Wilder Westen
Zwei Blogger von meiner Liste, genauer "Ebola" und "DaveKay", drohen mir anscheinend tatsächlich offen Prügel an.
Sehr bezeichnend übrigens, dass "Ebola" in seinem Blog anmerkt, es ging schon vorher darum, dass ich mich nicht sicher fühlen dürfe!
DAS ist in seiner ganzen Konsequenz perfide und krank.
Sag ich doch die ganze Zeit: Psychoterror via Blogs. Eben darum auch meine Liste. Notwehr quasi. Und Wenn Recht zu UnRecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
Die systematische SonderBehandlung bestimmter Menschen nannte man früher "Vernichtung durch Arbeit", heute ist es dann "Vernichtung durch Dauerstress" bis hinein in die eigene Wohnung? Die Benutzung des Internet dafür, ist nur ein perfider Teil dieser systematischen ZersetzungsStrategie.
Wer traut sich denn, hinter die Kulissen zu blicken und sich mit den Geächteten, Schwachen und Verlierern zu solidarisieren, wenigstens für deren Grundrechte mitzukämpfen.
Meine persönlichen Erlebnisse, Ansichten, Anmerkungen als ortsfester Weltbürger im globalen Polizeistaat
Freitag, Juli 30, 2004
Mittwoch, Juli 28, 2004
Realer Albtraum
Falls einige Leser sich noch immer fragen, was sie von meiner kürzlichen Liste mit vermuteten PolizeiBloggern halten sollen, habe ich mal versucht mich in die Situation eines Bloggers auf meiner Liste zu versetzen und womöglich aufkommende Fragen nach zu vollziehen.
Ich stelle mir also vor, ein anderer Blogger würde mich auf so einer Liste nennen, mit der Vermutung, ich würde für die Polizei spitzeln und Propaganda machen, sei vielleicht gar selbst Polizist oder sowas ähnliches.
Zunächst mal würde ich als jemand, auf den diese Zuschreibung nicht zutrifft, den ListenErsteller wohl fragen, wie er darauf kommt und was er mit der Liste erreichen möchte.
Mich würde es auch einfach interessieren, wie sich die Blogs jeweils unterscheiden, woran er jeweils meint zu erkennen, ob jemand wirklich frei und privat bloggt oder eben so ein Polizei-Blogger ist.
Dann würde ich mit ihm diskutieren, was er meint, warum und wozu Polizisten sich als Privatblogger ausgeben und sogar ganze Blogger-Ringe bilden.
Wir würden uns wohl nebenbei erinnern, dass das Internet eine militärische Erfindung ist, darum vermutlich etliche militärische Grundzüge und Eigenschaften in sich trägt, womit bestimmte Dinge möglich und andere wieder unmöglich sind, die polizeilichen Interessen entgegen kommen.
Ich würde ihn wohl fragen, warum es für ihn eine Rolle spielt, ob jemand ein Polizeiblogger ist oder nicht.
Es fällt auf, dass keiner der angeblich harmlosen PrivatBlogger auf meiner Liste mich solche Fragen gefragt hat.
Stattdessen werde ich beleidigt, gewarnt/bedroht und es werden sogar die Beschädigungen und Diebstähle an meinen Fahrzeugen hier vor Ort für nachvollziehbar erklärt, wenn ich mich in meiner Stadt und Nachbarschaft genauso darstelle wie hier im Netz, denn ich sei seit längerem diesen Bloggern Dornen im Auge! Bin ich Freiwild für euch oder was?
Deren Gebaren ist aber leider auch eine erstklassige Bestätigung meiner Vermutungen mit der Liste und offenbart die Perversion der Situation.
Wer hat ein Problem damit, dass ich über Gedanken, Befürchtungen, Vermutungen, Eindrücke, Verdächte, Einschätzungen, Fast-Wissen und Glauben schreibe, die MICH und MEIN LEBEN unmittelbar betreffen?!
Doch keine echten Freidenker, Demokraten und Wahrheitssucher.
Noch keiner dieser Beleidiger und Pöbler von der Liste hat auch nur den Versuch gemacht, meine Einschätzungen sachlich zu kritisieren. Also inhaltlich liege ich augenscheinlich richtig - lediglich dass ich es öffentlich mache, halten die für verwerflich.
Sage also niemand ICH wäre irrational - IHR seid es!
Ich kann mir vorstellen, dass es für manche paranoid klingt, wenn ich meinen Eindruck äussere, mein Telefon und meine Wohnung werden abgehört, ich gar komplett observiert und Inhalte aus meinen Gesprächen werden in fremde Blogtexte gestreut.
Ich kann nicht mehr frei sprechen - mit keinem Anwalt, keinen Familienangehörigen - was ich plane, bespreche, wird vorher bekannt und konterkariert. Meine Gutachtersuche im Internet und per Telefon und per Post wird meiner Wahrnehmung nach observiert und auch sabotiert.
Ich frage mich selbstkritisch, ist das Einbildung oder kann das real sein. Wenn andere sich das nicht fragen, dann sind DIE auf dem verkehrten Dampfer, nicht ich.
Klingt vielleicht überzogen - aber ich will nicht, dass man erst in ein paar Jahren, wenn es mich vielleicht nicht mehr gibt, darüber als Doku-Roman liest, sich gruselt über die perfide Macht mancher Organisationen und des Staates und das als geilen Krimi lobt, während man im realen Leben die Augen vor solchen Tatsachen verschlieszt und rumnölt.
Das ist meine persönliche Einschätzung meiner Situation. Wenn Internet, Öffentlichkeit und Webloggen einen Sinn macht, dann wohl am ehesten für solche Anliegen wie dieses hier.
Falls einige Leser sich noch immer fragen, was sie von meiner kürzlichen Liste mit vermuteten PolizeiBloggern halten sollen, habe ich mal versucht mich in die Situation eines Bloggers auf meiner Liste zu versetzen und womöglich aufkommende Fragen nach zu vollziehen.
Ich stelle mir also vor, ein anderer Blogger würde mich auf so einer Liste nennen, mit der Vermutung, ich würde für die Polizei spitzeln und Propaganda machen, sei vielleicht gar selbst Polizist oder sowas ähnliches.
Zunächst mal würde ich als jemand, auf den diese Zuschreibung nicht zutrifft, den ListenErsteller wohl fragen, wie er darauf kommt und was er mit der Liste erreichen möchte.
Mich würde es auch einfach interessieren, wie sich die Blogs jeweils unterscheiden, woran er jeweils meint zu erkennen, ob jemand wirklich frei und privat bloggt oder eben so ein Polizei-Blogger ist.
Dann würde ich mit ihm diskutieren, was er meint, warum und wozu Polizisten sich als Privatblogger ausgeben und sogar ganze Blogger-Ringe bilden.
Wir würden uns wohl nebenbei erinnern, dass das Internet eine militärische Erfindung ist, darum vermutlich etliche militärische Grundzüge und Eigenschaften in sich trägt, womit bestimmte Dinge möglich und andere wieder unmöglich sind, die polizeilichen Interessen entgegen kommen.
Ich würde ihn wohl fragen, warum es für ihn eine Rolle spielt, ob jemand ein Polizeiblogger ist oder nicht.
Es fällt auf, dass keiner der angeblich harmlosen PrivatBlogger auf meiner Liste mich solche Fragen gefragt hat.
Stattdessen werde ich beleidigt, gewarnt/bedroht und es werden sogar die Beschädigungen und Diebstähle an meinen Fahrzeugen hier vor Ort für nachvollziehbar erklärt, wenn ich mich in meiner Stadt und Nachbarschaft genauso darstelle wie hier im Netz, denn ich sei seit längerem diesen Bloggern Dornen im Auge! Bin ich Freiwild für euch oder was?
Deren Gebaren ist aber leider auch eine erstklassige Bestätigung meiner Vermutungen mit der Liste und offenbart die Perversion der Situation.
Wer hat ein Problem damit, dass ich über Gedanken, Befürchtungen, Vermutungen, Eindrücke, Verdächte, Einschätzungen, Fast-Wissen und Glauben schreibe, die MICH und MEIN LEBEN unmittelbar betreffen?!
Doch keine echten Freidenker, Demokraten und Wahrheitssucher.
Noch keiner dieser Beleidiger und Pöbler von der Liste hat auch nur den Versuch gemacht, meine Einschätzungen sachlich zu kritisieren. Also inhaltlich liege ich augenscheinlich richtig - lediglich dass ich es öffentlich mache, halten die für verwerflich.
Sage also niemand ICH wäre irrational - IHR seid es!
Ich kann mir vorstellen, dass es für manche paranoid klingt, wenn ich meinen Eindruck äussere, mein Telefon und meine Wohnung werden abgehört, ich gar komplett observiert und Inhalte aus meinen Gesprächen werden in fremde Blogtexte gestreut.
Ich kann nicht mehr frei sprechen - mit keinem Anwalt, keinen Familienangehörigen - was ich plane, bespreche, wird vorher bekannt und konterkariert. Meine Gutachtersuche im Internet und per Telefon und per Post wird meiner Wahrnehmung nach observiert und auch sabotiert.
Ich frage mich selbstkritisch, ist das Einbildung oder kann das real sein. Wenn andere sich das nicht fragen, dann sind DIE auf dem verkehrten Dampfer, nicht ich.
Klingt vielleicht überzogen - aber ich will nicht, dass man erst in ein paar Jahren, wenn es mich vielleicht nicht mehr gibt, darüber als Doku-Roman liest, sich gruselt über die perfide Macht mancher Organisationen und des Staates und das als geilen Krimi lobt, während man im realen Leben die Augen vor solchen Tatsachen verschlieszt und rumnölt.
Das ist meine persönliche Einschätzung meiner Situation. Wenn Internet, Öffentlichkeit und Webloggen einen Sinn macht, dann wohl am ehesten für solche Anliegen wie dieses hier.
Montag, Juli 26, 2004
Aus der Mitte des Albtraumes
[Polizeistaat-Paranoia]
"V-Mann soll Neonazi Wiese angestiftet haben"
"Der geplante Anschlag auf das Jüdische Zentrum in München soll von einem V-Mann des bayerischen Innenministeriums unterstützt worden sein. Das sagt die Anwältin des angeklagten Neonazis." meldet die Netzeitung
http://www.netzeitung.de/deutschland/297498.html
[Polizeistaat-Paranoia]
"V-Mann soll Neonazi Wiese angestiftet haben"
"Der geplante Anschlag auf das Jüdische Zentrum in München soll von einem V-Mann des bayerischen Innenministeriums unterstützt worden sein. Das sagt die Anwältin des angeklagten Neonazis." meldet die Netzeitung
http://www.netzeitung.de/deutschland/297498.html
Sonntag, Juli 25, 2004
Moving PixelFehler
Auf dem Display hier sind etwa 1, 2, 3 Pixelfehler. Einen weiss ich gleich von Beginn an und der ist auch statisch immer an der gleichen Stelle in einer Ecke - allerdings natürlich nur bei bestimmten Farben sichtbar.
Irgendwann kam dann noch ein zweiter dazu, mehr mittig. Nicht schön, aber grade noch okay wenn das nicht regelmäszig so weiter geht.
Merkwürdigerweise aber tauchte irgendwann ein dritter auf aber der zweite verschwand - man könnte auch sagen, der zweite hat seine Position gewechselt.
Das beobachte ich nun schon über Wochen, dass dieser zweite Pixelfehler mal hier mal da im Display auftaucht. Und gehe ich mit dem Mauspfeil exakt darauf, erscheint eine Art Scroll-Symbol, mit dem sich aber weiter nix machen lässt - zumindest nach dem Stand meiner bisherigen Versuche.
Demnach scheint klar dass der Pixelfehler kein echter der Hardware ist, sondern irgendwie von Software produziert wird. Frage ist nach der Funktion und dem Sinn und Zweck und welches Programm das generiert.
Gibt bestimmt ein paar Witzbolde die verschwörerisch meinen, das wandernde fremde Pixel ist nun ein umgepoltes Licht-Detektor-Modul mit Camera-Funktion oder so.
Auf dem Display hier sind etwa 1, 2, 3 Pixelfehler. Einen weiss ich gleich von Beginn an und der ist auch statisch immer an der gleichen Stelle in einer Ecke - allerdings natürlich nur bei bestimmten Farben sichtbar.
Irgendwann kam dann noch ein zweiter dazu, mehr mittig. Nicht schön, aber grade noch okay wenn das nicht regelmäszig so weiter geht.
Merkwürdigerweise aber tauchte irgendwann ein dritter auf aber der zweite verschwand - man könnte auch sagen, der zweite hat seine Position gewechselt.
Das beobachte ich nun schon über Wochen, dass dieser zweite Pixelfehler mal hier mal da im Display auftaucht. Und gehe ich mit dem Mauspfeil exakt darauf, erscheint eine Art Scroll-Symbol, mit dem sich aber weiter nix machen lässt - zumindest nach dem Stand meiner bisherigen Versuche.
Demnach scheint klar dass der Pixelfehler kein echter der Hardware ist, sondern irgendwie von Software produziert wird. Frage ist nach der Funktion und dem Sinn und Zweck und welches Programm das generiert.
Gibt bestimmt ein paar Witzbolde die verschwörerisch meinen, das wandernde fremde Pixel ist nun ein umgepoltes Licht-Detektor-Modul mit Camera-Funktion oder so.
Freitag, Juli 23, 2004
Drohungen und Einschüchterungs-Versuche
Ein Blogger auf der Liste schreibt mir Folgendes in die Kommentare (nicht von seiner Rechtschreibschwäche täuschen lassen - der Mann ist erwachsen). Weil ich es so schwerwiegend finde, möchte ich es hier ganz deutlich hervorheben:
"Sie herr Geo, Gehe, Jerome, oder wie auch immer, ich verstehe nicht, was sie hier sagen wollen.
Das alles beruht sicherlich noch immer auf einer Diskussion, die lange zurück liegt. Ich erinnere mich gut daran.
Auch erinnere ich mich, wie wir damals gelacht haben, vornehmlich über sie.
Heute schäme ich mich dafür, dass ich über sie gelacht habe, denn das war damals keine temporäre Dummheit ihrerseits, nein, sie sind offensichtlich krank.
Erklären sie mir mal eines, wir sind nicht in der Lage, das Netz permanent auf die Legalität seiner Inhalte zu überprüfen, schaffen es aber, alle user zu überwachen, die im Vergleich zu Webseiten absolut in der Mehrheit sind. Denken sie mal drüber nach, da passt was nicht.
Was sie hier von Menschen behaupten, die sie niemals kennen gelernt haben, ist eigentlich eine Frechheit, allerdings kommt es so dumm daher, dass alle über sie lachen. Fällt ihnen daran gar nichts auf?
Sie werden parodiert, belächelt (gut an manchen düsteren Stellen des Netzes auch mit Dreck beworfen) und man macht sich über sie lustig.
Ernsthaft, gehen sie in sich und denken darüber nach, selbst wenn man diese Überwachung betreiben wollte, hätte man nicht annähernd genügend Personal, um sie zu realisieren.
Aber und jetzt kommt das Witzige daran, wenn sie diese Idee weiter propagieren, kommt vielleicht irgendwann ein lustiges Kerlchen auf die idee, sie im Speziellen tatsächlich mal zu "observieren" und dann werden ihre schlimmsten Albträume wahr.
Und das wollen sie doch nicht, oder?
(Wie übrigens mit Sicherheit auch keiner derer, die auf der Liste auftauchen)
Löschen sie den Quatsch, in ihrem eigenen Interesse."
Dave-Kay | http://infol.antville.org und www.blog.it-luemmel.de
Soweit seine Äusserungen. Meine Antwort darauf:
Unbenommen haben Sie es gelernt, auf geschmeidig-joviale Art, ziemlich dreiste Unveschämtheiten in ihren Texten zu transportieren.
"Dann kommt vielleicht irgendwann ein lustiges Kerlchen auf die idee, sie im Speziellen tatsächlich mal zu "observieren" und dann werden ihre schlimmsten Albträume wahr."
"Löschen sie den Quatsch, in ihrem eigenen Interesse."
Zusammen mit
"Stell' dich dumm, dann geht's dir gut",
vor kurzem in Ihrem (mitlerweile verschlüsselten) Weblog (http://infol.antville.org), ist das eine deutliche Drohung!
Dazu die Äusserungen Ihrer Düsseldorfer Freundin www.moving-target.de (hier auch auf der Liste), vor längerem schon, Leute zu schicken, die gegen mich tätlich werden, ergibt das eine ziemlich deutliche Droh- und EinschüchterungsKulisse.
Staatlich gedeckt?
Wenn man sich vor Augen führt, dass ich kein Krimineller, sondern im Gegenteil das Opfer schwerkrimineller, gefährlich-perverser Münchner Ärzte bin - DAS ist bereits mein wahrgewordener Albtraum - die ich vor längerem schon strafangezeigt hatte, nur leider ohne Erfolg, und ich hier versuche, mit deutlichen Worten und Nachdruck, sowas wie Öffentlichkeitsarbeit wegen dieser Ungeheuerlichkeit zu leisten - auf eigene Kosten, dann werfen Ihr angebliches Gelächter, aber auch Ihre tatsächlichen Drohungen gegen mich, statt die schwerkriminellen Ärzte strafzuverfolgen, einen zwilichten Schimmer auf Ihren Geistes-Zustand und den Ihrer Mitlacher. Nicht selten haben leider grade die dümmsten Menschen und miesesten Charaktere die gröszte Macht.
Allein schon Ihre üppige Präsenz im Netz, Herr "Blog-Lümmel", "DaveKay", "kranker@infolantville" mit diversen, (monatlich?) neuen Weblogs, trotz angeblicher beruflicher Totalauslastung, finde ich schon bemerkenswert. Es sei denn, Sie bloggen beruflich.
Sie räumen immerhin ein, dass die Analyse, ihr seid Polizei-Blogger, richtig ist, denn Sie sagen selbst "Wir sind .... ".
Wenn angeblich sogar die Amis, die hier weiter weg vom Schuss sind als einheimische Interessenten, mit ihrem Echelon den gesamten deutschen eMail-Verkehr und sonstigen Traffic abfischen können, dann soll das für deutsche TechnoCops mit ihrem viel direkteren Zugriff auf die nur zwei Server-Cluster in Deutschland, u.a. bei Ihnen in Düsseldorf, nicht noch totaler möglich sein? Ich denke, SIE denken nicht richtig.
Tja - lachend geht die Welt unter. Naja, der deutsche Un-Rechtstaat ist nicht die Welt. Schicken Sie mir doch gerne mal einen Live-Mitschnitt Ihres Gelächters und das ihrer Truppe - vielleicht kann ich ja mitlachen.
Ich werde parodiert, sagen Sie. Nasowas - auf einer Stufe mit Politikern und anderen Leuten der Öffentlichkeit. Don't Küblböck me!
Aber sagen Sie, wie geht das eigentlich, jemanden zu parodieren, den Sie angeblich nur aus den SachTexten meines Blogs her kennen?! Na?
