interner Berichtspflichten an vorgesetzte Behörde und bei Ermittlungen gegen „Persönlichkeiten“ auch an das Ministerium berichten, nämlich über den Inhalt des Verdachts und die geplanten Ermittlungsmaßnahmen bzw. Ermittlungsergebnisse. Dadurch werden Einflussnahmen sowohl bei Ermittlungen gegen „eigene“ Leute als insbes. auch bei Ermittlungen gegen Angehörige von Oppositionsgruppen ermöglicht.
Vorgesetzte haben dadurch beispielsweise die Möglichkeit
- im Vorfeld aufgrund von sog. „Bitten“, einen inhaltlich erwünschten Bericht zu fertigen oder
- als Reaktion, bestimmte Ermittlungen zu tätigen oder zu unterlassen (z.B. „Anregung“ kein Ermittlungsverfahren einzuleiten).
Sie werden sicher fragen, gibt es Einflussnahmen tatsächlich. Jedenfalls liest man nichts darüber. Ich beantworte Ihnen diese Frage gerne. Sie lesen nichts von Einflussnahmen, weil es sich dabei um ein gesetzlich angeordnetes verschwiegenes Thema handelt. Ich wies bereits darauf hin, dass Weisungen bestenfalls in Dritten nicht zugänglichen Handakten als sog. Dienstinternum dokumentiert werden.
Dieses Dienstinternum ist als Dienstgeheimnis strafrechtlich geschützt (§ 353 b StGB). Wenn ein Staatsanwalt insoweit plaudert, macht er sich strafbar.
" Quelle: Link
Freitag, Februar 22, 2008
Donnerstag, Januar 31, 2008
Freud'scher Versprecher: Hass IV
"Hass V" kommt jetzt demnächst als weitere Einschränkung der finanziellen Unterstützung für Geringeinkommer, bei Problemen die juristischen Beistand erfordern. Wer als Geringeinkommer sich in einer Strafsache verteiden muss, dem wird schon jetzt keinerlei rechtsanwaltlicher Beistand finanziell ermöglicht, ausser einer einmaligen, rein mündlichen Kurzberatung in der Anwaltskanzlei. Keine Schreiben des Anwaltes, keine Akteneinsicht, kein Rechtsanwalt im Prozess.
Jeder Ratsuchende zahlt an den Rechtsanwalt einen Eigenanteil von 10 Euro. Bei einem Hass IV Empfänger, mit dem üblichen Regelsatz von 345 Euro/Monat, entspricht dieser Betrag immerhin etwa einem kompletten Tagessatz. Aus Jux und Dollerei geht demnach sicher niemand auf Staatskosten zum Rechtsanwalt. Zumal der ganze Aufwand für den Rasuchenden rausgeschmissene Zeit und ebensolches Geld sein kann, weil Hass IV Empfänger (auch und grade) bei Rechtsanwälten, Richtern und Staatsanwälten auf den üblichen Dünkel aus Abneigung und Vorurteilen gegen Sozialgeldbezieher treffen, was bedeutet, dass Rechtsanwälte das Geld vom Staat und vom erwerbslosen Ratsuchenden gerne nehmen, aber ihn falsch, schlecht oder in der Sache gar nicht beraten. Also was nützt der finanzielle staatliche Beistand, wenn der Hilfebedürftige bei korrupten Staatsanwälten, Richtern und Rechtsanwälten landet, die sich inbesondere im Umgang mit dem Prekariat einen Scheissdreck um ihre beruflichen Pflichten scheren. Last but not least landet die finanzielle Unterstützung in Rechtsfragen für Geringeinkommer nicht beim Prekariat in der Tasche, sondern immer bei den Rechtsanwälten.
"Hass V" kommt jetzt demnächst als weitere Einschränkung der finanziellen Unterstützung für Geringeinkommer, bei Problemen die juristischen Beistand erfordern. Wer als Geringeinkommer sich in einer Strafsache verteiden muss, dem wird schon jetzt keinerlei rechtsanwaltlicher Beistand finanziell ermöglicht, ausser einer einmaligen, rein mündlichen Kurzberatung in der Anwaltskanzlei. Keine Schreiben des Anwaltes, keine Akteneinsicht, kein Rechtsanwalt im Prozess.
Jeder Ratsuchende zahlt an den Rechtsanwalt einen Eigenanteil von 10 Euro. Bei einem Hass IV Empfänger, mit dem üblichen Regelsatz von 345 Euro/Monat, entspricht dieser Betrag immerhin etwa einem kompletten Tagessatz. Aus Jux und Dollerei geht demnach sicher niemand auf Staatskosten zum Rechtsanwalt. Zumal der ganze Aufwand für den Rasuchenden rausgeschmissene Zeit und ebensolches Geld sein kann, weil Hass IV Empfänger (auch und grade) bei Rechtsanwälten, Richtern und Staatsanwälten auf den üblichen Dünkel aus Abneigung und Vorurteilen gegen Sozialgeldbezieher treffen, was bedeutet, dass Rechtsanwälte das Geld vom Staat und vom erwerbslosen Ratsuchenden gerne nehmen, aber ihn falsch, schlecht oder in der Sache gar nicht beraten. Also was nützt der finanzielle staatliche Beistand, wenn der Hilfebedürftige bei korrupten Staatsanwälten, Richtern und Rechtsanwälten landet, die sich inbesondere im Umgang mit dem Prekariat einen Scheissdreck um ihre beruflichen Pflichten scheren. Last but not least landet die finanzielle Unterstützung in Rechtsfragen für Geringeinkommer nicht beim Prekariat in der Tasche, sondern immer bei den Rechtsanwälten.
Dienstag, November 20, 2007
Der Staat hat mir den Krieg erklärt
Der Staat hat mir seit Jahren den Krieg erklärt. Jetzt hab ich es verstanden.
Es gibt ja nicht nur entweder Krieg oder Frieden, man muss unterscheiden. Es gibt sogenannte totale Kriege, und es gibt jene, bei denen eine oder beide Parteien sich mehr oder weniger an das Völkerrecht halten.
Offenbar unterstehe ich nicht mehr einer zivilen Gesetzgebung, sondern dem Kriegsrecht. Denn einige meiner Grundrechte wurden ausser Kraft gesetzt.
Wegen der wahrnehmbaren totalen Überwachung und Bespitzelung meiner Person, vollständig oder nur u.a. durch Polizei, hatte ich vor einigen Monaten das hiesige Innenministerium angeschrieben. Antwort bekam ich jedoch aus dem Polizeiapparat, der meine Vorwürfe verneinte, also selbstgeschaffene Fakten verleugnete.
Weil der paramiliärische Komplex (Polizei und Geheimdienste) also seine eigenen Aktionen verleugnet, und wegen einiger anderer damit zusammenhängender Aspekte reichte ich vor etwa einem halben Jahr eine Petition beim Landtag und beim Petitonsausschuss des Bundestages ein.
Kürzlich bekam ich fast gleichzeitig von allen Adressaten den Beschluss mitgeteilt, dass meine Petition abgeschlossen wurde (also folgenlos beendet). Ohne Angabe von Gründen!
Weil ich die Entscheidungen natürlich nachvollziehen wollte, schrieb ich an den Petitionsausschuss, ich würde Transparenz vermissen und hätte darum gerne Einblick in die Sitzungsprotokolle des Ausschusses und des zuständigen Plenums des Bundestages genommen, um die Entscheidungsprozesse nachvollziehen zu können. Darauf teilte man mir mit, die Sitzungen seien nicht öffentlich (also quasi geheim). Angucken darf man sich im Internet, wie abgestimmt/entschieden wurde. Die Entscheidungsprozesse davor und dahinter, hält man verborgen. Ich hatte also Bittschriften an die oberen zivilen Stellen gerichtet, weil ich gegen die langjährigen, willkürlichen Eingriffe des paramiliärischen Apparates in meine Grundrechte keine andere Abwehr mehr sehe – und bekomme nach einem halben Jahr die lapidare Mitteilung, man werde meinem Anliegen nicht entsprechen. Warum, wieso, weshalb will man mir nicht sagen.
Auf der Internet-Präsenz des Deutschen Bundestages ist ein Abriss der Geschichte des Petitionsrechts veröffentlicht. Hier ein Auszug:
Während der nationalsozialistischen Diktatur (1933 bis 1945) wurde das Petitionsrecht seiner kritisch oppositionellen Potenz beraubt; demokratisch legitimierte, durchsichtige Prüfverfahren waren außer Kraft gesetzt. Das Petitionsrecht verlor für das Individuum seine schützende Funktion gegenüber staatlicher Willkür. Schlimmer noch: „Hartnäckigen Quenglern“ drohte „Schutzhaft“.
Diese „Schutzhaft“ wird heute so ausgeübt, dass man „harnäckige Quengler“ mit einem Betreuungsverfahren überzieht, also betreibt, sie zu entmündigen; was zunächst die zwangsweise Vorführung zu einer psychiatrischen Zwangsuntersuchung bedeutet.
So wurde innerhalb von acht Jahren die Zahl der Zwangseinweisungen verdreifacht. Link
Der Staat hat mir seit Jahren den Krieg erklärt. Jetzt hab ich es verstanden.
Es gibt ja nicht nur entweder Krieg oder Frieden, man muss unterscheiden. Es gibt sogenannte totale Kriege, und es gibt jene, bei denen eine oder beide Parteien sich mehr oder weniger an das Völkerrecht halten.
Offenbar unterstehe ich nicht mehr einer zivilen Gesetzgebung, sondern dem Kriegsrecht. Denn einige meiner Grundrechte wurden ausser Kraft gesetzt.
Wegen der wahrnehmbaren totalen Überwachung und Bespitzelung meiner Person, vollständig oder nur u.a. durch Polizei, hatte ich vor einigen Monaten das hiesige Innenministerium angeschrieben. Antwort bekam ich jedoch aus dem Polizeiapparat, der meine Vorwürfe verneinte, also selbstgeschaffene Fakten verleugnete.
Weil der paramiliärische Komplex (Polizei und Geheimdienste) also seine eigenen Aktionen verleugnet, und wegen einiger anderer damit zusammenhängender Aspekte reichte ich vor etwa einem halben Jahr eine Petition beim Landtag und beim Petitonsausschuss des Bundestages ein.
Kürzlich bekam ich fast gleichzeitig von allen Adressaten den Beschluss mitgeteilt, dass meine Petition abgeschlossen wurde (also folgenlos beendet). Ohne Angabe von Gründen!
Weil ich die Entscheidungen natürlich nachvollziehen wollte, schrieb ich an den Petitionsausschuss, ich würde Transparenz vermissen und hätte darum gerne Einblick in die Sitzungsprotokolle des Ausschusses und des zuständigen Plenums des Bundestages genommen, um die Entscheidungsprozesse nachvollziehen zu können. Darauf teilte man mir mit, die Sitzungen seien nicht öffentlich (also quasi geheim). Angucken darf man sich im Internet, wie abgestimmt/entschieden wurde. Die Entscheidungsprozesse davor und dahinter, hält man verborgen. Ich hatte also Bittschriften an die oberen zivilen Stellen gerichtet, weil ich gegen die langjährigen, willkürlichen Eingriffe des paramiliärischen Apparates in meine Grundrechte keine andere Abwehr mehr sehe – und bekomme nach einem halben Jahr die lapidare Mitteilung, man werde meinem Anliegen nicht entsprechen. Warum, wieso, weshalb will man mir nicht sagen.
