Warum Frankreich auf Atomkraft setzt
Noch entscheidender aber ist die kühle Witterung, die in weiten Teilen Europas den Verbrauch anheizt. Speziell Frankreich ist betroffen, da dort auf Grund der verbreiteten Stromheizungen die Nachfrage bei Kälte besonders heftig anzieht. So steigt in Frankreich mit jedem Grad fallender Temperatur der Bedarf um bis zu 1600 Megawatt. Daher mussten in dieser Woche über Tage hinweg rund um die Uhr 5000 Megawatt von Deutschland nach Frankreich geliefert werden - und das führte auch auf dem hiesigen Markt zu Verknappung.
Energiepolitisch interessant ist aber noch ein ganz anderer Aspekt: In diesen Tagen ist Strom aus Windkraft zeitweise billiger zu haben als der fossil-atomare-Mix. Denn nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz bekommen Windkraftanlagen an guten Standorten nach fünf Jahren nur noch 5,4 Cent je Kilowattstunde vergütet.
Aus der Frankfurter Rundschau von heute www.fr-aktuell.de
Meine persönlichen Erlebnisse, Ansichten, Anmerkungen als ortsfester Weltbürger im globalen Polizeistaat
Montag, Februar 28, 2005
Arztfrauen sind geistiger Slum
ZEIT: Zurzeit wird über die neue Unterschicht diskutiert, Sie selbst haben einen Begriff des Soziologen Paul Nolte aufgegriffen: das so genannte Unterschichtsfernsehen.
Schmidt: Wobei das ja nicht nur von der Unterschicht gesehen wird – sondern auch von der geistigen Unterschicht, zu der ich unbedingt auch Arztfrauen zähle, also den geistigen Slum.
Harald Schmidt im Interview mit der ZEIT www.zeit.de
ZEIT: Zurzeit wird über die neue Unterschicht diskutiert, Sie selbst haben einen Begriff des Soziologen Paul Nolte aufgegriffen: das so genannte Unterschichtsfernsehen.
Schmidt: Wobei das ja nicht nur von der Unterschicht gesehen wird – sondern auch von der geistigen Unterschicht, zu der ich unbedingt auch Arztfrauen zähle, also den geistigen Slum.
Harald Schmidt im Interview mit der ZEIT www.zeit.de
Freitag, Februar 25, 2005
Fernblick
Die deutschen Probleme hier, liegen nicht in den USA, sondern hier in der Gesellschaft. Wer mit dem Finger auf das böse Bush-Regime zeigt, zB mit Hinweis auf die unmenschlichen Praktiken beim Umgang mit Menschen, die zu Verdächtigen und Gefangenen erklärt wurden, der sollte mal seine Scheuklappen abnehmen, um auch hiesige Zustände zu erkennen.
Hier kann sich ein Ex-Bundeswehr-Arzt auch im Zivilleben sadistische, unmenschliche, weil Folterpraktiken herausnehmen, und es kräht kein Hahn danach. Im Gegenteil wird solch ein Verbrecher augenscheinlich noch durch deutsche Sicherheitskräfte gedeckt, indem die Opfer des diabolischen Militär-Mediziners mit konspirativen, geheimdienstlichen Mitteln und Methoden mundtot gemacht werden und die Erfüllung ihrer legitimen Rechte und Ansprüche sabotiert wird. Das Arschloch wird hofiert, vielleicht weil dieser perverse Scharlatan ein paar Fachbücher verfasst oder herausgegeben hat. Faschismus regiert weiterhin die Kulissen, aber ausser den unmittelbar Betroffenen stört's offenbar keinen.
Die deutschen Probleme hier, liegen nicht in den USA, sondern hier in der Gesellschaft. Wer mit dem Finger auf das böse Bush-Regime zeigt, zB mit Hinweis auf die unmenschlichen Praktiken beim Umgang mit Menschen, die zu Verdächtigen und Gefangenen erklärt wurden, der sollte mal seine Scheuklappen abnehmen, um auch hiesige Zustände zu erkennen.
Hier kann sich ein Ex-Bundeswehr-Arzt auch im Zivilleben sadistische, unmenschliche, weil Folterpraktiken herausnehmen, und es kräht kein Hahn danach. Im Gegenteil wird solch ein Verbrecher augenscheinlich noch durch deutsche Sicherheitskräfte gedeckt, indem die Opfer des diabolischen Militär-Mediziners mit konspirativen, geheimdienstlichen Mitteln und Methoden mundtot gemacht werden und die Erfüllung ihrer legitimen Rechte und Ansprüche sabotiert wird. Das Arschloch wird hofiert, vielleicht weil dieser perverse Scharlatan ein paar Fachbücher verfasst oder herausgegeben hat. Faschismus regiert weiterhin die Kulissen, aber ausser den unmittelbar Betroffenen stört's offenbar keinen.
Auffällig
Gestern wollte ich noch kurz vor Mitternacht ein Fax an das BVerfG senden. Trotz Freizeichen(!) und mehrerer Versuche, kam keine Verbindung zustande. Ich überlegte, ob man dort um solche Uhrzeiten das Faxgerät abgestellt hat, oder ob bei meinem Gerät irgend etwas fehlerhaft ist. Zur Kontrolle wählte ich die Faxnummer per Handy an und bekam ein Freizeichen, aber keine Verbindung.
Kurz vor 2Uhr hatte ich spontan die Idee, es nochmal zu versuchen. Zum schnellen Antesten, ob es überhaupt geht, wählte ich die Faxnummer diesmal erst per Handy - und tatsächlich - es kam eine Verbindung zustande, das Faxpfeifen war zu hören. Danach versuchte ich dann, mein Fax zu übermitteln, was diesmal auch gelang.
Klar ist somit also, dass eine Fax-Übermittlung noch am gestrigen Tag, mindestens kurz vor Mitternacht, trotz Freizeichen nicht möglich war, weil offenbar keine Verbindung zugelassen wurde, denn einige Zeit nach Mitternacht war plötzlich eine Übermittlung möglich, ohne dass auf meiner Seite etwas verändert wurde. Das wirft Fragen auf.
Gestern wollte ich noch kurz vor Mitternacht ein Fax an das BVerfG senden. Trotz Freizeichen(!) und mehrerer Versuche, kam keine Verbindung zustande. Ich überlegte, ob man dort um solche Uhrzeiten das Faxgerät abgestellt hat, oder ob bei meinem Gerät irgend etwas fehlerhaft ist. Zur Kontrolle wählte ich die Faxnummer per Handy an und bekam ein Freizeichen, aber keine Verbindung.
Kurz vor 2Uhr hatte ich spontan die Idee, es nochmal zu versuchen. Zum schnellen Antesten, ob es überhaupt geht, wählte ich die Faxnummer diesmal erst per Handy - und tatsächlich - es kam eine Verbindung zustande, das Faxpfeifen war zu hören. Danach versuchte ich dann, mein Fax zu übermitteln, was diesmal auch gelang.
Klar ist somit also, dass eine Fax-Übermittlung noch am gestrigen Tag, mindestens kurz vor Mitternacht, trotz Freizeichen nicht möglich war, weil offenbar keine Verbindung zugelassen wurde, denn einige Zeit nach Mitternacht war plötzlich eine Übermittlung möglich, ohne dass auf meiner Seite etwas verändert wurde. Das wirft Fragen auf.
Mittwoch, Februar 23, 2005
Pawlowsche Hunde
Sobald auch nur jemand die Diagnose faschistoid mit einem gewissen Temprament stellt, setzt sich augenscheinlich eine ebenso hirnlose wie staatliche Maschinerie in Gang, aus Staats- und Verfassungsschützern, Politik und Polizei, bestimmten Journalisten und rechtlastigen Vertretern des Unterhaltungsgewerbes, um den Diagnostiker durch schiere und langdauernde Massenaufmärsche vom Gegenteil zu überzeugen. SchildBürger der modernen Massengesellschaft.
Den Unterschied zwischen pauschaler Anklage gegen ein ganzes Land und der klaren Benennung von Einzeltätern, einzelnen Gruppen und bestimmten Strukturen, den können oder wollen diese Tunnelblicker nicht sehen. Die stellen sich ganz ahnungslos oder vorsätzlich an die Seite der faschistoiden Kriminellen, die man dann natürlich nicht so charakterisiert und also nicht als kriminell ansieht. Aber wer mit Faschisten gemeinsame Sache gegen die Grundrechte anderer macht, ist selbst ein Faschist. Darum ist auffälliger- und merkwürdigerweise mitlerweile auch ein Pauschalurteil zutreffend geworden.
Die Geschwister Scholl waren sehr jung, gesund und intelligent und haben dennoch ihr Leben hingegeben, für die universalen Menschenrechte. Sie sind ermordet worden, von einer faschistischen deutschen Gesellschaft. Wie kann man sich da noch um seine berufliche oder soziale Karriere sorgen?
Die Verhältnisse des Faschismus sind heute anders als damals - das Problem bleibt.
Es gibt kein Urvertrauen mehr. Der deutsche Mensch neigt zur Vereinsmeierei und darin zum diabolisch böse Sein. Individualität gilt in Deutschland als Geisteskrankheit und wird rigoros therapiert.
Die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek nannte die austrische Gesellschaft eine kernfaule Mozartkugel. Was wäre das passende Bild für die deutsche Gesellschaft? Ein volldigitalisierter HighTech-Fleischwolf in schickem Design? Homo homini lupus. Wir machen aus jedem Menschen ein Würstchen.
Sobald auch nur jemand die Diagnose faschistoid mit einem gewissen Temprament stellt, setzt sich augenscheinlich eine ebenso hirnlose wie staatliche Maschinerie in Gang, aus Staats- und Verfassungsschützern, Politik und Polizei, bestimmten Journalisten und rechtlastigen Vertretern des Unterhaltungsgewerbes, um den Diagnostiker durch schiere und langdauernde Massenaufmärsche vom Gegenteil zu überzeugen. SchildBürger der modernen Massengesellschaft.
Den Unterschied zwischen pauschaler Anklage gegen ein ganzes Land und der klaren Benennung von Einzeltätern, einzelnen Gruppen und bestimmten Strukturen, den können oder wollen diese Tunnelblicker nicht sehen. Die stellen sich ganz ahnungslos oder vorsätzlich an die Seite der faschistoiden Kriminellen, die man dann natürlich nicht so charakterisiert und also nicht als kriminell ansieht. Aber wer mit Faschisten gemeinsame Sache gegen die Grundrechte anderer macht, ist selbst ein Faschist. Darum ist auffälliger- und merkwürdigerweise mitlerweile auch ein Pauschalurteil zutreffend geworden.
Die Geschwister Scholl waren sehr jung, gesund und intelligent und haben dennoch ihr Leben hingegeben, für die universalen Menschenrechte. Sie sind ermordet worden, von einer faschistischen deutschen Gesellschaft. Wie kann man sich da noch um seine berufliche oder soziale Karriere sorgen?
Die Verhältnisse des Faschismus sind heute anders als damals - das Problem bleibt.
Es gibt kein Urvertrauen mehr. Der deutsche Mensch neigt zur Vereinsmeierei und darin zum diabolisch böse Sein. Individualität gilt in Deutschland als Geisteskrankheit und wird rigoros therapiert.
Die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek nannte die austrische Gesellschaft eine kernfaule Mozartkugel. Was wäre das passende Bild für die deutsche Gesellschaft? Ein volldigitalisierter HighTech-Fleischwolf in schickem Design? Homo homini lupus. Wir machen aus jedem Menschen ein Würstchen.
Dienstag, Februar 22, 2005
Genial
Grade in einem TV-Bericht gesehen: Als Zahn-Patient kann man seinen zahnärztlichen BehandlungsBedarf für Leistungen mit Eigenbeteilung, also zB für Krone, Brücke, Inlay, Implantat usw. auf einer seriösen Internetseite an den geringst-bietenden Zahnarzt versteigern.
Also man bietet sein Zahnproblem an, nennt einen Maximalbetrag, und dann können Zahnärzte aus der Region den Kostenvoranschlag unterbieten.
Und weil etwa zwei Drittel derartiger Kosten vom ZahnLabor verursacht werden und deren Hauptanteil die Lohnkosten sind, gibt es auch noch die Möglichkeit, sich durch eine Transfer-Firma günstig Laborabeiten aus zB China oder der Türkey anfertigen zu lassen.
Beide Aktionen in Kombination können die "Anschaffung" um etliche 100 Euro senken - und zwar vom ohnehin schon günstigsten Kostenvorschlag. Mehrere 1000 Euro für eine Krone oder Brücke, finde ich eh reichlich happig.
Dazu fällt mir grade eine Bekannte ein, deren Tochter (kinderloser Single, um die 40) als Zahntechnikerin arbeitet. Die ältere Dame klagte in fast jedem Gespräch, dass ihre Tochter unter ihren langjährigen Überstunden bald zusammenbreche. Die Tochter sei kaum noch zu Hause, werde vollkommen von ihrer Arbeit absorbiert und das seit Jahren und sie leide erkennbar darunter.
Da passt es ja vielleicht prima, wenn bald Entlastung kommt, weil Aufträge ins viel günstigere Ausland gehen. Zahntechniker verdienen bekanntlich nicht schlecht, da wird die junge Frau mit womöglich Teilzeit doch ein ganz neues tolles Lebensgefühl geniessen können: Viel Freizeit und dennoch ein passables Einkommen. Was man nicht freiwillig auf die Reihe bekommt, das regelt dann eben der Markt.
Zur Erinnerung: Der Skandal, vor einigen Jahren, um Billig-Gebisse aus China, ging nicht um die Qualität - die wohl hervorragend war - sondern allein darum, dass Zahnärzte die günstigen ZahnLaborArbeiten aus China den Kassen und den Patienten zu den viel höheren deutschen Preisen in Rechnung gestellt hatten.
Grade in einem TV-Bericht gesehen: Als Zahn-Patient kann man seinen zahnärztlichen BehandlungsBedarf für Leistungen mit Eigenbeteilung, also zB für Krone, Brücke, Inlay, Implantat usw. auf einer seriösen Internetseite an den geringst-bietenden Zahnarzt versteigern.
Also man bietet sein Zahnproblem an, nennt einen Maximalbetrag, und dann können Zahnärzte aus der Region den Kostenvoranschlag unterbieten.
Und weil etwa zwei Drittel derartiger Kosten vom ZahnLabor verursacht werden und deren Hauptanteil die Lohnkosten sind, gibt es auch noch die Möglichkeit, sich durch eine Transfer-Firma günstig Laborabeiten aus zB China oder der Türkey anfertigen zu lassen.
Beide Aktionen in Kombination können die "Anschaffung" um etliche 100 Euro senken - und zwar vom ohnehin schon günstigsten Kostenvorschlag. Mehrere 1000 Euro für eine Krone oder Brücke, finde ich eh reichlich happig.
Dazu fällt mir grade eine Bekannte ein, deren Tochter (kinderloser Single, um die 40) als Zahntechnikerin arbeitet. Die ältere Dame klagte in fast jedem Gespräch, dass ihre Tochter unter ihren langjährigen Überstunden bald zusammenbreche. Die Tochter sei kaum noch zu Hause, werde vollkommen von ihrer Arbeit absorbiert und das seit Jahren und sie leide erkennbar darunter.
Da passt es ja vielleicht prima, wenn bald Entlastung kommt, weil Aufträge ins viel günstigere Ausland gehen. Zahntechniker verdienen bekanntlich nicht schlecht, da wird die junge Frau mit womöglich Teilzeit doch ein ganz neues tolles Lebensgefühl geniessen können: Viel Freizeit und dennoch ein passables Einkommen. Was man nicht freiwillig auf die Reihe bekommt, das regelt dann eben der Markt.
Zur Erinnerung: Der Skandal, vor einigen Jahren, um Billig-Gebisse aus China, ging nicht um die Qualität - die wohl hervorragend war - sondern allein darum, dass Zahnärzte die günstigen ZahnLaborArbeiten aus China den Kassen und den Patienten zu den viel höheren deutschen Preisen in Rechnung gestellt hatten.
Sonntag, Februar 20, 2005
WE-Nachlese
Das GrundGesetz wird bald einen ähnlichen, historischen Wert haben, wie die legendären 10 Gebote: 'Ne tolle Idee - aber nix für die Probleme der Gegenwart.
Kennt jeder: Viele Köche verderben den Brei, und die Formulierung, dass jemand vor lauter Kraft nicht mehr laufen könne.
Ein Kabarettist macht sich lustig darüber, dass der deutsche Staat, um die Rechten, insbesondere die NPD, weg zu kriegen, diese mit dem Verfassungsschutz unterwandert habe, aber die nun aus genau dem Grund nicht mehr verbieten könne.
Solch staatliches Vorgehen ist augenscheinlich gängige Masche. Erst ein V-Mann in Bayern soll den NeoNazi Wiese zu angeblichen BombenAttentaten angestiftet haben - von allein soll der sowas nicht im Sinn gehabt haben. Also jene EinzelPersonen oder Gruppen, die man irgendwie weghaben oder kleinkriegen möchte, über die versucht man subtile Steuerungs-Macht zu erlangen, versucht, sie dorthin zu manipulieren, wo man sie scheinbar legal fertig machen kann. Die Marionetten-Fäden sollten dabei natürlich für das übrige Publikum unsichtbar bleiben. Das hat im Fall Wiese in München nicht geklappt und ist beim Versuch, die NPD zu verbieten, komplett gescheitert. Aber die verantwortlichen Innenminister, die das versaubeutelt haben, sind so charakterlos, den Fehler nicht bei sich zu erkennen, sondern einige nehmen statt dessen das BundersVerfassungsGericht als Sündenbock.
Auch hirnrissig: Jemanden zu diskreditieren, zu verleumden, seinen Ruf zu schädigen, und ihn gleichzeitig emotional zu locken und kumpelhaft jovial auf die Schultern zu klopfen. Fertig machen, um hinterher nach fremden Plänen neu aufzubauen. Dumm nur, wenn sich Aufbauhelfer und Abrissbirnen mit jugendlichem Elan ganz übereifrig gleichzeitig am Objekt zu schaffen machen und gegenseitig behindern. Avanti Dilettanti.
Diese Leute sind so besoffen von den modernen technischen Mitteln, andere Menschen in den Griff zu nehmen, und von den staatlichen Geldern die ihnen dafür zufliessen, dass sie blind für den oder die Menschen hinter ihrer künstlichen Prothese der Machtausübung sind und längst menschliches Mass verloren haben - oder schon vorher keines hatten - als "charakterliche" Voraussetzung für den Job. Armselige Charakterkrüppel am HighTech-Arbeitsplatz.
Auch fällt auf, dass grade unter jenen hier zu Lande besonders heftig gegen Underdogs, DropOuts und andere Personen die schon einer Minderheit angehören oder noch isoliert werden sollen, vorgegangen wird, die selbst in dieses Land, in die westdeutsche Gesellschaft zugewandert sind, also selbst einer Randgruppe angehören und damit potentiell ausgegrenzt und ihrer Rechte entzogen werden. Da trampeln dann in den Westen gekommene Ossis, Balkan-Immigranten, Emporkömmlinge, Karrieristen und Neureiche besonders eifrig auf den schon vorhandenen Randfiguren der Westgesellschaft herum, wohl als Reflex und im Glauben, sich damit beim Mainstream der Gesellschaft beliebt zu machen und dem Eintrittstor zur Oberklasse ein Stück näher zu kommen.
Das GrundGesetz wird bald einen ähnlichen, historischen Wert haben, wie die legendären 10 Gebote: 'Ne tolle Idee - aber nix für die Probleme der Gegenwart.
Kennt jeder: Viele Köche verderben den Brei, und die Formulierung, dass jemand vor lauter Kraft nicht mehr laufen könne.
Ein Kabarettist macht sich lustig darüber, dass der deutsche Staat, um die Rechten, insbesondere die NPD, weg zu kriegen, diese mit dem Verfassungsschutz unterwandert habe, aber die nun aus genau dem Grund nicht mehr verbieten könne.
Solch staatliches Vorgehen ist augenscheinlich gängige Masche. Erst ein V-Mann in Bayern soll den NeoNazi Wiese zu angeblichen BombenAttentaten angestiftet haben - von allein soll der sowas nicht im Sinn gehabt haben. Also jene EinzelPersonen oder Gruppen, die man irgendwie weghaben oder kleinkriegen möchte, über die versucht man subtile Steuerungs-Macht zu erlangen, versucht, sie dorthin zu manipulieren, wo man sie scheinbar legal fertig machen kann. Die Marionetten-Fäden sollten dabei natürlich für das übrige Publikum unsichtbar bleiben. Das hat im Fall Wiese in München nicht geklappt und ist beim Versuch, die NPD zu verbieten, komplett gescheitert. Aber die verantwortlichen Innenminister, die das versaubeutelt haben, sind so charakterlos, den Fehler nicht bei sich zu erkennen, sondern einige nehmen statt dessen das BundersVerfassungsGericht als Sündenbock.
Auch hirnrissig: Jemanden zu diskreditieren, zu verleumden, seinen Ruf zu schädigen, und ihn gleichzeitig emotional zu locken und kumpelhaft jovial auf die Schultern zu klopfen. Fertig machen, um hinterher nach fremden Plänen neu aufzubauen. Dumm nur, wenn sich Aufbauhelfer und Abrissbirnen mit jugendlichem Elan ganz übereifrig gleichzeitig am Objekt zu schaffen machen und gegenseitig behindern. Avanti Dilettanti.
Diese Leute sind so besoffen von den modernen technischen Mitteln, andere Menschen in den Griff zu nehmen, und von den staatlichen Geldern die ihnen dafür zufliessen, dass sie blind für den oder die Menschen hinter ihrer künstlichen Prothese der Machtausübung sind und längst menschliches Mass verloren haben - oder schon vorher keines hatten - als "charakterliche" Voraussetzung für den Job. Armselige Charakterkrüppel am HighTech-Arbeitsplatz.
Auch fällt auf, dass grade unter jenen hier zu Lande besonders heftig gegen Underdogs, DropOuts und andere Personen die schon einer Minderheit angehören oder noch isoliert werden sollen, vorgegangen wird, die selbst in dieses Land, in die westdeutsche Gesellschaft zugewandert sind, also selbst einer Randgruppe angehören und damit potentiell ausgegrenzt und ihrer Rechte entzogen werden. Da trampeln dann in den Westen gekommene Ossis, Balkan-Immigranten, Emporkömmlinge, Karrieristen und Neureiche besonders eifrig auf den schon vorhandenen Randfiguren der Westgesellschaft herum, wohl als Reflex und im Glauben, sich damit beim Mainstream der Gesellschaft beliebt zu machen und dem Eintrittstor zur Oberklasse ein Stück näher zu kommen.
Freitag, Februar 18, 2005
An der Front* gestorben / Was zu weit geht, geht zu weit ...
Ein Mann hat in NRW einen Zahnarzt in dessen Praxis erschossen. Der Tatverdächtige hat sich selbst gestellt. Angeblich fühlte er sich schon vor der Tat verfolgt und bespitzelt.
Hoffentlich geraten jetzt jene in's Raster, potenzielle GewalttäterInnen zu sein, die immer wieder ohne Grund behaupten, von angeblichen Stalkern belästigt zu werden.
Wie sich herausstellte, war bereits mehrmals gegen den Mann ermittelt worden, unter anderem wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Das Verfahren war jedoch eingestellt worden, nachdem eine Wohnungsdurchsuchung ergebnislos blieb.
http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet05/mord_oelde/index.jhtml?rubrikenstyle=panorama
Auffällig und merkwürdig: Gegen den Mann wurde also dauernd ermittelt, sogar seine Wohnung wurde auf den Kopf gestellt - ohne dass je etwas Verdächtiges gefunden wurde. Offenbar fühlte er sich dann ja nicht ohne Grund ständig verfolgt und bespitzelt.
Wie nennt man sowas? Sich selbst erfüllende Profezeihung oder StossStangentaktik resp. KundenZucht des Justiz- und PolizeiApparates?
Wem ist jetzt geholfen? Dem Mann nicht - der wandert für Jahre in den Knast. Dem Arzt nicht - der ist tot. Seinen Patienten vielleicht, wenn er ein Pfuscher war, aber da sollte es bessere Methoden der Abhilfe geben. Die Praxishelferinnen werden arbeitslos. Allein der Justiz- und PolizeiApparat profitiert: Man kann sich bestätigt fühlen, der Mann war gefährlich - wenn auch vielleicht erst durch die Jahre lange Drangsalierung und Bespitzelung - und man hat jetzt wieder Arbeit mit dem Fall. Toll. Klasse.
*Den Begriff Front für den Kontakt zwischen Arzt und Patient habe ich erstmals vor paar Jahren von einem Arzt gelesen und ich fand dieses Wort ebenso bezeichnend wie ätzend und deplatziert. Grade habe ich es wieder auf einer Mediziner-Seite gefunden. Soll sich jeder eigene Gedanken zu diesem militärischen Terminus und der dahinter zu vermutenden Haltung machen.
Ein Mann hat in NRW einen Zahnarzt in dessen Praxis erschossen. Der Tatverdächtige hat sich selbst gestellt. Angeblich fühlte er sich schon vor der Tat verfolgt und bespitzelt.