Durch dauernde Wiederholung Ihres ebenso bescheuerten wie dumpfen Krankheits-Vorwurfs wird der auch nicht richtiger oder auch nur besser. GuckenSe mal oben in den SubTitel dieses Blogs - können oder wollen Sie das nicht realisieren.
Der bekannte Physiker Stepen Hawking ist krank, gar ein Krüppel, Beethoven war krank/taub, als er seine Symphonien komponierte, der Musiker Ray Charles war krank/blind, ebenso Stevie Wonder, der Pianist Michell Petrociani sogar schwer krank, und und und.
In der deutschen Gesellschaft gibt es kaum noch Menschen die gesund sind/sich gesund fühlen - siehe dazu Eurostatistik - da schneiden wir Deutsche mit am Schlechtesten ab. "Krank" sagt in solchen Diskussionen rein gar nix - es ist lediglich ein Totschlag-PseudoArgument von Leuten, die nichts Seriöses auf der Pfanne haben.
Dennoch: Ist das Ihr Umgang mit Leuten, die Sie für krank halten - zu drohen? Ich habe irgendwie gelernt, Kranken zu helfen, wenn ich kann - wobei deren Situation über die Art der Hilfe bestimmt. Im Internet war ich lange auf der Suche nach rechtlichem und medizin-gutachterlichem Beistand - den ich jedoch nirgendwo gefunden habe. DA liegen die Probleme. Es scheint speziell die deutsche Art zu sein, die skrupellosen Sieger zu ehren und die Verlierer und Schwachen ganz am Boden zu halten - oder sie grade soweit wieder aufzurichten, dass sie volkswirtschaftlich produktiv werden können - alles andere interessiert nicht.
Ich weiss nicht, wer Sie und ihre Truppe bestellt hat, mich unter Druck zu setzen, mich zu drangsalieren. Die Medizin-Mafia oder die Justiz, der ich hier und anderswo ihre Verbrechen unter die Nase reibe, oder Politiker, denen ich mit meiner Kritik unangenehm auf die Pelle gerückt bin (Von wegen, hier regiert die Stärke des Rechts, nicht das Recht des Stärkeren).
Fazit: Sie räumen ein, Polizei-Blogger zu sein. Sie drohen mir wiederholt - der Grund bleibt unklar.
Vermutlich weil ich meinen Mund aufmache, mein Recht einfordere, um das mich dieser vermeintliche Rechtstaat betrogen hat und weiter betrügt, und Wahrheiten öffentlich sage, die nicht in die deutsche Bückling-Haltung und Duck-Mentalität passen und die offenbaren, dass dieser Staat tatsächlich ein repressiver Unrecht-Staat ist.
Es wurden in der Vergangenheit immer wieder hier vor Ort meine Fahrzeuge beschädigt und Dinge gestohlen, wenn ich mich im Internet kritisch geäussert hatte. Ich weiss, dass mindestens einmal heimlich Leute während meiner Abwesenheit in meiner Wohnung waren. Ich denke, Ihr habt einfach zu lange den Eindruck bekommen, mit mir könnt ihr verfahren wie es euch beliebt - das hat sich bei euch festgesetzt und produziert eine Anspruchshaltung.
Meine Strafanzeige beim Gericht in dieser Sache vor einigen Wochen scheint euch nicht weiter zu stören - nur dass Sie ein, zwei, drei Tage nach meiner Strafanzeige ihr Haupt-Weblog verschlüsselt haben, fiel mir auf - Sie werden sagen, das war Zufall.
Ein Blogger auf der Liste schreibt mir Folgendes in die Kommentare (nicht von seiner Rechtschreibschwäche täuschen lassen - der Mann ist erwachsen). Weil ich es so schwerwiegend finde, möchte ich es hier ganz deutlich hervorheben:
"Sie herr Geo, Gehe, Jerome, oder wie auch immer, ich verstehe nicht, was sie hier sagen wollen.
Das alles beruht sicherlich noch immer auf einer Diskussion, die lange zurück liegt. Ich erinnere mich gut daran.
Auch erinnere ich mich, wie wir damals gelacht haben, vornehmlich über sie.
Heute schäme ich mich dafür, dass ich über sie gelacht habe, denn das war damals keine temporäre Dummheit ihrerseits, nein, sie sind offensichtlich krank.
Erklären sie mir mal eines, wir sind nicht in der Lage, das Netz permanent auf die Legalität seiner Inhalte zu überprüfen, schaffen es aber, alle user zu überwachen, die im Vergleich zu Webseiten absolut in der Mehrheit sind. Denken sie mal drüber nach, da passt was nicht.
Was sie hier von Menschen behaupten, die sie niemals kennen gelernt haben, ist eigentlich eine Frechheit, allerdings kommt es so dumm daher, dass alle über sie lachen. Fällt ihnen daran gar nichts auf?
Sie werden parodiert, belächelt (gut an manchen düsteren Stellen des Netzes auch mit Dreck beworfen) und man macht sich über sie lustig.
Ernsthaft, gehen sie in sich und denken darüber nach, selbst wenn man diese Überwachung betreiben wollte, hätte man nicht annähernd genügend Personal, um sie zu realisieren.
Aber und jetzt kommt das Witzige daran, wenn sie diese Idee weiter propagieren, kommt vielleicht irgendwann ein lustiges Kerlchen auf die idee, sie im Speziellen tatsächlich mal zu "observieren" und dann werden ihre schlimmsten Albträume wahr.
Und das wollen sie doch nicht, oder?
(Wie übrigens mit Sicherheit auch keiner derer, die auf der Liste auftauchen)
Löschen sie den Quatsch, in ihrem eigenen Interesse."
Dave-Kay | http://infol.antville.org und www.blog.it-luemmel.de
Soweit seine Äusserungen. Meine Antwort darauf:
Unbenommen haben Sie es gelernt, auf geschmeidig-joviale Art, ziemlich dreiste Unveschämtheiten in ihren Texten zu transportieren.
"Dann kommt vielleicht irgendwann ein lustiges Kerlchen auf die idee, sie im Speziellen tatsächlich mal zu "observieren" und dann werden ihre schlimmsten Albträume wahr."
"Löschen sie den Quatsch, in ihrem eigenen Interesse."
Zusammen mit
"Stell' dich dumm, dann geht's dir gut",
vor kurzem in Ihrem (mitlerweile verschlüsselten) Weblog (http://infol.antville.org), ist das eine deutliche Drohung!
Dazu die Äusserungen Ihrer Düsseldorfer Freundin www.moving-target.de (hier auch auf der Liste), vor längerem schon, Leute zu schicken, die gegen mich tätlich werden, ergibt das eine ziemlich deutliche Droh- und EinschüchterungsKulisse.
Staatlich gedeckt?
Wenn man sich vor Augen führt, dass ich kein Krimineller, sondern im Gegenteil das Opfer schwerkrimineller, gefährlich-perverser Münchner Ärzte bin - DAS ist bereits mein wahrgewordener Albtraum - die ich vor längerem schon strafangezeigt hatte, nur leider ohne Erfolg, und ich hier versuche, mit deutlichen Worten und Nachdruck, sowas wie Öffentlichkeitsarbeit wegen dieser Ungeheuerlichkeit zu leisten - auf eigene Kosten, dann werfen Ihr angebliches Gelächter, aber auch Ihre tatsächlichen Drohungen gegen mich, statt die schwerkriminellen Ärzte strafzuverfolgen, einen zwilichten Schimmer auf Ihren Geistes-Zustand und den Ihrer Mitlacher. Nicht selten haben leider grade die dümmsten Menschen und miesesten Charaktere die gröszte Macht.
Allein schon Ihre üppige Präsenz im Netz, Herr "Blog-Lümmel", "DaveKay", "kranker@infolantville" mit diversen, (monatlich?) neuen Weblogs, trotz angeblicher beruflicher Totalauslastung, finde ich schon bemerkenswert. Es sei denn, Sie bloggen beruflich.
Sie räumen immerhin ein, dass die Analyse, ihr seid Polizei-Blogger, richtig ist, denn Sie sagen selbst "Wir sind .... ".
Wenn angeblich sogar die Amis, die hier weiter weg vom Schuss sind als einheimische Interessenten, mit ihrem Echelon den gesamten deutschen eMail-Verkehr und sonstigen Traffic abfischen können, dann soll das für deutsche TechnoCops mit ihrem viel direkteren Zugriff auf die nur zwei Server-Cluster in Deutschland, u.a. bei Ihnen in Düsseldorf, nicht noch totaler möglich sein? Ich denke, SIE denken nicht richtig.
Tja - lachend geht die Welt unter. Naja, der deutsche Un-Rechtstaat ist nicht die Welt. Schicken Sie mir doch gerne mal einen Live-Mitschnitt Ihres Gelächters und das ihrer Truppe - vielleicht kann ich ja mitlachen.
Ich werde parodiert, sagen Sie. Nasowas - auf einer Stufe mit Politikern und anderen Leuten der Öffentlichkeit. Don't Küblböck me!
Aber sagen Sie, wie geht das eigentlich, jemanden zu parodieren, den Sie angeblich nur aus den SachTexten meines Blogs her kennen?! Na?
Durch dauernde Wiederholung Ihres ebenso bescheuerten wie dumpfen Krankheits-Vorwurfs wird der auch nicht richtiger oder auch nur besser. GuckenSe mal oben in den SubTitel dieses Blogs - können oder wollen Sie das nicht realisieren.
Der bekannte Physiker Stepen Hawking ist krank, gar ein Krüppel, Beethoven war krank/taub, als er seine Symphonien komponierte, der Musiker Ray Charles war krank/blind, ebenso Stevie Wonder, der Pianist Michell Petrociani sogar schwer krank, und und und.
In der deutschen Gesellschaft gibt es kaum noch Menschen die gesund sind/sich gesund fühlen - siehe dazu Eurostatistik - da schneiden wir Deutsche mit am Schlechtesten ab. "Krank" sagt in solchen Diskussionen rein gar nix - es ist lediglich ein Totschlag-PseudoArgument von Leuten, die nichts Seriöses auf der Pfanne haben.
Dennoch: Ist das Ihr Umgang mit Leuten, die Sie für krank halten - zu drohen? Ich habe irgendwie gelernt, Kranken zu helfen, wenn ich kann - wobei deren Situation über die Art der Hilfe bestimmt. Im Internet war ich lange auf der Suche nach rechtlichem und medizin-gutachterlichem Beistand - den ich jedoch nirgendwo gefunden habe. DA liegen die Probleme. Es scheint speziell die deutsche Art zu sein, die skrupellosen Sieger zu ehren und die Verlierer und Schwachen ganz am Boden zu halten - oder sie grade soweit wieder aufzurichten, dass sie volkswirtschaftlich produktiv werden können - alles andere interessiert nicht.
Ich weiss nicht, wer Sie und ihre Truppe bestellt hat, mich unter Druck zu setzen, mich zu drangsalieren. Die Medizin-Mafia oder die Justiz, der ich hier und anderswo ihre Verbrechen unter die Nase reibe, oder Politiker, denen ich mit meiner Kritik unangenehm auf die Pelle gerückt bin (Von wegen, hier regiert die Stärke des Rechts, nicht das Recht des Stärkeren).
Fazit: Sie räumen ein, Polizei-Blogger zu sein. Sie drohen mir wiederholt - der Grund bleibt unklar.
Vermutlich weil ich meinen Mund aufmache, mein Recht einfordere, um das mich dieser vermeintliche Rechtstaat betrogen hat und weiter betrügt, und Wahrheiten öffentlich sage, die nicht in die deutsche Bückling-Haltung und Duck-Mentalität passen und die offenbaren, dass dieser Staat tatsächlich ein repressiver Unrecht-Staat ist.
Es wurden in der Vergangenheit immer wieder hier vor Ort meine Fahrzeuge beschädigt und Dinge gestohlen, wenn ich mich im Internet kritisch geäussert hatte. Ich weiss, dass mindestens einmal heimlich Leute während meiner Abwesenheit in meiner Wohnung waren. Ich denke, Ihr habt einfach zu lange den Eindruck bekommen, mit mir könnt ihr verfahren wie es euch beliebt - das hat sich bei euch festgesetzt und produziert eine Anspruchshaltung.
Meine Strafanzeige beim Gericht in dieser Sache vor einigen Wochen scheint euch nicht weiter zu stören - nur dass Sie ein, zwei, drei Tage nach meiner Strafanzeige ihr Haupt-Weblog verschlüsselt haben, fiel mir auf - Sie werden sagen, das war Zufall.
Dienstag, Juli 20, 2004
Der Widerständler gegen das NaziRegime zu gedenken
bringt der Vergangenheit nichts.
Macht aber dann Sinn, wenn er zum Weiterdenken anregt und damit für faschistoide Verhältnisse der Gegenwart die Augen zum Blick hinter die Kulissen des schönen Scheins öffnet - und daraus dann vielleicht sogar in Handlung mündet.
Einer der militärischen Widerständler gegen das NaziRegime, Helmuth James Graf von Moltke, sagte 1942:
Für uns ist Europa weniger eine Frage von Grenzen und Soldaten, von komplizierten Organisationen und großen Plänen. Europa nach dem Krieg ist die Frage: Wie kann das Bild des Menschen in den Herzen unserer Mitbürger aufgerichtet werden.
Aufrichten. Das Bild vom Menschen. Nicht irgendwo.
Im Herzen.
bringt der Vergangenheit nichts.
Macht aber dann Sinn, wenn er zum Weiterdenken anregt und damit für faschistoide Verhältnisse der Gegenwart die Augen zum Blick hinter die Kulissen des schönen Scheins öffnet - und daraus dann vielleicht sogar in Handlung mündet.
Einer der militärischen Widerständler gegen das NaziRegime, Helmuth James Graf von Moltke, sagte 1942:
Für uns ist Europa weniger eine Frage von Grenzen und Soldaten, von komplizierten Organisationen und großen Plänen. Europa nach dem Krieg ist die Frage: Wie kann das Bild des Menschen in den Herzen unserer Mitbürger aufgerichtet werden.
Aufrichten. Das Bild vom Menschen. Nicht irgendwo.
Im Herzen.
Montag, Juli 19, 2004
Bloggerszene
Es ist jedoch nicht die Dekonstruktion an sich, die verantwortungsbewussten Liberalen Sorgen bereitet - es ist die politische Orientierung viel gelesener Blogger wie Andrew Sullivan oder Glenn Reynolds. "Wie Talk Radio", die reinen Wortsender, so die britische Zeitschrift New Statesman, seien Blogs "von der politischen Rechten dominiert" - rechts, konservativ, ....
Aus einem Text in der Süddeutschen Zeitung vom letzten WE über die US-Amerikanische Bloggerszene. Dürfte hier ähnlich sein - auch meiner Erfahrung nach.
Es ist jedoch nicht die Dekonstruktion an sich, die verantwortungsbewussten Liberalen Sorgen bereitet - es ist die politische Orientierung viel gelesener Blogger wie Andrew Sullivan oder Glenn Reynolds. "Wie Talk Radio", die reinen Wortsender, so die britische Zeitschrift New Statesman, seien Blogs "von der politischen Rechten dominiert" - rechts, konservativ, ....
Aus einem Text in der Süddeutschen Zeitung vom letzten WE über die US-Amerikanische Bloggerszene. Dürfte hier ähnlich sein - auch meiner Erfahrung nach.
Sonntag, Juli 18, 2004
Anstalt Deutschland / nationales Internet / Blick hinter die Maske/Kulisse gelenkter Operetten-Demokratie.
"Behindertenheime, Gefängnisse, Krankenhäuser [Hervorhebung von mir] oder Flüchtlingsunterkünfte sind Einrichtungen, die den Totalzugriff auf deren »BewohnerInnen« bzw. Insassen ermöglichen.
Innerhalb geschlossener »Räume« können rationierende Maßnahmen oder klinische Experimente unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit organisiert werden. Anstalten sind »Laboratorien« der Macht (Michel Foucault)."
Zitiert aus www.bioskop-forum.de/index.html
Die ÜberwachungsTechnologie halte ich für so perfektioniert und die Überwachungs-Gier von Teilen des Staates für so skrupellos, dass sogar die PrivatWohnung der Bürger zu Teilen einer "Anstalt" gemacht werden - sprich: Der Bürger wird daheim akustisch und visuell überwacht und bekommt dann zB via Internet die ständige Rückmeldung, dass man ihn permanent auch daheim im Visier habe - ihm wird also bewusst gemacht, dass nicht mehr ER sein Leben kontrolliert, sondern mächtigere Instanzen. Die grundgesetzlich verankerte "Unverletzlichkeit der Wohnung" wird fröhlich ignoriert.
Zusätzlich wird er durch Präsentation ausgewählter Internet-Inhalte konditioniert: Ist sein Verhalten unerwünscht, wird er verbal frustriert und seine Probleme werden zerredet und relativiert.
Sagt er zB, er fühle sich totalüberwacht - dann werden ihm via Internet ein paar Fotos anderer Wohnungen gezeigt, um ihm das Gefühl zu geben, auch er habe Einblick in fremde Privatleben und sei somit auch ein befriedigter Voyeur.
Oder wenn er klagt, die angelegten Daumenschrauben bereiten ihm starke Schmerzen - dann klagen ihm plötzlich andere via Internet, sie hätten grade auch wieder einen unglaublich schmerzhaften Mückenstich. Und so weiter.
Manipulieren, suggerieren, relativieren, konditionieren. Wie nennt man das? Social-Engineering? Psycho-Terror? Zersetzungs-Technik? Gehirnwäsche? Das ist keine Vision - das ist Realität.
"Behindertenheime, Gefängnisse, Krankenhäuser [Hervorhebung von mir] oder Flüchtlingsunterkünfte sind Einrichtungen, die den Totalzugriff auf deren »BewohnerInnen« bzw. Insassen ermöglichen.
Innerhalb geschlossener »Räume« können rationierende Maßnahmen oder klinische Experimente unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit organisiert werden. Anstalten sind »Laboratorien« der Macht (Michel Foucault)."
Zitiert aus www.bioskop-forum.de/index.html
Die ÜberwachungsTechnologie halte ich für so perfektioniert und die Überwachungs-Gier von Teilen des Staates für so skrupellos, dass sogar die PrivatWohnung der Bürger zu Teilen einer "Anstalt" gemacht werden - sprich: Der Bürger wird daheim akustisch und visuell überwacht und bekommt dann zB via Internet die ständige Rückmeldung, dass man ihn permanent auch daheim im Visier habe - ihm wird also bewusst gemacht, dass nicht mehr ER sein Leben kontrolliert, sondern mächtigere Instanzen. Die grundgesetzlich verankerte "Unverletzlichkeit der Wohnung" wird fröhlich ignoriert.
Zusätzlich wird er durch Präsentation ausgewählter Internet-Inhalte konditioniert: Ist sein Verhalten unerwünscht, wird er verbal frustriert und seine Probleme werden zerredet und relativiert.
Sagt er zB, er fühle sich totalüberwacht - dann werden ihm via Internet ein paar Fotos anderer Wohnungen gezeigt, um ihm das Gefühl zu geben, auch er habe Einblick in fremde Privatleben und sei somit auch ein befriedigter Voyeur.