Auf der Internet-Präsenz des Deutschen Bundestages ist ein Abriss der Geschichte des Petitionsrechts veröffentlicht. Hier ein Auszug:
Während der nationalsozialistischen Diktatur (1933 bis 1945) wurde das Petitionsrecht seiner kritisch oppositionellen Potenz beraubt; demokratisch legitimierte, durchsichtige Prüfverfahren waren außer Kraft gesetzt. Das Petitionsrecht verlor für das Individuum seine schützende Funktion gegenüber staatlicher Willkür. Schlimmer noch: „Hartnäckigen Quenglern“ drohte „Schutzhaft“.
Diese „Schutzhaft“ wird heute so ausgeübt, dass man „harnäckige Quengler“ mit einem Betreuungsverfahren überzieht, also betreibt, sie zu entmündigen; was zunächst die zwangsweise Vorführung zu einer psychiatrischen Zwangsuntersuchung bedeutet.
So wurde innerhalb von acht Jahren die Zahl der Zwangseinweisungen verdreifacht. Link
Donnerstag, Oktober 25, 2007
Ein paar unbequeme Wahrheiten
„Präventivwirkung des Nichtwissens“ meint, dass dann wenn die Bürger tatsächlich alles wüssten, was passiert, ihre Normtreue futsch wäre.
Andererseits sollte es uns alle (es handelt sich hier um ein Referat auf dem Strafverteidigertag 2001. Anmerkung vom Blogger) als Bestandteil des Systems nachdenklich werden lassen, von welchen Zufällen Entscheidungen abhängen und wie zahnlos letztendlich der Tiger Strafjustiz ist. Um so mehr verwundert die demonstrativ gezeigte Stärke bei bestimmten Straftaten, die benutzt werden, um „ein Signal“ zu setzen. Dabei geht es nicht darum, ob in Deutschland „zu wenig“ bestraft wird, sondern es geht um zu lange Freiheitsstrafen, die auch für die Überlastung der Strafanstalten verantwortlich sind. Das Grundproblem des deutschen Strafjustizsystems liegt nicht darin, dass zu viele Verfahren eingestellt werden, sondern darin, dass man noch immer versucht nach aussen den Eindruck zu erwecken, dass derjenige, der eine Straftat begeht, auch tatsächlich dafür bestraft wird. Nicht nur die Straftäter wissen dabei längst, dass dies nicht der Fall ist (insbesondere Ärzte scheinen sich dieser Tatsache sehr bewusst zu sein und sie skrupellos auszunutzen. Anmerkung vom Blogger) und dass sowohl die Tatsache der Entdeckung, als auch die der Bestrafung von vielen Zufälligkeiten, eigenen Dummheiten und anderen Dingen (wozu manchmal auch die Wahl des richtigen Anwalts gehört) abhängt.
Das sog. Legalitätsprinzip, das es der deutschen Polizei versagt, eine bekannt gewordene Straftat nicht weiter zu verfolgen, gehört ebenfalls zu diesem Etikettenschwindel (denn die Polizei hat längst Strategien entwickelt, dieses Prinzip dort zu umgehen, wo man es für nötig erachtet). (Meine eigene Erfahrung bestätigt das: Trotzdem die Polizei durch Bespitzelung und Grossen Lausch- und Spähangriff Hinweise auf ein schweres Ärzte-Verbrechen erhalten hat, wird nicht gegen den oder die Täter ermittelt. Die Polizei hält vielmehr den Lausch- und Spähangriff geheim, womöglich in dem sie ihn als Amtshilfe vom Inlandsgeheimdienst durchführen lässt, und kann darum auch nicht wegen Bruchs des Legalitätsprinzips - also der Strafvereitelung im Amt - belangt werden, trotzdem sie direkt informiert und eingebunden ist. Das ist Bruch des Rechtstaatsprinzips durch real existierende Polizei-"Arbeit". Anmerkung durch den Blogger).
Neben der hohen Einstellungsquote oder der niedrigen Sanktionsquote wird die sog.„Aufklärungsquote“ am häufigsten politisch, aber auch innerhalb der Polizei diskutiert. Sie wird von der Politik gleichgesetzt mit „guter“ Polizeiarbeit und „hoher“ Abschreckungswirkung, die wiederum für eine rückläufige Kriminalität verantwortlich sein soll. Dabei sind hier mindestens drei Fehlschlüsse aneinander gereiht, die leider auch allzu oft von der Polizei gepflegt werden, obwohl man gerade dort um die Fehlerquellen und Manipulationsmöglichkeiten weiß. Dabei soll von der allgemeinen „Qualität“ der polizeilichen Kriminalstatistik an dieser Stelle nicht gesprochen werden.
Ein Fehlschluss: Es besteht ein Zusammenhang zwischen Aufklärungsquote und Kriminalitätsrate. Nach allen bislang vorliegenden empirischen Studien wissen wir, dass dies nicht der Fall ist, sondern dass Kriminalitätsraten von anderen Faktoren beeinflusst werden.
Es gibt noch weitere Fehlschlüsse, die wir uns und anderen zu wenig bewußt machen: So wird immer wieder behauptet, die Anzahl und die Art der Polizeibeamten habe Einfluß auf die Aufklärungsquote und die Kriminalitätsrate. Dabei kann nach den bislang vorliegenden empirischen Studien weder erhöhter Personalbestand bei der Polizei noch verbesserte sachliche Ausstattung unmittelbar und signifikant zu einer höheren Aufklärungsquote oder gar zu einer Reduktion von polizeilich registrierter Kriminalität führen – im Gegenteil: Mehrere Studien konnten einen linearen Zusammenhang zwischen mehr Polizei und mehr Kriminalität feststellen. Die Polizei ist, wie der BKA-Abteilungspräsident Kube (1990) feststellte, objektiv nicht in der Lage "einen nennenswerten Anteil der Gesamtkriminalität zu verhüten“.
(Das würde erklären, warum Polizei sich an jenen Leuten "festbeisst" die sie einmal in den Blick genommen hat. Wenn Polizei schon jemanden "am Wickel" hat, lässt sich immer irgend eine Normabweichung finden - und sei sie noch so unbedeutend oder an den Haaren herbei gezogen. Die Polizei ahndet lieber einen harmlosen Rotlichtverstoss eines harmlosen Bürger über den sie gut informiert ist, als gegen einen ihr bislang unbekannten Verdächtigten der Oberschicht ganz neu zu ermitteln. Anmerkung vom Blogger)
Um dies noch etwas anschaulicher zu machen: Die Zahl der von einem Kripo-Beamten in Deutschland pro Jahr erledigten Fälle schwankte in den 90er Jahren zwischen 40 (in Baden-Württemberg) und rund 150 (NRW) bzw. 200 (Hamburg) (Zahlen von 1993, zusammen gestellt von der Gewerkschaft der Polizei).
Man kann davon ausgehen, dass jeder Kripo-Beamte im Schnitt zwischen 2 und 10 Fälle pro Jahr durch eigene Ermittlungstätigkeiten aufklärt – der Rest wird quasi zugeliefert (diese von mir für Deutschland berechneten Zahlen decken sich mit Werten, die für England berechnet wurden).
Für die USA geht man nach einer aufwendigen Studie für das FBI davon aus, dass nur 3% aller aufgeklärten Taten auf besondere Aufklärungsbemühungen der Polizei zurückzuführen sind. Ebenso hat man herausgefunden, dass nur rund 7% der Arbeitszeit eines Kripo-Beamten tatsächliche Ermittlungsarbeit ist.
Jeder Polizeibeamte weiss, dass Ermittlungen dann, wenn keinerlei Hinweis auf einen Taverdächtigen vorliegt, schwierig bis hoffnungslos sind und dass andererseits dann, wenn ein Tatverdächtiger gleich mitgeliefert wird (was in sehr vielen, wenn nicht den meisten aufgeklärten Fällen gegeben ist), die Ermittlungen nicht nur von Anfang an sehr zielgerichtet erfolgen können, sondern auch viel erfolgversprechender sind.
Der kanadische Polizeiforscher Richard Ericson spricht von der Polizei als „Knowledge-Broker“, also Informations- oder Wissens-Händler; damit ist gemeint, dass die schutz- wie kriminalpolizeiliche Tätigkeit zu einem grossen Teil – Ericson geht von mindestens 70% aus – darin besteht, Informationen zu bekommen, zu verwalten, auszuwerten, weiterzugeben (oder auch nicht) – z.B. an Versicherungen, die Justiz, Anwälte....
Demnach ähnelt die Polizeitätigkeit jener von Journalisten und Nachrichten- bzw Geheimdiensten. Und wenn, wie Eingangs gesagt, vieles der Öffentlichkeit verschwiegen wird, was passiert (erinnert sei nur an die bekannte Absprache zwischen Polizei und Journalisten, Bahngleis-Selbstmorde der Öffentlichkeit zu verschweigen, um den wertherschen Nachahmungseffekt zu verhindern), dann ergibt sich das Bild einer Info-Elite aus Geheimdiensten, Polizei und Journalisten, die untereinander Informationen - grade auch private und intime - über den Rest der Bevölkerung beschaffen, auswerten, sortieren, sammeln, hin und her schieben und sich absprechen, welche Informationen wie und gegen wen instrumentalisiert, welche öffentlich gemacht werden und welche man besser verschweigt.
Wenn Journalisten die Polizei kritisieren, dann vielleicht weil nicht alle Polizisten und nicht alle Journalisten bei dem grossen Gewaltenteilungs- und Rechtstaats-Schwindel mitmachen, wie etwa der Polizist Wüppesahl und der Journalist Ness.
„Präventivwirkung des Nichtwissens“ meint, dass dann wenn die Bürger tatsächlich alles wüssten, was passiert, ihre Normtreue futsch wäre.
Andererseits sollte es uns alle (es handelt sich hier um ein Referat auf dem Strafverteidigertag 2001. Anmerkung vom Blogger) als Bestandteil des Systems nachdenklich werden lassen, von welchen Zufällen Entscheidungen abhängen und wie zahnlos letztendlich der Tiger Strafjustiz ist. Um so mehr verwundert die demonstrativ gezeigte Stärke bei bestimmten Straftaten, die benutzt werden, um „ein Signal“ zu setzen. Dabei geht es nicht darum, ob in Deutschland „zu wenig“ bestraft wird, sondern es geht um zu lange Freiheitsstrafen, die auch für die Überlastung der Strafanstalten verantwortlich sind. Das Grundproblem des deutschen Strafjustizsystems liegt nicht darin, dass zu viele Verfahren eingestellt werden, sondern darin, dass man noch immer versucht nach aussen den Eindruck zu erwecken, dass derjenige, der eine Straftat begeht, auch tatsächlich dafür bestraft wird. Nicht nur die Straftäter wissen dabei längst, dass dies nicht der Fall ist (insbesondere Ärzte scheinen sich dieser Tatsache sehr bewusst zu sein und sie skrupellos auszunutzen. Anmerkung vom Blogger) und dass sowohl die Tatsache der Entdeckung, als auch die der Bestrafung von vielen Zufälligkeiten, eigenen Dummheiten und anderen Dingen (wozu manchmal auch die Wahl des richtigen Anwalts gehört) abhängt.