Hoffentlich geraten jetzt jene in's Raster, potenzielle GewalttäterInnen zu sein, die immer wieder ohne Grund behaupten, von angeblichen Stalkern belästigt zu werden.
Wie sich herausstellte, war bereits mehrmals gegen den Mann ermittelt worden, unter anderem wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Das Verfahren war jedoch eingestellt worden, nachdem eine Wohnungsdurchsuchung ergebnislos blieb.
http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet05/mord_oelde/index.jhtml?rubrikenstyle=panorama
Auffällig und merkwürdig: Gegen den Mann wurde also dauernd ermittelt, sogar seine Wohnung wurde auf den Kopf gestellt - ohne dass je etwas Verdächtiges gefunden wurde. Offenbar fühlte er sich dann ja nicht ohne Grund ständig verfolgt und bespitzelt.
Wie nennt man sowas? Sich selbst erfüllende Profezeihung oder StossStangentaktik resp. KundenZucht des Justiz- und PolizeiApparates?
Wem ist jetzt geholfen? Dem Mann nicht - der wandert für Jahre in den Knast. Dem Arzt nicht - der ist tot. Seinen Patienten vielleicht, wenn er ein Pfuscher war, aber da sollte es bessere Methoden der Abhilfe geben. Die Praxishelferinnen werden arbeitslos. Allein der Justiz- und PolizeiApparat profitiert: Man kann sich bestätigt fühlen, der Mann war gefährlich - wenn auch vielleicht erst durch die Jahre lange Drangsalierung und Bespitzelung - und man hat jetzt wieder Arbeit mit dem Fall. Toll. Klasse.
*Den Begriff Front für den Kontakt zwischen Arzt und Patient habe ich erstmals vor paar Jahren von einem Arzt gelesen und ich fand dieses Wort ebenso bezeichnend wie ätzend und deplatziert. Grade habe ich es wieder auf einer Mediziner-Seite gefunden. Soll sich jeder eigene Gedanken zu diesem militärischen Terminus und der dahinter zu vermutenden Haltung machen.
Über einen Exorzisten in einem Exorzismus-Seminar im Vatikan:
Täglich sieht er zehn "Patienten"; kurioserweise seien besonders viele Mediziner darunter. www.sueddeutsche.de/,tt4m3/panorama/artikel/26/47978/
Tatsächlich auch nach meinem Eindruck, scheinen nicht wenige katholische Ärzte vom Teufel besessen zu sein. Kurios kann das wohl nur ein Exorzist finden. Für die Patienten sind solche Mediziner lebensbedrohlich.
Wobei es nicht unwahrscheinlich ist, dass ich vielleicht grade jene katholischen Ärzte als teuflisch empfinde, die von der katholischen Kirche als normal beurteilt werden, wohingegen die zu exorzierenden vielleicht die besseren, menschlicheren Ärzte sind?
Täglich sieht er zehn "Patienten"; kurioserweise seien besonders viele Mediziner darunter. www.sueddeutsche.de/,tt4m3/panorama/artikel/26/47978/
Tatsächlich auch nach meinem Eindruck, scheinen nicht wenige katholische Ärzte vom Teufel besessen zu sein. Kurios kann das wohl nur ein Exorzist finden. Für die Patienten sind solche Mediziner lebensbedrohlich.
Wobei es nicht unwahrscheinlich ist, dass ich vielleicht grade jene katholischen Ärzte als teuflisch empfinde, die von der katholischen Kirche als normal beurteilt werden, wohingegen die zu exorzierenden vielleicht die besseren, menschlicheren Ärzte sind?
Dienstag, Februar 15, 2005
polymorph-perverse Spitze des Eisbergs
München ein Hort perverser Ärzte unter dem "Schutz" der Justiz?
www.sueddeutsche.de
nochmal www.sueddeutsche.de
http://gehe.blogspot.com/2005/01/verbrechen-lohnt-sich-womglich-wenn.html
München ein Hort perverser Ärzte unter dem "Schutz" der Justiz?
www.sueddeutsche.de
nochmal www.sueddeutsche.de
http://gehe.blogspot.com/2005/01/verbrechen-lohnt-sich-womglich-wenn.html
Freitag, Januar 28, 2005
Veralberung des Publikums
Manche "Restriktionen" (gegen den ungehinderten Polizei-Zugriff auf Bürger-Daten) laufen regelrecht auf eine Veralberung des Publikums hinaus. Man lese einmal Artikel 31 des Bayrischen Polizeiaufgabengesetzes. Da ist erst akribisch beschrieben, über welche Personenkreise die Polizei Daten erheben und verarbeiten darf. Und am Ende heißt es dann: "... und über sonstige Personen".
Eine Begrenzungsfunktion polizeilicher Maßnahmen hat eine solche Vorschrift nicht.
-
Helmut Bäumler, ehemaliger Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein: "Es ist ungewiss, wie lange und wie sicher wir uns darauf verlassen können, dass die Polizei keinen Unfug mit ihren vielen Befugnissen und Instrumenten macht". "Die Zukunft der Überwachung", von Michael Voregger, bei www.spiegel.de
Also beten und hoffen? Mir ist erst kürzlich klarer bewusst geworden, dass allein die Polizei nicht nur das GewaltMonopol des Staates mit Waffen exekutiert, also quasi der bewaffnete Arm des Staates gegen seine eigenen Bürger ist, sondern die Polizei hat auch totale ZugriffsBefugnisse auf sämtliche in Deutschland vorhandenen Bürger-Daten und verfügt damit über alle Informationen, die je über einen Bürger irgendwann mal erfasst wurden. Das Netzwerk vergisst nie. Wenn man sich vergegenwärtigt, was vor 60-70Jahren schon alles von den Bürgern erfasst wurde und trotz Weltkrieg zT immer noch vorhanden ist, dann gibt das eine Ahnung von der heutigen Situation.
Eine ungeheure Machtfülle für eine einzige Institution: InformationsMacht und WaffenGewalt. Eine ähnlich totalitäre Machtfülle besitzt nur noch die Ärzteschaft.
Wenn beide HalbGott-Instanzen miteinander kooperieren kommt allzu oft Teuflisches dabei heraus. Vor etwa 60 Jahren hatten wir hier in Deutschland diese Situation. AberMillionen Menschen wurden umgebracht. Von Ärzten und Polizei ähnlichen Kräften (GeStaPo, SA, SS). Jede andere Berufsgruppe hat im Vergleich dazu die Macht eines PapierTigers.
Vor dem Hintergrund finde ich den Vorschlag eines Politikers, vor einiger Zeit, ganz interessant, alternativ oder parallel zur Wehrpflicht, den StaatsBürger in PolizeiUniform einzuführen. Mehr Transparenz in dieses vom CorpsGeist verriegelte MachtMonopol, wenn jeder junge Mann und jede junge Frau einmal in ihrem Leben für ein paar Monate den Justiz- und Polizei-Apparat von innen live-haftig erlebt.
Manche "Restriktionen" (gegen den ungehinderten Polizei-Zugriff auf Bürger-Daten) laufen regelrecht auf eine Veralberung des Publikums hinaus. Man lese einmal Artikel 31 des Bayrischen Polizeiaufgabengesetzes. Da ist erst akribisch beschrieben, über welche Personenkreise die Polizei Daten erheben und verarbeiten darf. Und am Ende heißt es dann: "... und über sonstige Personen".
Eine Begrenzungsfunktion polizeilicher Maßnahmen hat eine solche Vorschrift nicht.
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Helmut Bäumler, ehemaliger Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein: "Es ist ungewiss, wie lange und wie sicher wir uns darauf verlassen können, dass die Polizei keinen Unfug mit ihren vielen Befugnissen und Instrumenten macht". "Die Zukunft der Überwachung", von Michael Voregger, bei www.spiegel.de
Also beten und hoffen? Mir ist erst kürzlich klarer bewusst geworden, dass allein die Polizei nicht nur das GewaltMonopol des Staates mit Waffen exekutiert, also quasi der bewaffnete Arm des Staates gegen seine eigenen Bürger ist, sondern die Polizei hat auch totale ZugriffsBefugnisse auf sämtliche in Deutschland vorhandenen Bürger-Daten und verfügt damit über alle Informationen, die je über einen Bürger irgendwann mal erfasst wurden. Das Netzwerk vergisst nie. Wenn man sich vergegenwärtigt, was vor 60-70Jahren schon alles von den Bürgern erfasst wurde und trotz Weltkrieg zT immer noch vorhanden ist, dann gibt das eine Ahnung von der heutigen Situation.
Eine ungeheure Machtfülle für eine einzige Institution: InformationsMacht und WaffenGewalt. Eine ähnlich totalitäre Machtfülle besitzt nur noch die Ärzteschaft.
Wenn beide HalbGott-Instanzen miteinander kooperieren kommt allzu oft Teuflisches dabei heraus. Vor etwa 60 Jahren hatten wir hier in Deutschland diese Situation. AberMillionen Menschen wurden umgebracht. Von Ärzten und Polizei ähnlichen Kräften (GeStaPo, SA, SS). Jede andere Berufsgruppe hat im Vergleich dazu die Macht eines PapierTigers.
Vor dem Hintergrund finde ich den Vorschlag eines Politikers, vor einiger Zeit, ganz interessant, alternativ oder parallel zur Wehrpflicht, den StaatsBürger in PolizeiUniform einzuführen. Mehr Transparenz in dieses vom CorpsGeist verriegelte MachtMonopol, wenn jeder junge Mann und jede junge Frau einmal in ihrem Leben für ein paar Monate den Justiz- und Polizei-Apparat von innen live-haftig erlebt.
Donnerstag, Januar 27, 2005
Mittwoch, Januar 26, 2005
Aus heiterem Himmel
Ein herrlicher Hochsommertag Anfang August, Mitte der 80er Jahre. Ich bin mit dem Fahrrad allein unterwegs, auf dem Weg von Lübeck nach Witten/Herdecke. Hinter Lüneburg und dann Ülzen suche ich mir weiter möglichst ruhige, Auto freie Wege und Strassen. Immer wieder auch in kleinen Orten halten, um das nächste Etappenziel auf der Karte auszugucken, also welchen Ort ich als nächsten anfahre. Dann in Bergen stehe ich wieder an einer ländlichen Weggabelung und schaue auf die Karte. Nächster Ort auf meiner Strecke wäre Belsen. Mh, irgendwie bekannt klingende Namen, hier in dieser norddeutsch-ländlichen Einöde. Langsam dämmert mir eine Assoziation. Bergen hier, Belsen dort. Bergen-Belsen? Das Bergen-Belsen? Kann das wirklich sein, hier in der Nähe war ein Konzentrationslager? Aus heiterem Himmel mitten in der Lüneburger Heide ganz banal und ungewollt bei einer Radtour treffe ich auf eine Stätte tausendfacher Vernichtung von Menschen. Ohne jede Vorbereitung, ohne offiziellen Termin. Ich kannte aus der Schule nicht von vielen ehemaligen KZ die jeweilige örtliche Lage auf der Landkarte, hatte keine genauere Vorstellung von deren örtlicher Lage. Vermutlich in der weiten Wildnis irgendwo im fremden Osten, und im Süden Deutschlands in den Industriegebieten grosser Städte, wo die industrielle Verwurstung von Menschen vielleicht weniger auffällt. Im Nachhinein fällt mir auf, dass wir in der Schule sehr umfassend und intensiv die NaziZeit thematisiert hatten, jedoch ihr jeweiliger Ausdruck in der örtlichen Nähe, wurde offenbar umgangen. Besichtung der Hinrichtungsstätte in Berlin Plötzensee, aber die Stätten des Terrors im eigenen und den angrenzenden Bundesländern waren offenbar kein Thema.
Anfang der 90er war ich wiedermal mit dem Rad allein auf Tour. Von Frankfurt am Main nach Leipzig. Über den Thüringer Wald, durch Erfurt und dann später am Nachmittag war ein Waldgebiet in der Nähe und ich suchte mir hier ein Plätzchen zum übernachten. Es war ein leichter Hang, unten lief parallel die Landstrasse, oben das Waldgebiet. Über die Silhouette der Baumwipfel ragte ein merkwürdiger, düsterer Turm mit seiner Spitze. Der Turm wirkte auf mich so unheimlich und bedrückend, dass ich mich fragte, wozu der wohl sei und ob ich hier wirklich im Wald übernachten will oder nicht doch lieber ein Stück weiterfahre. Ich überlegte, ob das vielleicht ein Wachturm eines DDR-Knasts ist oder ein geheimes Lager der Sowjets in der DDR oder ein aktueller Ost-Knast. Ich blieb dann doch und nächtigte dort am Fusse im Wald. Am nächsten Morgen weiter in Richtung der nahen Stadt Weimar und erst später wurde mir klar, dass dieser bedrohlich wirkende Turm zum KZ Buchenwald gehört.
Bei der grundlegenden Suche nach den schönen und einfachen Dingen des Lebens in diesem Land, stösst man immer wieder auf die Scheisshaufen Menschen fressender deutscher Geschichte und es fällt auf, dass es sehr viele sind und auch aktuell im Kleineren weiter geschissen wird. Alles bewältigt - nix verstanden.
Ein herrlicher Hochsommertag Anfang August, Mitte der 80er Jahre. Ich bin mit dem Fahrrad allein unterwegs, auf dem Weg von Lübeck nach Witten/Herdecke. Hinter Lüneburg und dann Ülzen suche ich mir weiter möglichst ruhige, Auto freie Wege und Strassen. Immer wieder auch in kleinen Orten halten, um das nächste Etappenziel auf der Karte auszugucken, also welchen Ort ich als nächsten anfahre. Dann in Bergen stehe ich wieder an einer ländlichen Weggabelung und schaue auf die Karte. Nächster Ort auf meiner Strecke wäre Belsen. Mh, irgendwie bekannt klingende Namen, hier in dieser norddeutsch-ländlichen Einöde. Langsam dämmert mir eine Assoziation. Bergen hier, Belsen dort. Bergen-Belsen? Das Bergen-Belsen? Kann das wirklich sein, hier in der Nähe war ein Konzentrationslager? Aus heiterem Himmel mitten in der Lüneburger Heide ganz banal und ungewollt bei einer Radtour treffe ich auf eine Stätte tausendfacher Vernichtung von Menschen. Ohne jede Vorbereitung, ohne offiziellen Termin. Ich kannte aus der Schule nicht von vielen ehemaligen KZ die jeweilige örtliche Lage auf der Landkarte, hatte keine genauere Vorstellung von deren örtlicher Lage. Vermutlich in der weiten Wildnis irgendwo im fremden Osten, und im Süden Deutschlands in den Industriegebieten grosser Städte, wo die industrielle Verwurstung von Menschen vielleicht weniger auffällt. Im Nachhinein fällt mir auf, dass wir in der Schule sehr umfassend und intensiv die NaziZeit thematisiert hatten, jedoch ihr jeweiliger Ausdruck in der örtlichen Nähe, wurde offenbar umgangen. Besichtung der Hinrichtungsstätte in Berlin Plötzensee, aber die Stätten des Terrors im eigenen und den angrenzenden Bundesländern waren offenbar kein Thema.
Anfang der 90er war ich wiedermal mit dem Rad allein auf Tour. Von Frankfurt am Main nach Leipzig. Über den Thüringer Wald, durch Erfurt und dann später am Nachmittag war ein Waldgebiet in der Nähe und ich suchte mir hier ein Plätzchen zum übernachten. Es war ein leichter Hang, unten lief parallel die Landstrasse, oben das Waldgebiet. Über die Silhouette der Baumwipfel ragte ein merkwürdiger, düsterer Turm mit seiner Spitze. Der Turm wirkte auf mich so unheimlich und bedrückend, dass ich mich fragte, wozu der wohl sei und ob ich hier wirklich im Wald übernachten will oder nicht doch lieber ein Stück weiterfahre. Ich überlegte, ob das vielleicht ein Wachturm eines DDR-Knasts ist oder ein geheimes Lager der Sowjets in der DDR oder ein aktueller Ost-Knast. Ich blieb dann doch und nächtigte dort am Fusse im Wald. Am nächsten Morgen weiter in Richtung der nahen Stadt Weimar und erst später wurde mir klar, dass dieser bedrohlich wirkende Turm zum KZ Buchenwald gehört.
Bei der grundlegenden Suche nach den schönen und einfachen Dingen des Lebens in diesem Land, stösst man immer wieder auf die Scheisshaufen Menschen fressender deutscher Geschichte und es fällt auf, dass es sehr viele sind und auch aktuell im Kleineren weiter geschissen wird. Alles bewältigt - nix verstanden.
Dienstag, Januar 25, 2005
I love rss - warum? Neugiertool (TM?) RSS?
Wer als Blogschreiber in die dazu gehörenden Log-Daten blicken kann, erfährt wohl - was den Zeitfaktor angeht - lediglich wenn und wann ein Leser das Weblog ansurft (und wieder wegsurft). Wann der Surfer sich vorher ins Netz einwählte, geben die Logdaten wohl nicht so ohne weiteres her - schon gar nicht, wenn der Surfer das Blog mal gar nicht anklickt.
Das wird mittels RSS anders sein. Sobald man sich ins Netz eingewählt hat, nimmt der Browser oder externe RSS-Reader automatisch Kontakt zu den jeweiligen Feedern auf und sammelt die Texte ein. Vermutlich kann feeder-seits sowohl angezeigt werden, wann Daten abgerufen werden, also auch an welche Adresse sie gehen. Wählt sich beispielsweise jemand OHNE RSS-Reader fünfmal am Tag ins Netz ein und surft aber keine seiner üblichen Feeder-Sites an dem Tag an, so bekommt der FeedBetreiber idR gar nichts davon mit, ob einer seiner Leser an dem Tag im Netz war oder nicht.
Setzt der jedoch einen RSS-Reader ein ist das anders. Jeweils kurz nach allen fünf Einwahlen, zeigt der RSS-Reader durch seine automatische Kontaktaufnahme zum RSS-Feeder die grade erfolgte Einwahl an, und das auch wenn der Surfer an dem Tag vielleicht gar keine der RSS-FeederSeiten ansurfen will.
Damit wäre das RSS-System fast sowas wie ein Überwachungs-Tool. Neugiertool scheint aber auch ein ziemlich passender Begriff zu sein.
Wer als Blogschreiber in die dazu gehörenden Log-Daten blicken kann, erfährt wohl - was den Zeitfaktor angeht - lediglich wenn und wann ein Leser das Weblog ansurft (und wieder wegsurft). Wann der Surfer sich vorher ins Netz einwählte, geben die Logdaten wohl nicht so ohne weiteres her - schon gar nicht, wenn der Surfer das Blog mal gar nicht anklickt.
Das wird mittels RSS anders sein. Sobald man sich ins Netz eingewählt hat, nimmt der Browser oder externe RSS-Reader automatisch Kontakt zu den jeweiligen Feedern auf und sammelt die Texte ein. Vermutlich kann feeder-seits sowohl angezeigt werden, wann Daten abgerufen werden, also auch an welche Adresse sie gehen. Wählt sich beispielsweise jemand OHNE RSS-Reader fünfmal am Tag ins Netz ein und surft aber keine seiner üblichen Feeder-Sites an dem Tag an, so bekommt der FeedBetreiber idR gar nichts davon mit, ob einer seiner Leser an dem Tag im Netz war oder nicht.
Setzt der jedoch einen RSS-Reader ein ist das anders. Jeweils kurz nach allen fünf Einwahlen, zeigt der RSS-Reader durch seine automatische Kontaktaufnahme zum RSS-Feeder die grade erfolgte Einwahl an, und das auch wenn der Surfer an dem Tag vielleicht gar keine der RSS-FeederSeiten ansurfen will.
Damit wäre das RSS-System fast sowas wie ein Überwachungs-Tool. Neugiertool scheint aber auch ein ziemlich passender Begriff zu sein.
Blog-Gepluster
Alles was das Böse benötigt, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit.
Kofi Annan beim UNO-GedenkTag zu den Auschwitz-Verbrechen.
Hat eigentlich auch nur EINER von all den jenigen, die so penetrant und permanent gegen die aktuellen Verbrechen der USA, zB in Guantanamo und im Irak, lamentieren, seine Kritik nicht nur in sein Weblog geplustert, sondern zB mal ganz konkret einen offenen oder geschlossenen Brief an die amerikanische Botschaft in Deutschland oder direkt an die US-Administration geschickt?
Offenbar nicht. Schon allein das Transformieren der eigenen Meinung in eine andere Sprache scheint zu viel verlangt. Es ist vermutlich genauso wirkungslos wie einfach, massive Kritik an Aktionen der USA in den Raum des eigenen Weblogs zu schreiben.
Vielleicht haben diese Leute Angst, wenn sie ihre angeblich so engagiert menschenrechtliche Kritik an den USA direkt auch an deren Regierung richten würden, dann Probleme zu bekommen, wenn sie mal im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Urlaub machen oder wirtschaftlich von dort profitieren wollen. Da möchte man es sich ja nicht verderben mit der dortigen Administration. Schliesslich gilt die Kritik nicht dem Volk sondern der US-Regierung. Grosse Klappe im eigenen Weblog - aber gegenüber denjenigen, die wirklich das Sagen und die Macht haben, wird geschwiegen und der Schwanz eingezogen.
Als Frankreich vor einigen Jahren seine AtomBomben-Versuche auf einer seiner Südsee-Exklaven exekutierte, habe ich an die französische Botschaft hier in Deutschland meinen Protest geschrieben. Wie sinn- oder wirkungsvoll das war - wer weiss. Auf jeden Fall halte ich sowas für sinn- und wirkungsvoller und für weniger lächerlich, als nur hier in meinem Weblog irgend einer Weltmacht oder der deutschen Regierung den virtuellen StinkeFinger zu zeigen. Das lesen dann ein paar Deutschsprachler, klatschen innerlich Beifall und das war's dann. Oder aber man erwartet, dass Leser an Stelle des Schreibers, ihre Rübe hinhalten. Das aber wäre noch mehr zum Kotzen.
Alles was das Böse benötigt, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit.
Kofi Annan beim UNO-GedenkTag zu den Auschwitz-Verbrechen.
Hat eigentlich auch nur EINER von all den jenigen, die so penetrant und permanent gegen die aktuellen Verbrechen der USA, zB in Guantanamo und im Irak, lamentieren, seine Kritik nicht nur in sein Weblog geplustert, sondern zB mal ganz konkret einen offenen oder geschlossenen Brief an die amerikanische Botschaft in Deutschland oder direkt an die US-Administration geschickt?
Offenbar nicht. Schon allein das Transformieren der eigenen Meinung in eine andere Sprache scheint zu viel verlangt. Es ist vermutlich genauso wirkungslos wie einfach, massive Kritik an Aktionen der USA in den Raum des eigenen Weblogs zu schreiben.
Vielleicht haben diese Leute Angst, wenn sie ihre angeblich so engagiert menschenrechtliche Kritik an den USA direkt auch an deren Regierung richten würden, dann Probleme zu bekommen, wenn sie mal im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Urlaub machen oder wirtschaftlich von dort profitieren wollen. Da möchte man es sich ja nicht verderben mit der dortigen Administration. Schliesslich gilt die Kritik nicht dem Volk sondern der US-Regierung. Grosse Klappe im eigenen Weblog - aber gegenüber denjenigen, die wirklich das Sagen und die Macht haben, wird geschwiegen und der Schwanz eingezogen.
Als Frankreich vor einigen Jahren seine AtomBomben-Versuche auf einer seiner Südsee-Exklaven exekutierte, habe ich an die französische Botschaft hier in Deutschland meinen Protest geschrieben. Wie sinn- oder wirkungsvoll das war - wer weiss. Auf jeden Fall halte ich sowas für sinn- und wirkungsvoller und für weniger lächerlich, als nur hier in meinem Weblog irgend einer Weltmacht oder der deutschen Regierung den virtuellen StinkeFinger zu zeigen. Das lesen dann ein paar Deutschsprachler, klatschen innerlich Beifall und das war's dann. Oder aber man erwartet, dass Leser an Stelle des Schreibers, ihre Rübe hinhalten. Das aber wäre noch mehr zum Kotzen.
doitsche Bildung
Der Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel sagte, es sei bis heute unfassbar, wie so viele gebildete Deutsche sich schuldig machen konnten. "Wie konnten intelligente und gebildete Menschen tagsüber mit Maschinengewehren auf Hunderte Kinder schießen und sich am Abend an den Versen Schillers oder einer Partitur von Bach erfreuen?"
Auszug aus einem Artikel bei www.spiegel.de
Ich fürchte - auch aus ganz aktuellen und selbst erlebten Gründen, allzu häufig ist die spezielle deutsche Bildung nicht die Voraussetzung für Humanität, sondern eher ihr Hindernis.
Der Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel sagte, es sei bis heute unfassbar, wie so viele gebildete Deutsche sich schuldig machen konnten. "Wie konnten intelligente und gebildete Menschen tagsüber mit Maschinengewehren auf Hunderte Kinder schießen und sich am Abend an den Versen Schillers oder einer Partitur von Bach erfreuen?"