Oder wenn er klagt, die angelegten Daumenschrauben bereiten ihm starke Schmerzen - dann klagen ihm plötzlich andere via Internet, sie hätten grade auch wieder einen unglaublich schmerzhaften Mückenstich. Und so weiter.
Manipulieren, suggerieren, relativieren, konditionieren. Wie nennt man das? Social-Engineering? Psycho-Terror? Zersetzungs-Technik? Gehirnwäsche? Das ist keine Vision - das ist Realität.
Der menschliche Körper als medizinisches Warenlager
"Bis vor kurzem noch war der menschliche Körper bezogen auf seine Verwertbarkeit »nur« stofflicher Träger der »Arbeitskraft«. Er ließ sich ausbeuten, kräftigen oder wiederherstellen. Heute ist der Körper auch als solches verwertbar: So sind auch Teilstücke und Substanzen zum Rohstoff geworden. Sie werden zunehmend im industriellen Maßstab verfügbar, beispielsweise in Form von Blut, Gewebe, Organe, Föten, Keimzellen. Das Diktat der Produktivität dringt (im wahrsten Sinne des Wortes) unter die Haut. Alle Zeichen des Körper-Marktes stehen auf Wachstum. Die Körpersubstanzen aller bekommen einen »Wert«- und »Warencharakter«. Das hat dramatische Folgen.
Die Frage nach dem »Nutzen« von Körperbestandteilen wird allgegenwärtig: Muss ich einen Organspendeausweis ausfüllen? Kann ich Organe nachfragen oder zur Verfügung stellen? Soll nicht zum Nutzen anderer von Nabelschnurblut oder vom Embryo Gebrauch gemacht werden? Auch die juristischen Zugriffe werden zudringlicher. Wer bestimmt über die neuen »Rohstoffe«? Eine neue Patentierungspraxis behandelt diese Stoffe, aus denen der Körper besteht, als eigentumsfähig. Wo führen Patente auf Menschen-Substanzen langfristig hin?
Kritische Aufsätze zur Transplantationsmedizin, Zellfabrikationen, sowie Grundsätzliches und Aktuelles zur Patentierung und zum Körper als eigentumsfähiger Sache finden Sie hier:" http://www.bioskop-forum.de/index.html
"Bis vor kurzem noch war der menschliche Körper bezogen auf seine Verwertbarkeit »nur« stofflicher Träger der »Arbeitskraft«. Er ließ sich ausbeuten, kräftigen oder wiederherstellen. Heute ist der Körper auch als solches verwertbar: So sind auch Teilstücke und Substanzen zum Rohstoff geworden. Sie werden zunehmend im industriellen Maßstab verfügbar, beispielsweise in Form von Blut, Gewebe, Organe, Föten, Keimzellen. Das Diktat der Produktivität dringt (im wahrsten Sinne des Wortes) unter die Haut. Alle Zeichen des Körper-Marktes stehen auf Wachstum. Die Körpersubstanzen aller bekommen einen »Wert«- und »Warencharakter«. Das hat dramatische Folgen.
Die Frage nach dem »Nutzen« von Körperbestandteilen wird allgegenwärtig: Muss ich einen Organspendeausweis ausfüllen? Kann ich Organe nachfragen oder zur Verfügung stellen? Soll nicht zum Nutzen anderer von Nabelschnurblut oder vom Embryo Gebrauch gemacht werden? Auch die juristischen Zugriffe werden zudringlicher. Wer bestimmt über die neuen »Rohstoffe«? Eine neue Patentierungspraxis behandelt diese Stoffe, aus denen der Körper besteht, als eigentumsfähig. Wo führen Patente auf Menschen-Substanzen langfristig hin?
Kritische Aufsätze zur Transplantationsmedizin, Zellfabrikationen, sowie Grundsätzliches und Aktuelles zur Patentierung und zum Körper als eigentumsfähiger Sache finden Sie hier:" http://www.bioskop-forum.de/index.html
Mittwoch, Juli 14, 2004
Montag, Juli 12, 2004
Zweierlei Masz
Bekanntlich wurde am WE in Frankfurt a. M. eine islamische Moschee von Polizei komplett durchsucht.
In den Nachrichten heisst es, die ganze Aktion beziehe sich allein auf einen einzigen Hinweis eines einzelnen Kindes, das gesagt hatte, es sei dort gezwungen worden, sich ein Enthauptungs-Video anzusehen.
Dem gegenüber steht die Erfahrung, dass ein Erwachsener eine fundierte Strafanzeige mit schwersten Vorwürfen gegen einen Arzt stellt - aber nichts passiert - ausser dass nicht der Täter, sondern das anzeigende Opfer observiert und drangsaliert wird. Der furchtbare Arzt im weissen Kittel bleibt unbehelligt und darf mit seiner nur scheinbar weissen Weste weiterhin alle blenden und Patienten zu Opfern operieren.
Es ist kein deutscher Arzt auffindbar, der seriös gegen seinen menschenverachtenden Kollegen gutachtet und auch die Justiz deckelt nicht den Täter sondern das Opfer. Zustände in Deutschland, die ich für faschistoid halte.
Nichts neues - aber das macht die Sache nicht besser.
Der Staat hat das sog. Gewaltmonopol inne. Das heisst, der Bürger als Opfer einer Straftat tritt sein Recht, auf Bestrafung des Täters, an den Staat ab. Mit diesem, dem Staat hinzu gewonnenen Recht, ist dem Staat aber im Gegenzug, quasi als Komplement, die Pflicht zugekommen, dieses Recht zu wahren und in Realität umzusetzen. Rechte ziehen Pflichten nach sich - Pflichten ziehen Rechte nach sich.
Der Staat hat bei schweren Straftaten keinen BeliebigkeitsSpielraum - hier gilt nicht das OpportunitätsPrinzip - sondern eine Pflicht, den Täter zu bestrafen, Schadenersatz zu fordern und das Opfer zu entschädigen, ihm weitestgehende Genugtuung zukommen zu lassen. Alle Beteiligten wissen oder können wissen, um das, was Gesetz ist - umso mehr, was Grund- und Menschenrechte sind.
Fatal ist es, wenn der Staat nicht mal seine eigenen, selbst erlassenen Gesetze befolgt - und die Umstände so sind, dass man das binnen-juristisch nicht aufarbeiten kann. Ist das Rechtstaat? Nein!
Bei Bestrebungen, das Grundgesetz ausser Kraft zu setzen, gibt Artikel 20 (4) des GG allen Bürgern das Recht, dagegen Widerstand zu leisten. Wobei dieses Recht wohl nicht nur bei aktiven Bestrebungen gelten kann, sondern auch bei Verhalten, dass im Effekt die Grundrechte unterhöhlt, resp. wirkungslos sein lässt - und Widerstand dagegen könnte wohl durchaus auch ein aktiver Widerstand sein. Abgegebene Rechte, die nicht verwirklicht werden, entbinden auch von der Verwirklichung der dazu komplementären Pflicht.
Bekanntlich wurde am WE in Frankfurt a. M. eine islamische Moschee von Polizei komplett durchsucht.
In den Nachrichten heisst es, die ganze Aktion beziehe sich allein auf einen einzigen Hinweis eines einzelnen Kindes, das gesagt hatte, es sei dort gezwungen worden, sich ein Enthauptungs-Video anzusehen.
Dem gegenüber steht die Erfahrung, dass ein Erwachsener eine fundierte Strafanzeige mit schwersten Vorwürfen gegen einen Arzt stellt - aber nichts passiert - ausser dass nicht der Täter, sondern das anzeigende Opfer observiert und drangsaliert wird. Der furchtbare Arzt im weissen Kittel bleibt unbehelligt und darf mit seiner nur scheinbar weissen Weste weiterhin alle blenden und Patienten zu Opfern operieren.
Es ist kein deutscher Arzt auffindbar, der seriös gegen seinen menschenverachtenden Kollegen gutachtet und auch die Justiz deckelt nicht den Täter sondern das Opfer. Zustände in Deutschland, die ich für faschistoid halte.
Nichts neues - aber das macht die Sache nicht besser.
Der Staat hat das sog. Gewaltmonopol inne. Das heisst, der Bürger als Opfer einer Straftat tritt sein Recht, auf Bestrafung des Täters, an den Staat ab. Mit diesem, dem Staat hinzu gewonnenen Recht, ist dem Staat aber im Gegenzug, quasi als Komplement, die Pflicht zugekommen, dieses Recht zu wahren und in Realität umzusetzen. Rechte ziehen Pflichten nach sich - Pflichten ziehen Rechte nach sich.
Der Staat hat bei schweren Straftaten keinen BeliebigkeitsSpielraum - hier gilt nicht das OpportunitätsPrinzip - sondern eine Pflicht, den Täter zu bestrafen, Schadenersatz zu fordern und das Opfer zu entschädigen, ihm weitestgehende Genugtuung zukommen zu lassen. Alle Beteiligten wissen oder können wissen, um das, was Gesetz ist - umso mehr, was Grund- und Menschenrechte sind.
Fatal ist es, wenn der Staat nicht mal seine eigenen, selbst erlassenen Gesetze befolgt - und die Umstände so sind, dass man das binnen-juristisch nicht aufarbeiten kann. Ist das Rechtstaat? Nein!
Bei Bestrebungen, das Grundgesetz ausser Kraft zu setzen, gibt Artikel 20 (4) des GG allen Bürgern das Recht, dagegen Widerstand zu leisten. Wobei dieses Recht wohl nicht nur bei aktiven Bestrebungen gelten kann, sondern auch bei Verhalten, dass im Effekt die Grundrechte unterhöhlt, resp. wirkungslos sein lässt - und Widerstand dagegen könnte wohl durchaus auch ein aktiver Widerstand sein. Abgegebene Rechte, die nicht verwirklicht werden, entbinden auch von der Verwirklichung der dazu komplementären Pflicht.
Freitag, Juli 09, 2004
Nie wäre es so wichtig wie heute
"Wer nicht mit hinreichender Sicherheit überschauen kann, welche ihn betreffende Informationen in bestimmten Bereichen seiner sozialen Umwelt bekannt sind, und wer das Wissen möglicher Kommunikationspartner nicht einigermaßen abzuschätzen vermag, kann in seiner Freiheit wesentlich gehemmt werden, aus eigener Selbstbestimmung zu planen oder zu entscheiden. Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wären eine Gesellschaftsordnung und eine diese ermöglichende Rechtsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß."
GerichtsUrteil zur Volkszählung (Anfang der 80er)
"Wer nicht mit hinreichender Sicherheit überschauen kann, welche ihn betreffende Informationen in bestimmten Bereichen seiner sozialen Umwelt bekannt sind, und wer das Wissen möglicher Kommunikationspartner nicht einigermaßen abzuschätzen vermag, kann in seiner Freiheit wesentlich gehemmt werden, aus eigener Selbstbestimmung zu planen oder zu entscheiden. Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wären eine Gesellschaftsordnung und eine diese ermöglichende Rechtsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß."
GerichtsUrteil zur Volkszählung (Anfang der 80er)
Donnerstag, Juli 08, 2004
Wie gesund sich Europäer fühlen und wie viel sie für Gesundheit ausgeben
Befragt wurden Bürger aus 13 europäischen Ländern.
Deutschland liegt bei den GesundheitsAusgaben - in PROZENT aller KonsumAusgaben - an fünfter Stelle - davor nur Griechenland, Portugal, Holland, Belgien.
Bei der Selbsteinschätzung der Gesundheit gab es jeweils zwei Abstufungen für positive und für negative Qualität (gut / sehr gut) und (befriedigend / schlecht bis sehr schlecht).
In fast allen Ländern der EU stuft die Mehrheit der Bürger ihren eigenen Gesundheitszustand als gut bis sehr gut ein. Lediglich in zwei Ländern nicht: Portugal und Deutschland.
Ihren eigenen GesundheitsZustand sogar als schlecht bis sehr schlecht schätzten mit dem Höchstwert von fast 20 % nur die Bevölkerung in Deutschland und Portugal ein - neben Italien (11%) die einzigen mit zweistelliger Zahl!
Quelle: Eurostat
Der Eindruck daraus, dass in Deutschland Leid, Elend und Siechtum zu Hause sind - schön kaschiert von materiellem Wohlstand - dieser statistische Eindruck wird auch von meiner eigenen Wahrnehmung gestützt.
Gehe ich durch die Strassen der Stadt, sehe ich auffällig viele Kranke und Elende - und ich selbst fühle mich auch so. Wobei die meisten sich vermutlich kaum auf die Strassen trauen oder es nicht mehr können.
Ich finde diesen Zustand hier zu Lande ein erbärmliches Zeugnis ethisch-moralischer Armut der Verantwortlichen für unser Gesundheitswesen (Ärzte, Funktionäre, Politiker). Was nützt der ganze materielle SchnickSchnack, wenn die Gesundheit mit Füszen getreten wird und vor die Hunde geht.
Der alte deutsche Verwertungs- und Verwurstungs-Gedanke der Nazizeit, Menschen als wirtschaftlich verwertbares oder wertloses Material zu sehen, herrscht immer noch in allzuvielen deutschen Köpfen. Ein faschistoides Land eben.
Befragt wurden Bürger aus 13 europäischen Ländern.
Deutschland liegt bei den GesundheitsAusgaben - in PROZENT aller KonsumAusgaben - an fünfter Stelle - davor nur Griechenland, Portugal, Holland, Belgien.
Bei der Selbsteinschätzung der Gesundheit gab es jeweils zwei Abstufungen für positive und für negative Qualität (gut / sehr gut) und (befriedigend / schlecht bis sehr schlecht).
In fast allen Ländern der EU stuft die Mehrheit der Bürger ihren eigenen Gesundheitszustand als gut bis sehr gut ein. Lediglich in zwei Ländern nicht: Portugal und Deutschland.
Ihren eigenen GesundheitsZustand sogar als schlecht bis sehr schlecht schätzten mit dem Höchstwert von fast 20 % nur die Bevölkerung in Deutschland und Portugal ein - neben Italien (11%) die einzigen mit zweistelliger Zahl!
Quelle: Eurostat
Der Eindruck daraus, dass in Deutschland Leid, Elend und Siechtum zu Hause sind - schön kaschiert von materiellem Wohlstand - dieser statistische Eindruck wird auch von meiner eigenen Wahrnehmung gestützt.
Gehe ich durch die Strassen der Stadt, sehe ich auffällig viele Kranke und Elende - und ich selbst fühle mich auch so. Wobei die meisten sich vermutlich kaum auf die Strassen trauen oder es nicht mehr können.
Ich finde diesen Zustand hier zu Lande ein erbärmliches Zeugnis ethisch-moralischer Armut der Verantwortlichen für unser Gesundheitswesen (Ärzte, Funktionäre, Politiker). Was nützt der ganze materielle SchnickSchnack, wenn die Gesundheit mit Füszen getreten wird und vor die Hunde geht.
Der alte deutsche Verwertungs- und Verwurstungs-Gedanke der Nazizeit, Menschen als wirtschaftlich verwertbares oder wertloses Material zu sehen, herrscht immer noch in allzuvielen deutschen Köpfen. Ein faschistoides Land eben.
Dienstag, Juli 06, 2004
Wahre Worte(Von hinten durch die Brust ins Auge)
"Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss.
Denn schließlich, die können sollen, müssen wollen dürfen."
(irgendwo aufgelesen)
"Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss.
Denn schließlich, die können sollen, müssen wollen dürfen."
(irgendwo aufgelesen)
Montag, Juli 05, 2004
Der hat Biss
"Solange wir die Funktionsweisen und die Wirkungen nicht kennen, muß von der Verwendung der Banane als Nahrungsmittel abgeraten werden. Hier wird dringendst empfohlen auf bewährte wissenschaftlich erforschte Produkte, wie den Doppel-Cheesburger von McBurger zu bestehen..."
"Sicherlich ist es beruhigend, daß die Wissenschaft Naturgesetze aufgestellt hat, auf die man sich leidlich verlassen kann. Der Irrtum dabei ist nur der, daß die Wissenschaft eben nicht Gesetzgeber für die Naturgesetze ist, sondern daß sie aus dem Verhalten der Natur Schlüsse gezogen hat."
Auszüge aus einer inzwischen leider nicht mehr existierenden Internetseite.
"Solange wir die Funktionsweisen und die Wirkungen nicht kennen, muß von der Verwendung der Banane als Nahrungsmittel abgeraten werden. Hier wird dringendst empfohlen auf bewährte wissenschaftlich erforschte Produkte, wie den Doppel-Cheesburger von McBurger zu bestehen..."
"Sicherlich ist es beruhigend, daß die Wissenschaft Naturgesetze aufgestellt hat, auf die man sich leidlich verlassen kann. Der Irrtum dabei ist nur der, daß die Wissenschaft eben nicht Gesetzgeber für die Naturgesetze ist, sondern daß sie aus dem Verhalten der Natur Schlüsse gezogen hat."
Auszüge aus einer inzwischen leider nicht mehr existierenden Internetseite.
Sonntag, Juli 04, 2004
Wie wahr
"Die Medizin hat in den letzten Jahren solche Fortschritte gemacht, dass es so gut wie keine gesunden Menschen mehr gibt !"
Diese und andere Weissheiten über unser Gesundheitswesen, wie zB die Erkenntnis, das ärztliche "Kunst" keine Kunst sei, sowie ein humorvoll-kritischer Erlebnisbericht als Patient Jenaer Ärzte, bei ihm
"Die Medizin hat in den letzten Jahren solche Fortschritte gemacht, dass es so gut wie keine gesunden Menschen mehr gibt !"
Diese und andere Weis
Donnerstag, Juli 01, 2004
Ha ha :
Professor Doktor Doktor honoris causa Klaus-Dieter Neander, Master of science in nursing, Direktor des Deutschen Instituts für Pflegehilfsmittelforschung und -beratung ist weder Professor, noch hat er jemals promoviert. Neander, einer der renommiertesten Pflegeforscher Deutschlands, ist in Wahrheit ein Hochstapler. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Göttingen ist der angebliche Forscher lediglich ein Krankenpfleger mit Zusatzausbildung.
Meldete www.spiegel.de am 1. April - nein - gestern.
Wer weiss wieviele Metzger tatsächlich als Chirurgen arbeiten. Andersrum wär besser.
Professor Doktor Doktor honoris causa Klaus-Dieter Neander, Master of science in nursing, Direktor des Deutschen Instituts für Pflegehilfsmittelforschung und -beratung ist weder Professor, noch hat er jemals promoviert. Neander, einer der renommiertesten Pflegeforscher Deutschlands, ist in Wahrheit ein Hochstapler. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Göttingen ist der angebliche Forscher lediglich ein Krankenpfleger mit Zusatzausbildung.
Meldete www.spiegel.de am 1. April - nein - gestern.
Wer weiss wieviele Metzger tatsächlich als Chirurgen arbeiten. Andersrum wär besser.