Das sog. Legalitätsprinzip, das es der deutschen Polizei versagt, eine bekannt gewordene Straftat nicht weiter zu verfolgen, gehört ebenfalls zu diesem Etikettenschwindel (denn die Polizei hat längst Strategien entwickelt, dieses Prinzip dort zu umgehen, wo man es für nötig erachtet). (Meine eigene Erfahrung bestätigt das: Trotzdem die Polizei durch Bespitzelung und Grossen Lausch- und Spähangriff Hinweise auf ein schweres Ärzte-Verbrechen erhalten hat, wird nicht gegen den oder die Täter ermittelt. Die Polizei hält vielmehr den Lausch- und Spähangriff geheim, womöglich in dem sie ihn als Amtshilfe vom Inlandsgeheimdienst durchführen lässt, und kann darum auch nicht wegen Bruchs des Legalitätsprinzips - also der Strafvereitelung im Amt - belangt werden, trotzdem sie direkt informiert und eingebunden ist. Das ist Bruch des Rechtstaatsprinzips durch real existierende Polizei-"Arbeit". Anmerkung durch den Blogger).
Neben der hohen Einstellungsquote oder der niedrigen Sanktionsquote wird die sog.„Aufklärungsquote“ am häufigsten politisch, aber auch innerhalb der Polizei diskutiert. Sie wird von der Politik gleichgesetzt mit „guter“ Polizeiarbeit und „hoher“ Abschreckungswirkung, die wiederum für eine rückläufige Kriminalität verantwortlich sein soll. Dabei sind hier mindestens drei Fehlschlüsse aneinander gereiht, die leider auch allzu oft von der Polizei gepflegt werden, obwohl man gerade dort um die Fehlerquellen und Manipulationsmöglichkeiten weiß. Dabei soll von der allgemeinen „Qualität“ der polizeilichen Kriminalstatistik an dieser Stelle nicht gesprochen werden.
Ein Fehlschluss: Es besteht ein Zusammenhang zwischen Aufklärungsquote und Kriminalitätsrate. Nach allen bislang vorliegenden empirischen Studien wissen wir, dass dies nicht der Fall ist, sondern dass Kriminalitätsraten von anderen Faktoren beeinflusst werden.
Es gibt noch weitere Fehlschlüsse, die wir uns und anderen zu wenig bewußt machen: So wird immer wieder behauptet, die Anzahl und die Art der Polizeibeamten habe Einfluß auf die Aufklärungsquote und die Kriminalitätsrate. Dabei kann nach den bislang vorliegenden empirischen Studien weder erhöhter Personalbestand bei der Polizei noch verbesserte sachliche Ausstattung unmittelbar und signifikant zu einer höheren Aufklärungsquote oder gar zu einer Reduktion von polizeilich registrierter Kriminalität führen – im Gegenteil: Mehrere Studien konnten einen linearen Zusammenhang zwischen mehr Polizei und mehr Kriminalität feststellen. Die Polizei ist, wie der BKA-Abteilungspräsident Kube (1990) feststellte, objektiv nicht in der Lage "einen nennenswerten Anteil der Gesamtkriminalität zu verhüten“.
(Das würde erklären, warum Polizei sich an jenen Leuten "festbeisst" die sie einmal in den Blick genommen hat. Wenn Polizei schon jemanden "am Wickel" hat, lässt sich immer irgend eine Normabweichung finden - und sei sie noch so unbedeutend oder an den Haaren herbei gezogen. Die Polizei ahndet lieber einen harmlosen Rotlichtverstoss eines harmlosen Bürger über den sie gut informiert ist, als gegen einen ihr bislang unbekannten Verdächtigten der Oberschicht ganz neu zu ermitteln. Anmerkung vom Blogger)
Um dies noch etwas anschaulicher zu machen: Die Zahl der von einem Kripo-Beamten in Deutschland pro Jahr erledigten Fälle schwankte in den 90er Jahren zwischen 40 (in Baden-Württemberg) und rund 150 (NRW) bzw. 200 (Hamburg) (Zahlen von 1993, zusammen gestellt von der Gewerkschaft der Polizei).
Man kann davon ausgehen, dass jeder Kripo-Beamte im Schnitt zwischen 2 und 10 Fälle pro Jahr durch eigene Ermittlungstätigkeiten aufklärt – der Rest wird quasi zugeliefert (diese von mir für Deutschland berechneten Zahlen decken sich mit Werten, die für England berechnet wurden).
Für die USA geht man nach einer aufwendigen Studie für das FBI davon aus, dass nur 3% aller aufgeklärten Taten auf besondere Aufklärungsbemühungen der Polizei zurückzuführen sind. Ebenso hat man herausgefunden, dass nur rund 7% der Arbeitszeit eines Kripo-Beamten tatsächliche Ermittlungsarbeit ist.
Jeder Polizeibeamte weiss, dass Ermittlungen dann, wenn keinerlei Hinweis auf einen Taverdächtigen vorliegt, schwierig bis hoffnungslos sind und dass andererseits dann, wenn ein Tatverdächtiger gleich mitgeliefert wird (was in sehr vielen, wenn nicht den meisten aufgeklärten Fällen gegeben ist), die Ermittlungen nicht nur von Anfang an sehr zielgerichtet erfolgen können, sondern auch viel erfolgversprechender sind.
Der kanadische Polizeiforscher Richard Ericson spricht von der Polizei als „Knowledge-Broker“, also Informations- oder Wissens-Händler; damit ist gemeint, dass die schutz- wie kriminalpolizeiliche Tätigkeit zu einem grossen Teil – Ericson geht von mindestens 70% aus – darin besteht, Informationen zu bekommen, zu verwalten, auszuwerten, weiterzugeben (oder auch nicht) – z.B. an Versicherungen, die Justiz, Anwälte....
Demnach ähnelt die Polizeitätigkeit jener von Journalisten und Nachrichten- bzw Geheimdiensten. Und wenn, wie Eingangs gesagt, vieles der Öffentlichkeit verschwiegen wird, was passiert (erinnert sei nur an die bekannte Absprache zwischen Polizei und Journalisten, Bahngleis-Selbstmorde der Öffentlichkeit zu verschweigen, um den wertherschen Nachahmungseffekt zu verhindern), dann ergibt sich das Bild einer Info-Elite aus Geheimdiensten, Polizei und Journalisten, die untereinander Informationen - grade auch private und intime - über den Rest der Bevölkerung beschaffen, auswerten, sortieren, sammeln, hin und her schieben und sich absprechen, welche Informationen wie und gegen wen instrumentalisiert, welche öffentlich gemacht werden und welche man besser verschweigt.
Wenn Journalisten die Polizei kritisieren, dann vielleicht weil nicht alle Polizisten und nicht alle Journalisten bei dem grossen Gewaltenteilungs- und Rechtstaats-Schwindel mitmachen, wie etwa der Polizist Wüppesahl und der Journalist Ness.
Proxy
Der ehemalige Guantanamo-Häftling Murat Kurnaz hat in seinem Buch erzählt, wie sich die Gefangenen gegen ihre Bewacher organisiert haben. So hätten sie heimlich einen Anführer gewählt, der Informationen und Aktionen zu koordinieren hatte. Und sie hätten öffentlich einen nur vermeintlichen Anführer ernannt, den sie gegenüber den Amerikanern, also ihren Bewachern, als ihren Anführer ausgaben. Die Amerikaner haben dann ihre Gespräche mit dem öffentlichen, aber nur vermeintlichen Anführer geführt, der stets nur auf Anweisungen und Beschlüsse des geheimen wahren Anführers gehandelt und gesprochen hat.
Eigentlich ein geniales, altbewährt anmutendes Prinzip des Schutzes einer Struktur.
Dass auch Nationen ihre Strukturen ähnlich schützen, erscheint darum mehr als wahrscheinlich. Man stelle sich darum mal vor, die Politik sei nur eine öffentliche Spielwiese, die Politiker marionettenhafte Stellvertreter der wahren Machthaber im Lande. Wenn man sich die politischen Figuren anguckt und die Art und Weise, wie die mit Problemen und Kritik umgehen, dürfte das nicht allzu schwer fallen. Der deutsche Politikzirkus hat ja durchaus seinen Unterhaltungswert - so wie Fussball und Pferdewetten auch. Alle arbeiten sich an diesen Puppen ab: Die Journalisten, die Kabarettisten, die Bürger mit Wahlbeteiligung, Leserbriefen, Demonstrationen, Petitionen, Podiumsdiskussionen, Weblogs usw usf. Wobei die Profis auf der Bühne mehrheitlich ahnen oder wissen, dass sie sich nur mit Stellvertretern kabbeln, während die Bürger wohl mehrheitlich glauben, tatsächlich die Macht zu kritisieren.
Wenn ein eher linker Politiker auf dem Machtgipfel mal aus dem Ruder läuft und im Extremfall glaubt, tatsächlich der mächtigste Mann zu sein, dann wird er eben erschossen - wie mit Kennedy geschehen; oder der Geheimdienst lässt ihn auflaufen, so das er zurücktreten muss, wie bei Brandt geschehen. Eher linke Politiker an der Machtspitze im Staat sind hier zu Lande äusserst selten und nie mehr als zwei Amtszeiten an der Macht - vorher werden sie rausgemobbt. Brandt durch den Geheimdienst, Schmidt durch vier FDP-Minister, Lafontaine ging sofort, Schröder erst ein bisschen später - aber beide auf dubiose Art.
Der ehemalige Guantanamo-Häftling Murat Kurnaz hat in seinem Buch erzählt, wie sich die Gefangenen gegen ihre Bewacher organisiert haben. So hätten sie heimlich einen Anführer gewählt, der Informationen und Aktionen zu koordinieren hatte. Und sie hätten öffentlich einen nur vermeintlichen Anführer ernannt, den sie gegenüber den Amerikanern, also ihren Bewachern, als ihren Anführer ausgaben. Die Amerikaner haben dann ihre Gespräche mit dem öffentlichen, aber nur vermeintlichen Anführer geführt, der stets nur auf Anweisungen und Beschlüsse des geheimen wahren Anführers gehandelt und gesprochen hat.
Eigentlich ein geniales, altbewährt anmutendes Prinzip des Schutzes einer Struktur.
Dass auch Nationen ihre Strukturen ähnlich schützen, erscheint darum mehr als wahrscheinlich. Man stelle sich darum mal vor, die Politik sei nur eine öffentliche Spielwiese, die Politiker marionettenhafte Stellvertreter der wahren Machthaber im Lande. Wenn man sich die politischen Figuren anguckt und die Art und Weise, wie die mit Problemen und Kritik umgehen, dürfte das nicht allzu schwer fallen. Der deutsche Politikzirkus hat ja durchaus seinen Unterhaltungswert - so wie Fussball und Pferdewetten auch. Alle arbeiten sich an diesen Puppen ab: Die Journalisten, die Kabarettisten, die Bürger mit Wahlbeteiligung, Leserbriefen, Demonstrationen, Petitionen, Podiumsdiskussionen, Weblogs usw usf. Wobei die Profis auf der Bühne mehrheitlich ahnen oder wissen, dass sie sich nur mit Stellvertretern kabbeln, während die Bürger wohl mehrheitlich glauben, tatsächlich die Macht zu kritisieren.