Auszug aus einem Artikel bei www.spiegel.de
Ich fürchte - auch aus ganz aktuellen und selbst erlebten Gründen, allzu häufig ist die spezielle deutsche Bildung nicht die Voraussetzung für Humanität, sondern eher ihr Hindernis.
Montag, Januar 24, 2005
Verbrechen lohnt sich
womöglich, wenn man in der 'richtigen' Partei Mitglied ist.
Der fascho-schweinische MedizinProfessor in München, der vor etwa 10 Jahren mindestens einen Patienten so sadistisch operiert hat, wie 50 Jahre zuvor KZ-Arzt Mengele an seinen Opfern verbrauchende Forschung betrieb. Als moderner LifeStile-Nazi ist sein Epigone womöglich sogar Mitglied in der die Stadt München regierenden Partei?
Oder wie sind die massive Protektion für diesen SchwerVerbrecher und die vielen Hemmnisse zu erklären, die von scheinbaren SPD-Sympathisanten allen Bestrebungen des Opfers in den Weg geballert werden? Vielleicht ist es aber die katholische Mafia oder eine Schnittmenge aus beiden. Und dann gibt es ja augenscheinlich auch noch den sog. Akademiker-BeistandsPakt zwischen Medizinern und Juristen.
womöglich, wenn man in der 'richtigen' Partei Mitglied ist.
Der fascho-schweinische MedizinProfessor in München, der vor etwa 10 Jahren mindestens einen Patienten so sadistisch operiert hat, wie 50 Jahre zuvor KZ-Arzt Mengele an seinen Opfern verbrauchende Forschung betrieb. Als moderner LifeStile-Nazi ist sein Epigone womöglich sogar Mitglied in der die Stadt München regierenden Partei?
Oder wie sind die massive Protektion für diesen SchwerVerbrecher und die vielen Hemmnisse zu erklären, die von scheinbaren SPD-Sympathisanten allen Bestrebungen des Opfers in den Weg geballert werden? Vielleicht ist es aber die katholische Mafia oder eine Schnittmenge aus beiden. Und dann gibt es ja augenscheinlich auch noch den sog. Akademiker-BeistandsPakt zwischen Medizinern und Juristen.
Donnerstag, Januar 20, 2005
Grosser Lauschangriff / totale Überwachung auch deswegen ? :
Biotheken sind privat oder öffentlich finanzierte Institutionen, welche die Gewinnung, Speicherung, Handhabung und Nutzung von Körpersubstanzen sowie persönlichen Daten langfristig gewährleisten. Man kennt das nur zum Teil von Blut- und Organbanken. Biotheken sind insofern absolut neuartig, als daß sie die genetischen Informationen verknüpfen mit personenbezogenen Daten der Spendenden. Deren Angaben zu Krankheiten, psychischen Dispositionen, Familienverhältnissen oder Lebensstil werden mittels Befragung erhoben.
Oder mitlerweile durch totale Dauer-Beobachtung.
Diktatur des Medizibetriebes und seiner helfershelfenden Arschlöcher in allen anderen BerufsGruppen und gesellschaftlichen Macht-Schichten.
http://gehe.blogspot.com/2004/08/biologistischer-terror-biobanken-das.html
Biotheken sind privat oder öffentlich finanzierte Institutionen, welche die Gewinnung, Speicherung, Handhabung und Nutzung von Körpersubstanzen sowie persönlichen Daten langfristig gewährleisten. Man kennt das nur zum Teil von Blut- und Organbanken. Biotheken sind insofern absolut neuartig, als daß sie die genetischen Informationen verknüpfen mit personenbezogenen Daten der Spendenden. Deren Angaben zu Krankheiten, psychischen Dispositionen, Familienverhältnissen oder Lebensstil werden mittels Befragung erhoben.
Oder mitlerweile durch totale Dauer-Beobachtung.
Diktatur des Medizibetriebes und seiner helfershelfenden Arschlöcher in allen anderen BerufsGruppen und gesellschaftlichen Macht-Schichten.
http://gehe.blogspot.com/2004/08/biologistischer-terror-biobanken-das.html
Uterus-Neid
"In der KI-Community gibt es nur Männer. Die besten Köche, Komponisten und Autofahrer sind Männer, aber wir können keine Kinder gebären. Jetzt glauben wir, dass wir es könnten."
"Aber menschliche Probleme lassen sich nicht mit technischen Mitteln lösen".
"Der Mensch ist der Maßstab. Er hat biologisch bestimmte Bedürfnisse, die er befriedigen muss - oder sterben."
Der Technik begeisterte KI-Guru und GesellschaftsKritiker Joseph Weizenbaum bei SpOn
www.spiegel.de
"In der KI-Community gibt es nur Männer. Die besten Köche, Komponisten und Autofahrer sind Männer, aber wir können keine Kinder gebären. Jetzt glauben wir, dass wir es könnten."
"Aber menschliche Probleme lassen sich nicht mit technischen Mitteln lösen".
"Der Mensch ist der Maßstab. Er hat biologisch bestimmte Bedürfnisse, die er befriedigen muss - oder sterben."
Der Technik begeisterte KI-Guru und GesellschaftsKritiker Joseph Weizenbaum bei SpOn
www.spiegel.de
Dienstag, Januar 18, 2005
DomPfaff ist Tier des Monats
Auf den Kardinal Lehmann bin ich nicht gut zu sprechen, finde den scheinheilig. Mit 'ner Narrenkappe ist der noch gut bedient.
Vor einiger Zeit hatte ich dem von einem sexuellen Verbrechen in einem katholischen Krankenhaus berichtet, von dem ich ganz sicher wusste und welches von der zuständigen Staatsanwaltschaft, bei der ich eine Strafanzeige eingereicht hatte, nicht verfolgt wurde. Parallel dazu hatte es mich zunehmend gestört, dass die oberen Hierachien in der katholischen Kirche stets in salbungsvollem Ton von Moral schwätzen und sich aufklärerisch geben, bezüglich der seinerzeit publik gewordenen zahlreichen Fälle von sexuellem Missbrauch durch Priester. Ich fand, wenn die katholische Kirche eine bekannt strikte Hiercharchie pflegt und derart selbstgefällig auf Moral pocht, dann sind die entweder scheinheilig oder sie wissen nicht, was tatsächlich in ihrem Namen oder unter ihrem Dach geschieht. Wenigstens dem letzteren konnte und wollte ich abhelfen, mit einer Benachrichtigung eben dieser oberen weihevollen Hierachen. Also informierte ich den Kardinal Lehman per eMail über das mir bekannte sexuelle Verbrechen in einer katholischen Klinik in München, in der Hoffnung, er zeigt wenigstens ein minimales AufklärungsInteresse. Denn anders als staatliche resp. säkulare Kliniken unterstehe konfessionelle Krankenhäuser keiner staatlichen sondern der kirchlichen Aufsicht. Ich erhielt keine Antwort. Wochen später übermittelte ich den Text darum nochmal per Fax, an ihn, respektive sein Sekretariat. Auch darauf erhielt ich keinerlei Reaktion.
Ich kommunizierte per Telefon und eMail mit der Initiative Kirche von Unten (Wir sind Kirche) und erfuhr, dass man sich auch dort nicht allzuviel Aufklärungs-Motivation bei den katholischen Offiziellen resp. von den oberen Hierarchen versprach. Traurig und bitter, aber immerhin erlebte ich dabei ein bisschen Solidarität von den einfachen katholischen Gläubigen. Fazit: Der Kardinal Lehman ist in meinen Augen eine scheinheilige Marionette. Ohne Nebenwirkung aber auch ohne positive Wirkung.
Auf den Kardinal Lehmann bin ich nicht gut zu sprechen, finde den scheinheilig. Mit 'ner Narrenkappe ist der noch gut bedient.
Vor einiger Zeit hatte ich dem von einem sexuellen Verbrechen in einem katholischen Krankenhaus berichtet, von dem ich ganz sicher wusste und welches von der zuständigen Staatsanwaltschaft, bei der ich eine Strafanzeige eingereicht hatte, nicht verfolgt wurde. Parallel dazu hatte es mich zunehmend gestört, dass die oberen Hierachien in der katholischen Kirche stets in salbungsvollem Ton von Moral schwätzen und sich aufklärerisch geben, bezüglich der seinerzeit publik gewordenen zahlreichen Fälle von sexuellem Missbrauch durch Priester. Ich fand, wenn die katholische Kirche eine bekannt strikte Hiercharchie pflegt und derart selbstgefällig auf Moral pocht, dann sind die entweder scheinheilig oder sie wissen nicht, was tatsächlich in ihrem Namen oder unter ihrem Dach geschieht. Wenigstens dem letzteren konnte und wollte ich abhelfen, mit einer Benachrichtigung eben dieser oberen weihevollen Hierachen. Also informierte ich den Kardinal Lehman per eMail über das mir bekannte sexuelle Verbrechen in einer katholischen Klinik in München, in der Hoffnung, er zeigt wenigstens ein minimales AufklärungsInteresse. Denn anders als staatliche resp. säkulare Kliniken unterstehe konfessionelle Krankenhäuser keiner staatlichen sondern der kirchlichen Aufsicht. Ich erhielt keine Antwort. Wochen später übermittelte ich den Text darum nochmal per Fax, an ihn, respektive sein Sekretariat. Auch darauf erhielt ich keinerlei Reaktion.
Ich kommunizierte per Telefon und eMail mit der Initiative Kirche von Unten (Wir sind Kirche) und erfuhr, dass man sich auch dort nicht allzuviel Aufklärungs-Motivation bei den katholischen Offiziellen resp. von den oberen Hierarchen versprach. Traurig und bitter, aber immerhin erlebte ich dabei ein bisschen Solidarität von den einfachen katholischen Gläubigen. Fazit: Der Kardinal Lehman ist in meinen Augen eine scheinheilige Marionette. Ohne Nebenwirkung aber auch ohne positive Wirkung.
Sonntag, Januar 16, 2005
ZwangsMedikation = indirekter Mord?
"Bush plant, die gesamte amerikanische Bevölkerung auf Geisteskrankheiten untersuchen zu lassen",
behauptete das "British Medical Journal (BMJ)" in seiner Ausgabe vom 19. Juni. Ein System für verpflichtende Untersuchungen der mentalen Gesundheit wird derzeit ausgearbeitet. Die Kritiker sprechen von einem Albtraum, ausgeheckt von der pharmazeutischen Industrie, die Befürworter sehen darin einen "mutigen Plan von Präsident Bush, die letzten Barrieren niederzureißen", denen sich Behinderte gegenüber sehen.
Obwohl die Idee, jeden auf geistige Gesundheit testen und behandeln zu lassen, vielen unglaubwürdig erscheint, existiert dennoch eine Verfügung, die Gesetzeskraft hat und somit keinen Beschluss des US-Kongresses benötigt. Auch in den USA ist der Öffentlichkeit diese Programm noch kaum bekannt. Entwickelt wurde es von der "Neue-Freiheit-Kommission des Präsidenten für mentale Gesundheit".
Und das obwohl erst kürzlich ein Skandal die mangelnde Sicherheit und Wirkung der am weitesten verbreiteten Arzneimittel, vor allem der Antidepressiva, aufgedeckt hat. Tödliche Nebeneffekte haben bereits zahlreiche Menschenleben gefordert.
Die letalen Nebeneffekte traten zwar in klinischen Versuchen auf, die Information darüber wurde aber unterdrückt und/oder verzerrt.
In den USA können Eltern bereits jetzt strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie die Verabreichung von Psychopharmaka an ihre Kinder ablehnen.
"Ich nehme an, es gibt einige Leute in der Verwaltung die ehrlicherweise glauben, dass diese Ideen gut für die Menschen sind und die von den dunklen Zusammenhängen, den Orwell'schen Anspielungen und den riesigen Vorteilen für die Drogenhersteller keinen blassen Dunst haben. Wohlmeinende, aber völlig irregeleitete Menschen."
Aus der Wiener Zeitung vom 04.12.2004
Beim Zeigen auf US-Amerikanische Zustände weisen bekanntlich drei Finger auf hiesige Verhältnisse.
"Bush plant, die gesamte amerikanische Bevölkerung auf Geisteskrankheiten untersuchen zu lassen",
behauptete das "British Medical Journal (BMJ)" in seiner Ausgabe vom 19. Juni. Ein System für verpflichtende Untersuchungen der mentalen Gesundheit wird derzeit ausgearbeitet. Die Kritiker sprechen von einem Albtraum, ausgeheckt von der pharmazeutischen Industrie, die Befürworter sehen darin einen "mutigen Plan von Präsident Bush, die letzten Barrieren niederzureißen", denen sich Behinderte gegenüber sehen.
Obwohl die Idee, jeden auf geistige Gesundheit testen und behandeln zu lassen, vielen unglaubwürdig erscheint, existiert dennoch eine Verfügung, die Gesetzeskraft hat und somit keinen Beschluss des US-Kongresses benötigt. Auch in den USA ist der Öffentlichkeit diese Programm noch kaum bekannt. Entwickelt wurde es von der "Neue-Freiheit-Kommission des Präsidenten für mentale Gesundheit".
Und das obwohl erst kürzlich ein Skandal die mangelnde Sicherheit und Wirkung der am weitesten verbreiteten Arzneimittel, vor allem der Antidepressiva, aufgedeckt hat. Tödliche Nebeneffekte haben bereits zahlreiche Menschenleben gefordert.
Die letalen Nebeneffekte traten zwar in klinischen Versuchen auf, die Information darüber wurde aber unterdrückt und/oder verzerrt.
In den USA können Eltern bereits jetzt strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie die Verabreichung von Psychopharmaka an ihre Kinder ablehnen.
"Ich nehme an, es gibt einige Leute in der Verwaltung die ehrlicherweise glauben, dass diese Ideen gut für die Menschen sind und die von den dunklen Zusammenhängen, den Orwell'schen Anspielungen und den riesigen Vorteilen für die Drogenhersteller keinen blassen Dunst haben. Wohlmeinende, aber völlig irregeleitete Menschen."
Aus der Wiener Zeitung vom 04.12.2004
Beim Zeigen auf US-Amerikanische Zustände weisen bekanntlich drei Finger auf hiesige Verhältnisse.
Donnerstag, Januar 13, 2005
PresseErklärung der Demokratischen ÄrztInnen zum Todesfall nach Einsatz von Brechmitteln durch Bremer Ärzte
Mittwoch, Januar 12, 2005
stalkende Penetrantzen
Warum ich diese bezahlt-bloggenden Penetrantzen/StalkerInnen aus NRW seit längerem am Hals habe, hatte ich mich seit einiger Zeit gelegentlich gefragt. Vielleicht ja darum:
Anfang 2000 hatte ich im ZDF eine Reportage über einen wahrscheinlichen JustizIrrtum in NRW gesehen, nämlich über einen Mann, der seit vielen Jahren im Gefängnis sitzt für einen Mord an einer jungen Frau, den er wahrscheinlich gar nicht begangen hat. Gezeigt wurde, wie trotz offensichtlicher eklatanter Ungereimtheiten und neuer Erkenntnisse, die Justiz partout nicht neu ermitteln will. Zum Fall, siehe Link: http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/12/18/231a0301.asp?cat=/medizin/psychische_erkrankungen
Die Schwestern des Verurteilten setzten Himmel und Hölle in Bewegung und ihr Vermögen ein, um die Unschuld ihres Bruders zu beweisen.
Ich war empört darüber, dass offenbar niemand im Justizapparat motiviert ist, Widersprüche und NeuErkenntnisse zur Kenntnis zu nehmen und einem wahrscheinlich unschuldig Inhaftierten einen neuen, faireren Prozess zu machen, vielleicht weil man ja nun schon ein Bauernopfer hat und Ruhe haben will. Man schiebt im Grunde die Verantwortung für den Rechtstaat ab, auf die Schultern interessierter Privatpersonen - wenn es die nicht gibt: Pech gehabt. Nach der Reportage schrieb ich darum eine eMail an das Justizministerium in NRW und legte meine o.g. Ansicht dar.
Drei Wochen später kam die Antwort:
Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen 40190 Düsseldorf
Herrn
XXXXXXXXXXXXXXX
Betr.:
Ihr Schreiben vom 20.04.2000
Sehr geehrter Herr *******,
mit Ihrem vorbezeichneten Schreiben verwenden Sie sich für Herrn Franz-Josef Straeter und führen aus, dieser sitze augenscheinlich völlig unschuldig seit ca. 16 Jahren in Haft. Er müsse die Aufgaben von Justiz und Polizei zur Aufklärung des wahren Sachverhalts übernehmen.
Hierzu bemerke ich:
Über Ihr Anliegen befinden in meinem Geschäftsbereich zunächst die örtlich und sachlich zuständige Behörden, deren Entscheidung ich nach ständiger Übung nicht vorzugreifen pflege.
Ich habe Ihre Eingabe deshalb zuständigkeitshalber an den Präsidenten des Landgerichts und den Leitenden Oberstaatsanwalt in Arnsberg zur Prüfung und weiteren Veranlassung abgegeben.
Da Sie auch das Verhalten der Polizei kritisieren, habe ich einen Abdruck Ihrer Eingabe dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen insoweit zuständigkeitshalber zugeleitet.
Ergänzend darf ich darauf hinweisen, dass dem Justizministerium wie jeder anderen Stelle außerhalb des gerichtlichen Instanzenzuges eine Prüfung und Bewertung gerichtlicher Entscheidungen - auch solcher, die einen Wiederaufnahmeantrag eines Verurteilten zum Gegenstand haben - versagt ist. Gemäß Artikel 97 des Grundgesetzes sind Richter in ihren Entscheidungen unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen. Eine Überprüfung findet nur im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Rechtsmittel durch übergeordnete Gerichte statt.
Hochachtungsvoll
Im Auftrag
Rüter
Beglaubigt
gez. Lachmann
Regierungsangestellte
Datum: 09.05.2000
Aktenzeichen:
4251 E - III B.
~
Vielleicht habe ich darum und seit dem diese beruflich mobbend-bloggenden Internet-Observantzen aus NRW in jeder Ecke stehn.
Warum ich diese bezahlt-bloggenden Penetrantzen/StalkerInnen aus NRW seit längerem am Hals habe, hatte ich mich seit einiger Zeit gelegentlich gefragt. Vielleicht ja darum:
Anfang 2000 hatte ich im ZDF eine Reportage über einen wahrscheinlichen JustizIrrtum in NRW gesehen, nämlich über einen Mann, der seit vielen Jahren im Gefängnis sitzt für einen Mord an einer jungen Frau, den er wahrscheinlich gar nicht begangen hat. Gezeigt wurde, wie trotz offensichtlicher eklatanter Ungereimtheiten und neuer Erkenntnisse, die Justiz partout nicht neu ermitteln will. Zum Fall, siehe Link: http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/12/18/231a0301.asp?cat=/medizin/psychische_erkrankungen
Die Schwestern des Verurteilten setzten Himmel und Hölle in Bewegung und ihr Vermögen ein, um die Unschuld ihres Bruders zu beweisen.
Ich war empört darüber, dass offenbar niemand im Justizapparat motiviert ist, Widersprüche und NeuErkenntnisse zur Kenntnis zu nehmen und einem wahrscheinlich unschuldig Inhaftierten einen neuen, faireren Prozess zu machen, vielleicht weil man ja nun schon ein Bauernopfer hat und Ruhe haben will. Man schiebt im Grunde die Verantwortung für den Rechtstaat ab, auf die Schultern interessierter Privatpersonen - wenn es die nicht gibt: Pech gehabt. Nach der Reportage schrieb ich darum eine eMail an das Justizministerium in NRW und legte meine o.g. Ansicht dar.
Drei Wochen später kam die Antwort:
Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen 40190 Düsseldorf
Herrn
XXXXXXXXXXXXXXX
Betr.:
Ihr Schreiben vom 20.04.2000
Sehr geehrter Herr *******,
mit Ihrem vorbezeichneten Schreiben verwenden Sie sich für Herrn Franz-Josef Straeter und führen aus, dieser sitze augenscheinlich völlig unschuldig seit ca. 16 Jahren in Haft. Er müsse die Aufgaben von Justiz und Polizei zur Aufklärung des wahren Sachverhalts übernehmen.
Hierzu bemerke ich:
Über Ihr Anliegen befinden in meinem Geschäftsbereich zunächst die örtlich und sachlich zuständige Behörden, deren Entscheidung ich nach ständiger Übung nicht vorzugreifen pflege.
Ich habe Ihre Eingabe deshalb zuständigkeitshalber an den Präsidenten des Landgerichts und den Leitenden Oberstaatsanwalt in Arnsberg zur Prüfung und weiteren Veranlassung abgegeben.
Da Sie auch das Verhalten der Polizei kritisieren, habe ich einen Abdruck Ihrer Eingabe dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen insoweit zuständigkeitshalber zugeleitet.
Ergänzend darf ich darauf hinweisen, dass dem Justizministerium wie jeder anderen Stelle außerhalb des gerichtlichen Instanzenzuges eine Prüfung und Bewertung gerichtlicher Entscheidungen - auch solcher, die einen Wiederaufnahmeantrag eines Verurteilten zum Gegenstand haben - versagt ist. Gemäß Artikel 97 des Grundgesetzes sind Richter in ihren Entscheidungen unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen. Eine Überprüfung findet nur im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Rechtsmittel durch übergeordnete Gerichte statt.
Hochachtungsvoll
Im Auftrag
Rüter
Beglaubigt
gez. Lachmann
Regierungsangestellte
Datum: 09.05.2000
Aktenzeichen:
4251 E - III B.
~
Vielleicht habe ich darum und seit dem diese beruflich mobbend-bloggenden Internet-Observantzen aus NRW in jeder Ecke stehn.
Dienstag, Januar 11, 2005
Gestern
wurde während meiner Abwesenheit vermutlich erneut heimlich meine Wohnung betreten. Das erkenne ich anhand verschwundener Markierungen an Tür und Schloss. Es ist mindestens der zweite derartige Zutritt, von dem ich weiss. Soweit ich das sehe, wurde nichts gestohlen. Auch darum keine Anzeige. Ich vermute, diesen Leuten (wer immer das auch ist) geht es um Diebstahl/Kopie von Dokumenten und Daten (wenn denen das nicht schon via Internet gelingt) und um Einschüchterung/Kontrolle/mürbe machen.
Der Medizin- und staatliche Repressions-Apparat ist mächtig und verfügt über enorme Finanzkräfte. Dafür bescheiden die sich offenbar mit umso weniger ethischen Skrupeln.
Psycho-Terror mittels offensichtlichem LauschAngriff
Seit Jahren wird mein Telefon abgehört und ich in meiner Wohnung und auch ausserhalb akustisch und optisch überwacht.
Via Internet wird mir mein nicht mehr privates Privatleben und semiöffentliches Intimleben als Andeutungen in meine müden Augen gerieben.
Was ist das hier? Die reale Truman-Show? Eine kollektive Triebabfuhr für Sadisten? Ein Experiment über die Vernichtung von Grund- und Menschenrechten?
Wahrscheinlich alles zusammen. Ihr verdammten Arschlöcher!
~
Wem es ähnlich geht, bitte melden.
wurde während meiner Abwesenheit vermutlich erneut heimlich meine Wohnung betreten. Das erkenne ich anhand verschwundener Markierungen an Tür und Schloss. Es ist mindestens der zweite derartige Zutritt, von dem ich weiss. Soweit ich das sehe, wurde nichts gestohlen. Auch darum keine Anzeige. Ich vermute, diesen Leuten (wer immer das auch ist) geht es um Diebstahl/Kopie von Dokumenten und Daten (wenn denen das nicht schon via Internet gelingt) und um Einschüchterung/Kontrolle/mürbe machen.
Der Medizin- und staatliche Repressions-Apparat ist mächtig und verfügt über enorme Finanzkräfte. Dafür bescheiden die sich offenbar mit umso weniger ethischen Skrupeln.
Psycho-Terror mittels offensichtlichem LauschAngriff
Seit Jahren wird mein Telefon abgehört und ich in meiner Wohnung und auch ausserhalb akustisch und optisch überwacht.
Via Internet wird mir mein nicht mehr privates Privatleben und semiöffentliches Intimleben als Andeutungen in meine müden Augen gerieben.
Was ist das hier? Die reale Truman-Show? Eine kollektive Triebabfuhr für Sadisten? Ein Experiment über die Vernichtung von Grund- und Menschenrechten?
Wahrscheinlich alles zusammen. Ihr verdammten Arschlöcher!
~
Wem es ähnlich geht, bitte melden.
Überraschung: Ratten können menschliche Sprachen erkennen
Toro und seine Kollegen teilten 64 Ratten in eine japanische und eine holländische Gruppe und trainierten beide Gruppen darauf, beim Ertönen eines Fünf-Sekunden-Satzes einen Hebel zu drücken. Tiere, die im Training nur Japanisch hörten, reagierten nicht auf Holländisch. Umgekehrt drückte die holländische Gruppe nur beim holländischen Satz auf den Hebel, nicht aber beim japanischen.