Freitag, Juni 25, 2004
Sing the body electric
Das Konto im Oberarm - Eine Diskothek in Barcelona bietet ihren Stammgästen MicroChipImplantate an
Zum siebten Jahrestag der Diskothek Baja Beach Club im spanischen Barcelona, können sich Stammgäste künftig einen Microchip in den Oberarm implantieren lassen. Der Vorteil: Bei Besuchen des Etablissements brauchen die Chipträger künftig weder ihren Ausweis einzustecken, noch ihr Portemonnaie mitzunehmen. Auf dem Microchip werden nicht nur relevante Personendaten gespeichert. Die Träger können Geld einzahlen und auf ihrem "VeriChip" gutschreiben lassen. Im Baja Beach Club ist endlich Schluss mit biergetränkten Euroscheinen und cocktailklebendem Wechselgeld. Wer sich in dem Club an Barcelonas Strandpromenade künftig einen Mai Thai bestellt, dem bucht das Barteam den Rechnungsbetrag gleich vom Oberarm ab.
Der komplette Artikel mit Fotos
Das Konto im Oberarm - Eine Diskothek in Barcelona bietet ihren Stammgästen MicroChipImplantate an
Zum siebten Jahrestag der Diskothek Baja Beach Club im spanischen Barcelona, können sich Stammgäste künftig einen Microchip in den Oberarm implantieren lassen. Der Vorteil: Bei Besuchen des Etablissements brauchen die Chipträger künftig weder ihren Ausweis einzustecken, noch ihr Portemonnaie mitzunehmen. Auf dem Microchip werden nicht nur relevante Personendaten gespeichert. Die Träger können Geld einzahlen und auf ihrem "VeriChip" gutschreiben lassen. Im Baja Beach Club ist endlich Schluss mit biergetränkten Euroscheinen und cocktailklebendem Wechselgeld. Wer sich in dem Club an Barcelonas Strandpromenade künftig einen Mai Thai bestellt, dem bucht das Barteam den Rechnungsbetrag gleich vom Oberarm ab.
Der komplette Artikel mit Fotos
Mittwoch, Juni 16, 2004
Freitag, Juni 11, 2004
Datenschützer
ermahnen zwar immer mal wieder, keine sensiblen Daten auf Computer-Festplatten zu speichern, und nennen dann als Beispiel das sattsam bekannte Trio: Kontonummern, PIN-Nummern und Passwörter, aber ich werde dann fast jedesmal sauer und wütend, weil ich mich frage, was das für Datenschützer sind, die entweder nicht wissen oder trotz Wissen nicht sagen, dass eben auch ganze Texte sensibel sind, resp. sensible Daten enthalten. Wer möchte denn, dass seine GeschäftsPost oder private Briefe via Internet von der Festplatte gelesen werden?
Vielleicht ist aber auch eine Verwechslung/eine Missverständnis Grund für diese Undeutlichkeit: Während der gemeine User unter Daten vielleicht wirklich nur Zahlen versteht, meinen Experten und Insider wenn sie von Daten sprechen, damit wohl eher Dateien, die bekanntlich Bilder und/oder Texte enthalten können.
Bei modernen Betriebsystemen, wie Win XP ist das heimliche Lesen fremder Festplatten sicher schwieriger als bei allen Vorgängern mit FAT32, aber dennoch scheinen auf kaum einer Festplatte die Daten wirklich sicher. Was sich im RAM befindet ohnehin nicht.
ermahnen zwar immer mal wieder, keine sensiblen Daten auf Computer-Festplatten zu speichern, und nennen dann als Beispiel das sattsam bekannte Trio: Kontonummern, PIN-Nummern und Passwörter, aber ich werde dann fast jedesmal sauer und wütend, weil ich mich frage, was das für Datenschützer sind, die entweder nicht wissen oder trotz Wissen nicht sagen, dass eben auch ganze Texte sensibel sind, resp. sensible Daten enthalten. Wer möchte denn, dass seine GeschäftsPost oder private Briefe via Internet von der Festplatte gelesen werden?
Vielleicht ist aber auch eine Verwechslung/eine Missverständnis Grund für diese Undeutlichkeit: Während der gemeine User unter Daten vielleicht wirklich nur Zahlen versteht, meinen Experten und Insider wenn sie von Daten sprechen, damit wohl eher Dateien, die bekanntlich Bilder und/oder Texte enthalten können.
Bei modernen Betriebsystemen, wie Win XP ist das heimliche Lesen fremder Festplatten sicher schwieriger als bei allen Vorgängern mit FAT32, aber dennoch scheinen auf kaum einer Festplatte die Daten wirklich sicher. Was sich im RAM befindet ohnehin nicht.
Dienstag, Juni 08, 2004
deutsches Gesundheitswesen zu arztlastig
Nach Ansicht von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist das deutsche Gesundheitswesen „zu arztlastig“. Viele Aufgaben sollten an andere Gesundheitsberufe weitergegeben werden, sagte Schmidt am 4. Juni auf dem Kongress „Medizin und Gesundheit“ in Berlin.
Im Beisein ihrer finnischen Amtskollegin betonte die SPD-Politikerin, pro 100 000 Einwohner gebe es in Finnland 78 Hebammen (in Deutschland: 11), 2160 Krankenschwestern (Deutschland: 950). In Deutschland seien hingegen pro 100 000 Einwohner rund 50 Ärzte mehr vorhanden.
Und das kostet. Geld und Gesundheit. Denn bekanntlich schaffen und sichern sich Ärzte ihren Bedarf und Nachschub an Patienten selbst. Dass es denen nicht um ihre Patienten, sondern primär ums Geld geht, sieht man allein schon daran, dass es trotz der o.g. Überversorgung mit Ärzten dennoch auch Gebiete mit Ärztemangel gibt.
Nach Ansicht von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist das deutsche Gesundheitswesen „zu arztlastig“. Viele Aufgaben sollten an andere Gesundheitsberufe weitergegeben werden, sagte Schmidt am 4. Juni auf dem Kongress „Medizin und Gesundheit“ in Berlin.
Im Beisein ihrer finnischen Amtskollegin betonte die SPD-Politikerin, pro 100 000 Einwohner gebe es in Finnland 78 Hebammen (in Deutschland: 11), 2160 Krankenschwestern (Deutschland: 950). In Deutschland seien hingegen pro 100 000 Einwohner rund 50 Ärzte mehr vorhanden.
Und das kostet. Geld und Gesundheit. Denn bekanntlich schaffen und sichern sich Ärzte ihren Bedarf und Nachschub an Patienten selbst. Dass es denen nicht um ihre Patienten, sondern primär ums Geld geht, sieht man allein schon daran, dass es trotz der o.g. Überversorgung mit Ärzten dennoch auch Gebiete mit Ärztemangel gibt.
Heimlich illegale Testreihen an Gießener Klinikpatienten? Daten für den Doktortitel?
Dazu ein paar seriöse Links
www.tagesschau.de
www.hr-online.de
Hier hatte ich ursprünglich auch zu zwei Artikeln beim www.aerzteblatt.de verlinkt
Diese beiden Links laufen aber mitlerweile ins Leere, die Artikel sind offenbar gelöscht. Geschichtsklitterung durch Verdrängung negativer Erinnerungen aus dem elektronischen Gedächtnis, nennt man sowas wohl.
Dazu ein paar seriöse Links
www.tagesschau.de
www.hr-online.de
Hier hatte ich ursprünglich auch zu zwei Artikeln beim www.aerzteblatt.de verlinkt
Diese beiden Links laufen aber mitlerweile ins Leere, die Artikel sind offenbar gelöscht. Geschichtsklitterung durch Verdrängung negativer Erinnerungen aus dem elektronischen Gedächtnis, nennt man sowas wohl.
Aus den Online-Texten der ZDF-Reihe:
Medizin ohne Menschlichkeit - NS-Ärzte zwischen Ideologie, Wissenschaft und Moral
Aktuellen Umfragen zufolge, unter anderem an der Berliner Humboldt-Universität, weiß kaum ein Medizinstudent, dass sich die deutsche Ärzteschaft weit mehr als die Durchschnittsbevölkerung nationalsozialistisch organisiert und engagiert hat.
Auch in der breiteren Öffentlichkeit herrscht der Eindruck vor, dass die medizinischen Verbrechen im Nationalsozialismus nur von einigen wenigen gewissenlosen Ärzten begangen wurden, die sich von der NS-Ideologie hatten verführen lassen.
Die Wirklichkeit sieht aber anders aus: Viele deutsche Ärzte - so bilanziert der Medizinhistoriker Till Bastian - hätten sich im Ersten Weltkrieg schon "an energisches 'Durchgreifen' und Missachtung der Patientenrechte gewöhnt" und sich später den "nationalsozialistischen Herrschern bereitwillig, ja begeistert angedient".
Schon bald nach 1933 drängen die Mediziner eifrig in die NSDAP.
Im Bundesarchiv Berlin befindet sich die Mitgliederkartei der NSDAP. Heute weiß man, dass drei Viertel der Ärzteschaft in Nazi-Organisationen waren. Auch die Ärzte werden zu Hitlers Helfern, zu Vollstreckern der Rassenideologie.
Nach 1945 wiederum tauschten viele Ärzte den befleckten weißen Kittel gegen eine blütenweiße Weste und machten erneut Karriere.
Es kann nicht überraschen, dass gerade in einem Fach, das in Verbindung mit dem Eid des Hippokrates gern zur Verklärung und Idealisierung herangezogen wird, besonders wenig Neigung zur Gewissenserforschung bestand.
Auch die Geschichte der Medizin im "Dritten Reich" kennt Zwischentöne. So gab es auch Forschung, die international geachtet war, und ein Gesundheitssystem, das später in Teilen (zum Beispiel die Gesundheitsämter und einzelne Prophylaxemaßnahmen) übernommen wurde.
Freilich selbst hier: Fragt man nach den Motiven, so stand die Gesundheit des "Volkskörpers" und der Rasse im Mittelpunkt, und was die Ärzte angeht, so bleibt die ernüchternde Erkenntnis, dass sich der allergrößte Teil der Ärzteschaft gleichschalten ließ. Und viele Ärzte sahen tatenlos zu, wie ihre jüdischen Kollegen die Praxen schließen mussten und der Verfolgung ausgesetzt waren.
Folgt man den Spuren der Ärzte und ihrer Taten, so ergibt sich eine Topographie des Terrors und Todes.
Bereits im Juli 1933 wird das Reichsgesetz "zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" verkündet. Durch Zwangssterilisationen sollen "Schwachsinnige", Schwerbehinderte, Blinde und Taube unfruchtbar gemacht werden.
Das Gesetz löst eine große Anzeigenflut aus. "Erbgesundheitsgerichte" entscheiden über Anträge auf Unfruchtbarmachung, die aus den Gesundheitsämtern eingehen. Nach Pseudotests heißt es in den meisten Fällen nach wenigen Minuten: "Der oben genannte Proband ist unfruchtbar zu machen."
Etwa 400.000 Männer und Frauen werden von Ärzten sterilisiert.
Vor dem Nürnberger Gericht mussten sich Mediziner wegen Sterilisationsexperimenten verantworten, die in den Konzentrationslagern Auschwitz und Ravensbrück durchgeführt wurden. Grausame Versuche, von denen die meisten tödlich endeten. Arzte suchten nach schnellen Sterilisationsmethoden. Himmler plante, 30 Millionen Slawen zu sterilisieren.
Anfang 1940 beginnen die Euthanasiemorde, organisiert und unter strengster Geheimhaltung.
Auch Kinder werden zu Opfern. Zum Beispiel in der Baumgartner Höhe, dem Psychiatrischen Krankenhaus der Stadt Wien. Ein Forschungsteam hat nun die Hinterlassenschaften eines grausamen Kindermordes identifiziert: Gewebeschnitte, Gehirne, Rückenmark von fast 600 Kindern. Heute kennt man alle Namen der Kinder und hat ihre Überreste in einem Ehrengrab beigesetzt. Das Nürnberger Gericht warf Brandt vor, an der Verwaltung der Kindereuthanasie im Reich beteiligt gewesen zu sein.
Ende der Zitate aus dem Online-Angebot des ZDF über Ärzte unterm Hakenkreuz
Medizin ohne Menschlichkeit - NS-Ärzte zwischen Ideologie, Wissenschaft und Moral
Aktuellen Umfragen zufolge, unter anderem an der Berliner Humboldt-Universität, weiß kaum ein Medizinstudent, dass sich die deutsche Ärzteschaft weit mehr als die Durchschnittsbevölkerung nationalsozialistisch organisiert und engagiert hat.
Auch in der breiteren Öffentlichkeit herrscht der Eindruck vor, dass die medizinischen Verbrechen im Nationalsozialismus nur von einigen wenigen gewissenlosen Ärzten begangen wurden, die sich von der NS-Ideologie hatten verführen lassen.
Die Wirklichkeit sieht aber anders aus: Viele deutsche Ärzte - so bilanziert der Medizinhistoriker Till Bastian - hätten sich im Ersten Weltkrieg schon "an energisches 'Durchgreifen' und Missachtung der Patientenrechte gewöhnt" und sich später den "nationalsozialistischen Herrschern bereitwillig, ja begeistert angedient".
Schon bald nach 1933 drängen die Mediziner eifrig in die NSDAP.
Im Bundesarchiv Berlin befindet sich die Mitgliederkartei der NSDAP. Heute weiß man, dass drei Viertel der Ärzteschaft in Nazi-Organisationen waren. Auch die Ärzte werden zu Hitlers Helfern, zu Vollstreckern der Rassenideologie.
Nach 1945 wiederum tauschten viele Ärzte den befleckten weißen Kittel gegen eine blütenweiße Weste und machten erneut Karriere.
Es kann nicht überraschen, dass gerade in einem Fach, das in Verbindung mit dem Eid des Hippokrates gern zur Verklärung und Idealisierung herangezogen wird, besonders wenig Neigung zur Gewissenserforschung bestand.
Auch die Geschichte der Medizin im "Dritten Reich" kennt Zwischentöne. So gab es auch Forschung, die international geachtet war, und ein Gesundheitssystem, das später in Teilen (zum Beispiel die Gesundheitsämter und einzelne Prophylaxemaßnahmen) übernommen wurde.
Freilich selbst hier: Fragt man nach den Motiven, so stand die Gesundheit des "Volkskörpers" und der Rasse im Mittelpunkt, und was die Ärzte angeht, so bleibt die ernüchternde Erkenntnis, dass sich der allergrößte Teil der Ärzteschaft gleichschalten ließ. Und viele Ärzte sahen tatenlos zu, wie ihre jüdischen Kollegen die Praxen schließen mussten und der Verfolgung ausgesetzt waren.
Folgt man den Spuren der Ärzte und ihrer Taten, so ergibt sich eine Topographie des Terrors und Todes.
Bereits im Juli 1933 wird das Reichsgesetz "zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" verkündet. Durch Zwangssterilisationen sollen "Schwachsinnige", Schwerbehinderte, Blinde und Taube unfruchtbar gemacht werden.
Das Gesetz löst eine große Anzeigenflut aus. "Erbgesundheitsgerichte" entscheiden über Anträge auf Unfruchtbarmachung, die aus den Gesundheitsämtern eingehen. Nach Pseudotests heißt es in den meisten Fällen nach wenigen Minuten: "Der oben genannte Proband ist unfruchtbar zu machen."
Etwa 400.000 Männer und Frauen werden von Ärzten sterilisiert.
Vor dem Nürnberger Gericht mussten sich Mediziner wegen Sterilisationsexperimenten verantworten, die in den Konzentrationslagern Auschwitz und Ravensbrück durchgeführt wurden. Grausame Versuche, von denen die meisten tödlich endeten. Arzte suchten nach schnellen Sterilisationsmethoden. Himmler plante, 30 Millionen Slawen zu sterilisieren.
Anfang 1940 beginnen die Euthanasiemorde, organisiert und unter strengster Geheimhaltung.
Auch Kinder werden zu Opfern. Zum Beispiel in der Baumgartner Höhe, dem Psychiatrischen Krankenhaus der Stadt Wien. Ein Forschungsteam hat nun die Hinterlassenschaften eines grausamen Kindermordes identifiziert: Gewebeschnitte, Gehirne, Rückenmark von fast 600 Kindern. Heute kennt man alle Namen der Kinder und hat ihre Überreste in einem Ehrengrab beigesetzt. Das Nürnberger Gericht warf Brandt vor, an der Verwaltung der Kindereuthanasie im Reich beteiligt gewesen zu sein.
Ende der Zitate aus dem Online-Angebot des ZDF über Ärzte unterm Hakenkreuz
Ärztliche LippenBekenntnisse
Immer mal wieder sprechen sich die Standesvertreter der deutschen Ärzteschaft für irgendwelche ethisch tollen Dinge und gegen ethisch unschöne Dinge aus. Sei es gegen Sterbehilfe. Oder Klonen und embryonale StammzellenForschung oder was auch immer.
Vor Jahren - so erinnere ich mich noch ziemlich gut - lief eine Meldung durch die hiesigen Medien, dass Niederländische Urologen einem Mann seinen Penis verlängert hätten. Daraufhin ging ein Raunen der Empörung durch die deutsche Urologenszene - sowas würde man hier niemals machen, weil diese Operation viel zu riskant und ohnehin nur eine optische Täuschung sei, und sowas ethisch Verwerfliches würde kein deutscher Urologe tun - jedenfalls lehnen alle relevanten Organisationen sowas hierzulande einhellig ab.
Ich weiss aber zuverlässig, dass mindestens ein deutscher Medizin-Professor eine solche Op durchgeführt hat - ohne Einverständnis des Patienten. Entweder um einem assistierenden Doktoranden eine für seinen Facharztschein nötige Op schnell zu ermöglichen - oder aber um einen schwerwiegenden anderen Nebeneingriff zu vertuschen.
Dieses Verbrechen als Einzelfall ab zu tun, greift deswegen nicht, weil es dann ja eigentlich ein Leichtes sein müsste, diesen Einzelfall ohne zu Zaudern gutachterlich aufzudecken. Tatsächlich lief der Patient gegen eine Mauer des Schweigens, der gegenseitigen Gefälligkeiten und des Vertuschens.
Wenn so ein Fall eines immerhin Professors, der mehrere Fachbücher verfasst hat, unter der Decke des schönen Scheins bleiben kann - dann ist von einer erheblichen Dunkelziffer weiterer solcher Medizinverbrechen aus zu gehen, die auch unaufgedeckt bleiben, und die womöglich schon der kühle Rasen deckt.
Darum ist mir persönlich eine holländische oder sonstwelche Ärzteschaft lieber, die offen sagt was sie tut oder beabsichtigt zu tun, damit das gesellschaftlich offen ausdiskutiert wird - auch wenn das Ergebnis dann nicht der ethischen Blümchenwelt mancher Zeitgenossen entspricht - aber das Ganze ist transparent und ehrlich. Und besser als so eine verlogene Show der deutschen Mediziner, wo hinter den ethisch hohen PappKulissen dann im Verborgenen brutal und menschenverachtend gegen Patienten gehandelt wird. Und kein Insider traut sich dann, Missbrauch zu bestätigen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Immer mal wieder sprechen sich die Standesvertreter der deutschen Ärzteschaft für irgendwelche ethisch tollen Dinge und gegen ethisch unschöne Dinge aus. Sei es gegen Sterbehilfe. Oder Klonen und embryonale StammzellenForschung oder was auch immer.