Wenn ein eher linker Politiker auf dem Machtgipfel mal aus dem Ruder läuft und im Extremfall glaubt, tatsächlich der mächtigste Mann zu sein, dann wird er eben erschossen - wie mit Kennedy geschehen; oder der Geheimdienst lässt ihn auflaufen, so das er zurücktreten muss, wie bei Brandt geschehen. Eher linke Politiker an der Machtspitze im Staat sind hier zu Lande äusserst selten und nie mehr als zwei Amtszeiten an der Macht - vorher werden sie rausgemobbt. Brandt durch den Geheimdienst, Schmidt durch vier FDP-Minister, Lafontaine ging sofort, Schröder erst ein bisschen später - aber beide auf dubiose Art.
Mittwoch, Oktober 24, 2007
China sperrte unliebsamen Blogger in die Psychiatrie - aber auch hier Zunahme von Zwangseinweisungen
In China wurde im August ein Blogger in die Psychiatrie eingesperrt, wohl weil er dem System zu kritisch wurde. Aber auch hier zu Lande gibt es eine drastische Zunahme von Zwangseinweisungen, ohne dass dafür medizinische Gründe erkennbar sind.
Gesetzliche Anforderungen erleichtern den Freiheitsentzug in den vergangenen Jahren immer mehr. Die Schwelle für PsychKG-Einweisungen ist Ende der 90er-Jahre in vielen Bundesländern gesetzlich abgesenkt worden durch verringerte Anforderungen an ärztliche Gutachten. Das Attest eines Arztes reicht aus, vor 1997 mussten immer zwei Ärzte sich beraten und die Notwendigkeit prüfen. Die manchmal fürsorglich klingenden Gesetzestexte ermöglichen PsychKG-Unterbringungen auch auf offenen Stationen, was gut klingt, aber widersprüchlich und teilweise sogar unverständlich ist bei der rechtlichen Voraussetzung „gegenwärtiger erheblicher Gefahr“. Beim 1992 neu gefassten Betreuungsrecht ist es ähnlich. Es klingt fürsorglich und bietet differenzierte Hilfen an, aber fördert auch Freiheitsentzug, der oft relativ still und von der Öffentlichkeit unbemerkt vonstatten geht.
Wo früher individuelle Freiheitsrechte dominierten, werden allgemeine Sicherheitsinteressen in den letzten Jahren in der öffentlichen Diskussion und in der Gesetzgebung immer wichtiger.
Telefonüberwachungen von Handys haben sich in einem halben Jahrzehnt vervierfacht, diskutiert wird die Videoerfassung von Autokennzeichen im Straßenverkehr. „Das Tor zum Überwachungsstaat wird sehr weit aufgestoßen“, kommentierte ein Jurist. Gefängnisse sind übervoll, vorbeugende Freiheitseinschränkung zur „Gefahrenabwehr“ ist möglich, Entlassungen von Straftätern und psychisch Kranken werden durch gesetzlich erhöhte Schwellen verzögert, Zeiten in Unfreiheit verlängern sich.
Sicherheit auf Kosten der individuellen Rechte
Da ist es folgerichtig, dass Ende 2003 der Bundesrat im Entwurf des Betreuungsrechtsänderungsgesetzes die hohen Kosten sprunghaft gestiegener Betreuungszahlen zwar beklagt, aber nur die Gebühren senken, die Kontrolle auf (kostenlose) Hilfe von Familienangehörigen verlagern und im Übrigen die ambulante Zwangsbehandlung einführen will, obwohl das der Bundesgerichtshof kurz zuvor als unrechtsmäßig abgelehnt hatte.
Diese Rechtsänderungen erinnern an Regelungen totalitärer Staaten, die die absolute Sicherheit des Staates und seiner Einrichtungen auf Kosten der Rechte des Individuums zum Ziel haben, Letztere also dem vermeintlichen Staatsinteresse weitgehend unterordneten. Oder wird nur in Zeiten politischer und sozio-ökonomischer Verunsicherung nach mehr Sicherheit gesucht und auf anderer Ebene agiert – zum Beispiel durch mehr Freiheitsentzug bei bestimmten Menschen mit abweichendem Verhalten? Das ist unbegründet und der falsche Weg.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt 2004 Heft 42
Das augenscheinlich kritische Buch aus einer dortigen Linkliste Ordnungsmacht Psychiatrie? Psychiatrische Zwangseinweisungen als soziale Kontrolle, von Georg Bruns scheint auf dem Markt nicht mehr verfügbar. Wieder so ein Fall, dass Kritik beseitigt wird?
In China wurde im August ein Blogger in die Psychiatrie eingesperrt, wohl weil er dem System zu kritisch wurde. Aber auch hier zu Lande gibt es eine drastische Zunahme von Zwangseinweisungen, ohne dass dafür medizinische Gründe erkennbar sind.
Gesetzliche Anforderungen erleichtern den Freiheitsentzug in den vergangenen Jahren immer mehr. Die Schwelle für PsychKG-Einweisungen ist Ende der 90er-Jahre in vielen Bundesländern gesetzlich abgesenkt worden durch verringerte Anforderungen an ärztliche Gutachten. Das Attest eines Arztes reicht aus, vor 1997 mussten immer zwei Ärzte sich beraten und die Notwendigkeit prüfen. Die manchmal fürsorglich klingenden Gesetzestexte ermöglichen PsychKG-Unterbringungen auch auf offenen Stationen, was gut klingt, aber widersprüchlich und teilweise sogar unverständlich ist bei der rechtlichen Voraussetzung „gegenwärtiger erheblicher Gefahr“. Beim 1992 neu gefassten Betreuungsrecht ist es ähnlich. Es klingt fürsorglich und bietet differenzierte Hilfen an, aber fördert auch Freiheitsentzug, der oft relativ still und von der Öffentlichkeit unbemerkt vonstatten geht.
Wo früher individuelle Freiheitsrechte dominierten, werden allgemeine Sicherheitsinteressen in den letzten Jahren in der öffentlichen Diskussion und in der Gesetzgebung immer wichtiger.
Telefonüberwachungen von Handys haben sich in einem halben Jahrzehnt vervierfacht, diskutiert wird die Videoerfassung von Autokennzeichen im Straßenverkehr. „Das Tor zum Überwachungsstaat wird sehr weit aufgestoßen“, kommentierte ein Jurist. Gefängnisse sind übervoll, vorbeugende Freiheitseinschränkung zur „Gefahrenabwehr“ ist möglich, Entlassungen von Straftätern und psychisch Kranken werden durch gesetzlich erhöhte Schwellen verzögert, Zeiten in Unfreiheit verlängern sich.
Sicherheit auf Kosten der individuellen Rechte
Da ist es folgerichtig, dass Ende 2003 der Bundesrat im Entwurf des Betreuungsrechtsänderungsgesetzes die hohen Kosten sprunghaft gestiegener Betreuungszahlen zwar beklagt, aber nur die Gebühren senken, die Kontrolle auf (kostenlose) Hilfe von Familienangehörigen verlagern und im Übrigen die ambulante Zwangsbehandlung einführen will, obwohl das der Bundesgerichtshof kurz zuvor als unrechtsmäßig abgelehnt hatte.
Diese Rechtsänderungen erinnern an Regelungen totalitärer Staaten, die die absolute Sicherheit des Staates und seiner Einrichtungen auf Kosten der Rechte des Individuums zum Ziel haben, Letztere also dem vermeintlichen Staatsinteresse weitgehend unterordneten. Oder wird nur in Zeiten politischer und sozio-ökonomischer Verunsicherung nach mehr Sicherheit gesucht und auf anderer Ebene agiert – zum Beispiel durch mehr Freiheitsentzug bei bestimmten Menschen mit abweichendem Verhalten? Das ist unbegründet und der falsche Weg.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt 2004 Heft 42
Das augenscheinlich kritische Buch aus einer dortigen Linkliste Ordnungsmacht Psychiatrie? Psychiatrische Zwangseinweisungen als soziale Kontrolle, von Georg Bruns scheint auf dem Markt nicht mehr verfügbar. Wieder so ein Fall, dass Kritik beseitigt wird?
Montag, Oktober 15, 2007
... und denken Sie daran: Es ist noch immer gutgegangen.
sagt der Ober-Komedian stets am Ende seiner monatlichen Kabarett-Sendung im WDR. Was ist noch immer gutgegangen? Die Sendung kann er nicht meinen, da hat es schon schlimme Schnitzer gegeben. Die deutsche Geschichte kann er auch nicht meinen. Also was meint der dann? Das Mobbing nach dem Prinzip Hundepfeife mittels geheim beschafter Informationen aus dem Intimleben von Privatpersonen?
sagt der Ober-Komedian stets am Ende seiner monatlichen Kabarett-Sendung im WDR. Was ist noch immer gutgegangen? Die Sendung kann er nicht meinen, da hat es schon schlimme Schnitzer gegeben. Die deutsche Geschichte kann er auch nicht meinen. Also was meint der dann? Das Mobbing nach dem Prinzip Hundepfeife mittels geheim beschafter Informationen aus dem Intimleben von Privatpersonen?
Freitag, September 28, 2007
Enlarge Your Power
, straflos Verbrechen zu begehen.
Studieren Sie Medizin, das ist die beste Voraussetzung. Absolut unantastbar sind Sie als Medizin-Professor. Sollte wider Erwarten ein Patient dennoch überleben und versuchen, Sie strafrechtlich zu belangen -- keine Sorge - als Professor sind Sie ein Staatsorgan und damit steht ihnen der gesamte Sicherheitsapparat, also Justiz, Geheimdienste und Polizei, zur Seite, um das überlebende Opfer zu isolieren, in die Zange zu nehmen, zu absorbieren oder womöglich zu liquidieren. Die aus der Observation des renitenten Patienten gewonnenen Informationen werden Ihnen zugeleitet, so dass Sie ein umfassendes Profil ihres ehemaligen Patienten erstellen können, mithin eine ideale Grundlage für medizinsiche Forschungen und Themenvergaben an Doktoranden. Dass man als Medizin-Professor derart umfassende Daten von Patienten bekommen kann, von der sozialen und sonstigen Anamnese, über den ärztlich-experimentellen Eingriff, mit Erhebung aller möglichen Daten wie DNA-Proben, Gewebetypisierungen, Organstatus und vieles mehr, bis hin zu allen sozialen, psychologischen, verhaltensbiologischen und sonstigen Daten aus den Observationen, solche Möglichkeiten sind für deutsche Ärzte seit etwa 60 Jahren immer schlechter geworden. Die abgeschöpften privaten und intimen Informationen werden ausserdem jenen Massenmedien zugeleitet, die der Patient regelmässig rezipiert. Damit kann umfassenst gemobbt werden, was entweder eine von den Medien und den offiziellen Repressionsorganen erwünschten Eskalation provoziert, oder das Zielobjekt wird damit in die übrige Masse eingegliedert. Der Patient bekommt durch die intensive Beschäftigung diverser Stellen und Funtkionsträger mit seiner Person den Eindruck sozialer Einbindung, was ihn vom Verlust von Rechtstaatlichkeit ablenken soll. Somit haben Sie als Arzt resp. Med-Prof Ihre kriminelle Macht erweitert - Sie und das ganze staatliche Repressionssystem profitieren davon. Der deutsche Faschismus bleibt Kontinuität. Und Sie können als gestaltender Hauptakteur mitmachen.
, straflos Verbrechen zu begehen.