Der vollständige Artikel: www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,336166,00.html
Toro und seine Kollegen teilten 64 Ratten in eine japanische und eine holländische Gruppe und trainierten beide Gruppen darauf, beim Ertönen eines Fünf-Sekunden-Satzes einen Hebel zu drücken. Tiere, die im Training nur Japanisch hörten, reagierten nicht auf Holländisch. Umgekehrt drückte die holländische Gruppe nur beim holländischen Satz auf den Hebel, nicht aber beim japanischen.
Der vollständige Artikel: www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,336166,00.html
Sonntag, Januar 09, 2005
SelbstMitleid
Mitleid ist eine Variation der Eigenliebe: Wir empfinden das Leid des anderen nach, weil er oder sie uns ähnlich ist und weil unsere Fantasie uns sagt, dass wir selber uns an ihrer Stelle befinden könnten. Wenn wir über die Opfer einer Naturkatastrophe trauern, dann trauern wir in gewisser Weise über uns selbst. Das Bild einer Person, die ihre Kinder verloren hat, rührt uns nicht, weil diese fremde Person uns etwas bedeutet, sondern deshalb, weil wir uns im Moment des Betrachtens für Sekunden den Verlust der eigenen Kinder oder eines anderen geliebten Menschen vorstellen.
Mitleid ist also nicht selbstlos, kein ganz so edles Gefühl. Zurzeit werden von den Fernsehsendern immer neue Spendenrekorde gemeldet, zurzeit sind wir auf unser Mitleid verdammt stolz.
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Wer das selektive Empfinden kritisiert, sollte sich auch darüber empören, dass uns der Tod der Eltern stärker bewegt als der Tod anderer Leute. Es ist richtig, Gleichheit vor dem Gesetz zu verlangen, aber eine Gleichheit vor dem Gefühl kann es nicht geben, es sei denn, man verwandelt Menschen in Computer.
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Für die Fähigkeit des Fernsehens, mit Hilfe seiner Bilder für kurze Zeit gewaltige Gefühle zu mobilisieren, ist vor einiger Zeit die Bedeutung eines Fremdwortes ironisch umgewandelt worden: Telepathie. Im Sinne der Telepathie besteht kein Widerspruch darin, einerseits großzügig für die Flutopfer zu spenden und sich andererseits kein bisschen um womöglich existentielle Probleme des Nachbarn zu kümmern. Es sei denn, über den Nachbarn käme ein Bericht in den „Tagesthemen“.
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Es gibt nicht beliebig viel Gefühl in uns, genauso wenig, wie es beliebig viel Baumwolle oder Eisen auf der Welt gibt. Das Mitleid, das wir an der einen Stelle großzügig ausgeben, haben wir an der anderen Stelle eben nicht mehr. Daran ist nichts zu kritisieren, es ist unvermeidlich. Das Wissen um diese Tatsache sollte uns aber dagegen immun machen, uns an unserer Hilfs- und Spendenbereitschaft zu berauschen. Die Eigenliebe ist immer noch unsere mächtigste Triebfeder.
Harald Martenstein "Ein Versuch über die Empathie" im Tagesspiegel vom 06.01.05 www.tagesspiegel.de
***
Angeschissen sind demnach all' jene Opfer, die aus einer Ursache zu Opfern geworden sind, welche die allermeisten Menschen oder jedenfalls jene, die helfen könnten, für sich selbst nicht für möglich halten - ob zu recht oder nicht. So werden naturgemäss zB vergewaltigte Frauen mehr Mitleid von Geschlechtsgenossinnen bekommen, als von Männern, einfach weil Männer nicht glauben, auch solch ein VergewaltigungsOpfer sein zu können.
Expertinnen, die sich mit Vergewaltigungen beschäftigen, betonen jedoch immer wieder, es ginge dabei primär nicht um Sexualität, sondern um MACHT. Wenn das tatsächlich so ist, warum sind dann die diversen institutionellen Hilfen für GewaltOpfer eben nur für vergewaltigte Frauen da? Ich finde das diskriminierend. Denn Tatsache ist: Es werden mehr Männer als Frauen Opfer von Gewalt!! Eigentlich müssten diese Hilfen ganz geschlechtsneutral für Opfer körperlicher Gewalt da sein - also sowohl für vergewaltigte Frauen als auch für männliche GewaltOpfer. Die Linien der Macht verlaufen nicht zwischen den Geschlechtern, sondern zwischen Oben und unten.
Aber hier waschen FeministinnenHände die Hände mächtiger Männer - zu Lasten und auf Kosten auch männlicher Opfer. Scheiss Feminismus.
Mitleid ist eine Variation der Eigenliebe: Wir empfinden das Leid des anderen nach, weil er oder sie uns ähnlich ist und weil unsere Fantasie uns sagt, dass wir selber uns an ihrer Stelle befinden könnten. Wenn wir über die Opfer einer Naturkatastrophe trauern, dann trauern wir in gewisser Weise über uns selbst. Das Bild einer Person, die ihre Kinder verloren hat, rührt uns nicht, weil diese fremde Person uns etwas bedeutet, sondern deshalb, weil wir uns im Moment des Betrachtens für Sekunden den Verlust der eigenen Kinder oder eines anderen geliebten Menschen vorstellen.
Mitleid ist also nicht selbstlos, kein ganz so edles Gefühl. Zurzeit werden von den Fernsehsendern immer neue Spendenrekorde gemeldet, zurzeit sind wir auf unser Mitleid verdammt stolz.
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Wer das selektive Empfinden kritisiert, sollte sich auch darüber empören, dass uns der Tod der Eltern stärker bewegt als der Tod anderer Leute. Es ist richtig, Gleichheit vor dem Gesetz zu verlangen, aber eine Gleichheit vor dem Gefühl kann es nicht geben, es sei denn, man verwandelt Menschen in Computer.
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Für die Fähigkeit des Fernsehens, mit Hilfe seiner Bilder für kurze Zeit gewaltige Gefühle zu mobilisieren, ist vor einiger Zeit die Bedeutung eines Fremdwortes ironisch umgewandelt worden: Telepathie. Im Sinne der Telepathie besteht kein Widerspruch darin, einerseits großzügig für die Flutopfer zu spenden und sich andererseits kein bisschen um womöglich existentielle Probleme des Nachbarn zu kümmern. Es sei denn, über den Nachbarn käme ein Bericht in den „Tagesthemen“.
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Es gibt nicht beliebig viel Gefühl in uns, genauso wenig, wie es beliebig viel Baumwolle oder Eisen auf der Welt gibt. Das Mitleid, das wir an der einen Stelle großzügig ausgeben, haben wir an der anderen Stelle eben nicht mehr. Daran ist nichts zu kritisieren, es ist unvermeidlich. Das Wissen um diese Tatsache sollte uns aber dagegen immun machen, uns an unserer Hilfs- und Spendenbereitschaft zu berauschen. Die Eigenliebe ist immer noch unsere mächtigste Triebfeder.
Harald Martenstein "Ein Versuch über die Empathie" im Tagesspiegel vom 06.01.05 www.tagesspiegel.de
***
Angeschissen sind demnach all' jene Opfer, die aus einer Ursache zu Opfern geworden sind, welche die allermeisten Menschen oder jedenfalls jene, die helfen könnten, für sich selbst nicht für möglich halten - ob zu recht oder nicht. So werden naturgemäss zB vergewaltigte Frauen mehr Mitleid von Geschlechtsgenossinnen bekommen, als von Männern, einfach weil Männer nicht glauben, auch solch ein VergewaltigungsOpfer sein zu können.
Expertinnen, die sich mit Vergewaltigungen beschäftigen, betonen jedoch immer wieder, es ginge dabei primär nicht um Sexualität, sondern um MACHT. Wenn das tatsächlich so ist, warum sind dann die diversen institutionellen Hilfen für GewaltOpfer eben nur für vergewaltigte Frauen da? Ich finde das diskriminierend. Denn Tatsache ist: Es werden mehr Männer als Frauen Opfer von Gewalt!! Eigentlich müssten diese Hilfen ganz geschlechtsneutral für Opfer körperlicher Gewalt da sein - also sowohl für vergewaltigte Frauen als auch für männliche GewaltOpfer. Die Linien der Macht verlaufen nicht zwischen den Geschlechtern, sondern zwischen Oben und unten.
Aber hier waschen FeministinnenHände die Hände mächtiger Männer - zu Lasten und auf Kosten auch männlicher Opfer. Scheiss Feminismus.
Mittwoch, Januar 05, 2005
Logik der Macht
Im Münchner NeoNazi-Prozess sei die Anwältin der Angeklagten erkrankt, werde stationär behandelt und falle für längere Zeit aus, war in der SZ zu lesen. Die Angeklagten müssen sich also einen neuen Verteidiger suchen.
Nachdem wie ich vor ein paar Wochen die Frau kurz im TV glaube noch in Erinnerung zu haben, wirkte die noch recht fit, jung und frisch auf mich.
Ich fragte mich damals, ob die eine Sympathisantin der Ideologie ihrer Mandanten ist und vielleicht in deren Szene regelmässig anwaltlich tätig ist oder ob sie aus rechtstaatlichem Idealismus (ähäm) oder einfach nur aus finanziell motivierter MedienPräsenz dieses Mandat übernommen hat.
Jedenfalls vermute ich, dass sie durchaus als Sympathieträgerin fungiert hätte, in Richtung Öffentlichkeit und Justiz. Das hätte es womöglich erschwert, ihre angeklagten Mandanten hart zu bestrafen. Schliesslich werden denen keine jener Verbrechen vorgeworfen, die beim Publikum regelmässig Wellen der Empörung provozieren.
Für die Mächtigen in Bayern sind die NeoNazis vermutlich ähnlich politische Feinde, wie es andere politische Parteien auch sind und werden mit allen Machtmitteln bekämpft. In einem Staat, wo faktisch seit Jahrzehnten nur ein und dieselbe Partei regiert und diese StaatsPartei WahlFälschung begangen hat und kriminelle Geschäfte staatlicher SicherheitsBehörden mit russischem AtombombenPlutonium eingefädelt wurden, aber auch nach meiner persönlichen Erfahrung, hier wie dort, halte ich es für nicht unrealistisch, dass man auch in dem Fall das Recht ignoriert und eine Anwältin mit speziellen Methoden ausschaltet, die den Mächtigen nicht in den Kram passt. Die wollen sich ihre selbstgebackenen Kriminellen offenbar dann auch selbst einverleiben und nicht mehr von rechtstaatlichen Anwälten wegnehmen lassen. Ich traue es der Staatsmacht zu, dass die engagierte Anwältin gezielt krank gemacht wurde, um sie als Verteidigerin für die NeoNazis weg zu bekommmen. Siehe dazu auch http://www.netzeitung.de/deutschland/297498.html
Mir geht es hier an dieser Stelle nicht um die mutmasslich gefährlichen Rechtsfaschisten, die als Angeklagte vor Gericht stehen, mich interessiert hier eine StaatsMacht, die ich in diesem Land zunehmend un-demokratisch und un-rechtstaatlich erlebe und deren Agieren mich immer misstrauischer macht.
Vielleicht sehe ich diesmal aber auch zu schwarz und die Frau ist aus ganz harmloser Ursache krank geworden. Wer weiss.
Aber wie funktioniert Demokratie, wie funktioniert Rechtstaat? Oder funktionieren die nicht?
Ich erinnere an einen Themenkomplex des Kabarettist Dieter Nuhr, der mal nachdrücklich fragte, warum eigentlich jeder in diesem Land wählen dürfe, ob man nicht sowas wie eine Gesichtskontrolle vor dem Wahllokal einführen könne.
Es geht im Prinzip immer noch darum, dass die Mächtigeren entscheiden. Also das Recht der Stärkeren. Demnach sind Demokratie und Rechtstaat Konzepte, welche die Mächtigen dem Rest ("Den Menschen draussen im Land") einräumen - und auch wieder entziehen können - auch partiell. Demokratie und Rechtstaat sind also letztlich doch nur GnadenAkte der Mächtigen, eine bewachte Spielwiese mit strengen Regeln für den Rest.
Also nicht, wie man aus der Tatsache der französichen Revolution herleiten könnte, das Volk, die Masse erhebt sich gegen die mächtigen da Oben und konstituiert die Macht im Staat neu und von unten, sondern - zumindest hier zu Lande - wird die Macht des Volkes von Oben gewährt - oder auch entzogen.
Die Kontrolle der Bevölkerung wird durch moderne Technologie immer umfassender und tiefgreifender aber auch immer unmerklicher. Es sind nie alle, immer nur einzelne, die man sich heraus greift und mit repressiven Mitteln versucht zu verformen oder sonstwie in den Griff zu kriegen. Aber jeder könnte dran sein. Die daraus resultierende Angst ist gewollt. Einschüchterung. Stockholm-Syndrom.
Angeblich war die DDR-Gesellschaft durchsetzt von StaSi-Spitzeln. Wieviele waren das? Gestern mal kurz im Netz gesucht. Irgendwo im Spiegel-Forum sagt einer was von 100 000. Merkwürdig runde Zahl - naja, hatte ja auch gegooglet. Dennoch: Wer weiss ob sie stimmt. Aber das mal für den Moment angenommen. Der jetztige deutsche Staat hat mit ziemlicher Sichereit ein ähnlich grosses Interesse, wie seinerzeit die DDR, die eigene Bevölkerung in den Griff zu bekommen. Stichworte: Soziale Verwerfungen, offene Grenzen, religiöser und politisch-militanter Fundamentalismus, Pluralismus, MultiKulti, Internet.
Die DDR-BevölkerungsZahl war etwa fünf mal kleiner als die der BRD. Also direkt umgerechnet ergäbe das eine Zahl von etwa 500 000 Spitzeln hier im Lande, für die diversen SicherheitsBehörden. Weil aber diese Republik wesentlich finanzstärker ist als seinerzeit die deutsche demokratische, und Spitzel bezahlt werden wollen, und mal angenommen, die Wirtschaftskraft der BRD war zehnmal stärker als die der DDR, so könnte man spekulieren, dass in diesem Land vielleicht zehnmal mehr Zuträger, Denunzianten, HilfsSherifs, informelle Mitarbeiter, Spitzel und Spione tätig sind, grade auch vor dem Hintergrund und der Tatsache, dass es hier, anders als in der DDR, Millionen Erwerbslose gibt, die darum sicher umso empfänglicher für ein ZuBrot sind. Also rechne ich hier mal mit etwa fünf Millionen Spitzeln, Spannern, SpassVerderbern, die für staatliche Behörden auch im Internet private Daten sammeln, denunzieren, spitzeln und sperren, spannen und spammen, stalken und intrigieren, lügen, locken, tricksen, bloggen und blocken, drängen und drangsalieren. Die Hölle ist ein elektronisches Netzwerk voller Menschen, die sich gegenseitig fertig machen, wobei die friedlichen zuerst gefressen werden. Ein Informant/Kontrolleur deckt nach obiger Rechnung etwa 15 Bürger ab. Das wäre doch schon überschaubar. Aber es fallen ja die Kinder, Alten und Gebrechlichen weg. Dann werden noch etliche als harmlos und neutral identifiziert, schon bleiben nur noch etwa 3-5 Leute übrig, die ein Observant zu "betreuen" hätte. Dass es überhaupt noch Kriminalität gibt, ist dann nur noch drei Aspekten geschuldet: Internationaler Fluktuation, einzelnen Ausreissern in der Einschätzung und last but not least benötigt der Staat ein Minimum an Kriminalität einerseits um den RepressionsApparat zu rechtfertigen und andrerseits um den Bürgern das Gefühl von Freiheit zu vermitteln. Allerdings hat das die DDR nicht gerettet und es wird diesen Polizei- und SpitzelStaat hoffentlich auch nicht dauerhaft vor einer Revolution von unten bewahren.
Rechnerisch bringen sich hier zu Lande jeden Tag drei Kinder oder Jugendliche selbst um (Suizid), täglich etwa 40 versuchen es - aber man ist hier stolz auf eine geringe SäuglingsSterblichkeit.
Durch ÄrztePfusch springen jedes Jahr tausende Menschen unfreiwillig über die Klinge.
Wegen Mobbing, ExistenzÄngsten, unerträglichen körperlichen Schmerzen bringen sich jedes Jahr tausende Erwachsene um.
Menschen verzweifeln an diesem Sozialstaat, am Medizinwesen und an dieser Justiz, glauben nicht mehr an Rechtstaat und an ein Gesundheitswesen.
Zwischen Polizei, Notfallmedizin und Medien gibt es Absprachen, den Suizid von Menschen die sich vor einen Zug gelegt oder geworfen haben, der Öffentlichkeit zu verschweigen, um den Nachahmungs-Effekt zu unterbinden (Der Werther-Effekt fand damals schon in einer Lese-Kultur statt).
Vor Jahren forderte ein CDU-Politiker, die AussenDarstellung Deutschlands in der dritten Welt müsse schlechter werden, um potenzielle Asylanten abzuschrecken.
Im Inland werden Gute-Laune-Pillen an die Bevölkerung verteilt, vielleicht bald ähnlich den Durchhalte-Pillen für kämpfende US-Soldaten, womöglich forscht man hinter den Kulissen schon an einem Humor- oder Valium-Gen (Spass MUSS sein), damit jeder mit einem stereotypen GrinseGesicht wie Peter Hahne, Max Streibl oder Jamie Shea herumläuft. Wer sich dem entzieht und mit einem Trauer- oder FlunschGesicht durch die Gegend laufen will, wird weggesperrt - in spezielle Wohnquartiere, in die Psychiatrie oder den Knast, weil er sonst die öffentliche Ordnung und Wirtschaft der anderen stören würde.
Nach innen irrealer Positiv-Hype, nach aussen in die Dritte Welt irreale Horror-Abschreckung: Kanalisierte Des-Information. Nüchterner Realismus ist DIE WirtschaftsBremse und darum hier zu Lande streng verboten.
Gegen die barbarische und babylonische westliche/deutsche Gesellschaft scheint jede native Urwald-Gemeinde von Pygmäen oder Hottentotten ein ruhiger Hort der Zivilisation und Menschlichkeit zu sein.
Dann geh' doch dahin, höre ich schon Geiferer keifen.
Würde ich ja gerne, wenn mir kriminelle Ärzte nicht schon vor Jahren im übertragenen Sinne die Beine weggehauen hätten. Denn auf diesen ganzen HighTech-Scheiss pfeiffe ich. Ich brauche keine iPod-Stöpsel im Ohr, kein WLAN, kein HeimKino mit SurroundSound, kein rollendes Wohnzimmer (EdelKarosse) und keinen Innen- oder AussenArchitekten - was ich brauche und will, ist Respekt vor der körperlichen und seelischen Integrität, also ein Gesundheits- und ein JustizWesen, die ihre Namen nicht als blendende Euphemismen, sondern zu Recht tragen. Aber sowas klingt offenbar im TotRaum zwischen den Ohren der meisten Menschen altmodisch, rückschrittlich und grauenhaft idealistisch.
Der Aufhänger für das Thema ist vermutlich ungünstig gewählt, im Verhältnis zum Ende des Textes, weil manche womöglich den Schluss ziehen: Der Feind meiner Feinde ist mein Freund. Das wäre aber ein Trugschluss. Ich bin nur leider extrem skeptisch geworden, der Staatsmacht gegenüber: Was nicht heisst, dass ich mit jedem oder jeder Idee sympathisiere, die ebenfalls diese StaatsMacht kritisch sieht. Man muss genau sein, ich kritisiere die staatliche Praxis, weil ich mich am GrundGesetz orientiere. Andere kritisieren, missachten oder verachten das GrundGesetz. Damit haben sie mehr Gemeinsamkeiten mit immer mehr staatlicher Praxis, so wie ich es sehe.
Im Münchner NeoNazi-Prozess sei die Anwältin der Angeklagten erkrankt, werde stationär behandelt und falle für längere Zeit aus, war in der SZ zu lesen. Die Angeklagten müssen sich also einen neuen Verteidiger suchen.
Nachdem wie ich vor ein paar Wochen die Frau kurz im TV glaube noch in Erinnerung zu haben, wirkte die noch recht fit, jung und frisch auf mich.
Ich fragte mich damals, ob die eine Sympathisantin der Ideologie ihrer Mandanten ist und vielleicht in deren Szene regelmässig anwaltlich tätig ist oder ob sie aus rechtstaatlichem Idealismus (ähäm) oder einfach nur aus finanziell motivierter MedienPräsenz dieses Mandat übernommen hat.
Jedenfalls vermute ich, dass sie durchaus als Sympathieträgerin fungiert hätte, in Richtung Öffentlichkeit und Justiz. Das hätte es womöglich erschwert, ihre angeklagten Mandanten hart zu bestrafen. Schliesslich werden denen keine jener Verbrechen vorgeworfen, die beim Publikum regelmässig Wellen der Empörung provozieren.
Für die Mächtigen in Bayern sind die NeoNazis vermutlich ähnlich politische Feinde, wie es andere politische Parteien auch sind und werden mit allen Machtmitteln bekämpft. In einem Staat, wo faktisch seit Jahrzehnten nur ein und dieselbe Partei regiert und diese StaatsPartei WahlFälschung begangen hat und kriminelle Geschäfte staatlicher SicherheitsBehörden mit russischem AtombombenPlutonium eingefädelt wurden, aber auch nach meiner persönlichen Erfahrung, hier wie dort, halte ich es für nicht unrealistisch, dass man auch in dem Fall das Recht ignoriert und eine Anwältin mit speziellen Methoden ausschaltet, die den Mächtigen nicht in den Kram passt. Die wollen sich ihre selbstgebackenen Kriminellen offenbar dann auch selbst einverleiben und nicht mehr von rechtstaatlichen Anwälten wegnehmen lassen. Ich traue es der Staatsmacht zu, dass die engagierte Anwältin gezielt krank gemacht wurde, um sie als Verteidigerin für die NeoNazis weg zu bekommmen. Siehe dazu auch http://www.netzeitung.de/deutschland/297498.html
Mir geht es hier an dieser Stelle nicht um die mutmasslich gefährlichen Rechtsfaschisten, die als Angeklagte vor Gericht stehen, mich interessiert hier eine StaatsMacht, die ich in diesem Land zunehmend un-demokratisch und un-rechtstaatlich erlebe und deren Agieren mich immer misstrauischer macht.
Vielleicht sehe ich diesmal aber auch zu schwarz und die Frau ist aus ganz harmloser Ursache krank geworden. Wer weiss.
Aber wie funktioniert Demokratie, wie funktioniert Rechtstaat? Oder funktionieren die nicht?
Ich erinnere an einen Themenkomplex des Kabarettist Dieter Nuhr, der mal nachdrücklich fragte, warum eigentlich jeder in diesem Land wählen dürfe, ob man nicht sowas wie eine Gesichtskontrolle vor dem Wahllokal einführen könne.
Es geht im Prinzip immer noch darum, dass die Mächtigeren entscheiden. Also das Recht der Stärkeren. Demnach sind Demokratie und Rechtstaat Konzepte, welche die Mächtigen dem Rest ("Den Menschen draussen im Land") einräumen - und auch wieder entziehen können - auch partiell. Demokratie und Rechtstaat sind also letztlich doch nur GnadenAkte der Mächtigen, eine bewachte Spielwiese mit strengen Regeln für den Rest.
Also nicht, wie man aus der Tatsache der französichen Revolution herleiten könnte, das Volk, die Masse erhebt sich gegen die mächtigen da Oben und konstituiert die Macht im Staat neu und von unten, sondern - zumindest hier zu Lande - wird die Macht des Volkes von Oben gewährt - oder auch entzogen.
Die Kontrolle der Bevölkerung wird durch moderne Technologie immer umfassender und tiefgreifender aber auch immer unmerklicher. Es sind nie alle, immer nur einzelne, die man sich heraus greift und mit repressiven Mitteln versucht zu verformen oder sonstwie in den Griff zu kriegen. Aber jeder könnte dran sein. Die daraus resultierende Angst ist gewollt. Einschüchterung. Stockholm-Syndrom.
Angeblich war die DDR-Gesellschaft durchsetzt von StaSi-Spitzeln. Wieviele waren das? Gestern mal kurz im Netz gesucht. Irgendwo im Spiegel-Forum sagt einer was von 100 000. Merkwürdig runde Zahl - naja, hatte ja auch gegooglet. Dennoch: Wer weiss ob sie stimmt. Aber das mal für den Moment angenommen. Der jetztige deutsche Staat hat mit ziemlicher Sichereit ein ähnlich grosses Interesse, wie seinerzeit die DDR, die eigene Bevölkerung in den Griff zu bekommen. Stichworte: Soziale Verwerfungen, offene Grenzen, religiöser und politisch-militanter Fundamentalismus, Pluralismus, MultiKulti, Internet.
