Fragwürdig:
"Die Vernachlässigung des Sozialen und eine Überbetonung des Biologischen im Medizinstudium dürften Gründe dafür gewesen sein, dass Ärzte sich mehr als andere zur NSDAP hingezogen fühlten." Sagt heute ein ehemaliger Arzt der Nazizeit.
Aber: Sophie Scholl, die bekannteste und eine heftige Widerständlerin gegen das Nazi-Regime, war Studentin der Biologie, war also mit einer vergleichsweise hohen "Dosis" damaliger "Biologie" konfrontiert.
Und: Das "Soziale" steckt doch sehr betont im Namen "NationalSozialisten" und war auch dienlich für das Bild vom "gesunden Volkskörper".
"Wer hier nach Antworten sucht, erfährt rasch, dass er sich auch 60, 70 Jahre danach in einer Tabuzone bewegt."
Es scheint mir nicht "das Soziale" zu sein, dass vor den Ungeheuerlichkeiten einer Nazi-Ideologie schützt/e, sondern im Gegenteil der Respekt vor dem Menschen als Individuum.
Im Sozialen steckt auch wieder etwas Erstickendes, Unterdrückerisches, wie Formulierungen zeigen, vom "sozialverträglichen Früh-Ableben" oder jemand sei "sozial-inkompatibel" oder "a-sozial", was seinerzeit staatlich bestellter oder gedeckter Mord bedeuten konnte, mit Ärzten als Ausführende ...
Mir scheint, es kommt darauf an, aus welcher Wahrnehmungsrichtung man sich der Realität einer Gesellschaft nähert: Von der Masse als Basis her, den möglichen Wert des Einzelmenschen partiell wahrnehmend und akzeptierend - aber immer von seiner Einbindung und Nützlichkeit für die Gesellschaft als Maszstab ausgehend.
Oder immer erst den Einzelmenschen sehend, der mit vielen anderen Individuen zusammen eine Gesellschaft bildet. Also quasi die Gesellschaft als zu regelnder Überbau des Individuums, als das eine Bild, und das andere wäre die Gruppe, die Masse, die Gesellschaft als NutzHerde, die manche für sich vernsuchen zu nutzen und wo der Einzelmensch sich diesem Nutzwert unterordnen muss - ansonsten wird er untergeordnet oder aussortiert und isoliert.
Die beiden zitierten Sätze sind von www.freitag.de vom 21.11.2003
Meine persönlichen Erlebnisse, Ansichten, Anmerkungen als ortsfester Weltbürger im globalen Polizeistaat
Dienstag, August 31, 2004
Sonntag, August 29, 2004
Zielkonflikt
Ärzte bekommen nur Geld, wenn wir Bürger krank sind, nicht aber für unser Gesundsein.
Der übermächtige Part beim Arzt-Patient-Kontakt ist nicht der Patient, sondern der Arzt.
Also sind die finanziellen Interessen mächtiger als die gesundheitlichen Interessen.
Wie kann man diese widerstrebenden Interessen möglichst so aus-balangzieren, dass sowohl die Patienten so gesund wie möglich bleiben oder werden können und dennoch die Ärzteschaft ihr Ein- und Auskommen hat?
Bislang spielt es für die Honorierung des Arztes ja keine Rolle, wie zufrieden der Patient mit der ärztlichen Dienstleistung ist.
Der Arzt rechnet genormte Dinge ab - wie zB GeräteNutzung, Gesprächs-FixZeit und so weiter.
Wohl jeder Mensch weiss das und denkt so - und auch laut WHO-Definition gehören zur Gesundheit auch so weiche Faktoren, wie perspönliches und soziales Wohlbefinden.
Ärztlicher Dienst an der Gesundheit ähnelt im Kern eher der Tätigkeit der LeistungsErbringer in der Gastronomie, wie zB der Arbeit des Kochs, der sowohl ein wohlschmeckendes als auch gesundes Essen zubereiten soll, während die Servierkräfte und die anderen Beteiligten für ein möglichst angenehmes, menschliches Ambiente sorgen sollen. Das ist etwas ganz anderes, als zB die Arbeit von Handwerkern, Technikern, Ingenieuren, die nach Norm bestimmte technische Geräte optimieren oder reparieren.
Wie wäre es, die Honorierung des Arztes zum Teil von der persönlichen also subjektiven Einschätzung/dem Urteil der Patienten abhängig zu machen. Ein anderer Teil müsste sowas wie eine finanzielle Grundsicherung sein, damit kein Arzt in den finanziellen Abgrund stürzt, falls er alle Patienten seiner "Gemeinde" gesund therapiert haben sollte.
Warum könnten zB nicht die Patienten - ähnlich wie das Trinkgeld in der Gastronomie - am Ende eines jeden Quartals ihr persönliches Urteil darüber abgeben, ob sie sich von dem Arzt/den Ärzten, die sie im vergangenen Quartal aufgesucht hatten, gut oder eher schlecht untersucht und therapiert fühlten - und dafür jeweils Bonus- oder MalusPunkte vergeben, die mit Extra-Vergütungen belohnt werden.
Der Trick bei der Sache ist der, dass anders als beim "Trinkgeld" in der Gastronomie, wir Patienten die Bonus-Beträge nicht direkt selbst aus eigener Tasche zahlen - was die Freiheit des Urteils natürlich verfälschen würde - sondern diese Regelung wird zu einer Komponente der Budget-Verteilung.
Vorteil dieser Regelung wäre, dass Ärzte einen finanziellen Anreiz hätten, den Patienten als Individuum mit einem subjektiven eigenen Urteil wahr zu nehmen und sich für dessen Wohlmeinung zu interessieren.
Es geht um eine Art Weichenstellung welchem Bild eines Gesundheitswesens man folgen will:
Die Ärzteschaft mit IHREM Medizinwesen hält sich die Patientenschaft ähnlich wie Bauern ihr Vieh, nutzt also die Bürger für ihre ökonomischen, medizinischen und Karriere-Zwecke?
Oder aber Ärzteschaft und Medizinwesen ist für uns Bürger da und stellen sich in den Dienst um unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu fördern und wieder her zu stellen - also Dienstleister an der Hauptperson des Verfahrens: Dem Patienten?
Wünschenswert ist sicher nur das zweite Modell. Für bittere bundesdeutsche Realität halte ich jedoch leider eher die erste Beschreibung.
Das zweite Modell setzt voraus mündige Bürger die sich schon frühzeitig interessieren für ihre Gesundheit und die gesellschaftlichen Bedinungen, in den das alles passiert und die eine Macht aufbauen, die der Macht des medizinisch-industriellen Komplexes überlegen ist, aber zumindest Paroli bieten kann. Leider ist das Gegenteil die Wirklichkeit.
Mit-Entscheidend sind jene Leute, die keiner der beiden Seiten angehören: Also weder krank, also keine Patienten sind, aber auch nicht dem medizinsch-industriellen Komplex angehören. Wenn diese Leute auch noch Macht haben, wie Leute an den Hebeln und Schaltstellen von Justiz und Politik, dann kommt es besonders auf sie an. Leider gibt es einen fatalen aber informellen sogenannten Akademiker-Beistandspakt zwischen Ärzten und Juristen. Weil sehr viele Politiker auch Juristen sind, herrscht hier also eine Allianz der Macht-Elite über die Rest-Bürger aus Nicht-Ärzten und Nicht-Juristen. Eine Mischung aus Iatrokratie (Ärzte-Diktatur) und Plutokratie (Diktatur der Reichen und Mächtigen). Das schreit nach einer Revolution der Bürger - oder? WIR sind das Volk.
Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft mit hochgetriebener Spezialisierung des Individuums. Fraglich ist, ob das noch extremer auf die Spitze getrieben wird oder sie den Zenit bereits erreicht und überschritten hat oder sogar wieder zurück geht/gehen muss.
Ärzte bekommen nur Geld, wenn wir Bürger krank sind, nicht aber für unser Gesundsein.
Der übermächtige Part beim Arzt-Patient-Kontakt ist nicht der Patient, sondern der Arzt.
Also sind die finanziellen Interessen mächtiger als die gesundheitlichen Interessen.
Wie kann man diese widerstrebenden Interessen möglichst so aus-balangzieren, dass sowohl die Patienten so gesund wie möglich bleiben oder werden können und dennoch die Ärzteschaft ihr Ein- und Auskommen hat?
Bislang spielt es für die Honorierung des Arztes ja keine Rolle, wie zufrieden der Patient mit der ärztlichen Dienstleistung ist.
Der Arzt rechnet genormte Dinge ab - wie zB GeräteNutzung, Gesprächs-FixZeit und so weiter.
Wohl jeder Mensch weiss das und denkt so - und auch laut WHO-Definition gehören zur Gesundheit auch so weiche Faktoren, wie perspönliches und soziales Wohlbefinden.
Ärztlicher Dienst an der Gesundheit ähnelt im Kern eher der Tätigkeit der LeistungsErbringer in der Gastronomie, wie zB der Arbeit des Kochs, der sowohl ein wohlschmeckendes als auch gesundes Essen zubereiten soll, während die Servierkräfte und die anderen Beteiligten für ein möglichst angenehmes, menschliches Ambiente sorgen sollen. Das ist etwas ganz anderes, als zB die Arbeit von Handwerkern, Technikern, Ingenieuren, die nach Norm bestimmte technische Geräte optimieren oder reparieren.
Wie wäre es, die Honorierung des Arztes zum Teil von der persönlichen also subjektiven Einschätzung/dem Urteil der Patienten abhängig zu machen. Ein anderer Teil müsste sowas wie eine finanzielle Grundsicherung sein, damit kein Arzt in den finanziellen Abgrund stürzt, falls er alle Patienten seiner "Gemeinde" gesund therapiert haben sollte.
Warum könnten zB nicht die Patienten - ähnlich wie das Trinkgeld in der Gastronomie - am Ende eines jeden Quartals ihr persönliches Urteil darüber abgeben, ob sie sich von dem Arzt/den Ärzten, die sie im vergangenen Quartal aufgesucht hatten, gut oder eher schlecht untersucht und therapiert fühlten - und dafür jeweils Bonus- oder MalusPunkte vergeben, die mit Extra-Vergütungen belohnt werden.
Der Trick bei der Sache ist der, dass anders als beim "Trinkgeld" in der Gastronomie, wir Patienten die Bonus-Beträge nicht direkt selbst aus eigener Tasche zahlen - was die Freiheit des Urteils natürlich verfälschen würde - sondern diese Regelung wird zu einer Komponente der Budget-Verteilung.
Vorteil dieser Regelung wäre, dass Ärzte einen finanziellen Anreiz hätten, den Patienten als Individuum mit einem subjektiven eigenen Urteil wahr zu nehmen und sich für dessen Wohlmeinung zu interessieren.
Es geht um eine Art Weichenstellung welchem Bild eines Gesundheitswesens man folgen will:
Die Ärzteschaft mit IHREM Medizinwesen hält sich die Patientenschaft ähnlich wie Bauern ihr Vieh, nutzt also die Bürger für ihre ökonomischen, medizinischen und Karriere-Zwecke?
Oder aber Ärzteschaft und Medizinwesen ist für uns Bürger da und stellen sich in den Dienst um unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu fördern und wieder her zu stellen - also Dienstleister an der Hauptperson des Verfahrens: Dem Patienten?
Wünschenswert ist sicher nur das zweite Modell. Für bittere bundesdeutsche Realität halte ich jedoch leider eher die erste Beschreibung.
Das zweite Modell setzt voraus mündige Bürger die sich schon frühzeitig interessieren für ihre Gesundheit und die gesellschaftlichen Bedinungen, in den das alles passiert und die eine Macht aufbauen, die der Macht des medizinisch-industriellen Komplexes überlegen ist, aber zumindest Paroli bieten kann. Leider ist das Gegenteil die Wirklichkeit.
Mit-Entscheidend sind jene Leute, die keiner der beiden Seiten angehören: Also weder krank, also keine Patienten sind, aber auch nicht dem medizinsch-industriellen Komplex angehören. Wenn diese Leute auch noch Macht haben, wie Leute an den Hebeln und Schaltstellen von Justiz und Politik, dann kommt es besonders auf sie an. Leider gibt es einen fatalen aber informellen sogenannten Akademiker-Beistandspakt zwischen Ärzten und Juristen. Weil sehr viele Politiker auch Juristen sind, herrscht hier also eine Allianz der Macht-Elite über die Rest-Bürger aus Nicht-Ärzten und Nicht-Juristen. Eine Mischung aus Iatrokratie (Ärzte-Diktatur) und Plutokratie (Diktatur der Reichen und Mächtigen). Das schreit nach einer Revolution der Bürger - oder? WIR sind das Volk.
Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft mit hochgetriebener Spezialisierung des Individuums. Fraglich ist, ob das noch extremer auf die Spitze getrieben wird oder sie den Zenit bereits erreicht und überschritten hat oder sogar wieder zurück geht/gehen muss.
Samstag, August 28, 2004
"So manche ständig intrigierende Schreibtischtäterin könnte den Ruf, ein "Macher" zu sein, einer kranken Psyche verdanken."
Schreibt Andrea Naica-Loebell in der Telepolis www.heise.de/tp/
Wohl fast jeder kennt solch kranke Menschen - ob nun im sog. real life oder aus dem Internet - und weiss darum wer gemeint ist.
Ähnliches zu Ähnlichem schreibt jemand bei http://www.inkultura-online.de/chef.htm
"Wir haben es schon immer gewußt: Unsere Manager sind geistesgestört. Sie sind seelische Krüppel, von der Macht besessen und zerfressen. Ihr Beruf scheint für sie die einzige Rettung vor der Irrenanstalt, (Verzeihung, ich meine natürlich Psychiatrie) zu sein. Ihr Berufsfeld scheint ideal, um die eigene kaputte Seele an anderen, an Untergebenen, zu rächen."
Und die Wikipedia (Link siehe rechts) meint dazu:
"Begriffsabgrenzung
Zu den psychischen Störungen zählen alle körperlich nicht begründbaren psychischen Erkrankungen; jedoch auch solche, die als Folge von körperlichen Erkrankungen (z. B. Hirnhautentzündungen oder Hirnverletzungen) vorliegen und eine Bedeutung mit Eigenwert erlangt haben.
Heute wird dieser Begriff jenem der "psychischen Krankheit" vorgezogen, um eine Stigmatisierung der Betroffenen zu erschweren: Störung ist neutraler und entzieht sich einer - in diesen Fällen regelhaft negativen - Bewertung mehr, als dies mit dem Begriff Krankheit möglich ist. Durch Kostenträger (Krankenkassen, Rentenversicherungen), die in ihrem Leistungskatalog den Krankheitsbegriff als elementare Voraussetzung eines Leistungsanspruches haben, wird die Bezeichnung "Krankheit" durch die Hintertüre allerdings wieder eingeführt, indem von Störung von Krankheitswert gesprochen wird. Gerade bei psychischen Störungen als Beeinträchtigungen vorübergehender Art mag diese Unterscheidung sinnvoll sein, um übermäßige und ungerechtfertigte Leistungsforderungen abzuwehren. Letztlich dient die Verwendung des Begriffs "Störung" somit dem Zweck, den Paradigmenwechsel in der Beurteilung psychischer Probleme aus ärztlicher/therapeutischer Sicht auch im Sprachgebrauch zu dokumentieren.
Klassifikation
Die Klassifikation psychischer Störungen ist länderspezifisch unterschiedlich und oft auch von der psychologischen oder medizinischen Schule abhängig.Es gibt 2 gängige Diagnose- und Klassifikationsschematas. Zum einen das weit verbreitete ICD-10. Zum anderen das besonders in der psychologischen Forschung gebräuchliche DSM 4. Diese Störungen sind zusammengefasst in der Liste der psychischen und Verhaltensstörungen.
Verbreitung
Psychische Störungen sind weit verbreitet. Nach einer Studie der WHO leidet weltweit jeder vierte Arztbesucher an einer solchen Störung. Deutsche Studien sprechen von ca. 8 Millionen Deutschen mit behandlungsbedürftigen psychischen Störungen. Die meisten Störungen würden jedoch nach einiger Zeit abklingen.
Behandlung
Der Begriff psychische Erkrankung ist oft angstbesetzt, u. a. aufgrund der Erfahrungen im Nationalsozialismus, wo diese Einordnung zu staatlich angeordnetem Mord führen konnte. Deshalb ist ein vorsichtiger Umgang mit diesem Begriff notwendig, im Bewusstsein, dass nach wie vor gilt: "Irren ist menschlich."
Bei der Beurteilung psychischer Erkrankungen ist zu beachten, dass sie teilweise eine wichtige Schutz- und Signalfunktion haben, d.h., nicht verschwinden können, ohne dass "sich etwas ändert". Außerdem ergeben sich einige psychische Erkrankungen aus einem Wechselspiel zwischen dem Kranken und seiner Umwelt, so dass bei einer Behandlung die Umwelt des Kranken mit einbezogen werden sollte."
Schreibt Andrea Naica-Loebell in der Telepolis www.heise.de/tp/
Wohl fast jeder kennt solch kranke Menschen - ob nun im sog. real life oder aus dem Internet - und weiss darum wer gemeint ist.
Ähnliches zu Ähnlichem schreibt jemand bei http://www.inkultura-online.de/chef.htm
"Wir haben es schon immer gewußt: Unsere Manager sind geistesgestört. Sie sind seelische Krüppel, von der Macht besessen und zerfressen. Ihr Beruf scheint für sie die einzige Rettung vor der Irrenanstalt, (Verzeihung, ich meine natürlich Psychiatrie) zu sein. Ihr Berufsfeld scheint ideal, um die eigene kaputte Seele an anderen, an Untergebenen, zu rächen."
Und die Wikipedia (Link siehe rechts) meint dazu:
"Begriffsabgrenzung
Zu den psychischen Störungen zählen alle körperlich nicht begründbaren psychischen Erkrankungen; jedoch auch solche, die als Folge von körperlichen Erkrankungen (z. B. Hirnhautentzündungen oder Hirnverletzungen) vorliegen und eine Bedeutung mit Eigenwert erlangt haben.
Heute wird dieser Begriff jenem der "psychischen Krankheit" vorgezogen, um eine Stigmatisierung der Betroffenen zu erschweren: Störung ist neutraler und entzieht sich einer - in diesen Fällen regelhaft negativen - Bewertung mehr, als dies mit dem Begriff Krankheit möglich ist. Durch Kostenträger (Krankenkassen, Rentenversicherungen), die in ihrem Leistungskatalog den Krankheitsbegriff als elementare Voraussetzung eines Leistungsanspruches haben, wird die Bezeichnung "Krankheit" durch die Hintertüre allerdings wieder eingeführt, indem von Störung von Krankheitswert gesprochen wird. Gerade bei psychischen Störungen als Beeinträchtigungen vorübergehender Art mag diese Unterscheidung sinnvoll sein, um übermäßige und ungerechtfertigte Leistungsforderungen abzuwehren. Letztlich dient die Verwendung des Begriffs "Störung" somit dem Zweck, den Paradigmenwechsel in der Beurteilung psychischer Probleme aus ärztlicher/therapeutischer Sicht auch im Sprachgebrauch zu dokumentieren.
Klassifikation
Die Klassifikation psychischer Störungen ist länderspezifisch unterschiedlich und oft auch von der psychologischen oder medizinischen Schule abhängig.Es gibt 2 gängige Diagnose- und Klassifikationsschematas. Zum einen das weit verbreitete ICD-10. Zum anderen das besonders in der psychologischen Forschung gebräuchliche DSM 4. Diese Störungen sind zusammengefasst in der Liste der psychischen und Verhaltensstörungen.
Verbreitung
Psychische Störungen sind weit verbreitet. Nach einer Studie der WHO leidet weltweit jeder vierte Arztbesucher an einer solchen Störung. Deutsche Studien sprechen von ca. 8 Millionen Deutschen mit behandlungsbedürftigen psychischen Störungen. Die meisten Störungen würden jedoch nach einiger Zeit abklingen.
Behandlung
Der Begriff psychische Erkrankung ist oft angstbesetzt, u. a. aufgrund der Erfahrungen im Nationalsozialismus, wo diese Einordnung zu staatlich angeordnetem Mord führen konnte. Deshalb ist ein vorsichtiger Umgang mit diesem Begriff notwendig, im Bewusstsein, dass nach wie vor gilt: "Irren ist menschlich."
Bei der Beurteilung psychischer Erkrankungen ist zu beachten, dass sie teilweise eine wichtige Schutz- und Signalfunktion haben, d.h., nicht verschwinden können, ohne dass "sich etwas ändert". Außerdem ergeben sich einige psychische Erkrankungen aus einem Wechselspiel zwischen dem Kranken und seiner Umwelt, so dass bei einer Behandlung die Umwelt des Kranken mit einbezogen werden sollte."
Trab, der:
Trab reiten; im Trab, in lockerem, leichtem, starkem, hartem, scharfem Trab reiten; das Pferd fiel in Trab, wurde in Trab gesetzt; ÜBERTR.: er setzte sich in Trab (ugs., begann zu laufen); [nun aber] ein bisschen Trab!(ugs.; beeil dich!); » jmdn. auf Trab bringen (ugs.; jmdn. zu schnellerem Handeln, Arbeiten antreiben); jmdn. auf/in Trab halten (ugs.; jmdn. nicht zur Ruhe kommen lassen); auf Trab sein (ugs.; in Eile sein; viel zu tun haben): ich war die ganze Woche auf Trab.
(Aus dem Duden)
Eine altbewährte Strategie, die in KZ, anderen Lagern und Knästen, manchen Familien und in Betrieben angewendet wurde und wird, Leute in Trab zu bringen und zu halten, also nicht zur Ruhe kommen zu lassen, um zu verhindern, dass die sich über ihre Situation bewusst und klar werden - und sich entsprechend wehren.
Der Bezug zu sich selbst soll also gestört werden, um stattdessen eine Anbindung an äussere Verhältnisse und Personen zu erzwingen. Die Manipulierer und AgitPropper reden sich ihr destruktives Tun mit dem Euphemismus "soziale Einbindung" selbst legitim.
Durch Suggestionen und Indoktrinationen wird das bei-sich-Sein des Individuums gestört und ein fremdes Koordinatenkreuz und ein fremder Takt an Stelle des eigenen, soll sein Leben bestimmen. Einer vermeintlich "unsauber" tickenden LebensUhr des Individuums wird der Takt einer national-sozialen Gruppe aufgezwungen. Kühle Strategie blonder Herrenmenschen und anderer, die sich dafür halten: Zerstörung von Individualität anderer, mit allen Mittel - Gesetze sind kein Hindernis - denn die sind so schwach wie die Leute, für die sie geschaffen wurden.
Trab reiten; im Trab, in lockerem, leichtem, starkem, hartem, scharfem Trab reiten; das Pferd fiel in Trab, wurde in Trab gesetzt; ÜBERTR.: er setzte sich in Trab (ugs., begann zu laufen); [nun aber] ein bisschen Trab!(ugs.; beeil dich!); » jmdn. auf Trab bringen (ugs.; jmdn. zu schnellerem Handeln, Arbeiten antreiben); jmdn. auf/in Trab halten (ugs.; jmdn. nicht zur Ruhe kommen lassen); auf Trab sein (ugs.; in Eile sein; viel zu tun haben): ich war die ganze Woche auf Trab.
(Aus dem Duden)
Eine altbewährte Strategie, die in KZ, anderen Lagern und Knästen, manchen Familien und in Betrieben angewendet wurde und wird, Leute in Trab zu bringen und zu halten, also nicht zur Ruhe kommen zu lassen, um zu verhindern, dass die sich über ihre Situation bewusst und klar werden - und sich entsprechend wehren.
Der Bezug zu sich selbst soll also gestört werden, um stattdessen eine Anbindung an äussere Verhältnisse und Personen zu erzwingen. Die Manipulierer und AgitPropper reden sich ihr destruktives Tun mit dem Euphemismus "soziale Einbindung" selbst legitim.
Durch Suggestionen und Indoktrinationen wird das bei-sich-Sein des Individuums gestört und ein fremdes Koordinatenkreuz und ein fremder Takt an Stelle des eigenen, soll sein Leben bestimmen. Einer vermeintlich "unsauber" tickenden LebensUhr des Individuums wird der Takt einer national-sozialen Gruppe aufgezwungen. Kühle Strategie blonder Herrenmenschen und anderer, die sich dafür halten: Zerstörung von Individualität anderer, mit allen Mittel - Gesetze sind kein Hindernis - denn die sind so schwach wie die Leute, für die sie geschaffen wurden.
Freitag, August 27, 2004
Hartz-Proteste
"Mich beunruhigt die Mischung von Leuten, die wirklich engagiert für Gerechtigkeit eintreten, und ziemlich vielen, die nur Unmut und Frust verbreiten wollen, um davon politisch zu profitieren.