Vor Jahren - so erinnere ich mich noch ziemlich gut - lief eine Meldung durch die hiesigen Medien, dass Niederländische Urologen einem Mann seinen Penis verlängert hätten. Daraufhin ging ein Raunen der Empörung durch die deutsche Urologenszene - sowas würde man hier niemals machen, weil diese Operation viel zu riskant und ohnehin nur eine optische Täuschung sei, und sowas ethisch Verwerfliches würde kein deutscher Urologe tun - jedenfalls lehnen alle relevanten Organisationen sowas hierzulande einhellig ab.
Ich weiss aber zuverlässig, dass mindestens ein deutscher Medizin-Professor eine solche Op durchgeführt hat - ohne Einverständnis des Patienten. Entweder um einem assistierenden Doktoranden eine für seinen Facharztschein nötige Op schnell zu ermöglichen - oder aber um einen schwerwiegenden anderen Nebeneingriff zu vertuschen.
Dieses Verbrechen als Einzelfall ab zu tun, greift deswegen nicht, weil es dann ja eigentlich ein Leichtes sein müsste, diesen Einzelfall ohne zu Zaudern gutachterlich aufzudecken. Tatsächlich lief der Patient gegen eine Mauer des Schweigens, der gegenseitigen Gefälligkeiten und des Vertuschens.
Wenn so ein Fall eines immerhin Professors, der mehrere Fachbücher verfasst hat, unter der Decke des schönen Scheins bleiben kann - dann ist von einer erheblichen Dunkelziffer weiterer solcher Medizinverbrechen aus zu gehen, die auch unaufgedeckt bleiben, und die womöglich schon der kühle Rasen deckt.
Darum ist mir persönlich eine holländische oder sonstwelche Ärzteschaft lieber, die offen sagt was sie tut oder beabsichtigt zu tun, damit das gesellschaftlich offen ausdiskutiert wird - auch wenn das Ergebnis dann nicht der ethischen Blümchenwelt mancher Zeitgenossen entspricht - aber das Ganze ist transparent und ehrlich. Und besser als so eine verlogene Show der deutschen Mediziner, wo hinter den ethisch hohen PappKulissen dann im Verborgenen brutal und menschenverachtend gegen Patienten gehandelt wird. Und kein Insider traut sich dann, Missbrauch zu bestätigen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Montag, Juni 07, 2004
Ich kriege Panik, wenn ich weiße Kittel sehe, sagt eine junge ehemalige Zahnärztin.
Nach dem Lesen des Artikels kann ich das noch besser verstehen.
Nach dem Lesen des Artikels kann ich das noch besser verstehen.
Ärzte täuschten Laser-OPs vor, meldet http://www.wdr.de
--
Apotheker rechneten nicht-vorhandene Arzneien ab - berichtet www.spiegel.de
Deutschlands Apotheker fahren im Durchschnitt einen Gewinn vor Steuern von über 100 000 Euro jährlich ein - und das bei einer Apothekendichte, die zu den höchsten der Welt zählt.
Gut 6000 Apotheken, so der Bremer Sozialforscher Gerd Glaeske, seien hier zu Lande schlicht "überflüssig".
Zusammen mit der Betrugsumme macht das fast eine Milliarde Euro, die der Solidargemeinschaft verloren gehen.
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Apotheker rechneten nicht-vorhandene Arzneien ab - berichtet www.spiegel.de
Deutschlands Apotheker fahren im Durchschnitt einen Gewinn vor Steuern von über 100 000 Euro jährlich ein - und das bei einer Apothekendichte, die zu den höchsten der Welt zählt.
Gut 6000 Apotheken, so der Bremer Sozialforscher Gerd Glaeske, seien hier zu Lande schlicht "überflüssig".
Zusammen mit der Betrugsumme macht das fast eine Milliarde Euro, die der Solidargemeinschaft verloren gehen.
Samstag, Juni 05, 2004
Ballack ist cool - und sieht sowas von fit aus ...
Ich finde eh, dass die Ossis irgendwie alle gesünder sind - oder zumindest auf mich so wirken - als die Wessis. Woran mag das liegen? Vielleicht weil die nicht so viel Ernährungs-Müll in den SupermarktRegalen zur Auswahl drüben hatten?
Und/oder weil das DDR-GesundheitsWesen womöglich besser war als das kapitalistische?
Mal so theoretisierend, was könnte das hiesige kapitalistische Medizinwesen vom DDR-GesundheitsWesen unterschieden haben.
Das kapitalistische Medizinwesen ist weitestgehend privatisiert und am Gewinn orientiert. Die niedergelassenen und die Klinik-Ärzte brauchen eine wiederholt krank werdende Gemeinde - mit Gesunden könnten sie kein Geld verdienen - und sie haben weitgehende Therapiefreiheit. Jeder kranke Patient ist ein Überbringer von geldwerten AbrechnungsPunkten auf der ChipKarte und ExperimentierFutter für den gigantischen Hunger des medizinisch industriellen Komplexes.
Der Bürger resp. kranke Patient ist quasi eine Art Eigentum der Ärzteschaft - sie bestimmt, was wie mit Patienten geschieht. Der deutsche Staat hält sich weitgehend raus. Op-Sääle sind noch allzu oft quasi rechtsfreie Räume. Der Ärztestand ein Staat im Staate - mit eigenen Gesetzen und Regeln.
Die kranken Bürger als schwache soziale Gruppe mit schlechter wirtschaftlicher Verwertbarkeit werden dann zugunsten des LeistungsKomplexes Medizinwesen, für eine wirtschaftlich starke Gruppe - die Ärzte - verwertet. Im Sinne des StaatsEtats also eine scheinbar gute Sache.
Im DDR-Medizinwesen gab es vermutlich striktere therapeutische Richtlinien, die sich wohl daran orientierten, die Bürger möglichst nachhaltig leistungsfähig und damit wirtschaftlich optimal einsetzbar zu erhalten.
Also mit möglichst wenig Aufwand, möglichst lange, möglichst gesunde Bürger. Das ist eigentlich ganz im Sinne jedes Patienten - mit einem kleinen Einwand - nämlich dass man als Mensch nicht nur nach wirtschaftlicher Verwertbarkeit bewertet und behandelt werden möchte.
Dennoch halte ich dieses sozialistische Prinzip für bekömmlicher für die Patienten. Der Staat hatte Interesse am gesunden Bürger und sah dazu den Ärzten auf die Finger, schaute ihnen bei ihrem Tun über die Schultern. Die Ärzteschaft in der DDR war vermutlich keine autonom agierende Gruppe wie hier im Kapitalismus, sondern musste sich dem staatlichen Interesse an möglichst gesunden Bürgern orientieren. Problem dabei ist natürlich, dass staatliche Interessen im Einzelfall mit dem persönlichen Patientinteresse kollidieren konnte - zB bei politisch abweichenden Haltungen.
Aber das Problem haben wir hier im Kapitalismus womöglich sogar noch extremer. Die überwiegend rechts orientierte Ärztschaft ist eine Gefahr für ideologisch erkennbar abweichende, rebellische Patienten. Also in dieser Hinsicht war die DDR-Medizin wohlmöglich weniger riskant als die hiesige kapitalistische.
Weil die MedizinIndustrie der DDR klein und schwach war, gab es wohl auch nicht diesen enormen Experimentier- und Verwertungs-Hunger auf Patienten, wie im Kapitalismus. Also ein Gesundheitswesen, dass für die Bürger und Patienten gut - aber für Wirtschaft und Export schlecht war.
Im Kapitalismus ist es umgekehrt: Der medizinisch-industrielle Komplex als Jobmotor und gigantischer Wirtschaftsfaktor mit enormem Exportpotenzial einerseits - auf der anderen Seite die weitestgehend schutzlosen und effektiv rechtlosen Patienten als Verwertungsmasse für diesen Medizinbetrieb, der mit einem Gesundheitswesen eigentlich nichts zu tun hat und diesen Namen nur als euphemistische Tarnung trägt. Pervers - dass grade in einem vermeintlichen Land der Grund- und Menschenrechte, diese vom Medizinwesen ausgehöhlt und eigentlich ad absurdum geführt werden.
Und eine Bevölkerung, die noch nie aus eigener Kraft und Charakterstärke eine Revolution für ihre Grundrechte geschafft hat. Nicht zu Zeiten der französichen Revolution, nicht zur Zeit der NaziHerrschaft und auch nicht danach, als das faschistische Justiz- und Medizinwesen sich fast nahtlos in die bundesrepublikanische Wirklichkeit fortsetzte. Die hiesige Bevölkerung hat sich noch immer für wirtschaftliche Stärke und gegen menschliche Schwäche entschieden. Vielleicht ist es das, was auch heute noch viele Niederländer und Briten und andere Nationen die Deutschen als Nazis und geduckte graumausige Langweiler und MöchtegernHerrenmenschen ansehen, die nur an Geld und persönlichen oder nationalen Sieg denken.
Wie könnte ein Gesundheitswesen aussehen, dass diesen Namen mit Berechtigung trägt. Vielleicht eine gelungene Kombination aus dem der DDR und dem hiesigen. Die Grundprinzipien des DDR-Systems plus des westlichen Überbaus der Individual- und Grund- und Menschenrechte - also das, was über das rein wirtschafltich Verwertbare hinausgeht - wie die persönliche Befindlichkeit - die aber eben auch wirtschaflich verwertbar ist, in dem Sinne, dass dieser Wellnessbereich angeboten und privat abrechenbar ist.
Ich finde eh, dass die Ossis irgendwie alle gesünder sind - oder zumindest auf mich so wirken - als die Wessis. Woran mag das liegen? Vielleicht weil die nicht so viel Ernährungs-Müll in den SupermarktRegalen zur Auswahl drüben hatten?
Und/oder weil das DDR-GesundheitsWesen womöglich besser war als das kapitalistische?
Mal so theoretisierend, was könnte das hiesige kapitalistische Medizinwesen vom DDR-GesundheitsWesen unterschieden haben.
Das kapitalistische Medizinwesen ist weitestgehend privatisiert und am Gewinn orientiert. Die niedergelassenen und die Klinik-Ärzte brauchen eine wiederholt krank werdende Gemeinde - mit Gesunden könnten sie kein Geld verdienen - und sie haben weitgehende Therapiefreiheit. Jeder kranke Patient ist ein Überbringer von geldwerten AbrechnungsPunkten auf der ChipKarte und ExperimentierFutter für den gigantischen Hunger des medizinisch industriellen Komplexes.
Der Bürger resp. kranke Patient ist quasi eine Art Eigentum der Ärzteschaft - sie bestimmt, was wie mit Patienten geschieht. Der deutsche Staat hält sich weitgehend raus. Op-Sääle sind noch allzu oft quasi rechtsfreie Räume. Der Ärztestand ein Staat im Staate - mit eigenen Gesetzen und Regeln.
Die kranken Bürger als schwache soziale Gruppe mit schlechter wirtschaftlicher Verwertbarkeit werden dann zugunsten des LeistungsKomplexes Medizinwesen, für eine wirtschaftlich starke Gruppe - die Ärzte - verwertet. Im Sinne des StaatsEtats also eine scheinbar gute Sache.
Im DDR-Medizinwesen gab es vermutlich striktere therapeutische Richtlinien, die sich wohl daran orientierten, die Bürger möglichst nachhaltig leistungsfähig und damit wirtschaftlich optimal einsetzbar zu erhalten.
Also mit möglichst wenig Aufwand, möglichst lange, möglichst gesunde Bürger. Das ist eigentlich ganz im Sinne jedes Patienten - mit einem kleinen Einwand - nämlich dass man als Mensch nicht nur nach wirtschaftlicher Verwertbarkeit bewertet und behandelt werden möchte.
Dennoch halte ich dieses sozialistische Prinzip für bekömmlicher für die Patienten. Der Staat hatte Interesse am gesunden Bürger und sah dazu den Ärzten auf die Finger, schaute ihnen bei ihrem Tun über die Schultern. Die Ärzteschaft in der DDR war vermutlich keine autonom agierende Gruppe wie hier im Kapitalismus, sondern musste sich dem staatlichen Interesse an möglichst gesunden Bürgern orientieren. Problem dabei ist natürlich, dass staatliche Interessen im Einzelfall mit dem persönlichen Patientinteresse kollidieren konnte - zB bei politisch abweichenden Haltungen.
Aber das Problem haben wir hier im Kapitalismus womöglich sogar noch extremer. Die überwiegend rechts orientierte Ärztschaft ist eine Gefahr für ideologisch erkennbar abweichende, rebellische Patienten. Also in dieser Hinsicht war die DDR-Medizin wohlmöglich weniger riskant als die hiesige kapitalistische.
Weil die MedizinIndustrie der DDR klein und schwach war, gab es wohl auch nicht diesen enormen Experimentier- und Verwertungs-Hunger auf Patienten, wie im Kapitalismus. Also ein Gesundheitswesen, dass für die Bürger und Patienten gut - aber für Wirtschaft und Export schlecht war.
Im Kapitalismus ist es umgekehrt: Der medizinisch-industrielle Komplex als Jobmotor und gigantischer Wirtschaftsfaktor mit enormem Exportpotenzial einerseits - auf der anderen Seite die weitestgehend schutzlosen und effektiv rechtlosen Patienten als Verwertungsmasse für diesen Medizinbetrieb, der mit einem Gesundheitswesen eigentlich nichts zu tun hat und diesen Namen nur als euphemistische Tarnung trägt. Pervers - dass grade in einem vermeintlichen Land der Grund- und Menschenrechte, diese vom Medizinwesen ausgehöhlt und eigentlich ad absurdum geführt werden.
Und eine Bevölkerung, die noch nie aus eigener Kraft und Charakterstärke eine Revolution für ihre Grundrechte geschafft hat. Nicht zu Zeiten der französichen Revolution, nicht zur Zeit der NaziHerrschaft und auch nicht danach, als das faschistische Justiz- und Medizinwesen sich fast nahtlos in die bundesrepublikanische Wirklichkeit fortsetzte. Die hiesige Bevölkerung hat sich noch immer für wirtschaftliche Stärke und gegen menschliche Schwäche entschieden. Vielleicht ist es das, was auch heute noch viele Niederländer und Briten und andere Nationen die Deutschen als Nazis und geduckte graumausige Langweiler und MöchtegernHerrenmenschen ansehen, die nur an Geld und persönlichen oder nationalen Sieg denken.
Wie könnte ein Gesundheitswesen aussehen, dass diesen Namen mit Berechtigung trägt. Vielleicht eine gelungene Kombination aus dem der DDR und dem hiesigen. Die Grundprinzipien des DDR-Systems plus des westlichen Überbaus der Individual- und Grund- und Menschenrechte - also das, was über das rein wirtschafltich Verwertbare hinausgeht - wie die persönliche Befindlichkeit - die aber eben auch wirtschaflich verwertbar ist, in dem Sinne, dass dieser Wellnessbereich angeboten und privat abrechenbar ist.
Montag, Mai 31, 2004
Arztkontakt ist die häufigste Todesursache - vor Herzinfarkt, Suizid und Verkehrsunfall,
laut Studien aus den USA, sagt ein Wiesbadener Arzt selbst, in einem lesenswert positiven Artikel: Es gibt zu viel Medizin
Erinnert mich an eine Bemerkung von Günter Jauch vor Jahren bei Maischberger auf ntv, wohl auf die Frage nach seiner Befindlichkeit, er meinte, es gehe ihm prima, denn er halte sich von Ärzten fern, gehe ihnen möglichst aus dem Weg.
Aus leider eigener Erfahrung muss ich o.g. leider bestätigen. So war beispielsweise der Tenor resp. die Argumentation in einem ärztlichen Gutachten derart, dass ich den Eindruck hatte, die Mediziner sehen es selbst so, wer sich ihnen als Patient anvertraut, begiebt sich freiwillig in einen Raubtierkäfig oder eine Gehege mit wilden Wölfen und hat also selbst Schuld, wenn er gefressen oder nur noch als Fleischklumpen "gerettet" wird.
Die offenbar unantastbare Autonomie des Ärztestandes hatte auch
Er
schonmal thematisiert(leider dort nicht mehr aktuell)
Man braucht sich dazu auch nur mal die Verlautbarungen beispielsweise der Bundesärztekammer bezüglich Patientenrechte/Patientenschutz zu Gemüte führen - dann bekommt man eine Ahnung, welch Geistes Kinder dort für die bekannten Probleme sorgen.
Noch augenfälliger zeigen einem ein paar interessierte Blicke in VeranstaltungsKalender ärztlicher Kongresse und Tagungen, wo der Hase im Pfeffer liegt und es lässt einem die Haare zu Berge stehen, bzw das kalte Grauen schleicht sich ein. Das technoide Reden dieser Leute erinnert mich eher an das Fachgesimpel von Ingenieuren oder Physikern, als das von Ärzten. Wer will sich von solchen androidenhaften Robodocs behandeln lassen? Ich jedenfalls nicht! Kein Vorurteil - das ist bittere Erfahrung!
Bald kommt die sog. elektronische Gesundheitskarte und ich lese dazu in einem Text vom BundesGesundheitsMinisterium, dass die bereits stark im Medizinwesen verbreitete Telematik noch weiter ausgebaut werden soll, so dass alle Kliniken und Arztpraxen, und wohl auch Forschungseinrichtungen, vollständig miteinander verbunden sind. Es gebe bereits Grundsteine dafür, im Rahmen europäischer Projekte, wie etwa TrustHealth und PICNIC.
Dabei entsteht vor meinem inneren Auge das Bild eines gigantischen und perfekt vernetzten Medizin-Apparates - Deutschland weit, Europa weit, Welt weit - mit allen AnsatzMöglichkeiten zur Einflussnahme auf das, was menschliches Leben ausmacht und reguliert: Künstliche Befruchtung, vorgeburtliche Diagnostik, Gebärklinik, Soziologie, Psychologie, Neurologie, Arzneikunde, Chirurgie, Quarantäneabteilung, Sterbeabteilung und noch vieles mehr - und sämtliche Daten, Informationen, Meinungen, Urteile, die jemals von irgend einem Medizin-Insider über einen Patienten oder eine Patientin erhoben, aufgeschrieben und ins System eingegeben werden, sind an jedem Ort in Deutschland und Europa verfügbar.
Auf der anderen Seite liegt, steht oder sitzt der Patient mit einem gesundheitlichen Problem, und möchte gesund werden. Noch dazu wird das sog. Ärzte-Hopping nicht gerne gesehen und soll ausgebremst werden. Wozu braucht es da diesen gigantischen vernetzten MachtApparat?
Mein Fazit: Das Medizinwesen ist nicht für die Bürger da, sondern die Bürger stehen dem sich weltweit vernetzenden Medizinwesen zur Verfügung - egal wo er sich aufhält. Perfekt kontollierbare Verfügungsmasse also. Statt als Kanonenfutter für einen kriegerischen Staat, nun als selektierbare Forschungs-, Übungs-, und Verwertungsmasse für den medizinisch-industriellen Machtkomplex.
laut Studien aus den USA, sagt ein Wiesbadener Arzt selbst, in einem lesenswert positiven Artikel: Es gibt zu viel Medizin
Erinnert mich an eine Bemerkung von Günter Jauch vor Jahren bei Maischberger auf ntv, wohl auf die Frage nach seiner Befindlichkeit, er meinte, es gehe ihm prima, denn er halte sich von Ärzten fern, gehe ihnen möglichst aus dem Weg.