Die DDR-BevölkerungsZahl war etwa fünf mal kleiner als die der BRD. Also direkt umgerechnet ergäbe das eine Zahl von etwa 500 000 Spitzeln hier im Lande, für die diversen SicherheitsBehörden. Weil aber diese Republik wesentlich finanzstärker ist als seinerzeit die deutsche demokratische, und Spitzel bezahlt werden wollen, und mal angenommen, die Wirtschaftskraft der BRD war zehnmal stärker als die der DDR, so könnte man spekulieren, dass in diesem Land vielleicht zehnmal mehr Zuträger, Denunzianten, HilfsSherifs, informelle Mitarbeiter, Spitzel und Spione tätig sind, grade auch vor dem Hintergrund und der Tatsache, dass es hier, anders als in der DDR, Millionen Erwerbslose gibt, die darum sicher umso empfänglicher für ein ZuBrot sind. Also rechne ich hier mal mit etwa fünf Millionen Spitzeln, Spannern, SpassVerderbern, die für staatliche Behörden auch im Internet private Daten sammeln, denunzieren, spitzeln und sperren, spannen und spammen, stalken und intrigieren, lügen, locken, tricksen, bloggen und blocken, drängen und drangsalieren. Die Hölle ist ein elektronisches Netzwerk voller Menschen, die sich gegenseitig fertig machen, wobei die friedlichen zuerst gefressen werden. Ein Informant/Kontrolleur deckt nach obiger Rechnung etwa 15 Bürger ab. Das wäre doch schon überschaubar. Aber es fallen ja die Kinder, Alten und Gebrechlichen weg. Dann werden noch etliche als harmlos und neutral identifiziert, schon bleiben nur noch etwa 3-5 Leute übrig, die ein Observant zu "betreuen" hätte. Dass es überhaupt noch Kriminalität gibt, ist dann nur noch drei Aspekten geschuldet: Internationaler Fluktuation, einzelnen Ausreissern in der Einschätzung und last but not least benötigt der Staat ein Minimum an Kriminalität einerseits um den RepressionsApparat zu rechtfertigen und andrerseits um den Bürgern das Gefühl von Freiheit zu vermitteln. Allerdings hat das die DDR nicht gerettet und es wird diesen Polizei- und SpitzelStaat hoffentlich auch nicht dauerhaft vor einer Revolution von unten bewahren.
Rechnerisch bringen sich hier zu Lande jeden Tag drei Kinder oder Jugendliche selbst um (Suizid), täglich etwa 40 versuchen es - aber man ist hier stolz auf eine geringe SäuglingsSterblichkeit.
Durch ÄrztePfusch springen jedes Jahr tausende Menschen unfreiwillig über die Klinge.
Wegen Mobbing, ExistenzÄngsten, unerträglichen körperlichen Schmerzen bringen sich jedes Jahr tausende Erwachsene um.
Menschen verzweifeln an diesem Sozialstaat, am Medizinwesen und an dieser Justiz, glauben nicht mehr an Rechtstaat und an ein Gesundheitswesen.
Zwischen Polizei, Notfallmedizin und Medien gibt es Absprachen, den Suizid von Menschen die sich vor einen Zug gelegt oder geworfen haben, der Öffentlichkeit zu verschweigen, um den Nachahmungs-Effekt zu unterbinden (Der Werther-Effekt fand damals schon in einer Lese-Kultur statt).
Vor Jahren forderte ein CDU-Politiker, die AussenDarstellung Deutschlands in der dritten Welt müsse schlechter werden, um potenzielle Asylanten abzuschrecken.
Im Inland werden Gute-Laune-Pillen an die Bevölkerung verteilt, vielleicht bald ähnlich den Durchhalte-Pillen für kämpfende US-Soldaten, womöglich forscht man hinter den Kulissen schon an einem Humor- oder Valium-Gen (Spass MUSS sein), damit jeder mit einem stereotypen GrinseGesicht wie Peter Hahne, Max Streibl oder Jamie Shea herumläuft. Wer sich dem entzieht und mit einem Trauer- oder FlunschGesicht durch die Gegend laufen will, wird weggesperrt - in spezielle Wohnquartiere, in die Psychiatrie oder den Knast, weil er sonst die öffentliche Ordnung und Wirtschaft der anderen stören würde.
Nach innen irrealer Positiv-Hype, nach aussen in die Dritte Welt irreale Horror-Abschreckung: Kanalisierte Des-Information. Nüchterner Realismus ist DIE WirtschaftsBremse und darum hier zu Lande streng verboten.
Gegen die barbarische und babylonische westliche/deutsche Gesellschaft scheint jede native Urwald-Gemeinde von Pygmäen oder Hottentotten ein ruhiger Hort der Zivilisation und Menschlichkeit zu sein.
Dann geh' doch dahin, höre ich schon Geiferer keifen.
Würde ich ja gerne, wenn mir kriminelle Ärzte nicht schon vor Jahren im übertragenen Sinne die Beine weggehauen hätten. Denn auf diesen ganzen HighTech-Scheiss pfeiffe ich. Ich brauche keine iPod-Stöpsel im Ohr, kein WLAN, kein HeimKino mit SurroundSound, kein rollendes Wohnzimmer (EdelKarosse) und keinen Innen- oder AussenArchitekten - was ich brauche und will, ist Respekt vor der körperlichen und seelischen Integrität, also ein Gesundheits- und ein JustizWesen, die ihre Namen nicht als blendende Euphemismen, sondern zu Recht tragen. Aber sowas klingt offenbar im TotRaum zwischen den Ohren der meisten Menschen altmodisch, rückschrittlich und grauenhaft idealistisch.
Der Aufhänger für das Thema ist vermutlich ungünstig gewählt, im Verhältnis zum Ende des Textes, weil manche womöglich den Schluss ziehen: Der Feind meiner Feinde ist mein Freund. Das wäre aber ein Trugschluss. Ich bin nur leider extrem skeptisch geworden, der Staatsmacht gegenüber: Was nicht heisst, dass ich mit jedem oder jeder Idee sympathisiere, die ebenfalls diese StaatsMacht kritisch sieht. Man muss genau sein, ich kritisiere die staatliche Praxis, weil ich mich am GrundGesetz orientiere. Andere kritisieren, missachten oder verachten das GrundGesetz. Damit haben sie mehr Gemeinsamkeiten mit immer mehr staatlicher Praxis, so wie ich es sehe.
Sonntag, Januar 02, 2005
Schmuck
Bei FoeBuD gibt es RFID-Detektor-Armbänder https://shop.foebud.org/popup_image.php/pID/76
Dieser Armreif leuchtet rot auf, wenn er ein RFID-Scanner-Induktionsfeld entdeckt. Er besteht aus Kupferdraht, Kondensator und LED. In einem Eingang z.B. zu einem Kaufhaus leuchtet er rot auf, wenn es sich bei den am Eingang aufgestellten Induktions-Systemen nicht um herkömmlichen Diebstahlschutz, sondern um RFID-Lesegeräte (im Bereich 13,56 MHz) handelt.
Mindestens für Technik-Verliebte und DatenSichheitsBewusste eine schicke Sache.
https://shop.foebud.org/product_info.php/products_id/76
Bei FoeBuD gibt es RFID-Detektor-Armbänder https://shop.foebud.org/popup_image.php/pID/76
Dieser Armreif leuchtet rot auf, wenn er ein RFID-Scanner-Induktionsfeld entdeckt. Er besteht aus Kupferdraht, Kondensator und LED. In einem Eingang z.B. zu einem Kaufhaus leuchtet er rot auf, wenn es sich bei den am Eingang aufgestellten Induktions-Systemen nicht um herkömmlichen Diebstahlschutz, sondern um RFID-Lesegeräte (im Bereich 13,56 MHz) handelt.
Mindestens für Technik-Verliebte und DatenSichheitsBewusste eine schicke Sache.
https://shop.foebud.org/product_info.php/products_id/76
Beschwerde / Reklamation?
Sollten Sie sich durch einen Inhalt meiner Weblogs wirklich in Ihren Rechten verletzt fühlen, so informieren Sie mich ausdrücklich bitte schnell und komfortabel per eMail, Adresse:
opendialog@posteo.de
(und nicht per kostenträchtiger, rechtsanwaltlicher Abmahnung).
Aus technischen Gründen kann meine Antwort allerdings einige Tage auf sich warten lassen, wofür ich vorab schonmal um Ihr Verständnis bitte.
Sollten Sie sich durch einen Inhalt meiner Weblogs wirklich in Ihren Rechten verletzt fühlen, so informieren Sie mich ausdrücklich bitte schnell und komfortabel per eMail, Adresse:
opendialog@posteo.de
(und nicht per kostenträchtiger, rechtsanwaltlicher Abmahnung).
Aus technischen Gründen kann meine Antwort allerdings einige Tage auf sich warten lassen, wofür ich vorab schonmal um Ihr Verständnis bitte.
Samstag, Januar 01, 2005
Sonntag, Dezember 26, 2004
Per son
Zu dem, was dem Ukrainischen Oppositionsführer widerfahren ist, sein, durch einen GiftAnschlag, entstelltes Gesicht, sagen EmotionsForscher: Nimmt man einem Menschen sein Gesicht, so nimmt man ihm eine wichtige Möglichkeit, zu wirken.
Das scheint richtig, denn das Gesicht ist die Kontaktstelle, mit der Menschen aus der anonymen Masse heraus Kontakt zu einander aufnehmen und es hilft auch bei der direkten Kommunikation den emotionalen Gehalt des verbal Gesagten besser einzuschätzen. Jedoch der Kern eines Menschen, seine Persönlichkeit, wirkt durch den Klang seiner Stimme. Per son = durch Klang. Die Stimme, ihr Klang, offenbart am unmittelbarsten die Persönlichkeit:
Die Stimme – sie kann säuseln und donnern, flöten und schmettern, sie kann schneiden wie Metall, klirren wie Glas und streicheln wie eine warme Hand. Die menschliche Stimme ist das stärkste, vielfältigste und wundersamste Instrument, das die Natur hervorgebracht hat. (Geo 12/98)
Die Stimme offenbart viel authentischer und direkter den inneren Zustand eines Menschen. Nimmt man einem Menschen seine Stimme, respektive verletzt sie durch Eingriffe in seine Gesundheit, so verletzt man damit auch grundlegend die Wirkung seiner Person auf seine Mitmenschen. Im schlimmsten Fall kann ein im Kern seiner Persönlichkeit getroffener Mensch mit seiner veränderten Stimme keine Empathie mehr bei seinen Mitmenschen hervorrufen, also keine Hilfe mehr mobilisieren.
Auch darum gibt es ja Institutionen und Gesetze: Um das, was den Mitmenschen an Mitgefühl und Empathie fehlt, auszugleichen durch sture Pflichterfüllung. Wenn aber auch Gesetze ignoriert werden und Institutionen versagen, dann ist der Mensch wirklich verloren.
Zu dem, was dem Ukrainischen Oppositionsführer widerfahren ist, sein, durch einen GiftAnschlag, entstelltes Gesicht, sagen EmotionsForscher: Nimmt man einem Menschen sein Gesicht, so nimmt man ihm eine wichtige Möglichkeit, zu wirken.
Das scheint richtig, denn das Gesicht ist die Kontaktstelle, mit der Menschen aus der anonymen Masse heraus Kontakt zu einander aufnehmen und es hilft auch bei der direkten Kommunikation den emotionalen Gehalt des verbal Gesagten besser einzuschätzen. Jedoch der Kern eines Menschen, seine Persönlichkeit, wirkt durch den Klang seiner Stimme. Per son = durch Klang. Die Stimme, ihr Klang, offenbart am unmittelbarsten die Persönlichkeit:
Die Stimme – sie kann säuseln und donnern, flöten und schmettern, sie kann schneiden wie Metall, klirren wie Glas und streicheln wie eine warme Hand. Die menschliche Stimme ist das stärkste, vielfältigste und wundersamste Instrument, das die Natur hervorgebracht hat. (Geo 12/98)
Die Stimme offenbart viel authentischer und direkter den inneren Zustand eines Menschen. Nimmt man einem Menschen seine Stimme, respektive verletzt sie durch Eingriffe in seine Gesundheit, so verletzt man damit auch grundlegend die Wirkung seiner Person auf seine Mitmenschen. Im schlimmsten Fall kann ein im Kern seiner Persönlichkeit getroffener Mensch mit seiner veränderten Stimme keine Empathie mehr bei seinen Mitmenschen hervorrufen, also keine Hilfe mehr mobilisieren.
Auch darum gibt es ja Institutionen und Gesetze: Um das, was den Mitmenschen an Mitgefühl und Empathie fehlt, auszugleichen durch sture Pflichterfüllung. Wenn aber auch Gesetze ignoriert werden und Institutionen versagen, dann ist der Mensch wirklich verloren.
Montag, Dezember 20, 2004
SEK-Terror
Der Vorgang dürfte mitlerweile bekannt sein. Der, den sie eigentlich fassen wollten, war wohl grad nicht zu Hause, aber auf dem Weg. Als er das PolizeiAufgebot vor seinem Haus sah, ist er umgekehrt, war zu lesen.
Ich verstehe nicht, warum die Staatgewalt die Zielperson nicht auf dem Weg ins oder aus dem Haus schnappt und dann in Ruhe seine Wohnung durchsucht. Stattdessen wird ein örtlicher Kleinkrieg ausgelöst, mit Tür eintreten, rumballern, Tiere erschiessen, Menschen terrorisieren. In dem Fall sogar noch Unschuldige. Aber auch wenn die Uniform-Elite das Ganze ein Stockwerk höher, also in der richigen Wohnung, durchgezogen hätte, wäre so eine TerrorAktion für die ahnungslosen Unschuldigen im Stockwerk darunter, Nachts um 3 Uhr womöglich auch ein Horror geworden. Also warum sowas überhaupt so gewaltsam gemacht wurde, kann ich sachlich nicht erkennen. Vermutlich wollen die SEK einfach nur ab und an auch mal losschlagen und lautstark zeigen, dass es sie gibt und jeder Bürger seinen Kopf einziehen soll, denn man könnte sich jederzeit auch in JEDER anderen Tür irren.
Solche SEK-Irrtümer erinnere ich in den letzten Jahren etliche - ich glaube in NRW hat es immer wieder solche Terror-Aktionen in falschen Wohnungen gegen Unschuldige gegeben.
Wie ein Polizist im Fall Daschner schon gesagt haben soll: Wir dürfen alles, wir können alles mit dir machen.
Der Vorgang dürfte mitlerweile bekannt sein. Der, den sie eigentlich fassen wollten, war wohl grad nicht zu Hause, aber auf dem Weg. Als er das PolizeiAufgebot vor seinem Haus sah, ist er umgekehrt, war zu lesen.
Ich verstehe nicht, warum die Staatgewalt die Zielperson nicht auf dem Weg ins oder aus dem Haus schnappt und dann in Ruhe seine Wohnung durchsucht. Stattdessen wird ein örtlicher Kleinkrieg ausgelöst, mit Tür eintreten, rumballern, Tiere erschiessen, Menschen terrorisieren. In dem Fall sogar noch Unschuldige. Aber auch wenn die Uniform-Elite das Ganze ein Stockwerk höher, also in der richigen Wohnung, durchgezogen hätte, wäre so eine TerrorAktion für die ahnungslosen Unschuldigen im Stockwerk darunter, Nachts um 3 Uhr womöglich auch ein Horror geworden. Also warum sowas überhaupt so gewaltsam gemacht wurde, kann ich sachlich nicht erkennen. Vermutlich wollen die SEK einfach nur ab und an auch mal losschlagen und lautstark zeigen, dass es sie gibt und jeder Bürger seinen Kopf einziehen soll, denn man könnte sich jederzeit auch in JEDER anderen Tür irren.
Solche SEK-Irrtümer erinnere ich in den letzten Jahren etliche - ich glaube in NRW hat es immer wieder solche Terror-Aktionen in falschen Wohnungen gegen Unschuldige gegeben.
Wie ein Polizist im Fall Daschner schon gesagt haben soll: Wir dürfen alles, wir können alles mit dir machen.
Sonntag, Dezember 19, 2004
KundenZucht für den RepressionsApparat
Hessen verfüge jetzt über das modernste Polizeigesetz aller Länder, sagte der hessische Innenminister. Dauert sicher nicht allzu lange, da hat dann Bayern oder Niedersachsen oder BaWü oder Sachsen das grade modernste.
Tolle Sache. In vielem stecken Justiz und Polizei zwar noch im Mittelalter oder der Nazizeit - was die technisch moderne TotalÜberwachung und die ZugriffsMöglichkeiten der StaatsGewalt angeht, da hält man sich dicht an die USA.
Wirtschaftsegoistisch nur logisch: Dieses Marktsegment ist dort vorbildlich dominant und die kriminalisierte Kundschaft ein grosser Wirtschaftsfaktor, also für hiesige Verhältnisse noch sehr ausbaufähig lukrativ.
Bei der Statistik im Ländervergleich muss man sich dann eben entscheiden:
Will Deutschland glänzen mit einer niedrigen VerbrechensQuote oder mit einer hohen AufklärungsQuote. Aber sicherlich gibt es bei den Kriminalitäts-Arten auch noch Qualitäts-Abstufungen. Zielvorgabe: Niedrige angezeigte Bäh-Kriminalität und hohe "Kavaliersdelikt"Zahl bei hoher AufklärungsQuote. Wenige angezeigte Morde, aber viele Drogen-, Verkehrs- und andere Delikte mit einer hohen Aufklärungsquote, das macht bestimmt viel her.
Also werden Tote möglichst als natürlich verstorben deklariert, und diverse harmlose Drogen für den Eigenbedarf zwar nicht mehr mit Knast bestraft, sie gelten aber weiterhin als kriminelles Delikt, und jeder Autofahrer wird totalüberwacht.
Schwere Delikte runter-manipulieren, leichtere Delikte hochtreiben und finanziell einträglich bestrafen. Das erste entlastet von Arbeit, spart also Zeit und Geld, und das zweite spült Strafgelder in die Staatskasse. Weniger Rechtstaat, mehr Gewinn.
Hessen verfüge jetzt über das modernste Polizeigesetz aller Länder, sagte der hessische Innenminister. Dauert sicher nicht allzu lange, da hat dann Bayern oder Niedersachsen oder BaWü oder Sachsen das grade modernste.
Tolle Sache. In vielem stecken Justiz und Polizei zwar noch im Mittelalter oder der Nazizeit - was die technisch moderne TotalÜberwachung und die ZugriffsMöglichkeiten der StaatsGewalt angeht, da hält man sich dicht an die USA.
Wirtschaftsegoistisch nur logisch: Dieses Marktsegment ist dort vorbildlich dominant und die kriminalisierte Kundschaft ein grosser Wirtschaftsfaktor, also für hiesige Verhältnisse noch sehr ausbaufähig lukrativ.
Bei der Statistik im Ländervergleich muss man sich dann eben entscheiden:
Will Deutschland glänzen mit einer niedrigen VerbrechensQuote oder mit einer hohen AufklärungsQuote. Aber sicherlich gibt es bei den Kriminalitäts-Arten auch noch Qualitäts-Abstufungen. Zielvorgabe: Niedrige angezeigte Bäh-Kriminalität und hohe "Kavaliersdelikt"Zahl bei hoher AufklärungsQuote. Wenige angezeigte Morde, aber viele Drogen-, Verkehrs- und andere Delikte mit einer hohen Aufklärungsquote, das macht bestimmt viel her.
Also werden Tote möglichst als natürlich verstorben deklariert, und diverse harmlose Drogen für den Eigenbedarf zwar nicht mehr mit Knast bestraft, sie gelten aber weiterhin als kriminelles Delikt, und jeder Autofahrer wird totalüberwacht.
Schwere Delikte runter-manipulieren, leichtere Delikte hochtreiben und finanziell einträglich bestrafen. Das erste entlastet von Arbeit, spart also Zeit und Geld, und das zweite spült Strafgelder in die Staatskasse. Weniger Rechtstaat, mehr Gewinn.
LauschAngriff (Wer vorbeugen will, weiss nie genug)
Der Chef der UN wurde abgehört, ebenso der von der internationalen Atomenergie-Kommission, der europäische UN-Hauptsitz in Genf ist seit Jahren verwanzt, wie man grad entdeckte.
Offenbar kennen die nationalen "Sicherheitskräfte" keine Tabus und Schranken.
SpitzelTechnik ist heutzutage für jedes neugierige Ferkel käuflich zu erwerben und vermutlich technisch mindestens so weit entwickelt, wie zur Zeit des Kalten Krieges die HighTech der Geheimdienste es war.
Jeder Mensch ist wenigstens so interessant wie eine Laborratte. Er muss nur auffällig genug erscheinen, dann finden sich sicher ein paar private oder berufliche Möchtegern-Versuchsleiter, die ihn herausgreifen und unter ihr Mikroskop legen.
Die Geheimnisse fremder Menschen sind für allzu viele unbedingt interessant - sei es um den eigenen Voyeurismus zu befriedigen, sei es um für sich diverse Vorteile heraus zu schlagen, direkt oder indem die Leute erpresst und/oder die Daten verhökert werden. Mann/Frau muss nur Arschloch genug sein.
Auch zum Thema: http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/961/24937/
Der Chef der UN wurde abgehört, ebenso der von der internationalen Atomenergie-Kommission, der europäische UN-Hauptsitz in Genf ist seit Jahren verwanzt, wie man grad entdeckte.
Offenbar kennen die nationalen "Sicherheitskräfte" keine Tabus und Schranken.
SpitzelTechnik ist heutzutage für jedes neugierige Ferkel käuflich zu erwerben und vermutlich technisch mindestens so weit entwickelt, wie zur Zeit des Kalten Krieges die HighTech der Geheimdienste es war.
Jeder Mensch ist wenigstens so interessant wie eine Laborratte. Er muss nur auffällig genug erscheinen, dann finden sich sicher ein paar private oder berufliche Möchtegern-Versuchsleiter, die ihn herausgreifen und unter ihr Mikroskop legen.
Die Geheimnisse fremder Menschen sind für allzu viele unbedingt interessant - sei es um den eigenen Voyeurismus zu befriedigen, sei es um für sich diverse Vorteile heraus zu schlagen, direkt oder indem die Leute erpresst und/oder die Daten verhökert werden. Mann/Frau muss nur Arschloch genug sein.
Auch zum Thema: http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/961/24937/
Samstag, Dezember 18, 2004
Charakter
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht, heisst es.
In den letzten Monaten und zwei Jahren war ich leider gezwungen, den Charakter etlicher Leute zu erkennen, die offenbar glauben, wer sich nicht in einer Gruppe, Masse, Clique versteckt, sondern solo auftritt, den kann man fertig machen. Für sie gelten offenbar nur die egoistischen Rechte der Stärkeren, im Internet wie im Dschungel.
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht, heisst es.
In den letzten Monaten und zwei Jahren war ich leider gezwungen, den Charakter etlicher Leute zu erkennen, die offenbar glauben, wer sich nicht in einer Gruppe, Masse, Clique versteckt, sondern solo auftritt, den kann man fertig machen. Für sie gelten offenbar nur die egoistischen Rechte der Stärkeren, im Internet wie im Dschungel.
Mittwoch, Dezember 15, 2004
Terroristin
Unterdessen sorgte eine vermeintliche "Schießerei vor dem US-Konsulat" am vergangenen Dienstag in Hamburg für Aufregung. Die angebliche bewaffnete Auseinandersetzung entpuppte sich schließlich als Betriebsunfall: Mit ihrem Bürostuhl stieß eine Angestellte im Polizeidienst (AIP) an einen Heizradiator, der umfiel und dabei eine Maschinenpistole (MP) der Firma Heckler und Koch aus der Wandverankerung riss. Daraus löste sich ein Schuss, der im Fensterrahmen einschlug. Ein Splitter verursachte eine Verletzung im Gesicht ihres Kollegen.
Das ganze Drumherum dazu, in der Telepolis unter http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19028/1.html
Unterdessen sorgte eine vermeintliche "Schießerei vor dem US-Konsulat" am vergangenen Dienstag in Hamburg für Aufregung. Die angebliche bewaffnete Auseinandersetzung entpuppte sich schließlich als Betriebsunfall: Mit ihrem Bürostuhl stieß eine Angestellte im Polizeidienst (AIP) an einen Heizradiator, der umfiel und dabei eine Maschinenpistole (MP) der Firma Heckler und Koch aus der Wandverankerung riss. Daraus löste sich ein Schuss, der im Fensterrahmen einschlug. Ein Splitter verursachte eine Verletzung im Gesicht ihres Kollegen.
Das ganze Drumherum dazu, in der Telepolis unter http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19028/1.html
Dienstag, Dezember 14, 2004
1 Euro Jobs
Wie schon seinerzeit bei den ABM-Stellen ist es ein Problem wie zwischen Skylla und Charybdis:
Diese Jobs dürfen nicht von der Art sein, die eigentlich von regulären Jobbern erledigt werden möchte, wie zB fachlich durchaus anspruchsvolle GartenbauTätigkeiten, weil dann gibt's Ärger mit den BerufsVerbänden der LandschaftsGärtner, die durch verlorene behördliche Aufträge ihre Existenz bedroht sehen.
Die gemeinnützige Arbeit durch Erwerbslose darf wiederum aber auch nicht dermassen zusätzlich also eigentlich nicht notwendig und damit ziemlich überflüssig sein, weil das dafür ausgegebene Geld dann verschwendet wäre, es also sinnvoller wäre, die Erwerbslosen zu Hause zu lassen und die Zusatzkosten für die 1-Euro-Jobs zu sparen.