Die neoliberale Denkweise, die davon ausgeht, man müsse die Gesellschaft möglichst stromlinienförmig an die Marktwirtschaft anpassen, beherrscht die öffentliche Debatte. Die Menschen ärgert, dass Politiker sich von der Wirtschaft die Gesellschaftsentwürfe diktieren lassen. Und es ist richtig, wenn man sich dieser Ideologie nicht unterwirft. Dann muss man sich allerdings auch die Mühe machen, die Problemlage genau zu analysieren, und darin liegt die Schwäche der Proteste. Die Menschen, die da demonstrieren, geben sich nicht genug Mühe, die zweifellos komplizierter gewordene Welt zu durchschauen.
Wir merken hier sehr deutlich: Der Markt hat kein soziales Gewissen. Viele sagen: Früher, zu DDR-Zeiten, stand das in unseren Staatsbürgerkunde-Lehrbüchern in der Schule - damals glaubten wir nicht, dass es stimmt, heute erleben wir das."
Aus einem aktuellen Interview der Frankfurter Rundschau www.fr-aktuell.de (Viele fühlen sich gedemütigt) mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reinhard Höppner
"Mich beunruhigt die Mischung von Leuten, die wirklich engagiert für Gerechtigkeit eintreten, und ziemlich vielen, die nur Unmut und Frust verbreiten wollen, um davon politisch zu profitieren.
Die neoliberale Denkweise, die davon ausgeht, man müsse die Gesellschaft möglichst stromlinienförmig an die Marktwirtschaft anpassen, beherrscht die öffentliche Debatte. Die Menschen ärgert, dass Politiker sich von der Wirtschaft die Gesellschaftsentwürfe diktieren lassen. Und es ist richtig, wenn man sich dieser Ideologie nicht unterwirft. Dann muss man sich allerdings auch die Mühe machen, die Problemlage genau zu analysieren, und darin liegt die Schwäche der Proteste. Die Menschen, die da demonstrieren, geben sich nicht genug Mühe, die zweifellos komplizierter gewordene Welt zu durchschauen.
Wir merken hier sehr deutlich: Der Markt hat kein soziales Gewissen. Viele sagen: Früher, zu DDR-Zeiten, stand das in unseren Staatsbürgerkunde-Lehrbüchern in der Schule - damals glaubten wir nicht, dass es stimmt, heute erleben wir das."
Aus einem aktuellen Interview der Frankfurter Rundschau www.fr-aktuell.de (Viele fühlen sich gedemütigt) mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reinhard Höppner
Sao Paulo
"Doch diese Mittelschicht lebt praktisch nicht mehr auf dem Boden dieser Gesellschaft. In Sao Paulo, um ein Beispiel zu nennen, gibt es einen Taxi-Verkehr ganz eigener Art: 600 Hubschrauber sind unterwegs als Taxis. Die reich gewordene Mittelschicht lebt praktisch in der Luft. Sie bauen nur noch Häuser mit Helikopter-Landeplätzen und gehen nicht mehr auf die Straße. Das ist doch eine gespenstische Situation ...."
Der Soziologe Oskar Negt im Interview mit BerlinOnline www.berlinonline.de
"Seit Donnerstag vergangener Woche sind bei 16 nächtlichen Angriffen auf Wohnungslose im Zentrum von São Paulo sechs Menschen getötet worden. Weitere neun Stadtstreicher liegen mit teils schweren Schädelverletzungen in Krankenhäusern.
Die Vermutung, brasilianische Neonazis könnten die Überfälle begangen haben, werden durch die Aussagen von Überlebenden gestützt.
Offiziellen Angaben zufolge hat sich die Zahl der Wohnungslosen in der brasilianischen Metropole seit 1991 verdreifacht, von 3400 auf 10 400 im vergangenen Jahr."
Quelle: Frankfurter Rundschau www.fr-aktuell.de
"Doch diese Mittelschicht lebt praktisch nicht mehr auf dem Boden dieser Gesellschaft. In Sao Paulo, um ein Beispiel zu nennen, gibt es einen Taxi-Verkehr ganz eigener Art: 600 Hubschrauber sind unterwegs als Taxis. Die reich gewordene Mittelschicht lebt praktisch in der Luft. Sie bauen nur noch Häuser mit Helikopter-Landeplätzen und gehen nicht mehr auf die Straße. Das ist doch eine gespenstische Situation ...."
Der Soziologe Oskar Negt im Interview mit BerlinOnline www.berlinonline.de
"Seit Donnerstag vergangener Woche sind bei 16 nächtlichen Angriffen auf Wohnungslose im Zentrum von São Paulo sechs Menschen getötet worden. Weitere neun Stadtstreicher liegen mit teils schweren Schädelverletzungen in Krankenhäusern.
Die Vermutung, brasilianische Neonazis könnten die Überfälle begangen haben, werden durch die Aussagen von Überlebenden gestützt.
Offiziellen Angaben zufolge hat sich die Zahl der Wohnungslosen in der brasilianischen Metropole seit 1991 verdreifacht, von 3400 auf 10 400 im vergangenen Jahr."
Quelle: Frankfurter Rundschau www.fr-aktuell.de
Mittwoch, August 25, 2004
Klar, wie es sein sollte - bitter, wie es ist.
"Privatsphäre bedeutet letztendlich auch die Freiheit, sich einmal
so zu benehmen wie man will ohne dafür gebrandmarkt zu werden. Es
bedeutet, ruhig einmal in den Strapsen der Freundin durch die Wohnung
zu spazieren ohne für einen Transvestiten gehalten zu werden, es
bedeutet, mal sexuelle Abarten auszuprobieren ohne dass die Nachbarn
am nächsten Tag einen Riesenbogen um einen machen oder der Chef einem
"betriebsbedingt kündigt"."
Schrieb jemand mal im heise-forum.
"Privatsphäre bedeutet letztendlich auch die Freiheit, sich einmal
so zu benehmen wie man will ohne dafür gebrandmarkt zu werden. Es
bedeutet, ruhig einmal in den Strapsen der Freundin durch die Wohnung
zu spazieren ohne für einen Transvestiten gehalten zu werden, es
bedeutet, mal sexuelle Abarten auszuprobieren ohne dass die Nachbarn
am nächsten Tag einen Riesenbogen um einen machen oder der Chef einem
"betriebsbedingt kündigt"."
Schrieb jemand mal im heise-forum.
Deutsche Ärzte als Export-Schlager?
Immer mehr Ärzte zieht es aus Deutschland weg und sie praktizieren in England oder Skandinavien aushilfsweise oder lassen sich dort ganz nieder.
Das ist schon merkwürdig, denn angeblich gibt es in Deutschland zu wenig Ärzte - da sollte man doch meinen, jeder Arzt findet hier seinen Platz.
Warum gehen die trotzdem weg aus dem deutschen Medizinwesen?
In Schweden zB, verdienen Ärzte wesentlich weniger als ihre Kollegen in Deutschland, aber attraktiv sind die flacheren Hierarchien, mehr Team und weniger Arbeit als in Deutschland. Der durchschnittliche Arzt behandelt dort pro Arbeitstag vier Patienten!
(Quelle: Dr. med. Mabuse vom Mai/Juni 2004)
Immer mehr Ärzte zieht es aus Deutschland weg und sie praktizieren in England oder Skandinavien aushilfsweise oder lassen sich dort ganz nieder.
Das ist schon merkwürdig, denn angeblich gibt es in Deutschland zu wenig Ärzte - da sollte man doch meinen, jeder Arzt findet hier seinen Platz.
Warum gehen die trotzdem weg aus dem deutschen Medizinwesen?
In Schweden zB, verdienen Ärzte wesentlich weniger als ihre Kollegen in Deutschland, aber attraktiv sind die flacheren Hierarchien, mehr Team und weniger Arbeit als in Deutschland. Der durchschnittliche Arzt behandelt dort pro Arbeitstag vier Patienten!
(Quelle: Dr. med. Mabuse vom Mai/Juni 2004)
"Umsatzgarantien für niedergelassene Ärzte"
fordert der Chef aller Kassenärzte, als erste Masznahme gegen die Abwanderung deutscher Ärzte ins Ausland: http://www.kbv.de/presse/5968.htm
Tja, wer opfert sich? Als Patient für finanzbedarfsorientierte Untersuchen, überflüssige Arznei-Verabreichungen und unnötige Operationen?
Ahja - alle. Na prima.
fordert der Chef aller Kassenärzte, als erste Masznahme gegen die Abwanderung deutscher Ärzte ins Ausland: http://www.kbv.de/presse/5968.htm
Tja, wer opfert sich? Als Patient für finanzbedarfsorientierte Untersuchen, überflüssige Arznei-Verabreichungen und unnötige Operationen?
Ahja - alle. Na prima.
Montag, August 23, 2004
"Mit Ihrem Verhalten haben Sie das Vertrauen in unser öffentliches Gesundheitssystem unterminiert",
sagte die Richterin eines Melbourner Gerichts zu dem Angeklagten, der ein halbes Jahr lang als falscherHase Fuffziger Arzt in einer dortigen Klinik gearbeitet hatte. Der Mann ist Alkoholiker und leidet unter schweren Psychosen. Dennoch wurde er eingestellt und gab ein halbes Jahr lang Spritzen, erteilte medizinischen Rat und stellte Rezepte aus, bevor er von einem Bekannten entlarvt wurde. Berichtet SPIEGEL Online www.spiegel.de
Den Satz der Richterin sollte man auch hierzulande als Tatvorwurf gegen pfuschende und schwerkriminelle Ärzte einführen.
Statt dessen hält man die ärztlichen Verfehlungen im Medizinwesen unter der Decke.
Falsch verstandene "Imagepflege" für's "Gesundheitswesen" auf Kosten von Körper, Psyche und Geld, zigtausender Patienten jedes Jahr.
sagte die Richterin eines Melbourner Gerichts zu dem Angeklagten, der ein halbes Jahr lang als falscher
Den Satz der Richterin sollte man auch hierzulande als Tatvorwurf gegen pfuschende und schwerkriminelle Ärzte einführen.
Statt dessen hält man die ärztlichen Verfehlungen im Medizinwesen unter der Decke.
Falsch verstandene "Imagepflege" für's "Gesundheitswesen" auf Kosten von Körper, Psyche und Geld, zigtausender Patienten jedes Jahr.
Samstag, August 21, 2004
Freitag, August 20, 2004
Ärzte in Abu Ghraib traten Menschenrechte mit Füszen
"An den Misshandlungen im Gefängnis Abu Ghraib bei Bagdad sollen nach Angaben eines amerikanischen Wissenschaftlers auch Ärzte beteiligt gewesen sein. Sie sollen Totenscheine von Gefangenen gefälscht und Beweise für Folterungen verwischt haben.
So seien die Befragungsmethoden in Abu Ghraib von einem Psychiater und einem weiteren Arzt entworfen und genehmigt worden. In einem Fall sei ein Gefangener nach Schlägen bewusstlos zusammengebrochen. Nach seiner Versorgung durch Pfleger sei er weiter misshandelt worden.
In einem anderen Fall soll einem zu Tode gefolterten Häftling eine Infusionsnadel in die Vene gelegt worden sein, um eine medizinische Behandlung vorzutäuschen. "Die Ärzte bestätigten routinemäßig den Tod durch Herzinfarkt, Hitzschlag oder andere natürliche Todesursachen"."
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3538732_TYP4,00.html
"An den Misshandlungen im Gefängnis Abu Ghraib bei Bagdad sollen nach Angaben eines amerikanischen Wissenschaftlers auch Ärzte beteiligt gewesen sein. Sie sollen Totenscheine von Gefangenen gefälscht und Beweise für Folterungen verwischt haben.
So seien die Befragungsmethoden in Abu Ghraib von einem Psychiater und einem weiteren Arzt entworfen und genehmigt worden. In einem Fall sei ein Gefangener nach Schlägen bewusstlos zusammengebrochen. Nach seiner Versorgung durch Pfleger sei er weiter misshandelt worden.
In einem anderen Fall soll einem zu Tode gefolterten Häftling eine Infusionsnadel in die Vene gelegt worden sein, um eine medizinische Behandlung vorzutäuschen. "Die Ärzte bestätigten routinemäßig den Tod durch Herzinfarkt, Hitzschlag oder andere natürliche Todesursachen"."
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3538732_TYP4,00.html
Donnerstag, August 19, 2004
BundesAgentur als "Administrationsmaschine"
"Es ergibt sich das Bild eines doppelten Sadismus. Auf der einen Seite haben wir ein generell zu Bestrafung, Überwachung und Gängelung neigendes System, das dem Einzelnen nur um den Preis der totalen Selbstverleugnung eine Chance lässt, und einer ständig wachsenden Zahl von Menschen überhaupt nicht mehr. Ein Versagen in diesem System ist immer die Schuld des "Kunden" selbst, der sich nur nicht genug angestrengt hat. Pflichten hat er viele, Rechte hat er keine, er soll in die Ecke gehen und sich schämen, vor allem froh sein, wenn man ihm überhaupt noch ein Gnadenbrot zuweist.
Vom früher so gern beschworenen "mündigen Bürger" ist in dieser Administrationsmaschine nichts übrig geblieben, und der Begriff "Kunde" ist nur der Spottname für die Objekte, die von ihr administriert werden."
Aus der Telepolis www.heise.de/tp/
"Es ergibt sich das Bild eines doppelten Sadismus. Auf der einen Seite haben wir ein generell zu Bestrafung, Überwachung und Gängelung neigendes System, das dem Einzelnen nur um den Preis der totalen Selbstverleugnung eine Chance lässt, und einer ständig wachsenden Zahl von Menschen überhaupt nicht mehr. Ein Versagen in diesem System ist immer die Schuld des "Kunden" selbst, der sich nur nicht genug angestrengt hat. Pflichten hat er viele, Rechte hat er keine, er soll in die Ecke gehen und sich schämen, vor allem froh sein, wenn man ihm überhaupt noch ein Gnadenbrot zuweist.
Vom früher so gern beschworenen "mündigen Bürger" ist in dieser Administrationsmaschine nichts übrig geblieben, und der Begriff "Kunde" ist nur der Spottname für die Objekte, die von ihr administriert werden."
Aus der Telepolis www.heise.de/tp/
Hartz IV - Gesellschaft als Pulverfass
Vernünftig finde ich, dass für den sozial finanzierten Unterhalt eines LangzeitErwerbslosen, es weniger einer Rolle spielt, wie hoch sein letztes Einkommen vor Jahren war, sondern wichtiger ist, wie seine finanzielle Bedürftigkeit momentan aussieht. Und ich finde es okay, dass jeder zunächst sein vorhandenes Vermögen zum eigenen Unterhalt einsetzen muss, bevor die Sozialsysteme aktiv werden.
Es geht immerhin um die Finanzierung von etwa fünf Millionen erwerbslosen Menschenleben und um einen horrende überschuldeten Staatshaushalt und eine lahme nationale Wirtschaft.
Nicht nachvollziehen kann ich allerdings, wenn für die Zahlung der Versicherungsleistung Arbeitslosengeld zukünftig die Dauer der Einzahlung keine Rolle spielen soll. Wenn jemand der zB 20 Jahre lang eingezahlt hat, genauso lange Arbeitslosengeld bekommt, wie einer der zB 5 Jahre eingezahlt hat. Warum man keine zeitabhängige Formel dort eingebaut hat, ist mir schleierhaft.
Wichtig scheint mir dreierlei: Die finanzielle Grundsicherung muss wirklich ausreichen für ein menschenwürdiges Leben, also auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Der Staat muss seine eigenen Pflichten besser wahrnehmen, also darf seine Bürger nicht um ihre Grund-, Menschen und sonstigen Bürger-Rechte prellen. Und der Staat darf seine Bürger nicht an anderer Stelle finanziell ausbeuten, sondern muss im Gegenteil entlasten.
So ist laut Medienberichten in der Bevölkerung in den letzten Monaten das Konfliktpotential angestiegen, es gibt mehr und heftigeren Streit und Zoff untereinander. Vermutlich wegen der angespannten wirtschaftlichen und sozialen Lage im Lande. Sind nicht auch Gebühren und Kosten für Rechtsanwälte und Justiz angehoben worden?
Grundsätzlich verschärfend ist die Konstruktion, dass es einen juristischen Marktwert für Kraftausdrücke gibt. Streit und Händel nicht als Anlass, hier schlichtend und beruhigend ein zu wirken, sondern daraus wollen Juristen Kapital schlagen, resp. der Justizapparat repressiv einwirken.
Dazu kommt noch das überkommene und international einmalige Verbot uneigennütziger also kostenloser RechtsBeratung durch Juristen und des rechtlichen Beistandes durch kundige Laien oder anderweitig juristisch Gebildete. Der Bürger bewegt sich im Alltag durch ein juristisches Minenfeld - ein falscher Schritt, ein falsches Wort und er muss erheblich investieren: Zeit, Geld und Nerven. Sowas stört die Entwicklung eines entspannten Miteinanders und einer im Kern befriedeten Gesellschaft mit zufriedenen Einzelindividuen.
Meiner Ansicht nach hat der Staat hier die Pflicht, für Ausgleich zu sorgen zB indem das Mittel der Streitschlichtung und Mediation ausgebaut und rechtliche Beratungen von Restriktionen befreit werden. Viele Auseinandersetzungen könnten ohne teure Anwälte und zeit- und kostenaufwändige Prozesse beigelegt, geschlichtet werden. Das würde die überlastete Justiz frei machen für wirklich notwendige und wichtige Prozesse und sie beschleunigen, und es würde das menschliche zivile Miteinander befrieden, weil es gerechter ist, weil es de-eskaliert und den Bürgern KostenStress erspart.
Wenn der Staat einerseits den finanziellen Druck auf die Bürger erhöht und damit Stress erzeugt, dann muss er auf der anderen Seite beruhigend, de-eskalierend, befriedend wirken, sonst droht die Gesellschaft zum Pulverfass zu werden. Repression löst und befriedet nicht, sondern produziert tendenziell Terror.
So verunsichert wie viele Bürger momentan sind, was ich nachvollziehen kann, grade alte und kranke Menschen, Menschen die extrem beansprucht sind mit ihren Problemen, dass es schändlich und würdelos ist, Unsicherheit und Angst in deren Leben zu zwingen, sie wie Objekte zu behandeln, die man beliebig bearbeiten, manipulieren und hin und her schieben kann, nimmt der Staat seine FürsorgePflicht nicht ausreichend wahr.
Fein raus sind natürlich jene Leute, die schon früh ein stattliches Immobilien-Vermögen geerbt haben und nun durch die Mieteinnahmen ein finanziell sorgenfreies Leben haben. Das dürften überwiegend Wessis sein. Die brauchen sich wohl keine Gedanken um Hartz sonstwas oder ihre Rente zu machen. Brauchen nicht arbeiten gehn, fahren x-mal im Jahr in den Süden - Urlaub vom Müsziggang in Deutschland machen. In deren Alter starten andere nach dem Studium ins Berufsleben - die jungen Immobilienbesitzer hingegen haben jetzt schon ausgesorgt.
Vernünftig finde ich, dass für den sozial finanzierten Unterhalt eines LangzeitErwerbslosen, es weniger einer Rolle spielt, wie hoch sein letztes Einkommen vor Jahren war, sondern wichtiger ist, wie seine finanzielle Bedürftigkeit momentan aussieht. Und ich finde es okay, dass jeder zunächst sein vorhandenes Vermögen zum eigenen Unterhalt einsetzen muss, bevor die Sozialsysteme aktiv werden.
Es geht immerhin um die Finanzierung von etwa fünf Millionen erwerbslosen Menschenleben und um einen horrende überschuldeten Staatshaushalt und eine lahme nationale Wirtschaft.
Nicht nachvollziehen kann ich allerdings, wenn für die Zahlung der Versicherungsleistung Arbeitslosengeld zukünftig die Dauer der Einzahlung keine Rolle spielen soll. Wenn jemand der zB 20 Jahre lang eingezahlt hat, genauso lange Arbeitslosengeld bekommt, wie einer der zB 5 Jahre eingezahlt hat. Warum man keine zeitabhängige Formel dort eingebaut hat, ist mir schleierhaft.
Wichtig scheint mir dreierlei: Die finanzielle Grundsicherung muss wirklich ausreichen für ein menschenwürdiges Leben, also auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Der Staat muss seine eigenen Pflichten besser wahrnehmen, also darf seine Bürger nicht um ihre Grund-, Menschen und sonstigen Bürger-Rechte prellen. Und der Staat darf seine Bürger nicht an anderer Stelle finanziell ausbeuten, sondern muss im Gegenteil entlasten.
So ist laut Medienberichten in der Bevölkerung in den letzten Monaten das Konfliktpotential angestiegen, es gibt mehr und heftigeren Streit und Zoff untereinander. Vermutlich wegen der angespannten wirtschaftlichen und sozialen Lage im Lande. Sind nicht auch Gebühren und Kosten für Rechtsanwälte und Justiz angehoben worden?
Grundsätzlich verschärfend ist die Konstruktion, dass es einen juristischen Marktwert für Kraftausdrücke gibt. Streit und Händel nicht als Anlass, hier schlichtend und beruhigend ein zu wirken, sondern daraus wollen Juristen Kapital schlagen, resp. der Justizapparat repressiv einwirken.
Dazu kommt noch das überkommene und international einmalige Verbot uneigennütziger also kostenloser RechtsBeratung durch Juristen und des rechtlichen Beistandes durch kundige Laien oder anderweitig juristisch Gebildete. Der Bürger bewegt sich im Alltag durch ein juristisches Minenfeld - ein falscher Schritt, ein falsches Wort und er muss erheblich investieren: Zeit, Geld und Nerven. Sowas stört die Entwicklung eines entspannten Miteinanders und einer im Kern befriedeten Gesellschaft mit zufriedenen Einzelindividuen.
Meiner Ansicht nach hat der Staat hier die Pflicht, für Ausgleich zu sorgen zB indem das Mittel der Streitschlichtung und Mediation ausgebaut und rechtliche Beratungen von Restriktionen befreit werden. Viele Auseinandersetzungen könnten ohne teure Anwälte und zeit- und kostenaufwändige Prozesse beigelegt, geschlichtet werden. Das würde die überlastete Justiz frei machen für wirklich notwendige und wichtige Prozesse und sie beschleunigen, und es würde das menschliche zivile Miteinander befrieden, weil es gerechter ist, weil es de-eskaliert und den Bürgern KostenStress erspart.
Wenn der Staat einerseits den finanziellen Druck auf die Bürger erhöht und damit Stress erzeugt, dann muss er auf der anderen Seite beruhigend, de-eskalierend, befriedend wirken, sonst droht die Gesellschaft zum Pulverfass zu werden. Repression löst und befriedet nicht, sondern produziert tendenziell Terror.
So verunsichert wie viele Bürger momentan sind, was ich nachvollziehen kann, grade alte und kranke Menschen, Menschen die extrem beansprucht sind mit ihren Problemen, dass es schändlich und würdelos ist, Unsicherheit und Angst in deren Leben zu zwingen, sie wie Objekte zu behandeln, die man beliebig bearbeiten, manipulieren und hin und her schieben kann, nimmt der Staat seine FürsorgePflicht nicht ausreichend wahr.
Fein raus sind natürlich jene Leute, die schon früh ein stattliches Immobilien-Vermögen geerbt haben und nun durch die Mieteinnahmen ein finanziell sorgenfreies Leben haben. Das dürften überwiegend Wessis sein. Die brauchen sich wohl keine Gedanken um Hartz sonstwas oder ihre Rente zu machen. Brauchen nicht arbeiten gehn, fahren x-mal im Jahr in den Süden - Urlaub vom Müsziggang in Deutschland machen. In deren Alter starten andere nach dem Studium ins Berufsleben - die jungen Immobilienbesitzer hingegen haben jetzt schon ausgesorgt.
Mittwoch, August 18, 2004
Kein Kuriosum
Vor Jahren schilderte in einem zufälligen Gespräch mir mal eine Dame eine Story, die ich damals eher unappetitlich bis abstrus - bestenfalls kurios empfand - mitlerweile erinnere ich mich wieder daran und finde die Sache doch ziemlich bedenklich.
Ich erinnere mich vage an ihre Schilderung eines behördlichen Verwaltungsakts - worum es dabei ging, weiss ich nicht mehr - jedenfalls war es der angeblich nicht seltene Fall, dass nach dem sog. gesunden Menschenverstand die Sache eigentlich klar sein müsste - aber die Behörde entschied genau das unanfechtbare Gegenteil.
Irgendwie war es dann aber wohl so, dass die Dame irgendwoher erfahren hatte, dass die Amtsperson, die den Fall entschieden hatte, angeblich unter dem Einfluss von Psychopharmaka stand. Das wurde dann irgendwie eingebracht und das Ergebnis war dann am Ende für die Dame positiv, wohl weil die Entscheidung deswegen revidiert wurde.
Meine Einschätzung pendelte damals von, es schmutzig zu finden, derart den medizinischen Bereich zu instrumentalisieren, um Leute resp. deren Entscheidungen zu diskreditieren, und interessiertem ÜberraschtSein von so einem mir bis dato unbekannten Problem.