Studieren Sie Medizin, das ist die beste Voraussetzung. Absolut unantastbar sind Sie als Medizin-Professor. Sollte wider Erwarten ein Patient dennoch überleben und versuchen, Sie strafrechtlich zu belangen -- keine Sorge - als Professor sind Sie ein Staatsorgan und damit steht ihnen der gesamte Sicherheitsapparat, also Justiz, Geheimdienste und Polizei, zur Seite, um das überlebende Opfer zu isolieren, in die Zange zu nehmen, zu absorbieren oder womöglich zu liquidieren. Die aus der Observation des renitenten Patienten gewonnenen Informationen werden Ihnen zugeleitet, so dass Sie ein umfassendes Profil ihres ehemaligen Patienten erstellen können, mithin eine ideale Grundlage für medizinsiche Forschungen und Themenvergaben an Doktoranden. Dass man als Medizin-Professor derart umfassende Daten von Patienten bekommen kann, von der sozialen und sonstigen Anamnese, über den ärztlich-experimentellen Eingriff, mit Erhebung aller möglichen Daten wie DNA-Proben, Gewebetypisierungen, Organstatus und vieles mehr, bis hin zu allen sozialen, psychologischen, verhaltensbiologischen und sonstigen Daten aus den Observationen, solche Möglichkeiten sind für deutsche Ärzte seit etwa 60 Jahren immer schlechter geworden. Die abgeschöpften privaten und intimen Informationen werden ausserdem jenen Massenmedien zugeleitet, die der Patient regelmässig rezipiert. Damit kann umfassenst gemobbt werden, was entweder eine von den Medien und den offiziellen Repressionsorganen erwünschten Eskalation provoziert, oder das Zielobjekt wird damit in die übrige Masse eingegliedert. Der Patient bekommt durch die intensive Beschäftigung diverser Stellen und Funtkionsträger mit seiner Person den Eindruck sozialer Einbindung, was ihn vom Verlust von Rechtstaatlichkeit ablenken soll. Somit haben Sie als Arzt resp. Med-Prof Ihre kriminelle Macht erweitert - Sie und das ganze staatliche Repressionssystem profitieren davon. Der deutsche Faschismus bleibt Kontinuität. Und Sie können als gestaltender Hauptakteur mitmachen.
Samstag, September 08, 2007
Sind Freiheit und Kapitalismus miteinander vereinbar?
Gesundheit bedeutet Freiheit, Krankheit bedeutet Abhängigkeit (und damit auch Manipulierbarkeit).
Ein Land, das seine Ärzte nur bezahlt, wenn Bürger krank sind, ist ein Land organisierter Unfreiheit.
Nur ein kleines Beispiel. Laut SPIEGEL ist die Zahl der Dialyse-Patienten in den letzten zehn Jahren um 50% gestiegen - von über 40 000 auf über 60 000 Patienten (Nebenbei: Job-Motor "Gesundheits"wesen). Laut einem zitierten Nierenexperten liessen sich viele der Dialysen und Nierentransplantationen um Jahre hinausschieben oder sogar ganz vermeiden, wenn die Schäden rechtzeitig entdeckt würden, woran es aber hapere. Selbst Internisten täten sich mit der Interpretation der Testergebnisse schwer. Zu Beginn eines schleichenden Nierenversagens gebe es noch gute Behandlungsmöglichkeiten, nur würden sie nicht genutzt.
Wer einmal in der Dialysefalle stecke, habe schlechte Aussichten, wieder lebend herauszukommen. Die Sterblichkeit unter den Blutwäschepatienten sei extrem hoch, die Lebensqualität eingeschränkt.
Weil sich mit der Nierenersatztherapie noch immer viel Geld verdienen lasse, sei es für niedergelassene Nephrologen oft wichtiger, Patienten für die Dialyse zu rekrutieren, als den Nierenexitus mit allen Mitteln abzuwenden.
Quelle: Spiegel 39/2007
Womit nebei deutlich wird, dass festangestellte Krankenhausärzte freier sind, sich am Wohl von Patienten zu orientieren, als niedergelassene Ärzte. Dieses sinnvolle Prinzip ist allerdings nur möglich bei staatlichen Krankenhäusern. Es liegt in der Natur der Sache, dass ein nicht-staatlicher Träger tendenziell noch andere Interessen hat, als die Gesundheit jener, die als kranke Menschen mit ihrer Chipkarte Geld ins Haus bringen.
Es geht nicht um ein Verbot, sich als Arzt frei unternehmerisch niederzulassen - im Gegenteil - es geht um echten Markt. Das Prinzip staatlicher Krankenhäuser müsste ausgebaut werden zu rund um die Uhr offenen kleinen Stadtteil-Ambulanzen, womöglich kleinen staatlichen Ärzte-Zentren bzw Praxisgemeinschaften angestellter Ärzte, mit beamten-ähnlicher Einkommens-Garantie. Wer sich hingegen als ärztlicher Einzelkämpfer unbedingt frei niederlassen will, der kann das ja tun - als Arzt für Privatpatienten und Barzahler. Wer als Patient die Gefahr liebt, geht dann eben zu diesen Ärzten, die nur mit Krankheit Geld verdienen.
Natürlich ist mit dem Prinzip staatlicher Krankenhausarzt nicht so ohne weiteres schon alles bestens für Patienten. Auch im Krankenhaus lauert für Patienten vielfach Gefahr. Zum einen weiss man nicht, was Ärzte jeweils im Hintergrund noch für Verträge, Verpflichtungen und Absprachen laufen haben, die sie zu kriminellen Tätigeiten am Patienten tendieren lassen. Auch können die Binnenverhältnisse am Arbeitsplatz Krankenhaus dazu führen, dass gute Ärzte gehen, während die gefährlichen und schlechten bleiben.
Klar ist darum, dass erstens für Ärzte ein spezielles Beamtenverhältnis geschaffen werden muss. Speziell, weil es nicht um Systemtreue gehen darf, weil das am Ende dazu führen wird, dass alte und andere Menschen sozialverträglich von Ärzten frühabgelebt werden, weil diese zu sehr die Kosten für ihren Arbeitgeber Staat im Blick haben. Vielmehr muss es um finanzielle Sicherheit bis ans Lebensende gehen, damit Ärzte wirklich frei sind, nur das zu tun, was sie ärztlich für richtig und gut für ihre Patienten halten.
Wer als Patient dennoch einen Interessenkonflikt befürchtet, kann dann ja stattdessen zu einem niedergelassenen Arzt gehen.
Vielleicht ist eine Zweiteilung der Ärzteschaft (in "sozialistisch", beamtenmässig finanzierte Krankenhausärzte, und in solche die freiberuflich tätig, also kapitalistisch finanziert sind) auch sinnvoll auf Patientenseite. Wer noch überwiegend gesund und vital ist, fährt besser beim Krankenhausarzt, weil der kein finanzielles Interesse daran hat, sich einen Patienten zu erschaffen. Wer hingegen chronisch krank oder alt ist, also wo die Gefahr besteht, dass Ärzte auf die Idee kommen könnten, einen Kostenfaktor "sozialverträglich" früh ableben zu lassen, der ist vielleicht bei einem niedergelassen Arzt besser aufgehoben, weil der kein finanzielles Interesse daran hat, eine "Chipkarte auf zwei Beinen" ins Jenseits zu befördern.
Die Krankenhausärzte müssten eingebettet sein in ein Bedingungs-System aus Weiterbildungs-, Supervisions- und Bewertungspflicht durch Patienten. Es müssen im Krankenhaus flachere Hierarchien aufgebaut werden, sowie ein auf Transparenz und Kritikfähigkeit aufgebautes System der gegenseitigen Begutachtung.
Gesundheit bedeutet Freiheit, Krankheit bedeutet Abhängigkeit (und damit auch Manipulierbarkeit).
Ein Land, das seine Ärzte nur bezahlt, wenn Bürger krank sind, ist ein Land organisierter Unfreiheit.
Nur ein kleines Beispiel. Laut SPIEGEL ist die Zahl der Dialyse-Patienten in den letzten zehn Jahren um 50% gestiegen - von über 40 000 auf über 60 000 Patienten (Nebenbei: Job-Motor "Gesundheits"wesen). Laut einem zitierten Nierenexperten liessen sich viele der Dialysen und Nierentransplantationen um Jahre hinausschieben oder sogar ganz vermeiden, wenn die Schäden rechtzeitig entdeckt würden, woran es aber hapere. Selbst Internisten täten sich mit der Interpretation der Testergebnisse schwer. Zu Beginn eines schleichenden Nierenversagens gebe es noch gute Behandlungsmöglichkeiten, nur würden sie nicht genutzt.
Wer einmal in der Dialysefalle stecke, habe schlechte Aussichten, wieder lebend herauszukommen. Die Sterblichkeit unter den Blutwäschepatienten sei extrem hoch, die Lebensqualität eingeschränkt.
Weil sich mit der Nierenersatztherapie noch immer viel Geld verdienen lasse, sei es für niedergelassene Nephrologen oft wichtiger, Patienten für die Dialyse zu rekrutieren, als den Nierenexitus mit allen Mitteln abzuwenden.
Quelle: Spiegel 39/2007
Womit nebei deutlich wird, dass festangestellte Krankenhausärzte freier sind, sich am Wohl von Patienten zu orientieren, als niedergelassene Ärzte. Dieses sinnvolle Prinzip ist allerdings nur möglich bei staatlichen Krankenhäusern. Es liegt in der Natur der Sache, dass ein nicht-staatlicher Träger tendenziell noch andere Interessen hat, als die Gesundheit jener, die als kranke Menschen mit ihrer Chipkarte Geld ins Haus bringen.
Es geht nicht um ein Verbot, sich als Arzt frei unternehmerisch niederzulassen - im Gegenteil - es geht um echten Markt. Das Prinzip staatlicher Krankenhäuser müsste ausgebaut werden zu rund um die Uhr offenen kleinen Stadtteil-Ambulanzen, womöglich kleinen staatlichen Ärzte-Zentren bzw Praxisgemeinschaften angestellter Ärzte, mit beamten-ähnlicher Einkommens-Garantie. Wer sich hingegen als ärztlicher Einzelkämpfer unbedingt frei niederlassen will, der kann das ja tun - als Arzt für Privatpatienten und Barzahler. Wer als Patient die Gefahr liebt, geht dann eben zu diesen Ärzten, die nur mit Krankheit Geld verdienen.
Natürlich ist mit dem Prinzip staatlicher Krankenhausarzt nicht so ohne weiteres schon alles bestens für Patienten. Auch im Krankenhaus lauert für Patienten vielfach Gefahr. Zum einen weiss man nicht, was Ärzte jeweils im Hintergrund noch für Verträge, Verpflichtungen und Absprachen laufen haben, die sie zu kriminellen Tätigeiten am Patienten tendieren lassen. Auch können die Binnenverhältnisse am Arbeitsplatz Krankenhaus dazu führen, dass gute Ärzte gehen, während die gefährlichen und schlechten bleiben.
Klar ist darum, dass erstens für Ärzte ein spezielles Beamtenverhältnis geschaffen werden muss. Speziell, weil es nicht um Systemtreue gehen darf, weil das am Ende dazu führen wird, dass alte und andere Menschen sozialverträglich von Ärzten frühabgelebt werden, weil diese zu sehr die Kosten für ihren Arbeitgeber Staat im Blick haben. Vielmehr muss es um finanzielle Sicherheit bis ans Lebensende gehen, damit Ärzte wirklich frei sind, nur das zu tun, was sie ärztlich für richtig und gut für ihre Patienten halten.