Die "Lösung" dieser ZwangsArbeitsfrage, sah bei einigen ABM- und anderen Massnahmen vom ArbeitsAmt bisher auch schon mal so aus, dass man die Erwerbslosen unter gesundheitlich bedenklichen bis gefährlichen Bedingungen arbeiten liess, für die reguläre Arbeitskräfte zu teuer wären, weil das von SpezialFirmen mit SpezialAusrüstung gemacht werden müsste und/oder sich für solche Arbeiten nur ganz schwer reguläre ErwerbsKräfte finden lassen.
Stattdessen beordert man mit harmlos klingenden TätigkeitsBeschreibungen dann Erwerbslose, lässt die im Unklaren über die genauen Umstände der Arbeit, gibt sich vielleicht selbst unwissend und sagt, die Leute sollen machen. Es ist eine ganz üble Masche, weil die Leute weitestgehend isoliert sind, keine Lobby haben und das ArbeitsAmt - wie man so treffend sagt - sie bei den Eiern gepackt hat, will sagen, den Geldhahn abdreht, wenn die nicht so spuren, wie sie sollen - und das schlägt dann natürlich sofort existenziell bedrohlich durch, weil der Erwerbslose keinerlei finanzielle Reserven hat.
Morgen, Kinder, wird's nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man's bedenkt.
Einmal kommt auch eure Zeit,
Morgen ist's noch nicht so weit.
["Erich Kästners Weihnachtslied von Wulf Segebrechts chemisch gereinigt"]
via www.spiegel.de
Mehr zum Thema:
http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_1610530.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19015/1.html
Wie schon seinerzeit bei den ABM-Stellen ist es ein Problem wie zwischen Skylla und Charybdis:
Diese Jobs dürfen nicht von der Art sein, die eigentlich von regulären Jobbern erledigt werden möchte, wie zB fachlich durchaus anspruchsvolle GartenbauTätigkeiten, weil dann gibt's Ärger mit den BerufsVerbänden der LandschaftsGärtner, die durch verlorene behördliche Aufträge ihre Existenz bedroht sehen.
Die gemeinnützige Arbeit durch Erwerbslose darf wiederum aber auch nicht dermassen zusätzlich also eigentlich nicht notwendig und damit ziemlich überflüssig sein, weil das dafür ausgegebene Geld dann verschwendet wäre, es also sinnvoller wäre, die Erwerbslosen zu Hause zu lassen und die Zusatzkosten für die 1-Euro-Jobs zu sparen.
Die "Lösung" dieser ZwangsArbeitsfrage, sah bei einigen ABM- und anderen Massnahmen vom ArbeitsAmt bisher auch schon mal so aus, dass man die Erwerbslosen unter gesundheitlich bedenklichen bis gefährlichen Bedingungen arbeiten liess, für die reguläre Arbeitskräfte zu teuer wären, weil das von SpezialFirmen mit SpezialAusrüstung gemacht werden müsste und/oder sich für solche Arbeiten nur ganz schwer reguläre ErwerbsKräfte finden lassen.
Stattdessen beordert man mit harmlos klingenden TätigkeitsBeschreibungen dann Erwerbslose, lässt die im Unklaren über die genauen Umstände der Arbeit, gibt sich vielleicht selbst unwissend und sagt, die Leute sollen machen. Es ist eine ganz üble Masche, weil die Leute weitestgehend isoliert sind, keine Lobby haben und das ArbeitsAmt - wie man so treffend sagt - sie bei den Eiern gepackt hat, will sagen, den Geldhahn abdreht, wenn die nicht so spuren, wie sie sollen - und das schlägt dann natürlich sofort existenziell bedrohlich durch, weil der Erwerbslose keinerlei finanzielle Reserven hat.
Morgen, Kinder, wird's nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man's bedenkt.
Einmal kommt auch eure Zeit,
Morgen ist's noch nicht so weit.
["Erich Kästners Weihnachtslied von Wulf Segebrechts chemisch gereinigt"]
via www.spiegel.de
http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_1610530.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19015/1.html
Klapse
Deutsche Gründlichkeit:
1940/41 werden in insgesamt sechs Vergasungsanstalten 70 273 Menschen ermordet. Das Gas liefern die IG Farben Ludwigshafen. Das Zahngold der Ermordeten bekommt die Degussa. Die Gehirne verarbeiten das Kaiser-Wilhelm-Institut für Gehirnforschung in Berlin und das Kaiser-Wilhelm-Institut für Psychiatrie in München (beide heute Max-Planck-Institute).
Den Gasmord organisiert eine Zentralstelle in der Berliner Tiergartenstr. 4 (T4). Im August 1941 verordnet Hitler einen Vergasungsstopp. Dennoch wird weiter gemordet: mit Medikamenten, mittels Hunger, im Einzelfall per Elektroschock. Ein weltweit einmaliges Verbrechen: Psychiater versuchen, ihre Kranken auszurotten.
Die deutsche Psychiatrie brauchte die Nazis
Zwischen 1933 und 1945 geschieht nichts, was nicht Psychiater lange vor den Nazis gefordert hatten. Emil Kraepelin 1918: „Ein unumschränkter Herrscher, der ... rücksichtslos in die Lebensgewohnheiten der Menschen einzugreifen vermöchte, würde im Laufe weniger Jahrzehnte bestimmt eine Abnahme des Irreseins erreichen können."
Ernst Rüdin 1934: „Der Psychiater muß sich mit den Gesunden gegen Erbkranke verbünden ... Dem hohen Zuchtziel einer erbgesunden, begabten, hochwertigen Rasse muß der Psychiater dienstbar sein."
Psychiater diffamierten ihre Patienten aus Schwäche, denn sie kannten weder Therapie noch Heilung. Sie beseitigten zuerst jene, die ihnen ihr Unvermögen vor Augen führten: die chronisch Kranken, die sog. Unheilbaren. Der nahezu unaussprechliche Höhepunkt deutscher Psychiatriegeschichte: sie sagten „behandeln", wenn sie mordeten.
Es gibt keinen Psychiater, der dem Massenmord Widerstand leistete. Im Gegenteil: Direktoren der württembergischen Anstalten besichtigen die Vergasungsanstalt Grafeneck, die Vergasung ihrer Patienten inklusive. In der bayerischen Diakonie-Anstalt Neuendettelsau meldet Rektor Lauerer Patienten nach, weil sie als Hilfskräfte für die Hausarbeit nicht in Betracht kommen. Die westfälische Heilerziehungsanstalt Wittekindshof bittet die Generalstaatsanwaltschaft Hamm, schwierige Patienten in ein Arbeitslager, sprich: KZ, einzuweisen.
Die Vernichtung der Unheilbaren versetzte die Beteiligten, so T4-Psychiater Prof. Friedrich Panse, in „eine berauschende Gehobenheit". Prof. Paul Nitsche, psychiatrischer Leiter beim Massenmord: „Es ist doch herrlich, wenn wir in den Anstalten den Ballast los werden und nun wirklich richtige Therapie treiben können."
Die Traueranzeige der Psychiatrischen Universitätsklinik Düsseldorf für Prof. Friedrich Panse gipfelt in dem Satz: „Ein Leben der Arbeit im Dienst leidender Mitmenschen ... ist vollendet." Panse war T4-Gutachter, d.h. er gutachtete Patienten in die Gaskammer. Wer Täter ehrt, mordet ihre Opfer noch einmal.
Aus einem Referat von Ernst Klee am 6. August 1999 am PI der Universität Hamburg
Deutsche Gründlichkeit:
1940/41 werden in insgesamt sechs Vergasungsanstalten 70 273 Menschen ermordet. Das Gas liefern die IG Farben Ludwigshafen. Das Zahngold der Ermordeten bekommt die Degussa. Die Gehirne verarbeiten das Kaiser-Wilhelm-Institut für Gehirnforschung in Berlin und das Kaiser-Wilhelm-Institut für Psychiatrie in München (beide heute Max-Planck-Institute).
Den Gasmord organisiert eine Zentralstelle in der Berliner Tiergartenstr. 4 (T4). Im August 1941 verordnet Hitler einen Vergasungsstopp. Dennoch wird weiter gemordet: mit Medikamenten, mittels Hunger, im Einzelfall per Elektroschock. Ein weltweit einmaliges Verbrechen: Psychiater versuchen, ihre Kranken auszurotten.
Die deutsche Psychiatrie brauchte die Nazis
Zwischen 1933 und 1945 geschieht nichts, was nicht Psychiater lange vor den Nazis gefordert hatten. Emil Kraepelin 1918: „Ein unumschränkter Herrscher, der ... rücksichtslos in die Lebensgewohnheiten der Menschen einzugreifen vermöchte, würde im Laufe weniger Jahrzehnte bestimmt eine Abnahme des Irreseins erreichen können."
Ernst Rüdin 1934: „Der Psychiater muß sich mit den Gesunden gegen Erbkranke verbünden ... Dem hohen Zuchtziel einer erbgesunden, begabten, hochwertigen Rasse muß der Psychiater dienstbar sein."
Psychiater diffamierten ihre Patienten aus Schwäche, denn sie kannten weder Therapie noch Heilung. Sie beseitigten zuerst jene, die ihnen ihr Unvermögen vor Augen führten: die chronisch Kranken, die sog. Unheilbaren. Der nahezu unaussprechliche Höhepunkt deutscher Psychiatriegeschichte: sie sagten „behandeln", wenn sie mordeten.
Es gibt keinen Psychiater, der dem Massenmord Widerstand leistete. Im Gegenteil: Direktoren der württembergischen Anstalten besichtigen die Vergasungsanstalt Grafeneck, die Vergasung ihrer Patienten inklusive. In der bayerischen Diakonie-Anstalt Neuendettelsau meldet Rektor Lauerer Patienten nach, weil sie als Hilfskräfte für die Hausarbeit nicht in Betracht kommen. Die westfälische Heilerziehungsanstalt Wittekindshof bittet die Generalstaatsanwaltschaft Hamm, schwierige Patienten in ein Arbeitslager, sprich: KZ, einzuweisen.
Die Vernichtung der Unheilbaren versetzte die Beteiligten, so T4-Psychiater Prof. Friedrich Panse, in „eine berauschende Gehobenheit". Prof. Paul Nitsche, psychiatrischer Leiter beim Massenmord: „Es ist doch herrlich, wenn wir in den Anstalten den Ballast los werden und nun wirklich richtige Therapie treiben können."
Die Traueranzeige der Psychiatrischen Universitätsklinik Düsseldorf für Prof. Friedrich Panse gipfelt in dem Satz: „Ein Leben der Arbeit im Dienst leidender Mitmenschen ... ist vollendet." Panse war T4-Gutachter, d.h. er gutachtete Patienten in die Gaskammer. Wer Täter ehrt, mordet ihre Opfer noch einmal.
Aus einem Referat von Ernst Klee am 6. August 1999 am PI der Universität Hamburg
Montag, Dezember 13, 2004
Donnerstag, Dezember 09, 2004
StudienGebühren jetzt sofort und überall!
Und die eingenommene Kohle hinein in Haupt- und GesamtSchulen!
Die allermeisten Studis heute, haben wohlhabende und AkademikerEltern. Kinder aus armem ArbeiterHaushalt sind die seltene Ausnahme.
Wer ein "OrchideenFach" studieren will oder als Bummelstudent sein Leben an der Uni verbringen will, sollte ein MindestMass an MakroÖkonomie lernen und sein Hobby selbst finanzieren.
Wer beruflich Ziel gerichtet studiert, kann anchliessend noch am ehesten mit einem gut bezahlten Job rechnen - ob hier oder im Ausland - da ist es nur recht und billig, mit einem Teil davon das Studium als günstiges staatliches Darlehen zu re-finanzieren.
Sich nur zu immatrikulieren, um mit dem StudiAusweis jedes Semester Geld werte Vorteile ab zu greifen, immerhin etliche hundert Euro pro Halbjahr, würde sich bei StudienGebühren auch kaum noch lohnen.
An die Hochschulen gingen dann nur noch überwiegend hochmotivierte und/oder sehr befähigte Studenten, was die StudienBedingungen für die Verbliebenen, auch ohne extra FinanzSpritze in die Hochschule, schon verbessern würde.
Und die eingenommene Kohle hinein in Haupt- und GesamtSchulen!
Die allermeisten Studis heute, haben wohlhabende und AkademikerEltern. Kinder aus armem ArbeiterHaushalt sind die seltene Ausnahme.
Wer ein "OrchideenFach" studieren will oder als Bummelstudent sein Leben an der Uni verbringen will, sollte ein MindestMass an MakroÖkonomie lernen und sein Hobby selbst finanzieren.
Wer beruflich Ziel gerichtet studiert, kann anchliessend noch am ehesten mit einem gut bezahlten Job rechnen - ob hier oder im Ausland - da ist es nur recht und billig, mit einem Teil davon das Studium als günstiges staatliches Darlehen zu re-finanzieren.
Sich nur zu immatrikulieren, um mit dem StudiAusweis jedes Semester Geld werte Vorteile ab zu greifen, immerhin etliche hundert Euro pro Halbjahr, würde sich bei StudienGebühren auch kaum noch lohnen.
An die Hochschulen gingen dann nur noch überwiegend hochmotivierte und/oder sehr befähigte Studenten, was die StudienBedingungen für die Verbliebenen, auch ohne extra FinanzSpritze in die Hochschule, schon verbessern würde.
Sonntag, Dezember 05, 2004
Sich regen bringt Anderen Segen
Von den jährlich 40.000 Amputationen, die wegen einer Durchblutungsstörung in Deutschland durchgeführt werden, wären 32.000 vermeidbar. Voraussetzung: Die Patienten müssen ihre Beschwerden früher ernst nehmen und Ärzte konsequenter behandeln.
Quelle: WernerSchell-Pflegeportal
Hinderlich daran sind leider auch etliche bekloppte Mitmenschen (zu viel Mit, zu wenig Mensch), die gerne so eine nazistische Haltung der empfindungslosen KörperStählung kultivieren wollen - vorzugsweise bei anderen (sanft zu sich selbst - knüppelhart zu anderen). Da werden dann Menschen die sich selbst um ihre eigene Gesundheit sorgen, als Jammerlappen und Heulsusen diffamiert. An solchen Zuchmeistern und -innen sind Folterknechte verloren gegangen. Die sind nicht nur unmenschlich, unter'm Strich ist ihre Art auch unwirtschaftlich.
Im Falle von gutartigem ProstataKrebs, ein von Ärzten schwer verletzter Patient:
"Ich fühle mich von den Chirurgen und Chefärzten irgendwie überfahren. Für sie war vorrangig zu operieren. Sie wollen davon leben. Ich finde das nicht so toll, dass man sich da hinlegt, obwohl es nicht nötig ist."
Und ein Arzt: "Die Zahl von Personen, die unnötigerweise diagnostiziert werden und einer Behandlung eventuell zugeführt werden, ist erheblich. Der Behandlung zuzuführen bedeutet in diesem Fall, dass eine unnötige Behandlung durchgeführt wird und dass unter Umständen Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Impotenz auftreten, die vermeidbar gewesen wären."
Quelle: Frontal21-Bericht
Sexuelle Impotenz als Folge ärztlich impotenten ÜberEifers ist sicher irgendwie besonders unschön, aber zum Glück weiss die Chirurgie hier auch gleich Abhilfe. Dauersteife oder aufpumpbare Implantate oder ambulante Injektionen, selfmade kurz vorm Akt, versprechen Erlösung. Wie gut, Nutzniesser eines der besten Medizinwesen - ganz Verblendete sagen sogar Gesundheitswesen dazu - sein zu dürfen, das je von einer Bevölkerung Besitz ergreifen konnte.
Quelle: WernerSchell-Pflegeportal
Hinderlich daran sind leider auch etliche bekloppte Mitmenschen (zu viel Mit, zu wenig Mensch), die gerne so eine nazistische Haltung der empfindungslosen KörperStählung kultivieren wollen - vorzugsweise bei anderen (sanft zu sich selbst - knüppelhart zu anderen). Da werden dann Menschen die sich selbst um ihre eigene Gesundheit sorgen, als Jammerlappen und Heulsusen diffamiert. An solchen Zuchmeistern und -innen sind Folterknechte verloren gegangen. Die sind nicht nur unmenschlich, unter'm Strich ist ihre Art auch unwirtschaftlich.
Im Falle von gutartigem ProstataKrebs, ein von Ärzten schwer verletzter Patient:
"Ich fühle mich von den Chirurgen und Chefärzten irgendwie überfahren. Für sie war vorrangig zu operieren. Sie wollen davon leben. Ich finde das nicht so toll, dass man sich da hinlegt, obwohl es nicht nötig ist."
Und ein Arzt: "Die Zahl von Personen, die unnötigerweise diagnostiziert werden und einer Behandlung eventuell zugeführt werden, ist erheblich. Der Behandlung zuzuführen bedeutet in diesem Fall, dass eine unnötige Behandlung durchgeführt wird und dass unter Umständen Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Impotenz auftreten, die vermeidbar gewesen wären."
Quelle: Frontal21-Bericht
Sexuelle Impotenz als Folge ärztlich impotenten ÜberEifers ist sicher irgendwie besonders unschön, aber zum Glück weiss die Chirurgie hier auch gleich Abhilfe. Dauersteife oder aufpumpbare Implantate oder ambulante Injektionen, selfmade kurz vorm Akt, versprechen Erlösung. Wie gut, Nutzniesser eines der besten Medizinwesen - ganz Verblendete sagen sogar Gesundheitswesen dazu - sein zu dürfen, das je von einer Bevölkerung Besitz ergreifen konnte.
Samstag, Dezember 04, 2004
Rache [aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie]
Die Rache wird seit je als Bestandteil der menschlichen Natur aufgefasst, und ebenso auch vielen Tiere, wie etwa Elefanten, zugeschrieben, die niemals vergeben und vergessen. (Dies alles unterscheidet die Rache nicht von z.B. der Dankbarkeit.)
Sozial gesehen, dient die Rache der Wiederherstellung verletzter Ehre, wenn anders diese nicht Genugtuung findet. Formen der Rache sind bei Mangel an zentraler Rechtsprechung verbreitet (vgl. die "Blutrache"); auch im kleinen Rahmen in Gemeinschaften, in denen Kränkungen offiziell nicht vorkommen dürfen und nicht zugegeben werden können.
Verzicht auf Rache gilt als Tugend von Hochgestellten (als "Großmut"), auch als christliche Tugend ("Barmherzigkeit").
Bei der Rache geht es "nur" um verletzte Ehre, also um etwas Virtuelles. Da kann man auch schonmal virtuell grossmütig und virtuell barmherzig sein. Eine ganz andere Kragenweite sind richtige Verbrechen, die dann folgerichtig auch nur mit BlutRache vergolten werden können - wenn der Staat trotz GewaltMonopol nicht für Gerechtigkeit sorgt.
Blutrache [aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie]
Die Blutrache ist ein Prinzip zur Sühnung von Verbrechen. Hierbei straft die Familie des Opfers den Täter und seine Familie, oftmals auch um die Familienehre widerherzustellen. Theoretisch gilt hierbei das Prinzip "Auge um Auge", d.h., dass durch den Tod des Mörders der Konflikt beendet wurde. Dabei ist es nicht unüblich, dass beide Familien unter Hinzuziehung eines Schlichters in einem Treffen das Vorgehen abklären. In der Tradition anderer Völker ist die Strafe dagegen oftmals schlimmer als das vorangegangene Verbrechen. Die Blutrache führt hier auch oft zu langen, blutigen Auseinandersetzungen, da die bestrafte Familie meist Rache für die Strafe nimmt, die andere Familie wiederum dafür Rache nimmt usw. Die Blutrache wurde erstmals ca. 2000 v. Chr. durch verschiedene Gesetzessammlungen in Babylon wie dem Codex Hammurapi verboten. Die Blutrache ist Kennzeichen von Rechtssystemen, in denen der Staat nicht in der Lage ist, für Recht und Ordnung zu sorgen (staatliches Gewaltmonopol), so auch in Deutschland im Mittelalter oder auch heute noch in Albanien.
Zweierlei fällt mir auf: Weil die Strafe oft schlimmer ist als das vorangegangene Verbrechen, entsteht eine EskalationsSpirale, was bei der Regel Auge um Auge, Zahn um Zahn, nicht so ist, also ist diese alttestamentarische Regel allein schon ein christlicher, barmherziger Beitrag zur Zivilisierung.
Die Blutrache wurde also erstmals durch Gesetze verboten in Babylon. Babylon - war da nicht was?
Wenn unter der NeonReklame christlicher Barmherzigkeit tatsächlich der Teufel sein blutiges Handwerk verrichtet und das Publikum Beifall klatscht ...
Die Rache wird seit je als Bestandteil der menschlichen Natur aufgefasst, und ebenso auch vielen Tiere, wie etwa Elefanten, zugeschrieben, die niemals vergeben und vergessen. (Dies alles unterscheidet die Rache nicht von z.B. der Dankbarkeit.)
Sozial gesehen, dient die Rache der Wiederherstellung verletzter Ehre, wenn anders diese nicht Genugtuung findet. Formen der Rache sind bei Mangel an zentraler Rechtsprechung verbreitet (vgl. die "Blutrache"); auch im kleinen Rahmen in Gemeinschaften, in denen Kränkungen offiziell nicht vorkommen dürfen und nicht zugegeben werden können.
Verzicht auf Rache gilt als Tugend von Hochgestellten (als "Großmut"), auch als christliche Tugend ("Barmherzigkeit").
Bei der Rache geht es "nur" um verletzte Ehre, also um etwas Virtuelles. Da kann man auch schonmal virtuell grossmütig und virtuell barmherzig sein. Eine ganz andere Kragenweite sind richtige Verbrechen, die dann folgerichtig auch nur mit BlutRache vergolten werden können - wenn der Staat trotz GewaltMonopol nicht für Gerechtigkeit sorgt.
Blutrache [aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie]
Die Blutrache ist ein Prinzip zur Sühnung von Verbrechen. Hierbei straft die Familie des Opfers den Täter und seine Familie, oftmals auch um die Familienehre widerherzustellen. Theoretisch gilt hierbei das Prinzip "Auge um Auge", d.h., dass durch den Tod des Mörders der Konflikt beendet wurde. Dabei ist es nicht unüblich, dass beide Familien unter Hinzuziehung eines Schlichters in einem Treffen das Vorgehen abklären. In der Tradition anderer Völker ist die Strafe dagegen oftmals schlimmer als das vorangegangene Verbrechen. Die Blutrache führt hier auch oft zu langen, blutigen Auseinandersetzungen, da die bestrafte Familie meist Rache für die Strafe nimmt, die andere Familie wiederum dafür Rache nimmt usw. Die Blutrache wurde erstmals ca. 2000 v. Chr. durch verschiedene Gesetzessammlungen in Babylon wie dem Codex Hammurapi verboten. Die Blutrache ist Kennzeichen von Rechtssystemen, in denen der Staat nicht in der Lage ist, für Recht und Ordnung zu sorgen (staatliches Gewaltmonopol), so auch in Deutschland im Mittelalter oder auch heute noch in Albanien.
Zweierlei fällt mir auf: Weil die Strafe oft schlimmer ist als das vorangegangene Verbrechen, entsteht eine EskalationsSpirale, was bei der Regel Auge um Auge, Zahn um Zahn, nicht so ist, also ist diese alttestamentarische Regel allein schon ein christlicher, barmherziger Beitrag zur Zivilisierung.
Die Blutrache wurde also erstmals durch Gesetze verboten in Babylon. Babylon - war da nicht was?
Wenn unter der NeonReklame christlicher Barmherzigkeit tatsächlich der Teufel sein blutiges Handwerk verrichtet und das Publikum Beifall klatscht ...
Freitag, Dezember 03, 2004
Zum Kotzen
Viel zu viele Arschlöcher fühlen sich offenbar berufen, mir ungefragt und dennoch vorwurfsvoll LebenshilfeTipps um die Ohren zu hauen, wie nasse Waschlappen. Absoluter Tiefpunkt dabei ist, dass diese aufdringlich-penetranten Unverschämtheiten auf der Basis von Informationen passieren, die mit illegitimen Mitteln meiner Privat- und Intimsphäre entrissen wurden. So in etwa wenn die Nachbarin durch die Zimmerwände die Telefongespräche mithört und meine Post heimlich liest um mich dann im Treppenhaus abzupassen und mir mit schlecht verhüllter Süffisanz oder Genervtheit Ratschläge zu erteilen, wie ich die Probleme meines Lebens am Besten zu regeln hätte. Wie pervertiert im Kopf muss man sein, um sowas normal zu finden? Egal, ob diese Leute für solch kranke Praktiken bezahlt werden oder aus EigenPerversion handeln.
Warum kann solches Pack seine augenscheinlich überflüssige Energie nicht auf die Lösung offen zu Tage liegender Probleme verwenden, sondern popelt im Leben anderer Menschen rum? Haben die Leute kein eigenes Leben? Auf welchem Planeten wurden die sozialisiert, Hilfe nicht fragend an zu bieten, sondern aggressiv drauf los zu poltern? Vermutlich war's der Wüstenplanet.