Sie meinte aber, dass es problematisch sei, wenn Entscheider und andere Amtsträger im Alltag wichtige Entscheidungen quasi unter dem Einfluss von PsychoPharmaka fällten und darauf angewiesen, also abhängig wenn nicht sogar süchtig seien.
Ich fand es damals übertrieben, sowas als echtes Problem bei Behörden zu sehen.
Erstens, so dachte ich, wird es nicht allzu viele solche Fälle geben, wo derart mächtige Personen quasi durch den Ge- oder Missbrauch von Psychopharmaka quasi nicht mehr ganz zurechnungsfähig sind und völlig abstruse Entscheidungen treffen und zweitens sind solche Präparate verschreibungspflichtig und ihre Wirkung auf den Patienten werde vom Arzt kontrolliert - dachte ich.
Über beides bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich hab grad keine Zahlen, aber die massenhafte Einnahme von Psychopharmaka ist eigentlich bekannt - und es sind sicher nicht alles nur Christiane F.-Typen am Bahnhof Zoo. Grade in den oberen Berufsgruppen und Schichten mit hoher psychischer Belastung scheint mir die Gefahr besonders grosz. Das sollte man wohl im Auge behalten. Wenn Alkohol grundsätzlich bei der Arbeit und hinterm Lenkrad verboten ist, dann darf man die viel stärker wirksamen legalen, chemisch-synthetischen Psycho-Drogen (Mothers little helper) nicht unterschätzen. Wer weiss, was schon schlimmes Berufliches verbrochen wurde, unter deren Einfluss.
Und auch was die Kontrolle durch den Arzt angeht, habe ich doch erhebliche Zweifel. Wie sollte ein Arzt zB einen Staatsanwalt oder eine Richterin, die Psychopharmaka einnehmen, kontrollieren?! Die fühlen sich mit dem Zeug wohl - und basta. Was die jeweils für Irrsinn praktizieren, fällt womöglich nur dann auf, wenn die auch noch in die Öffentlichkeit streben wie der sog. Richter "Gnadenlos" Schill, oder sich die Skandal-Urteile und Praktiken häufen. Ich denke mitlerweile, dass es ein echtes Problem ist, dass man im Auge behalten sollte.
Vor Jahren schilderte in einem zufälligen Gespräch mir mal eine Dame eine Story, die ich damals eher unappetitlich bis abstrus - bestenfalls kurios empfand - mitlerweile erinnere ich mich wieder daran und finde die Sache doch ziemlich bedenklich.
Ich erinnere mich vage an ihre Schilderung eines behördlichen Verwaltungsakts - worum es dabei ging, weiss ich nicht mehr - jedenfalls war es der angeblich nicht seltene Fall, dass nach dem sog. gesunden Menschenverstand die Sache eigentlich klar sein müsste - aber die Behörde entschied genau das unanfechtbare Gegenteil.
Irgendwie war es dann aber wohl so, dass die Dame irgendwoher erfahren hatte, dass die Amtsperson, die den Fall entschieden hatte, angeblich unter dem Einfluss von Psychopharmaka stand. Das wurde dann irgendwie eingebracht und das Ergebnis war dann am Ende für die Dame positiv, wohl weil die Entscheidung deswegen revidiert wurde.
Meine Einschätzung pendelte damals von, es schmutzig zu finden, derart den medizinischen Bereich zu instrumentalisieren, um Leute resp. deren Entscheidungen zu diskreditieren, und interessiertem ÜberraschtSein von so einem mir bis dato unbekannten Problem.
Sie meinte aber, dass es problematisch sei, wenn Entscheider und andere Amtsträger im Alltag wichtige Entscheidungen quasi unter dem Einfluss von PsychoPharmaka fällten und darauf angewiesen, also abhängig wenn nicht sogar süchtig seien.
Ich fand es damals übertrieben, sowas als echtes Problem bei Behörden zu sehen.
Erstens, so dachte ich, wird es nicht allzu viele solche Fälle geben, wo derart mächtige Personen quasi durch den Ge- oder Missbrauch von Psychopharmaka quasi nicht mehr ganz zurechnungsfähig sind und völlig abstruse Entscheidungen treffen und zweitens sind solche Präparate verschreibungspflichtig und ihre Wirkung auf den Patienten werde vom Arzt kontrolliert - dachte ich.
Über beides bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich hab grad keine Zahlen, aber die massenhafte Einnahme von Psychopharmaka ist eigentlich bekannt - und es sind sicher nicht alles nur Christiane F.-Typen am Bahnhof Zoo. Grade in den oberen Berufsgruppen und Schichten mit hoher psychischer Belastung scheint mir die Gefahr besonders grosz. Das sollte man wohl im Auge behalten. Wenn Alkohol grundsätzlich bei der Arbeit und hinterm Lenkrad verboten ist, dann darf man die viel stärker wirksamen legalen, chemisch-synthetischen Psycho-Drogen (Mothers little helper) nicht unterschätzen. Wer weiss, was schon schlimmes Berufliches verbrochen wurde, unter deren Einfluss.
Und auch was die Kontrolle durch den Arzt angeht, habe ich doch erhebliche Zweifel. Wie sollte ein Arzt zB einen Staatsanwalt oder eine Richterin, die Psychopharmaka einnehmen, kontrollieren?! Die fühlen sich mit dem Zeug wohl - und basta. Was die jeweils für Irrsinn praktizieren, fällt womöglich nur dann auf, wenn die auch noch in die Öffentlichkeit streben wie der sog. Richter "Gnadenlos" Schill, oder sich die Skandal-Urteile und Praktiken häufen. Ich denke mitlerweile, dass es ein echtes Problem ist, dass man im Auge behalten sollte.
"Laien schaffen Wissen"
Angeregt durch einen Bericht in Frontal 21 gestern, über eine betroffene Kämpferin gegen ihre Berufsgenossenschaft, dann im Internet gefunden:
"Erstmals in der Geschichte des international tätigen Vereins „Hamburger Umweltinstitut – Zentrum für soziale und ökologische Technik e.V.“ werden zwei Laien mit dem Forschungspreis des Institutes ausgezeichnet.
Frau Christel Brem aus München hat beispielhaft über giftige Chemikalien in der Kleidung, wie beispielsweise das gefährliche Pestizid Lindan gearbeitet. Während die Fachwelt, insbesondere die Fachmedizin, jämmerlich versagte, hat Frau Brem zunächst als Betroffene mit großer wissenschaftlicher Sorgfalt Daten gesammelt und ausgewertet. Anstatt sich dabei nur auf Ihre eigenen schweren gesundheitlichen Schädigungen zu konzentrieren, hat Frau Brem die wissenschaftlichen Grundlagen für den weltweit anerkannten Öko-Tex Standard 100 für Textilien geschaffen.
...
Es besteht ein fatales Kartell zwischen der klassischen Wissenschaft, der Politik und der Industrie, gerade im Bereich des Verbraucherschutzes nicht zielgerichtet und lösungsorientiert zu forschen. Nur solange Dinge als ungeklärt gelten, gibt es Forschungsgelder für Hochschulen. Also werden Dinge künstlich als Probleme erhalten, die längst gelöst sind. Dadurch werden neue verbraucherrelevante Fragestellungen nicht bearbeitet. Die Politik braucht solange nicht zu handeln, wie vermeintlich kontroverse wissenschaftliche Auffassungen bestehen. Die Industrie hat kein Haftungsproblem, denn es wird ja erst noch geforscht.
Dieses gefährliche Kartell haben Frau Brem und Herr Stelting mit Ihren bahnbrechenden Arbeiten in zwei wesentlichen Bereichen als Laien, die Wissen schaffen, durchbrochen."
Auszüge aus einer Pressemitteilung vom 2. Juli 2003 von: www.hamburger-umweltinst.org
Angeregt durch einen Bericht in Frontal 21 gestern, über eine betroffene Kämpferin gegen ihre Berufsgenossenschaft, dann im Internet gefunden:
"Erstmals in der Geschichte des international tätigen Vereins „Hamburger Umweltinstitut – Zentrum für soziale und ökologische Technik e.V.“ werden zwei Laien mit dem Forschungspreis des Institutes ausgezeichnet.
Frau Christel Brem aus München hat beispielhaft über giftige Chemikalien in der Kleidung, wie beispielsweise das gefährliche Pestizid Lindan gearbeitet. Während die Fachwelt, insbesondere die Fachmedizin, jämmerlich versagte, hat Frau Brem zunächst als Betroffene mit großer wissenschaftlicher Sorgfalt Daten gesammelt und ausgewertet. Anstatt sich dabei nur auf Ihre eigenen schweren gesundheitlichen Schädigungen zu konzentrieren, hat Frau Brem die wissenschaftlichen Grundlagen für den weltweit anerkannten Öko-Tex Standard 100 für Textilien geschaffen.
...
Es besteht ein fatales Kartell zwischen der klassischen Wissenschaft, der Politik und der Industrie, gerade im Bereich des Verbraucherschutzes nicht zielgerichtet und lösungsorientiert zu forschen. Nur solange Dinge als ungeklärt gelten, gibt es Forschungsgelder für Hochschulen. Also werden Dinge künstlich als Probleme erhalten, die längst gelöst sind. Dadurch werden neue verbraucherrelevante Fragestellungen nicht bearbeitet. Die Politik braucht solange nicht zu handeln, wie vermeintlich kontroverse wissenschaftliche Auffassungen bestehen. Die Industrie hat kein Haftungsproblem, denn es wird ja erst noch geforscht.
Dieses gefährliche Kartell haben Frau Brem und Herr Stelting mit Ihren bahnbrechenden Arbeiten in zwei wesentlichen Bereichen als Laien, die Wissen schaffen, durchbrochen."
Auszüge aus einer Pressemitteilung vom 2. Juli 2003 von: www.hamburger-umweltinst.org
Biologistischer Terror - Biobanken: Das "Gold des 21. Jahrhunderts"
"Krankenhäuser wie Privatfirmen entdecken den kommerziellen Wert von menschlichem Gewebe und Erbmaterial. Entsprechende Proben werden mit Informationen über die Probenspender (wie z.B. Krankheitsgeschichte und Lebensstil) verbunden und in Form von sog. Biobanken an zahlungskräftige Käufer weitergegeben." (Hamburger Datenschutzbeauftragter)
"Brisanz wird der Kontroverse um Speicherung und Analyse menschlicher Blut- und Gewebeproben auf den ersten Blick dadurch genommen, daß dieses Thema bislang in Deutschland kaum öffentlich diskutiert wurde." http://www.aerztezeitung.de/
"Unersättlich fordert die Forschung »Menschenmaterial« aus allen Ecken der Welt an. Mit dem gesammelten Wissen werden Risiken individualisiert. Das schafft den Nährboden für soziale Stigmatisierung und kann entsprechende Ausschlüsse nach sich ziehen.
Biotheken sind privat oder öffentlich finanzierte Institutionen, welche die Gewinnung, Speicherung, Handhabung und Nutzung von Körpersubstanzen sowie persönlichen Daten langfristig gewährleisten. Man kennt das nur zum Teil von Blut- und Organbanken. Biotheken sind insofern absolut neuartig, als daß sie die genetischen Informationen verknüpfen mit personenbezogenen Daten der Spendenden. Deren Angaben zu Krankheiten, psychischen Dispositionen, Familienverhältnissen oder Lebensstil werden mittels Befragung erhoben.
Da in der Bioethik das Prinzip der Nichtkommerzialisierung des Körpers gilt, wird von den Spendern Altruismus gefordert. Wohin das führt, kann man an den an Asthma erkrankten Einwohnern der Südatlantikinsel Tristan de Cunha sehen. Kanadische Forscher und das US-Unternehmen »Sequana« entnahmen ihnen 1993 Blut, identifizierten das verantwortliche Gen und verkauften das Patent für 70 Millionen Dollar an Boehringer Ingelheim. Die Kranken hatten nichts davon.
Die endokrinologische Poliklinik des Uniklinikums Benjamin Franklin, Berlin, verweigert die Behandlung, wenn keine Erklärung unterschrieben wird, die die Patienten zu Forschungsobjekten ohne Anonymisierung macht."
Zitiert aus zwei Texten von Ulrike Kopetzky, erschienen bei WELT und Junge Welt http://www.jungewelt.de/index.php
http://www.welt.de/
"Das größte deutsche Biobank-Projekt will popgen („populationsgenetische Rekrutierung von Patienten und Kontrollen“) in Kiel werden. BiobankerInnen benötigen aber nicht nur Blut- und Gewebeproben gutgläubiger Menschen, sondern auch einheitliche Qualitätsstandards und rechtliche Rahmenbedingungen, die ihr Geschäft langfristig absichern helfen. Regelungsvorschläge für Deutschland hat der „Nationale Ethikrat“ des Bundeskanzlers präsentiert. Sie lesen sich wie eine Wunschliste der Genforschungslobby." http://www.bioskop-forum.de/
Ich selbst als Patient, sehe mich als Opfer von Organ- und Gewebe-Raub durch einen forschungsgeilen, skrupellosen med. Prof. einer katholischen Klinik in München.
Und ich halte die Gefahr für nicht gering, dass prinzipiell jeder Patient während eines chirurgischen Eingriffs das Opfer illegaler Organ- und Gewebeplünderungen werden kann. Denn wer schert sich darum, ob und wenn ein Chirurg etwas mehr aus dem vollnarkotisierten Patienten heraus schneidet? Der unmittelbar Betroffene merkt's vielleicht nichtmal danach - und wenn doch - wie will, kann und soll er seine Wahrnehmung, seinen Verdacht beweisen? Der Mensch als verfügbares frisches Organ- und Gewebe-Lager auf zwei Beinen.
"Krankenhäuser wie Privatfirmen entdecken den kommerziellen Wert von menschlichem Gewebe und Erbmaterial. Entsprechende Proben werden mit Informationen über die Probenspender (wie z.B. Krankheitsgeschichte und Lebensstil) verbunden und in Form von sog. Biobanken an zahlungskräftige Käufer weitergegeben." (Hamburger Datenschutzbeauftragter)
"Brisanz wird der Kontroverse um Speicherung und Analyse menschlicher Blut- und Gewebeproben auf den ersten Blick dadurch genommen, daß dieses Thema bislang in Deutschland kaum öffentlich diskutiert wurde." http://www.aerztezeitung.de/
"Unersättlich fordert die Forschung »Menschenmaterial« aus allen Ecken der Welt an. Mit dem gesammelten Wissen werden Risiken individualisiert. Das schafft den Nährboden für soziale Stigmatisierung und kann entsprechende Ausschlüsse nach sich ziehen.
Biotheken sind privat oder öffentlich finanzierte Institutionen, welche die Gewinnung, Speicherung, Handhabung und Nutzung von Körpersubstanzen sowie persönlichen Daten langfristig gewährleisten. Man kennt das nur zum Teil von Blut- und Organbanken. Biotheken sind insofern absolut neuartig, als daß sie die genetischen Informationen verknüpfen mit personenbezogenen Daten der Spendenden. Deren Angaben zu Krankheiten, psychischen Dispositionen, Familienverhältnissen oder Lebensstil werden mittels Befragung erhoben.
Da in der Bioethik das Prinzip der Nichtkommerzialisierung des Körpers gilt, wird von den Spendern Altruismus gefordert. Wohin das führt, kann man an den an Asthma erkrankten Einwohnern der Südatlantikinsel Tristan de Cunha sehen. Kanadische Forscher und das US-Unternehmen »Sequana« entnahmen ihnen 1993 Blut, identifizierten das verantwortliche Gen und verkauften das Patent für 70 Millionen Dollar an Boehringer Ingelheim. Die Kranken hatten nichts davon.
Die endokrinologische Poliklinik des Uniklinikums Benjamin Franklin, Berlin, verweigert die Behandlung, wenn keine Erklärung unterschrieben wird, die die Patienten zu Forschungsobjekten ohne Anonymisierung macht."
Zitiert aus zwei Texten von Ulrike Kopetzky, erschienen bei WELT und Junge Welt http://www.jungewelt.de/index.php
http://www.welt.de/
"Das größte deutsche Biobank-Projekt will popgen („populationsgenetische Rekrutierung von Patienten und Kontrollen“) in Kiel werden. BiobankerInnen benötigen aber nicht nur Blut- und Gewebeproben gutgläubiger Menschen, sondern auch einheitliche Qualitätsstandards und rechtliche Rahmenbedingungen, die ihr Geschäft langfristig absichern helfen. Regelungsvorschläge für Deutschland hat der „Nationale Ethikrat“ des Bundeskanzlers präsentiert. Sie lesen sich wie eine Wunschliste der Genforschungslobby." http://www.bioskop-forum.de/
Ich selbst als Patient, sehe mich als Opfer von Organ- und Gewebe-Raub durch einen forschungsgeilen, skrupellosen med. Prof. einer katholischen Klinik in München.
Und ich halte die Gefahr für nicht gering, dass prinzipiell jeder Patient während eines chirurgischen Eingriffs das Opfer illegaler Organ- und Gewebeplünderungen werden kann. Denn wer schert sich darum, ob und wenn ein Chirurg etwas mehr aus dem vollnarkotisierten Patienten heraus schneidet? Der unmittelbar Betroffene merkt's vielleicht nichtmal danach - und wenn doch - wie will, kann und soll er seine Wahrnehmung, seinen Verdacht beweisen? Der Mensch als verfügbares frisches Organ- und Gewebe-Lager auf zwei Beinen.
"Geheime Informanten"
"Die NPD-V-Mann-Affäre hat, so Gössner, eine "lang verdrängte Tatsache wieder ins öffentliche Bewußtsein geholt: die Tatsache nämlich, dass Geheimdienste im Auftag der verantwortlichen Regierung mit ‚schmutzigen' Mitteln und Methoden zu arbeiten pflegen.
Er listet auf, welche Straftaten V-Leute veranlasst, angestiftet, selbst begangen oder vertuscht haben, wie viele Angriffe auf Flüchtlinge, Obdachlose, Linke, welche Brandstiftungen und Körperverletzungen und wie viele Hakenkreuzschmierereien und NS-Propagandadelikte auf ihr Konto gehen."
Zitiert aus einer Buchrezension von Hannes Honecker auf der Website der Humanistischen Union, zum Buch: Rolf Gössner, Geheime Informanten
V-Leute des Verfassungsschutzes: Kriminelle im Dienst des Staates
"Die NPD-V-Mann-Affäre hat, so Gössner, eine "lang verdrängte Tatsache wieder ins öffentliche Bewußtsein geholt: die Tatsache nämlich, dass Geheimdienste im Auftag der verantwortlichen Regierung mit ‚schmutzigen' Mitteln und Methoden zu arbeiten pflegen.
Er listet auf, welche Straftaten V-Leute veranlasst, angestiftet, selbst begangen oder vertuscht haben, wie viele Angriffe auf Flüchtlinge, Obdachlose, Linke, welche Brandstiftungen und Körperverletzungen und wie viele Hakenkreuzschmierereien und NS-Propagandadelikte auf ihr Konto gehen."
Zitiert aus einer Buchrezension von Hannes Honecker auf der Website der Humanistischen Union, zum Buch: Rolf Gössner, Geheime Informanten
V-Leute des Verfassungsschutzes: Kriminelle im Dienst des Staates
Montag, August 16, 2004
Patientenbeauftragte der Bundesregierung
Kürzlich fragte ich per eMail bei der Patientenbeauftragten an, ob sie mir bei der Gutachtersuche behilflich sein könne.
Antwort: Sie leiste keine Hilfe in Einzelfällen.
Auf meine zweite Anfrage, da es bekanntlich in Deutschland an einem seriösen medizinischen Gutachterwesen mangele, was sie als Patientenbeauftragte den suchenden Patienten rate, habe ich bis heute keine Antwort bekommen.
Verdammter Mummenschanz da Oben. Keine Antwort ist auch 'ne Antwort.
Kürzlich fragte ich per eMail bei der Patientenbeauftragten an, ob sie mir bei der Gutachtersuche behilflich sein könne.
Antwort: Sie leiste keine Hilfe in Einzelfällen.
Auf meine zweite Anfrage, da es bekanntlich in Deutschland an einem seriösen medizinischen Gutachterwesen mangele, was sie als Patientenbeauftragte den suchenden Patienten rate, habe ich bis heute keine Antwort bekommen.
Verdammter Mummenschanz da Oben. Keine Antwort ist auch 'ne Antwort.
"Netzeitung: Wie kann man aus diesen Geschichten die Tatsache erklären, dass gerade die gebildeten Schichten so versagt haben?
Benz: Letztlich kann man es nicht erklären. Denn ein Studienrat, der Goethe und (Heinrich) Heine liest, kann eigentlich kein Nationalsozialist sein, wenn er versteht, was er da liest. Er versteht das auch, aber schizophren wie er ist, will er auch Studiendirektor werden. Er passt sich an und ordnet seiner Karriere seine ethischen Überzeugungen unter."
http://www.netzeitung.de/spezial/deranderewiderstand/
Benz: Letztlich kann man es nicht erklären. Denn ein Studienrat, der Goethe und (Heinrich) Heine liest, kann eigentlich kein Nationalsozialist sein, wenn er versteht, was er da liest. Er versteht das auch, aber schizophren wie er ist, will er auch Studiendirektor werden. Er passt sich an und ordnet seiner Karriere seine ethischen Überzeugungen unter."
http://www.netzeitung.de/spezial/deranderewiderstand/
"Sport ist Krieg ohne das Schiessen"
"Längst sind die Spitzensportler in viele Haustierrassen zerfallen, die einen züchtet man auf Brust, die anderen auf Keule, und damit haben sie ihren Zweck erfüllt."
"Besonders aber drängen sich die Unzugehörigsten von allen ins Bild, die Nationen. Gibt es etwas Privateres, etwas, das in einem engeren Sinn nur dem Individuum gehört, als seine körperliche Beschaffenheit? Es wird niemals gelingen, die Fähigkeit, mit den Ohren zu wackeln, zu vergesellschaften, denn der Eine kann's, der Andere nicht, hier klafft ein Abgrund. Und trotzdem erzeugen sportliche Großveranstaltungen unweigerlich eine Atmosphäre, in der die Vorstellung völlig plausibel erscheint, dass hier jemand, der mit den Ohren wackelt, dies für Luvonien tue."
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/906/36870/
"Längst sind die Spitzensportler in viele Haustierrassen zerfallen, die einen züchtet man auf Brust, die anderen auf Keule, und damit haben sie ihren Zweck erfüllt."
"Besonders aber drängen sich die Unzugehörigsten von allen ins Bild, die Nationen. Gibt es etwas Privateres, etwas, das in einem engeren Sinn nur dem Individuum gehört, als seine körperliche Beschaffenheit? Es wird niemals gelingen, die Fähigkeit, mit den Ohren zu wackeln, zu vergesellschaften, denn der Eine kann's, der Andere nicht, hier klafft ein Abgrund. Und trotzdem erzeugen sportliche Großveranstaltungen unweigerlich eine Atmosphäre, in der die Vorstellung völlig plausibel erscheint, dass hier jemand, der mit den Ohren wackelt, dies für Luvonien tue."
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/906/36870/
[Mothers little helper]
Natürlich - No Drugs. No Future
"Eine Jugendbefragung in Luxemburg hat herausgefunden, dass die Bereitschaft, illegale Substanzen wie Ecstasy und andere sogenannte Partydrogen zu schlucken, um so größer ist, je mehr Vorerfahrung die Betreffenden mit Pillen und Tabletten in ihrer Kindheit hatten. Der routinierte Griff zur Pille schließt die Bereitschaft ein, sich mit der Bekämpfung von Symptomen zu begnügen, und nach den Ursachen der Müdigkeit, des Stresses, der Antriebslosigkeit, des Schmerzes, der Traurigkeit, der Angst und der Depressivität nicht mehr zu fragen. Das führt zu einem Verlust aller gesellschaftlichen und politischen Bezüge."
Sagt DrogenExperte Günter Amendt im Interview in der Telepolis http://www.heise.de/tp/
Natürlich - No Drugs. No Future
"Eine Jugendbefragung in Luxemburg hat herausgefunden, dass die Bereitschaft, illegale Substanzen wie Ecstasy und andere sogenannte Partydrogen zu schlucken, um so größer ist, je mehr Vorerfahrung die Betreffenden mit Pillen und Tabletten in ihrer Kindheit hatten. Der routinierte Griff zur Pille schließt die Bereitschaft ein, sich mit der Bekämpfung von Symptomen zu begnügen, und nach den Ursachen der Müdigkeit, des Stresses, der Antriebslosigkeit, des Schmerzes, der Traurigkeit, der Angst und der Depressivität nicht mehr zu fragen. Das führt zu einem Verlust aller gesellschaftlichen und politischen Bezüge."
Sagt DrogenExperte Günter Amendt im Interview in der Telepolis http://www.heise.de/tp/
Montag, August 02, 2004
Informationelle Lager-Anstalt
Vor vielen Monaten hatte ich schoneinmal dieses Problem hier in einem Posting thematisiert - es war zu sehr in Panik abgefasst und weil ich es darum nicht rund genug fand, hatte ich es nach ein paar Wochen wieder gelöscht, um es nach Verbesserung später wieder zu posten.