Wer als Patient dennoch einen Interessenkonflikt befürchtet, kann dann ja stattdessen zu einem niedergelassenen Arzt gehen.
Vielleicht ist eine Zweiteilung der Ärzteschaft (in "sozialistisch", beamtenmässig finanzierte Krankenhausärzte, und in solche die freiberuflich tätig, also kapitalistisch finanziert sind) auch sinnvoll auf Patientenseite. Wer noch überwiegend gesund und vital ist, fährt besser beim Krankenhausarzt, weil der kein finanzielles Interesse daran hat, sich einen Patienten zu erschaffen. Wer hingegen chronisch krank oder alt ist, also wo die Gefahr besteht, dass Ärzte auf die Idee kommen könnten, einen Kostenfaktor "sozialverträglich" früh ableben zu lassen, der ist vielleicht bei einem niedergelassen Arzt besser aufgehoben, weil der kein finanzielles Interesse daran hat, eine "Chipkarte auf zwei Beinen" ins Jenseits zu befördern.
Die Krankenhausärzte müssten eingebettet sein in ein Bedingungs-System aus Weiterbildungs-, Supervisions- und Bewertungspflicht durch Patienten. Es müssen im Krankenhaus flachere Hierarchien aufgebaut werden, sowie ein auf Transparenz und Kritikfähigkeit aufgebautes System der gegenseitigen Begutachtung.
Dienstag, August 28, 2007
1+1+1
Eine Frau, die sich Annie nannte und mit einem Neurochirurgen des Sujiatun-Krankenhauses verheiratet ist, berichtete, ihr Mann bringe grosse Geldsummen nach Hause. Nachts habe er Alpträume und wache oft schweissnass auf. Schliesslich habe sich ihr Mann ihr anvertraut und erzählt, dass im Keller des Krankenhauses ein geheimes Gefängnis mit Tausenden Insassen existiere, sie seien alles Mitgleider der verbotenen Falun-Gong-Bewegung. Ihr Mann habe ihr gesagt, dass er Tausenden Gefangenen die Augen-Hornhaut entfernt habe und das Sujiatun-Krankenhaus die Falun-Gong-Anhänger wie lebendige Ersatzteillager behandle. Quelle: Cicero 8/2007
Die medizinische Assistentin Adelheid Streidel glaubte Ende der 80er Jahre, dass in riesigen unterirdischen Tötungsfabriken Menschen aus unteren sozialen Schichten zu Konserven verarbeitet würden oder zu Intellektuellen umfunktioniert, indem man ihnen den Kopf abtrennte und einen neuen annähte.
Sie wisse, dass es Tötungsfabriken etwa unter dem Frankfurter Flughafen gebe, auch unter anderen Flughäfen, in einem Tal in der Nähe von Bad Neuenahr. Quelle: Internet
Diese Frau verübte seinerzeit einen Mordversuch auf den SPD-Politiker Lafontaine. Sie wurde als psychisch krank eingestuft und interniert. Interessant wäre vielleicht, ob die Frau an diese Dinge glaubt weil sie irre ist, oder ob sie irre geworden ist, weil sie als medizinische Assistentin von ungeheuerlichen Dingen erfahren hat.
Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 100 000 Menschen vermisst. Quelle: RP
Und dann gibt es ja noch jene, die niemand vermissen kann oder will.
Eine Frau, die sich Annie nannte und mit einem Neurochirurgen des Sujiatun-Krankenhauses verheiratet ist, berichtete, ihr Mann bringe grosse Geldsummen nach Hause. Nachts habe er Alpträume und wache oft schweissnass auf. Schliesslich habe sich ihr Mann ihr anvertraut und erzählt, dass im Keller des Krankenhauses ein geheimes Gefängnis mit Tausenden Insassen existiere, sie seien alles Mitgleider der verbotenen Falun-Gong-Bewegung. Ihr Mann habe ihr gesagt, dass er Tausenden Gefangenen die Augen-Hornhaut entfernt habe und das Sujiatun-Krankenhaus die Falun-Gong-Anhänger wie lebendige Ersatzteillager behandle. Quelle: Cicero 8/2007
Die medizinische Assistentin Adelheid Streidel glaubte Ende der 80er Jahre, dass in riesigen unterirdischen Tötungsfabriken Menschen aus unteren sozialen Schichten zu Konserven verarbeitet würden oder zu Intellektuellen umfunktioniert, indem man ihnen den Kopf abtrennte und einen neuen annähte.
Sie wisse, dass es Tötungsfabriken etwa unter dem Frankfurter Flughafen gebe, auch unter anderen Flughäfen, in einem Tal in der Nähe von Bad Neuenahr. Quelle: Internet
Diese Frau verübte seinerzeit einen Mordversuch auf den SPD-Politiker Lafontaine. Sie wurde als psychisch krank eingestuft und interniert. Interessant wäre vielleicht, ob die Frau an diese Dinge glaubt weil sie irre ist, oder ob sie irre geworden ist, weil sie als medizinische Assistentin von ungeheuerlichen Dingen erfahren hat.
Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 100 000 Menschen vermisst. Quelle: RP
Und dann gibt es ja noch jene, die niemand vermissen kann oder will.
Samstag, August 25, 2007
Medizinischer Ungeist von Guantanamo auch in Deutschland
Im Laufe der nächsten Tage kam ich mit ihm ein wenig ins Gespräch. Ebenso wie uns in Kandahar hatte man ihn grosser Kälte ausgesetzt. So hatte er wohl die Erfrierungen an den Füssen bekommen. Daraufhin haben ihm die amerikanischen Ärzte im Militärlazarett beide Beine amputiert.
Er war nicht der einzige, dem ein Körperteil entfernt worden war. Ich habe es in Guantanamo öfter erlebt. Ich weiss von einem Gefangenen, der über Zahnschmerzen klagte. Sie brachten ihn zum Zahnarzt, der ihm aber nicht nur den kranken Zahn, sondern auch acht gesunde Zähne zog. Ich kannte einen Mann, der in seinem früheren Leben Kapitän gewesen war. Er konnte seinen kleinen Finger nicht mehr bewegen, weil er erfroren war. Alle anderen Finger waren noch in Ordnung. Sie erklärten, sie würden ihm den Finger abnehmen. Er war einverstanden. Dann brachten sie ihn in die Krankenstation, und als er zurückkehrte hatte er nur noch zwei Finger. Sie hatten bis auf seine Daumen alle Finger abgeschnitten.
Ich hatte oft Zahnschmerzen und viele andere gesundheitliche Probleme in all den Jahren. Aber ich wollte um keinen Preis in die Krankenstation gebracht werden. Ich wollte meine Zähne, Finger und Beine behalten.
Aus: Fünf Jahre meines Lebens. Ein Bericht aus Guantanamo. Von Murat Kurnaz
Es liegt nahe, dass Gefangene eine interessante Wissensquelle sein können. Der raffiniert-gewaltsame Zugang zu diesem Wissen scheint mit medizinischen Eingriffen am Wirksamsten zu sein. In dem Zusammenhang hat wohl jeder schon mal was von sog. Wahrheitsdrogen gehört. Womöglich haben diese Drogen aber ihre engen Grenzen, sodass es ein Interesse an anderen medizinschen Massnahmen gibt, um an das Wissen in den Köpfen anderer heranzukommen. Vielleicht will man aber auch die Abschöpfung von Wissen verbinden mit der Vernichtung des Gegners.
Als normaler Zivilist kann man sich vermutlich nicht in die Psyche und Gedankenwelt von Militärs und noch weniger in die von Militär-Ärzten hineinversetzen. Also der Weg der Erkenntnis führt nicht über die Frage, was Militärs in ihren Köpfen ausbrüten könnten, denn so würde man kaum die o.g. Praktiken für wahrscheinlich halten. Vielmehr nimmt man Tatsachen wahr, und versucht daraus Schlüsse zu ziehen.
Ein ehemaliger Bundeswehr-Arzt in Bayern hat mittels chirurgischer Eingriffe mindestens einem Zivilisten heimlich gesunde Organteile und wichtige Körpergewebe entnommen. Das bewirkt die langsame Vernichtung des Opfers, und dass es seine Persönlichkeitsmerkmale, Lebensprinzipien und -strategien und sein privates Wissen nahezu ungefiltert offenbart. Mittels paramilitärischer (polizeilich, medizinisch, geheimdienstlich, juristisch, politisch) und ziviler Netzwerke wird das Opfer unbemerkt total überwacht und seine Lebensäusserungen zentral erfasst und ausgewertet.
Was deutsche Ärzte und ihre Auftraggeber und Nutzniesser während der Nazizeit, und amerikanische Ärzte in jüngster Zeit mit Lager-Insassen machten, weil die Opfer nicht weglaufen können, machen ihre medizinischen Nachfolger heute mit Netzwerken. Was seinerzeit Mauer und Lagerzaun waren, sind heute ärztlich verursachte, gesundheitliche Einschränkungen und Abhängigkeiten der Opfer, und deren Umhegung mit diversen informationellen und repressiven Netzwerken. Eine riesige Maschine, an der neben Medizin, Justiz, Polizei, auch private und öffentlich-rechtliche Medien (Staatsfunk) und die Politik beteiligt sind. Also die sog. Profis der Nation.
Im Laufe der nächsten Tage kam ich mit ihm ein wenig ins Gespräch. Ebenso wie uns in Kandahar hatte man ihn grosser Kälte ausgesetzt. So hatte er wohl die Erfrierungen an den Füssen bekommen. Daraufhin haben ihm die amerikanischen Ärzte im Militärlazarett beide Beine amputiert.
Er war nicht der einzige, dem ein Körperteil entfernt worden war. Ich habe es in Guantanamo öfter erlebt. Ich weiss von einem Gefangenen, der über Zahnschmerzen klagte. Sie brachten ihn zum Zahnarzt, der ihm aber nicht nur den kranken Zahn, sondern auch acht gesunde Zähne zog. Ich kannte einen Mann, der in seinem früheren Leben Kapitän gewesen war. Er konnte seinen kleinen Finger nicht mehr bewegen, weil er erfroren war. Alle anderen Finger waren noch in Ordnung. Sie erklärten, sie würden ihm den Finger abnehmen. Er war einverstanden. Dann brachten sie ihn in die Krankenstation, und als er zurückkehrte hatte er nur noch zwei Finger. Sie hatten bis auf seine Daumen alle Finger abgeschnitten.
Ich hatte oft Zahnschmerzen und viele andere gesundheitliche Probleme in all den Jahren. Aber ich wollte um keinen Preis in die Krankenstation gebracht werden. Ich wollte meine Zähne, Finger und Beine behalten.
Aus: Fünf Jahre meines Lebens. Ein Bericht aus Guantanamo. Von Murat Kurnaz
Es liegt nahe, dass Gefangene eine interessante Wissensquelle sein können. Der raffiniert-gewaltsame Zugang zu diesem Wissen scheint mit medizinischen Eingriffen am Wirksamsten zu sein. In dem Zusammenhang hat wohl jeder schon mal was von sog. Wahrheitsdrogen gehört. Womöglich haben diese Drogen aber ihre engen Grenzen, sodass es ein Interesse an anderen medizinschen Massnahmen gibt, um an das Wissen in den Köpfen anderer heranzukommen. Vielleicht will man aber auch die Abschöpfung von Wissen verbinden mit der Vernichtung des Gegners.