Mir gehen auch diese ganzen geschichtslosen Bekloppten auf den Sack, die mit ihrer deformierten Psyche das Wort Einzelgänger oder Eigenbrödler zu negativen Begriffen verbiegen, dass daraus dann Terrorist oder Amokläufer wird. Klar, das einzig Gute, Wahre und Schöne ist die Volksgemeinschaft. Ringelpietz mit Anfassen und die Dreifaltigkeit aus Blogwart, Herbergsvater und Führer.
Dazu kommt: Besserwisserische Leute, deren DENKEN an der Gürtellinie endet, kann ich persönlich nicht als Gesprächspartner für voll nehmen. Das sind sabbelnde, labernde Platzhalter an Stelle echter Menschen. Nervige Zeitdiebe. Entweder interessiert fragen oder Maul halten!
Da schreibt doch einer tatsächlich einen ganzen langen Artikel mit einer Auflistung der wunderbaren Eigenschaften von ÜberMenschen. ErkenntnisGewinn: Null Komma Nix.
Das Ideal des edlen, hilfreichen, guten und dennoch unverwüstlichen Übermenschen, so in etwa wie die fantastischen, sich aus jedem AtomisierungsZustand wieder re-konfigurienden Androiden, die Arnold Schwarzenegger dargestellt hat. Wer sowas glaubt, auf echte Menschen übertragen zu können, der hat doch nicht mehr alle Paddel im Wasser.
Wie sagte mal Kübler-Ross sinngemäss: Meist haben nicht die Betroffenen selbst ein Problem mit der traurigen oder grausamen Wahrheit ihres desolaten GesundheitsZustandes, sondern ihre Mitmenschen können der Wahrheit schwer ins Auge sehen. Innere Trägheit und soziale Unverbindlichkeit? Vermutlich, denn wenn die eigentlich Betroffenen umgekehrt noch Hoffnung und Ideen haben, sind es oft widerum diese ach so tollen Mitmenschen, die nicht mitziehen.
Viel zu viele Arschlöcher fühlen sich offenbar berufen, mir ungefragt und dennoch vorwurfsvoll LebenshilfeTipps um die Ohren zu hauen, wie nasse Waschlappen. Absoluter Tiefpunkt dabei ist, dass diese aufdringlich-penetranten Unverschämtheiten auf der Basis von Informationen passieren, die mit illegitimen Mitteln meiner Privat- und Intimsphäre entrissen wurden. So in etwa wenn die Nachbarin durch die Zimmerwände die Telefongespräche mithört und meine Post heimlich liest um mich dann im Treppenhaus abzupassen und mir mit schlecht verhüllter Süffisanz oder Genervtheit Ratschläge zu erteilen, wie ich die Probleme meines Lebens am Besten zu regeln hätte. Wie pervertiert im Kopf muss man sein, um sowas normal zu finden? Egal, ob diese Leute für solch kranke Praktiken bezahlt werden oder aus EigenPerversion handeln.
Warum kann solches Pack seine augenscheinlich überflüssige Energie nicht auf die Lösung offen zu Tage liegender Probleme verwenden, sondern popelt im Leben anderer Menschen rum? Haben die Leute kein eigenes Leben? Auf welchem Planeten wurden die sozialisiert, Hilfe nicht fragend an zu bieten, sondern aggressiv drauf los zu poltern? Vermutlich war's der Wüstenplanet.
Mir gehen auch diese ganzen geschichtslosen Bekloppten auf den Sack, die mit ihrer deformierten Psyche das Wort Einzelgänger oder Eigenbrödler zu negativen Begriffen verbiegen, dass daraus dann Terrorist oder Amokläufer wird. Klar, das einzig Gute, Wahre und Schöne ist die Volksgemeinschaft. Ringelpietz mit Anfassen und die Dreifaltigkeit aus Blogwart, Herbergsvater und Führer.
Dazu kommt: Besserwisserische Leute, deren DENKEN an der Gürtellinie endet, kann ich persönlich nicht als Gesprächspartner für voll nehmen. Das sind sabbelnde, labernde Platzhalter an Stelle echter Menschen. Nervige Zeitdiebe. Entweder interessiert fragen oder Maul halten!
Da schreibt doch einer tatsächlich einen ganzen langen Artikel mit einer Auflistung der wunderbaren Eigenschaften von ÜberMenschen. ErkenntnisGewinn: Null Komma Nix.
Das Ideal des edlen, hilfreichen, guten und dennoch unverwüstlichen Übermenschen, so in etwa wie die fantastischen, sich aus jedem AtomisierungsZustand wieder re-konfigurienden Androiden, die Arnold Schwarzenegger dargestellt hat. Wer sowas glaubt, auf echte Menschen übertragen zu können, der hat doch nicht mehr alle Paddel im Wasser.
Wie sagte mal Kübler-Ross sinngemäss: Meist haben nicht die Betroffenen selbst ein Problem mit der traurigen oder grausamen Wahrheit ihres desolaten GesundheitsZustandes, sondern ihre Mitmenschen können der Wahrheit schwer ins Auge sehen. Innere Trägheit und soziale Unverbindlichkeit? Vermutlich, denn wenn die eigentlich Betroffenen umgekehrt noch Hoffnung und Ideen haben, sind es oft widerum diese ach so tollen Mitmenschen, die nicht mitziehen.
Donnerstag, Dezember 02, 2004
[Angebot]
Wirkliche Reformen - nicht nur GeldGeschiebe
In Japan heisst Frühling die Zeit der Kirschblüte. Ende April, Anfang Mai, wenn die Kirschbäume in voller Blüte stehen, schliessen in Japan die Fabriken, um den Leuten freie Zeit zum Genuss der FrühlingsPracht zu geben. Wie lange das ist, ob nur einen Tag, ähnlich wie hier der 1.Mai, oder eine Woche oder sogar noch länger, weiss ich nicht, aber spontan fiel mir ein, dass es eigentlich eine tolle Sache ist. In vielfacher Weise. Weil der Anlass ein wirklich konkret erfahrbarer ist, nicht wie bei uns zB Weihnachten und Ostern virtuelle Feiertage, deren Inhalte nicht unentrinnbar auf der Hand liegen, sondern die man sich erst "erarbeiten" also für sich klar machen muss, die aber heutzutage rein kommerziell sind. Im Gegensatz zur Kirschblütenzeit.
Ein weiterer Vorteil, im Frühling ein paar Tage national mehr Freizeit zu haben könnte zum einen darin liegen, dass viele Menschen in der Zeit ohnehin mit FrühlingsMüdigkeit zu kämpfen haben, also dann beruflich eh nicht sehr produktiv sind. Aber es ist natürlich auch die Hochzeit der FrühlingsGefühle. Grade in einem Land das über zu wenig Nachwuchs klagt, könnte mehr Freizeit im Frühling diesbezüglich einen UmkehrSchub bringen. Denn bekanntlich ist Stress ein Lustkiller. Also mit nur einem freien Tag (1.Mai) kann man keinen beruflichen DisStress abbauen.
Seit neuerem gibt es aber auch eine ganz interessante Analyse - wiederum aus der AuslandPerspektive - nämlich dass die deutsche Tradition, den JahresUrlaub im Hochsommer zu nehmen, wirtschaftlich eher unvernünftig ist, weil es genau diese Wochen sind, in denen die Menschen, über's Jahr gesehen, am Leistungsfähigsten sind! Also ausgerechnet dann, wenn sie im Beruf am Produktivsten sein könnten, nehmen und bekommen die Deutschen ihren JahresUrlaub. Und dort werden dann wie bekloppt die überschäumenden Energien in RisikoSportarten verheizt, vermutlich mit dem beruflichen SekundärSchaden, dass nach dem Urlaub etliche Leute wegen SportVerletzungen krank geschrieben sind.
Aber anstatt nun solche überkommenen Traditionen ein bisschen zu schütteln, die tatsächlich und eigentlich der menschlichen Natur zuwider laufen und darum wahrscheinlich am Willkommensten geändert werden könnten, ziehen die betriebsblinden Politiker weitere Daumenschrauben bei den Erwerbstätigen und Erwerbslosen an und erzeugen so noch mehr Stress in einem ohnehin schon brodelnden Hexenkessel, und ZusatzFrust bei eh schon Enttäuschten.
Ihr seid doch echt bekloppt. Ihr bekommt soviel Kohle, aber leistet euch nichtmal einen produktiven Querdenker und geistigen Optimierer gesellschaftlicher Prozesse einer StagNation.
Ich empfehle mich hiermit ganz ausdrücklich für eine deratige BeraterTätigkeit auf HonorarBasis ! Anfragen und ernstgemeinte Angebote bitte an obige eMailBox.
Wirkliche Reformen - nicht nur GeldGeschiebe
In Japan heisst Frühling die Zeit der Kirschblüte. Ende April, Anfang Mai, wenn die Kirschbäume in voller Blüte stehen, schliessen in Japan die Fabriken, um den Leuten freie Zeit zum Genuss der FrühlingsPracht zu geben. Wie lange das ist, ob nur einen Tag, ähnlich wie hier der 1.Mai, oder eine Woche oder sogar noch länger, weiss ich nicht, aber spontan fiel mir ein, dass es eigentlich eine tolle Sache ist. In vielfacher Weise. Weil der Anlass ein wirklich konkret erfahrbarer ist, nicht wie bei uns zB Weihnachten und Ostern virtuelle Feiertage, deren Inhalte nicht unentrinnbar auf der Hand liegen, sondern die man sich erst "erarbeiten" also für sich klar machen muss, die aber heutzutage rein kommerziell sind. Im Gegensatz zur Kirschblütenzeit.
Ein weiterer Vorteil, im Frühling ein paar Tage national mehr Freizeit zu haben könnte zum einen darin liegen, dass viele Menschen in der Zeit ohnehin mit FrühlingsMüdigkeit zu kämpfen haben, also dann beruflich eh nicht sehr produktiv sind. Aber es ist natürlich auch die Hochzeit der FrühlingsGefühle. Grade in einem Land das über zu wenig Nachwuchs klagt, könnte mehr Freizeit im Frühling diesbezüglich einen UmkehrSchub bringen. Denn bekanntlich ist Stress ein Lustkiller. Also mit nur einem freien Tag (1.Mai) kann man keinen beruflichen DisStress abbauen.
Seit neuerem gibt es aber auch eine ganz interessante Analyse - wiederum aus der AuslandPerspektive - nämlich dass die deutsche Tradition, den JahresUrlaub im Hochsommer zu nehmen, wirtschaftlich eher unvernünftig ist, weil es genau diese Wochen sind, in denen die Menschen, über's Jahr gesehen, am Leistungsfähigsten sind! Also ausgerechnet dann, wenn sie im Beruf am Produktivsten sein könnten, nehmen und bekommen die Deutschen ihren JahresUrlaub. Und dort werden dann wie bekloppt die überschäumenden Energien in RisikoSportarten verheizt, vermutlich mit dem beruflichen SekundärSchaden, dass nach dem Urlaub etliche Leute wegen SportVerletzungen krank geschrieben sind.
Aber anstatt nun solche überkommenen Traditionen ein bisschen zu schütteln, die tatsächlich und eigentlich der menschlichen Natur zuwider laufen und darum wahrscheinlich am Willkommensten geändert werden könnten, ziehen die betriebsblinden Politiker weitere Daumenschrauben bei den Erwerbstätigen und Erwerbslosen an und erzeugen so noch mehr Stress in einem ohnehin schon brodelnden Hexenkessel, und ZusatzFrust bei eh schon Enttäuschten.
Ihr seid doch echt bekloppt. Ihr bekommt soviel Kohle, aber leistet euch nichtmal einen produktiven Querdenker und geistigen Optimierer gesellschaftlicher Prozesse einer StagNation.
Ich empfehle mich hiermit ganz ausdrücklich für eine deratige BeraterTätigkeit auf HonorarBasis ! Anfragen und ernstgemeinte Angebote bitte an obige eMailBox.
Generalstreik
Dienstag hat es in Italien einen Generalstreik gegeben. Der 4. seit Berlusconis Amtsantritt 2001.
Der Streik richtete sich gegen die geplanten Steuersenkungen, die aber von den Gewerkschaften und der linken Opposition als Geschenke für die Wohlhabenden zu Lasten des Sozialstaats angesehen werden.
Hat es in der Bundesrepublik jemals einen Generalstreik gegeben? Nein. Wäre einer hier überhaupt denkbar? Nein, weil is verboten.
Zum Beispiel ein Streik gegen die exorbitanten Altersbezüge und Übergangsgelder für BundesMinister, denn diese Gelder fehlen solange an anderer Stelle, zB für soziale Projekte. Alle wissen das, alle - bis auf die betroffenen Nutzniesser - stört das, aber keiner ruft zum Streik oder wenigstens zur Demo oder auch nur zur UnterschriftenSammlung auf. Pennt die Gewerkschaftsführung? Oder zocken Sommer, Bsirske und Consorten ähnlich üppig ab, wie die Minister und halten sich darum bedeckt? Eine Krähe hackt der anderen ... Eine Hand wäschst die andere. Und die Studis vom AStA oder wer sonst früher sich mit dem Organisieren von Demos schonmal in MassenMobilisierung, PersonalManagement und Logistik geübt hatte - der macht das heute wohl lieber in Seminaren und übt sich ansonsten in Unauffälligkeit und Folgsamkeit zur MachtElite, um seine KarriereChancen nicht zu riskieren.
Scheisse alles. Der deutsche Michel mit der Schlafmütze auf dem Kopf ist noch immer aktuell. Nur die Mütze ist heute modern aus Synthetic und wird in Fernost gefertigt.
Dienstag hat es in Italien einen Generalstreik gegeben. Der 4. seit Berlusconis Amtsantritt 2001.
Der Streik richtete sich gegen die geplanten Steuersenkungen, die aber von den Gewerkschaften und der linken Opposition als Geschenke für die Wohlhabenden zu Lasten des Sozialstaats angesehen werden.
Hat es in der Bundesrepublik jemals einen Generalstreik gegeben? Nein. Wäre einer hier überhaupt denkbar? Nein, weil is verboten.
Zum Beispiel ein Streik gegen die exorbitanten Altersbezüge und Übergangsgelder für BundesMinister, denn diese Gelder fehlen solange an anderer Stelle, zB für soziale Projekte. Alle wissen das, alle - bis auf die betroffenen Nutzniesser - stört das, aber keiner ruft zum Streik oder wenigstens zur Demo oder auch nur zur UnterschriftenSammlung auf. Pennt die Gewerkschaftsführung? Oder zocken Sommer, Bsirske und Consorten ähnlich üppig ab, wie die Minister und halten sich darum bedeckt? Eine Krähe hackt der anderen ... Eine Hand wäschst die andere. Und die Studis vom AStA oder wer sonst früher sich mit dem Organisieren von Demos schonmal in MassenMobilisierung, PersonalManagement und Logistik geübt hatte - der macht das heute wohl lieber in Seminaren und übt sich ansonsten in Unauffälligkeit und Folgsamkeit zur MachtElite, um seine KarriereChancen nicht zu riskieren.
Scheisse alles. Der deutsche Michel mit der Schlafmütze auf dem Kopf ist noch immer aktuell. Nur die Mütze ist heute modern aus Synthetic und wird in Fernost gefertigt.
Mittwoch, Dezember 01, 2004
Zufällig vorgestern in Report aus München, dem "Schwarzen Kanal" des Bayerischen Rundfunks gesehen:
Das Netzwerk rechts-extremer Frauen
Zwei Freundinnen an der Spitze einer Gruppe, die sich angeblich vor allem gegen Kinderschänder engagiert: die Aktive Frauen Fraktion – kurz AFF. Doch eigentlich sind sie in einer ganz anderen Szene tätig - als Veranstalter von konspirativen Skinhead-Konzerten.
Engagement nur gegen Kinderschänder oder auch für die rechtsextreme Frauenfraktion? Die Führerin der AFF aus Württemberg hat dieses Jahr beispielsweise das bundesweite Treffen des rechtsextremen Wikingerversandforums im Namen der Aktiven Frauen Fraktion organisiert. Kein Häkelverein, sondern kämpferische Aktivistinnen – so beschreiben sie sich selbst.
Doch die rechtsextreme Frauengruppe wird vom Verfassungsschutz einfach unterschätzt. Ihre Bedeutung als Konzertveranstalter wird heruntergespielt, bei manchen Konzerten scheint der Verfassungsschutz nicht einmal zu wissen, dass die Gruppe an der Organisation beteiligt war.
Aber auch der Einfluss rechtsextremer Frauen wird einfach unterschätzt. Das nutzen die Neonazis zur Imageaufbesserung – denn Frauen wirken nicht so aggressiv wie Männer. Doch ideologisch stehen die Frauen den Männern in nichts nach.Der vollständige Text
http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2004/00199/druckversion.html
Und aus einem anderen Text, der dort verlinkt ist:
Völkischer Rassismus und Emanzipation, Goebbels und HipHop, Blut und Boden und eine lesbische Lebensgemeinschaft werden in der rechtsextremen Lebenswelt nicht mehr als unüberwindbare Widersprüche empfunden.
Eine scheinbar zeitgemäße Mischung aus Fremdenhass und Gleichberechtigung, die Brücken in die Mitte der Gesellschaft schlägt.
„Je normaler diese Frauen auftreten, desto erfolgreicher dürften sie sein, das ist eine große Gefahr“
Redaktionen leben in Angst vor der Normalität, und rechtsextreme Frauen sind oft normal, politisch so gefährlich normal, dass sie kaum eine Fußnote in der Berichterstattung wert sind.
Bisher dachte auch ich tatsächlich, dass sich (scheinbar) moderne Frauenrollen nicht vertragen mit rechter Ideologie. Aber nach dem Lesen einiger der o.g. verlinkten Texte, kann frau offenbar lesbisch, emanzipiert, selbstständig und dennoch rassistisch, faschistisch und partiell unterwürfig sein, also nach eigenem Urteil "sauber ticken". Gefährliche Schein-Normalität.
Fasst man zusammen, was irgendwie nicht zusammen passt, nämlich dass der Verfassungsschutz gefährliche rechtsradikale FrauenNetzwerke angeblich nicht kennt, obgleich die rechtsradikale NPD von Leuten des Verfassungsschutzes durchsetzt ist, dann entsteht ein beunruhigender GesamtEindruck.
Siehe auch: http://gehe.blogspot.com/2003/12/persnlicher-rckblick-im-fadenkreuz-von.html
Das Netzwerk rechts-extremer Frauen
Zwei Freundinnen an der Spitze einer Gruppe, die sich angeblich vor allem gegen Kinderschänder engagiert: die Aktive Frauen Fraktion – kurz AFF. Doch eigentlich sind sie in einer ganz anderen Szene tätig - als Veranstalter von konspirativen Skinhead-Konzerten.
Engagement nur gegen Kinderschänder oder auch für die rechtsextreme Frauenfraktion? Die Führerin der AFF aus Württemberg hat dieses Jahr beispielsweise das bundesweite Treffen des rechtsextremen Wikingerversandforums im Namen der Aktiven Frauen Fraktion organisiert. Kein Häkelverein, sondern kämpferische Aktivistinnen – so beschreiben sie sich selbst.
Doch die rechtsextreme Frauengruppe wird vom Verfassungsschutz einfach unterschätzt. Ihre Bedeutung als Konzertveranstalter wird heruntergespielt, bei manchen Konzerten scheint der Verfassungsschutz nicht einmal zu wissen, dass die Gruppe an der Organisation beteiligt war.
Aber auch der Einfluss rechtsextremer Frauen wird einfach unterschätzt. Das nutzen die Neonazis zur Imageaufbesserung – denn Frauen wirken nicht so aggressiv wie Männer. Doch ideologisch stehen die Frauen den Männern in nichts nach.Der vollständige Text
http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2004/00199/druckversion.html
Und aus einem anderen Text, der dort verlinkt ist:
Völkischer Rassismus und Emanzipation, Goebbels und HipHop, Blut und Boden und eine lesbische Lebensgemeinschaft werden in der rechtsextremen Lebenswelt nicht mehr als unüberwindbare Widersprüche empfunden.
Eine scheinbar zeitgemäße Mischung aus Fremdenhass und Gleichberechtigung, die Brücken in die Mitte der Gesellschaft schlägt.
„Je normaler diese Frauen auftreten, desto erfolgreicher dürften sie sein, das ist eine große Gefahr“
Redaktionen leben in Angst vor der Normalität, und rechtsextreme Frauen sind oft normal, politisch so gefährlich normal, dass sie kaum eine Fußnote in der Berichterstattung wert sind.
Bisher dachte auch ich tatsächlich, dass sich (scheinbar) moderne Frauenrollen nicht vertragen mit rechter Ideologie. Aber nach dem Lesen einiger der o.g. verlinkten Texte, kann frau offenbar lesbisch, emanzipiert, selbstständig und dennoch rassistisch, faschistisch und partiell unterwürfig sein, also nach eigenem Urteil "sauber ticken". Gefährliche Schein-Normalität.
Fasst man zusammen, was irgendwie nicht zusammen passt, nämlich dass der Verfassungsschutz gefährliche rechtsradikale FrauenNetzwerke angeblich nicht kennt, obgleich die rechtsradikale NPD von Leuten des Verfassungsschutzes durchsetzt ist, dann entsteht ein beunruhigender GesamtEindruck.
Siehe auch: http://gehe.blogspot.com/2003/12/persnlicher-rckblick-im-fadenkreuz-von.html
Sonntag, November 28, 2004
Samstag, November 27, 2004
Junge beim Zahnarzt gestorben
Ein elfjähriger Junge ist im Kreis Höxter bei einer Zahnarztbehandlung gestorben. Der Junge hatte bei der Behandlung in einer Zahnarztpraxis unter Vollnarkose gestanden.
http://www.wdr.de/themen/panorama/8/zahnarzt_narkose/index.jhtml
Das sollten sich all' jene immer vor Augen halten, die meinen, eine Schönheits-Op sei ähnlich sicher wie ein FriseurBesuch oder eine TupperParty: Eine Vollnarkose ist eben NICHT ungefährlich, ebenso wie viele chirurgische Eingriffe. Wenn das die Patienten schon nicht wissen, dann wenigstens aber jeder Arzt.
Aber Ärzte sind eben auch nur Menschen und Menschen sind eben auch schlecht und böse. Schlecht, im Sinne von schlampig, fahrlässig, bequem, oberflächlich, nachlässig, dumm und überheblich. Böse, im Sinne von vorsätzlich.
Ein elfjähriger Junge ist im Kreis Höxter bei einer Zahnarztbehandlung gestorben. Der Junge hatte bei der Behandlung in einer Zahnarztpraxis unter Vollnarkose gestanden.
http://www.wdr.de/themen/panorama/8/zahnarzt_narkose/index.jhtml
Das sollten sich all' jene immer vor Augen halten, die meinen, eine Schönheits-Op sei ähnlich sicher wie ein FriseurBesuch oder eine TupperParty: Eine Vollnarkose ist eben NICHT ungefährlich, ebenso wie viele chirurgische Eingriffe. Wenn das die Patienten schon nicht wissen, dann wenigstens aber jeder Arzt.
Aber Ärzte sind eben auch nur Menschen und Menschen sind eben auch schlecht und böse. Schlecht, im Sinne von schlampig, fahrlässig, bequem, oberflächlich, nachlässig, dumm und überheblich. Böse, im Sinne von vorsätzlich.
Dienstag, November 23, 2004
Erwerbslos
ist das richtigere Wort für Menschen die keinen Job, keine bezahlte Tätigkeit haben. Arbeitslos klingt dumpf und dumm nach einem Begriff aus Zeiten und Orten mit Arbeitslagern und Zwangsarbeit, und er ist auch sachlich falsch.
Wie jeder spätestens seit der Existenz von Monarchie, Adel und des Beamtenstatus weiss, kann man auch reichlich für Nichtstun bezahlt werden. KANN.
Dem gegenüber gibt es Leute, die reiben sich zB in ehrenamtlicher oder sonstiger gemeinnütziger Tätigkeit auf, malochen also für lau - gelten aber als arbeitslos, obwohl sie mehr oder härter schaffen als etliche Erwerbstätige.
Der Begriff "arbeitslos" ist aber auch eine reaktionäre Diskriminierung aller Hausfrauen und Mütter, die von ihrem Mann mit einem Taschen- oder Hausfrauengeld oder als AlleinErziehende vom Staat versorgt werden.
Kinder können aber nicht die einzige Legitimation sein, dass ein/e Erwerbslose/r nicht als arbeitslos gilt. Es gibt viel zu tun, aber wenige, die es bezahlen (wollen). Ob jemand arbeitet oder nicht, also Arbeit hat oder nicht, können Aussenstehende schwerlich beurteilen. Nur ob jemand erwerbslos ist oder nicht, lässt sich - abgesehen von Schwarzarbeit - ziemlich klar sagen.