Der inhaltliche Kern hat sich nicht geändert und aus gegebenem Anlass mache ich nun einen neuen Versuch, deutlich zu machen, worum es mir geht.
Als die Nazis hier zu Lande offen die Macht hatten und nach innen und aussen aggressiv vernichtend gegen Leben fortschritten, waren es die Ärzte, die wie keine andere Berufsgruppe so schnell und in Scharen sich zur Partei der faschistischen Machthaber bekannten und dort Mitglied wurden.
Es wurden Menschenparks für unliebsame Massen und Individuen eingerichtet. Lager und Anstalten in denen auf divers-perverse Art an Menschen medizinisch experimentiert und gemordet wurde.
Die spezielle Situation der Menschen in einem Lager oder einer Anstalt bot den Ärzten ungewöhnliche Möglichkeiten, wie sie es bisher nur bei Experimenten mit Tieren hatten.
Die Ärzte mussten nicht auf die Gesundheit der Menschen achten, die Gesunheit konnten sie links liegen lassen - sondern sie "durften" bis zum exitus letalis an den ohnmächtigen, hilf- und wehrlosen Menschen herumexperimentieren, wie es ihnen beliebte.
Die Experimente konnten von ein und demselben Arzt oder Team begonnen, durchgeführt und beendet werden - egal wie lange sie dauerten - denn der "Patient" konnte ja nicht weglaufen. Zur Untersuchung der Ergebnisse musste man sich auch nicht auf das unverletzte lebende "Objekt" beschränken - der Insasse wurde "abgespritzt" (getötet) ähnlich wie Versuchstiere preisgünstig und schnell vom Leben in den Tod geschickt werden - und dann konnten die selben Ärzte den gesamten Körper auseinander nehmen und untersuchen. In dieser Zeit haben deutsche Ärzte dadurch zahlreiche Forschungsergebnisse gewonnen, die heutigen Medizinstudenten noch als Lehrinhalte vermittelt werden und die ohne die damalige Anstalt- und Lagersituation so nicht möglich gewesen wären.
Was machen forschende Ärzte, Professoren darum heute, um die fehlende Immobilität ihrer Forschungsobjekte zu kompensieren? Sie vernetzen sich wie die Weltmeister uneinander: Der eine Arzt / Professor erzeugt die Verletzung, der Patient flüchtet zu einem anderen Arzt, und dieser erhebt dann die Befunde quasi als Ergebnisse des Experiments. Während der Patient glaubt, tatsächlich einen anderen Arzt gefunden zu haben dem er vertrauen kann, werden die gesamten Daten über ihn durch das perfekte Medizin-Netz geschickt und zentral gesammelt.
Bekanntlich wird von fachkundiger resp. erfahrener Seite, zwischen der Ärzteschaft und dem Juristenstand ein sogenannter "Akademiker-Beistandspakt" noch immer als vorherrschend gesehen, weshalb viele, durch Ärztepfusch und -fehler verletzte und geschädigte Patienten und die Angehörigen getöteter Patienten noch immer juristisch ins Leere oder gegen Wände geführt werden. Meine persönliche eigene Erfahrung ist die, dass selbst ein gezieltes vorsätzliches Schwerverbrechen (also keine Fahrlässigkeit) eines Arztes juristisch trotz Strafanzeige nicht verfolgt wird.
Also mit Rückendeckung (ob gewollt oder nicht) der Justiz, kann die Ärzteschaft medizinische Experimente an Patienten vornehmen und mittels exzellenter deutschlandweiter wenn nicht weltweiter Datenvernetzung könnte jeder Patient ziemich kontinuierlich verfolgt, überwacht, kontrolliert werden - was mich ein bisschen erinnert an die Situation der damals zu Patienten gemachten Anstalt- und LagerInsassen - denn ein zum Krüppel operierter oder therapierter Patient kann letztlich ähnlich ohnmächtig, hilf- und wehrlos den örtlichen Machthabern ausgeliefert sein. Damals hat mit Sicherheit die Ermordung am Ende gestanden. Wie es heute ist, lässt sich aus zwei Gründen schwer sagen: Wir sind noch involviert, als von aussen oder in der Rückschau zu einem klaren Ergebnis kommen zu können. Nur: Wenn auch hier der Mord am Ende steht, dann können anschliessend nur noch die Täter berichten, oder verschweigen.
Fazit: Aus meiner persönlichen Erfahrung als Patient, sehe ich das deutsche Medizinwesen als ein faschistoides. Die Justiz sehe ich diesbezüglich nicht als wirksames demokratisches Rechtsystem. Vielmehr bedienen sich beide Seiten augenscheinlich wechselseitig der jeweils spezifischen Machtmittel - um zB verfassungspatriotische oder vom faschistoiden "Gesundheitswesen" traumatisierte Menschen in den Griff zu kriegen. Eine Hand wäscht die andere.
Verhält sich jemand gesetzestreu und die Justiz kann ihn nicht packen, dann muss die Medizin rann, ihn in den Griff zu nehmen. Mit diversen Mitteln wie zB psycho-sozialer Eskalations-Techniken kann man jeden Menschen in emotionale Extremsituationen zwingen, sodass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass er irgendetwas Strafbares oder Auffälliges tut - womit man ihn entweder polizeilich oder ärztlich abgreifen und internieren kann.
Weil das alles weder mit Rechtstaat noch mit Gesundheitswesen im WortSinne zu tun hat und mich an das erinnert, was ich über Macht der Ärzte und Ohnmacht kritischer und demokratischer Bürger damals im Machtsystem der Nazis weiss, darum ist das hiesige aktuelle System in meinen Augen korrupt und faschistoid.
Aber unbenommen auch unterhaltsam und auch lustig und schön und blond - eben auch wie damals - und das was Widerständler gegen das Naziregime meinten, die Deutschen hätten diese Opfer nicht verdient, weil sie nichts draus machen als wirtschaftlichen Aufschwung, das fürchte auch ich.
Vor vielen Monaten hatte ich schoneinmal dieses Problem hier in einem Posting thematisiert - es war zu sehr in Panik abgefasst und weil ich es darum nicht rund genug fand, hatte ich es nach ein paar Wochen wieder gelöscht, um es nach Verbesserung später wieder zu posten.
Der inhaltliche Kern hat sich nicht geändert und aus gegebenem Anlass mache ich nun einen neuen Versuch, deutlich zu machen, worum es mir geht.
Als die Nazis hier zu Lande offen die Macht hatten und nach innen und aussen aggressiv vernichtend gegen Leben fortschritten, waren es die Ärzte, die wie keine andere Berufsgruppe so schnell und in Scharen sich zur Partei der faschistischen Machthaber bekannten und dort Mitglied wurden.
Es wurden Menschenparks für unliebsame Massen und Individuen eingerichtet. Lager und Anstalten in denen auf divers-perverse Art an Menschen medizinisch experimentiert und gemordet wurde.
Die spezielle Situation der Menschen in einem Lager oder einer Anstalt bot den Ärzten ungewöhnliche Möglichkeiten, wie sie es bisher nur bei Experimenten mit Tieren hatten.
Die Ärzte mussten nicht auf die Gesundheit der Menschen achten, die Gesunheit konnten sie links liegen lassen - sondern sie "durften" bis zum exitus letalis an den ohnmächtigen, hilf- und wehrlosen Menschen herumexperimentieren, wie es ihnen beliebte.
Die Experimente konnten von ein und demselben Arzt oder Team begonnen, durchgeführt und beendet werden - egal wie lange sie dauerten - denn der "Patient" konnte ja nicht weglaufen. Zur Untersuchung der Ergebnisse musste man sich auch nicht auf das unverletzte lebende "Objekt" beschränken - der Insasse wurde "abgespritzt" (getötet) ähnlich wie Versuchstiere preisgünstig und schnell vom Leben in den Tod geschickt werden - und dann konnten die selben Ärzte den gesamten Körper auseinander nehmen und untersuchen. In dieser Zeit haben deutsche Ärzte dadurch zahlreiche Forschungsergebnisse gewonnen, die heutigen Medizinstudenten noch als Lehrinhalte vermittelt werden und die ohne die damalige Anstalt- und Lagersituation so nicht möglich gewesen wären.
Was machen forschende Ärzte, Professoren darum heute, um die fehlende Immobilität ihrer Forschungsobjekte zu kompensieren? Sie vernetzen sich wie die Weltmeister uneinander: Der eine Arzt / Professor erzeugt die Verletzung, der Patient flüchtet zu einem anderen Arzt, und dieser erhebt dann die Befunde quasi als Ergebnisse des Experiments. Während der Patient glaubt, tatsächlich einen anderen Arzt gefunden zu haben dem er vertrauen kann, werden die gesamten Daten über ihn durch das perfekte Medizin-Netz geschickt und zentral gesammelt.
Bekanntlich wird von fachkundiger resp. erfahrener Seite, zwischen der Ärzteschaft und dem Juristenstand ein sogenannter "Akademiker-Beistandspakt" noch immer als vorherrschend gesehen, weshalb viele, durch Ärztepfusch und -fehler verletzte und geschädigte Patienten und die Angehörigen getöteter Patienten noch immer juristisch ins Leere oder gegen Wände geführt werden. Meine persönliche eigene Erfahrung ist die, dass selbst ein gezieltes vorsätzliches Schwerverbrechen (also keine Fahrlässigkeit) eines Arztes juristisch trotz Strafanzeige nicht verfolgt wird.
Also mit Rückendeckung (ob gewollt oder nicht) der Justiz, kann die Ärzteschaft medizinische Experimente an Patienten vornehmen und mittels exzellenter deutschlandweiter wenn nicht weltweiter Datenvernetzung könnte jeder Patient ziemich kontinuierlich verfolgt, überwacht, kontrolliert werden - was mich ein bisschen erinnert an die Situation der damals zu Patienten gemachten Anstalt- und LagerInsassen - denn ein zum Krüppel operierter oder therapierter Patient kann letztlich ähnlich ohnmächtig, hilf- und wehrlos den örtlichen Machthabern ausgeliefert sein. Damals hat mit Sicherheit die Ermordung am Ende gestanden. Wie es heute ist, lässt sich aus zwei Gründen schwer sagen: Wir sind noch involviert, als von aussen oder in der Rückschau zu einem klaren Ergebnis kommen zu können. Nur: Wenn auch hier der Mord am Ende steht, dann können anschliessend nur noch die Täter berichten, oder verschweigen.
Fazit: Aus meiner persönlichen Erfahrung als Patient, sehe ich das deutsche Medizinwesen als ein faschistoides. Die Justiz sehe ich diesbezüglich nicht als wirksames demokratisches Rechtsystem. Vielmehr bedienen sich beide Seiten augenscheinlich wechselseitig der jeweils spezifischen Machtmittel - um zB verfassungspatriotische oder vom faschistoiden "Gesundheitswesen" traumatisierte Menschen in den Griff zu kriegen. Eine Hand wäscht die andere.
Verhält sich jemand gesetzestreu und die Justiz kann ihn nicht packen, dann muss die Medizin rann, ihn in den Griff zu nehmen. Mit diversen Mitteln wie zB psycho-sozialer Eskalations-Techniken kann man jeden Menschen in emotionale Extremsituationen zwingen, sodass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass er irgendetwas Strafbares oder Auffälliges tut - womit man ihn entweder polizeilich oder ärztlich abgreifen und internieren kann.
Weil das alles weder mit Rechtstaat noch mit Gesundheitswesen im WortSinne zu tun hat und mich an das erinnert, was ich über Macht der Ärzte und Ohnmacht kritischer und demokratischer Bürger damals im Machtsystem der Nazis weiss, darum ist das hiesige aktuelle System in meinen Augen korrupt und faschistoid.
Aber unbenommen auch unterhaltsam und auch lustig und schön und blond - eben auch wie damals - und das was Widerständler gegen das Naziregime meinten, die Deutschen hätten diese Opfer nicht verdient, weil sie nichts draus machen als wirtschaftlichen Aufschwung, das fürchte auch ich.
Wenn etwas angeblich Gutes plötzlich schlecht wird
Ich bin ja immer wieder ziemlich angekotzt von dieser Art, mit der man für das was momentaner Stand der Dinge ist, keine wirkliche Kritik zulassen will - aber kaum gibt es etwas neues - hat die eben noch so tolle Sache plötzlich ganz viele Nachteile und Macken.
Geht es um harmlose Dinge wie zB den Wechsel von der Schallplatte zur CD und jetzt zur Audio-DVD, ist das nur nervig. Also wenn die CD in den Akustik-Himmel gelobt wird und der Vorwurf des blechernen Klanges im Vergleich zur Schallplatte nicht gelten gelassen wird, aber nun gibt es die Audio-DVD - und CDs klingen auf einmal doch nicht so gut.
Richtiggehend problematisch bis gefährlich finde ich so eine Art aber in der Medizin. Dort ist mir dieses Problem überhaupt erst dramtisch bewusst geworden. Wenn eine Methode, eine Technik, ein Verfahren dem Patienten als optimal "verkauft" wird, resp. wenn jede Kritik und jeder Einwand von Patientenseite ignoriert wird. Bis es ein neues Verfahren gibt. Dann wird mit genau der PatientenKritik plötzlich das alte und bis eben noch so tolle Verfahren verdammt. Die Ärzteschaft macht sich damit unglaubwürdig und schuldig. Patienten werden als beliebig manipulierbare Manövriermasse behandelt.
Ich bin ja immer wieder ziemlich angekotzt von dieser Art, mit der man für das was momentaner Stand der Dinge ist, keine wirkliche Kritik zulassen will - aber kaum gibt es etwas neues - hat die eben noch so tolle Sache plötzlich ganz viele Nachteile und Macken.
Geht es um harmlose Dinge wie zB den Wechsel von der Schallplatte zur CD und jetzt zur Audio-DVD, ist das nur nervig. Also wenn die CD in den Akustik-Himmel gelobt wird und der Vorwurf des blechernen Klanges im Vergleich zur Schallplatte nicht gelten gelassen wird, aber nun gibt es die Audio-DVD - und CDs klingen auf einmal doch nicht so gut.
Richtiggehend problematisch bis gefährlich finde ich so eine Art aber in der Medizin. Dort ist mir dieses Problem überhaupt erst dramtisch bewusst geworden. Wenn eine Methode, eine Technik, ein Verfahren dem Patienten als optimal "verkauft" wird, resp. wenn jede Kritik und jeder Einwand von Patientenseite ignoriert wird. Bis es ein neues Verfahren gibt. Dann wird mit genau der PatientenKritik plötzlich das alte und bis eben noch so tolle Verfahren verdammt. Die Ärzteschaft macht sich damit unglaubwürdig und schuldig. Patienten werden als beliebig manipulierbare Manövriermasse behandelt.
Sonntag, August 01, 2004
Animal Farm
Psychiatrisierung - also einen Mitmenschen als psychisch krank zu deklarieren, ist eine altbekannte Methode, unliebsame Leute, die man auf seriöse Art nicht mundtot bekommen kann oder will, einerseits sozial zu isolieren und dann weg zu sperren aus der Öffentlichkeit. Das macht jede Diktatur mit Rebellen und Querdenkern und anderen unbequemen Menschen so. Der Ostblock war berüchtigt dafür, ebenso die Nazis - aber solche Strategien gibt es auch in Demokratien. Jeder kann alles und jeden als krank abqualifizieren, resp. seine Eigenheiten, seinen Charakter, seine Absonderlichkeiten in die Nähe von Kriminellem, Krankem, Gefährlichem stellen.
Manche finden es verdächtig und krank, wenn jemand sich von dem Geschnatter, den Manipulationsversuchen und dem psychischen Druck durch eine grosze Gruppe Menschen lange Zeit nicht beeindrucken lässt. Wenn Social Engineering nicht funktioniert - dann ist nicht die Ingenieurtruppe blöd, hat was falsch gemacht - nein, dann ist das Zielsubjekt suspect.
In den USA müssen Bewerber für einen Job die nötigen Aggression mitbringen, Sportler brauchen den richtigen "Killer-Instinkt", um letztlich bis an die Spitze zu kommen. Beharrlichkeit und fester Blick auf das Ziel wird als positive Charaktereigenschaft überall hochgeschätzt und Kindern fleissig anerzogen.
Aber wehe, jemand hat diese Eigenschaften - aber orientiert sich damit nicht an dem was die Gruppe, Horde, Herde will, sondern daran, was die Gruppe, Horde, Herde einmal als ihre Regeln aufgestellt hatte - dann wird nicht etwa die Gruppe wieder zur ihren Regeln zurückkehren - nein - der Verfassungs-Fanatiker wird von ihr als gefährlicher Aussätziger dargestellt, unterdrückt und ausgegrenzt oder kalt gestellt.
Psychiatrisierung - also einen Mitmenschen als psychisch krank zu deklarieren, ist eine altbekannte Methode, unliebsame Leute, die man auf seriöse Art nicht mundtot bekommen kann oder will, einerseits sozial zu isolieren und dann weg zu sperren aus der Öffentlichkeit. Das macht jede Diktatur mit Rebellen und Querdenkern und anderen unbequemen Menschen so. Der Ostblock war berüchtigt dafür, ebenso die Nazis - aber solche Strategien gibt es auch in Demokratien. Jeder kann alles und jeden als krank abqualifizieren, resp. seine Eigenheiten, seinen Charakter, seine Absonderlichkeiten in die Nähe von Kriminellem, Krankem, Gefährlichem stellen.
Manche finden es verdächtig und krank, wenn jemand sich von dem Geschnatter, den Manipulationsversuchen und dem psychischen Druck durch eine grosze Gruppe Menschen lange Zeit nicht beeindrucken lässt. Wenn Social Engineering nicht funktioniert - dann ist nicht die Ingenieurtruppe blöd, hat was falsch gemacht - nein, dann ist das Zielsubjekt suspect.
In den USA müssen Bewerber für einen Job die nötigen Aggression mitbringen, Sportler brauchen den richtigen "Killer-Instinkt", um letztlich bis an die Spitze zu kommen. Beharrlichkeit und fester Blick auf das Ziel wird als positive Charaktereigenschaft überall hochgeschätzt und Kindern fleissig anerzogen.
Aber wehe, jemand hat diese Eigenschaften - aber orientiert sich damit nicht an dem was die Gruppe, Horde, Herde will, sondern daran, was die Gruppe, Horde, Herde einmal als ihre Regeln aufgestellt hatte - dann wird nicht etwa die Gruppe wieder zur ihren Regeln zurückkehren - nein - der Verfassungs-Fanatiker wird von ihr als gefährlicher Aussätziger dargestellt, unterdrückt und ausgegrenzt oder kalt gestellt.
Freitag, Juli 30, 2004
Wilder Westen
Zwei Blogger von meiner Liste, genauer "Ebola" und "DaveKay", drohen mir anscheinend tatsächlich offen Prügel an.
Sehr bezeichnend übrigens, dass "Ebola" in seinem Blog anmerkt, es ging schon vorher darum, dass ich mich nicht sicher fühlen dürfe!
DAS ist in seiner ganzen Konsequenz perfide und krank.
Sag ich doch die ganze Zeit: Psychoterror via Blogs. Eben darum auch meine Liste. Notwehr quasi. Und Wenn Recht zu UnRecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
Die systematische SonderBehandlung bestimmter Menschen nannte man früher "Vernichtung durch Arbeit", heute ist es dann "Vernichtung durch Dauerstress" bis hinein in die eigene Wohnung? Die Benutzung des Internet dafür, ist nur ein perfider Teil dieser systematischen ZersetzungsStrategie.
Wer traut sich denn, hinter die Kulissen zu blicken und sich mit den Geächteten, Schwachen und Verlierern zu solidarisieren, wenigstens für deren Grundrechte mitzukämpfen.
Zwei Blogger von meiner Liste, genauer "Ebola" und "DaveKay", drohen mir anscheinend tatsächlich offen Prügel an.
Sehr bezeichnend übrigens, dass "Ebola" in seinem Blog anmerkt, es ging schon vorher darum, dass ich mich nicht sicher fühlen dürfe!
DAS ist in seiner ganzen Konsequenz perfide und krank.
Sag ich doch die ganze Zeit: Psychoterror via Blogs. Eben darum auch meine Liste. Notwehr quasi. Und Wenn Recht zu UnRecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
Die systematische SonderBehandlung bestimmter Menschen nannte man früher "Vernichtung durch Arbeit", heute ist es dann "Vernichtung durch Dauerstress" bis hinein in die eigene Wohnung? Die Benutzung des Internet dafür, ist nur ein perfider Teil dieser systematischen ZersetzungsStrategie.
Wer traut sich denn, hinter die Kulissen zu blicken und sich mit den Geächteten, Schwachen und Verlierern zu solidarisieren, wenigstens für deren Grundrechte mitzukämpfen.
Mittwoch, Juli 28, 2004
Realer Albtraum
Falls einige Leser sich noch immer fragen, was sie von meiner kürzlichen Liste mit vermuteten PolizeiBloggern halten sollen, habe ich mal versucht mich in die Situation eines Bloggers auf meiner Liste zu versetzen und womöglich aufkommende Fragen nach zu vollziehen.
Ich stelle mir also vor, ein anderer Blogger würde mich auf so einer Liste nennen, mit der Vermutung, ich würde für die Polizei spitzeln und Propaganda machen, sei vielleicht gar selbst Polizist oder sowas ähnliches.
Zunächst mal würde ich als jemand, auf den diese Zuschreibung nicht zutrifft, den ListenErsteller wohl fragen, wie er darauf kommt und was er mit der Liste erreichen möchte.
Mich würde es auch einfach interessieren, wie sich die Blogs jeweils unterscheiden, woran er jeweils meint zu erkennen, ob jemand wirklich frei und privat bloggt oder eben so ein Polizei-Blogger ist.
Dann würde ich mit ihm diskutieren, was er meint, warum und wozu Polizisten sich als Privatblogger ausgeben und sogar ganze Blogger-Ringe bilden.
Wir würden uns wohl nebenbei erinnern, dass das Internet eine militärische Erfindung ist, darum vermutlich etliche militärische Grundzüge und Eigenschaften in sich trägt, womit bestimmte Dinge möglich und andere wieder unmöglich sind, die polizeilichen Interessen entgegen kommen.
Ich würde ihn wohl fragen, warum es für ihn eine Rolle spielt, ob jemand ein Polizeiblogger ist oder nicht.
Es fällt auf, dass keiner der angeblich harmlosen PrivatBlogger auf meiner Liste mich solche Fragen gefragt hat.
Stattdessen werde ich beleidigt, gewarnt/bedroht und es werden sogar die Beschädigungen und Diebstähle an meinen Fahrzeugen hier vor Ort für nachvollziehbar erklärt, wenn ich mich in meiner Stadt und Nachbarschaft genauso darstelle wie hier im Netz, denn ich sei seit längerem diesen Bloggern Dornen im Auge! Bin ich Freiwild für euch oder was?
Deren Gebaren ist aber leider auch eine erstklassige Bestätigung meiner Vermutungen mit der Liste und offenbart die Perversion der Situation.
Wer hat ein Problem damit, dass ich über Gedanken, Befürchtungen, Vermutungen, Eindrücke, Verdächte, Einschätzungen, Fast-Wissen und Glauben schreibe, die MICH und MEIN LEBEN unmittelbar betreffen?!
Doch keine echten Freidenker, Demokraten und Wahrheitssucher.
Noch keiner dieser Beleidiger und Pöbler von der Liste hat auch nur den Versuch gemacht, meine Einschätzungen sachlich zu kritisieren. Also inhaltlich liege ich augenscheinlich richtig - lediglich dass ich es öffentlich mache, halten die für verwerflich.
Sage also niemand ICH wäre irrational - IHR seid es!
Ich kann mir vorstellen, dass es für manche paranoid klingt, wenn ich meinen Eindruck äussere, mein Telefon und meine Wohnung werden abgehört, ich gar komplett observiert und Inhalte aus meinen Gesprächen werden in fremde Blogtexte gestreut.
Ich kann nicht mehr frei sprechen - mit keinem Anwalt, keinen Familienangehörigen - was ich plane, bespreche, wird vorher bekannt und konterkariert. Meine Gutachtersuche im Internet und per Telefon und per Post wird meiner Wahrnehmung nach observiert und auch sabotiert.
Ich frage mich selbstkritisch, ist das Einbildung oder kann das real sein. Wenn andere sich das nicht fragen, dann sind DIE auf dem verkehrten Dampfer, nicht ich.
Klingt vielleicht überzogen - aber ich will nicht, dass man erst in ein paar Jahren, wenn es mich vielleicht nicht mehr gibt, darüber als Doku-Roman liest, sich gruselt über die perfide Macht mancher Organisationen und des Staates und das als geilen Krimi lobt, während man im realen Leben die Augen vor solchen Tatsachen verschlieszt und rumnölt.