Aus leider eigener Erfahrung muss ich o.g. leider bestätigen. So war beispielsweise der Tenor resp. die Argumentation in einem ärztlichen Gutachten derart, dass ich den Eindruck hatte, die Mediziner sehen es selbst so, wer sich ihnen als Patient anvertraut, begiebt sich freiwillig in einen Raubtierkäfig oder eine Gehege mit wilden Wölfen und hat also selbst Schuld, wenn er gefressen oder nur noch als Fleischklumpen "gerettet" wird.
Die offenbar unantastbare Autonomie des Ärztestandes hatte auch
Er
schonmal thematisiert(leider dort nicht mehr aktuell)
Man braucht sich dazu auch nur mal die Verlautbarungen beispielsweise der Bundesärztekammer bezüglich Patientenrechte/Patientenschutz zu Gemüte führen - dann bekommt man eine Ahnung, welch Geistes Kinder dort für die bekannten Probleme sorgen.
Noch augenfälliger zeigen einem ein paar interessierte Blicke in VeranstaltungsKalender ärztlicher Kongresse und Tagungen, wo der Hase im Pfeffer liegt und es lässt einem die Haare zu Berge stehen, bzw das kalte Grauen schleicht sich ein. Das technoide Reden dieser Leute erinnert mich eher an das Fachgesimpel von Ingenieuren oder Physikern, als das von Ärzten. Wer will sich von solchen androidenhaften Robodocs behandeln lassen? Ich jedenfalls nicht! Kein Vorurteil - das ist bittere Erfahrung!
Bald kommt die sog. elektronische Gesundheitskarte und ich lese dazu in einem Text vom BundesGesundheitsMinisterium, dass die bereits stark im Medizinwesen verbreitete Telematik noch weiter ausgebaut werden soll, so dass alle Kliniken und Arztpraxen, und wohl auch Forschungseinrichtungen, vollständig miteinander verbunden sind. Es gebe bereits Grundsteine dafür, im Rahmen europäischer Projekte, wie etwa TrustHealth und PICNIC.
Dabei entsteht vor meinem inneren Auge das Bild eines gigantischen und perfekt vernetzten Medizin-Apparates - Deutschland weit, Europa weit, Welt weit - mit allen AnsatzMöglichkeiten zur Einflussnahme auf das, was menschliches Leben ausmacht und reguliert: Künstliche Befruchtung, vorgeburtliche Diagnostik, Gebärklinik, Soziologie, Psychologie, Neurologie, Arzneikunde, Chirurgie, Quarantäneabteilung, Sterbeabteilung und noch vieles mehr - und sämtliche Daten, Informationen, Meinungen, Urteile, die jemals von irgend einem Medizin-Insider über einen Patienten oder eine Patientin erhoben, aufgeschrieben und ins System eingegeben werden, sind an jedem Ort in Deutschland und Europa verfügbar.
Auf der anderen Seite liegt, steht oder sitzt der Patient mit einem gesundheitlichen Problem, und möchte gesund werden. Noch dazu wird das sog. Ärzte-Hopping nicht gerne gesehen und soll ausgebremst werden. Wozu braucht es da diesen gigantischen vernetzten MachtApparat?
Mein Fazit: Das Medizinwesen ist nicht für die Bürger da, sondern die Bürger stehen dem sich weltweit vernetzenden Medizinwesen zur Verfügung - egal wo er sich aufhält. Perfekt kontollierbare Verfügungsmasse also. Statt als Kanonenfutter für einen kriegerischen Staat, nun als selektierbare Forschungs-, Übungs-, und Verwertungsmasse für den medizinisch-industriellen Machtkomplex.
Mittwoch, Mai 26, 2004
Zwiespältige Gefühle lassen Blutdruck stärker ansteigen als Abneigung,
las ich neulich unter http://www.wissenschaft.de/wissen/
Menschen mit ohnehin hohem Blutdruck scheinen demnach physiologisch fast dazu gezwungen, ihre Beziehungen deutlich einzuteilen in gut und böse. Jedenfalls tun sie gut daran. Einen differenzierteren Umgang mit den Mitmenschen können sich tendenziell also eher Menschen mit niedrigem oder normalem Blutdruck leisten.
Wieder ein Grund mehr - zu den tausend anderen - warum persönliche Gesundheit auch dem Gemeinwesen zu Gute kommt.
las ich neulich unter http://www.wissenschaft.de/wissen/
Menschen mit ohnehin hohem Blutdruck scheinen demnach physiologisch fast dazu gezwungen, ihre Beziehungen deutlich einzuteilen in gut und böse. Jedenfalls tun sie gut daran. Einen differenzierteren Umgang mit den Mitmenschen können sich tendenziell also eher Menschen mit niedrigem oder normalem Blutdruck leisten.
Wieder ein Grund mehr - zu den tausend anderen - warum persönliche Gesundheit auch dem Gemeinwesen zu Gute kommt.
Samstag, Mai 22, 2004
Wie wird man ein Selbstmordattentäter?[fragt und beantwortet die
Telepolis
Ein paar Auszüge aus dem Artikel:
""Die Suche nach einer 'terroristischen Persönlichkeit', so haben wir festgestellt, ist vergeblich." Dennoch wird immer wieder darüber spekuliert und speziell zu den Selbstmordattentätern gibt es einige populäre Stereotypen, die von Medien oder Politikern gerne verwendet werden. So heißt es immer wieder, es handle sich um Geisteskranke, die unbedingt töten oder sich selbst töten wollen. Oder sie seien besonders arm und ohne echte Zukunftsperspektive. Eine These lautet, sie würden durch unerträgliche politische Unterdrückung zu ihrer Tat getrieben oder sie seien schlicht religiöse, speziell islamistische Fanatiker.
Das einzige, was daran stimmt, ist die Tatsache, dass Selbstmordattentäter ausnahmslos Unterdrückung erlebt haben, bevor sie zur Tat schreiten. Sie stammen beispielsweise aus besetzten Gebieten wie die Palästinenser und es ist ihnen klar, dass sie einen militärischen Kampf nicht gewinnen können. Sie sind unterlegen und sie sind verzweifelt, das ist die Grundlage, auf der ein Selbsttötungs-Märtyrerkult gedeihen kann. Oder wie der Hisbollah-Führer Scheich Nasrallah es formulierte:
"Märtyrerakte sind die einzige Waffe, eine Waffe von Gott, die uns niemand nehmen kann. Panzer, Raketen und Flugzeuge können diese Waffe zerstören, aber unsere Liebe zu Gott und unsere Bereitschaft zum Märtyrertod - all das kann niemand zerstören.""
...
"Tatsächlich sind Selbstmordattentäter nicht geistig verwirrter, weniger gebildet, ärmer oder religiöser als der Durchschnitt der Bevölkerung. Bei der Mehrheit findet sich keiner der Risikofaktoren, wie Geistesstörungen oder Schizophrenie, Abhängigkeit von Drogen oder eine Vorgeschichte mit Selbstmordversuchen, die mit Suizid verbunden sind. Letztlich gibt es kein wirkliches Profil. "Sie sind wie du oder ich", meint Rohan Gunaratna, Terrorismusforscher."
Wobei ich mich frage, wo diese ursächliche Art der Unterdrückung anfängt und aufhört.
Hat wohl mal Henryk M. Broder provokativ gefragt, ob schon zum Selbstmordattentäter werden kann, wer von seinemLebenspartnerLebensabschnittsbegleiter unterdrückt wird.
Telepolis
Ein paar Auszüge aus dem Artikel:
""Die Suche nach einer 'terroristischen Persönlichkeit', so haben wir festgestellt, ist vergeblich." Dennoch wird immer wieder darüber spekuliert und speziell zu den Selbstmordattentätern gibt es einige populäre Stereotypen, die von Medien oder Politikern gerne verwendet werden. So heißt es immer wieder, es handle sich um Geisteskranke, die unbedingt töten oder sich selbst töten wollen. Oder sie seien besonders arm und ohne echte Zukunftsperspektive. Eine These lautet, sie würden durch unerträgliche politische Unterdrückung zu ihrer Tat getrieben oder sie seien schlicht religiöse, speziell islamistische Fanatiker.
Das einzige, was daran stimmt, ist die Tatsache, dass Selbstmordattentäter ausnahmslos Unterdrückung erlebt haben, bevor sie zur Tat schreiten. Sie stammen beispielsweise aus besetzten Gebieten wie die Palästinenser und es ist ihnen klar, dass sie einen militärischen Kampf nicht gewinnen können. Sie sind unterlegen und sie sind verzweifelt, das ist die Grundlage, auf der ein Selbsttötungs-Märtyrerkult gedeihen kann. Oder wie der Hisbollah-Führer Scheich Nasrallah es formulierte:
"Märtyrerakte sind die einzige Waffe, eine Waffe von Gott, die uns niemand nehmen kann. Panzer, Raketen und Flugzeuge können diese Waffe zerstören, aber unsere Liebe zu Gott und unsere Bereitschaft zum Märtyrertod - all das kann niemand zerstören.""
...
"Tatsächlich sind Selbstmordattentäter nicht geistig verwirrter, weniger gebildet, ärmer oder religiöser als der Durchschnitt der Bevölkerung. Bei der Mehrheit findet sich keiner der Risikofaktoren, wie Geistesstörungen oder Schizophrenie, Abhängigkeit von Drogen oder eine Vorgeschichte mit Selbstmordversuchen, die mit Suizid verbunden sind. Letztlich gibt es kein wirkliches Profil. "Sie sind wie du oder ich", meint Rohan Gunaratna, Terrorismusforscher."
Wobei ich mich frage, wo diese ursächliche Art der Unterdrückung anfängt und aufhört.
Hat wohl mal Henryk M. Broder provokativ gefragt, ob schon zum Selbstmordattentäter werden kann, wer von seinem
Donnerstag, Mai 20, 2004
VermummungsVerbot
Stell Dir vor, Du liegst mit akuten Herzproblemen in deinem Bett, hast den Hausarzt gerufen und wartest auf sein baldiges Eintreffen.
Tatsächlich rumpelt es dann vor deiner Zimmertür, die geht auf - und herein stürmt ein Haufen vermummter dunkler Gestalten in Wehrmontur und mit Knüppeln - drischt und knüppelt auf Dich ein - schlägt dich zusammen, schleift dich anschliessend in einen gekachelten Raum, verprügelt Dich nochmal, um dich dann einige Zeit in dieser Isolierzelle allein zu lassen - unter Dauerbeobachtung einer Videokamera.
Nicht in Lateinamerika, Afrika oder China - nein - in Brandenburg passiert sowas Ungeheuerliches unter staatlichem Dach im Knast - und die Sendung KONTRASTE hatte letzten Donnerstag dieses dunkle und schon lange währende Tun ein bisschen augeleuchtet.
Gezeigt wurde eine hilflos wirkende Familie, deren Sohn dermaszen von staatlichen Gewalttätern hinter Mauern malträtiert wurde, dass seine Eltern ihn kaum wieder erkannten. Es war ein trauriger Anblick, diese Menschen, die ihr Erleben und ihre Gedanken kaum mit Worten vermitteln konnten - eine Art Locked-In-Syndrom - am unteren Rand der Gesellschaft, sich ausgeliefert fühlend, der Willkür deren die die Macht haben.
Der andere und aktuell Betroffene mit dem Herzproblem, wäre fast gestorben - quasi Mord durch vermummte Staatsdiener. Jetzt ist endlich - auch durch die Sendung KONTRASTE angestoszen - ein VermummungsVerbot für Staatsdiener im Knast ausgesprochen worden. Denn die etlichen betroffenen Opfer der staatlichen Schlägertrupps konnten sich natürlich juristisch noch weniger wehren, weil sie nicht erkennen konnten, wer sie verprügelt hatte.
Keine Ahnung, wo die Gefangenen-HilfsOrganisation AMNESTY INTERNATIONAL sich in diesen Fällen herumgetrieben hat. MenschenrechtsVerletzungen an einheimischen Knackis locken vermutlich keine Spendengelder. Nicht sehr sympathisch, solches Verhalten.
Stell Dir vor, Du liegst mit akuten Herzproblemen in deinem Bett, hast den Hausarzt gerufen und wartest auf sein baldiges Eintreffen.
Tatsächlich rumpelt es dann vor deiner Zimmertür, die geht auf - und herein stürmt ein Haufen vermummter dunkler Gestalten in Wehrmontur und mit Knüppeln - drischt und knüppelt auf Dich ein - schlägt dich zusammen, schleift dich anschliessend in einen gekachelten Raum, verprügelt Dich nochmal, um dich dann einige Zeit in dieser Isolierzelle allein zu lassen - unter Dauerbeobachtung einer Videokamera.
Nicht in Lateinamerika, Afrika oder China - nein - in Brandenburg passiert sowas Ungeheuerliches unter staatlichem Dach im Knast - und die Sendung KONTRASTE hatte letzten Donnerstag dieses dunkle und schon lange währende Tun ein bisschen augeleuchtet.
Gezeigt wurde eine hilflos wirkende Familie, deren Sohn dermaszen von staatlichen Gewalttätern hinter Mauern malträtiert wurde, dass seine Eltern ihn kaum wieder erkannten. Es war ein trauriger Anblick, diese Menschen, die ihr Erleben und ihre Gedanken kaum mit Worten vermitteln konnten - eine Art Locked-In-Syndrom - am unteren Rand der Gesellschaft, sich ausgeliefert fühlend, der Willkür deren die die Macht haben.
Der andere und aktuell Betroffene mit dem Herzproblem, wäre fast gestorben - quasi Mord durch vermummte Staatsdiener. Jetzt ist endlich - auch durch die Sendung KONTRASTE angestoszen - ein VermummungsVerbot für Staatsdiener im Knast ausgesprochen worden. Denn die etlichen betroffenen Opfer der staatlichen Schlägertrupps konnten sich natürlich juristisch noch weniger wehren, weil sie nicht erkennen konnten, wer sie verprügelt hatte.
Keine Ahnung, wo die Gefangenen-HilfsOrganisation AMNESTY INTERNATIONAL sich in diesen Fällen herumgetrieben hat. MenschenrechtsVerletzungen an einheimischen Knackis locken vermutlich keine Spendengelder. Nicht sehr sympathisch, solches Verhalten.
Montag, Mai 17, 2004
Eine Stadt mit überängstlicher Psychostruktur?
Die "Telepolis" http://www.heise.de/tp/default.html
deutet vorsichtig an: "Konspiration im Cyberspace. Eine Stadt fühlt sich bedroht"
"Der Nachwuchs ist, wie man weiß, virtuos vor allem am Computer, und hyperaktiv obendrein. So haben sich die Schüler zweier High-Schools in Garland, die sich spinnefeind sind, in Chatrooms Sachen zugeschickt, die der jeweils anderen Seite sehr missfielen. Die Erregung stieg und war schließlich im Netz nicht mehr satisfaktionsfähig; man vereinbarte Ort und Zeit, um dem virtuellen Schlagabtausch ein paar echte blutige Nasen aufzusetzen.
Das hat die texanische Presse wachgerüttelt: "Dieser Konflikt wurde im Cyberspace geboren", warnte der Reporter des Star-Telegramms."
"Gangs gewöhnen sich mehr und mehr ans weltweite Netz. Sie machen Werbung im Netz. Sie rekrutieren sich im Netz. Sie benutzen es wie jede andere Branche auch." Robert Walker, Experte für Gang-Kriminalität
Die "Telepolis" http://www.heise.de/tp/default.html
deutet vorsichtig an: "Konspiration im Cyberspace. Eine Stadt fühlt sich bedroht"
"Der Nachwuchs ist, wie man weiß, virtuos vor allem am Computer, und hyperaktiv obendrein. So haben sich die Schüler zweier High-Schools in Garland, die sich spinnefeind sind, in Chatrooms Sachen zugeschickt, die der jeweils anderen Seite sehr missfielen. Die Erregung stieg und war schließlich im Netz nicht mehr satisfaktionsfähig; man vereinbarte Ort und Zeit, um dem virtuellen Schlagabtausch ein paar echte blutige Nasen aufzusetzen.
Das hat die texanische Presse wachgerüttelt: "Dieser Konflikt wurde im Cyberspace geboren", warnte der Reporter des Star-Telegramms."
"Gangs gewöhnen sich mehr und mehr ans weltweite Netz. Sie machen Werbung im Netz. Sie rekrutieren sich im Netz. Sie benutzen es wie jede andere Branche auch." Robert Walker, Experte für Gang-Kriminalität
Freitag, Mai 14, 2004
Der 1. April ist lange vorbei, ebenso Karneval und Fasching, das Oktoberfest ist noch lange hin und die Sonne sticht auch nicht grade - ist das der erste Fall von BSE beim Menschen? Vielleicht hilft ein Hirnstransplantat.
"Experte fordert freien Organhandel
Eine völlige Legalisierung des Organhandels verlangt der Bayreuther Gesundheitsökonom Peter Oberender.
Oberender weiß, dass heutzutage ein schwunghafter Handel mit menschlichen Organen betrieben wird - trotz bestehender Verbote in Deutschland.
Ethische Bedenken gegen sein Modell weist er zurück: Mit Organen werde ohnehin gehandelt, nur gegenwärtig zu menschenunwürdigen Bedingungen. In Indien ist eine Niere nach seinen Angaben für 1500 Euro zu haben. Allerdings stürben 60 Prozent der Spender nach der Organentnahme wegen der schlechten oder ganz fehlenden Nachsorge.
Der Organhandel soll nach Oberenders Vorstellungen im Internet stattfinden und den Charakter einer Auktion erhalten. "Wenn etwa ein Organ angeboten wird, das für mehrere Empfänger in Frage kommt, muss natürlich auch der Staat oder die betreffende Krankenkasse mitbieten, um sozial schwächere Patienten an der Versorgung teilhaben zu lassen", so Oberender.
Am freien Handel mit Organen wie Nieren würde sich der Gesundheitsökonom allerdings höchstens als Käufer beteiligen. "Meine Nieren sind gegenwärtig unverkäuflich. Das Risiko ist mir zu hoch.""
Zitate aus www.spiegel.de
"Experte fordert freien Organhandel
Eine völlige Legalisierung des Organhandels verlangt der Bayreuther Gesundheitsökonom Peter Oberender.
Oberender weiß, dass heutzutage ein schwunghafter Handel mit menschlichen Organen betrieben wird - trotz bestehender Verbote in Deutschland.
Ethische Bedenken gegen sein Modell weist er zurück: Mit Organen werde ohnehin gehandelt, nur gegenwärtig zu menschenunwürdigen Bedingungen. In Indien ist eine Niere nach seinen Angaben für 1500 Euro zu haben. Allerdings stürben 60 Prozent der Spender nach der Organentnahme wegen der schlechten oder ganz fehlenden Nachsorge.