Wer erwerbslos ist, ist nicht zwangsläufig arbeitslos. Wer erwerbstätig ist, arbeitet nicht zwangsläufig.
ist das richtigere Wort für Menschen die keinen Job, keine bezahlte Tätigkeit haben. Arbeitslos klingt dumpf und dumm nach einem Begriff aus Zeiten und Orten mit Arbeitslagern und Zwangsarbeit, und er ist auch sachlich falsch.
Wie jeder spätestens seit der Existenz von Monarchie, Adel und des Beamtenstatus weiss, kann man auch reichlich für Nichtstun bezahlt werden. KANN.
Dem gegenüber gibt es Leute, die reiben sich zB in ehrenamtlicher oder sonstiger gemeinnütziger Tätigkeit auf, malochen also für lau - gelten aber als arbeitslos, obwohl sie mehr oder härter schaffen als etliche Erwerbstätige.
Der Begriff "arbeitslos" ist aber auch eine reaktionäre Diskriminierung aller Hausfrauen und Mütter, die von ihrem Mann mit einem Taschen- oder Hausfrauengeld oder als AlleinErziehende vom Staat versorgt werden.
Kinder können aber nicht die einzige Legitimation sein, dass ein/e Erwerbslose/r nicht als arbeitslos gilt. Es gibt viel zu tun, aber wenige, die es bezahlen (wollen). Ob jemand arbeitet oder nicht, also Arbeit hat oder nicht, können Aussenstehende schwerlich beurteilen. Nur ob jemand erwerbslos ist oder nicht, lässt sich - abgesehen von Schwarzarbeit - ziemlich klar sagen.
Wer erwerbslos ist, ist nicht zwangsläufig arbeitslos. Wer erwerbstätig ist, arbeitet nicht zwangsläufig.
PISA-Ergebnis: Das 3-gliedrige SchulSystem ist gescheitert
https://www.taz.de/pt/2004/11/23/a0107.nf/textdruck
Nicht nur das. Wie u.g. ist auch die Aufteilung in Altenheime und Kindergärten gescheitert, die Trennung in Blogger und Leser, die Zersplitterung der solidarischen Krankenversicherung in hunderte Einzelkassen, und vieles mehr. Wann wächst endlich zusammen, was zusammen gehört?
https://www.taz.de/pt/2004/11/23/a0107.nf/textdruck
Nicht nur das. Wie u.g. ist auch die Aufteilung in Altenheime und Kindergärten gescheitert, die Trennung in Blogger und Leser, die Zersplitterung der solidarischen Krankenversicherung in hunderte Einzelkassen, und vieles mehr. Wann wächst endlich zusammen, was zusammen gehört?
Ein beinahe revolutionäres Konzept
LeihEnkel im Altenheim: Endlich hat die alte Dame wieder jemand, der ihr zuhört, und der kleine Jules jemanden, der ihm Geschichten erzählt. Seit August treffen sich beide im selben Heim, die eine über 80, der andere gerade mal drei.
Der Leiter des Verbandes französischer Seniorenheime ist der Initiator des Experiments, bei dem Kinder von Senioren betreut werden, und umgekehrt. Das Modellprojekt läuft mittlerweile in fünf französischen Heimen und ist ein Versuch, zwei drängenden Problemen in der Europäischen Union entgegenzutreten: immer weniger Kinder stehen einer steil ansteigenden Zahl von Rentnern gegenüber.
Der ganze Beitrag des ZDF-Auslandjournals über das französische Experiment, Kindergarten und Altenheim für einige Stunden jeden Tag, zusammen zu legen, unter http://www.zdf.de/ZDFde/druckansicht/0,1986,2220629,00.html
LeihEnkel im Altenheim: Endlich hat die alte Dame wieder jemand, der ihr zuhört, und der kleine Jules jemanden, der ihm Geschichten erzählt. Seit August treffen sich beide im selben Heim, die eine über 80, der andere gerade mal drei.
Der Leiter des Verbandes französischer Seniorenheime ist der Initiator des Experiments, bei dem Kinder von Senioren betreut werden, und umgekehrt. Das Modellprojekt läuft mittlerweile in fünf französischen Heimen und ist ein Versuch, zwei drängenden Problemen in der Europäischen Union entgegenzutreten: immer weniger Kinder stehen einer steil ansteigenden Zahl von Rentnern gegenüber.
Der ganze Beitrag des ZDF-Auslandjournals über das französische Experiment, Kindergarten und Altenheim für einige Stunden jeden Tag, zusammen zu legen, unter http://www.zdf.de/ZDFde/druckansicht/0,1986,2220629,00.html
Freitag, November 19, 2004
StandortVorteile nutzen
Hat die Regierung ja schon geschickt gemacht: Die sozialen Einschnitte im Zuge von Hartz IV finden im Winter statt, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass es dann nochmal zu massenhaften Montags-Demos kommt, erheblich minimiert ist. Wer demonstriert schon gerne bei Minustemperaturen oder im Schneematsch.
Hatten ja auch die Castor-Transporteure schon erfolgreich praktiziert: Die Transporte in die kalte Jahreszeit verlegt, so dass es kaum noch Demonstrationen gab. Grade solche Aktionen sind ja von einer Art, denen man eben nicht alternativ mit virtuellen Blockaden begegnen kann.
Bei Hartz IV ist es ein bisschen anders. Statt auf der Strasse spazieren zu gehen, hätten die Engagierten auch alternativ diverse andere Aktionen machen können, wie zB Petitionen, UnterschriftenSammlungen, Gerichtsklagen, und und und - aber da war ja Sommer.
Eine ParallelGesellschaft aufbauen, die sich wieder auf die alten Talente der Tauschwirtschaft bezieht, mit alternativer Währung. Also einen eigenen Wirtschaftskreislauf entwickeln. Eine Parallelkultur gut ausgebildeter Erwerbsloser. Regionale Tauschringe gibt es schon lange im ganzen Bundesgebiet. Vernetzungen untereinander via Internet könnten womöglich noch weiter ausgebaut und verbessert werden.
Update: Eberhard Seidel: Häufig werden Einschränkungen zunächst bei den Minderheiten praktiziert, weil dort der Widerstand am Geringsten ist. Später werden sie auf weitere Teile der Gesellschaft ausgedehnt. Auch mit der Demontage der Sozialhilfe wurde bei den Nichtdeutschen angefangen. Genauso ist es bei den Einschränkungen von Demokratie- und Freiheitsrechten.
[im Interview mit der Telepolis vom 28.11.04]
Hat die Regierung ja schon geschickt gemacht: Die sozialen Einschnitte im Zuge von Hartz IV finden im Winter statt, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass es dann nochmal zu massenhaften Montags-Demos kommt, erheblich minimiert ist. Wer demonstriert schon gerne bei Minustemperaturen oder im Schneematsch.
Hatten ja auch die Castor-Transporteure schon erfolgreich praktiziert: Die Transporte in die kalte Jahreszeit verlegt, so dass es kaum noch Demonstrationen gab. Grade solche Aktionen sind ja von einer Art, denen man eben nicht alternativ mit virtuellen Blockaden begegnen kann.
Bei Hartz IV ist es ein bisschen anders. Statt auf der Strasse spazieren zu gehen, hätten die Engagierten auch alternativ diverse andere Aktionen machen können, wie zB Petitionen, UnterschriftenSammlungen, Gerichtsklagen, und und und - aber da war ja Sommer.
Eine ParallelGesellschaft aufbauen, die sich wieder auf die alten Talente der Tauschwirtschaft bezieht, mit alternativer Währung. Also einen eigenen Wirtschaftskreislauf entwickeln. Eine Parallelkultur gut ausgebildeter Erwerbsloser. Regionale Tauschringe gibt es schon lange im ganzen Bundesgebiet. Vernetzungen untereinander via Internet könnten womöglich noch weiter ausgebaut und verbessert werden.
Update: Eberhard Seidel: Häufig werden Einschränkungen zunächst bei den Minderheiten praktiziert, weil dort der Widerstand am Geringsten ist. Später werden sie auf weitere Teile der Gesellschaft ausgedehnt. Auch mit der Demontage der Sozialhilfe wurde bei den Nichtdeutschen angefangen. Genauso ist es bei den Einschränkungen von Demokratie- und Freiheitsrechten.
[im Interview mit der Telepolis vom 28.11.04]
FolterPolizist
Wieso eigentlich wird vom Angeklagten und seinen Sympathisanten die Folterandrohung damit gerechtfertigt, man habe das Leben des entführten Jungen retten wollen, wenn man doch aber davon ausgehen musste/konnte, dass der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit da schon nicht mehr lebte. Der Täter war gefasst und eigentlich sogar auch der Entführung überführt und es ging nun für den Täter quasi darum, welches Strafmass er zu erwarten hat, also wie lange er im Knast bleiben muss, was sich daran bemisst, ob er den Jungen "nur" entführt oder auch umgebracht hat.
Im Falle der Junge hätte zu der Zeit noch gelebt, stand der Täter also letztlich vor der Wahl, den Jungen lebendig finden zu lassen, indem er dessen Aufenthaltsort nennt, oder als Mörder bestraft zu werden, indem er schweigt. Der Entführer war kein Psychopath, also ist die Tatsache, dass er den Aufenthaltsort des Jungen nicht nennen wollte, doch eigentlich ein deutliches Indiz, dass der schon nicht mehr lebte. Mithin fällt der rechtfertigende Notstand weg, mit dem der angeklagte FolterPolizist sein Tun zu legitimieren versucht.
Im übrigen war der bestellte "Folter-Experte" schon auf dem Weg zum zu Folternden und es hatte sich sogar ein PolizeiArzt gefunden, dabei zu sein! Erinnert mich ein bisschen an die US-Praxis der in fremde Länder outgesourcten Verhöre, um dort mehr Freiheiten beim Umgang mit den zu Verhörenden zu haben.
Der angeklagte FolterPolizist Daschner war nicht mutig, wie einige behaupten, weil er ein vermeintlich überkommenes Tabu gebrochen habe. Er war mutig, weil er sich zu seinen FolterBestrebungen öffentlich bekannt hat. Dafür trägt er nun auch hoffentlich die Konsequenzen, denn sonst war es kein Mut. Der FolterPolizist war feige und er hat ein gutes Gesetz ignoriert. Feige, weil er sich dem gefühlten Druck der Öffentlichkeit, irgend etwas zu TUN, gebeugt hatte und für das eigene Image bereit war, das Gesetz links liegen zu lassen und einen Wehrlosen zu foltern. Denn ein Menschenleben zu retten gab es vernünftigerweise nicht mehr. Aber Polizist Daschner fehlte offenbar der Mut, dem Mob mit Vernunft zu kommen.
Wie ein StrafrechtExperte sagte, gilt dieses Folterverbot primär für den Staat und seine Bediensteten. So wäre zB der Vater des entführten Jungen, wenn er des Entführers habhaft geworden wäre und diesen gefoltert/gequält hätte, damit der den Aufenthaltsort seines hoffentlich noch lebenden Sohnes verrät, wohl anschliessend frei gesprochen worden. Notwehr, Affekt, emotionaler Not- oder Ausnahmezustand. Das gilt aber nicht für Justiz und Polizei. Die haben schliesslich andere Möglichkeiten und Instrumente. Legale.
Wieso eigentlich wird vom Angeklagten und seinen Sympathisanten die Folterandrohung damit gerechtfertigt, man habe das Leben des entführten Jungen retten wollen, wenn man doch aber davon ausgehen musste/konnte, dass der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit da schon nicht mehr lebte. Der Täter war gefasst und eigentlich sogar auch der Entführung überführt und es ging nun für den Täter quasi darum, welches Strafmass er zu erwarten hat, also wie lange er im Knast bleiben muss, was sich daran bemisst, ob er den Jungen "nur" entführt oder auch umgebracht hat.
Im Falle der Junge hätte zu der Zeit noch gelebt, stand der Täter also letztlich vor der Wahl, den Jungen lebendig finden zu lassen, indem er dessen Aufenthaltsort nennt, oder als Mörder bestraft zu werden, indem er schweigt. Der Entführer war kein Psychopath, also ist die Tatsache, dass er den Aufenthaltsort des Jungen nicht nennen wollte, doch eigentlich ein deutliches Indiz, dass der schon nicht mehr lebte. Mithin fällt der rechtfertigende Notstand weg, mit dem der angeklagte FolterPolizist sein Tun zu legitimieren versucht.
Im übrigen war der bestellte "Folter-Experte" schon auf dem Weg zum zu Folternden und es hatte sich sogar ein PolizeiArzt gefunden, dabei zu sein! Erinnert mich ein bisschen an die US-Praxis der in fremde Länder outgesourcten Verhöre, um dort mehr Freiheiten beim Umgang mit den zu Verhörenden zu haben.
Der angeklagte FolterPolizist Daschner war nicht mutig, wie einige behaupten, weil er ein vermeintlich überkommenes Tabu gebrochen habe. Er war mutig, weil er sich zu seinen FolterBestrebungen öffentlich bekannt hat. Dafür trägt er nun auch hoffentlich die Konsequenzen, denn sonst war es kein Mut. Der FolterPolizist war feige und er hat ein gutes Gesetz ignoriert. Feige, weil er sich dem gefühlten Druck der Öffentlichkeit, irgend etwas zu TUN, gebeugt hatte und für das eigene Image bereit war, das Gesetz links liegen zu lassen und einen Wehrlosen zu foltern. Denn ein Menschenleben zu retten gab es vernünftigerweise nicht mehr. Aber Polizist Daschner fehlte offenbar der Mut, dem Mob mit Vernunft zu kommen.
Wie ein StrafrechtExperte sagte, gilt dieses Folterverbot primär für den Staat und seine Bediensteten. So wäre zB der Vater des entführten Jungen, wenn er des Entführers habhaft geworden wäre und diesen gefoltert/gequält hätte, damit der den Aufenthaltsort seines hoffentlich noch lebenden Sohnes verrät, wohl anschliessend frei gesprochen worden. Notwehr, Affekt, emotionaler Not- oder Ausnahmezustand. Das gilt aber nicht für Justiz und Polizei. Die haben schliesslich andere Möglichkeiten und Instrumente. Legale.
Dienstag, November 16, 2004
Quatsch
Mit Cortison bekämpft man mW keinen akuten AsthmaAnfall. Die verengten Atemwege werden vielmehr mit einem Sympathikomimetikum frei geboxt. Und weil das auf Dauer die Schleimhäute einsehbar wund macht, also das Gewebe entzündet, muss dann zur Unterdrückung dieser Wundreaktion Cortison her.
Ich hab es selbst erlebt, wie schon nach ein paar Mal Hinhalieren von Cortisonpulver allmählich der Gaumen taub wurde. Hab dann sofort das Zeug verbannt und alles getan, auch auf das Bronchialspasmolytikum verzichten zu können. Bis heute hat das ganz gut geklappt.
Btw: Das Cortison hat (der KKasse) pro Packung etwas über 100 DM gekostet und ich weiss noch, wie der Lungenfacharzt mir unbedingt schon die zweite Packung verschreiben wollte - auch auf Vorrat - obwohl ich die erste noch nicht verbraucht hatte. So alle paar Wochen etwa 120 DM für einen CortisonInhaler und sowieso noch ein paar Mark für das Spray, das hätte der SoliGemeinschaft einiges gekostet. Durch Selbststeuerung konnte ich mir selbst diesen NebenwirkungsMist erparen und der SoliGemeinschaft einige tausend Mark ChronikerKosten. Die Werktätigen in der Pharmabranche verdienen sicher nicht schlecht und können und müssen das verschmerzen.
Mit Cortison bekämpft man mW keinen akuten AsthmaAnfall. Die verengten Atemwege werden vielmehr mit einem Sympathikomimetikum frei geboxt. Und weil das auf Dauer die Schleimhäute einsehbar wund macht, also das Gewebe entzündet, muss dann zur Unterdrückung dieser Wundreaktion Cortison her.
Ich hab es selbst erlebt, wie schon nach ein paar Mal Hinhalieren von Cortisonpulver allmählich der Gaumen taub wurde. Hab dann sofort das Zeug verbannt und alles getan, auch auf das Bronchialspasmolytikum verzichten zu können. Bis heute hat das ganz gut geklappt.
Btw: Das Cortison hat (der KKasse) pro Packung etwas über 100 DM gekostet und ich weiss noch, wie der Lungenfacharzt mir unbedingt schon die zweite Packung verschreiben wollte - auch auf Vorrat - obwohl ich die erste noch nicht verbraucht hatte. So alle paar Wochen etwa 120 DM für einen CortisonInhaler und sowieso noch ein paar Mark für das Spray, das hätte der SoliGemeinschaft einiges gekostet. Durch Selbststeuerung konnte ich mir selbst diesen NebenwirkungsMist erparen und der SoliGemeinschaft einige tausend Mark ChronikerKosten. Die Werktätigen in der Pharmabranche verdienen sicher nicht schlecht und können und müssen das verschmerzen.
Samstag, November 13, 2004
RechenExempel
Klar: Ein deutscher Medizin-Professor, der einen Patienten absichtlich fast umbringt, weil er weiss, dass er das hier in Deutschland praktisch folgenlos machen kann, wird sicherlich ALLES tun, den überlebenden Patienten hinterher wenigstens mundtot zu machen, wenn der später versucht, seinen Fast-Mörder zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Fascho-Arzt hat zwei Dinge zu fürchten, im Falle er landet vor einem StrafGericht: Sein Ruf wird ruiniert - beruflich wie privat. Der reinweiss bekittelte, Fachbücher und -artikel schreibende, edle Autos fahrende, Goldkettchen tragende Elitebürger und Ex-MilitärArzt, würde plötzlich nicht nur als skrupelloser, Menschen verachtender PseudoArzt, Sadist und Schwerkrimineller erkennbar, der für Geld und Karriere mehr als nur über sprichwörtliche Leichen geht, sondern auch als Versager. Womöglich wird ihm sein Prof-Titel ab erkannt und er der Verachtung seiner Berufs- und Standeskollegen preisgegeben. Weniger, weil er PatientenLeben zerstört hat, sondern weil er sich hat erwischen und zur Rechenschaft ziehen lassen - so eine Niederlage und Schmach darf einem professoralen EliteBürger und erst recht einem Militär nicht passieren. Da sind eine ganze Menge Interessen und Mächte vor: Militärischer CorpsGeist, Rechtslastiges Gesindel jedweden Milieus und jeder Couleur, herrschende Politik, Medizinerschaft, akademisch-juristische Elite, und last and least die pekuniären Speichellecker, die als webloggend-müssigängernde Technoide und Emotionen drechselnde Verbal-Huren für Geld fast alles tun.
An zweiter Stelle wird der Täter einiges Geld an sein Opfer zahlen müssen. Für eine halbe oder viertel Million Euro muss wohl selbst ein Medizin-Professor etwas tiefer in seine Portokasse greifen.
Selbst wenn er diesen Betrag für die Vorfeld-Sabotage eines Strafprozesses einsetzen würde, also sein Opfer mit allen Mitteln erfolgreich daran hindern kann, dass es zu einer Anklage kommt, so hätte er damit immerhin noch seinen Ruf und seinen Titel gerettet.
Für eine halbe oder viertel Million Euro lassen sich sicherlich eine ganze Menge paramedizinische BloggerZombies und andere Faschisten bezahlen, die das Opfer mit einem DauerSperrfeuer verbaler und anderer Knüppel zwischen seine Beine am Vorwärtskommen hindern sollen.
Für jeweils ein paar tausend Euro wird der Täter mehr als genug männliche oder weibliche Seelen-Flittchen finden, die Sabotage üben - im Internet und ausserhalb. Gescheiterte Ost-Existenzen, LangzeitStudenten, geltungsgeile Schreiberlinge, HighTec-Freaks und andere moralische Windbeutel, die mit ihrer gelenkigen Schnauze und ihrer Technik jede Scheisse tun, die ihre ärztliche Geldquelle von ihnen verlangt. Für zB 10 bis 50 tausend Euro wird eine emotionale Schlüsselfigur sicher ein, zwei Jahre gern ein oder mehr seiner/ihrer Weblogs der Dressur und Manipulation eines lukrativen Lesers unterordnen.
Anders lässt sich kaum erklären, warum so viele Blogger ebenso penetrant und vehement wie grund- und sinnlos soviel Unsinn, Dreck und Müll zu einer Sache und Person äussern, die sie zu kennen vorgeben, aber tatsächlich nicht begriffen haben: Viel gesehn und nix verstanden, und weiter werfen als wie sie gucken können - Blindfische mit technisch verstärkten WurfArmen.
Die gleichen Blogger, die sich über die böse Bush-Administration, Folter in Guantanamo und Abu Ghraib empören, schlagen sich vor der eigenen Haustür auf die Seite solcher Folterer und Militär-Faschisten hier zu Lande. Im Schutz der Gruppe zu nölen ist schon einfach, noch billiger zu haben ist Kritik an Zuständen janz weit draussen. Es gibt nix Gutes ausser man tut es. Statt hier vor Ort auch nur einen hilfreichen Handschlag zu TUN, werden lieber ganze Wagenladungen salbadert.
Klar: Ein deutscher Medizin-Professor, der einen Patienten absichtlich fast umbringt, weil er weiss, dass er das hier in Deutschland praktisch folgenlos machen kann, wird sicherlich ALLES tun, den überlebenden Patienten hinterher wenigstens mundtot zu machen, wenn der später versucht, seinen Fast-Mörder zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Fascho-Arzt hat zwei Dinge zu fürchten, im Falle er landet vor einem StrafGericht: Sein Ruf wird ruiniert - beruflich wie privat. Der reinweiss bekittelte, Fachbücher und -artikel schreibende, edle Autos fahrende, Goldkettchen tragende Elitebürger und Ex-MilitärArzt, würde plötzlich nicht nur als skrupelloser, Menschen verachtender PseudoArzt, Sadist und Schwerkrimineller erkennbar, der für Geld und Karriere mehr als nur über sprichwörtliche Leichen geht, sondern auch als Versager. Womöglich wird ihm sein Prof-Titel ab erkannt und er der Verachtung seiner Berufs- und Standeskollegen preisgegeben. Weniger, weil er PatientenLeben zerstört hat, sondern weil er sich hat erwischen und zur Rechenschaft ziehen lassen - so eine Niederlage und Schmach darf einem professoralen EliteBürger und erst recht einem Militär nicht passieren. Da sind eine ganze Menge Interessen und Mächte vor: Militärischer CorpsGeist, Rechtslastiges Gesindel jedweden Milieus und jeder Couleur, herrschende Politik, Medizinerschaft, akademisch-juristische Elite, und last and least die pekuniären Speichellecker, die als webloggend-müssigängernde Technoide und Emotionen drechselnde Verbal-Huren für Geld fast alles tun.
An zweiter Stelle wird der Täter einiges Geld an sein Opfer zahlen müssen. Für eine halbe oder viertel Million Euro muss wohl selbst ein Medizin-Professor etwas tiefer in seine Portokasse greifen.
Selbst wenn er diesen Betrag für die Vorfeld-Sabotage eines Strafprozesses einsetzen würde, also sein Opfer mit allen Mitteln erfolgreich daran hindern kann, dass es zu einer Anklage kommt, so hätte er damit immerhin noch seinen Ruf und seinen Titel gerettet.
Für eine halbe oder viertel Million Euro lassen sich sicherlich eine ganze Menge paramedizinische BloggerZombies und andere Faschisten bezahlen, die das Opfer mit einem DauerSperrfeuer verbaler und anderer Knüppel zwischen seine Beine am Vorwärtskommen hindern sollen.
Für jeweils ein paar tausend Euro wird der Täter mehr als genug männliche oder weibliche Seelen-Flittchen finden, die Sabotage üben - im Internet und ausserhalb. Gescheiterte Ost-Existenzen, LangzeitStudenten, geltungsgeile Schreiberlinge, HighTec-Freaks und andere moralische Windbeutel, die mit ihrer gelenkigen Schnauze und ihrer Technik jede Scheisse tun, die ihre ärztliche Geldquelle von ihnen verlangt. Für zB 10 bis 50 tausend Euro wird eine emotionale Schlüsselfigur sicher ein, zwei Jahre gern ein oder mehr seiner/ihrer Weblogs der Dressur und Manipulation eines lukrativen Lesers unterordnen.
Anders lässt sich kaum erklären, warum so viele Blogger ebenso penetrant und vehement wie grund- und sinnlos soviel Unsinn, Dreck und Müll zu einer Sache und Person äussern, die sie zu kennen vorgeben, aber tatsächlich nicht begriffen haben: Viel gesehn und nix verstanden, und weiter werfen als wie sie gucken können - Blindfische mit technisch verstärkten WurfArmen.
Die gleichen Blogger, die sich über die böse Bush-Administration, Folter in Guantanamo und Abu Ghraib empören, schlagen sich vor der eigenen Haustür auf die Seite solcher Folterer und Militär-Faschisten hier zu Lande. Im Schutz der Gruppe zu nölen ist schon einfach, noch billiger zu haben ist Kritik an Zuständen janz weit draussen. Es gibt nix Gutes ausser man tut es. Statt hier vor Ort auch nur einen hilfreichen Handschlag zu TUN, werden lieber ganze Wagenladungen salbadert.