Das ist meine persönliche Einschätzung meiner Situation. Wenn Internet, Öffentlichkeit und Webloggen einen Sinn macht, dann wohl am ehesten für solche Anliegen wie dieses hier.
Falls einige Leser sich noch immer fragen, was sie von meiner kürzlichen Liste mit vermuteten PolizeiBloggern halten sollen, habe ich mal versucht mich in die Situation eines Bloggers auf meiner Liste zu versetzen und womöglich aufkommende Fragen nach zu vollziehen.
Ich stelle mir also vor, ein anderer Blogger würde mich auf so einer Liste nennen, mit der Vermutung, ich würde für die Polizei spitzeln und Propaganda machen, sei vielleicht gar selbst Polizist oder sowas ähnliches.
Zunächst mal würde ich als jemand, auf den diese Zuschreibung nicht zutrifft, den ListenErsteller wohl fragen, wie er darauf kommt und was er mit der Liste erreichen möchte.
Mich würde es auch einfach interessieren, wie sich die Blogs jeweils unterscheiden, woran er jeweils meint zu erkennen, ob jemand wirklich frei und privat bloggt oder eben so ein Polizei-Blogger ist.
Dann würde ich mit ihm diskutieren, was er meint, warum und wozu Polizisten sich als Privatblogger ausgeben und sogar ganze Blogger-Ringe bilden.
Wir würden uns wohl nebenbei erinnern, dass das Internet eine militärische Erfindung ist, darum vermutlich etliche militärische Grundzüge und Eigenschaften in sich trägt, womit bestimmte Dinge möglich und andere wieder unmöglich sind, die polizeilichen Interessen entgegen kommen.
Ich würde ihn wohl fragen, warum es für ihn eine Rolle spielt, ob jemand ein Polizeiblogger ist oder nicht.
Es fällt auf, dass keiner der angeblich harmlosen PrivatBlogger auf meiner Liste mich solche Fragen gefragt hat.
Stattdessen werde ich beleidigt, gewarnt/bedroht und es werden sogar die Beschädigungen und Diebstähle an meinen Fahrzeugen hier vor Ort für nachvollziehbar erklärt, wenn ich mich in meiner Stadt und Nachbarschaft genauso darstelle wie hier im Netz, denn ich sei seit längerem diesen Bloggern Dornen im Auge! Bin ich Freiwild für euch oder was?
Deren Gebaren ist aber leider auch eine erstklassige Bestätigung meiner Vermutungen mit der Liste und offenbart die Perversion der Situation.
Wer hat ein Problem damit, dass ich über Gedanken, Befürchtungen, Vermutungen, Eindrücke, Verdächte, Einschätzungen, Fast-Wissen und Glauben schreibe, die MICH und MEIN LEBEN unmittelbar betreffen?!
Doch keine echten Freidenker, Demokraten und Wahrheitssucher.
Noch keiner dieser Beleidiger und Pöbler von der Liste hat auch nur den Versuch gemacht, meine Einschätzungen sachlich zu kritisieren. Also inhaltlich liege ich augenscheinlich richtig - lediglich dass ich es öffentlich mache, halten die für verwerflich.
Sage also niemand ICH wäre irrational - IHR seid es!
Ich kann mir vorstellen, dass es für manche paranoid klingt, wenn ich meinen Eindruck äussere, mein Telefon und meine Wohnung werden abgehört, ich gar komplett observiert und Inhalte aus meinen Gesprächen werden in fremde Blogtexte gestreut.
Ich kann nicht mehr frei sprechen - mit keinem Anwalt, keinen Familienangehörigen - was ich plane, bespreche, wird vorher bekannt und konterkariert. Meine Gutachtersuche im Internet und per Telefon und per Post wird meiner Wahrnehmung nach observiert und auch sabotiert.
Ich frage mich selbstkritisch, ist das Einbildung oder kann das real sein. Wenn andere sich das nicht fragen, dann sind DIE auf dem verkehrten Dampfer, nicht ich.
Klingt vielleicht überzogen - aber ich will nicht, dass man erst in ein paar Jahren, wenn es mich vielleicht nicht mehr gibt, darüber als Doku-Roman liest, sich gruselt über die perfide Macht mancher Organisationen und des Staates und das als geilen Krimi lobt, während man im realen Leben die Augen vor solchen Tatsachen verschlieszt und rumnölt.
Das ist meine persönliche Einschätzung meiner Situation. Wenn Internet, Öffentlichkeit und Webloggen einen Sinn macht, dann wohl am ehesten für solche Anliegen wie dieses hier.
Montag, Juli 26, 2004
Aus der Mitte des Albtraumes
[Polizeistaat-Paranoia]
"V-Mann soll Neonazi Wiese angestiftet haben"
"Der geplante Anschlag auf das Jüdische Zentrum in München soll von einem V-Mann des bayerischen Innenministeriums unterstützt worden sein. Das sagt die Anwältin des angeklagten Neonazis." meldet die Netzeitung
http://www.netzeitung.de/deutschland/297498.html
[Polizeistaat-Paranoia]
"V-Mann soll Neonazi Wiese angestiftet haben"
"Der geplante Anschlag auf das Jüdische Zentrum in München soll von einem V-Mann des bayerischen Innenministeriums unterstützt worden sein. Das sagt die Anwältin des angeklagten Neonazis." meldet die Netzeitung
http://www.netzeitung.de/deutschland/297498.html
Sonntag, Juli 25, 2004
Moving PixelFehler
Auf dem Display hier sind etwa 1, 2, 3 Pixelfehler. Einen weiss ich gleich von Beginn an und der ist auch statisch immer an der gleichen Stelle in einer Ecke - allerdings natürlich nur bei bestimmten Farben sichtbar.
Irgendwann kam dann noch ein zweiter dazu, mehr mittig. Nicht schön, aber grade noch okay wenn das nicht regelmäszig so weiter geht.
Merkwürdigerweise aber tauchte irgendwann ein dritter auf aber der zweite verschwand - man könnte auch sagen, der zweite hat seine Position gewechselt.
Das beobachte ich nun schon über Wochen, dass dieser zweite Pixelfehler mal hier mal da im Display auftaucht. Und gehe ich mit dem Mauspfeil exakt darauf, erscheint eine Art Scroll-Symbol, mit dem sich aber weiter nix machen lässt - zumindest nach dem Stand meiner bisherigen Versuche.
Demnach scheint klar dass der Pixelfehler kein echter der Hardware ist, sondern irgendwie von Software produziert wird. Frage ist nach der Funktion und dem Sinn und Zweck und welches Programm das generiert.
Gibt bestimmt ein paar Witzbolde die verschwörerisch meinen, das wandernde fremde Pixel ist nun ein umgepoltes Licht-Detektor-Modul mit Camera-Funktion oder so.
Auf dem Display hier sind etwa 1, 2, 3 Pixelfehler. Einen weiss ich gleich von Beginn an und der ist auch statisch immer an der gleichen Stelle in einer Ecke - allerdings natürlich nur bei bestimmten Farben sichtbar.
Irgendwann kam dann noch ein zweiter dazu, mehr mittig. Nicht schön, aber grade noch okay wenn das nicht regelmäszig so weiter geht.
Merkwürdigerweise aber tauchte irgendwann ein dritter auf aber der zweite verschwand - man könnte auch sagen, der zweite hat seine Position gewechselt.
Das beobachte ich nun schon über Wochen, dass dieser zweite Pixelfehler mal hier mal da im Display auftaucht. Und gehe ich mit dem Mauspfeil exakt darauf, erscheint eine Art Scroll-Symbol, mit dem sich aber weiter nix machen lässt - zumindest nach dem Stand meiner bisherigen Versuche.
Demnach scheint klar dass der Pixelfehler kein echter der Hardware ist, sondern irgendwie von Software produziert wird. Frage ist nach der Funktion und dem Sinn und Zweck und welches Programm das generiert.
Gibt bestimmt ein paar Witzbolde die verschwörerisch meinen, das wandernde fremde Pixel ist nun ein umgepoltes Licht-Detektor-Modul mit Camera-Funktion oder so.
Freitag, Juli 23, 2004
Drohungen und Einschüchterungs-Versuche
Ein Blogger auf der Liste schreibt mir Folgendes in die Kommentare (nicht von seiner Rechtschreibschwäche täuschen lassen - der Mann ist erwachsen). Weil ich es so schwerwiegend finde, möchte ich es hier ganz deutlich hervorheben:
"Sie herr Geo, Gehe, Jerome, oder wie auch immer, ich verstehe nicht, was sie hier sagen wollen.
Das alles beruht sicherlich noch immer auf einer Diskussion, die lange zurück liegt. Ich erinnere mich gut daran.
Auch erinnere ich mich, wie wir damals gelacht haben, vornehmlich über sie.
Heute schäme ich mich dafür, dass ich über sie gelacht habe, denn das war damals keine temporäre Dummheit ihrerseits, nein, sie sind offensichtlich krank.
Erklären sie mir mal eines, wir sind nicht in der Lage, das Netz permanent auf die Legalität seiner Inhalte zu überprüfen, schaffen es aber, alle user zu überwachen, die im Vergleich zu Webseiten absolut in der Mehrheit sind. Denken sie mal drüber nach, da passt was nicht.
Was sie hier von Menschen behaupten, die sie niemals kennen gelernt haben, ist eigentlich eine Frechheit, allerdings kommt es so dumm daher, dass alle über sie lachen. Fällt ihnen daran gar nichts auf?
Sie werden parodiert, belächelt (gut an manchen düsteren Stellen des Netzes auch mit Dreck beworfen) und man macht sich über sie lustig.
Ernsthaft, gehen sie in sich und denken darüber nach, selbst wenn man diese Überwachung betreiben wollte, hätte man nicht annähernd genügend Personal, um sie zu realisieren.
Aber und jetzt kommt das Witzige daran, wenn sie diese Idee weiter propagieren, kommt vielleicht irgendwann ein lustiges Kerlchen auf die idee, sie im Speziellen tatsächlich mal zu "observieren" und dann werden ihre schlimmsten Albträume wahr.
Und das wollen sie doch nicht, oder?
(Wie übrigens mit Sicherheit auch keiner derer, die auf der Liste auftauchen)
Löschen sie den Quatsch, in ihrem eigenen Interesse."
Dave-Kay | http://infol.antville.org und www.blog.it-luemmel.de
Soweit seine Äusserungen. Meine Antwort darauf:
Unbenommen haben Sie es gelernt, auf geschmeidig-joviale Art, ziemlich dreiste Unveschämtheiten in ihren Texten zu transportieren.
"Dann kommt vielleicht irgendwann ein lustiges Kerlchen auf die idee, sie im Speziellen tatsächlich mal zu "observieren" und dann werden ihre schlimmsten Albträume wahr."
"Löschen sie den Quatsch, in ihrem eigenen Interesse."
Zusammen mit
"Stell' dich dumm, dann geht's dir gut",
vor kurzem in Ihrem (mitlerweile verschlüsselten) Weblog (http://infol.antville.org), ist das eine deutliche Drohung!
Dazu die Äusserungen Ihrer Düsseldorfer Freundin www.moving-target.de (hier auch auf der Liste), vor längerem schon, Leute zu schicken, die gegen mich tätlich werden, ergibt das eine ziemlich deutliche Droh- und EinschüchterungsKulisse.
Staatlich gedeckt?
Wenn man sich vor Augen führt, dass ich kein Krimineller, sondern im Gegenteil das Opfer schwerkrimineller, gefährlich-perverser Münchner Ärzte bin - DAS ist bereits mein wahrgewordener Albtraum - die ich vor längerem schon strafangezeigt hatte, nur leider ohne Erfolg, und ich hier versuche, mit deutlichen Worten und Nachdruck, sowas wie Öffentlichkeitsarbeit wegen dieser Ungeheuerlichkeit zu leisten - auf eigene Kosten, dann werfen Ihr angebliches Gelächter, aber auch Ihre tatsächlichen Drohungen gegen mich, statt die schwerkriminellen Ärzte strafzuverfolgen, einen zwilichten Schimmer auf Ihren Geistes-Zustand und den Ihrer Mitlacher. Nicht selten haben leider grade die dümmsten Menschen und miesesten Charaktere die gröszte Macht.
Allein schon Ihre üppige Präsenz im Netz, Herr "Blog-Lümmel", "DaveKay", "kranker@infolantville" mit diversen, (monatlich?) neuen Weblogs, trotz angeblicher beruflicher Totalauslastung, finde ich schon bemerkenswert. Es sei denn, Sie bloggen beruflich.
Sie räumen immerhin ein, dass die Analyse, ihr seid Polizei-Blogger, richtig ist, denn Sie sagen selbst "Wir sind .... ".
Wenn angeblich sogar die Amis, die hier weiter weg vom Schuss sind als einheimische Interessenten, mit ihrem Echelon den gesamten deutschen eMail-Verkehr und sonstigen Traffic abfischen können, dann soll das für deutsche TechnoCops mit ihrem viel direkteren Zugriff auf die nur zwei Server-Cluster in Deutschland, u.a. bei Ihnen in Düsseldorf, nicht noch totaler möglich sein? Ich denke, SIE denken nicht richtig.
Tja - lachend geht die Welt unter. Naja, der deutsche Un-Rechtstaat ist nicht die Welt. Schicken Sie mir doch gerne mal einen Live-Mitschnitt Ihres Gelächters und das ihrer Truppe - vielleicht kann ich ja mitlachen.
Ich werde parodiert, sagen Sie. Nasowas - auf einer Stufe mit Politikern und anderen Leuten der Öffentlichkeit. Don't Küblböck me!
Aber sagen Sie, wie geht das eigentlich, jemanden zu parodieren, den Sie angeblich nur aus den SachTexten meines Blogs her kennen?! Na?
Durch dauernde Wiederholung Ihres ebenso bescheuerten wie dumpfen Krankheits-Vorwurfs wird der auch nicht richtiger oder auch nur besser. GuckenSe mal oben in den SubTitel dieses Blogs - können oder wollen Sie das nicht realisieren.
Der bekannte Physiker Stepen Hawking ist krank, gar ein Krüppel, Beethoven war krank/taub, als er seine Symphonien komponierte, der Musiker Ray Charles war krank/blind, ebenso Stevie Wonder, der Pianist Michell Petrociani sogar schwer krank, und und und.
In der deutschen Gesellschaft gibt es kaum noch Menschen die gesund sind/sich gesund fühlen - siehe dazu Eurostatistik - da schneiden wir Deutsche mit am Schlechtesten ab. "Krank" sagt in solchen Diskussionen rein gar nix - es ist lediglich ein Totschlag-PseudoArgument von Leuten, die nichts Seriöses auf der Pfanne haben.
Dennoch: Ist das Ihr Umgang mit Leuten, die Sie für krank halten - zu drohen? Ich habe irgendwie gelernt, Kranken zu helfen, wenn ich kann - wobei deren Situation über die Art der Hilfe bestimmt. Im Internet war ich lange auf der Suche nach rechtlichem und medizin-gutachterlichem Beistand - den ich jedoch nirgendwo gefunden habe. DA liegen die Probleme. Es scheint speziell die deutsche Art zu sein, die skrupellosen Sieger zu ehren und die Verlierer und Schwachen ganz am Boden zu halten - oder sie grade soweit wieder aufzurichten, dass sie volkswirtschaftlich produktiv werden können - alles andere interessiert nicht.
Ich weiss nicht, wer Sie und ihre Truppe bestellt hat, mich unter Druck zu setzen, mich zu drangsalieren. Die Medizin-Mafia oder die Justiz, der ich hier und anderswo ihre Verbrechen unter die Nase reibe, oder Politiker, denen ich mit meiner Kritik unangenehm auf die Pelle gerückt bin (Von wegen, hier regiert die Stärke des Rechts, nicht das Recht des Stärkeren).
Fazit: Sie räumen ein, Polizei-Blogger zu sein. Sie drohen mir wiederholt - der Grund bleibt unklar.
Vermutlich weil ich meinen Mund aufmache, mein Recht einfordere, um das mich dieser vermeintliche Rechtstaat betrogen hat und weiter betrügt, und Wahrheiten öffentlich sage, die nicht in die deutsche Bückling-Haltung und Duck-Mentalität passen und die offenbaren, dass dieser Staat tatsächlich ein repressiver Unrecht-Staat ist.
Es wurden in der Vergangenheit immer wieder hier vor Ort meine Fahrzeuge beschädigt und Dinge gestohlen, wenn ich mich im Internet kritisch geäussert hatte. Ich weiss, dass mindestens einmal heimlich Leute während meiner Abwesenheit in meiner Wohnung waren. Ich denke, Ihr habt einfach zu lange den Eindruck bekommen, mit mir könnt ihr verfahren wie es euch beliebt - das hat sich bei euch festgesetzt und produziert eine Anspruchshaltung.
Meine Strafanzeige beim Gericht in dieser Sache vor einigen Wochen scheint euch nicht weiter zu stören - nur dass Sie ein, zwei, drei Tage nach meiner Strafanzeige ihr Haupt-Weblog verschlüsselt haben, fiel mir auf - Sie werden sagen, das war Zufall.
Ein Blogger auf der Liste schreibt mir Folgendes in die Kommentare (nicht von seiner Rechtschreibschwäche täuschen lassen - der Mann ist erwachsen). Weil ich es so schwerwiegend finde, möchte ich es hier ganz deutlich hervorheben:
"Sie herr Geo, Gehe, Jerome, oder wie auch immer, ich verstehe nicht, was sie hier sagen wollen.
Das alles beruht sicherlich noch immer auf einer Diskussion, die lange zurück liegt. Ich erinnere mich gut daran.
Auch erinnere ich mich, wie wir damals gelacht haben, vornehmlich über sie.
Heute schäme ich mich dafür, dass ich über sie gelacht habe, denn das war damals keine temporäre Dummheit ihrerseits, nein, sie sind offensichtlich krank.
Erklären sie mir mal eines, wir sind nicht in der Lage, das Netz permanent auf die Legalität seiner Inhalte zu überprüfen, schaffen es aber, alle user zu überwachen, die im Vergleich zu Webseiten absolut in der Mehrheit sind. Denken sie mal drüber nach, da passt was nicht.
Was sie hier von Menschen behaupten, die sie niemals kennen gelernt haben, ist eigentlich eine Frechheit, allerdings kommt es so dumm daher, dass alle über sie lachen. Fällt ihnen daran gar nichts auf?
Sie werden parodiert, belächelt (gut an manchen düsteren Stellen des Netzes auch mit Dreck beworfen) und man macht sich über sie lustig.
Ernsthaft, gehen sie in sich und denken darüber nach, selbst wenn man diese Überwachung betreiben wollte, hätte man nicht annähernd genügend Personal, um sie zu realisieren.
Aber und jetzt kommt das Witzige daran, wenn sie diese Idee weiter propagieren, kommt vielleicht irgendwann ein lustiges Kerlchen auf die idee, sie im Speziellen tatsächlich mal zu "observieren" und dann werden ihre schlimmsten Albträume wahr.
Und das wollen sie doch nicht, oder?
(Wie übrigens mit Sicherheit auch keiner derer, die auf der Liste auftauchen)
Löschen sie den Quatsch, in ihrem eigenen Interesse."
Dave-Kay | http://infol.antville.org und www.blog.it-luemmel.de
Soweit seine Äusserungen. Meine Antwort darauf:
Unbenommen haben Sie es gelernt, auf geschmeidig-joviale Art, ziemlich dreiste Unveschämtheiten in ihren Texten zu transportieren.
"Dann kommt vielleicht irgendwann ein lustiges Kerlchen auf die idee, sie im Speziellen tatsächlich mal zu "observieren" und dann werden ihre schlimmsten Albträume wahr."
"Löschen sie den Quatsch, in ihrem eigenen Interesse."
Zusammen mit
"Stell' dich dumm, dann geht's dir gut",
vor kurzem in Ihrem (mitlerweile verschlüsselten) Weblog (http://infol.antville.org), ist das eine deutliche Drohung!
Dazu die Äusserungen Ihrer Düsseldorfer Freundin www.moving-target.de (hier auch auf der Liste), vor längerem schon, Leute zu schicken, die gegen mich tätlich werden, ergibt das eine ziemlich deutliche Droh- und EinschüchterungsKulisse.
Staatlich gedeckt?
Wenn man sich vor Augen führt, dass ich kein Krimineller, sondern im Gegenteil das Opfer schwerkrimineller, gefährlich-perverser Münchner Ärzte bin - DAS ist bereits mein wahrgewordener Albtraum - die ich vor längerem schon strafangezeigt hatte, nur leider ohne Erfolg, und ich hier versuche, mit deutlichen Worten und Nachdruck, sowas wie Öffentlichkeitsarbeit wegen dieser Ungeheuerlichkeit zu leisten - auf eigene Kosten, dann werfen Ihr angebliches Gelächter, aber auch Ihre tatsächlichen Drohungen gegen mich, statt die schwerkriminellen Ärzte strafzuverfolgen, einen zwilichten Schimmer auf Ihren Geistes-Zustand und den Ihrer Mitlacher. Nicht selten haben leider grade die dümmsten Menschen und miesesten Charaktere die gröszte Macht.
Allein schon Ihre üppige Präsenz im Netz, Herr "Blog-Lümmel", "DaveKay", "kranker@infolantville" mit diversen, (monatlich?) neuen Weblogs, trotz angeblicher beruflicher Totalauslastung, finde ich schon bemerkenswert. Es sei denn, Sie bloggen beruflich.
Sie räumen immerhin ein, dass die Analyse, ihr seid Polizei-Blogger, richtig ist, denn Sie sagen selbst "Wir sind .... ".
Wenn angeblich sogar die Amis, die hier weiter weg vom Schuss sind als einheimische Interessenten, mit ihrem Echelon den gesamten deutschen eMail-Verkehr und sonstigen Traffic abfischen können, dann soll das für deutsche TechnoCops mit ihrem viel direkteren Zugriff auf die nur zwei Server-Cluster in Deutschland, u.a. bei Ihnen in Düsseldorf, nicht noch totaler möglich sein? Ich denke, SIE denken nicht richtig.
Tja - lachend geht die Welt unter. Naja, der deutsche Un-Rechtstaat ist nicht die Welt. Schicken Sie mir doch gerne mal einen Live-Mitschnitt Ihres Gelächters und das ihrer Truppe - vielleicht kann ich ja mitlachen.
Ich werde parodiert, sagen Sie. Nasowas - auf einer Stufe mit Politikern und anderen Leuten der Öffentlichkeit. Don't Küblböck me!
Aber sagen Sie, wie geht das eigentlich, jemanden zu parodieren, den Sie angeblich nur aus den SachTexten meines Blogs her kennen?! Na?
Durch dauernde Wiederholung Ihres ebenso bescheuerten wie dumpfen Krankheits-Vorwurfs wird der auch nicht richtiger oder auch nur besser. GuckenSe mal oben in den SubTitel dieses Blogs - können oder wollen Sie das nicht realisieren.
Der bekannte Physiker Stepen Hawking ist krank, gar ein Krüppel, Beethoven war krank/taub, als er seine Symphonien komponierte, der Musiker Ray Charles war krank/blind, ebenso Stevie Wonder, der Pianist Michell Petrociani sogar schwer krank, und und und.
In der deutschen Gesellschaft gibt es kaum noch Menschen die gesund sind/sich gesund fühlen - siehe dazu Eurostatistik - da schneiden wir Deutsche mit am Schlechtesten ab. "Krank" sagt in solchen Diskussionen rein gar nix - es ist lediglich ein Totschlag-PseudoArgument von Leuten, die nichts Seriöses auf der Pfanne haben.
Dennoch: Ist das Ihr Umgang mit Leuten, die Sie für krank halten - zu drohen? Ich habe irgendwie gelernt, Kranken zu helfen, wenn ich kann - wobei deren Situation über die Art der Hilfe bestimmt. Im Internet war ich lange auf der Suche nach rechtlichem und medizin-gutachterlichem Beistand - den ich jedoch nirgendwo gefunden habe. DA liegen die Probleme. Es scheint speziell die deutsche Art zu sein, die skrupellosen Sieger zu ehren und die Verlierer und Schwachen ganz am Boden zu halten - oder sie grade soweit wieder aufzurichten, dass sie volkswirtschaftlich produktiv werden können - alles andere interessiert nicht.
Ich weiss nicht, wer Sie und ihre Truppe bestellt hat, mich unter Druck zu setzen, mich zu drangsalieren. Die Medizin-Mafia oder die Justiz, der ich hier und anderswo ihre Verbrechen unter die Nase reibe, oder Politiker, denen ich mit meiner Kritik unangenehm auf die Pelle gerückt bin (Von wegen, hier regiert die Stärke des Rechts, nicht das Recht des Stärkeren).
Fazit: Sie räumen ein, Polizei-Blogger zu sein. Sie drohen mir wiederholt - der Grund bleibt unklar.