Als normaler Zivilist kann man sich vermutlich nicht in die Psyche und Gedankenwelt von Militärs und noch weniger in die von Militär-Ärzten hineinversetzen. Also der Weg der Erkenntnis führt nicht über die Frage, was Militärs in ihren Köpfen ausbrüten könnten, denn so würde man kaum die o.g. Praktiken für wahrscheinlich halten. Vielmehr nimmt man Tatsachen wahr, und versucht daraus Schlüsse zu ziehen.
Ein ehemaliger Bundeswehr-Arzt in Bayern hat mittels chirurgischer Eingriffe mindestens einem Zivilisten heimlich gesunde Organteile und wichtige Körpergewebe entnommen. Das bewirkt die langsame Vernichtung des Opfers, und dass es seine Persönlichkeitsmerkmale, Lebensprinzipien und -strategien und sein privates Wissen nahezu ungefiltert offenbart. Mittels paramilitärischer (polizeilich, medizinisch, geheimdienstlich, juristisch, politisch) und ziviler Netzwerke wird das Opfer unbemerkt total überwacht und seine Lebensäusserungen zentral erfasst und ausgewertet.
Was deutsche Ärzte und ihre Auftraggeber und Nutzniesser während der Nazizeit, und amerikanische Ärzte in jüngster Zeit mit Lager-Insassen machten, weil die Opfer nicht weglaufen können, machen ihre medizinischen Nachfolger heute mit Netzwerken. Was seinerzeit Mauer und Lagerzaun waren, sind heute ärztlich verursachte, gesundheitliche Einschränkungen und Abhängigkeiten der Opfer, und deren Umhegung mit diversen informationellen und repressiven Netzwerken. Eine riesige Maschine, an der neben Medizin, Justiz, Polizei, auch private und öffentlich-rechtliche Medien (Staatsfunk) und die Politik beteiligt sind. Also die sog. Profis der Nation.
Sonntag, August 19, 2007
Naschi hier
Meiner Erfahrung nach, gibt es solche Manipulations-Netzwerke zur Herrschaftssicherung wie im Putin-Russland, noch ursprünglicher, umpfangreicher und professioneller auch hier in Deutschland. Als unabdingbares Basiswerkzeug zur Herrschaftssicherung in einer Demokratie. Unklar ist mir lediglich, wem genau sie dienen: Einer politischen Partei, dem Parteien-System, der jeweiligen Bundesregierung, oder aber sich selbst als Staat im Staate.
Da hier im Lande offiziell keine Zensur stattfindet, brauchen die Macht-Eliten andere Methoden, um systemkritische Informationen, Meinungen und Kommunikation wirkungslos zu machen.
Viele Dinge werden allein schon durch einen gegenteiligen Informations-Overkill unmöglich gemacht, oder indem nicht ein Vernünftiger sie sachlich kritisiert, sondern eine grosse Gruppe bezahlter und organisierter Claqeure sie divers attackiert (gezielte informationelle Kakophonie). Ein bisschen ähnlich wie Miet-Demonstranten, nur dauerhaft vernetzt und bezahlt.
Was von den angeblich so freien Medien in Deutschland zu halten ist, machen drei Dinge deutlich. Der ehemalige Chef des deutschen Auslandsgeheimdienstes (BND), Klaus Kinkel, soll den bekannten Chefredakteur Manfred Bissinger einmal eindringlich ermahnt haben, bestimmte Dinge nicht zu veröffentlichen, mit der Begründung, was in Diktaturen unter Zwang passiere, sollten die Medien in einer Demokratie freiwillig tun. Immerhin müssten in Diktaturen die Medien im Sinne des Regimes aktiv sein, in Deutschland bräuchten sie diesbezüglich nur passiv sein (Sinngemäss aus der Erinnerung zitiert aus dem Buch: Geheimdienst, Politik und Medien. Meinungsmache UNDERCOVER. Von Schmidt-Eenboom). Auch wird berichtet, der BND habe immer wieder zensorischen Druck auf Autoren und Verleger ausgeübt. Es sollen sogar schon ganze Auflagen brisanter Bücher vom Markt weggekauft worden sein. Grade das Thema Geheimdienste und Medien ist ja gesellschaftlich von grösserer Bedeutung als irgendwelche geheimdienstlichen Spezifika. Da fällt es dann doch auf, dass in der hiesigen öffentlichen Bibliothek einige Wälzer zum Thema Geheimdienste verfügbar sind, hingegen über das wichtige Thema Geheimdienste und Medien in Deutschland, nur ein einziger Band geführt wird, der sich dann auch noch als tatsächlich nicht mehr im Bestand vorhanden herausstellt. Das verschwundene Buch wird jedoch nicht nachbestellt sondern aus der Listung gestrichen. Im Buchhandel wird das Buch auch nicht vorgehalten, sondern muss unter eigener Personaliennennung bestellt werden.
Zweiter Eckfeiler ist, dass in Grossbritannien angeblich jeder zweite Journalist mit einem der dortigen Geheimdienste irgendwie zusammengewirkt hat oder noch zusammenwirkt. Für Deutschland werden ähnliche Zahlen genannt.
Meiner Erfahrung nach, gibt es solche Manipulations-Netzwerke zur Herrschaftssicherung wie im Putin-Russland, noch ursprünglicher, umpfangreicher und professioneller auch hier in Deutschland. Als unabdingbares Basiswerkzeug zur Herrschaftssicherung in einer Demokratie. Unklar ist mir lediglich, wem genau sie dienen: Einer politischen Partei, dem Parteien-System, der jeweiligen Bundesregierung, oder aber sich selbst als Staat im Staate.
Da hier im Lande offiziell keine Zensur stattfindet, brauchen die Macht-Eliten andere Methoden, um systemkritische Informationen, Meinungen und Kommunikation wirkungslos zu machen.
Viele Dinge werden allein schon durch einen gegenteiligen Informations-Overkill unmöglich gemacht, oder indem nicht ein Vernünftiger sie sachlich kritisiert, sondern eine grosse Gruppe bezahlter und organisierter Claqeure sie divers attackiert (gezielte informationelle Kakophonie). Ein bisschen ähnlich wie Miet-Demonstranten, nur dauerhaft vernetzt und bezahlt.
Was von den angeblich so freien Medien in Deutschland zu halten ist, machen drei Dinge deutlich. Der ehemalige Chef des deutschen Auslandsgeheimdienstes (BND), Klaus Kinkel, soll den bekannten Chefredakteur Manfred Bissinger einmal eindringlich ermahnt haben, bestimmte Dinge nicht zu veröffentlichen, mit der Begründung, was in Diktaturen unter Zwang passiere, sollten die Medien in einer Demokratie freiwillig tun. Immerhin müssten in Diktaturen die Medien im Sinne des Regimes aktiv sein, in Deutschland bräuchten sie diesbezüglich nur passiv sein (Sinngemäss aus der Erinnerung zitiert aus dem Buch: Geheimdienst, Politik und Medien. Meinungsmache UNDERCOVER. Von Schmidt-Eenboom). Auch wird berichtet, der BND habe immer wieder zensorischen Druck auf Autoren und Verleger ausgeübt. Es sollen sogar schon ganze Auflagen brisanter Bücher vom Markt weggekauft worden sein. Grade das Thema Geheimdienste und Medien ist ja gesellschaftlich von grösserer Bedeutung als irgendwelche geheimdienstlichen Spezifika. Da fällt es dann doch auf, dass in der hiesigen öffentlichen Bibliothek einige Wälzer zum Thema Geheimdienste verfügbar sind, hingegen über das wichtige Thema Geheimdienste und Medien in Deutschland, nur ein einziger Band geführt wird, der sich dann auch noch als tatsächlich nicht mehr im Bestand vorhanden herausstellt. Das verschwundene Buch wird jedoch nicht nachbestellt sondern aus der Listung gestrichen. Im Buchhandel wird das Buch auch nicht vorgehalten, sondern muss unter eigener Personaliennennung bestellt werden.
Zweiter Eckfeiler ist, dass in Grossbritannien angeblich jeder zweite Journalist mit einem der dortigen Geheimdienste irgendwie zusammengewirkt hat oder noch zusammenwirkt. Für Deutschland werden ähnliche Zahlen genannt.
Freitag, August 17, 2007
Hypochonderin
Eine Patientin hatte Jahre lang Schmerzen und glaubte schliesslich, sie habe Krebs. Bei einer Untersuchung und Operation konnte dann aber festgestellt werden, dass es sich nur um einen alten OP-Lappen handelt, der vor Jahren bei einem Eingriff in der Patientin vergessen wurde. Glück gehabt. Gut, dass andere Ärzte nochmal nachgeschaut haben. Die Moral von der Geschicht, so krank wie der Patient denkt, ist er oft nicht.
Eine Patientin hatte Jahre lang Schmerzen und glaubte schliesslich, sie habe Krebs. Bei einer Untersuchung und Operation konnte dann aber festgestellt werden, dass es sich nur um einen alten OP-Lappen handelt, der vor Jahren bei einem Eingriff in der Patientin vergessen wurde. Glück gehabt. Gut, dass andere Ärzte nochmal nachgeschaut haben. Die Moral von der Geschicht, so krank wie der Patient denkt, ist er oft nicht.
Freitag, Juli 13, 2007
Schäubles Morgenthau-Plan
Trotzdem das BVerfG es verboten hat, will Schäuble entführte Flugzeuge abschiessen lassen; obgleich das BVerfG es verboten hat, will er Computer via Internet heimlich durchsuchen lassen; trotzdem das Grundgesetz es verbietet, will Schäuble bewaffnete Bundeswehr im Inland einsetzen. Er will nun sogar nur Verdächtigen den Zugang zu Mobilfunk und Internet verbieten, also quasi eine Art Morgenthau-Plan für nur Verdächtige. Was die Amerikaner nach dem Krieg tatsächlich nicht mal dem anerkannten Verbrecher- und Terror-Staat Deutschland zumuteten, das will der Innenminister an nur Verdächtigen praktizieren. Demnächst kommt dann sicherlich die Vorbeugehaft für Gedankenverbrecher. An der Fähigkeit Gedanken lesen zu können, wird ja seit langem mit Hochdruck geforscht und man scheint nun schon soweit zu sein, Gedanken wenigstens mithören zu können. Das nutzt der Staat offenbar auch schon, weil er sich nicht dümmer machen will, als er technisch sein kann.
Getreu der Erkenntnis, dass Gesetze nicht erst zukünftig etwas ermöglichen, sondern die Ausweitung und zukünftig offene Praxis bereits verborgen gängiger Praktiken legitimieren sollen, muss man davon ausgehen, dass Polizeien und Geheimdienste bereits Verdächtige liquidieren - heimlich selbstverständlich.