Der Organhandel soll nach Oberenders Vorstellungen im Internet stattfinden und den Charakter einer Auktion erhalten. "Wenn etwa ein Organ angeboten wird, das für mehrere Empfänger in Frage kommt, muss natürlich auch der Staat oder die betreffende Krankenkasse mitbieten, um sozial schwächere Patienten an der Versorgung teilhaben zu lassen", so Oberender.
Am freien Handel mit Organen wie Nieren würde sich der Gesundheitsökonom allerdings höchstens als Käufer beteiligen. "Meine Nieren sind gegenwärtig unverkäuflich. Das Risiko ist mir zu hoch.""
Zitate aus www.spiegel.de
Mittwoch, Mai 12, 2004
Die Willkür der Halbgötter
Seit geschlagenen 23 Jahren weigern sich Medizinprofessoren der Universität Münster, einem Chirurgen die Hochschullehrerprüfung abzunehmen.
"Professoren bewegen sich in eigenen Angelegenheiten am liebsten wie in einer rechtsfreien Zone", sagt der Wissenschaftsjurist und Hochschullehrer Hartmut Krüger. So meinen die Gelehrten oft, die Hochschullehrerprüfung sei so etwas wie die Aufnahme in einen privaten Club - also alles andere als ein Verfahren zur Sicherung der Lehrqualität, als das die Habilitation ursprünglich einmal eingeführt worden war.
Bericht aus dem Spiegel www.spiegel.de
Aus eigener Erfahrung muss ich das leider bestätigen: Zuviele Med. Prof.s scheinen sich nur nach ihren eigenen Gesetzen zu richten - die durchaus gegen ärztliches Ethos und die Grund- und Menschenrechte gerichtet sein können - unbehelligt von der Justiz.
Seit geschlagenen 23 Jahren weigern sich Medizinprofessoren der Universität Münster, einem Chirurgen die Hochschullehrerprüfung abzunehmen.
"Professoren bewegen sich in eigenen Angelegenheiten am liebsten wie in einer rechtsfreien Zone", sagt der Wissenschaftsjurist und Hochschullehrer Hartmut Krüger. So meinen die Gelehrten oft, die Hochschullehrerprüfung sei so etwas wie die Aufnahme in einen privaten Club - also alles andere als ein Verfahren zur Sicherung der Lehrqualität, als das die Habilitation ursprünglich einmal eingeführt worden war.
Bericht aus dem Spiegel www.spiegel.de
Aus eigener Erfahrung muss ich das leider bestätigen: Zuviele Med. Prof.s scheinen sich nur nach ihren eigenen Gesetzen zu richten - die durchaus gegen ärztliches Ethos und die Grund- und Menschenrechte gerichtet sein können - unbehelligt von der Justiz.
Privatsphäre
Schon daraus, wer wann mit wem wie lange kommuniziert, lassen sich Profile erstellen. Im Internet verwischen die Grenzen zwischen Verbindungs- und Inhaltsdaten völlig. Wenn ich weiß, zu welcher Webadresse jemand surft, weiß ich auch, welche Inhalte er abruft.
Joe McNamee - Telekommunikationsexperte beim Brüsseler Beratungsunternehmen Political Intelligence und Mitglied der Expertengruppe "Cybercrime" der Europäischen Kommission.
Im Interview mit der Frankfurter Rundschau http://www.fr-aktuell.de
Schon daraus, wer wann mit wem wie lange kommuniziert, lassen sich Profile erstellen. Im Internet verwischen die Grenzen zwischen Verbindungs- und Inhaltsdaten völlig. Wenn ich weiß, zu welcher Webadresse jemand surft, weiß ich auch, welche Inhalte er abruft.
Joe McNamee - Telekommunikationsexperte beim Brüsseler Beratungsunternehmen Political Intelligence und Mitglied der Expertengruppe "Cybercrime" der Europäischen Kommission.
Im Interview mit der Frankfurter Rundschau http://www.fr-aktuell.de
Dienstag, Mai 11, 2004
Ob ein Pinguin
in der Antarktis tot umfällt, interessiert manche Leute mehr, als das, was in ihrer Stadt in der Strafanstalt oder Psychiatrie passiert.
Gewaltorgien im Strafvollzug – Wie Brandenburger Beamte Gefängnisinsassen verprügeln
Als Knacki scheint man Freiwild zu sein. Mit denen kann man alles machen, weil die nirgendwo Symphathien haben und weil sie im Knast total fremdbestimmt sind - ohne Antrag läuft gar nichts - und der kann einfach nicht angenommen werden - fertig.
Wer mit dem jeweiligen System voll zufrieden ist, der/die wird demnach wohl für Straftäter als Menschen kaum das geringste Verständnis haben.
Wer System kritisch ist, also differenziert denkt, wird auch in Gefängnisinsassen noch Menschen mit Grundrechten erkennen können.
Kein Ruhmesblatt für AMNESTY INTERNATIONAL: Weit weg im Ausland beklagen sie Misstände in Gefängnissen - aber hier im Land gibt es immer wieder o.g. Vorwürfe und die beklagten Verhältnisse in Brandenburg dauern auch schon lange an - aber keiner reagiert - nichtmal DIE Organisation gegen solche staatliche Vergehen. Nervig, immer dieser auf Fernsicht gestellte Blick, der den Dreck vor der eigenen Haustür nicht sehen will - aber Andere kritisiert. Verlängerte Arme des Systems zeigen auf den Schmutz woanders, damit man sich hier umso sauberer fühlen kann.
in der Antarktis tot umfällt, interessiert manche Leute mehr, als das, was in ihrer Stadt in der Strafanstalt oder Psychiatrie passiert.
Gewaltorgien im Strafvollzug – Wie Brandenburger Beamte Gefängnisinsassen verprügeln
Als Knacki scheint man Freiwild zu sein. Mit denen kann man alles machen, weil die nirgendwo Symphathien haben und weil sie im Knast total fremdbestimmt sind - ohne Antrag läuft gar nichts - und der kann einfach nicht angenommen werden - fertig.
Wer mit dem jeweiligen System voll zufrieden ist, der/die wird demnach wohl für Straftäter als Menschen kaum das geringste Verständnis haben.
Wer System kritisch ist, also differenziert denkt, wird auch in Gefängnisinsassen noch Menschen mit Grundrechten erkennen können.
Kein Ruhmesblatt für AMNESTY INTERNATIONAL: Weit weg im Ausland beklagen sie Misstände in Gefängnissen - aber hier im Land gibt es immer wieder o.g. Vorwürfe und die beklagten Verhältnisse in Brandenburg dauern auch schon lange an - aber keiner reagiert - nichtmal DIE Organisation gegen solche staatliche Vergehen. Nervig, immer dieser auf Fernsicht gestellte Blick, der den Dreck vor der eigenen Haustür nicht sehen will - aber Andere kritisiert. Verlängerte Arme des Systems zeigen auf den Schmutz woanders, damit man sich hier umso sauberer fühlen kann.
Montag, Mai 10, 2004
Hörn Sie doch endlich mit Ihren Verschwörungstheorien auf!
Wie kommen Sie darauf, dass ich eine oder mehrere solche habe?
Na, Sie haben doch neulich Ihrem Vater am Telefon erzählt, Sie glaubten überwacht und abgehört zu werden - oder wollen Sie das leugnen!? Und Sie haben sich das auch auf Ihrem PC notiert - geben Sie's zu, oder soll ich Ihnen noch die Datei-Adresse auf Ihrem Rechner nennen? Im Übrigen können wir auch anders - also hörn Sie auf, Ihren Unsinn weiter zu verbreiten.
Ja - aber ...
Nix aber - erkennen Sie die Grenzen, die wir Ihnen setzen - dann geht's Ihnen gut
Ich erkenne nur die Menschen-, Grund- und Verfassungsrechte an - und im übrigen geht's mir schon lange nicht gut.
Wie kommen Sie darauf, dass ich eine oder mehrere solche habe?
Na, Sie haben doch neulich Ihrem Vater am Telefon erzählt, Sie glaubten überwacht und abgehört zu werden - oder wollen Sie das leugnen!? Und Sie haben sich das auch auf Ihrem PC notiert - geben Sie's zu, oder soll ich Ihnen noch die Datei-Adresse auf Ihrem Rechner nennen? Im Übrigen können wir auch anders - also hörn Sie auf, Ihren Unsinn weiter zu verbreiten.
Ja - aber ...
Nix aber - erkennen Sie die Grenzen, die wir Ihnen setzen - dann geht's Ihnen gut
Ich erkenne nur die Menschen-, Grund- und Verfassungsrechte an - und im übrigen geht's mir schon lange nicht gut.
Dienstag, Mai 04, 2004
Das neue Dr.med.Mabuse-Heft ist draussen:
siehe Link hier rechts --->
"Schwerpunkt "Gewalt im Gesundheitswesen". Darin: Interview mit Claus Fussek - Gewalt gegenüber im Krankenhaus Beschäftigten - Berührungen - gewaltfördernde Institutionen - Patiententötungen.
Außerdem: Gesundheitspolitik – Gesundheit in Schweden - Aromatherapie - Familienhebammen u.v.a."
"In Schweden verdienen Ärzte nur einen Bruchteil dessen, was ihre Kollegen in Deutschland bekommen. Trotzdem gehen deutsche Ärzte neuerdings gern dorthin – weil die Hierarchien flach sind und die Arbeitszeiten eingehalten werden. Dies und noch mehr aus dem ehemaligen Musterland aller Wohlfahrtsstaaten, im aktuellen Heft."
siehe Link hier rechts --->
"Schwerpunkt "Gewalt im Gesundheitswesen". Darin: Interview mit Claus Fussek - Gewalt gegenüber im Krankenhaus Beschäftigten - Berührungen - gewaltfördernde Institutionen - Patiententötungen.
Außerdem: Gesundheitspolitik – Gesundheit in Schweden - Aromatherapie - Familienhebammen u.v.a."
"In Schweden verdienen Ärzte nur einen Bruchteil dessen, was ihre Kollegen in Deutschland bekommen. Trotzdem gehen deutsche Ärzte neuerdings gern dorthin – weil die Hierarchien flach sind und die Arbeitszeiten eingehalten werden. Dies und noch mehr aus dem ehemaligen Musterland aller Wohlfahrtsstaaten, im aktuellen Heft."
Montag, Mai 03, 2004
Als Ursache für die zunehmende Gereiztheit in der Bevölkerung
vermute ich u.a. die politisch erzeugte Unruhe durch Abbau bei den sozialen Sicherungssystemen. Also Verrat am Sozialen lässt sich wohlmöglich unmittelbar an der Steigerung der Straftaten ablesen. Weniger Gerechtigkeit, mehr Kriminalität/Straftaten, vollere Gefängnisse. Amerika, wir kommen.
vermute ich u.a. die politisch erzeugte Unruhe durch Abbau bei den sozialen Sicherungssystemen. Also Verrat am Sozialen lässt sich wohlmöglich unmittelbar an der Steigerung der Straftaten ablesen. Weniger Gerechtigkeit, mehr Kriminalität/Straftaten, vollere Gefängnisse. Amerika, wir kommen.
Samstag, Mai 01, 2004
Hey, woher kennen die Teile der deutschen Bloggerszene so gut
Es sind die selben (Berufs-?) Blogger, die ganz bequem jene Surfer, die gerne bereitgestellte Kommentarfunktionen tatsächlich auch zum Kommentieren nutzen, dann als sog. "Trolle" abstempeln - vermutlich ohne zu bemerken, dass sie selbst die Troll-Hochburg bilden. Siehe dazu die Troll-Definition in der Wikipedia.
Wie Blinde von der Farbe
„Deutschland hat im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viele Ärzte, Fach- und Zahnärzte, Pflegepersonen und Krankenhausbetten“
Deswegen ist Deutschlands "Gesundheitssystem" Spitze, zitiert die http://www.aerztlichepraxis.de
Man fasst sich an den Kopf, bei solchen Argumentationen. Als ob Blinde von der Farbe sprechen.
Welches Gesellschaftssystem wirkt symphatischer, resp. gesünder (schon klar, auf Personen bezogen ist das nicht per se identisch): Eine mit 100 000 Ärzten oder eine mit 1000 Ärzten?
„Deutschland hat im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viele Ärzte, Fach- und Zahnärzte, Pflegepersonen und Krankenhausbetten“
Deswegen ist Deutschlands "Gesundheitssystem" Spitze, zitiert die http://www.aerztlichepraxis.de
Man fasst sich an den Kopf, bei solchen Argumentationen. Als ob Blinde von der Farbe sprechen.
Welches Gesellschaftssystem wirkt symphatischer, resp. gesünder (schon klar, auf Personen bezogen ist das nicht per se identisch): Eine mit 100 000 Ärzten oder eine mit 1000 Ärzten?
Donnerstag, April 29, 2004
Mittwoch, April 28, 2004
DATENHANDEL
In den USA kann jeder gegen eine Gebühr von z.B. 6 Dollar erfahren, ob sein Arbeitgeber private Schulden hat oder nicht. Umgekehrt läuft die Chose natürlich auch. In den Staaten haben darum Hunderttausende keine Chance, je einen Job zu finden, weil sie irgendwann mit negativen Informationen in den Datenbanken der Auskunfteien gelandet sind. Eine Horrorvorstellung, die keiner für Deutschland ausschließen kann.
Der ganze Text zum Thema
Datenhandel
Ich widerspreche der Nutzung und/oder Übermittlung meiner Daten für Werbezwecke oder für die Markt- oder Meinungsforschung (§ 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz).
In den USA kann jeder gegen eine Gebühr von z.B. 6 Dollar erfahren, ob sein Arbeitgeber private Schulden hat oder nicht. Umgekehrt läuft die Chose natürlich auch. In den Staaten haben darum Hunderttausende keine Chance, je einen Job zu finden, weil sie irgendwann mit negativen Informationen in den Datenbanken der Auskunfteien gelandet sind. Eine Horrorvorstellung, die keiner für Deutschland ausschließen kann.
Der ganze Text zum Thema
Datenhandel
Ich widerspreche der Nutzung und/oder Übermittlung meiner Daten für Werbezwecke oder für die Markt- oder Meinungsforschung (§ 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz).
Wölfe in Arztkitteln
Die Szenerie im Belgrader Sondergericht ist gespenstisch: In den Zuschauerreihen zähnefletschende Wölfe, die Enbleme der Todeskommandos. Gedungene Mörder in weissen Arztkitteln erscheinen in einer Zeugenaussage. Im Prozess um die Ermordung des serbischen Regierungschefs Zoran Djindjic trugen im Publikum schwarz gekleidete Muskelmänner die Symbole der aufgelösten Polizei-Spezialtruppe der Roten Barette auf ihren T-Shirts. Ihre Kumpane auf der Anklagebank sollen Djindjic zusammen mit der Zemum-Bande ermordet haben. Während ihrer stummen Solidaritätsbekundung sagte Djindjics Leibwächter aus, bei den Wiederbelebungsversuchen nach dem Attentat habe ein Anästhesist mit Verbindung zu den Killern geholfen.
Nicht nur wegen solcher Vorfälle sind die Aussichten schlecht, dass der Mord aufgeklärt wird. ...
Die Aussagen einiger Angeklagten und Kronzeugen scheinen eine weit verbreitete Sicht der Dinge zu bestätigen: Der Täterkreis ist größer, als von der Justiz angenommen. ...
Die wahren Hintermänner sind offenbar in mafiös strukturierten Politiker-Reihen zu finden. ...
Der Bericht von Djindjics Chefleibwächter ist nicht mehr erklärungsbedürftig: Eine Kronzeuge bestätigte, dass schon immer Ärzte im Sold der Zemum-Bande standen. Wenn sie einen ihrer Gegner bei einem Atttentat nur verletzen konnten, wurde das Werk im Krankenhaus zu Ende gebracht. Aus der SZ vom letzten WE
Grauslig. Ärzte als Mörder. Hier wie dort. Heute wie gestern.
Die Szenerie im Belgrader Sondergericht ist gespenstisch: In den Zuschauerreihen zähnefletschende Wölfe, die Enbleme der Todeskommandos. Gedungene Mörder in weissen Arztkitteln erscheinen in einer Zeugenaussage. Im Prozess um die Ermordung des serbischen Regierungschefs Zoran Djindjic trugen im Publikum schwarz gekleidete Muskelmänner die Symbole der aufgelösten Polizei-Spezialtruppe der Roten Barette auf ihren T-Shirts. Ihre Kumpane auf der Anklagebank sollen Djindjic zusammen mit der Zemum-Bande ermordet haben. Während ihrer stummen Solidaritätsbekundung sagte Djindjics Leibwächter aus, bei den Wiederbelebungsversuchen nach dem Attentat habe ein Anästhesist mit Verbindung zu den Killern geholfen.
Nicht nur wegen solcher Vorfälle sind die Aussichten schlecht, dass der Mord aufgeklärt wird. ...
Die Aussagen einiger Angeklagten und Kronzeugen scheinen eine weit verbreitete Sicht der Dinge zu bestätigen: Der Täterkreis ist größer, als von der Justiz angenommen. ...
Die wahren Hintermänner sind offenbar in mafiös strukturierten Politiker-Reihen zu finden. ...
Der Bericht von Djindjics Chefleibwächter ist nicht mehr erklärungsbedürftig: Eine Kronzeuge bestätigte, dass schon immer Ärzte im Sold der Zemum-Bande standen. Wenn sie einen ihrer Gegner bei einem Atttentat nur verletzen konnten, wurde das Werk im Krankenhaus zu Ende gebracht. Aus der SZ vom letzten WE
Grauslig. Ärzte als Mörder. Hier wie dort. Heute wie gestern.
Samstag, April 24, 2004
Natürlich
Deutsches Gesundheitswesen ist besser als sein Ruf wird im Ärzteblatt behauptet.
Natürlich, die WeltGesundheitsOrganisation hat Unrecht und arbeitet mit falschen Zahlen - aber die jenigen, deren finanzielle Interessen berührt sind, nur die liegen richtig mit ihrem Selbsturteil.
Schon allein der hilflose Titel ist eine unseriöse Behauptung, weil niemand sagen kann, wie schlecht der Ruf des deutschen Medizinwesens denn ist.
Die Qualität eines Medizinwesens, das die Bezeichnung "Gesundheitswesen" sich erst verdienen muss, misst sich wohl kaum an "Leistungskatalogen" und der "Zahl von Ärzten und Betten", wie in dem Artikel ziemlich trostlos heruntergebetet wird, sondern allein an der Zufriedenheit, also Gesundheit der Patienten - denn die sind oder sollten sein, die Hauptpersonen in einem Gesundheitswesen (Name!). Das haben nur leider noch nicht allzuviele sog. "Leistungserbringer" im Medizinwesen begriffen.
Bezeichnende Fakten in o.g. Artikel: Bei den Kosten für das hiesige Medizinwesen liegt Deutschland an dritt-höchster Stelle - bei der Lebenserwartung aber weit hinten auf dem 15. Platz. Also enorme Ausgaben bei wenig Gegenleistung. DAS ist das deutsche Medizinwesen. Den Namen Gesundheitswesen tragen zu dürfen, muss erst noch erkämpft und erabeitet werden.