Vermutlich weil ich meinen Mund aufmache, mein Recht einfordere, um das mich dieser vermeintliche Rechtstaat betrogen hat und weiter betrügt, und Wahrheiten öffentlich sage, die nicht in die deutsche Bückling-Haltung und Duck-Mentalität passen und die offenbaren, dass dieser Staat tatsächlich ein repressiver Unrecht-Staat ist.
Es wurden in der Vergangenheit immer wieder hier vor Ort meine Fahrzeuge beschädigt und Dinge gestohlen, wenn ich mich im Internet kritisch geäussert hatte. Ich weiss, dass mindestens einmal heimlich Leute während meiner Abwesenheit in meiner Wohnung waren. Ich denke, Ihr habt einfach zu lange den Eindruck bekommen, mit mir könnt ihr verfahren wie es euch beliebt - das hat sich bei euch festgesetzt und produziert eine Anspruchshaltung.
Meine Strafanzeige beim Gericht in dieser Sache vor einigen Wochen scheint euch nicht weiter zu stören - nur dass Sie ein, zwei, drei Tage nach meiner Strafanzeige ihr Haupt-Weblog verschlüsselt haben, fiel mir auf - Sie werden sagen, das war Zufall.
Dienstag, Juli 20, 2004
Der Widerständler gegen das NaziRegime zu gedenken
bringt der Vergangenheit nichts.
Macht aber dann Sinn, wenn er zum Weiterdenken anregt und damit für faschistoide Verhältnisse der Gegenwart die Augen zum Blick hinter die Kulissen des schönen Scheins öffnet - und daraus dann vielleicht sogar in Handlung mündet.
Einer der militärischen Widerständler gegen das NaziRegime, Helmuth James Graf von Moltke, sagte 1942:
Für uns ist Europa weniger eine Frage von Grenzen und Soldaten, von komplizierten Organisationen und großen Plänen. Europa nach dem Krieg ist die Frage: Wie kann das Bild des Menschen in den Herzen unserer Mitbürger aufgerichtet werden.
Aufrichten. Das Bild vom Menschen. Nicht irgendwo.
Im Herzen.
bringt der Vergangenheit nichts.
Macht aber dann Sinn, wenn er zum Weiterdenken anregt und damit für faschistoide Verhältnisse der Gegenwart die Augen zum Blick hinter die Kulissen des schönen Scheins öffnet - und daraus dann vielleicht sogar in Handlung mündet.
Einer der militärischen Widerständler gegen das NaziRegime, Helmuth James Graf von Moltke, sagte 1942:
Für uns ist Europa weniger eine Frage von Grenzen und Soldaten, von komplizierten Organisationen und großen Plänen. Europa nach dem Krieg ist die Frage: Wie kann das Bild des Menschen in den Herzen unserer Mitbürger aufgerichtet werden.
Aufrichten. Das Bild vom Menschen. Nicht irgendwo.
Im Herzen.
Montag, Juli 19, 2004
Bloggerszene
Es ist jedoch nicht die Dekonstruktion an sich, die verantwortungsbewussten Liberalen Sorgen bereitet - es ist die politische Orientierung viel gelesener Blogger wie Andrew Sullivan oder Glenn Reynolds. "Wie Talk Radio", die reinen Wortsender, so die britische Zeitschrift New Statesman, seien Blogs "von der politischen Rechten dominiert" - rechts, konservativ, ....
Aus einem Text in der Süddeutschen Zeitung vom letzten WE über die US-Amerikanische Bloggerszene. Dürfte hier ähnlich sein - auch meiner Erfahrung nach.
Es ist jedoch nicht die Dekonstruktion an sich, die verantwortungsbewussten Liberalen Sorgen bereitet - es ist die politische Orientierung viel gelesener Blogger wie Andrew Sullivan oder Glenn Reynolds. "Wie Talk Radio", die reinen Wortsender, so die britische Zeitschrift New Statesman, seien Blogs "von der politischen Rechten dominiert" - rechts, konservativ, ....
Aus einem Text in der Süddeutschen Zeitung vom letzten WE über die US-Amerikanische Bloggerszene. Dürfte hier ähnlich sein - auch meiner Erfahrung nach.
Sonntag, Juli 18, 2004
Anstalt Deutschland / nationales Internet / Blick hinter die Maske/Kulisse gelenkter Operetten-Demokratie.
"Behindertenheime, Gefängnisse, Krankenhäuser [Hervorhebung von mir] oder Flüchtlingsunterkünfte sind Einrichtungen, die den Totalzugriff auf deren »BewohnerInnen« bzw. Insassen ermöglichen.
Innerhalb geschlossener »Räume« können rationierende Maßnahmen oder klinische Experimente unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit organisiert werden. Anstalten sind »Laboratorien« der Macht (Michel Foucault)."
Zitiert aus www.bioskop-forum.de/index.html
Die ÜberwachungsTechnologie halte ich für so perfektioniert und die Überwachungs-Gier von Teilen des Staates für so skrupellos, dass sogar die PrivatWohnung der Bürger zu Teilen einer "Anstalt" gemacht werden - sprich: Der Bürger wird daheim akustisch und visuell überwacht und bekommt dann zB via Internet die ständige Rückmeldung, dass man ihn permanent auch daheim im Visier habe - ihm wird also bewusst gemacht, dass nicht mehr ER sein Leben kontrolliert, sondern mächtigere Instanzen. Die grundgesetzlich verankerte "Unverletzlichkeit der Wohnung" wird fröhlich ignoriert.
Zusätzlich wird er durch Präsentation ausgewählter Internet-Inhalte konditioniert: Ist sein Verhalten unerwünscht, wird er verbal frustriert und seine Probleme werden zerredet und relativiert.
Sagt er zB, er fühle sich totalüberwacht - dann werden ihm via Internet ein paar Fotos anderer Wohnungen gezeigt, um ihm das Gefühl zu geben, auch er habe Einblick in fremde Privatleben und sei somit auch ein befriedigter Voyeur.
Oder wenn er klagt, die angelegten Daumenschrauben bereiten ihm starke Schmerzen - dann klagen ihm plötzlich andere via Internet, sie hätten grade auch wieder einen unglaublich schmerzhaften Mückenstich. Und so weiter.
Manipulieren, suggerieren, relativieren, konditionieren. Wie nennt man das? Social-Engineering? Psycho-Terror? Zersetzungs-Technik? Gehirnwäsche? Das ist keine Vision - das ist Realität.
"Behindertenheime, Gefängnisse, Krankenhäuser [Hervorhebung von mir] oder Flüchtlingsunterkünfte sind Einrichtungen, die den Totalzugriff auf deren »BewohnerInnen« bzw. Insassen ermöglichen.
Innerhalb geschlossener »Räume« können rationierende Maßnahmen oder klinische Experimente unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit organisiert werden. Anstalten sind »Laboratorien« der Macht (Michel Foucault)."
Zitiert aus www.bioskop-forum.de/index.html
Die ÜberwachungsTechnologie halte ich für so perfektioniert und die Überwachungs-Gier von Teilen des Staates für so skrupellos, dass sogar die PrivatWohnung der Bürger zu Teilen einer "Anstalt" gemacht werden - sprich: Der Bürger wird daheim akustisch und visuell überwacht und bekommt dann zB via Internet die ständige Rückmeldung, dass man ihn permanent auch daheim im Visier habe - ihm wird also bewusst gemacht, dass nicht mehr ER sein Leben kontrolliert, sondern mächtigere Instanzen. Die grundgesetzlich verankerte "Unverletzlichkeit der Wohnung" wird fröhlich ignoriert.
Zusätzlich wird er durch Präsentation ausgewählter Internet-Inhalte konditioniert: Ist sein Verhalten unerwünscht, wird er verbal frustriert und seine Probleme werden zerredet und relativiert.
Sagt er zB, er fühle sich totalüberwacht - dann werden ihm via Internet ein paar Fotos anderer Wohnungen gezeigt, um ihm das Gefühl zu geben, auch er habe Einblick in fremde Privatleben und sei somit auch ein befriedigter Voyeur.
Oder wenn er klagt, die angelegten Daumenschrauben bereiten ihm starke Schmerzen - dann klagen ihm plötzlich andere via Internet, sie hätten grade auch wieder einen unglaublich schmerzhaften Mückenstich. Und so weiter.
Manipulieren, suggerieren, relativieren, konditionieren. Wie nennt man das? Social-Engineering? Psycho-Terror? Zersetzungs-Technik? Gehirnwäsche? Das ist keine Vision - das ist Realität.
Der menschliche Körper als medizinisches Warenlager
"Bis vor kurzem noch war der menschliche Körper bezogen auf seine Verwertbarkeit »nur« stofflicher Träger der »Arbeitskraft«. Er ließ sich ausbeuten, kräftigen oder wiederherstellen. Heute ist der Körper auch als solches verwertbar: So sind auch Teilstücke und Substanzen zum Rohstoff geworden. Sie werden zunehmend im industriellen Maßstab verfügbar, beispielsweise in Form von Blut, Gewebe, Organe, Föten, Keimzellen. Das Diktat der Produktivität dringt (im wahrsten Sinne des Wortes) unter die Haut. Alle Zeichen des Körper-Marktes stehen auf Wachstum. Die Körpersubstanzen aller bekommen einen »Wert«- und »Warencharakter«. Das hat dramatische Folgen.
Die Frage nach dem »Nutzen« von Körperbestandteilen wird allgegenwärtig: Muss ich einen Organspendeausweis ausfüllen? Kann ich Organe nachfragen oder zur Verfügung stellen? Soll nicht zum Nutzen anderer von Nabelschnurblut oder vom Embryo Gebrauch gemacht werden? Auch die juristischen Zugriffe werden zudringlicher. Wer bestimmt über die neuen »Rohstoffe«? Eine neue Patentierungspraxis behandelt diese Stoffe, aus denen der Körper besteht, als eigentumsfähig. Wo führen Patente auf Menschen-Substanzen langfristig hin?
Kritische Aufsätze zur Transplantationsmedizin, Zellfabrikationen, sowie Grundsätzliches und Aktuelles zur Patentierung und zum Körper als eigentumsfähiger Sache finden Sie hier:" http://www.bioskop-forum.de/index.html
"Bis vor kurzem noch war der menschliche Körper bezogen auf seine Verwertbarkeit »nur« stofflicher Träger der »Arbeitskraft«. Er ließ sich ausbeuten, kräftigen oder wiederherstellen. Heute ist der Körper auch als solches verwertbar: So sind auch Teilstücke und Substanzen zum Rohstoff geworden. Sie werden zunehmend im industriellen Maßstab verfügbar, beispielsweise in Form von Blut, Gewebe, Organe, Föten, Keimzellen. Das Diktat der Produktivität dringt (im wahrsten Sinne des Wortes) unter die Haut. Alle Zeichen des Körper-Marktes stehen auf Wachstum. Die Körpersubstanzen aller bekommen einen »Wert«- und »Warencharakter«. Das hat dramatische Folgen.
Die Frage nach dem »Nutzen« von Körperbestandteilen wird allgegenwärtig: Muss ich einen Organspendeausweis ausfüllen? Kann ich Organe nachfragen oder zur Verfügung stellen? Soll nicht zum Nutzen anderer von Nabelschnurblut oder vom Embryo Gebrauch gemacht werden? Auch die juristischen Zugriffe werden zudringlicher. Wer bestimmt über die neuen »Rohstoffe«? Eine neue Patentierungspraxis behandelt diese Stoffe, aus denen der Körper besteht, als eigentumsfähig. Wo führen Patente auf Menschen-Substanzen langfristig hin?
Kritische Aufsätze zur Transplantationsmedizin, Zellfabrikationen, sowie Grundsätzliches und Aktuelles zur Patentierung und zum Körper als eigentumsfähiger Sache finden Sie hier:" http://www.bioskop-forum.de/index.html
Mittwoch, Juli 14, 2004
Montag, Juli 12, 2004
Zweierlei Masz
Bekanntlich wurde am WE in Frankfurt a. M. eine islamische Moschee von Polizei komplett durchsucht.
In den Nachrichten heisst es, die ganze Aktion beziehe sich allein auf einen einzigen Hinweis eines einzelnen Kindes, das gesagt hatte, es sei dort gezwungen worden, sich ein Enthauptungs-Video anzusehen.
Dem gegenüber steht die Erfahrung, dass ein Erwachsener eine fundierte Strafanzeige mit schwersten Vorwürfen gegen einen Arzt stellt - aber nichts passiert - ausser dass nicht der Täter, sondern das anzeigende Opfer observiert und drangsaliert wird. Der furchtbare Arzt im weissen Kittel bleibt unbehelligt und darf mit seiner nur scheinbar weissen Weste weiterhin alle blenden und Patienten zu Opfern operieren.
Es ist kein deutscher Arzt auffindbar, der seriös gegen seinen menschenverachtenden Kollegen gutachtet und auch die Justiz deckelt nicht den Täter sondern das Opfer. Zustände in Deutschland, die ich für faschistoid halte.
Nichts neues - aber das macht die Sache nicht besser.
Der Staat hat das sog. Gewaltmonopol inne. Das heisst, der Bürger als Opfer einer Straftat tritt sein Recht, auf Bestrafung des Täters, an den Staat ab. Mit diesem, dem Staat hinzu gewonnenen Recht, ist dem Staat aber im Gegenzug, quasi als Komplement, die Pflicht zugekommen, dieses Recht zu wahren und in Realität umzusetzen. Rechte ziehen Pflichten nach sich - Pflichten ziehen Rechte nach sich.
Der Staat hat bei schweren Straftaten keinen BeliebigkeitsSpielraum - hier gilt nicht das OpportunitätsPrinzip - sondern eine Pflicht, den Täter zu bestrafen, Schadenersatz zu fordern und das Opfer zu entschädigen, ihm weitestgehende Genugtuung zukommen zu lassen. Alle Beteiligten wissen oder können wissen, um das, was Gesetz ist - umso mehr, was Grund- und Menschenrechte sind.
Fatal ist es, wenn der Staat nicht mal seine eigenen, selbst erlassenen Gesetze befolgt - und die Umstände so sind, dass man das binnen-juristisch nicht aufarbeiten kann. Ist das Rechtstaat? Nein!
Bei Bestrebungen, das Grundgesetz ausser Kraft zu setzen, gibt Artikel 20 (4) des GG allen Bürgern das Recht, dagegen Widerstand zu leisten. Wobei dieses Recht wohl nicht nur bei aktiven Bestrebungen gelten kann, sondern auch bei Verhalten, dass im Effekt die Grundrechte unterhöhlt, resp. wirkungslos sein lässt - und Widerstand dagegen könnte wohl durchaus auch ein aktiver Widerstand sein. Abgegebene Rechte, die nicht verwirklicht werden, entbinden auch von der Verwirklichung der dazu komplementären Pflicht.
Bekanntlich wurde am WE in Frankfurt a. M. eine islamische Moschee von Polizei komplett durchsucht.
In den Nachrichten heisst es, die ganze Aktion beziehe sich allein auf einen einzigen Hinweis eines einzelnen Kindes, das gesagt hatte, es sei dort gezwungen worden, sich ein Enthauptungs-Video anzusehen.
Dem gegenüber steht die Erfahrung, dass ein Erwachsener eine fundierte Strafanzeige mit schwersten Vorwürfen gegen einen Arzt stellt - aber nichts passiert - ausser dass nicht der Täter, sondern das anzeigende Opfer observiert und drangsaliert wird. Der furchtbare Arzt im weissen Kittel bleibt unbehelligt und darf mit seiner nur scheinbar weissen Weste weiterhin alle blenden und Patienten zu Opfern operieren.
Es ist kein deutscher Arzt auffindbar, der seriös gegen seinen menschenverachtenden Kollegen gutachtet und auch die Justiz deckelt nicht den Täter sondern das Opfer. Zustände in Deutschland, die ich für faschistoid halte.
Nichts neues - aber das macht die Sache nicht besser.
Der Staat hat das sog. Gewaltmonopol inne. Das heisst, der Bürger als Opfer einer Straftat tritt sein Recht, auf Bestrafung des Täters, an den Staat ab. Mit diesem, dem Staat hinzu gewonnenen Recht, ist dem Staat aber im Gegenzug, quasi als Komplement, die Pflicht zugekommen, dieses Recht zu wahren und in Realität umzusetzen. Rechte ziehen Pflichten nach sich - Pflichten ziehen Rechte nach sich.
Der Staat hat bei schweren Straftaten keinen BeliebigkeitsSpielraum - hier gilt nicht das OpportunitätsPrinzip - sondern eine Pflicht, den Täter zu bestrafen, Schadenersatz zu fordern und das Opfer zu entschädigen, ihm weitestgehende Genugtuung zukommen zu lassen. Alle Beteiligten wissen oder können wissen, um das, was Gesetz ist - umso mehr, was Grund- und Menschenrechte sind.
Fatal ist es, wenn der Staat nicht mal seine eigenen, selbst erlassenen Gesetze befolgt - und die Umstände so sind, dass man das binnen-juristisch nicht aufarbeiten kann. Ist das Rechtstaat? Nein!
Bei Bestrebungen, das Grundgesetz ausser Kraft zu setzen, gibt Artikel 20 (4) des GG allen Bürgern das Recht, dagegen Widerstand zu leisten. Wobei dieses Recht wohl nicht nur bei aktiven Bestrebungen gelten kann, sondern auch bei Verhalten, dass im Effekt die Grundrechte unterhöhlt, resp. wirkungslos sein lässt - und Widerstand dagegen könnte wohl durchaus auch ein aktiver Widerstand sein. Abgegebene Rechte, die nicht verwirklicht werden, entbinden auch von der Verwirklichung der dazu komplementären Pflicht.
Freitag, Juli 09, 2004
Nie wäre es so wichtig wie heute
"Wer nicht mit hinreichender Sicherheit überschauen kann, welche ihn betreffende Informationen in bestimmten Bereichen seiner sozialen Umwelt bekannt sind, und wer das Wissen möglicher Kommunikationspartner nicht einigermaßen abzuschätzen vermag, kann in seiner Freiheit wesentlich gehemmt werden, aus eigener Selbstbestimmung zu planen oder zu entscheiden. Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wären eine Gesellschaftsordnung und eine diese ermöglichende Rechtsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß."
GerichtsUrteil zur Volkszählung (Anfang der 80er)
"Wer nicht mit hinreichender Sicherheit überschauen kann, welche ihn betreffende Informationen in bestimmten Bereichen seiner sozialen Umwelt bekannt sind, und wer das Wissen möglicher Kommunikationspartner nicht einigermaßen abzuschätzen vermag, kann in seiner Freiheit wesentlich gehemmt werden, aus eigener Selbstbestimmung zu planen oder zu entscheiden. Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wären eine Gesellschaftsordnung und eine diese ermöglichende Rechtsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß."
GerichtsUrteil zur Volkszählung (Anfang der 80er)
Donnerstag, Juli 08, 2004
Wie gesund sich Europäer fühlen und wie viel sie für Gesundheit ausgeben
Befragt wurden Bürger aus 13 europäischen Ländern.
Deutschland liegt bei den GesundheitsAusgaben - in PROZENT aller KonsumAusgaben - an fünfter Stelle - davor nur Griechenland, Portugal, Holland, Belgien.
Bei der Selbsteinschätzung der Gesundheit gab es jeweils zwei Abstufungen für positive und für negative Qualität (gut / sehr gut) und (befriedigend / schlecht bis sehr schlecht).
In fast allen Ländern der EU stuft die Mehrheit der Bürger ihren eigenen Gesundheitszustand als gut bis sehr gut ein. Lediglich in zwei Ländern nicht: Portugal und Deutschland.
Ihren eigenen GesundheitsZustand sogar als schlecht bis sehr schlecht schätzten mit dem Höchstwert von fast 20 % nur die Bevölkerung in Deutschland und Portugal ein - neben Italien (11%) die einzigen mit zweistelliger Zahl!
Quelle: Eurostat
Der Eindruck daraus, dass in Deutschland Leid, Elend und Siechtum zu Hause sind - schön kaschiert von materiellem Wohlstand - dieser statistische Eindruck wird auch von meiner eigenen Wahrnehmung gestützt.
Gehe ich durch die Strassen der Stadt, sehe ich auffällig viele Kranke und Elende - und ich selbst fühle mich auch so. Wobei die meisten sich vermutlich kaum auf die Strassen trauen oder es nicht mehr können.
Ich finde diesen Zustand hier zu Lande ein erbärmliches Zeugnis ethisch-moralischer Armut der Verantwortlichen für unser Gesundheitswesen (Ärzte, Funktionäre, Politiker). Was nützt der ganze materielle SchnickSchnack, wenn die Gesundheit mit Füszen getreten wird und vor die Hunde geht.
Der alte deutsche Verwertungs- und Verwurstungs-Gedanke der Nazizeit, Menschen als wirtschaftlich verwertbares oder wertloses Material zu sehen, herrscht immer noch in allzuvielen deutschen Köpfen. Ein faschistoides Land eben.
Befragt wurden Bürger aus 13 europäischen Ländern.
Deutschland liegt bei den GesundheitsAusgaben - in PROZENT aller KonsumAusgaben - an fünfter Stelle - davor nur Griechenland, Portugal, Holland, Belgien.
Bei der Selbsteinschätzung der Gesundheit gab es jeweils zwei Abstufungen für positive und für negative Qualität (gut / sehr gut) und (befriedigend / schlecht bis sehr schlecht).
In fast allen Ländern der EU stuft die Mehrheit der Bürger ihren eigenen Gesundheitszustand als gut bis sehr gut ein. Lediglich in zwei Ländern nicht: Portugal und Deutschland.
Ihren eigenen GesundheitsZustand sogar als schlecht bis sehr schlecht schätzten mit dem Höchstwert von fast 20 % nur die Bevölkerung in Deutschland und Portugal ein - neben Italien (11%) die einzigen mit zweistelliger Zahl!
Quelle: Eurostat
Der Eindruck daraus, dass in Deutschland Leid, Elend und Siechtum zu Hause sind - schön kaschiert von materiellem Wohlstand - dieser statistische Eindruck wird auch von meiner eigenen Wahrnehmung gestützt.
Gehe ich durch die Strassen der Stadt, sehe ich auffällig viele Kranke und Elende - und ich selbst fühle mich auch so. Wobei die meisten sich vermutlich kaum auf die Strassen trauen oder es nicht mehr können.
Ich finde diesen Zustand hier zu Lande ein erbärmliches Zeugnis ethisch-moralischer Armut der Verantwortlichen für unser Gesundheitswesen (Ärzte, Funktionäre, Politiker). Was nützt der ganze materielle SchnickSchnack, wenn die Gesundheit mit Füszen getreten wird und vor die Hunde geht.
Der alte deutsche Verwertungs- und Verwurstungs-Gedanke der Nazizeit, Menschen als wirtschaftlich verwertbares oder wertloses Material zu sehen, herrscht immer noch in allzuvielen deutschen Köpfen. Ein faschistoides Land eben.
Dienstag, Juli 06, 2004
Wahre Worte(Von hinten durch die Brust ins Auge)
"Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss.
Denn schließlich, die können sollen, müssen wollen dürfen."
(irgendwo aufgelesen)
"Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss.
Denn schließlich, die können sollen, müssen wollen dürfen."
(irgendwo aufgelesen)
Montag, Juli 05, 2004
Der hat Biss
"Solange wir die Funktionsweisen und die Wirkungen nicht kennen, muß von der Verwendung der Banane als Nahrungsmittel abgeraten werden. Hier wird dringendst empfohlen auf bewährte wissenschaftlich erforschte Produkte, wie den Doppel-Cheesburger von McBurger zu bestehen..."
"Sicherlich ist es beruhigend, daß die Wissenschaft Naturgesetze aufgestellt hat, auf die man sich leidlich verlassen kann. Der Irrtum dabei ist nur der, daß die Wissenschaft eben nicht Gesetzgeber für die Naturgesetze ist, sondern daß sie aus dem Verhalten der Natur Schlüsse gezogen hat."
Auszüge aus einer inzwischen leider nicht mehr existierenden Internetseite.
"Solange wir die Funktionsweisen und die Wirkungen nicht kennen, muß von der Verwendung der Banane als Nahrungsmittel abgeraten werden. Hier wird dringendst empfohlen auf bewährte wissenschaftlich erforschte Produkte, wie den Doppel-Cheesburger von McBurger zu bestehen..."
"Sicherlich ist es beruhigend, daß die Wissenschaft Naturgesetze aufgestellt hat, auf die man sich leidlich verlassen kann. Der Irrtum dabei ist nur der, daß die Wissenschaft eben nicht Gesetzgeber für die Naturgesetze ist, sondern daß sie aus dem Verhalten der Natur Schlüsse gezogen hat."
Auszüge aus einer inzwischen leider nicht mehr existierenden Internetseite.
Sonntag, Juli 04, 2004
Wie wahr
"Die Medizin hat in den letzten Jahren solche Fortschritte gemacht, dass es so gut wie keine gesunden Menschen mehr gibt !"