Vor einigen Jahren wurde ein junger Deutscher (Steven Smyrek), der in Israel für bewaffnete Palästinenser ein Attentat geplant hatte, in Israel verurteilt und inhaftiert, aber nach einigen Jahren Haft nach Deutschland überstellt, unter der Bedingung, Deutschland müsse garantieren, dass dieser als weiterhin gefährlich eingestufte Mann nie wieder aus Deutschland raus kommt. In der Zeit kurz nach seiner Ankunft in Deutschland wurde er und sein Umfeld massiv und permanent überwacht. Wo ist der Mann jetzt? Deutschland wird den Mann kaum sein Leben lang in Freiheit rund um die Uhr total überwachen wollen, und kaum verhindern können, dass er ins europäische Ausland geht. Naheliegend scheint vielmehr, dass der Staat versucht, ihn irgendwie kleinräumig festzusetzen oder zu liqudieren. Also entweder Bedingungen schafft, ihn ins Gefängnis oder in eine geschlossene Anstalt packen zu können, und wenn man ihn erstmal dort hat, kann man alles mit ihm machen, oder man macht ihn irgendwie körperlich so krank, dass er ans Land und ans Bett gefesselt ist, oder man liquidiert ihn heimlich. Also genau das, was Schäuble nun angeblich als Gesetz fordert.
Bislang gibt es keinen einzigen Toten oder Verletzten durch einen islamistischen Terroranschlag in Deutschland; aber jedes Jahr werden hier zu Lande hunderttausende Menschen getötet oder schwer verletzt, durch Ärzte-Verbrechen und Ärzte-Pfusch, also durch feige Attentäter im weissen Kittel. Schäubles penetrante Fixiertheit auf Verbrechen ohne Opfer bislang, während Scharen von Gewaltopfern jedes Jahr in der Grössenordnung einer Grossstadt vom Inneminister komplett ignoriert werden, kann ich nur als wahnhaft irre erkennen, zumal die Problematik eine des Inneren ist, also Schäubles Ressort.
Ist es denkbar, dass wir uns auch auf andere Bedrohungen konzentrieren sollten, als auf den Terrorismus? (Al Gore)
Meiner Ansicht nach gehört Schäuble mit seinen ignoranten Vorschlägen in psychiatrische Behandlung oder in ein Sanatorium, jedoch nicht in das Amt eines Innenministers.
Was diese Angstgesellschaft braucht, sind nicht noch mehr Polizei und Geheimdienste, nicht noch mehr Waffen und Überwachung, sondern diesem Land mangelt es ganz eklatant an einem Gesundheitswesen, das diesen Namen verdient, und als ersten Schritt dahin, braucht es an ein seriöses medizinisches Gutachterwesen. Hier könnte Schäuble sich Lob und Anerkennung verschaffen. Aber als Marionette des militärisch-polizeilichen Komplexes ist er sicher sehr lukrativ für die Waffen- und Überwachtungstechnikindustrie, und man hat offenbar die Mittel und Wege, ihn in dieser Spur zu halten.
Einzig positiv an Schäuble scheint zu sein, dass er den Beweis liefert, dass Gewalt-Opfer keine besseren, sondern durch das Verbrechen zu schlechteren Menschen werden. Und das ist auch gut so, denn sonst würde sich Verbrechen ja lohnen, für die Gesellschaft.
Trotzdem das BVerfG es verboten hat, will Schäuble entführte Flugzeuge abschiessen lassen; obgleich das BVerfG es verboten hat, will er Computer via Internet heimlich durchsuchen lassen; trotzdem das Grundgesetz es verbietet, will Schäuble bewaffnete Bundeswehr im Inland einsetzen. Er will nun sogar nur Verdächtigen den Zugang zu Mobilfunk und Internet verbieten, also quasi eine Art Morgenthau-Plan für nur Verdächtige. Was die Amerikaner nach dem Krieg tatsächlich nicht mal dem anerkannten Verbrecher- und Terror-Staat Deutschland zumuteten, das will der Innenminister an nur Verdächtigen praktizieren. Demnächst kommt dann sicherlich die Vorbeugehaft für Gedankenverbrecher. An der Fähigkeit Gedanken lesen zu können, wird ja seit langem mit Hochdruck geforscht und man scheint nun schon soweit zu sein, Gedanken wenigstens mithören zu können. Das nutzt der Staat offenbar auch schon, weil er sich nicht dümmer machen will, als er technisch sein kann.
Getreu der Erkenntnis, dass Gesetze nicht erst zukünftig etwas ermöglichen, sondern die Ausweitung und zukünftig offene Praxis bereits verborgen gängiger Praktiken legitimieren sollen, muss man davon ausgehen, dass Polizeien und Geheimdienste bereits Verdächtige liquidieren - heimlich selbstverständlich.
Vor einigen Jahren wurde ein junger Deutscher (Steven Smyrek), der in Israel für bewaffnete Palästinenser ein Attentat geplant hatte, in Israel verurteilt und inhaftiert, aber nach einigen Jahren Haft nach Deutschland überstellt, unter der Bedingung, Deutschland müsse garantieren, dass dieser als weiterhin gefährlich eingestufte Mann nie wieder aus Deutschland raus kommt. In der Zeit kurz nach seiner Ankunft in Deutschland wurde er und sein Umfeld massiv und permanent überwacht. Wo ist der Mann jetzt? Deutschland wird den Mann kaum sein Leben lang in Freiheit rund um die Uhr total überwachen wollen, und kaum verhindern können, dass er ins europäische Ausland geht. Naheliegend scheint vielmehr, dass der Staat versucht, ihn irgendwie kleinräumig festzusetzen oder zu liqudieren. Also entweder Bedingungen schafft, ihn ins Gefängnis oder in eine geschlossene Anstalt packen zu können, und wenn man ihn erstmal dort hat, kann man alles mit ihm machen, oder man macht ihn irgendwie körperlich so krank, dass er ans Land und ans Bett gefesselt ist, oder man liquidiert ihn heimlich. Also genau das, was Schäuble nun angeblich als Gesetz fordert.
Bislang gibt es keinen einzigen Toten oder Verletzten durch einen islamistischen Terroranschlag in Deutschland; aber jedes Jahr werden hier zu Lande hunderttausende Menschen getötet oder schwer verletzt, durch Ärzte-Verbrechen und Ärzte-Pfusch, also durch feige Attentäter im weissen Kittel. Schäubles penetrante Fixiertheit auf Verbrechen ohne Opfer bislang, während Scharen von Gewaltopfern jedes Jahr in der Grössenordnung einer Grossstadt vom Inneminister komplett ignoriert werden, kann ich nur als wahnhaft irre erkennen, zumal die Problematik eine des Inneren ist, also Schäubles Ressort.
Ist es denkbar, dass wir uns auch auf andere Bedrohungen konzentrieren sollten, als auf den Terrorismus? (Al Gore)
Meiner Ansicht nach gehört Schäuble mit seinen ignoranten Vorschlägen in psychiatrische Behandlung oder in ein Sanatorium, jedoch nicht in das Amt eines Innenministers.
Was diese Angstgesellschaft braucht, sind nicht noch mehr Polizei und Geheimdienste, nicht noch mehr Waffen und Überwachung, sondern diesem Land mangelt es ganz eklatant an einem Gesundheitswesen, das diesen Namen verdient, und als ersten Schritt dahin, braucht es an ein seriöses medizinisches Gutachterwesen. Hier könnte Schäuble sich Lob und Anerkennung verschaffen. Aber als Marionette des militärisch-polizeilichen Komplexes ist er sicher sehr lukrativ für die Waffen- und Überwachtungstechnikindustrie, und man hat offenbar die Mittel und Wege, ihn in dieser Spur zu halten.
Einzig positiv an Schäuble scheint zu sein, dass er den Beweis liefert, dass Gewalt-Opfer keine besseren, sondern durch das Verbrechen zu schlechteren Menschen werden. Und das ist auch gut so, denn sonst würde sich Verbrechen ja lohnen, für die Gesellschaft.
Sonntag, Juni 24, 2007
Die grössten Feinde des Fortschritts sind zufriedene Menschen,
sagte sinngemäss kürzlich in einer TV-Politdiskussion ein Angehöriger der Macht-Elite.
Die Macht-Eliten sind demnach daran interessiert, Menschen systematisch zu frustrieren. Auch wird damit klar, warum Deutschland eines der fortschrittlichsten Länder ist.
Systematische Erzeugung von Unzufriedenheit quasi als Grundprinzip des Kapitalismus. Ersatzbefriedigung als gesellschaftliches Erfolgsrezept.
sagte sinngemäss kürzlich in einer TV-Politdiskussion ein Angehöriger der Macht-Elite.
Die Macht-Eliten sind demnach daran interessiert, Menschen systematisch zu frustrieren. Auch wird damit klar, warum Deutschland eines der fortschrittlichsten Länder ist.
Systematische Erzeugung von Unzufriedenheit quasi als Grundprinzip des Kapitalismus. Ersatzbefriedigung als gesellschaftliches Erfolgsrezept.
Irre aber wahr
Da ist vor Jahren jemand rechtskräftig wegen Beleidigung verurteilt worden, weil er in eine Überwachungskamera den Stinkefinger gezeigt hat.
Wer mit einer Schusswaffe eine Überwachungskamera zerschiesst, wird demnach dann wegen Mordversuchs verurteilt?
Für die Second-Life-Welt gibt es von Experten die Meinung über pädosexuelle Handlungen dort, also virtuelle sexuelle Praktiken zwischen Avataren auf Pixelflächen, die von erwachsenen Menschen gesteuert werden, die Meinung, dass sowas als reale Pädophilie strafrechtlich geahndet werden soll. Nach der Logik müssten auch "Tötungen" zwischen solchen Avataren, die von lebenden Menschen gesteuert werden, ob in Second Life, mit Ego-Shootern und in sonstigen Video-, Computer- und Online-Spielen, strafrechtlich verfolgt werden.
Da ist vor Jahren jemand rechtskräftig wegen Beleidigung verurteilt worden, weil er in eine Überwachungskamera den Stinkefinger gezeigt hat.
Wer mit einer Schusswaffe eine Überwachungskamera zerschiesst, wird demnach dann wegen Mordversuchs verurteilt?
Für die Second-Life-Welt gibt es von Experten die Meinung über pädosexuelle Handlungen dort, also virtuelle sexuelle Praktiken zwischen Avataren auf Pixelflächen, die von erwachsenen Menschen gesteuert werden, die Meinung, dass sowas als reale Pädophilie strafrechtlich geahndet werden soll. Nach der Logik müssten auch "Tötungen" zwischen solchen Avataren, die von lebenden Menschen gesteuert werden, ob in Second Life, mit Ego-Shootern und in sonstigen Video-, Computer- und Online-Spielen, strafrechtlich verfolgt werden.
Dienstag, Mai 15, 2007
Organtransplantationen magischer Kannibalismus?
Beim magischen Kannibalismus soll durch das Einverleiben fremder Körperteile die Kraft des Toten auf den lebenden Einverleiber übergehen. Nach einer anderen Theorie handelt es sich beim magischen Kannibalismus um eine Art Rache, bei der durch das Einverleiben des Körpers eines anderen Menschen dessen Seele keine Heimstatt finden kann. In unserer aufgeklärten Zeit ist kein Platz für derartigen Aberglauben, wir machen ganz rational Kannibalismus wieder salonfähig, weil er einfach gut tut.
Beim magischen Kannibalismus soll durch das Einverleiben fremder Körperteile die Kraft des Toten auf den lebenden Einverleiber übergehen. Nach einer anderen Theorie handelt es sich beim magischen Kannibalismus um eine Art Rache, bei der durch das Einverleiben des Körpers eines anderen Menschen dessen Seele keine Heimstatt finden kann. In unserer aufgeklärten Zeit ist kein Platz für derartigen Aberglauben, wir machen ganz rational Kannibalismus wieder salonfähig, weil er einfach gut tut.