Beske: Die WHO-Untersuchung ist unmöglich, Äpfel sind mit Birnen verglichen worden.
Na, im Falle Deutschlands wohl eher mit Pflaumen.
Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe äußerte wie Beske Kritik an der WHO-Vergleichsstudie, in der das deutsche Gesundheitswesen hinter Ländern wie Griechenland und Kolumbien rangiert. Derartige Vergleiche zögen einen erheblichen Vertrauensverlust der Deutschen in das Gesundheitswesen nach sich, so der Ärztekammerpräsident.
LOL* - Ja klar, sowas könnte tatsächlich passieren: Wenn bekannt wird, das der Konzern XYZ eine kriminelles Pleiteunternehmen ist, dann könnten womöglich Kunden und Kreditgeber ihr Vertrauen verlieren. Wer das nicht möchte, muss verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Oder wenn Kachelmann vor Unwetter warnt, muss damit gerechnet werden, dass Menschen sich Sorgen machen und unruhig werden, und womöglich ihren geplanten Sonnen-Ausflug abbrechen. Aus dem Grund hatte vermutlich der deutsche Wetterdienst in Offenbach so selten vor Unwetter gewarnt - um den Menschen nicht das Vertrauen in das gute deutsche Wetter zu nehmen.
Deutsches Gesundheitswesen ist besser als sein Ruf wird im Ärzteblatt behauptet.
Natürlich, die WeltGesundheitsOrganisation hat Unrecht und arbeitet mit falschen Zahlen - aber die jenigen, deren finanzielle Interessen berührt sind, nur die liegen richtig mit ihrem Selbsturteil.
Schon allein der hilflose Titel ist eine unseriöse Behauptung, weil niemand sagen kann, wie schlecht der Ruf des deutschen Medizinwesens denn ist.
Die Qualität eines Medizinwesens, das die Bezeichnung "Gesundheitswesen" sich erst verdienen muss, misst sich wohl kaum an "Leistungskatalogen" und der "Zahl von Ärzten und Betten", wie in dem Artikel ziemlich trostlos heruntergebetet wird, sondern allein an der Zufriedenheit, also Gesundheit der Patienten - denn die sind oder sollten sein, die Hauptpersonen in einem Gesundheitswesen (Name!). Das haben nur leider noch nicht allzuviele sog. "Leistungserbringer" im Medizinwesen begriffen.
Bezeichnende Fakten in o.g. Artikel: Bei den Kosten für das hiesige Medizinwesen liegt Deutschland an dritt-höchster Stelle - bei der Lebenserwartung aber weit hinten auf dem 15. Platz. Also enorme Ausgaben bei wenig Gegenleistung. DAS ist das deutsche Medizinwesen. Den Namen Gesundheitswesen tragen zu dürfen, muss erst noch erkämpft und erabeitet werden.
Beske: Die WHO-Untersuchung ist unmöglich, Äpfel sind mit Birnen verglichen worden.
Na, im Falle Deutschlands wohl eher mit Pflaumen.
Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe äußerte wie Beske Kritik an der WHO-Vergleichsstudie, in der das deutsche Gesundheitswesen hinter Ländern wie Griechenland und Kolumbien rangiert. Derartige Vergleiche zögen einen erheblichen Vertrauensverlust der Deutschen in das Gesundheitswesen nach sich, so der Ärztekammerpräsident.
LOL* - Ja klar, sowas könnte tatsächlich passieren: Wenn bekannt wird, das der Konzern XYZ eine kriminelles Pleiteunternehmen ist, dann könnten womöglich Kunden und Kreditgeber ihr Vertrauen verlieren. Wer das nicht möchte, muss verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Oder wenn Kachelmann vor Unwetter warnt, muss damit gerechnet werden, dass Menschen sich Sorgen machen und unruhig werden, und womöglich ihren geplanten Sonnen-Ausflug abbrechen. Aus dem Grund hatte vermutlich der deutsche Wetterdienst in Offenbach so selten vor Unwetter gewarnt - um den Menschen nicht das Vertrauen in das gute deutsche Wetter zu nehmen.
Dienstag, April 20, 2004
Freitag, April 16, 2004
Aussenbetrachtung eines Musikers aus Deutschland
der seit 25 Jahren in England lebt: England hat für mich immer schon eine freiere Grundschwingung gehabt als Deutschland, obwohl ich Deutschland eigentlich sehr mag. Aber die Luft, die in Deutschland weht, ist mir zu unfrei. Ich empfinde Deutschland, krass formuliert, als Polizeistaat. Das ist in England anders, dort kann letztlich jeder machen, was er möchte.
Interviewer: Und das erlebst Du in Deutschland komplett anders?
Musiker: Hier muss man sich, überspitzt formuliert, für jeden Atemzug, den man macht, eine Bescheinigung in dreifacher Ausfertigung abholen. Die Deutschen lieben ein extrem geregeltes Leben. Das hat natürlich auch Vorteile. Deutschland ist sehr gut organisiert, anders als England. Aber ich brauche keine Regeln und Vorschriften, ich möchte nicht, dass mir Staat und Gesellschaft irgend etwas vorschreiben. Ich denke, dass die Menschen in Deutschland klein und unmündig gehalten werden, und zwar ganz bewusst von Kindesbeinen an. Die Menschen werden hier nicht - entgegen anders lautender Beteuerungen - zu selbständig denkenden Bürgern erzogen, sondern zu funktionierenden Rädchen in einer Maschine. Und dagegen als einzelnes Individuum anzugehen, ist unheimlich schwer. Der Druck, gewissen Normen und Regeln zu entsprechen, ist enorm.
Eigenartig - der Mann - der immerhin beide Länder gut kennt, gibt mit seiner Aussenwahrnehmung genau meine Binnenwahrnehmung wieder. So falsch kann das dann eigentlich wohl nicht sein - die Wahrnehmung - nicht die Verhältnisse hier - die sind so falsch, wie etliche der Weblogger, die im Internet ihr Unwesen treiben: Aussen hui - innen pfui.
(Polizeistaat ist nicht erst, wenn Leute in Uniform einem Morgens die Tür eintreten. Polizeistaat ist u.a. wenn das Telefon Jahre lang abgehört, man in der eigenen Wohnung, im Internet und draussen auf Schritt und Tritt überwacht wird, wenn Sniffer-Programme in den PC geschleusst werden, um sämtliche Tastatur-Eingaben dann übers Internet abzusaugen. Und wenn es eine Schar fleissiger Helfer in der Bevölkerung gibt, die sowas geil finden, mitmachen, Geld dafür bekommen und sich einen Scheissdreck um die Grundrechte der Betroffenen scheren.
der seit 25 Jahren in England lebt: England hat für mich immer schon eine freiere Grundschwingung gehabt als Deutschland, obwohl ich Deutschland eigentlich sehr mag. Aber die Luft, die in Deutschland weht, ist mir zu unfrei. Ich empfinde Deutschland, krass formuliert, als Polizeistaat. Das ist in England anders, dort kann letztlich jeder machen, was er möchte.
Interviewer: Und das erlebst Du in Deutschland komplett anders?
Musiker: Hier muss man sich, überspitzt formuliert, für jeden Atemzug, den man macht, eine Bescheinigung in dreifacher Ausfertigung abholen. Die Deutschen lieben ein extrem geregeltes Leben. Das hat natürlich auch Vorteile. Deutschland ist sehr gut organisiert, anders als England. Aber ich brauche keine Regeln und Vorschriften, ich möchte nicht, dass mir Staat und Gesellschaft irgend etwas vorschreiben. Ich denke, dass die Menschen in Deutschland klein und unmündig gehalten werden, und zwar ganz bewusst von Kindesbeinen an. Die Menschen werden hier nicht - entgegen anders lautender Beteuerungen - zu selbständig denkenden Bürgern erzogen, sondern zu funktionierenden Rädchen in einer Maschine. Und dagegen als einzelnes Individuum anzugehen, ist unheimlich schwer. Der Druck, gewissen Normen und Regeln zu entsprechen, ist enorm.
Eigenartig - der Mann - der immerhin beide Länder gut kennt, gibt mit seiner Aussenwahrnehmung genau meine Binnenwahrnehmung wieder. So falsch kann das dann eigentlich wohl nicht sein - die Wahrnehmung - nicht die Verhältnisse hier - die sind so falsch, wie etliche der Weblogger, die im Internet ihr Unwesen treiben: Aussen hui - innen pfui.
(Polizeistaat ist nicht erst, wenn Leute in Uniform einem Morgens die Tür eintreten. Polizeistaat ist u.a. wenn das Telefon Jahre lang abgehört, man in der eigenen Wohnung, im Internet und draussen auf Schritt und Tritt überwacht wird, wenn Sniffer-Programme in den PC geschleusst werden, um sämtliche Tastatur-Eingaben dann übers Internet abzusaugen. Und wenn es eine Schar fleissiger Helfer in der Bevölkerung gibt, die sowas geil finden, mitmachen, Geld dafür bekommen und sich einen Scheissdreck um die Grundrechte der Betroffenen scheren.
Samstag, April 10, 2004
Freitag, April 09, 2004
Ein Klima des Mißtrauens für Mediziner
meinen britische Ärzte zu verpüren. Denn seit der Mordserie des Hausarztes Dr. Harold Shipman aus Manchester hat das britische Gesundheitsministerium veranlaßt, die Bestimmungen, die das Ausstellen von Totenscheinen regeln, zu ändern.
Shipman hatte in über 20 Jahren mindestens 215, wahrscheinlich fast 300 seiner Patienten ermordet. Da auf den Totenscheinen nur seine eigene Unterschrift nötig war, blieben die Morde jahrzehntelang unentdeckt.
Meldete www.aerztezeitung.de
Ist schon ein Ding, wieviel unangebrachtes Vertrauen Ärzten grundsätzlich noch entgegen gebracht wird.
Wenn ein Arzt hinter dem Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung.
Robert Koch, dt. Bakteriologe, 1843-1910
meinen britische Ärzte zu verpüren. Denn seit der Mordserie des Hausarztes Dr. Harold Shipman aus Manchester hat das britische Gesundheitsministerium veranlaßt, die Bestimmungen, die das Ausstellen von Totenscheinen regeln, zu ändern.
Shipman hatte in über 20 Jahren mindestens 215, wahrscheinlich fast 300 seiner Patienten ermordet. Da auf den Totenscheinen nur seine eigene Unterschrift nötig war, blieben die Morde jahrzehntelang unentdeckt.
Meldete www.aerztezeitung.de
Ist schon ein Ding, wieviel unangebrachtes Vertrauen Ärzten grundsätzlich noch entgegen gebracht wird.
Wenn ein Arzt hinter dem Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung.
Robert Koch, dt. Bakteriologe, 1843-1910
Harte Bandagen zwischen Medizin-Lobbyisten und Politik
Ärzte-Vertreter werfen den Gesundheitspolitikern ein Vergreifen in der Wortwahl vor.
Eine ignorante Unverschämtheit, wie ich finde. Diese Ignoranten sollten sich erstmal an die eigene Nase fassen!
Vor vielen Monaten, als durchaus noch positive Stimmung unter den o.g. Beteiligten in Richtung Massenpublikum hergezeigt wurde, stiess ich zufällig auf eine Mitgliederzeitschrift für Zahnärzte und auf einer der vorderen Seiten war eine Karikatur abgebildet, in welcher die Rot-Grüne Regierung als Biber dargestellt, eine ganze Landschaft kahl genagt hatten, und darunter stand meiner Erinnerung nach, etwas von Schädlingen und Kahlschlag. Ich weiss aber noch genau, dass ich reichlich geschockt war, von diesem untersten polemischen Niveau einer Kaste von Privilegienträgern, die sich am liebsten mit weiszer Weste präsentiert und auf Sachlichkeit pocht.
Man stelle sich das mal umgekehrt vor: In einer Publikation der Regierung würden Ärzte als Schlangen dargestellt, die kalt abwartend lauern oder sich überall reinschleichen, zuschnappen und uns und unser System vergiften oder strangulieren? (Denn der Eid des Hippokrates gilt nicht mehr und die ursprünglich harmlose Aeskulap-Natter ist mitlerweile eine gefährliche Gift- oder Würgeschlange geworden).
Man muss als Patient nicht alles gut finden, was die neue Gesundheitsreform bringt. Sie geht aber wohl in die richtige Richtung und hat gute Ansätze. Das verdient unsere Unterstützung. Wir Patienten sollten nicht dem sog. Stockholm-Syndrom verfallen, uns also von Ärzten nicht erpressen lassen, sondern uns mit denjenigen Poliktern solidarisieren, die unsere Interessen im Blick haben, und Richtiges tun.
Was soll das Gejammer der Ärztelobbyisten? Trotz allgemein schwacher Wirtschaftslage bekommen sie noch von allen Patienten alle drei Monate eine Extragebühr in den gierigen Rachen geworfen.
Ärzte-Vertreter werfen den Gesundheitspolitikern ein Vergreifen in der Wortwahl vor.
Eine ignorante Unverschämtheit, wie ich finde. Diese Ignoranten sollten sich erstmal an die eigene Nase fassen!
Vor vielen Monaten, als durchaus noch positive Stimmung unter den o.g. Beteiligten in Richtung Massenpublikum hergezeigt wurde, stiess ich zufällig auf eine Mitgliederzeitschrift für Zahnärzte und auf einer der vorderen Seiten war eine Karikatur abgebildet, in welcher die Rot-Grüne Regierung als Biber dargestellt, eine ganze Landschaft kahl genagt hatten, und darunter stand meiner Erinnerung nach, etwas von Schädlingen und Kahlschlag. Ich weiss aber noch genau, dass ich reichlich geschockt war, von diesem untersten polemischen Niveau einer Kaste von Privilegienträgern, die sich am liebsten mit weiszer Weste präsentiert und auf Sachlichkeit pocht.
Man stelle sich das mal umgekehrt vor: In einer Publikation der Regierung würden Ärzte als Schlangen dargestellt, die kalt abwartend lauern oder sich überall reinschleichen, zuschnappen und uns und unser System vergiften oder strangulieren? (Denn der Eid des Hippokrates gilt nicht mehr und die ursprünglich harmlose Aeskulap-Natter ist mitlerweile eine gefährliche Gift- oder Würgeschlange geworden).
Man muss als Patient nicht alles gut finden, was die neue Gesundheitsreform bringt. Sie geht aber wohl in die richtige Richtung und hat gute Ansätze. Das verdient unsere Unterstützung. Wir Patienten sollten nicht dem sog. Stockholm-Syndrom verfallen, uns also von Ärzten nicht erpressen lassen, sondern uns mit denjenigen Poliktern solidarisieren, die unsere Interessen im Blick haben, und Richtiges tun.
Was soll das Gejammer der Ärztelobbyisten? Trotz allgemein schwacher Wirtschaftslage bekommen sie noch von allen Patienten alle drei Monate eine Extragebühr in den gierigen Rachen geworfen.
Beim Zahnarzt
Es hatte keiner nachgefragt, darum hatte ich von mir aus die Praxisgebühr auf den Tresen gepackt. Bei guter Arbeit lege ich gerne etwas drauf.
Nur weiss man das meist vorher nicht, und nach all meiner Erfahrung und nach diversen Tests bei Zahnärzten durch andere, wie zB aktuell von ÖkoTest, muss man gute Ärzte suchen - trial and error wenn man Zahnschmerzen hat - eine deplatzierte Methode, die nach Verbesserung schreit.
Denn bis zur GesundheitsReform gab es keine FortbildungsPflicht! Dagegen hatten Ärzte resp. ihre Lobby sich gewehrt, jedenfalls wurschteln aktuell reichlich viele Pfuscher, Nieten und Leute, die wenig Interesse oder Fähigkeit zur Verbesserung der Zahngesundheit ihrer Patienten haben, in den Zahnarztpraxen herum.
Dass man solchen Leuten nicht auch noch die Extragebühr in deren gierigen Rachen schmeissen will, ist nur allzu verständlich. Die Ärzte müssten für ihren Pfusch eher noch an die Patienten zurückzahlen.
Sehr interessanter aktueller ZahnarztTest von der Zeitschrift ÖkoTest (Beim Link unten auf den Seitenzahlen weiterklicken)
Abgezockt, geschlampt und gepfuscht
Es hatte keiner nachgefragt, darum hatte ich von mir aus die Praxisgebühr auf den Tresen gepackt. Bei guter Arbeit lege ich gerne etwas drauf.
Nur weiss man das meist vorher nicht, und nach all meiner Erfahrung und nach diversen Tests bei Zahnärzten durch andere, wie zB aktuell von ÖkoTest, muss man gute Ärzte suchen - trial and error wenn man Zahnschmerzen hat - eine deplatzierte Methode, die nach Verbesserung schreit.
Denn bis zur GesundheitsReform gab es keine FortbildungsPflicht! Dagegen hatten Ärzte resp. ihre Lobby sich gewehrt, jedenfalls wurschteln aktuell reichlich viele Pfuscher, Nieten und Leute, die wenig Interesse oder Fähigkeit zur Verbesserung der Zahngesundheit ihrer Patienten haben, in den Zahnarztpraxen herum.
Dass man solchen Leuten nicht auch noch die Extragebühr in deren gierigen Rachen schmeissen will, ist nur allzu verständlich. Die Ärzte müssten für ihren Pfusch eher noch an die Patienten zurückzahlen.
Sehr interessanter aktueller ZahnarztTest von der Zeitschrift ÖkoTest (Beim Link unten auf den Seitenzahlen weiterklicken)
Abgezockt, geschlampt und gepfuscht
Donnerstag, April 08, 2004
Sichtweise
Neulich im Radio aufgeschnappt: Great Britain, dort irgendwo, verdienenRohrverleger Klempner also diese Installateure eben, etwa soviel wie Ärzte.
Auf die Frage an eine Installateurin, wie sie sich das erkläre, meinte die, dass sie eine ähnlich verantwortungsvolle Aufgaben hätte - wenn sie was falsch mache, könnten ebenfalls Menschen sterben. Naja.
Mal überlegt, wie es denn in den diversen Berufen jeweils aussieht, mit der Verantwortung für Leib und Leben der Mitmenschen, und mit der jeweiligen Entlohnung. Man muss wohl noch mehr differenzieren. Nach genauer Tätigkeit, nicht nach Berufsbezeichnung. Wobei Standardisierungen die Verantwortung des Einzelnen erheblich verringern (können)!
Neulich im Radio aufgeschnappt: Great Britain, dort irgendwo, verdienen
Auf die Frage an eine Installateurin, wie sie sich das erkläre, meinte die, dass sie eine ähnlich verantwortungsvolle Aufgaben hätte - wenn sie was falsch mache, könnten ebenfalls Menschen sterben. Naja.
Mal überlegt, wie es denn in den diversen Berufen jeweils aussieht, mit der Verantwortung für Leib und Leben der Mitmenschen, und mit der jeweiligen Entlohnung. Man muss wohl noch mehr differenzieren. Nach genauer Tätigkeit, nicht nach Berufsbezeichnung. Wobei Standardisierungen die Verantwortung des Einzelnen erheblich verringern (können)!