Diese und andere Weissheiten über unser Gesundheitswesen, wie zB die Erkenntnis, das ärztliche "Kunst" keine Kunst sei, sowie ein humorvoll-kritischer Erlebnisbericht als Patient Jenaer Ärzte, bei ihm
"Die Medizin hat in den letzten Jahren solche Fortschritte gemacht, dass es so gut wie keine gesunden Menschen mehr gibt !"
Diese und andere Weis
Donnerstag, Juli 01, 2004
Ha ha :
Professor Doktor Doktor honoris causa Klaus-Dieter Neander, Master of science in nursing, Direktor des Deutschen Instituts für Pflegehilfsmittelforschung und -beratung ist weder Professor, noch hat er jemals promoviert. Neander, einer der renommiertesten Pflegeforscher Deutschlands, ist in Wahrheit ein Hochstapler. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Göttingen ist der angebliche Forscher lediglich ein Krankenpfleger mit Zusatzausbildung.
Meldete www.spiegel.de am 1. April - nein - gestern.
Wer weiss wieviele Metzger tatsächlich als Chirurgen arbeiten. Andersrum wär besser.
Professor Doktor Doktor honoris causa Klaus-Dieter Neander, Master of science in nursing, Direktor des Deutschen Instituts für Pflegehilfsmittelforschung und -beratung ist weder Professor, noch hat er jemals promoviert. Neander, einer der renommiertesten Pflegeforscher Deutschlands, ist in Wahrheit ein Hochstapler. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Göttingen ist der angebliche Forscher lediglich ein Krankenpfleger mit Zusatzausbildung.
Meldete www.spiegel.de am 1. April - nein - gestern.
Wer weiss wieviele Metzger tatsächlich als Chirurgen arbeiten. Andersrum wär besser.
Freitag, Juni 25, 2004
Sing the body electric
Das Konto im Oberarm - Eine Diskothek in Barcelona bietet ihren Stammgästen MicroChipImplantate an
Zum siebten Jahrestag der Diskothek Baja Beach Club im spanischen Barcelona, können sich Stammgäste künftig einen Microchip in den Oberarm implantieren lassen. Der Vorteil: Bei Besuchen des Etablissements brauchen die Chipträger künftig weder ihren Ausweis einzustecken, noch ihr Portemonnaie mitzunehmen. Auf dem Microchip werden nicht nur relevante Personendaten gespeichert. Die Träger können Geld einzahlen und auf ihrem "VeriChip" gutschreiben lassen. Im Baja Beach Club ist endlich Schluss mit biergetränkten Euroscheinen und cocktailklebendem Wechselgeld. Wer sich in dem Club an Barcelonas Strandpromenade künftig einen Mai Thai bestellt, dem bucht das Barteam den Rechnungsbetrag gleich vom Oberarm ab.
Der komplette Artikel mit Fotos
Das Konto im Oberarm - Eine Diskothek in Barcelona bietet ihren Stammgästen MicroChipImplantate an
Zum siebten Jahrestag der Diskothek Baja Beach Club im spanischen Barcelona, können sich Stammgäste künftig einen Microchip in den Oberarm implantieren lassen. Der Vorteil: Bei Besuchen des Etablissements brauchen die Chipträger künftig weder ihren Ausweis einzustecken, noch ihr Portemonnaie mitzunehmen. Auf dem Microchip werden nicht nur relevante Personendaten gespeichert. Die Träger können Geld einzahlen und auf ihrem "VeriChip" gutschreiben lassen. Im Baja Beach Club ist endlich Schluss mit biergetränkten Euroscheinen und cocktailklebendem Wechselgeld. Wer sich in dem Club an Barcelonas Strandpromenade künftig einen Mai Thai bestellt, dem bucht das Barteam den Rechnungsbetrag gleich vom Oberarm ab.
Der komplette Artikel mit Fotos
Mittwoch, Juni 16, 2004
Freitag, Juni 11, 2004
Datenschützer
ermahnen zwar immer mal wieder, keine sensiblen Daten auf Computer-Festplatten zu speichern, und nennen dann als Beispiel das sattsam bekannte Trio: Kontonummern, PIN-Nummern und Passwörter, aber ich werde dann fast jedesmal sauer und wütend, weil ich mich frage, was das für Datenschützer sind, die entweder nicht wissen oder trotz Wissen nicht sagen, dass eben auch ganze Texte sensibel sind, resp. sensible Daten enthalten. Wer möchte denn, dass seine GeschäftsPost oder private Briefe via Internet von der Festplatte gelesen werden?
Vielleicht ist aber auch eine Verwechslung/eine Missverständnis Grund für diese Undeutlichkeit: Während der gemeine User unter Daten vielleicht wirklich nur Zahlen versteht, meinen Experten und Insider wenn sie von Daten sprechen, damit wohl eher Dateien, die bekanntlich Bilder und/oder Texte enthalten können.
Bei modernen Betriebsystemen, wie Win XP ist das heimliche Lesen fremder Festplatten sicher schwieriger als bei allen Vorgängern mit FAT32, aber dennoch scheinen auf kaum einer Festplatte die Daten wirklich sicher. Was sich im RAM befindet ohnehin nicht.
ermahnen zwar immer mal wieder, keine sensiblen Daten auf Computer-Festplatten zu speichern, und nennen dann als Beispiel das sattsam bekannte Trio: Kontonummern, PIN-Nummern und Passwörter, aber ich werde dann fast jedesmal sauer und wütend, weil ich mich frage, was das für Datenschützer sind, die entweder nicht wissen oder trotz Wissen nicht sagen, dass eben auch ganze Texte sensibel sind, resp. sensible Daten enthalten. Wer möchte denn, dass seine GeschäftsPost oder private Briefe via Internet von der Festplatte gelesen werden?
Vielleicht ist aber auch eine Verwechslung/eine Missverständnis Grund für diese Undeutlichkeit: Während der gemeine User unter Daten vielleicht wirklich nur Zahlen versteht, meinen Experten und Insider wenn sie von Daten sprechen, damit wohl eher Dateien, die bekanntlich Bilder und/oder Texte enthalten können.
Bei modernen Betriebsystemen, wie Win XP ist das heimliche Lesen fremder Festplatten sicher schwieriger als bei allen Vorgängern mit FAT32, aber dennoch scheinen auf kaum einer Festplatte die Daten wirklich sicher. Was sich im RAM befindet ohnehin nicht.
Dienstag, Juni 08, 2004
deutsches Gesundheitswesen zu arztlastig
Nach Ansicht von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist das deutsche Gesundheitswesen „zu arztlastig“. Viele Aufgaben sollten an andere Gesundheitsberufe weitergegeben werden, sagte Schmidt am 4. Juni auf dem Kongress „Medizin und Gesundheit“ in Berlin.
Im Beisein ihrer finnischen Amtskollegin betonte die SPD-Politikerin, pro 100 000 Einwohner gebe es in Finnland 78 Hebammen (in Deutschland: 11), 2160 Krankenschwestern (Deutschland: 950). In Deutschland seien hingegen pro 100 000 Einwohner rund 50 Ärzte mehr vorhanden.
Und das kostet. Geld und Gesundheit. Denn bekanntlich schaffen und sichern sich Ärzte ihren Bedarf und Nachschub an Patienten selbst. Dass es denen nicht um ihre Patienten, sondern primär ums Geld geht, sieht man allein schon daran, dass es trotz der o.g. Überversorgung mit Ärzten dennoch auch Gebiete mit Ärztemangel gibt.
Nach Ansicht von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist das deutsche Gesundheitswesen „zu arztlastig“. Viele Aufgaben sollten an andere Gesundheitsberufe weitergegeben werden, sagte Schmidt am 4. Juni auf dem Kongress „Medizin und Gesundheit“ in Berlin.
Im Beisein ihrer finnischen Amtskollegin betonte die SPD-Politikerin, pro 100 000 Einwohner gebe es in Finnland 78 Hebammen (in Deutschland: 11), 2160 Krankenschwestern (Deutschland: 950). In Deutschland seien hingegen pro 100 000 Einwohner rund 50 Ärzte mehr vorhanden.
Und das kostet. Geld und Gesundheit. Denn bekanntlich schaffen und sichern sich Ärzte ihren Bedarf und Nachschub an Patienten selbst. Dass es denen nicht um ihre Patienten, sondern primär ums Geld geht, sieht man allein schon daran, dass es trotz der o.g. Überversorgung mit Ärzten dennoch auch Gebiete mit Ärztemangel gibt.
Heimlich illegale Testreihen an Gießener Klinikpatienten? Daten für den Doktortitel?
Dazu ein paar seriöse Links
www.tagesschau.de
www.hr-online.de
Hier hatte ich ursprünglich auch zu zwei Artikeln beim www.aerzteblatt.de verlinkt
Diese beiden Links laufen aber mitlerweile ins Leere, die Artikel sind offenbar gelöscht. Geschichtsklitterung durch Verdrängung negativer Erinnerungen aus dem elektronischen Gedächtnis, nennt man sowas wohl.
Dazu ein paar seriöse Links
www.tagesschau.de
www.hr-online.de
Hier hatte ich ursprünglich auch zu zwei Artikeln beim www.aerzteblatt.de verlinkt
Diese beiden Links laufen aber mitlerweile ins Leere, die Artikel sind offenbar gelöscht. Geschichtsklitterung durch Verdrängung negativer Erinnerungen aus dem elektronischen Gedächtnis, nennt man sowas wohl.
Aus den Online-Texten der ZDF-Reihe:
Medizin ohne Menschlichkeit - NS-Ärzte zwischen Ideologie, Wissenschaft und Moral
Aktuellen Umfragen zufolge, unter anderem an der Berliner Humboldt-Universität, weiß kaum ein Medizinstudent, dass sich die deutsche Ärzteschaft weit mehr als die Durchschnittsbevölkerung nationalsozialistisch organisiert und engagiert hat.
Auch in der breiteren Öffentlichkeit herrscht der Eindruck vor, dass die medizinischen Verbrechen im Nationalsozialismus nur von einigen wenigen gewissenlosen Ärzten begangen wurden, die sich von der NS-Ideologie hatten verführen lassen.
Die Wirklichkeit sieht aber anders aus: Viele deutsche Ärzte - so bilanziert der Medizinhistoriker Till Bastian - hätten sich im Ersten Weltkrieg schon "an energisches 'Durchgreifen' und Missachtung der Patientenrechte gewöhnt" und sich später den "nationalsozialistischen Herrschern bereitwillig, ja begeistert angedient".
Schon bald nach 1933 drängen die Mediziner eifrig in die NSDAP.
Im Bundesarchiv Berlin befindet sich die Mitgliederkartei der NSDAP. Heute weiß man, dass drei Viertel der Ärzteschaft in Nazi-Organisationen waren. Auch die Ärzte werden zu Hitlers Helfern, zu Vollstreckern der Rassenideologie.
Nach 1945 wiederum tauschten viele Ärzte den befleckten weißen Kittel gegen eine blütenweiße Weste und machten erneut Karriere.
Es kann nicht überraschen, dass gerade in einem Fach, das in Verbindung mit dem Eid des Hippokrates gern zur Verklärung und Idealisierung herangezogen wird, besonders wenig Neigung zur Gewissenserforschung bestand.
Auch die Geschichte der Medizin im "Dritten Reich" kennt Zwischentöne. So gab es auch Forschung, die international geachtet war, und ein Gesundheitssystem, das später in Teilen (zum Beispiel die Gesundheitsämter und einzelne Prophylaxemaßnahmen) übernommen wurde.
Freilich selbst hier: Fragt man nach den Motiven, so stand die Gesundheit des "Volkskörpers" und der Rasse im Mittelpunkt, und was die Ärzte angeht, so bleibt die ernüchternde Erkenntnis, dass sich der allergrößte Teil der Ärzteschaft gleichschalten ließ. Und viele Ärzte sahen tatenlos zu, wie ihre jüdischen Kollegen die Praxen schließen mussten und der Verfolgung ausgesetzt waren.
Folgt man den Spuren der Ärzte und ihrer Taten, so ergibt sich eine Topographie des Terrors und Todes.
Bereits im Juli 1933 wird das Reichsgesetz "zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" verkündet. Durch Zwangssterilisationen sollen "Schwachsinnige", Schwerbehinderte, Blinde und Taube unfruchtbar gemacht werden.
Das Gesetz löst eine große Anzeigenflut aus. "Erbgesundheitsgerichte" entscheiden über Anträge auf Unfruchtbarmachung, die aus den Gesundheitsämtern eingehen. Nach Pseudotests heißt es in den meisten Fällen nach wenigen Minuten: "Der oben genannte Proband ist unfruchtbar zu machen."
Etwa 400.000 Männer und Frauen werden von Ärzten sterilisiert.
Vor dem Nürnberger Gericht mussten sich Mediziner wegen Sterilisationsexperimenten verantworten, die in den Konzentrationslagern Auschwitz und Ravensbrück durchgeführt wurden. Grausame Versuche, von denen die meisten tödlich endeten. Arzte suchten nach schnellen Sterilisationsmethoden. Himmler plante, 30 Millionen Slawen zu sterilisieren.
Anfang 1940 beginnen die Euthanasiemorde, organisiert und unter strengster Geheimhaltung.
Auch Kinder werden zu Opfern. Zum Beispiel in der Baumgartner Höhe, dem Psychiatrischen Krankenhaus der Stadt Wien. Ein Forschungsteam hat nun die Hinterlassenschaften eines grausamen Kindermordes identifiziert: Gewebeschnitte, Gehirne, Rückenmark von fast 600 Kindern. Heute kennt man alle Namen der Kinder und hat ihre Überreste in einem Ehrengrab beigesetzt. Das Nürnberger Gericht warf Brandt vor, an der Verwaltung der Kindereuthanasie im Reich beteiligt gewesen zu sein.
Ende der Zitate aus dem Online-Angebot des ZDF über Ärzte unterm Hakenkreuz
Medizin ohne Menschlichkeit - NS-Ärzte zwischen Ideologie, Wissenschaft und Moral
Aktuellen Umfragen zufolge, unter anderem an der Berliner Humboldt-Universität, weiß kaum ein Medizinstudent, dass sich die deutsche Ärzteschaft weit mehr als die Durchschnittsbevölkerung nationalsozialistisch organisiert und engagiert hat.
Auch in der breiteren Öffentlichkeit herrscht der Eindruck vor, dass die medizinischen Verbrechen im Nationalsozialismus nur von einigen wenigen gewissenlosen Ärzten begangen wurden, die sich von der NS-Ideologie hatten verführen lassen.
Die Wirklichkeit sieht aber anders aus: Viele deutsche Ärzte - so bilanziert der Medizinhistoriker Till Bastian - hätten sich im Ersten Weltkrieg schon "an energisches 'Durchgreifen' und Missachtung der Patientenrechte gewöhnt" und sich später den "nationalsozialistischen Herrschern bereitwillig, ja begeistert angedient".
Schon bald nach 1933 drängen die Mediziner eifrig in die NSDAP.
Im Bundesarchiv Berlin befindet sich die Mitgliederkartei der NSDAP. Heute weiß man, dass drei Viertel der Ärzteschaft in Nazi-Organisationen waren. Auch die Ärzte werden zu Hitlers Helfern, zu Vollstreckern der Rassenideologie.
Nach 1945 wiederum tauschten viele Ärzte den befleckten weißen Kittel gegen eine blütenweiße Weste und machten erneut Karriere.
Es kann nicht überraschen, dass gerade in einem Fach, das in Verbindung mit dem Eid des Hippokrates gern zur Verklärung und Idealisierung herangezogen wird, besonders wenig Neigung zur Gewissenserforschung bestand.
Auch die Geschichte der Medizin im "Dritten Reich" kennt Zwischentöne. So gab es auch Forschung, die international geachtet war, und ein Gesundheitssystem, das später in Teilen (zum Beispiel die Gesundheitsämter und einzelne Prophylaxemaßnahmen) übernommen wurde.
Freilich selbst hier: Fragt man nach den Motiven, so stand die Gesundheit des "Volkskörpers" und der Rasse im Mittelpunkt, und was die Ärzte angeht, so bleibt die ernüchternde Erkenntnis, dass sich der allergrößte Teil der Ärzteschaft gleichschalten ließ. Und viele Ärzte sahen tatenlos zu, wie ihre jüdischen Kollegen die Praxen schließen mussten und der Verfolgung ausgesetzt waren.
Folgt man den Spuren der Ärzte und ihrer Taten, so ergibt sich eine Topographie des Terrors und Todes.
Bereits im Juli 1933 wird das Reichsgesetz "zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" verkündet. Durch Zwangssterilisationen sollen "Schwachsinnige", Schwerbehinderte, Blinde und Taube unfruchtbar gemacht werden.
Das Gesetz löst eine große Anzeigenflut aus. "Erbgesundheitsgerichte" entscheiden über Anträge auf Unfruchtbarmachung, die aus den Gesundheitsämtern eingehen. Nach Pseudotests heißt es in den meisten Fällen nach wenigen Minuten: "Der oben genannte Proband ist unfruchtbar zu machen."
Etwa 400.000 Männer und Frauen werden von Ärzten sterilisiert.
Vor dem Nürnberger Gericht mussten sich Mediziner wegen Sterilisationsexperimenten verantworten, die in den Konzentrationslagern Auschwitz und Ravensbrück durchgeführt wurden. Grausame Versuche, von denen die meisten tödlich endeten. Arzte suchten nach schnellen Sterilisationsmethoden. Himmler plante, 30 Millionen Slawen zu sterilisieren.
Anfang 1940 beginnen die Euthanasiemorde, organisiert und unter strengster Geheimhaltung.
Auch Kinder werden zu Opfern. Zum Beispiel in der Baumgartner Höhe, dem Psychiatrischen Krankenhaus der Stadt Wien. Ein Forschungsteam hat nun die Hinterlassenschaften eines grausamen Kindermordes identifiziert: Gewebeschnitte, Gehirne, Rückenmark von fast 600 Kindern. Heute kennt man alle Namen der Kinder und hat ihre Überreste in einem Ehrengrab beigesetzt. Das Nürnberger Gericht warf Brandt vor, an der Verwaltung der Kindereuthanasie im Reich beteiligt gewesen zu sein.
Ende der Zitate aus dem Online-Angebot des ZDF über Ärzte unterm Hakenkreuz
Ärztliche LippenBekenntnisse
Immer mal wieder sprechen sich die Standesvertreter der deutschen Ärzteschaft für irgendwelche ethisch tollen Dinge und gegen ethisch unschöne Dinge aus. Sei es gegen Sterbehilfe. Oder Klonen und embryonale StammzellenForschung oder was auch immer.
Vor Jahren - so erinnere ich mich noch ziemlich gut - lief eine Meldung durch die hiesigen Medien, dass Niederländische Urologen einem Mann seinen Penis verlängert hätten. Daraufhin ging ein Raunen der Empörung durch die deutsche Urologenszene - sowas würde man hier niemals machen, weil diese Operation viel zu riskant und ohnehin nur eine optische Täuschung sei, und sowas ethisch Verwerfliches würde kein deutscher Urologe tun - jedenfalls lehnen alle relevanten Organisationen sowas hierzulande einhellig ab.
Ich weiss aber zuverlässig, dass mindestens ein deutscher Medizin-Professor eine solche Op durchgeführt hat - ohne Einverständnis des Patienten. Entweder um einem assistierenden Doktoranden eine für seinen Facharztschein nötige Op schnell zu ermöglichen - oder aber um einen schwerwiegenden anderen Nebeneingriff zu vertuschen.
Dieses Verbrechen als Einzelfall ab zu tun, greift deswegen nicht, weil es dann ja eigentlich ein Leichtes sein müsste, diesen Einzelfall ohne zu Zaudern gutachterlich aufzudecken. Tatsächlich lief der Patient gegen eine Mauer des Schweigens, der gegenseitigen Gefälligkeiten und des Vertuschens.
Wenn so ein Fall eines immerhin Professors, der mehrere Fachbücher verfasst hat, unter der Decke des schönen Scheins bleiben kann - dann ist von einer erheblichen Dunkelziffer weiterer solcher Medizinverbrechen aus zu gehen, die auch unaufgedeckt bleiben, und die womöglich schon der kühle Rasen deckt.
Darum ist mir persönlich eine holländische oder sonstwelche Ärzteschaft lieber, die offen sagt was sie tut oder beabsichtigt zu tun, damit das gesellschaftlich offen ausdiskutiert wird - auch wenn das Ergebnis dann nicht der ethischen Blümchenwelt mancher Zeitgenossen entspricht - aber das Ganze ist transparent und ehrlich. Und besser als so eine verlogene Show der deutschen Mediziner, wo hinter den ethisch hohen PappKulissen dann im Verborgenen brutal und menschenverachtend gegen Patienten gehandelt wird. Und kein Insider traut sich dann, Missbrauch zu bestätigen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Immer mal wieder sprechen sich die Standesvertreter der deutschen Ärzteschaft für irgendwelche ethisch tollen Dinge und gegen ethisch unschöne Dinge aus. Sei es gegen Sterbehilfe. Oder Klonen und embryonale StammzellenForschung oder was auch immer.
Vor Jahren - so erinnere ich mich noch ziemlich gut - lief eine Meldung durch die hiesigen Medien, dass Niederländische Urologen einem Mann seinen Penis verlängert hätten. Daraufhin ging ein Raunen der Empörung durch die deutsche Urologenszene - sowas würde man hier niemals machen, weil diese Operation viel zu riskant und ohnehin nur eine optische Täuschung sei, und sowas ethisch Verwerfliches würde kein deutscher Urologe tun - jedenfalls lehnen alle relevanten Organisationen sowas hierzulande einhellig ab.
Ich weiss aber zuverlässig, dass mindestens ein deutscher Medizin-Professor eine solche Op durchgeführt hat - ohne Einverständnis des Patienten. Entweder um einem assistierenden Doktoranden eine für seinen Facharztschein nötige Op schnell zu ermöglichen - oder aber um einen schwerwiegenden anderen Nebeneingriff zu vertuschen.
Dieses Verbrechen als Einzelfall ab zu tun, greift deswegen nicht, weil es dann ja eigentlich ein Leichtes sein müsste, diesen Einzelfall ohne zu Zaudern gutachterlich aufzudecken. Tatsächlich lief der Patient gegen eine Mauer des Schweigens, der gegenseitigen Gefälligkeiten und des Vertuschens.
Wenn so ein Fall eines immerhin Professors, der mehrere Fachbücher verfasst hat, unter der Decke des schönen Scheins bleiben kann - dann ist von einer erheblichen Dunkelziffer weiterer solcher Medizinverbrechen aus zu gehen, die auch unaufgedeckt bleiben, und die womöglich schon der kühle Rasen deckt.
Darum ist mir persönlich eine holländische oder sonstwelche Ärzteschaft lieber, die offen sagt was sie tut oder beabsichtigt zu tun, damit das gesellschaftlich offen ausdiskutiert wird - auch wenn das Ergebnis dann nicht der ethischen Blümchenwelt mancher Zeitgenossen entspricht - aber das Ganze ist transparent und ehrlich. Und besser als so eine verlogene Show der deutschen Mediziner, wo hinter den ethisch hohen PappKulissen dann im Verborgenen brutal und menschenverachtend gegen Patienten gehandelt wird. Und kein Insider traut sich dann, Missbrauch zu bestätigen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Montag, Juni 07, 2004
Ich kriege Panik, wenn ich weiße Kittel sehe, sagt eine junge ehemalige Zahnärztin.
Nach dem Lesen des Artikels kann ich das noch besser verstehen.
Nach dem Lesen des Artikels kann ich das noch besser verstehen.
Ärzte täuschten Laser-OPs vor, meldet http://www.wdr.de
--
Apotheker rechneten nicht-vorhandene Arzneien ab - berichtet www.spiegel.de
Deutschlands Apotheker fahren im Durchschnitt einen Gewinn vor Steuern von über 100 000 Euro jährlich ein - und das bei einer Apothekendichte, die zu den höchsten der Welt zählt.
Gut 6000 Apotheken, so der Bremer Sozialforscher Gerd Glaeske, seien hier zu Lande schlicht "überflüssig".
Zusammen mit der Betrugsumme macht das fast eine Milliarde Euro, die der Solidargemeinschaft verloren gehen.
--
Apotheker rechneten nicht-vorhandene Arzneien ab - berichtet www.spiegel.de
Deutschlands Apotheker fahren im Durchschnitt einen Gewinn vor Steuern von über 100 000 Euro jährlich ein - und das bei einer Apothekendichte, die zu den höchsten der Welt zählt.
Gut 6000 Apotheken, so der Bremer Sozialforscher Gerd Glaeske, seien hier zu Lande schlicht "überflüssig".
Zusammen mit der Betrugsumme macht das fast eine Milliarde Euro, die der Solidargemeinschaft verloren gehen.
Samstag, Juni 05, 2004
Ballack ist cool - und sieht sowas von fit aus ...
Ich finde eh, dass die Ossis irgendwie alle gesünder sind - oder zumindest auf mich so wirken - als die Wessis. Woran mag das liegen? Vielleicht weil die nicht so viel Ernährungs-Müll in den SupermarktRegalen zur Auswahl drüben hatten?
Und/oder weil das DDR-GesundheitsWesen womöglich besser war als das kapitalistische?
Mal so theoretisierend, was könnte das hiesige kapitalistische Medizinwesen vom DDR-GesundheitsWesen unterschieden haben.
Das kapitalistische Medizinwesen ist weitestgehend privatisiert und am Gewinn orientiert. Die niedergelassenen und die Klinik-Ärzte brauchen eine wiederholt krank werdende Gemeinde - mit Gesunden könnten sie kein Geld verdienen - und sie haben weitgehende Therapiefreiheit. Jeder kranke Patient ist ein Überbringer von geldwerten AbrechnungsPunkten auf der ChipKarte und ExperimentierFutter für den gigantischen Hunger des medizinisch industriellen Komplexes.
Der Bürger resp. kranke Patient ist quasi eine Art Eigentum der Ärzteschaft - sie bestimmt, was wie mit Patienten geschieht. Der deutsche Staat hält sich weitgehend raus. Op-Sääle sind noch allzu oft quasi rechtsfreie Räume. Der Ärztestand ein Staat im Staate - mit eigenen Gesetzen und Regeln.
Die kranken Bürger als schwache soziale Gruppe mit schlechter wirtschaftlicher Verwertbarkeit werden dann zugunsten des LeistungsKomplexes Medizinwesen, für eine wirtschaftlich starke Gruppe - die Ärzte - verwertet. Im Sinne des StaatsEtats also eine scheinbar gute Sache.
Im DDR-Medizinwesen gab es vermutlich striktere therapeutische Richtlinien, die sich wohl daran orientierten, die Bürger möglichst nachhaltig leistungsfähig und damit wirtschaftlich optimal einsetzbar zu erhalten.
Also mit möglichst wenig Aufwand, möglichst lange, möglichst gesunde Bürger. Das ist eigentlich ganz im Sinne jedes Patienten - mit einem kleinen Einwand - nämlich dass man als Mensch nicht nur nach wirtschaftlicher Verwertbarkeit bewertet und behandelt werden möchte.
Dennoch halte ich dieses sozialistische Prinzip für bekömmlicher für die Patienten. Der Staat hatte Interesse am gesunden Bürger und sah dazu den Ärzten auf die Finger, schaute ihnen bei ihrem Tun über die Schultern. Die Ärzteschaft in der DDR war vermutlich keine autonom agierende Gruppe wie hier im Kapitalismus, sondern musste sich dem staatlichen Interesse an möglichst gesunden Bürgern orientieren. Problem dabei ist natürlich, dass staatliche Interessen im Einzelfall mit dem persönlichen Patientinteresse kollidieren konnte - zB bei politisch abweichenden Haltungen.
Aber das Problem haben wir hier im Kapitalismus womöglich sogar noch extremer. Die überwiegend rechts orientierte Ärztschaft ist eine Gefahr für ideologisch erkennbar abweichende, rebellische Patienten. Also in dieser Hinsicht war die DDR-Medizin wohlmöglich weniger riskant als die hiesige kapitalistische.
Weil die MedizinIndustrie der DDR klein und schwach war, gab es wohl auch nicht diesen enormen Experimentier- und Verwertungs-Hunger auf Patienten, wie im Kapitalismus. Also ein Gesundheitswesen, dass für die Bürger und Patienten gut - aber für Wirtschaft und Export schlecht war.
Im Kapitalismus ist es umgekehrt: Der medizinisch-industrielle Komplex als Jobmotor und gigantischer Wirtschaftsfaktor mit enormem Exportpotenzial einerseits - auf der anderen Seite die weitestgehend schutzlosen und effektiv rechtlosen Patienten als Verwertungsmasse für diesen Medizinbetrieb, der mit einem Gesundheitswesen eigentlich nichts zu tun hat und diesen Namen nur als euphemistische Tarnung trägt. Pervers - dass grade in einem vermeintlichen Land der Grund- und Menschenrechte, diese vom Medizinwesen ausgehöhlt und eigentlich ad absurdum geführt werden.
Und eine Bevölkerung, die noch nie aus eigener Kraft und Charakterstärke eine Revolution für ihre Grundrechte geschafft hat. Nicht zu Zeiten der französichen Revolution, nicht zur Zeit der NaziHerrschaft und auch nicht danach, als das faschistische Justiz- und Medizinwesen sich fast nahtlos in die bundesrepublikanische Wirklichkeit fortsetzte. Die hiesige Bevölkerung hat sich noch immer für wirtschaftliche Stärke und gegen menschliche Schwäche entschieden. Vielleicht ist es das, was auch heute noch viele Niederländer und Briten und andere Nationen die Deutschen als Nazis und geduckte graumausige Langweiler und MöchtegernHerrenmenschen ansehen, die nur an Geld und persönlichen oder nationalen Sieg denken.
Wie könnte ein Gesundheitswesen aussehen, dass diesen Namen mit Berechtigung trägt. Vielleicht eine gelungene Kombination aus dem der DDR und dem hiesigen. Die Grundprinzipien des DDR-Systems plus des westlichen Überbaus der Individual- und Grund- und Menschenrechte - also das, was über das rein wirtschafltich Verwertbare hinausgeht - wie die persönliche Befindlichkeit - die aber eben auch wirtschaflich verwertbar ist, in dem Sinne, dass dieser Wellnessbereich angeboten und privat abrechenbar ist.
Ich finde eh, dass die Ossis irgendwie alle gesünder sind - oder zumindest auf mich so wirken - als die Wessis. Woran mag das liegen? Vielleicht weil die nicht so viel Ernährungs-Müll in den SupermarktRegalen zur Auswahl drüben hatten?
Und/oder weil das DDR-GesundheitsWesen womöglich besser war als das kapitalistische?
Mal so theoretisierend, was könnte das hiesige kapitalistische Medizinwesen vom DDR-GesundheitsWesen unterschieden haben.
Das kapitalistische Medizinwesen ist weitestgehend privatisiert und am Gewinn orientiert. Die niedergelassenen und die Klinik-Ärzte brauchen eine wiederholt krank werdende Gemeinde - mit Gesunden könnten sie kein Geld verdienen - und sie haben weitgehende Therapiefreiheit. Jeder kranke Patient ist ein Überbringer von geldwerten AbrechnungsPunkten auf der ChipKarte und ExperimentierFutter für den gigantischen Hunger des medizinisch industriellen Komplexes.
Der Bürger resp. kranke Patient ist quasi eine Art Eigentum der Ärzteschaft - sie bestimmt, was wie mit Patienten geschieht. Der deutsche Staat hält sich weitgehend raus. Op-Sääle sind noch allzu oft quasi rechtsfreie Räume. Der Ärztestand ein Staat im Staate - mit eigenen Gesetzen und Regeln.
Die kranken Bürger als schwache soziale Gruppe mit schlechter wirtschaftlicher Verwertbarkeit werden dann zugunsten des LeistungsKomplexes Medizinwesen, für eine wirtschaftlich starke Gruppe - die Ärzte - verwertet. Im Sinne des StaatsEtats also eine scheinbar gute Sache.
Im DDR-Medizinwesen gab es vermutlich striktere therapeutische Richtlinien, die sich wohl daran orientierten, die Bürger möglichst nachhaltig leistungsfähig und damit wirtschaftlich optimal einsetzbar zu erhalten.
Also mit möglichst wenig Aufwand, möglichst lange, möglichst gesunde Bürger. Das ist eigentlich ganz im Sinne jedes Patienten - mit einem kleinen Einwand - nämlich dass man als Mensch nicht nur nach wirtschaftlicher Verwertbarkeit bewertet und behandelt werden möchte.
Dennoch halte ich dieses sozialistische Prinzip für bekömmlicher für die Patienten. Der Staat hatte Interesse am gesunden Bürger und sah dazu den Ärzten auf die Finger, schaute ihnen bei ihrem Tun über die Schultern. Die Ärzteschaft in der DDR war vermutlich keine autonom agierende Gruppe wie hier im Kapitalismus, sondern musste sich dem staatlichen Interesse an möglichst gesunden Bürgern orientieren. Problem dabei ist natürlich, dass staatliche Interessen im Einzelfall mit dem persönlichen Patientinteresse kollidieren konnte - zB bei politisch abweichenden Haltungen.
Aber das Problem haben wir hier im Kapitalismus womöglich sogar noch extremer. Die überwiegend rechts orientierte Ärztschaft ist eine Gefahr für ideologisch erkennbar abweichende, rebellische Patienten. Also in dieser Hinsicht war die DDR-Medizin wohlmöglich weniger riskant als die hiesige kapitalistische.
Weil die MedizinIndustrie der DDR klein und schwach war, gab es wohl auch nicht diesen enormen Experimentier- und Verwertungs-Hunger auf Patienten, wie im Kapitalismus. Also ein Gesundheitswesen, dass für die Bürger und Patienten gut - aber für Wirtschaft und Export schlecht war.
Im Kapitalismus ist es umgekehrt: Der medizinisch-industrielle Komplex als Jobmotor und gigantischer Wirtschaftsfaktor mit enormem Exportpotenzial einerseits - auf der anderen Seite die weitestgehend schutzlosen und effektiv rechtlosen Patienten als Verwertungsmasse für diesen Medizinbetrieb, der mit einem Gesundheitswesen eigentlich nichts zu tun hat und diesen Namen nur als euphemistische Tarnung trägt. Pervers - dass grade in einem vermeintlichen Land der Grund- und Menschenrechte, diese vom Medizinwesen ausgehöhlt und eigentlich ad absurdum geführt werden.
Und eine Bevölkerung, die noch nie aus eigener Kraft und Charakterstärke eine Revolution für ihre Grundrechte geschafft hat. Nicht zu Zeiten der französichen Revolution, nicht zur Zeit der NaziHerrschaft und auch nicht danach, als das faschistische Justiz- und Medizinwesen sich fast nahtlos in die bundesrepublikanische Wirklichkeit fortsetzte. Die hiesige Bevölkerung hat sich noch immer für wirtschaftliche Stärke und gegen menschliche Schwäche entschieden. Vielleicht ist es das, was auch heute noch viele Niederländer und Briten und andere Nationen die Deutschen als Nazis und geduckte graumausige Langweiler und MöchtegernHerrenmenschen ansehen, die nur an Geld und persönlichen oder nationalen Sieg denken.
Wie könnte ein Gesundheitswesen aussehen, dass diesen Namen mit Berechtigung trägt. Vielleicht eine gelungene Kombination aus dem der DDR und dem hiesigen. Die Grundprinzipien des DDR-Systems plus des westlichen Überbaus der Individual- und Grund- und Menschenrechte - also das, was über das rein wirtschafltich Verwertbare hinausgeht - wie die persönliche Befindlichkeit - die aber eben auch wirtschaflich verwertbar ist, in dem Sinne, dass dieser Wellnessbereich angeboten und privat abrechenbar ist.
Montag, Mai 31, 2004
Arztkontakt ist die häufigste Todesursache - vor Herzinfarkt, Suizid und Verkehrsunfall,
laut Studien aus den USA, sagt ein Wiesbadener Arzt selbst, in einem lesenswert positiven Artikel: Es gibt zu viel Medizin
Erinnert mich an eine Bemerkung von Günter Jauch vor Jahren bei Maischberger auf ntv, wohl auf die Frage nach seiner Befindlichkeit, er meinte, es gehe ihm prima, denn er halte sich von Ärzten fern, gehe ihnen möglichst aus dem Weg.
Aus leider eigener Erfahrung muss ich o.g. leider bestätigen. So war beispielsweise der Tenor resp. die Argumentation in einem ärztlichen Gutachten derart, dass ich den Eindruck hatte, die Mediziner sehen es selbst so, wer sich ihnen als Patient anvertraut, begiebt sich freiwillig in einen Raubtierkäfig oder eine Gehege mit wilden Wölfen und hat also selbst Schuld, wenn er gefressen oder nur noch als Fleischklumpen "gerettet" wird.
Die offenbar unantastbare Autonomie des Ärztestandes hatte auch
Er
schonmal thematisiert(leider dort nicht mehr aktuell)
Man braucht sich dazu auch nur mal die Verlautbarungen beispielsweise der Bundesärztekammer bezüglich Patientenrechte/Patientenschutz zu Gemüte führen - dann bekommt man eine Ahnung, welch Geistes Kinder dort für die bekannten Probleme sorgen.
Noch augenfälliger zeigen einem ein paar interessierte Blicke in VeranstaltungsKalender ärztlicher Kongresse und Tagungen, wo der Hase im Pfeffer liegt und es lässt einem die Haare zu Berge stehen, bzw das kalte Grauen schleicht sich ein. Das technoide Reden dieser Leute erinnert mich eher an das Fachgesimpel von Ingenieuren oder Physikern, als das von Ärzten. Wer will sich von solchen androidenhaften Robodocs behandeln lassen? Ich jedenfalls nicht! Kein Vorurteil - das ist bittere Erfahrung!
Bald kommt die sog. elektronische Gesundheitskarte und ich lese dazu in einem Text vom BundesGesundheitsMinisterium, dass die bereits stark im Medizinwesen verbreitete Telematik noch weiter ausgebaut werden soll, so dass alle Kliniken und Arztpraxen, und wohl auch Forschungseinrichtungen, vollständig miteinander verbunden sind. Es gebe bereits Grundsteine dafür, im Rahmen europäischer Projekte, wie etwa TrustHealth und PICNIC.
Dabei entsteht vor meinem inneren Auge das Bild eines gigantischen und perfekt vernetzten Medizin-Apparates - Deutschland weit, Europa weit, Welt weit - mit allen AnsatzMöglichkeiten zur Einflussnahme auf das, was menschliches Leben ausmacht und reguliert: Künstliche Befruchtung, vorgeburtliche Diagnostik, Gebärklinik, Soziologie, Psychologie, Neurologie, Arzneikunde, Chirurgie, Quarantäneabteilung, Sterbeabteilung und noch vieles mehr - und sämtliche Daten, Informationen, Meinungen, Urteile, die jemals von irgend einem Medizin-Insider über einen Patienten oder eine Patientin erhoben, aufgeschrieben und ins System eingegeben werden, sind an jedem Ort in Deutschland und Europa verfügbar.
Auf der anderen Seite liegt, steht oder sitzt der Patient mit einem gesundheitlichen Problem, und möchte gesund werden. Noch dazu wird das sog. Ärzte-Hopping nicht gerne gesehen und soll ausgebremst werden. Wozu braucht es da diesen gigantischen vernetzten MachtApparat?
Mein Fazit: Das Medizinwesen ist nicht für die Bürger da, sondern die Bürger stehen dem sich weltweit vernetzenden Medizinwesen zur Verfügung - egal wo er sich aufhält. Perfekt kontollierbare Verfügungsmasse also. Statt als Kanonenfutter für einen kriegerischen Staat, nun als selektierbare Forschungs-, Übungs-, und Verwertungsmasse für den medizinisch-industriellen Machtkomplex.
laut Studien aus den USA, sagt ein Wiesbadener Arzt selbst, in einem lesenswert positiven Artikel: Es gibt zu viel Medizin
Erinnert mich an eine Bemerkung von Günter Jauch vor Jahren bei Maischberger auf ntv, wohl auf die Frage nach seiner Befindlichkeit, er meinte, es gehe ihm prima, denn er halte sich von Ärzten fern, gehe ihnen möglichst aus dem Weg.
Aus leider eigener Erfahrung muss ich o.g. leider bestätigen. So war beispielsweise der Tenor resp. die Argumentation in einem ärztlichen Gutachten derart, dass ich den Eindruck hatte, die Mediziner sehen es selbst so, wer sich ihnen als Patient anvertraut, begiebt sich freiwillig in einen Raubtierkäfig oder eine Gehege mit wilden Wölfen und hat also selbst Schuld, wenn er gefressen oder nur noch als Fleischklumpen "gerettet" wird.
Die offenbar unantastbare Autonomie des Ärztestandes hatte auch
Er
schonmal thematisiert(leider dort nicht mehr aktuell)
Man braucht sich dazu auch nur mal die Verlautbarungen beispielsweise der Bundesärztekammer bezüglich Patientenrechte/Patientenschutz zu Gemüte führen - dann bekommt man eine Ahnung, welch Geistes Kinder dort für die bekannten Probleme sorgen.
Noch augenfälliger zeigen einem ein paar interessierte Blicke in VeranstaltungsKalender ärztlicher Kongresse und Tagungen, wo der Hase im Pfeffer liegt und es lässt einem die Haare zu Berge stehen, bzw das kalte Grauen schleicht sich ein. Das technoide Reden dieser Leute erinnert mich eher an das Fachgesimpel von Ingenieuren oder Physikern, als das von Ärzten. Wer will sich von solchen androidenhaften Robodocs behandeln lassen? Ich jedenfalls nicht! Kein Vorurteil - das ist bittere Erfahrung!
Bald kommt die sog. elektronische Gesundheitskarte und ich lese dazu in einem Text vom BundesGesundheitsMinisterium, dass die bereits stark im Medizinwesen verbreitete Telematik noch weiter ausgebaut werden soll, so dass alle Kliniken und Arztpraxen, und wohl auch Forschungseinrichtungen, vollständig miteinander verbunden sind. Es gebe bereits Grundsteine dafür, im Rahmen europäischer Projekte, wie etwa TrustHealth und PICNIC.
Dabei entsteht vor meinem inneren Auge das Bild eines gigantischen und perfekt vernetzten Medizin-Apparates - Deutschland weit, Europa weit, Welt weit - mit allen AnsatzMöglichkeiten zur Einflussnahme auf das, was menschliches Leben ausmacht und reguliert: Künstliche Befruchtung, vorgeburtliche Diagnostik, Gebärklinik, Soziologie, Psychologie, Neurologie, Arzneikunde, Chirurgie, Quarantäneabteilung, Sterbeabteilung und noch vieles mehr - und sämtliche Daten, Informationen, Meinungen, Urteile, die jemals von irgend einem Medizin-Insider über einen Patienten oder eine Patientin erhoben, aufgeschrieben und ins System eingegeben werden, sind an jedem Ort in Deutschland und Europa verfügbar.
Auf der anderen Seite liegt, steht oder sitzt der Patient mit einem gesundheitlichen Problem, und möchte gesund werden. Noch dazu wird das sog. Ärzte-Hopping nicht gerne gesehen und soll ausgebremst werden. Wozu braucht es da diesen gigantischen vernetzten MachtApparat?
Mein Fazit: Das Medizinwesen ist nicht für die Bürger da, sondern die Bürger stehen dem sich weltweit vernetzenden Medizinwesen zur Verfügung - egal wo er sich aufhält. Perfekt kontollierbare Verfügungsmasse also. Statt als Kanonenfutter für einen kriegerischen Staat, nun als selektierbare Forschungs-, Übungs-, und Verwertungsmasse für den medizinisch-industriellen Machtkomplex.
Mittwoch, Mai 26, 2004
Zwiespältige Gefühle lassen Blutdruck stärker ansteigen als Abneigung,
las ich neulich unter http://www.wissenschaft.de/wissen/
Menschen mit ohnehin hohem Blutdruck scheinen demnach physiologisch fast dazu gezwungen, ihre Beziehungen deutlich einzuteilen in gut und böse. Jedenfalls tun sie gut daran. Einen differenzierteren Umgang mit den Mitmenschen können sich tendenziell also eher Menschen mit niedrigem oder normalem Blutdruck leisten.
Wieder ein Grund mehr - zu den tausend anderen - warum persönliche Gesundheit auch dem Gemeinwesen zu Gute kommt.
las ich neulich unter http://www.wissenschaft.de/wissen/
Menschen mit ohnehin hohem Blutdruck scheinen demnach physiologisch fast dazu gezwungen, ihre Beziehungen deutlich einzuteilen in gut und böse. Jedenfalls tun sie gut daran. Einen differenzierteren Umgang mit den Mitmenschen können sich tendenziell also eher Menschen mit niedrigem oder normalem Blutdruck leisten.
Wieder ein Grund mehr - zu den tausend anderen - warum persönliche Gesundheit auch dem Gemeinwesen zu Gute kommt.
Samstag, Mai 22, 2004
Wie wird man ein Selbstmordattentäter?[fragt und beantwortet die
Telepolis
Ein paar Auszüge aus dem Artikel:
""Die Suche nach einer 'terroristischen Persönlichkeit', so haben wir festgestellt, ist vergeblich." Dennoch wird immer wieder darüber spekuliert und speziell zu den Selbstmordattentätern gibt es einige populäre Stereotypen, die von Medien oder Politikern gerne verwendet werden. So heißt es immer wieder, es handle sich um Geisteskranke, die unbedingt töten oder sich selbst töten wollen. Oder sie seien besonders arm und ohne echte Zukunftsperspektive. Eine These lautet, sie würden durch unerträgliche politische Unterdrückung zu ihrer Tat getrieben oder sie seien schlicht religiöse, speziell islamistische Fanatiker.
Das einzige, was daran stimmt, ist die Tatsache, dass Selbstmordattentäter ausnahmslos Unterdrückung erlebt haben, bevor sie zur Tat schreiten. Sie stammen beispielsweise aus besetzten Gebieten wie die Palästinenser und es ist ihnen klar, dass sie einen militärischen Kampf nicht gewinnen können. Sie sind unterlegen und sie sind verzweifelt, das ist die Grundlage, auf der ein Selbsttötungs-Märtyrerkult gedeihen kann. Oder wie der Hisbollah-Führer Scheich Nasrallah es formulierte:
"Märtyrerakte sind die einzige Waffe, eine Waffe von Gott, die uns niemand nehmen kann. Panzer, Raketen und Flugzeuge können diese Waffe zerstören, aber unsere Liebe zu Gott und unsere Bereitschaft zum Märtyrertod - all das kann niemand zerstören.""
...
"Tatsächlich sind Selbstmordattentäter nicht geistig verwirrter, weniger gebildet, ärmer oder religiöser als der Durchschnitt der Bevölkerung. Bei der Mehrheit findet sich keiner der Risikofaktoren, wie Geistesstörungen oder Schizophrenie, Abhängigkeit von Drogen oder eine Vorgeschichte mit Selbstmordversuchen, die mit Suizid verbunden sind. Letztlich gibt es kein wirkliches Profil. "Sie sind wie du oder ich", meint Rohan Gunaratna, Terrorismusforscher."
Wobei ich mich frage, wo diese ursächliche Art der Unterdrückung anfängt und aufhört.
Hat wohl mal Henryk M. Broder provokativ gefragt, ob schon zum Selbstmordattentäter werden kann, wer von seinemLebenspartnerLebensabschnittsbegleiter unterdrückt wird.
Telepolis
Ein paar Auszüge aus dem Artikel:
""Die Suche nach einer 'terroristischen Persönlichkeit', so haben wir festgestellt, ist vergeblich." Dennoch wird immer wieder darüber spekuliert und speziell zu den Selbstmordattentätern gibt es einige populäre Stereotypen, die von Medien oder Politikern gerne verwendet werden. So heißt es immer wieder, es handle sich um Geisteskranke, die unbedingt töten oder sich selbst töten wollen. Oder sie seien besonders arm und ohne echte Zukunftsperspektive. Eine These lautet, sie würden durch unerträgliche politische Unterdrückung zu ihrer Tat getrieben oder sie seien schlicht religiöse, speziell islamistische Fanatiker.
Das einzige, was daran stimmt, ist die Tatsache, dass Selbstmordattentäter ausnahmslos Unterdrückung erlebt haben, bevor sie zur Tat schreiten. Sie stammen beispielsweise aus besetzten Gebieten wie die Palästinenser und es ist ihnen klar, dass sie einen militärischen Kampf nicht gewinnen können. Sie sind unterlegen und sie sind verzweifelt, das ist die Grundlage, auf der ein Selbsttötungs-Märtyrerkult gedeihen kann. Oder wie der Hisbollah-Führer Scheich Nasrallah es formulierte:
"Märtyrerakte sind die einzige Waffe, eine Waffe von Gott, die uns niemand nehmen kann. Panzer, Raketen und Flugzeuge können diese Waffe zerstören, aber unsere Liebe zu Gott und unsere Bereitschaft zum Märtyrertod - all das kann niemand zerstören.""
...
"Tatsächlich sind Selbstmordattentäter nicht geistig verwirrter, weniger gebildet, ärmer oder religiöser als der Durchschnitt der Bevölkerung. Bei der Mehrheit findet sich keiner der Risikofaktoren, wie Geistesstörungen oder Schizophrenie, Abhängigkeit von Drogen oder eine Vorgeschichte mit Selbstmordversuchen, die mit Suizid verbunden sind. Letztlich gibt es kein wirkliches Profil. "Sie sind wie du oder ich", meint Rohan Gunaratna, Terrorismusforscher."
Wobei ich mich frage, wo diese ursächliche Art der Unterdrückung anfängt und aufhört.
Hat wohl mal Henryk M. Broder provokativ gefragt, ob schon zum Selbstmordattentäter werden kann, wer von seinem